Klick auf das Kreuzchen um das hier auszublenden ->
Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

Update: Die Wiedereröffnung für neue Teilnehmer verzögert sich noch ein wenig. Geplanter Termin ist der 1.8. Das neue Konzept steht aber mittlerweile und wir arbeiten im Hintergrund an der Umsetzung.

Erste Veränderungen in Form zweier neuen Rubriken sind nun eingestellt, Erläuterungen siehe den Artikel über die geplanten Änderungen.


Seit dem 31.03.2019 Ist das Forum für Neuanmeldungen geschlossen. Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen. Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann. Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
Das Team des ADFD

Selbsthilfegruppe in Berlin

Regionale Angebote für SHG. Interessierte können sich hier zusammentun.
Anjalena
Beiträge: 37
Registriert: Donnerstag, 26.07.18, 21:37
Hat sich bedankt: 226 Mal
Danksagung erhalten: 62 Mal

Re: Selbsthilfegruppe in Berlin

Beitrag von Anjalena » Sonntag, 21.04.19, 21:32

Hallo..,
Ich weiß auch nicht, warum es sich zerschlagen hat das Treffen. Erst ist es ausgefallen, wegen Regen.... dann...rumgezicke??
Ich finde Berlin030 Angebot erstmal eine what up Gruppe zu bilden sehr gut! Danke Dir!
Momentan kann ich nicht dran teilnehmen, geht mir gerade sehr schlecht, hab aber weiterhin Interesse. Werd mich melden, wenn ich wieder kann. Sorry erstmal...
Liebe Grüße, an Alle, Anjalena
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Anjalena für den Beitrag:
Joshy
Schon genommene Psychopharmaka: (seit 20.Jahren)
Amitriptilin,Doxipin, Fluoxitin, Citalopram, Lamictal, Carbamazepin, Trevilor, Opipramol, Moclobemid, Zyprexa, Risperdal. Taxilan, Tavor, Diazepham, Duoloxitin/Cymbalta, Seroquel/Quetiapin,

Diagnosen: chron.komplexe PTBS, Depressionen, Ängste,

In Klinik (auch Sucht) -von Febr.2017 - Juni2017 - Kaltentzug von Opipramol und Cymbalta!!!!! :frust: einfach auf Moclobemid umgestellt !!
Mir ging es hundsmiserabel :cry: sehr starke Angstzustände, Depressionen, schlimme Suizidgedanken, konnte nicht Schlafen.....
Und. Tavor innerhalb von 5 Wochen von 5,0 mg Tavor auf 0 mg abgesetzt !!!
Und: Tilidin von 150 mg auf 0 mg abgesetzt
Es war die Hölle....und ich wurde so entlassen!!! Zu Hause konnte ich nicht sein, wohnte wieder bei meinen Eltern ;-(
Moclobemid in 3 Wochen abständen und 10 % wieder abgesetzt.....


Habe einen neuen Arzt gefunden, der mir beim Absetzen hilft!
Medikamente aktuell;
(will alle Medikamente absetzen)
Quetiapin 0-0-400 mg

Escitalopram aktuell noch 3 Tropfen (von 10mg -1 Tropfen entspricht 1mg)
2 Tropfen - 01.08.2018
1 Tropfen - 22.08.2018
0 Tropfen - 27.08.2018


Tavor; von 7,5 mg
bin beim Absetzen
seit September 2017
...21.04.2018 - noch 2,5 mg
13.05.2018 -noch 2,0 mg
24.06.2018 -noch 1,75 mg
15.07.2018 -noch 1,5 mg
13.08.2018 -noch 1,25 mg
31.08.2018 -noch 1,0 mg
11.09.2018 wieder 0,25 mg angesetzt - vom Arzt empfohlen, da wieder massive Angstzustände und vermehrt Alpträume :cry: depressiv, schlapp. kraftlos, schaffe kaum mehr was
11.09.2018 -noch 1,25 mg jetzt wieder langsam......
09.10.2018 -noch 1,0 mg (leider wieder vermehrt Ängste, halte aber durch)
09.10.2018 noch 1mg Bleibe erstmal dabei, mache weiter mit Quetiapin

Quetiapin: 200mg retard und 200mg unretard.
begonnen abzusetzen 200mg retardiert
50mg weniger, also:
28.10.2018 150mg
21.11.2018 100mg
18,12.2018 50 mg
05.01.2019 starke Absetzsymptome fangen an, starke Depressivität, verstärkte Ängste,
08.01.2019 nehme wieder 50mg Quetiapin mehr ein (aufdosiert)
08.01.2019 200 mg unretard. 100mg retard.

