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Heranwachsende in der Rasterfahndung der Pharmaindustrie

Eine Sammlung von Artikeln, die über wissenschaftliche, politische und wirtschaftliche Hintergründe der Behandlung von seelischen Leiden mit Psychopharmaka berichten.
edgar
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Heranwachsende in der Rasterfahndung der Pharmaindustrie

Beitrag von edgar » Freitag, 23.05.14, 19:18

Hallo liebe Forenmitglieder,

es gibt ja seit einigen Jahren immer mehr Aufklärungskampagnen zur seelischen Gesundheit.

Unter dem folgenden Link könnt ihr eine Organisation finden, die sich das auch zur Aufgabe gemacht hat - schon vor einigen Jahren. Es soll aber in nächster Zeit in jedem Landkreis und in jeder kreisfreien Stadt mit Kooperationspartnern vor Ort Aufklärungskampagnen in Schulen für Schülerinnen und Schüler ab dem 14. Lebensjahr geben - es soll also deutschlandweit stark vorangetrieben werden und flächendeckend stattfinden.

Ziel sind aber nicht nur Schulen, sondern auch z.B. Betriebe bzw. Firmen und Ausbildungsstätten sowie Universitäten - also quasi die zentralen Lebensbereiche.

http://www.verrueckt-na-und.de/depression.html

Ich würde mich freuen, wenn ihr euch die Seite mal genauer ansehen würdet und wir dadurch in eine Diskussion darüber kommen, wie ihr das findet bzw. was ihr darüber denkt.

Den obigen Link bzw. die eine Seite von vielen habe ich unter anderem deshalb ausgewählt, weil sie das Thema Depression anbelangt - aber auch, weil mir direkt auf dieser Seite einige Dinge aufgefallen sind.

Ich hoffe auf einen regen Austausch.

LG
Markus
Angehöriger, Dipl.-Sozialpädagoge (FH), seit 2008 Mitarbeiter im ambulanten Betreuten Wohnen für Menschen mit psychischer Erkrankung (u.a. auch Beratung und Unterstützung beim Absetzen von Medikamenten), davor 2 Jahre Mitarbeiter in einer Tagesstätte und 1 Jahr lang in einem Wohnheim (stationäres Wohnen) für Menschen mit psychischer Erkrankung. Seit 2013 Mitglied des Fachausschusses Psychopharmaka der DGSP.

Nospie

Das Werben für Krankheiten

Beitrag von Nospie » Montag, 26.05.14, 11:40

Hallo edgar :) ,
mal ein Auszug :


"Wann Du Dir Hilfe suchen sollst

Du wirst seit mehr als drei Monaten von Traurigkeit geplagt?
Du glaubst nicht mehr daran, dass es je wieder besser wird?
Die Traurigkeit lässt Dir keinen Platz mehr für andere Gefühle oder Erlebnisse?
Deine Mitmenschen verstehen Deine Traurigkeit nicht und reagieren zurückweisend?
Du bist nicht mehr fähig, die geforderten Leistungen in der Schule, in der Lehre oder im Studium zu bringen?
Du schläfst schlecht, bist oft müde und hast keinen Appetit mehr?
Dir ist vieles egal?
Du bist leicht reizbar?
Du kannst Ruhe nicht aushalten?
Du denkst, dass Dein Leben, so wie es jetzt ist, keinen Sinn hat?


Beantwortest Du eine der Fragen mit "Ja", dann lohnt es sich für dich bestimmt, wenn du deine Schwierigkeiten mit einer Person, der du vertraust, besprichst, z. B. mit den Eltern, Deiner Lehrerin oder auch dem Hausarzt.
Beantwortets Du zwei oder mehr Fragen mit "Ja", dann kann es gut sein, Dir auch Hilfe von einem Psychologen zu suchen."


Zum Glück werden die Teenies nicht gleich zum Psychiater geschickt,na ja,alles eine Frage der Zeit.......
Wenn ich da so an meine Teenagerzeit zurückdenke, hätte ich mehr als 2 Fragen mit JA beantworten können :o .
Da wird meiner Meinung nach Pupertät pathalogisiert.
Klar,ist ja ein prima Markt!
Der Hammer kam ja noch (grusel,erinnert mich an Orwell :wacko: )

"Wie kann ich anderen helfen?
Wenn Du spürst, dass Dein Freund oder Deine Freundi
n, ein Familienangehöriger oder ein
anderer Mensch Hilfe benötigt, dann biete ihnen das
ungezwungen an. Gib ihnen das Gefühl
für sie da zu sein. Höre zu und gib Rat, wenn Du ka
nnst.
Kannst du nicht helfen, dann habe keine Angst davor
, die Eltern oder eine andere
Vertrauensperson zu informieren."
:shock:
Alles unter dem Deckmäntelchen : Wir wollen dir doch nur helfen.Manchmal sind die Helfer schlimmer als das ursprüngliche Problem....
Schöne neue Welt (ich frage mich wer hier verrückt ist).
Ich muß mir das alles nochmal durchlesen.......
LG
Nospie

Ach so,darf ich das eigentlich hier reinkopieren???

Nospie

Das Werben für Krankheiten

Beitrag von Nospie » Montag, 26.05.14, 13:43

Hallo,
schon wieder ich :D .
Da steht auch :

"Hilfreich:
Bündnis Depression"


Die sind doch,soweit ich weiß,pro Psychopharmaka.Und diese Initiative ( verrückt-na und?) wurde von
"Irrsinnig menschlich" gemacht."Irrsinnig menschlich" ist ein Kooperationspartner von Bündnis Depression,
mischt da nicht auch ein Herr Hegerl mit?
Einen Schirmherren hat die Aktion ja auch:

"Wir haben Hermann Gröhe, den neuen Bundesgesundheitsminister, gefragt und prompt kam seine Antwort":

"Die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen liegt mir sehr am Herzen Deshalb möchte ich mich zunächst für das langjährige Engagement von Irrsinnig Menschlich e.V. bedanken, das mit dem Projekt 'Verrückt? Na und!' die psychische Gesundheit von Heranwachsenden stärkt und zur Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen beiträgt ... Als Befürworter des Vorhabens bin ich gern bereit, die Implementierung der Initiative mit einer Schirmherrschaft zu unterstützen.“

"Wir freuen uns darüber und hoffen auf Rückenwind"


Na,läuft doch alles wie geschmiert .........

LG
Nospie

edgar
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Registriert: Donnerstag, 16.08.12, 14:04

Das Werben für Krankheiten

Beitrag von edgar » Dienstag, 27.05.14, 21:21

Hallo Nospie,

ich sehe es so wie Du.

