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Antidepressiva-Einnahme und Schwangerschaft

Eine Sammlung von Artikeln, die über wissenschaftliche, politische und wirtschaftliche Hintergründe der Behandlung von seelischen Leiden mit Psychopharmaka berichten.
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Re: Antidepressiva-Einnahme und Schwangerschaft

Beitrag von edgar » Donnerstag, 03.07.14, 21:23

Hallo Miju,

tut mir Leid, dass Du erst jetzt eine Rückmeldung bekommst, warum Dein letzter Beitrag nicht freigeschaltet wurde.

Das hat folgenden Grund:

Das ADFD sieht sich seinem Selbstverständnis nach als ein Forum, dass unabhängige Informationsquellen nutzt.

Wir haben leider begründeten Zweifel, dass embryotox entgegen seiner Behauptung von Unabhängigkeit nicht unabhängig ist.

Bewährt hat sich hingegen immer das Arznei-Telegramm und die Arbeiten von Dr. Peter Breggin, Dr. David Healy und andere.

Vergleicht man deren Empfehlungen bzgl. Schwangerschaft und AD-Einnahme mit denen von embryotox, gibt es gravierende Unterschiede.

Auch der Vergleich von embryotox mit anderen Quellen außerhalb der oben genannten hat zu dem Ergebnis geführt, dass sich embryotox eigentlich nicht unterscheidet von den Mainstream-Infos zu dem Thema, die alle eigentlich im Großen und Ganzen kein Problem sehen. Nach unseren Recherchen sieht das aber anders aus.

Wir bitten daher bei Dir um Verständnis, dass wir Deinen Beitrag deshalb nicht freischalten konnten.

Viele Grüße
edgar
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Angehöriger, Dipl.-Sozialpädagoge (FH), seit 2008 Mitarbeiter im ambulanten Betreuten Wohnen für Menschen mit psychischer Erkrankung (u.a. auch Beratung und Unterstützung beim Absetzen von Medikamenten), davor 2 Jahre Mitarbeiter in einer Tagesstätte und 1 Jahr lang in einem Wohnheim (stationäres Wohnen) für Menschen mit psychischer Erkrankung. Seit 2013 Mitglied des Fachausschusses Psychopharmaka der DGSP.

Soufo
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Re: Antidepressiva-Einnahme und Schwangerschaft

Beitrag von Soufo » Mittwoch, 09.07.14, 12:34

Hallo Miriam,

wie alt bist du?
Wie Edgar schon sagt, das musst du doch noch nicht jetzt entscheiden.
Ich war auch immer sehr kritisch eingestellt wegen schwanger werden und Kind bekommen. Gut, ich bin dann leider mit Medikamenten schwanger geworden. Auch das passiert in der heutigen Zeit noch, trotz Verhütung ;-)
Aber so schwer wie es ist. Ich bin so dankbar meinen kleinen Sohn(2,5Jahre) zu haben. Ich leide zur Zeit sehr unter dem Absetzsyndrom und meine Nerven gehen da auch mal durch. Er bringt mich aber auch so oft zum lachen und gibt mir Liebe. Das hilft unheimlich!
Liebe Grüße
Simone
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>Miriam<
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Re: Antidepressiva-Einnahme und Schwangerschaft

Beitrag von >Miriam< » Freitag, 11.07.14, 16:43

Hallo soufo,
bin Baujahr 81 (33). Mit dem Absetzen dauert das bei mir noch mindestens 1,5 Jahre. Und das auch nur wenns einigermaßen gut läuft :cry:
Naja, hilft ja nix zu jammern, es ist so wie es ist.
Grüße
Miriam
Depression, generalisierte Angststörung, bipolare Störung
Medikation: 2001 - 2003 Lithium und Trimipramin; Insidon war auch mal dabei
Paroxateinnahme seit 2001
Paroxat 2001 bis 2003 60 mg
2003 bis 2007 40 mg, keine Absetzsymptome
2007 bis 2011 20 mg, keine Absetzsymptome!
November 2011 bis Januar 2012 18 mg
Januar 2012 bis Februar 2012 17 mg
Februar bis April 2012 15 mg
April bis September 2012 13,5 mg
September 2012 bis Januar 2013 11,7 mg
Januar bis Februar 2013 10,8 mg
Februar bis März 10 mg Bis hierhin wenig Absetzsymptome
Im April intensiver Rückschlag mit allen Formen der Entzugserscheinungen. Daher Erhöhung im April für 2 Tage auf 15mg (zu viel erhöht, schlimme Nebenwirkungen) und dann wieder für 4 Tage auf 12,5 mg
16.04.13 13,4 mg
Seit 17.04.13 wieder 12,5 mg
02.05.13: Nach kurzer Verbesserung wieder Rückschlag (Welle)
Seit 02.05.13 11,7 mg Warten auf Stabilisierung
Seit 10.05.13 10,8 mg
10.06.13 - 10.07. Ein Auf und Ab...
Seit 10.07.13 wieder viel besser, 19.09.13: immernoch bei 10,8 mg.
21.11.13: 10 mg. Paar Tage schlimme Absetzsymptome - auch bei nur 0,8 mg! Hurra, ich bin auf 10 mg!!!
19. - 21.07.14: Umstieg auf Suspension 10 mg. Nicht vertragen.
Ab 22.07.14 wieder Tablette 10 mg. Mir gings ein paar Wochen schlecht nach dem gescheiterten Umstellungsversuch, dann bis Jan. 2015 zwei üble Wellen. Im Allgemeinen aber schon stabil mit den 10 mg.
Mai 2015: Hänge immernoch bei den 10 mg! :(
Weiss noch nicht, wie ich weiter absetzen soll, da die Tabletten nicht mehr teilbar sind und ich die Suspension nicht vertrage :(
Februar 2016: Immernoch 10 mg. Ich hänge da irgendwie fest
Januar 2018: Immernoch 10 mg.

miju
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Re: Antidepressiva-Einnahme und Schwangerschaft

Beitrag von miju » Samstag, 12.07.14, 22:57

Danke, Edgar, für die Info :)

Kassiopeia
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Re: Antidepressiva-Einnahme und Schwangerschaft

Beitrag von Kassiopeia » Sonntag, 13.07.14, 16:43

Liebe Miriam!

Auch ich bin 1981 geboren, hätte jetzt dann gerne bald Kinder und habe noch 150mg Venla vor mir.
Aber weißt du was? Wir schaffen das!
Wir werden gut auf uns achten, langsam runter gehen und dann wundervolle, gesunde Babys bekommen.
Ganz bestimmt!