Tavor 1mg
10.03.2019. 0,9 mg
08.04.2019. 0,8 mg. (Verstärkte Angst...ganzen Tag über, in Wellen kommend....dann wieder latent da/ Atemnot was sehr
quälend ist.
04.05.2019. 0,7 mg
29.05.2019. 0,6 mg. Ängste verlaufen in Wellen. In der zweiten Woche, bis hin zu Panickatacken. Kann oft nicht raus
gehen, weil die Ängste so stark sind und mich lähmen. Fühl mich körperlich absolut schwach,
liege leider viel. Depressivität ist wieder da. Wegen der Angstatacken...oft Durchfälle.
20.06.2019. 0,5 mg

Joshy
Beiträge: 112
Registriert: Mittwoch, 22.11.17, 12:42
Hat sich bedankt: 177 Mal
Danksagung erhalten: 112 Mal

Re: Selbsthilfegruppe in Berlin

Beitrag von Joshy » Montag, 22.04.19, 1:10

Hey an alle,

es kann doch nicht so schwer sein zumindest eine WhatsApp Gruppe zu bilden erstmal ohne Treffen, sondern einfach um Erfahrungen auszutauschen, Tipps zu geben, Unterstützung gegenseitig seelisch in schlechten Zeiten zu geben???

Wir kommen alle aus der gleichen Stadt, jeder hat starke Probleme...wenn jeder von uns nur einen Schritt auf den anderen zugeht und etwas weniger nur an seine eigenen Probleme denkt, wäre das doch ein Anfang oder?

Einfach Mal über seinen eigenen Schatten springen. Ich kann Berlin030 voll verstehen, er bietet sich an das mit ner WhatsApp Gruppe zu organisieren und dann wird hier gemäkelt, da gezickt usw., das er da kein Bock mehr hat weiter dran zu arbeiten ist doch verständlich.

Ich biete mich jetzt einfach mal an die Planung zu übernehmen für eine WhatsApp Gruppe erstmal ohne Treffen oder sonstiges.

Wer Interesse hat und seien es nur 3 oder 4 Leute, dann ist das ein Anfang.

Ich bin jedenfalls offen dafür und wer Interesse hat einfach schreiben.

Liebe Grüße an alle Berliner aus dem schönen Steglitz
Joshy
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Joshy für den Beitrag:
Anjalena
1997 bis 2008 Alkoholiker mit hochprozentigem fast täglich.
Anfang 2009 abgesetzt und starke Angststörung generalisiert entwickelt samt Depressionen.
März 2009 Psychiatrie wegen zu starken Entzugserscheinungen für 18 Tage eingestellt auf 100 mg Stangyl (Trimmipramin) über den Tag verteilt.
Ende 2009 wieder Alkoholiker geworden durch schwere Krankheit meiner Mutter. Stangyl trotzdem weiter dazu genommen.
November 2011 Stangyl ausgeschlichen. Alkohol weiter getrunken.
Dezember 2011 Mutter verstorben und ich habe einen Nervenzusammenbruch erlitten.
15. Dezember 2011 Klinik Alkohol abgesetzt und 4 Wochen auf 1,5 mg Tavor eingestellt und auf 100 mg Sertralin, 300 mg Lyrica und 100 mg Doxepin eingestellt. 1 Woche 50 mg Seroquel auch noch, aber ist mir nicht bekommen, deshalb direkt wieder weggelassen
Tavor dann ausgeschlichen als die anderen Sachen gewirkt haben. Keine Entzugserscheinungen durch die Ads.
Februar 2012 wieder raus und die nächsten Jahre so eingestellt ganz gut gelebt und stabilisiert.
2014 leider wieder zum Alkohol gegriffen erst kleine Mengen und wieder schnell gesteigert.
2016 das Lyrica ausgeschlichen.
Anfang 2017 das Sertralin ausgeschlichen.
Alkohol hochprozentig und 100 mg Doxepin weiter genommen.
Ende Mai 2017 Alkohol abgesetzt. 100 mg Doxepin weiter genommen.
Anfang Juli 2017 kam plötzlich und schnell fortschreitent die Dystonie, erst Torticollis am Hals nach links unten dann Meige Syndrome an Augen und Mund-Kiefer Zungenbereich dazu gekommen.
Tavor 1 mg einmal täglich zur Beruhigung bekommen.
November 2017 wegen Verdacht das die Dystonie von den Tabletten kommt, das Doxepin abgesetzt komplett.