Und was mir auch noch aufgefallen ist:

Eine Frage mit Ja beantworten, dann Hilfe suchen bei Lehrer, Eltern oder Hausarzt.

Wenn ich an meine Schulzeit ab dem 14. Lj. denke - an diese Altersgruppe richtet sich ja das Ganze - , muss ich sagen, dass ich sicher nicht meinen Lehrer angesprochen hätte und auch nicht meine Eltern, obwohl ich ein gutes Verhältnis zu Ihnen hatte.
Also würde ich beim Hausarzt landen. Aber was macht der denn, wenn es um psychische Probleme geht.

Tja, man weiß, dass mehr Hausärzte als Psychiater Antidepressiva verordnen. Womit ist also zu rechnen ? Ich denke, das dürfte klar sein. Wenn es gut läuft und man großes Glück hat, dann verordnet er nicht gleich ein AD, sondern vermittelt zur Jugendhilfe o.ä. Aber das ist unwahrscheinlich, weil der Arzt denken wird, es liegt eine psychische Erkrankung vor.
Es muss ja eine schnelle Hilfe her und soziale Arbeit braucht Zeit.

Hinzu kommt, dass der Psychologe erst bei 2 oder mehr Ja-Antworten ins Spiel kommt. Was ist denn bitte schon davon zu halten. Der müsste doch weit vor dem Arzt kommen.

Ich denke, dass exakt an diesen Punkten klar wird, wohin das führen wird.

Ich unterstelle nicht den ganzen Beteiligten dieser Organisationen schlechte Motive. Ich denke sogar, dass bei den, klingt jetzt gemein - Handlangern gute Absichten dahinter stecken, aber man scheint sich nicht im Klaren zu sein, was man da für Infos und Ratgeber transportiert.

Naja, ich habe in diesem Zusammenhang noch einiges zu schreiben, aber warte erst mal ab, wer sich noch beteiligt.

Ich hoffe, es schreiben noch einige, da das wirklich ein Riesenthema ist und weitreichende Konsequenzen für junge Menschen haben wird.

Und noch was:

Das Ganze basiert ja auch auf der falschen Annahme, dass es immer mehr psychisch Erkrankte gibt. Das stimmt aber nicht.

Ich werde die Studie dazu noch raussuchen und hier posten.

LG
edgar
Angehöriger, Dipl.-Sozialpädagoge (FH), seit 2008 Mitarbeiter im ambulanten Betreuten Wohnen für Menschen mit psychischer Erkrankung (u.a. auch Beratung und Unterstützung beim Absetzen von Medikamenten), davor 2 Jahre Mitarbeiter in einer Tagesstätte und 1 Jahr lang in einem Wohnheim (stationäres Wohnen) für Menschen mit psychischer Erkrankung. Seit 2013 Mitglied des Fachausschusses Psychopharmaka der DGSP.

carriecat
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Das Werben für Krankheiten

Beitrag von carriecat » Mittwoch, 04.06.14, 8:45

Guten Morgen,

ich finde es wirklich ein Unding, dass man pubertierende Jugendliche mit psychisch Kranken gleichstellt. Und diesen Jugendlichen dann AD verpassen will. Im Wachstum! Das ist doch Wahnsinn!
Liebe Grüße,
Anja
____________________________________________________________________
Panikattacken im Nov. und Dez. 2010 aus heiterem Himmel
Citalopram 20 mg und Doxepin 10 mg (Aponal) ab Ende Dezember
Mirtazapin 15 mg ab Ende Januar statt Aponal
15 kg zugenommen in einem halben Jahr
Ab Juni 2011 Tabletten halbiert, ab Juli 2011 geviertelt
Ende August die letzten 5 mg Citalopram genommen, 3,75 mg Mirta eine Woche länger, dann auch abgesetzt.
Kurze Zeit danach kam das nächtliche Herzrasen wieder samt Tremor in den Beinen und Hitzeströme durch den ganzen Körper, Schwächegefühl und Erschöpfung - Eisen und Vitamin B-Komplex genommen
Danach hatte ich Magenbeschwerden, konnt nicht richtig essen und trinken und kriegte dann Herz- und Atemprobleme
Habe kurzzeitig Lasea genommen, danach Orthomol Vital F incl. Omega-3-Kapseln, um mal wieder ein bißchen auf den Damm zu kommen. Fühlte mich nur schlapp und krank.
War dann von Nov - Dez 2011 in einer Psychosomatischen Fachklinik. Es wurde langsam besser, was ich aber nicht auf die Behandlung dort zurück führen würde.
Seit 02/2012 arbeite ich wieder, in 05/2012 bin ich jetzt über ein halbes Jahr ohne Medis und es geht mir wieder recht gut. Manche Tage quäle ich mich aber immer noch mit Schwindel und Depersonalisierung. Und ab und zu nächtliche Panik mit Kribbeln am ganzen Körper und Herzklopfen.
Oktober 2012: Bin tagsüber viel müde, erschöpft, schwindelig und kämpfe immer mal wieder mit Angstattacken.
März 2013: Immer mal wieder Schwindel, Depersonalisierung und Angst
November 2013: Magenbeschwerden, Atemprobleme

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sollte aus ihrer Moderatorenfunktion keine spezielle fachliche Kompetenz abgeleitet werden.


edgar
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Das Werben für Krankheiten

Beitrag von edgar » Mittwoch, 04.06.14, 21:49

Hi Anja,

ja, dass sehe ich auch so.

Es kommt auch noch hinzu, dass die Organisation "Verrückt ! Na und" genauso wie fast überall von falschen Voraussetzungen für ihre Kampagne ausgeht: Nämlich, dass angeblich die seelischen bzw. psychischen Erkrankungen immer mehr zu nehmen würden und man daher dringend etwas unternehmen müsse schon in den Schulen.

Die angebliche Zunahme psychischer Erkrankungen ist aber ein Mythos. Hier ein Link dazu:

http://www.spiegel.de/gesundheit/psycho ... 61171.html

Dieser Artikel beruht auf einem Auszug aus dem neuen Buch von SPIEGEL-Autor Jörg Blech: "Die Psychofalle - wie die Seelenindustrie uns zu Patienten macht."

Ich denke bei diesen ganzen Aufklärungskampagnen nur an eine sich selbsterfüllende Prophezeiung. :evil:

Man sollte lieber in die Schulsozialarbeit investieren, um Kindern und Jugendlichen in problematischen familiären Verhältnissen zu helfen.