Liebe Grüße
Kassiopeia
Diagnose 3/2013: Schwere/mittlere Depression/Burn-Out induzierte D.>>März 2013: Venlafaxin 75 mg>>auf 225 mg
nach Abklingen der NW gut vertragen>>Dezember 2013: Um Tiefs (Schmerzen am ganzen Körper, extreme Schwäche)abzufedern auf 300 mg: stabile Stimmung, jedoch körperlich ständig erschöpft, extrem hohes Schlafbedürfnis und neue NW: "Stöße" am Hinterkopf + kurzzeitig schwankender Gang>>5.2.2014:225 mg Absetzsymptome: Kopfschmerzen, Augenbrennen, Rachenschmerzen, Weinerlichkeit, intensive (auch Angst-) Träume, Nachtschweiß, Kälteschauer, Kribbeln an den Fußsohlen. Positiv: Bin seitdem tagsüber nicht mehr so erschöpft und müde! AS nach etwa drei Wochen abgeklungen>>9.3.2014: Reduktion auf 200 mg. Erst Hochgefühl (manische Phase?) Plötzliche AS nach zehn Tagen: Kopfschmerzen, Augenbrennen, Rachenschmerzen, intensive Träume, Kälteschauer, Tinnitus verstärkt, Müdigkeit, Erschöpfung, Niedergeschlagenheit, Gliederschmerzen, Verspannungen, Pessimismus, Konzentrationsschwäche, Antriebslosigkeit, Gefühl der Überforderung. Dann psychisch eine Besserung, jedoch werden die Krankheitssymptome heftiger: Kopf, Kiefer, Hals, Ohren, Zunge abwechselnd oder gleichzeitig, wechselnd besser und wieder schlechter>>26.4.2014:: 150 mg: Körperliche Schwäche und Gliederschmerzen. Halsschmerzen und Kopfschmerzen abwechselnd. Tinnitus, Müdigkeit. Nach etwa 1 Monat symptomfrei. Dann Tabletten vergessen: Alptraumnacht und massive körperliche Symptome. Wiedereindosiert nach 2 Tagen. Symptome nun wieder wie nach letztem Absetzschritt, mit Ausnahme von Halsschmerzen.
Absetzpause, Reha, Stabilisierung. Neue Diagnose: rezidivierende Depression und somatoforme Schmerzstörung
20.12.2014: Ca. 147,5 mg leichte Absetztsymptome
31.12.2014: Ca. 145 mg die ersten paar Tage nix, dann Schwitzen, Kälteschauer, Gliederschmerzen und Antriebslosigkeit
07.01.2015: Ca. 142,5 mg Schmerzen am ganzen Körper, grippig, morgens total im Eimer
17.01.2015: Ca. 140 mg
19.01: Bakterieller Infekt mit Fieber: Wegen heftiger Muskelzuckungen wieder zurück auf 142,5 mg
02.02. 140 mg
11.02. 137,5 mg
13.03. 132,5 mg
05.04. 127, 5 mg
23.04. 125 mg
27.05. 122,5 mg
10.06. 120 mg
04.08. 117.5 mg
18.08. 115 mg
08.09. 75 mg. hypomanische Phase, Schwitzen, Kälteschauer, Träume, dann Tief mit Traurigkeit, Antriebslosigkeit und Gliederschmerzen.
03.01. 7 Kügelchen weniger
08.02. 10 Kügelchen weniger
28.02. 15 Kügelchen weniger - also bei etwa 70,8 mg
14.03. 20 - etwas zu früh
Umstellung von morgendlicher Einnahme auf abends
2.5. 25 Kügelchen weniger
15.5. 30 Kügelchen
28.5. 35 Kügelchen
20.6. 40 Kügelchen
14.7. 45 Kügelchen
2.8. 55 Kügelchen - der Schritt war anscheinend zu groß. Enorme Erschöpfung und Schmerzen in den Fingern, Händen, Füßen, Oberarmen, Oberschenkeln, Kribbeln im Gesicht, Halsschmerzen. Jeder Schritt ist anstrengend.
1.9. 60 Kügelchen
20.9. 65 Kügelchen
5.10. -70 Kügelchen :schnecke: :o
16.10. -75 K.
30.10. -80 K.
20.11. -85 K.
20.12. -90 K. - immer noch ca. 50mg to go :frust:
weitergemacht in dem Tempo, bis ich gemerkt habe, dass eine vergessene Dosis mir kaum mehr etwas ausgemacht hat, da hab ich dann immer geschwindelt und bin am nächsten Tag deutlich niedriger eingestiegen.
Ab 1.5.2017 Countdown von 70 Kügelchen, jeden Tag eines weniger
1.7.2017 9 Kügelchen to go
10.07.2017 - 0. Ich bin gereizt und weinerlich, meine Muskeln ziehen, es kribbelt und mir schlafen die Gliedmaßen ein

Soufo
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Re: Antidepressiva-Einnahme und Schwangerschaft

Beitrag von Soufo » Montag, 14.07.14, 14:15

Hey Miriam, und ich bin 36 (Bj.78) und möchte evtl. noch ein zweites Kind. Und? Das kann ich auch noch mit 39 bekommen. Also setze dich nicht unter Druck. Ich dachte auch immer ich bekomme, wenn ich ein Kind bekomme unter 30 das Erste. Und wie war es dann? Ich war fast 34. Also streße dich nicht so bitte.

lg
Simone

>Miriam<
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Re: Antidepressiva-Einnahme und Schwangerschaft

Beitrag von >Miriam< » Montag, 14.07.14, 20:17

Liebe Kassiopeia!
Ja, so machen wir das! :hug:
Lg
Miriam
Depression, generalisierte Angststörung, bipolare Störung
Medikation: 2001 - 2003 Lithium und Trimipramin; Insidon war auch mal dabei
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Paroxat 2001 bis 2003 60 mg
2003 bis 2007 40 mg, keine Absetzsymptome
2007 bis 2011 20 mg, keine Absetzsymptome!
November 2011 bis Januar 2012 18 mg
Januar 2012 bis Februar 2012 17 mg
Februar bis April 2012 15 mg
April bis September 2012 13,5 mg
September 2012 bis Januar 2013 11,7 mg
Januar bis Februar 2013 10,8 mg
Februar bis März 10 mg Bis hierhin wenig Absetzsymptome
Im April intensiver Rückschlag mit allen Formen der Entzugserscheinungen. Daher Erhöhung im April für 2 Tage auf 15mg (zu viel erhöht, schlimme Nebenwirkungen) und dann wieder für 4 Tage auf 12,5 mg
16.04.13 13,4 mg
Seit 17.04.13 wieder 12,5 mg
02.05.13: Nach kurzer Verbesserung wieder Rückschlag (Welle)
Seit 02.05.13 11,7 mg Warten auf Stabilisierung
Seit 10.05.13 10,8 mg
10.06.13 - 10.07. Ein Auf und Ab...
Seit 10.07.13 wieder viel besser, 19.09.13: immernoch bei 10,8 mg.
21.11.13: 10 mg. Paar Tage schlimme Absetzsymptome - auch bei nur 0,8 mg! Hurra, ich bin auf 10 mg!!!
19. - 21.07.14: Umstieg auf Suspension 10 mg. Nicht vertragen.
Ab 22.07.14 wieder Tablette 10 mg. Mir gings ein paar Wochen schlecht nach dem gescheiterten Umstellungsversuch, dann bis Jan. 2015 zwei üble Wellen. Im Allgemeinen aber schon stabil mit den 10 mg.
Mai 2015: Hänge immernoch bei den 10 mg! :(
Weiss noch nicht, wie ich weiter absetzen soll, da die Tabletten nicht mehr teilbar sind und ich die Suspension nicht vertrage :(
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Januar 2018: Immernoch 10 mg.