Update 02.06.2019:

Derzeitige Situation und Tabletten Einnahme:

Tavor seit 6 Monaten auf 0
Zopiclon seit 5 Monaten auf 0
Artane seit 7 Monaten auf 0
Alkohol seit 24 Monaten komplett trocken null Tropfen!!! Achte auf jedes Lebensmittel, das kein Alkohol drin ist.

Morgens:
20 Milligramm Pantoprazol
16 Milligramm Candesartan (Blutdrucksenker)
75 Mikrogramm Clonidin (Blutdrucksenker)

Mittags:
Nichts

Abends:
16 Milligramm Candesartan
75 Mikrogramm Clonidin
47,5 Milligramm Metroprolol (Betablocker für Blutdruck)
2 Milligramm Clonazepam

Nachts:
7,5 Milligramm Mirtazapin

Zustand : sehr ängstlich, sehr angespannt, sehr unruhig, manchmal doppelt sehen, mittlere Stimmungsschwankungen, Verstopfungen, Blutdruckschwankungen, mehr Hunger, Schwindelgefühle, starke Schlafstörungen.

Am 05.03.2019 ist mein 23-jähriger Neffe durch einen Autounfall mit einem betrunkenen anderen Verkehrsteilnehmer ums Leben gekommen. Der ver :censored: te Säufer hat überlebt. Ich bin in tiefer Trauer und stelle mir jeden Tag die Frage "Warum und wofür???".

Am 15.05.2019 war die Verhandlung und der Täter bekam vom Richter eine 5-jährige Gefängnisstrafe ohne Bewährung wegen fahrlässiger Tötung unter Einfluss von Betäubungsmitteln und den Führerschein entzogen, und darf vor Ablauf von 3 Jahren keinen neuen beantragen.

Joshy

Berlin030
Beiträge: 82
Registriert: Donnerstag, 19.10.17, 6:47
Hat sich bedankt: 32 Mal
Danksagung erhalten: 56 Mal

Re: Selbsthilfegruppe in Berlin

Beitrag von Berlin030 » Montag, 22.04.19, 6:12

Moin moin ,

Gerade wenn es dir sehr schlecht geht ist doch so eine Gruppe gerade gut und angebracht , euch sol l einer verstehen .
Wenn es einem gut geht braucht man keine SHG , oder zum Stickmuster austauschen oder so :party2:

Lg Berlin
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Berlin030 für den Beitrag:
Joshy
Diagnose , Angst u Panikstörung

2000 – 2017 fast regelmäßige Einahme von Benzos .
Dosis immer so um die 10-20 mg diazepam

2000 – 2013 Antidpressiva / Paroxetin und ewig gebraucht es auszuschleichen

Seit 4 jahren kämpfe ich gegen den Benzoteufel und das ist mein 4 Versuch davon weg zu kommen !!

Ich hab 2 Langzeit Therapien in den letzten 4 Jahre , a 4 Monate hinter mir und etliche Entgiftungen stationär (kontraproduktiv) was alles nix gebracht hatte , immer wieder rückfällig geworden .

Seit 26.07.17 Benzofrei

Heute Donnerstag der 19.10.17 beginnt der 4 Monat ,jeder Tag ist ein Alptraum , gerade so auszuhalten :(
13 Woche benzofrei und jeden Tag grüßt das Murmeltier —(

Heute ist der 01.12 und nix ist besser oder anders , willkommen in der Hölle —(

Heute ist der 02.01.18 keine Besserung , schlimmsten sind die dauer Kofschmerzen :censored:

23 Wochen benzofrei

Heute ist der 13.02.18 Nix ist besser , jeden Tag grüßt das Murmeltier mit spannungskopfschmerzen

28 Wochen benzofrei

Heute ist der 15.03.18 und ich befinde mich seit 8 Monaten in der Hölle —(

Das gute ich bin 32 Wochen benzofrei , aber der Lohn kann nicht sein das mein Lebrn kein Sinn mehr hat und ich dahin wegtiere .

Heute ist der 28.04.18

40 Wochen benzofrei

Täglich grüßt das Murmeltier, nix ist besser , keine Fenster groß alles wie gehabt

Die Hoffnung auf Heilung schwindet :frust:

Heute ist der 02.08-18 genau ein Jahr benzofrei

Grund zum feiern gibt es nicht , allle symthome noch vorhanden , besonders der Dauer Kopfschmerz.