Übrigens agiert die Organisation "Verrückt ! Na und" - wie aus ihrem Programm hervorgeht - nur auf der Metaebene, also nicht in der konkreten Arbeit in Schulen, sondern dient quasi nur als Informationsverteiler. Die eigentliche Hilfe sollen sich Jugendliche mit Problemen dann bei Hausärzten, Psychiatern, Psychologen (die ja auch immer mehr mit Medikamenten hantieren, oder einem nahe legen, welche zu nehmen) oder bei Eltern und Lehrern holen, die ja selbst überfordert sind.

Ach ja: Und dann könne man sich noch im Internet Hilfe holen z.B. bei (siehe Link)

http://www.verrueckt-na-und.de/hilfelinks.html

Die BKE-Jugendberatung rät allerdings auch unverblümt Jugendlichen unter anderem auch zu Psychopharmaka und gehen mit dem Thema Medikamente sehr lax um. Kein kritisches Wort zu Psychopharmaka.

LG
edgar
Angehöriger, Dipl.-Sozialpädagoge (FH), seit 2008 Mitarbeiter im ambulanten Betreuten Wohnen für Menschen mit psychischer Erkrankung (u.a. auch Beratung und Unterstützung beim Absetzen von Medikamenten), davor 2 Jahre Mitarbeiter in einer Tagesstätte und 1 Jahr lang in einem Wohnheim (stationäres Wohnen) für Menschen mit psychischer Erkrankung. Seit 2013 Mitglied des Fachausschusses Psychopharmaka der DGSP.

Oliver
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Das Werben für Krankheiten

Beitrag von Oliver » Donnerstag, 05.06.14, 15:31

Moin,

wer hinter die Kulissen schauen möchte hat hier im ADFD ja genug Material: http://www.adfd.org/austausch/viewforum.php?f=6

Immer mehr Menschen, die Hilfe bräuchten, weil sie in einer Krise oder einer Umbruchssituation (z.B. Pubertät, Verlust eines geliebten Menschen, Arbeitsplatzverlust) sind, werden mit Psychopharmaka "behandelt". Warum das so ist, ist auch nicht schwer zu erkennen: echte Hilfe kostet Zeit, Geld und erfordert Empathie. Pillen verschreiben ist einfach und dahinter steckt eine Milliardenindustrie, die sich moralisch in keinster Weise von z.B. der Auto- oder Ölindustrie unterscheidet. Was den Profit steigert ist gut, ob damit Menschen wirklich geholfen wird ist zweitrangig.

Leider sehen das auch viele nicht, die wirklich helfen wollen und lassen sich dann vor den Karren spannen, weil sie denken sie könnten den als Wissenschaft getarnten Werbeaussagen von Big-Pharma vertrauen. Die sind dann ganz empört, wenn jemand vor dem unkritischen und massenhaftem Einsatz von psychoaktiven Substanzen warnt. Das ist es aber leider, was durch solche Kampagnen gefördert wird.

Alles Gute
Oliver
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Kassiopeia
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Das Werben für Krankheiten

Beitrag von Kassiopeia » Sonntag, 15.06.14, 12:06

Das erinnert mich an das TeenScreen Programm in den USA.
(siehe Doku unter TV, Artikel usw.)

Test ablegen, zum Arzt gehen, Psychopharmaka schlucken. Erst die Teenager und dann die Kinder...
Und alle meinen es ja nur gut...
Diagnose 3/2013: Schwere/mittlere Depression/Burn-Out induzierte D.>>März 2013: Venlafaxin 75 mg>>auf 225 mg
nach Abklingen der NW gut vertragen>>Dezember 2013: Um Tiefs (Schmerzen am ganzen Körper, extreme Schwäche)abzufedern auf 300 mg: stabile Stimmung, jedoch körperlich ständig erschöpft, extrem hohes Schlafbedürfnis und neue NW: "Stöße" am Hinterkopf + kurzzeitig schwankender Gang>>5.2.2014:225 mg Absetzsymptome: Kopfschmerzen, Augenbrennen, Rachenschmerzen, Weinerlichkeit, intensive (auch Angst-) Träume, Nachtschweiß, Kälteschauer, Kribbeln an den Fußsohlen. Positiv: Bin seitdem tagsüber nicht mehr so erschöpft und müde! AS nach etwa drei Wochen abgeklungen>>9.3.2014: Reduktion auf 200 mg. Erst Hochgefühl (manische Phase?) Plötzliche AS nach zehn Tagen: Kopfschmerzen, Augenbrennen, Rachenschmerzen, intensive Träume, Kälteschauer, Tinnitus verstärkt, Müdigkeit, Erschöpfung, Niedergeschlagenheit, Gliederschmerzen, Verspannungen, Pessimismus, Konzentrationsschwäche, Antriebslosigkeit, Gefühl der Überforderung. Dann psychisch eine Besserung, jedoch werden die Krankheitssymptome heftiger: Kopf, Kiefer, Hals, Ohren, Zunge abwechselnd oder gleichzeitig, wechselnd besser und wieder schlechter>>26.4.2014:: 150 mg: Körperliche Schwäche und Gliederschmerzen. Halsschmerzen und Kopfschmerzen abwechselnd. Tinnitus, Müdigkeit. Nach etwa 1 Monat symptomfrei. Dann Tabletten vergessen: Alptraumnacht und massive körperliche Symptome. Wiedereindosiert nach 2 Tagen. Symptome nun wieder wie nach letztem Absetzschritt, mit Ausnahme von Halsschmerzen.
Absetzpause, Reha, Stabilisierung. Neue Diagnose: rezidivierende Depression und somatoforme Schmerzstörung
20.12.2014: Ca. 147,5 mg leichte Absetztsymptome
31.12.2014: Ca. 145 mg die ersten paar Tage nix, dann Schwitzen, Kälteschauer, Gliederschmerzen und Antriebslosigkeit
07.01.2015: Ca. 142,5 mg Schmerzen am ganzen Körper, grippig, morgens total im Eimer
17.01.2015: Ca. 140 mg
19.01: Bakterieller Infekt mit Fieber: Wegen heftiger Muskelzuckungen wieder zurück auf 142,5 mg
02.02. 140 mg
11.02. 137,5 mg
13.03. 132,5 mg
05.04. 127, 5 mg
23.04. 125 mg
27.05. 122,5 mg
10.06. 120 mg
04.08. 117.5 mg
18.08. 115 mg
08.09. 75 mg. hypomanische Phase, Schwitzen, Kälteschauer, Träume, dann Tief mit Traurigkeit, Antriebslosigkeit und Gliederschmerzen.
03.01. 7 Kügelchen weniger
08.02. 10 Kügelchen weniger
28.02. 15 Kügelchen weniger - also bei etwa 70,8 mg
14.03. 20 - etwas zu früh
Umstellung von morgendlicher Einnahme auf abends
2.5. 25 Kügelchen weniger
15.5. 30 Kügelchen
28.5. 35 Kügelchen
20.6. 40 Kügelchen
14.7. 45 Kügelchen
2.8. 55 Kügelchen - der Schritt war anscheinend zu groß. Enorme Erschöpfung und Schmerzen in den Fingern, Händen, Füßen, Oberarmen, Oberschenkeln, Kribbeln im Gesicht, Halsschmerzen. Jeder Schritt ist anstrengend.
1.9. 60 Kügelchen
20.9. 65 Kügelchen
5.10. -70 Kügelchen :schnecke: :o
16.10. -75 K.
30.10. -80 K.
20.11. -85 K.
20.12. -90 K. - immer noch ca. 50mg to go :frust:
weitergemacht in dem Tempo, bis ich gemerkt habe, dass eine vergessene Dosis mir kaum mehr etwas ausgemacht hat, da hab ich dann immer geschwindelt und bin am nächsten Tag deutlich niedriger eingestiegen.
Ab 1.5.2017 Countdown von 70 Kügelchen, jeden Tag eines weniger
1.7.2017 9 Kügelchen to go
10.07.2017 - 0. Ich bin gereizt und weinerlich, meine Muskeln ziehen, es kribbelt und mir schlafen die Gliedmaßen ein