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Re: Antidepressiva-Einnahme und Schwangerschaft

Beitrag von Leni85 » Dienstag, 12.08.14, 12:53

Na toll und ich bin im 6.Monat schwanger und weiss nicht wie ich von meinem Medikament wegkomme. Aber jahrelang warten bis ich vielleicht mal auf Null bin dafür aber vom Alter her als Risikoschwanger gelte wollte ich eben auch nicht...
die Ärzte sagen ich solle doch einfach auf Null gehen.hahahaha als ob das so einfach wäre .Hab es ja tausendmal versucht.Hätte ich das damals alles gewusst hätte ich ja niemals angefangen das Medikament zu nehmen... ich hab einfach Angst um mein Baby
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Seit dem Sommer 2006 15 mg Mirtazapin/Remergil .Dann irgendwann runtergegangen auf 7,5 mg .Einige Versuche es auszuschleichen scheiterten .Nun ein neuer Versuch von 7,5mg auf Null.
Das schnelle Absetzen hat leider nicht funktioniert und nun bin ich wieder bei 7,5 mg womit es mir gut geht
seit September 2013 auf 3,5 mg runtergegangen.gut damit zurecht gekommen
seit april 2015 auf 1mg runtergegangen. gut damit zurecht gekommen
februar 2016 seit 2 monaten völlige schlaflosigkeit
März 2016 wieder hochgegangen auf 3,7 mg bis ich mich stabiliert habe
dann den Monat weiss ich nicht mehr ganz langsames ausschleichen was mehr oder weniger gut funktionierte
nun seit 2 Wochen im März 2017 seitdem ich auf 2,0 mg bin völlige Schlaflosigkeit und die Angst vor dem was mir noch bevor steht

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Re: Antidepressiva-Einnahme und Schwangerschaft

Beitrag von fruehling » Dienstag, 19.08.14, 10:59

Hallo Leni,
ich weiß nicht, was schlimmer ist... 7,5mg Mirtazapin oder durchdrehen. Das Kind würde den Stress auch spüren.
Ich denke man muss es einfach abwägen. Ich glaube auch nicht, dass 7,5mg viel Schaden anrichten kann.
Begleitung meiner Mutter
12. 2011 Kontrastmittelinduzierte SD-Überfunktion
Symptome;innere Unruhe und Gewichtsabnahme, Hypertonie,Schlafstörungen
03.2012, Behandlung in der Psychiatrie
mit Carbimazol, Cita und Olanzapin
12.2012; SD-Blocker abgesetzt
Plötzlich paradoxe Reaktion auf Cita (Erregtheit,innere Unruhe,Getriebenheit,Angst)
02.2013 Psychiatrie
Alles abgesetzt auf 0 (durchgedreht) es wurden sämtliche Psychopharmaka an ihr ausprobiert
- Verschlimmerung der Symptome, unbeschreiblich!
05.2013
Entlassungsmedikation;Lyrika 600mg, Mirtazapin 45mg
Verschlimmerung,Persönlichkeitsveränderung
Lyrika und Mirtazapin langsam abgesetzt
Starke Besserung aber Stimmungstief
Neurologe schlägt zur Stimmungsaufhellung wieder Citalopram vor:
schlimme Unruhe, Stromschläge, Hitzeströme im Nacken, Angst, sollte Tavor (3 mal 0,5mg)nehmen und weitermachen, nach 6 W. keine Besserung (Tavor auf eigene Faust ausgeschlichen)
07.2013
Diagn.: 4,5cm großer hormonaktiver Schilddrüsenknoten
08.2013 SD-OP
09.2013; Nachuntersuchung der SD
6 Wochen später erneute OP
Medikamente weiter ausgeschlichen, Besserung
11.2013 Citalopram in 14 Tagen abgesetzt,
2 Wochen später schlimme Bewegungsunruhe,Depressionen,Angstzustände,Gewichtsabnahme,Strom,-Hitzeströme im Nacken,Hoffnungslosigkeit
Psychiatrie
fast alle Medikamente wurden wieder eindosiert;
Entlassungsmedikation:
150mg Venlafaxin 1-0-0 (75mg)
10mg Olanzapin 0-0-1 (0!!)
7,5mg Zopiclon zur Nacht (0!!)
1mg Tavor 0,5-0,25-0 (0)
Substitution Diazepam (3,75)
Mirtazapin 15mg 0-0-0-1
Olanzapin Reduktion
11.04. - 1,5
01.05. - 1
01.06. - 1
04.07. -1,25 kontinuierliche Besserung, Antrieb/Freude, aushaltbare Absetzsymptome
01.08. -0,65
13.08. -0,65 Blutdruckanstieg, zwischendurch Anspannung, Weinerlichkeit
01.09. -0,65 verbesserter Schlaf, deutlich bessere Zuckerwerte
29.09. -0,65
zeitgleich wg Unruhe, Blutdruckanstieg, kleinen Magenblutungen
Venlafaxin -12,5
12.10. -12,5
27.10. -12,5
21.11. -12,5
25.05. -12,5
25.06. -12,5
10.08. -12,5
Zopiclon
07.11. -1,9mg, dann alle 4 Wochen 0,9mg reduziert,
seit dem 16.03.auf 0
Blutdruck normalisiert, weniger Unruhe, wirkt am Morgen aber sehr sediert
Olanzapin
06.04.
ca. alle 4-6 Wochen 0,7 mg (Bewegungsunruhe momentan so gut wie weg, Cholesterinwerte top,um fast 100 gesunken)
05.06; -0,6mg und immer etwas weniger
16.06. Olanzapin ade(!!?!!)
Lorazepam
16.07; -0,1mg am Mittag
08.08; -0,15mg
05.09. Substitution Lorazepam/Diazepam
In Tropfen: 3-1-3 (3,5mg)
30.10. Erhöhung wg Entzugssymptome
4-1-3 (4,0mg)
28.11.
4-1-2 (3,5mg)
08.12
3-1-2 (3mg)
18.12
2-1-2 (2,5mg) weinerlich, unruhig, Zunahme von Blepharospasmus
?
2-1-1 (2mg)
Erhöhung
11.01.
2-1-2 (2,5mg)
25.01
Umstellung auf 2,5mg am Morgen
Seit ca. Mai 0mg Diazepam :party2:

MorulaMyomatosus
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Re: Antidepressiva-Einnahme und Schwangerschaft

Beitrag von MorulaMyomatosus » Mittwoch, 26.11.14, 12:25

Ich, als Hebamme, kann nur eines dazu sagen: selbst mit Anfang/Mitte 40 kann man noch schwanger werden und ein gesundes Kind (oder auch zwei..oder drei :wink: ) auf die Welt bringen. Mir wäre wichtig, dass es mir als Mutter gut geht und wenn dazu noch einige Jahre Geduld nötig ist, dann ist das so!
Zu embryotox kann ich nur sagen, dass es für viele Medikamente ein gutes und hilfreiches Medium ist, aber gerade im Bezug auf psychopharmaka bin ich skeptisch.. Ich kenne Fr.Prof.Dr.Rhode (Mitbegründerin von embryotox und Ärztin für Psychiatrie in der Frauenheilkunde und Geburtshilfe) und kann nur sagen, dass sie genauso gerne Psychopharmakons verschreibt, wie 99% ihrer Kollegen.

Alles Liebe für euch :hug:

Morula
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padmaedgarMurmelineFlummi
Irgendwann 2007
Diagnose „Panikstörung“.
Erste Einnahme von Citalopram 20 mg.
Wegen Schlafstörungen Zopiclon 7,5 mg über ein halbes Jahr.
Zopiclon selbstständig innerhalb von 8 Wochen ausgeschlichen. Keine Entzugssymptome wahrgenommen.
Tiefenpsychologische Therapie über 2,5 Jahre.

Anfang/Mitte 2010
Citalopram nur noch unregelmäßig genommen, dann eigenständig kalt abgesetzt, da ich dachte ich wäre über den Berg.

Ende 2010
Nach einigen Monaten auf 0 mg setzt, von jetzt auf gleich, der verzögerte Entzug ein. Hauptsymptom: Extreme Suizidgedanken. Ich wusste allerdings nichts von einem Entzug!
Neue Diagnose: „Autoaggressive Zwangsgedanken“ und "mittelschwere bis schwere Depression".
Zweite Einnahme von Citalopram 30 mg und begleitend Lorazepam 1,5 mg
Lorazepam nach ca. 3 Wochen abgesetzt. Keine Entzugssymptome wahrgenommen.
Citalopram wirkt nach 3 Wochen wieder, die Suizidgedanken und alle anderen Symptome sind weg.
Verhaltenstherapie über 3 Jahre.

Ende 2013
Citalopram wieder unregelmäßig genommen, dann wieder eigenständig und kalt abgesetzt, da ich einigermaßen symptomfrei war.

Mai 2014
Nach ca. 5 Monaten auf 0 mg setzt wieder, von jetzt auf gleich, der verzögerte Entzug ein. Hauptsymptome: Schreckliche Suizidgedanken, Gedanken an Fremdgefährdung, völlige Appetitlosigkeit mit starkem Gewichtsverlust.
Auch hier wieder keinen Zusammenhang erkannt, deshalb Wiedereindosierung von Citalopram 40 mg, dazu Lorazepam 1,5 mg.
Lorazepam nach ca. 8 Wochen, ohne erkennbare Probleme, abgesetzt.
Auch nach wochenlanger Einnahme zeigt das Citalopram diesmal keinerlei Wirkung. Es wurde immer schlimmer.
Ich beschäftigte mich langsam mit der Problematik der Psychopharmaka.

Juli 2014
Stationärer Aufenthalt und kurze Umstellung auf Escitalopram. Auch dann kein Wirkeintritt und keine Besserung.
Viel zu schnelles und deshalb unbewusst kaltes Absetzen des Escitalopram innerhalb von 2 Wochen, unter ärtztlicher Begleitung in der Klinik.
Letzte C*pralex am 14.07.2014, seitdem im protrahierten Entzug!
Erst nach der letzen Tablette habe ich langsam verstanden was da eigentlich passiert ist und einen klaren Zusammenhang zu der SSRI-Einnahme erkannt.

Ende August/Anfang September 2014
Es stellen sich die typischen Wellen & Fenster ein.

Update Oktober 2015
Ich bin immer noch im protrahierten Entzug. Es ist extrem wechselhaft und betrifft besonders die Emotionen.

Update April 2016
Seit der letzten Tablette sind nun 21 Monate vergangen. Leider halten die Symptome immer noch an. Seit ca. Jahresbeginn wechseln sich die Wellen und Fenster fast täglich, häufig auch stündlich bis minütlich, ab. Das ist alles extrem anstrengend. Tja... Weiter geht's :schnecke:

Update Mai 2017
34 Monate nach Null. Immer noch im protrahierten Entzug.

Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende!

miju
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Re: Antidepressiva-Einnahme und Schwangerschaft

Beitrag von miju » Donnerstag, 27.11.14, 20:00

Hallo Morula, danke, dass du das mitgeteilt hast. Ich dachte immer, Embryotox sei eine tolle Sache. Das mag wohl auch für gewissen Medikamente stimmen, für Psychopharmaka aber offensichtlich nicht (siehe auch Edgars Recherchen). Danke für Deinen Einblick bzgl. der Mitbegründerin! Grüße Miju

CosiMimosi
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Re: Antidepressiva-Einnahme und Schwangerschaft

Beitrag von CosiMimosi » Samstag, 29.11.14, 1:25

Habe in der kompletten schwangerschaft paroxetin eingenommen. Nicht mehr so viel , trotzdem noch täglich ca 9-10 mg.
Meinem kind hat es null geschadet. Stille meinen sohn auch , trotz noch 8 mg einnahme.

Ich hätte mit angst und panik die schwangerschaft niemals durchgestanden unf auch das stillen hätte bei mir mit angst , panik und depression nicht geklappt. Ich bin sau glücklich, dass ich das alles machen kann , trotz einnahme von paroxetin.

Natürlich ist auch das komplette absetzen mein ziel und es wäre bestimmt in jedem interesse einer mutter, frei von Psychopharmaka zu sein , doch wenn eine schwangerschaft eintritt, ist es besser , finde ich, nicht alles abzusetzen und eine depression , angst oder ablehnung zu riskieren.