Was soll’s , manchen gehts noch schlechter , weiter kämpfen :


Meine Hauptprobleme sind ,
– permanente Monster Kopfschmerzen
– muskuläre Probleme / steifer Nacken usw
– Schlafstörungen mit frühem aufwachen
– unbegründete Angstzustände und noch viel ..........mehr —(

Berlin030
Beiträge: 82
Registriert: Donnerstag, 19.10.17, 6:47
Hat sich bedankt: 32 Mal
Danksagung erhalten: 56 Mal

Re: Selbsthilfegruppe in Berlin

Beitrag von Berlin030 » Montag, 22.04.19, 6:14

Ach so , über mir war Antwort für Anjalena!!!
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Berlin030 für den Beitrag:
Joshy
Diagnose , Angst u Panikstörung

2000 – 2017 fast regelmäßige Einahme von Benzos .
Dosis immer so um die 10-20 mg diazepam

2000 – 2013 Antidpressiva / Paroxetin und ewig gebraucht es auszuschleichen

Seit 4 jahren kämpfe ich gegen den Benzoteufel und das ist mein 4 Versuch davon weg zu kommen !!

Ich hab 2 Langzeit Therapien in den letzten 4 Jahre , a 4 Monate hinter mir und etliche Entgiftungen stationär (kontraproduktiv) was alles nix gebracht hatte , immer wieder rückfällig geworden .

Seit 26.07.17 Benzofrei

Heute Donnerstag der 19.10.17 beginnt der 4 Monat ,jeder Tag ist ein Alptraum , gerade so auszuhalten :(
13 Woche benzofrei und jeden Tag grüßt das Murmeltier —(

Heute ist der 01.12 und nix ist besser oder anders , willkommen in der Hölle —(

Heute ist der 02.01.18 keine Besserung , schlimmsten sind die dauer Kofschmerzen :censored:

23 Wochen benzofrei

Heute ist der 13.02.18 Nix ist besser , jeden Tag grüßt das Murmeltier mit spannungskopfschmerzen

28 Wochen benzofrei

Heute ist der 15.03.18 und ich befinde mich seit 8 Monaten in der Hölle —(

Das gute ich bin 32 Wochen benzofrei , aber der Lohn kann nicht sein das mein Lebrn kein Sinn mehr hat und ich dahin wegtiere .

Heute ist der 28.04.18

40 Wochen benzofrei

Täglich grüßt das Murmeltier, nix ist besser , keine Fenster groß alles wie gehabt

Die Hoffnung auf Heilung schwindet :frust:

Heute ist der 02.08-18 genau ein Jahr benzofrei

Grund zum feiern gibt es nicht , allle symthome noch vorhanden , besonders der Dauer Kopfschmerz.

Was soll’s , manchen gehts noch schlechter , weiter kämpfen :


Meine Hauptprobleme sind ,
– permanente Monster Kopfschmerzen
– muskuläre Probleme / steifer Nacken usw
– Schlafstörungen mit frühem aufwachen
– unbegründete Angstzustände und noch viel ..........mehr —(

Joshy
Beiträge: 112
Registriert: Mittwoch, 22.11.17, 12:42

Re: Selbsthilfegruppe in Berlin

Beitrag von Joshy » Mittwoch, 24.04.19, 17:22

Keiner Interesse?

Echt schade. Aber ganz typisch warum zusammen halten mit den gleichen Problemen.

Naja ich bin nach wie vor offen und flexibel für eine WhatsApp Gruppe oder später auch ein Treffen zum Austausch.

Bei Interesse einfach PN an mich gerne mit Handynummer.

Joshy
1997 bis 2008 Alkoholiker mit hochprozentigem fast täglich.
Anfang 2009 abgesetzt und starke Angststörung generalisiert entwickelt samt Depressionen.
März 2009 Psychiatrie wegen zu starken Entzugserscheinungen für 18 Tage eingestellt auf 100 mg Stangyl (Trimmipramin) über den Tag verteilt.
Ende 2009 wieder Alkoholiker geworden durch schwere Krankheit meiner Mutter. Stangyl trotzdem weiter dazu genommen.
November 2011 Stangyl ausgeschlichen. Alkohol weiter getrunken.
Dezember 2011 Mutter verstorben und ich habe einen Nervenzusammenbruch erlitten.
15. Dezember 2011 Klinik Alkohol abgesetzt und 4 Wochen auf 1,5 mg Tavor eingestellt und auf 100 mg Sertralin, 300 mg Lyrica und 100 mg Doxepin eingestellt. 1 Woche 50 mg Seroquel auch noch, aber ist mir nicht bekommen, deshalb direkt wieder weggelassen
Tavor dann ausgeschlichen als die anderen Sachen gewirkt haben. Keine Entzugserscheinungen durch die Ads.
Februar 2012 wieder raus und die nächsten Jahre so eingestellt ganz gut gelebt und stabilisiert.
2014 leider wieder zum Alkohol gegriffen erst kleine Mengen und wieder schnell gesteigert.
2016 das Lyrica ausgeschlichen.
Anfang 2017 das Sertralin ausgeschlichen.
Alkohol hochprozentig und 100 mg Doxepin weiter genommen.
Ende Mai 2017 Alkohol abgesetzt. 100 mg Doxepin weiter genommen.
Anfang Juli 2017 kam plötzlich und schnell fortschreitent die Dystonie, erst Torticollis am Hals nach links unten dann Meige Syndrome an Augen und Mund-Kiefer Zungenbereich dazu gekommen.
Tavor 1 mg einmal täglich zur Beruhigung bekommen.
November 2017 wegen Verdacht das die Dystonie von den Tabletten kommt, das Doxepin abgesetzt komplett.