edgar
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Das Werben für Krankheiten

Beitrag von edgar » Sonntag, 15.06.14, 20:44

Hallo zusammen,

ich habe mich noch weitergehend mit den Aufklärungskampagnen von "Verrückt ? Na und !" bzw. Irrsinnig menschlich beschäftigt und auch damit, wie so ein Projekttag zum Thema seelische Gesundheit in den Schulen aussieht.

Es gibt dabei einen Moderator (z.B. einen Pädagogen oder Sozialarbeiter) und einen Experten in eigener Sache (jemand, der z.B. unter Depressionen gelitten hat oder noch leidet), die einen ganzen Tag in einer Klasse dieses Projekt machen.

Folgendes hat mich da im Ablauf stutzig gemacht:

Der Experte in eigener Sache gibt sich erst sehr spät als solcher zu erkennen. Man soll also nicht gleich wissen, wer Moderator und wer Experte in eigener Sache ist.

Es wird dann weiterhin beschrieben, dass es in den Klassen, wo das Projekt schon durchgeführt worden ist, ein großes Staunen unter den Schülerinnen und Schülern gibt, in dem Moment, wo sich der Experte in eigener Sache später zu erkennen gibt.
Großes Erstaunen deshalb, weil keiner damit gerechnet hat, dass einer der Veranstalter ein Betroffener ist.

Die Experten in eigener Sache werden also vorab so ausgewählt, dass sie einen relativ fitten Eindruck machen.

Und jetzt kommt das, was mich stutzig macht:

Es soll den Sinn einer Entstigmatisierung von psychisch Kranken haben, weil ja später jeder denkt: Oh, ich hätte nicht gedacht, dass es ein Betroffener ist. Der hat doch so normal gewirkt.

Man kann das Ganze aber auch anders interpretieren:

Der Nachbar von nebenan könnte auch psychisch krank sein oder dieser oder jener in meiner Klasse, weil:

und hier zitiere ich aus dem Programm von "Verrückt ? Na und ! - Seelisch fit in Schule und Ausbildung/Teil 1 Hintergrund, Konzept, Wirkung" (Seite 46)

"Symptome für Depressionen bei Jugendlichen sind u.a.:

- auffällige Veränderungen im Verhalten und Aussehen (Kleidung, Aufmachung, Körperpflege),

- Essstörungen,

- Kopfschmerzen,

- Schlafprobleme (übermäßiges Schlafbedürfnis),

- Leistungsabfall, Schule schwänzen, Schulabbruch,

- Rückzug von allen Hobbys und alterstypischen Aktivitäten,

- Weglaufen von zu Hause,

- Alkohol- und Drogenmissbrauch,

- Unruhe bis hin zu Aggressivität und Vandalismus,

- Selbstisolierung von der Familie oder von Gleichaltrigen,

- Selbsttötungsfantasien, Suizidversuche, Suizide." (Ende Zitat)


Man muss nicht besonders phantasievoll sein, um sich auszumalen, dass bei einer derartig weitausgelegten Symptomliste sehr viel mehr Menschen als depressiv gelten werden.

Es steht ja auch dort: "Symptome für Depressioen sind..." und nicht etwa können sein.


In den Programmen steht auch drin, dass Antidepressiva nicht abhängig machen, und so wird es auch als "Wissen" in die Schulen getragen.

Eltern werden unter Druck gesetzt werden, ihr Kind behandeln zu lassen, wenn es von der Norm abweichendes Verhalten zeigt.

Wir werden hier im Forum also noch künftig viel mehr Arbeit bekommen.

Wir werden uns künftig immer mehr in einer Gesellschaft vorfinden, wo kaum noch jemand nicht unter Drogen gesetzt wird.

Und kaum jemand peilt, was da alles vor sich geht.

LG
edgar
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Re: Das Werben für Krankheiten

Beitrag von edgar » Donnerstag, 26.06.14, 20:02

Hallo zusammen,

ich habe den Thread umbenannt, weil der neue Titel das eigentliche Problem beschreibt.

Ein Buch von einem Pharma-Insider, das ich gerade lese, hat mich darauf aufmerksam gemacht.

Hinzu kommt, dass diese Kampagnen auch massive Ängste z.B. davor schüren, man könnte selbst von einer Depression betroffen sein.

LG
edgar
Angehöriger, Dipl.-Sozialpädagoge (FH), seit 2008 Mitarbeiter im ambulanten Betreuten Wohnen für Menschen mit psychischer Erkrankung (u.a. auch Beratung und Unterstützung beim Absetzen von Medikamenten), davor 2 Jahre Mitarbeiter in einer Tagesstätte und 1 Jahr lang in einem Wohnheim (stationäres Wohnen) für Menschen mit psychischer Erkrankung. Seit 2013 Mitglied des Fachausschusses Psychopharmaka der DGSP.

Kassiopeia
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Re: Das Werben für Krankheiten

Beitrag von Kassiopeia » Freitag, 27.06.14, 0:36

Ich habe zu einigen Dokus verlinkt, unter TV, Zeitungsartikel usw.
die auch diese Thematik behandeln. Auch dort kommen viele Leute zu Wort, die in der Pharmaindustrie tätig waren. Es werden auch Krankheiten erfunden, um neue Verwendungszwecke für Medis zu erschließen...