Kenne mich halt nur mit meinem medikament aus , weiss nicht , wie das bei anderen aussieht. Ich glaube trotzdem daran , dass eine schwangerschaft und ein kind mit einnahme von medis möglich ist .
2003/04 mit 15 das erste mal übersteigerte Angst und Panik in mehreren Wochen erlebt
Nach homöopathischen Hilfeversuchen ( mir wurde "Erstverschlechterung" verschwiegen - war kurz vor der Hölle) dann ca. 1 Jahr lang Citalopram genommen. Wirkung : suuuuper und das Absetzen war ohne Probleme. Es folgten nur ca 6 Gespräche bei dem Psychiater .

Bis 2010 fast keine Beschwerden- leichte Anflüge von Panik , aber absolut im Griff
Seit 2011 schwere Panik mit Todesangst, Depression, Isolation ,Schlafschwierigkeiten und starke psychosomatischen Störungen: zwanghaftes Augenzwinkern, Rückenschmerzen, Ausatemgeräusche, Atemnot, Kribbeln,...

Medikament : Paroxetin , anfangs 40 mg , dann 20 mg
Seit 2012/13 versuch Paroxetin abzusetzen, mit Tropfen.
Ende 2013 : Schwangerschaft - die ersten drei Monate stärkste : Panik / Angst / Übelkeit
In der Schwangerschaft Paroxetin weiter genommen : täglich 9 mg
Bis jetzt 9 mg !
28. Nov.14 Seit Gestern: 8 mg

Mein Sohn ist das Glück meines Lebens !

CosiMimosi
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Re: Antidepressiva-Einnahme und Schwangerschaft

Beitrag von CosiMimosi » Samstag, 29.11.14, 1:58

:evil: ich glaube auch nicht , dass es zwei jahre benötigt, bis man schwanger werden sollte. Mutter sein , macht einen tatsächlich , "gesünder". Wers noch nicht erlebt hat , kann auch nicht wirklich mitreden. Du suehst dich , die welt , alles einfach anders. Ich bin überzeugt , dass ein kind einem die kraft gibt , berge zu versetzen.
Für frauen , die mediamente einnehmen und "trotzdem" schwanger sind , finde ich sätze wie : das würde ich meinem kind nicht antun- äusserst fragwürdig , wenn es hier doch darum geht gegenseitig hilfe und trost zu spenden.
2003/04 mit 15 das erste mal übersteigerte Angst und Panik in mehreren Wochen erlebt
Nach homöopathischen Hilfeversuchen ( mir wurde "Erstverschlechterung" verschwiegen - war kurz vor der Hölle) dann ca. 1 Jahr lang Citalopram genommen. Wirkung : suuuuper und das Absetzen war ohne Probleme. Es folgten nur ca 6 Gespräche bei dem Psychiater .

Bis 2010 fast keine Beschwerden- leichte Anflüge von Panik , aber absolut im Griff
Seit 2011 schwere Panik mit Todesangst, Depression, Isolation ,Schlafschwierigkeiten und starke psychosomatischen Störungen: zwanghaftes Augenzwinkern, Rückenschmerzen, Ausatemgeräusche, Atemnot, Kribbeln,...

Medikament : Paroxetin , anfangs 40 mg , dann 20 mg
Seit 2012/13 versuch Paroxetin abzusetzen, mit Tropfen.
Ende 2013 : Schwangerschaft - die ersten drei Monate stärkste : Panik / Angst / Übelkeit
In der Schwangerschaft Paroxetin weiter genommen : täglich 9 mg
Bis jetzt 9 mg !
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padma
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Re: Antidepressiva-Einnahme und Schwangerschaft

Beitrag von padma » Samstag, 29.11.14, 17:51

Hallo Cosi, :)
Habe in der kompletten schwangerschaft paroxetin eingenommen. Nicht mehr so viel , trotzdem noch täglich ca 9-10 mg.
Meinem kind hat es null geschadet. Stille meinen sohn auch , trotz noch 8 mg einnahme.
Paroxetin ist ein mittel der wahl bei ss und stillzeit!
Achtung:
Paroxetin:

In der Schwangerschaft: Strenge Indikationsstellung!
Während der Stillzeit: Kontraindikation - vorher Abstillen
. :!:
Quelle: Psylex.de

Also ein Mittel der Wahl ist Paroxetin sicher nicht :shock:
Ich glaube trotzdem daran , dass eine schwangerschaft und ein kind mit einnahme von Medikamente möglich ist .
Möglich vielleicht ja, aber Schwangerschaft und moderne ADs sind ein Risiko für das Kind. Was natürlich nicht heißt, das es auch gut gehen kann. Es freut mich für dich sehr, dass es deinem Kind gut geht.
doch wenn eine schwangerschaft eintritt, ist es besser , finde ich, nicht alles abzusetzen und eine depression , angst oder ablehnung zu riskieren.
Da muss man wahrscheinlich im jeden Einzelfall entscheiden, was das grössere Risiko ist. Oft wird zumindest eine vorsichtige und langsame Reduktion möglich sein.
Früher hätten mich beiträge , die vor der einnahme von paroxetin warnen verrückt und panisch gemacht... Das ist doch genau das, was man nicht will !!!
Es geht nicht um Panikmache, sondern um Information, so dass individuell die bestmöglichste Entscheidung getroffen werden kann.

Ich halte es für sehr wichtig das Risiko zu kennen, so dass man sich bei einem Kinderwunsch rechtzeitig überlegt, ob man nicht besser absetzen möchte.

liebe Grüsse,
padma
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Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.07.2018: 0,2 mg :schnecke:


Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


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Re: Antidepressiva-Einnahme und Schwangerschaft

Beitrag von Dia_HB » Samstag, 29.11.14, 19:36

Huhu ihr,


ich habe 3 Kinder unter Diazepam Einnahme bekommen und bin mir sicher, hätte ich gewusst was das ist, dann wäre ich nie mehr Schwanger geworden.
Zwei haben Legasthenie und der dritte , wäre fast gestorben in der 34 Woche , er wurde geholt und hat nicht geatmet, ich brauche mich nicht zu fragen warum, er war durch mich voller Dia.
Wenn ich lese , egal was an Chemie jemand nimmt wird mir anderst, sollte jemand durch Diabetes usw Medikamente nehmen müssen ist das was anderes.
Mein jüngster ist Jahre lang nicht gewachsen 86 cm mit 6 Jahre, heute mit 15 ist er 146 cm , das Benzo hat volle Leistung gebracht.
Schule ist auch schlimm, weil er so klein ist.
Mir erzählt niemand, das es nichts macht , wenn man solche Medikamente nimmt.


Liebe Grüße Heike
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Lisa Stern
Schmerzpatientin , behandelt mit Diazepam seit 1992 mit anfangs 60 mg Krankenhaus, über Jahre unbewusst bei 10 mg gelandet ,2013 Toleranz entwickelt, Juni 2013 über 10 Monate ausgeschichen mit Doxepin, Januar 2014 Krankenhaus schwere krämpfe Doxepin aprut abgesetzt 37,5mg, 21 Januar durch falsche Diagnose wieder Diazepam Einnahme 25mg Symptome keine Verbesserung, Mai Doxepin dazu 12,5mg und persönliche Veränderung, Euphorie, Vergesslichkeit selber nicht gemerkt.
19 Mai 2014 erneutes ausschleichen Diazepam, Dezember 2014 bei 10,5 mg Diazepam und doxepin 35 mg, Januar 2015 Erhöhung Doxepin 45 mg plus 9,5 mg Diazepam begleitet mit schmerzen Muskeln, Kopf zucken, Verwirrtheit, Koordination weg , Februar ging nichts mehr, zurück auf 37,5mg Doxepin und 7,5 mg Diazepam keine Besserung, versucht durchzuhalten mit 9 mg Diazepam, Arzt besucht Vermutung Krampfschwelle durch Doxepin runter gesetzt, Doxepin auf 0 mg Anweisung vom Arzt, nicht aushaltbar, eindosiert 12,5mg bis hoch auf 30 mg ,erste Krampfanfälle Kopf ,dann richige epileptische Anfälle.
Krankenhaus Diagnose Krampfschwelle unten durch Doxepin.
9 Mai, Doxepin runter, Diazepam hoch ,keine anfälle mehr. Dritter Anlauf des ausschleichens ohne zweites Medikament in kürze.
Nach 14 Monaten wieder stabil ,seit 7 Wochen Dia am ausschleichen. 16.03.2016

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Re: Antidepressiva-Einnahme und Schwangerschaft

Beitrag von MorulaMyomatosus » Samstag, 29.11.14, 21:28

Es ist tatsächlich so, dass die geläufige Empfehlung der Ärzte ist, dass die Med. während der SS weitergekommen werden sollen, bzw. reduziert und nach der Geburt, sofort wieder die normale Dosis genommen werden soll. Meist ist bei den Kindern auf den ersten Blick nichts pathologisches zu erkennen, aber wie so oft, weiß niemand welche Spätfolgen die Einnahme hat! Es gibt Studien die belegen, dass die Einnahme von ADs während der SS, das Risiko für Authismus erhöht.
Ich weiß für mich, dass ich unter Med. niemals schwanger werden würde, auch nicht kurz nach dem Absetzen. Aber das ist ja meine eigene Entscheidung!

Lg Morula
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Dia_HBJamie
Irgendwann 2007
Diagnose „Panikstörung“.
Erste Einnahme von Citalopram 20 mg.
Wegen Schlafstörungen Zopiclon 7,5 mg über ein halbes Jahr.
Zopiclon selbstständig innerhalb von 8 Wochen ausgeschlichen. Keine Entzugssymptome wahrgenommen.
Tiefenpsychologische Therapie über 2,5 Jahre.

Anfang/Mitte 2010
Citalopram nur noch unregelmäßig genommen, dann eigenständig kalt abgesetzt, da ich dachte ich wäre über den Berg.

Ende 2010
Nach einigen Monaten auf 0 mg setzt, von jetzt auf gleich, der verzögerte Entzug ein. Hauptsymptom: Extreme Suizidgedanken. Ich wusste allerdings nichts von einem Entzug!
Neue Diagnose: „Autoaggressive Zwangsgedanken“ und "mittelschwere bis schwere Depression".
Zweite Einnahme von Citalopram 30 mg und begleitend Lorazepam 1,5 mg
Lorazepam nach ca. 3 Wochen abgesetzt. Keine Entzugssymptome wahrgenommen.
Citalopram wirkt nach 3 Wochen wieder, die Suizidgedanken und alle anderen Symptome sind weg.
Verhaltenstherapie über 3 Jahre.

Ende 2013
Citalopram wieder unregelmäßig genommen, dann wieder eigenständig und kalt abgesetzt, da ich einigermaßen symptomfrei war.

Mai 2014
Nach ca. 5 Monaten auf 0 mg setzt wieder, von jetzt auf gleich, der verzögerte Entzug ein. Hauptsymptome: Schreckliche Suizidgedanken, Gedanken an Fremdgefährdung, völlige Appetitlosigkeit mit starkem Gewichtsverlust.
Auch hier wieder keinen Zusammenhang erkannt, deshalb Wiedereindosierung von Citalopram 40 mg, dazu Lorazepam 1,5 mg.
Lorazepam nach ca. 8 Wochen, ohne erkennbare Probleme, abgesetzt.
Auch nach wochenlanger Einnahme zeigt das Citalopram diesmal keinerlei Wirkung. Es wurde immer schlimmer.
Ich beschäftigte mich langsam mit der Problematik der Psychopharmaka.

Juli 2014
Stationärer Aufenthalt und kurze Umstellung auf Escitalopram. Auch dann kein Wirkeintritt und keine Besserung.
Viel zu schnelles und deshalb unbewusst kaltes Absetzen des Escitalopram innerhalb von 2 Wochen, unter ärtztlicher Begleitung in der Klinik.
Letzte C*pralex am 14.07.2014, seitdem im protrahierten Entzug!
Erst nach der letzen Tablette habe ich langsam verstanden was da eigentlich passiert ist und einen klaren Zusammenhang zu der SSRI-Einnahme erkannt.

Ende August/Anfang September 2014
Es stellen sich die typischen Wellen & Fenster ein.

Update Oktober 2015
Ich bin immer noch im protrahierten Entzug. Es ist extrem wechselhaft und betrifft besonders die Emotionen.

Update April 2016
Seit der letzten Tablette sind nun 21 Monate vergangen. Leider halten die Symptome immer noch an. Seit ca. Jahresbeginn wechseln sich die Wellen und Fenster fast täglich, häufig auch stündlich bis minütlich, ab. Das ist alles extrem anstrengend. Tja... Weiter geht's :schnecke:

Update Mai 2017
34 Monate nach Null. Immer noch im protrahierten Entzug.

Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende!

Lisamarie
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Re: Antidepressiva-Einnahme und Schwangerschaft

Beitrag von Lisamarie » Sonntag, 30.11.14, 18:12

Hallo , also ich wäre niemals unter der Einnahme von Medikamenten schwanger geworden, niemand kann mir einreden das man ohne weiteres seine Medikamente weiter nehmen sollte in der Schwangerschaft. Ich habe zwei gesunden Kindern die inzwischen 36 und 33 Jahre alt sind das Leben geschenkt und ihnen somit die besten Startbedinungen mitgegeben. Hab in beiden Schwangerschaften weder Medikamente , nichtmals ne Schmerztablette genommen , nicht geraucht und keinen Tropfen Alkohol getrunken.
Klar gibt es auch Indikationen wo Medikamente genommen werden müssen, wie bei Anja, die vielleicht ansonsten ihren Sohn verloren hätte. Aber zu schreiben das ein Mittel wie Paroxetin unproblematisch ist verursacht bei mir Gänsehaut. Das wäre meine persöhnliche Meinung dazu. Und das hat nichts mit Panikmacherei zu tun.