LG
Kassiopeia
Diagnose 3/2013: Schwere/mittlere Depression/Burn-Out induzierte D.>>März 2013: Venlafaxin 75 mg>>auf 225 mg
nach Abklingen der NW gut vertragen>>Dezember 2013: Um Tiefs (Schmerzen am ganzen Körper, extreme Schwäche)abzufedern auf 300 mg: stabile Stimmung, jedoch körperlich ständig erschöpft, extrem hohes Schlafbedürfnis und neue NW: "Stöße" am Hinterkopf + kurzzeitig schwankender Gang>>5.2.2014:225 mg Absetzsymptome: Kopfschmerzen, Augenbrennen, Rachenschmerzen, Weinerlichkeit, intensive (auch Angst-) Träume, Nachtschweiß, Kälteschauer, Kribbeln an den Fußsohlen. Positiv: Bin seitdem tagsüber nicht mehr so erschöpft und müde! AS nach etwa drei Wochen abgeklungen>>9.3.2014: Reduktion auf 200 mg. Erst Hochgefühl (manische Phase?) Plötzliche AS nach zehn Tagen: Kopfschmerzen, Augenbrennen, Rachenschmerzen, intensive Träume, Kälteschauer, Tinnitus verstärkt, Müdigkeit, Erschöpfung, Niedergeschlagenheit, Gliederschmerzen, Verspannungen, Pessimismus, Konzentrationsschwäche, Antriebslosigkeit, Gefühl der Überforderung. Dann psychisch eine Besserung, jedoch werden die Krankheitssymptome heftiger: Kopf, Kiefer, Hals, Ohren, Zunge abwechselnd oder gleichzeitig, wechselnd besser und wieder schlechter>>26.4.2014:: 150 mg: Körperliche Schwäche und Gliederschmerzen. Halsschmerzen und Kopfschmerzen abwechselnd. Tinnitus, Müdigkeit. Nach etwa 1 Monat symptomfrei. Dann Tabletten vergessen: Alptraumnacht und massive körperliche Symptome. Wiedereindosiert nach 2 Tagen. Symptome nun wieder wie nach letztem Absetzschritt, mit Ausnahme von Halsschmerzen.
Absetzpause, Reha, Stabilisierung. Neue Diagnose: rezidivierende Depression und somatoforme Schmerzstörung
20.12.2014: Ca. 147,5 mg leichte Absetztsymptome
31.12.2014: Ca. 145 mg die ersten paar Tage nix, dann Schwitzen, Kälteschauer, Gliederschmerzen und Antriebslosigkeit
07.01.2015: Ca. 142,5 mg Schmerzen am ganzen Körper, grippig, morgens total im Eimer
17.01.2015: Ca. 140 mg
19.01: Bakterieller Infekt mit Fieber: Wegen heftiger Muskelzuckungen wieder zurück auf 142,5 mg
02.02. 140 mg
11.02. 137,5 mg
13.03. 132,5 mg
05.04. 127, 5 mg
23.04. 125 mg
27.05. 122,5 mg
10.06. 120 mg
04.08. 117.5 mg
18.08. 115 mg
08.09. 75 mg. hypomanische Phase, Schwitzen, Kälteschauer, Träume, dann Tief mit Traurigkeit, Antriebslosigkeit und Gliederschmerzen.
03.01. 7 Kügelchen weniger
08.02. 10 Kügelchen weniger
28.02. 15 Kügelchen weniger - also bei etwa 70,8 mg
14.03. 20 - etwas zu früh
Umstellung von morgendlicher Einnahme auf abends
2.5. 25 Kügelchen weniger
15.5. 30 Kügelchen
28.5. 35 Kügelchen
20.6. 40 Kügelchen
14.7. 45 Kügelchen
2.8. 55 Kügelchen - der Schritt war anscheinend zu groß. Enorme Erschöpfung und Schmerzen in den Fingern, Händen, Füßen, Oberarmen, Oberschenkeln, Kribbeln im Gesicht, Halsschmerzen. Jeder Schritt ist anstrengend.
1.9. 60 Kügelchen
20.9. 65 Kügelchen
5.10. -70 Kügelchen :schnecke: :o
16.10. -75 K.
30.10. -80 K.
20.11. -85 K.
20.12. -90 K. - immer noch ca. 50mg to go :frust:
weitergemacht in dem Tempo, bis ich gemerkt habe, dass eine vergessene Dosis mir kaum mehr etwas ausgemacht hat, da hab ich dann immer geschwindelt und bin am nächsten Tag deutlich niedriger eingestiegen.
Ab 1.5.2017 Countdown von 70 Kügelchen, jeden Tag eines weniger
1.7.2017 9 Kügelchen to go
10.07.2017 - 0. Ich bin gereizt und weinerlich, meine Muskeln ziehen, es kribbelt und mir schlafen die Gliedmaßen ein

Kevin05

Das versteckte Werben für Krankheiten bei Jugendlichen

Beitrag von Kevin05 » Freitag, 27.06.14, 8:32

Auf Youtube ist von Arte ein Beitrag "Krankheiten nach Maß" da geht es genau auch um dieses Thema, ich denke mittlerweile ist das für Insider sehr klar, wie das läuft, es geht eben nur um wirtschaftliche Interessen, Blutdrucknormwerte werden verändert, damit plötzlich Millionen mehr das Medikament brauchen, dann die Sage vom Cholesterin vom bösen usw. - was soll ich sagen, man könnte das ausweiten auf viele Bereiche des Lebens wir leben in einer korrupten Welt, was wir in den Medien vorgegaukelt bekommen ist dass was wir glauben sollen und nicht die Wahrheit, jeder der sich damit näher beschäftigt weiß das. Die Medien berichten nicht die Wahrheit sondern das wofür sie bezahlt werden, das gilt für Politik wie für wirtschaftliche Interessen in gleichem Maße. Wir werden nach Strich und Faden belogen behaupte ich und die meisten Leute glauben es leider.

Aber da es bei dem Thema um die Gesundheit geht und es den Menschen schadet ist es doppelt bitter, da gebe ich dir recht, da kommen Medikamente auf den Markt, die ganz kurze Forschungen hinter sich haben usw. und zig-Miilionen Verschreibungen sind unnötig. In den USA bekommt ein Psychiater im Schnitt an die 46.000 US-Dollar pro Jahr von der Pharmaindustrie - bei uns bekommen sie auch Sachen wie Urlaube, die dann halt unter Kongresse laufen usw. - also wenn ich bei meinen Ärzten war, da waren fast jedes Mal irgendwelche Pharmavertreter da und das ist kein Zufall.