Ich bin in einer Zeit geboren worden wo Kontagan als Mittel gegen Übelkeit an schwangere Frauen rausgegeben wurde und ich bin dankbar das meine Mutter abgelehnt hat dieses zu nehmen obwohl sie an schwerem Erbrechen gelitten hat.
Das ist meine Persöhnliche Meinung dazu lg Petra
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Flummi
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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fruehling
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Re: Antidepressiva-Einnahme und Schwangerschaft

Beitrag von fruehling » Sonntag, 30.11.14, 19:26

Mir brennt es schon die ganze Zeit in den Fingern, nach den letzten Beiträgen.
Deshalb mein Beitrag dazu;

Ich selber wüsste für mich, dass ich nichts nehmen würde.
Ich nehme noch nicht mal Kopfschmerztabletten, keine Impfungen und nichts. Zum Glück kenne ich es so gut wie gar nicht krank zu sein.

Es gibt keine Studien, dass oder ob die Einnahme von AD in der Schwangerschaft schädlich ist. Der Grund dafür ist wohl der, dass die Pharmaindustrie ja gerne Krankheiten produziert. Bekommt ein Kind dann eine psychische Erkrankung, ADHS, Allergien, Autismus,... kann niemand beweisen, woher es kommt.

Meine Angst wäre zu groß, dass Folgeschäden, die man erst in den verschiedensten Entwicklungsschritten erkennt, auftreten.

Leider habe ich im Freundeskreis die andere Seite erlebt. Ich war damals noch unerfahren, was AD-Einnahme betraf.
Diejenige hatte Fluoxetin abgesetzt nachdem es ihr wieder sehr gut ging. Sie ist in tiefe Depressionen gefallen und war monatelang nicht mehr arbeitsfähig und zu nichts mehr in der Lage. Zudem hatte sie schlimme körperliche Symptome und sie hat wieder eindosiert (10mg). Alles Symptome waren weg und für sie war es eine Wunderpille, die sie ihrer Meinung nach wohl braucht.
Irgendwann war sie dann schwanger (was jahrelang nicht klappte) und ich wäre fast hinten rübergefallen. Sie ist eine intelligente Frau, mitten im Leben stehend und selber im Gesundheitswesen tätig.
Sie hat die AD weitergenommen auf Anraten des Arztes. Ich stand da zwischen den Stühlen, denn sie hatte ja die Erfahrung gemacht und wenn sie in eine Depression fallen würde, wäre der Start ins Leben kein schöner.

Ich glaube jeder der hier recherchiert, hinterfragt die Einnahme und möchte absetzen. Trotzdem hätte ich selber große Angst, mit aber auch ohne (wegen der Unberechenheitder Absetzsymptome). Dennoch, jede Einnahme ist schlimm!

Wir wissen alle, dass es keine leichten Psychopharmaka gibt. Es macht aber ja trotzdem einen Unterschied ob Benzo oder AD, niedrig dosiert und hochdosiert.
Begleitung meiner Mutter
12. 2011 Kontrastmittelinduzierte SD-Überfunktion
Symptome;innere Unruhe und Gewichtsabnahme, Hypertonie,Schlafstörungen
03.2012, Behandlung in der Psychiatrie
mit Carbimazol, Cita und Olanzapin
12.2012; SD-Blocker abgesetzt
Plötzlich paradoxe Reaktion auf Cita (Erregtheit,innere Unruhe,Getriebenheit,Angst)
02.2013 Psychiatrie
Alles abgesetzt auf 0 (durchgedreht) es wurden sämtliche Psychopharmaka an ihr ausprobiert
- Verschlimmerung der Symptome, unbeschreiblich!
05.2013
Entlassungsmedikation;Lyrika 600mg, Mirtazapin 45mg
Verschlimmerung,Persönlichkeitsveränderung
Lyrika und Mirtazapin langsam abgesetzt
Starke Besserung aber Stimmungstief
Neurologe schlägt zur Stimmungsaufhellung wieder Citalopram vor:
schlimme Unruhe, Stromschläge, Hitzeströme im Nacken, Angst, sollte Tavor (3 mal 0,5mg)nehmen und weitermachen, nach 6 W. keine Besserung (Tavor auf eigene Faust ausgeschlichen)
07.2013
Diagn.: 4,5cm großer hormonaktiver Schilddrüsenknoten
08.2013 SD-OP
09.2013; Nachuntersuchung der SD
6 Wochen später erneute OP
Medikamente weiter ausgeschlichen, Besserung
11.2013 Citalopram in 14 Tagen abgesetzt,
2 Wochen später schlimme Bewegungsunruhe,Depressionen,Angstzustände,Gewichtsabnahme,Strom,-Hitzeströme im Nacken,Hoffnungslosigkeit
Psychiatrie
fast alle Medikamente wurden wieder eindosiert;
Entlassungsmedikation:
150mg Venlafaxin 1-0-0 (75mg)
10mg Olanzapin 0-0-1 (0!!)
7,5mg Zopiclon zur Nacht (0!!)
1mg Tavor 0,5-0,25-0 (0)
Substitution Diazepam (3,75)
Mirtazapin 15mg 0-0-0-1
Olanzapin Reduktion
11.04. - 1,5
01.05. - 1
01.06. - 1
04.07. -1,25 kontinuierliche Besserung, Antrieb/Freude, aushaltbare Absetzsymptome
01.08. -0,65
13.08. -0,65 Blutdruckanstieg, zwischendurch Anspannung, Weinerlichkeit
01.09. -0,65 verbesserter Schlaf, deutlich bessere Zuckerwerte
29.09. -0,65
zeitgleich wg Unruhe, Blutdruckanstieg, kleinen Magenblutungen
Venlafaxin -12,5
12.10. -12,5
27.10. -12,5
21.11. -12,5
25.05. -12,5
25.06. -12,5
10.08. -12,5
Zopiclon
07.11. -1,9mg, dann alle 4 Wochen 0,9mg reduziert,
seit dem 16.03.auf 0
Blutdruck normalisiert, weniger Unruhe, wirkt am Morgen aber sehr sediert
Olanzapin
06.04.
ca. alle 4-6 Wochen 0,7 mg (Bewegungsunruhe momentan so gut wie weg, Cholesterinwerte top,um fast 100 gesunken)
05.06; -0,6mg und immer etwas weniger
16.06. Olanzapin ade(!!?!!)
Lorazepam
16.07; -0,1mg am Mittag
08.08; -0,15mg
05.09. Substitution Lorazepam/Diazepam
In Tropfen: 3-1-3 (3,5mg)
30.10. Erhöhung wg Entzugssymptome
4-1-3 (4,0mg)
28.11.
4-1-2 (3,5mg)
08.12
3-1-2 (3mg)
18.12
2-1-2 (2,5mg) weinerlich, unruhig, Zunahme von Blepharospasmus
?
2-1-1 (2mg)
Erhöhung
11.01.
2-1-2 (2,5mg)
25.01
Umstellung auf 2,5mg am Morgen
Seit ca. Mai 0mg Diazepam :party2:

edgar
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Re: Antidepressiva-Einnahme und Schwangerschaft