Da gibt es so viel Beispiele, alleine wenn ich an die Impfkampagne vor ich glaube 2-3 Jahren wegen der Vogelgrippe denke, die nicht richtig anlief und sie dann plötzlich von Todesfällen berichteten die es aber ohnedies immer gibt, dann steigt mein Blutdruck, alleine das Thema Impfen polarisiert, in den USA gibt es meines Wissens nach sogar einen Impfzwang für Kinder, dabei sind Impfungen auch extrem umstritten bzw. deren Nebenwirkungen.

carriecat
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Das versteckte Werben für Krankheiten bei Jugendlichen

Beitrag von carriecat » Freitag, 27.06.14, 8:49

edgar hat geschrieben: Wir werden uns künftig immer mehr in einer Gesellschaft vorfinden, wo kaum noch jemand nicht unter Drogen gesetzt wird.

Und kaum jemand peilt, was da alles vor sich geht.

LG
edgar
Hallo zusammen,

ein wirklich beängstigendes Szenario. Ich mein es fängt ja schon bei den Grundschülern an. Ich hatte bestimmt schon mal erwähnt, dass mein Sohn Asperger Autist ist, vermutlich auch mit ADS. Jedenfalls haben sie mir in der Autismusambulanz wärmstens ans Herz gelegt dem Jungen Medikinet (Vorstufe zu Ritalin) zu geben, damit seine schulischen Leistungen besser werden. Okay, mir tut das auch weh, dass er jetzt das zweite Schuljahr wiederholen muss, aber trotzdem würde ich doch meinem Kind kein Medikament geben damit er in der Schule gefügiger wird. Wobei er jetzt nicht den Unterricht stört oder so, er guckt halt nur aus dem Fenster und kriegt nicht so viel mit. Aber auch aus dem Grund, weil ihm die Lautstärke der großen Klasse (fast 30 Kinder) oft zuviel wird, dann zieht er sich raus. Eigentlich ein unlösbares Problem, außer halt Einzelunterricht. Ich hab schon öfter gesagt ich zieh nach Australien in den Busch und lass ihn dann am Computer unterrichten :D

Ich meine man kann ja AD nehmen, aber ich finde die Aufklärung davor einfach zu mangelhaft. Wenn ich darüber nachdenke wie verzweifelt ich damals wegen der Panikattacken war, ich hätte ja alles geschluckt. Und das ist ja das Fatale, man kann ja mit klarem Verstand gar nicht entscheiden, ob man das Zeug nehmen soll oder nicht. Und dieses Verleugnen von möglichen Absetzerscheinungen macht mich schier wahnsinnig.
Liebe Grüße,
Anja
____________________________________________________________________
Panikattacken im Nov. und Dez. 2010 aus heiterem Himmel
Citalopram 20 mg und Doxepin 10 mg (Aponal) ab Ende Dezember
Mirtazapin 15 mg ab Ende Januar statt Aponal
15 kg zugenommen in einem halben Jahr
Ab Juni 2011 Tabletten halbiert, ab Juli 2011 geviertelt
Ende August die letzten 5 mg Citalopram genommen, 3,75 mg Mirta eine Woche länger, dann auch abgesetzt.
Kurze Zeit danach kam das nächtliche Herzrasen wieder samt Tremor in den Beinen und Hitzeströme durch den ganzen Körper, Schwächegefühl und Erschöpfung - Eisen und Vitamin B-Komplex genommen
Danach hatte ich Magenbeschwerden, konnt nicht richtig essen und trinken und kriegte dann Herz- und Atemprobleme
Habe kurzzeitig Lasea genommen, danach Orthomol Vital F incl. Omega-3-Kapseln, um mal wieder ein bißchen auf den Damm zu kommen. Fühlte mich nur schlapp und krank.
War dann von Nov - Dez 2011 in einer Psychosomatischen Fachklinik. Es wurde langsam besser, was ich aber nicht auf die Behandlung dort zurück führen würde.
Seit 02/2012 arbeite ich wieder, in 05/2012 bin ich jetzt über ein halbes Jahr ohne Medis und es geht mir wieder recht gut. Manche Tage quäle ich mich aber immer noch mit Schwindel und Depersonalisierung. Und ab und zu nächtliche Panik mit Kribbeln am ganzen Körper und Herzklopfen.
Oktober 2012: Bin tagsüber viel müde, erschöpft, schwindelig und kämpfe immer mal wieder mit Angstattacken.
März 2013: Immer mal wieder Schwindel, Depersonalisierung und Angst
November 2013: Magenbeschwerden, Atemprobleme

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Jamie
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Das versteckte Werben für Krankheiten bei Jugendlichen

Beitrag von Jamie » Freitag, 27.06.14, 16:42

Hallo carriecat,

der Wirkstoff in Medikin*t ist Methylphenidad. Methylphenidad ist auch in Rital*n drin. Beide Arzneien sind identisch.
Ein Glück, dass deinem Sohn das erspart bleibt.
Bitte informiere dich doch mal über Hochsensibilität (HSP). Womöglich ist dein Sohn hochsensibel? Viele Asperger sind falsch diagnostiziert; sie sind gar nicht Asperger, sondern hochsensibel. Oder beides.
Ich bin selbst hochsensibel; habe jetzt ein Jahr lang Hypnose bei einer Hochsensiblen-Coachin gemacht.

Infos zu HSP:

http://www.hochsensibilitaet.org
http://www.zartbesaitet.net
Test: http://www.hochsensibel-test.de (begrenzt aussagefähig, da die Fragen ein gewisses Couleur haben).


Grüße
Jamie
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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


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edgar
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Re: Das versteckte Werben für Krankheiten bei Jugendlichen

Beitrag von edgar » Donnerstag, 03.07.14, 22:05

Hallo zusammen,

ich habe folgenden Link noch in einem anderen Thread gepostet ("Psychopharmaka unter 18").

Hier passt er aber auch sehr gut rein und sollte nicht fehlen.

http://www.dgsp-ev.de/fileadmin/dgsp/pd ... ettgen.pdf

Dr. Charlotte Köttgen setzt sich sehr ernsthaft mit der Thematik auseinander.

Wenn man diesen Text von ihr gelesen hat, dann kann man keine Kampagne wie Du von "Verrückt ? Na und !" und "Irrsinnig Menschlich", die breitangelegt in deutschen Schulen stattfinden gutheißen. Die Psychopharmaka werden von dieser Organisation verharmlost. Mir liegen die Schulungsprogramme für die Mitarbeiter vor, die das durchführen. Fragen von Schülern wie z.B. :

"Machen Antidepressiva abhängig" ?

werden verneint und damit mal wieder der Eindruck erweckt, als seien die Medikamente harmlos.

Es ist zum Ko :censored:

LG
edgar
Angehöriger, Dipl.-Sozialpädagoge (FH), seit 2008 Mitarbeiter im ambulanten Betreuten Wohnen für Menschen mit psychischer Erkrankung (u.a. auch Beratung und Unterstützung beim Absetzen von Medikamenten), davor 2 Jahre Mitarbeiter in einer Tagesstätte und 1 Jahr lang in einem Wohnheim (stationäres Wohnen) für Menschen mit psychischer Erkrankung. Seit 2013 Mitglied des Fachausschusses Psychopharmaka der DGSP.

edgar
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Re: Heranwachsende in der Rasterfahndung der Pharmaindustrie

Beitrag von edgar » Samstag, 19.07.14, 15:17

Hallo zusammen,

im Folgenden findet ihr das Ergebnis meiner jüngsten Recherche. Daher musste ich auch den Titel diesen Threads ändern.

Die Parallelen zwischen den TeenScreenProgrammen in den USA und den Programmen von Irrsinnig Menschlich bzw. Verrückt ? Na und ! sind unübersehbar. Auch die Nähe zur Pharmaindustrie.

http://www.aerztezeitung.de/medizin/kra ... ralin.html Pfizer und Hegerl

http://kongress2013.agnp.de/data/Progra ... -09-13.pdf

Dieser Kongress - wie man in dem PDF-Dokument sehen kann- wurde von etlichen Pharmaunternehmen finanziert. Und mit von der Partie: Prof. Hegerl.

Hier ein Link mit einem Interview mit Prof. Hegerl, indem er ganz klar die psychopharmakologische Behandlung als erste Säule der Behandlung nennt und Psychotherapie ergänzend.

http://www.forschung-fuer-unsere-gesund ... ennen.html

Die Initiatoren vom Leipziger Bündnis gegen Depressionen sind: Prof. Ulrich Hegerl und die Geschäfstführerin von
Irrsinnig menschlich bzw. Verrückt ? Na und ! Dr. Manuela Richter-Werling:

http://www.buendnis-depression.de/depre ... kblick.pdf



Irrsinnig menschlich ->Deutsches Bündnis gegen Depression -> Stiftung Deutsche Depressionshilfe (Vorstand: Prof. Ulrich Hegerl)

Hier wettert Prof. Hegerl ganz heftig gegen Studien, die sehr weitgehend die Wirksamkeit von Antidepressiva widerlegen:

http://hausarzt-in-ditzum.com/tag/antidepressiva/

Hier sind beide auf einer Seite abgelichtet:

Prof. Ulrich Hegerl und die Geschäftsführerin von Irrsinnig menschlich, Dr. Manuela Richter-Werling:

http://www.buendnis-depression-leipzig. ... verein.php

Ähnliche Fragebögen zwischen Teen Screen Programmen in den USA (die mittlerweile wegen großer Kritik, weil immer mehr Kindern und Jugendlichen Psychopharmaka in Folge der Programme verabreicht wurden,beendet wurden) und den Fragebögen unter anderem in Form von Poket-Flyern von irrsinnig menschlich und verrückt ? Na und !. In beiden Programmen fällt auf: Einfache Ja und Nein Antworten, die 3 Monats-Regel und der Verweis unter anderen zu Hausärzten und Psychiatern. Bitte bei den Teen-Screen-Fragen die Sektion E anschauen, weil es dort um Depressionen geht.
Die Fragen dort sind denen bei Irrsinnig menschlich mehr als ähnlich.

http://www.campaignsitebuilder.com/user ... /DPS-8.pdf


In diesem Link findet man auch Aussagen über die Verflechtungen von Pharmaindustrie und den Teen Screen Programmen und auch, dass depressive Heranwachsende, die AD nehmen, zweimal so häufig suizidal werden als depressive Erwachsene, die Placebo nehmen.

http://www.cchrint.org/2012/11/27/teens ... huts-down/


Die Programme laufen hier in Deutschland munter weiter und keiner tut etwas dagegen. :twisted: :twisted: :twisted: :twisted: :twisted: :twisted: :twisted: :twisted: :twisted: :twisted: :twisted: :twisted: :twisted: :twisted:


LG
edgar
Angehöriger, Dipl.-Sozialpädagoge (FH), seit 2008 Mitarbeiter im ambulanten Betreuten Wohnen für Menschen mit psychischer Erkrankung (u.a. auch Beratung und Unterstützung beim Absetzen von Medikamenten), davor 2 Jahre Mitarbeiter in einer Tagesstätte und 1 Jahr lang in einem Wohnheim (stationäres Wohnen) für Menschen mit psychischer Erkrankung. Seit 2013 Mitglied des Fachausschusses Psychopharmaka der DGSP.

padma
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Re: Heranwachsende in der Rasterfahndung der Pharmaindustrie

Beitrag von padma » Samstag, 19.07.14, 16:54

Lieber Edgar, :)

danke dir für deine Recherche.
Es ist wirklich schlimm, was da abgeht. :evil:

liebe Grüsse, :hug:
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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15.08.2019: 0,02 mg



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


Hinweis:
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Kassiopeia
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Re: Heranwachsende in der Rasterfahndung der Pharmaindustrie