Beitrag von edgar » Sonntag, 30.11.14, 21:42

Hallo Cosi,
CosiMimosi hat geschrieben:Früher hätten mich beiträge , die vor der einnahme von paroxetin warnen verrückt und panisch gemacht... Das ist doch genau das, was man nicht will !!!
Du solltest dabei aber nicht nur an Dich denken, dass es Dich panisch gemacht hätte, sondern auch an anderen denken, die froh gewesen wären, wenn sie solche Infos frühzeitig bekommen hätten. Im Übrigen sind Ärzte dazu verpflichtet, umfassend zu informieren, und zwar vor der Behandlung, und z.B. nicht, wenn man schon schwanger ist.

Das, was Du als Panikmache bezeichnest, nämlich die Risiken mitzuteilen, ist die Pflicht eines jeden Arztes und zwar unabhängig davon, was es im Patienten auslöst.

Du solltest wirklich mal von Deiner zum Glück unproblematischen Schwangerschaft absehen und mal an die denken, die vielleicht weniger Glück hatten, und froh gewesen wären, wenn sie bei der ersten Verabreichung von Medikamenten, auf mögliche Probleme in der Schwangerschaft aufgeklärt worden wären, und jetzt lieber ein gesundes Kind hätten und keins z.B mit Autismus-Spektrum-Störung. Und genau das haben sie Pharmaherstellern wie Ärzten zu verdanken.

Ein Verweis auf die Packungsbeilage der Medikamente ist auch nicht statthaft, da dort sowieso nicht alles drin steht und gerade das sehr Problematische unterschlagen wird.
CosiMimosi hat geschrieben:Paroxetin ist ein mittel der wahl bei ss und stillzeit!
Das ist selbst bei dem von Dir empfohlenen Embryotox nicht das Mittel der Wahl.
CosiMimosi hat geschrieben:Ich glaube trotzdem daran , dass eine schwangerschaft und ein kind mit einnahme von Medikamente möglich ist .
Möglich ist zum Glück alles, aber darum ging es uns gar nicht.

Leider müssen wir hier mühsamerweise immer und immer wieder betonen, um was es uns hier neben der Unterstützung beim Reduzieren und Absetzen geht:

Um Aufklärung über die Psychopharmaka, die sonst kaum oder gar nicht gegeben wird.

Und das als Panikmache zu bezeichnen ist völlig daneben und genau dergleiche unseriöse Vorwurf, der uns oft von Seiten der Masse der Ärzte entgegenkommt, die sich in Anbetracht ihrer sehr oft laxen und unverantwortlichen Verschreibungspraxis mal lieber nicht so weit aus dem Fenster lehnen sollten.

Grüße
edgar
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Angehöriger, Dipl.-Sozialpädagoge (FH), seit 2008 Mitarbeiter im ambulanten Betreuten Wohnen für Menschen mit psychischer Erkrankung (u.a. auch Beratung und Unterstützung beim Absetzen von Medikamenten), davor 2 Jahre Mitarbeiter in einer Tagesstätte und 1 Jahr lang in einem Wohnheim (stationäres Wohnen) für Menschen mit psychischer Erkrankung. Seit 2013 Mitglied des Fachausschusses Psychopharmaka der DGSP.

Dia_HB
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Re: Antidepressiva-Einnahme und Schwangerschaft

Beitrag von Dia_HB » Sonntag, 30.11.14, 22:19

@ fruhling, ich bin mir mehr als sicher, das einige die hier im Forum gelandet sind nichts wussten z.b ich, denn egal welcher Arzt sagte mir, das müssen sie ja nehmen wegen dem Rücken.
Keiner sagte , das können sie nicht absetzen , weil sie sind abhängig gemacht wurden.
Für mich war Diazepam ein Schmerzmittel, so wurde es mir verkauft, ich war ohne Wissen ,ich habe den Ärzten vertraut.



Ich habe auch keine anderen Medikamente genommen in der Schwangerschaft.
Hätte ich das Wissen von heute gehabt, wäre vieles anders, leider weiß ich es was das Diazepam betrifft erst 2 Jahre.


Liebe Grüße Heike
Schmerzpatientin , behandelt mit Diazepam seit 1992 mit anfangs 60 mg Krankenhaus, über Jahre unbewusst bei 10 mg gelandet ,2013 Toleranz entwickelt, Juni 2013 über 10 Monate ausgeschichen mit Doxepin, Januar 2014 Krankenhaus schwere krämpfe Doxepin aprut abgesetzt 37,5mg, 21 Januar durch falsche Diagnose wieder Diazepam Einnahme 25mg Symptome keine Verbesserung, Mai Doxepin dazu 12,5mg und persönliche Veränderung, Euphorie, Vergesslichkeit selber nicht gemerkt.
19 Mai 2014 erneutes ausschleichen Diazepam, Dezember 2014 bei 10,5 mg Diazepam und doxepin 35 mg, Januar 2015 Erhöhung Doxepin 45 mg plus 9,5 mg Diazepam begleitet mit schmerzen Muskeln, Kopf zucken, Verwirrtheit, Koordination weg , Februar ging nichts mehr, zurück auf 37,5mg Doxepin und 7,5 mg Diazepam keine Besserung, versucht durchzuhalten mit 9 mg Diazepam, Arzt besucht Vermutung Krampfschwelle durch Doxepin runter gesetzt, Doxepin auf 0 mg Anweisung vom Arzt, nicht aushaltbar, eindosiert 12,5mg bis hoch auf 30 mg ,erste Krampfanfälle Kopf ,dann richige epileptische Anfälle.
Krankenhaus Diagnose Krampfschwelle unten durch Doxepin.
9 Mai, Doxepin runter, Diazepam hoch ,keine anfälle mehr. Dritter Anlauf des ausschleichens ohne zweites Medikament in kürze.
Nach 14 Monaten wieder stabil ,seit 7 Wochen Dia am ausschleichen. 16.03.2016

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