Beitrag von Kassiopeia » Samstag, 19.07.14, 17:31

Also tatsächlich. Ich hatte ja schon vermutet, dass die da etwas anleiern, was dem Teen Screen Programm ähnelt.
Oh, Mann! Was kann man denn da tun? Es muss doch eine Möglichkeit geben, hier Gegenaufklärung zu betreiben!
Diagnose 3/2013: Schwere/mittlere Depression/Burn-Out induzierte D.>>März 2013: Venlafaxin 75 mg>>auf 225 mg
nach Abklingen der NW gut vertragen>>Dezember 2013: Um Tiefs (Schmerzen am ganzen Körper, extreme Schwäche)abzufedern auf 300 mg: stabile Stimmung, jedoch körperlich ständig erschöpft, extrem hohes Schlafbedürfnis und neue NW: "Stöße" am Hinterkopf + kurzzeitig schwankender Gang>>5.2.2014:225 mg Absetzsymptome: Kopfschmerzen, Augenbrennen, Rachenschmerzen, Weinerlichkeit, intensive (auch Angst-) Träume, Nachtschweiß, Kälteschauer, Kribbeln an den Fußsohlen. Positiv: Bin seitdem tagsüber nicht mehr so erschöpft und müde! AS nach etwa drei Wochen abgeklungen>>9.3.2014: Reduktion auf 200 mg. Erst Hochgefühl (manische Phase?) Plötzliche AS nach zehn Tagen: Kopfschmerzen, Augenbrennen, Rachenschmerzen, intensive Träume, Kälteschauer, Tinnitus verstärkt, Müdigkeit, Erschöpfung, Niedergeschlagenheit, Gliederschmerzen, Verspannungen, Pessimismus, Konzentrationsschwäche, Antriebslosigkeit, Gefühl der Überforderung. Dann psychisch eine Besserung, jedoch werden die Krankheitssymptome heftiger: Kopf, Kiefer, Hals, Ohren, Zunge abwechselnd oder gleichzeitig, wechselnd besser und wieder schlechter>>26.4.2014:: 150 mg: Körperliche Schwäche und Gliederschmerzen. Halsschmerzen und Kopfschmerzen abwechselnd. Tinnitus, Müdigkeit. Nach etwa 1 Monat symptomfrei. Dann Tabletten vergessen: Alptraumnacht und massive körperliche Symptome. Wiedereindosiert nach 2 Tagen. Symptome nun wieder wie nach letztem Absetzschritt, mit Ausnahme von Halsschmerzen.
Absetzpause, Reha, Stabilisierung. Neue Diagnose: rezidivierende Depression und somatoforme Schmerzstörung
20.12.2014: Ca. 147,5 mg leichte Absetztsymptome
31.12.2014: Ca. 145 mg die ersten paar Tage nix, dann Schwitzen, Kälteschauer, Gliederschmerzen und Antriebslosigkeit
07.01.2015: Ca. 142,5 mg Schmerzen am ganzen Körper, grippig, morgens total im Eimer
17.01.2015: Ca. 140 mg
19.01: Bakterieller Infekt mit Fieber: Wegen heftiger Muskelzuckungen wieder zurück auf 142,5 mg
02.02. 140 mg
11.02. 137,5 mg
13.03. 132,5 mg
05.04. 127, 5 mg
23.04. 125 mg
27.05. 122,5 mg
10.06. 120 mg
04.08. 117.5 mg
18.08. 115 mg
08.09. 75 mg. hypomanische Phase, Schwitzen, Kälteschauer, Träume, dann Tief mit Traurigkeit, Antriebslosigkeit und Gliederschmerzen.
03.01. 7 Kügelchen weniger
08.02. 10 Kügelchen weniger
28.02. 15 Kügelchen weniger - also bei etwa 70,8 mg
14.03. 20 - etwas zu früh
Umstellung von morgendlicher Einnahme auf abends
2.5. 25 Kügelchen weniger
15.5. 30 Kügelchen
28.5. 35 Kügelchen
20.6. 40 Kügelchen
14.7. 45 Kügelchen
2.8. 55 Kügelchen - der Schritt war anscheinend zu groß. Enorme Erschöpfung und Schmerzen in den Fingern, Händen, Füßen, Oberarmen, Oberschenkeln, Kribbeln im Gesicht, Halsschmerzen. Jeder Schritt ist anstrengend.
1.9. 60 Kügelchen
20.9. 65 Kügelchen
5.10. -70 Kügelchen :schnecke: :o
16.10. -75 K.
30.10. -80 K.
20.11. -85 K.
20.12. -90 K. - immer noch ca. 50mg to go :frust:
weitergemacht in dem Tempo, bis ich gemerkt habe, dass eine vergessene Dosis mir kaum mehr etwas ausgemacht hat, da hab ich dann immer geschwindelt und bin am nächsten Tag deutlich niedriger eingestiegen.
Ab 1.5.2017 Countdown von 70 Kügelchen, jeden Tag eines weniger
1.7.2017 9 Kügelchen to go
10.07.2017 - 0. Ich bin gereizt und weinerlich, meine Muskeln ziehen, es kribbelt und mir schlafen die Gliedmaßen ein

Igor07

Re: Heranwachsende in der Rasterfahndung der Pharmaindustrie

Beitrag von Igor07 » Samstag, 19.07.14, 20:23

Genau darum es geht. Sogar USA machen dem "Irrsinn" irgendwann das Ende. Aber BRD?
Danke sehr, Edgar. :)

LG.

Igor.

edgar
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Re: Heranwachsende in der Rasterfahndung der Pharmaindustrie

Beitrag von edgar » Samstag, 19.07.14, 21:20

Hallo Kassiopeia, halle Igor,

tja, was kann man tun:

- Hier im Forum als öffentlichem Forum Aufklärung betreiben

- ich habe mich auch vor einigen Wochen an www.campact.de , ob sie nicht zum Thema "Neubewertung der Risiken und des Nutzens von SSRI-Antidepressiva" eine Petition starten wollen, nachdem bereits eine mit nur etwas über hundert Unterschriften kläglich gescheitert ist. Campact hat mir auch geantwortet, dass sie gemeinsam überlegen werden, ob sie den Vorschlag aufgreifen.

- ansonsten sind wir alle aufgerufen, im Freundes- und Bekanntenkreis bei allen, die vor allem auch Kinder und Jugendlichen haben, davon zu berichten und davor zu warnen, wenn Schulen diese Projekte anbieten.

Leider ist es auch so, dass in Deutschland nur Amtsträger sich wegen Korruption strafbar machen können und z.B. keine Ärzte oder Wissenschaftler. Hier ist politisch dringender Handlungsbedarf.

Auch haben Ärzte in Deutschland keine Meldepflicht bei unerwarteten Nebenwirkungen.

Des Weiteren habe ich mich noch an eine andere Organisation gewandt, die ich hier nicht namentlich nennen will. Sollte ich dort Erfolg haben, werde ich berichten.

Alles in allem schätze ich die Chancen bei den beiden allerdings eher schlecht ein. Mal sehen.

LG
edgar
Angehöriger, Dipl.-Sozialpädagoge (FH), seit 2008 Mitarbeiter im ambulanten Betreuten Wohnen für Menschen mit psychischer Erkrankung (u.a. auch Beratung und Unterstützung beim Absetzen von Medikamenten), davor 2 Jahre Mitarbeiter in einer Tagesstätte und 1 Jahr lang in einem Wohnheim (stationäres Wohnen) für Menschen mit psychischer Erkrankung. Seit 2013 Mitglied des Fachausschusses Psychopharmaka der DGSP.

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