Update 02.06.2019:

Derzeitige Situation und Tabletten Einnahme:

Tavor seit 6 Monaten auf 0
Zopiclon seit 5 Monaten auf 0
Artane seit 7 Monaten auf 0
Alkohol seit 24 Monaten komplett trocken null Tropfen!!! Achte auf jedes Lebensmittel, das kein Alkohol drin ist.

Morgens:
20 Milligramm Pantoprazol
16 Milligramm Candesartan (Blutdrucksenker)
75 Mikrogramm Clonidin (Blutdrucksenker)

Mittags:
Nichts

Abends:
16 Milligramm Candesartan
75 Mikrogramm Clonidin
47,5 Milligramm Metroprolol (Betablocker für Blutdruck)
2 Milligramm Clonazepam

Nachts:
7,5 Milligramm Mirtazapin

Zustand : sehr ängstlich, sehr angespannt, sehr unruhig, manchmal doppelt sehen, mittlere Stimmungsschwankungen, Verstopfungen, Blutdruckschwankungen, mehr Hunger, Schwindelgefühle, starke Schlafstörungen.

Am 05.03.2019 ist mein 23-jähriger Neffe durch einen Autounfall mit einem betrunkenen anderen Verkehrsteilnehmer ums Leben gekommen. Der ver :censored: te Säufer hat überlebt. Ich bin in tiefer Trauer und stelle mir jeden Tag die Frage "Warum und wofür???".

Am 15.05.2019 war die Verhandlung und der Täter bekam vom Richter eine 5-jährige Gefängnisstrafe ohne Bewährung wegen fahrlässiger Tötung unter Einfluss von Betäubungsmitteln und den Führerschein entzogen, und darf vor Ablauf von 3 Jahren keinen neuen beantragen.

Joshy

Kessi
Beiträge: 272
Registriert: Montag, 13.06.16, 12:16
Hat sich bedankt: 72 Mal
Danksagung erhalten: 572 Mal

Re: Selbsthilfegruppe in Berlin

Beitrag von Kessi » Freitag, 26.04.19, 12:22

Hallo Joshy-Jörg und alle anderen Berliner, ich habe schon Berlin030 geschrieben: Persönlich sehe ich das mit der WhattsApp-Gruppe kritisch. Sich hier im Forum anonym austauschen ist eine ganz andere Situation, als wildfremden Menschen (was wir ja nunmal sind - noch?) meine private Handy-Nr.zu geben. Das bedeutet die Bereitschaft für 24/7 Erreichbarkeit. Sorry, aber das geht für mich garnicht. Und ich könnte mir vorstellen, dass es anderen Foris auch so geht. Außerdem hat nicht jeder WhattsApp... Warum nicht - hier im Chat - einen genauen Ort (Tempelhofer Feld finde ich gut) Datum, Zeit festlegen und wer mag, der kommt hin. Ich wäre prinzipiell dabei. Schlimmstenfalls kommt niemand und man hat frische Luft geschnappt - umsonst.
So sehe ich das!
Liebe Grüße aus Lankwitz von Kessi
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Kessi für den Beitrag:
Joshy
AUGUST 13
Einnahme Medi "Esmya" zur Red. Myome Gebärmutter.
Absetzten n. 5 Wo. wg. mass. NW (Dauerschwindel, extr. Erschöpfung, )
Schwindel bleibt aber dauerhaft!
NOVEMBER 13
Tinnitus, Sehstärke und Allgemeinzustand verschl. sich
DEZEMBER 13
Wg. v.g. körperl. Probl.: Angstzustände. Blut, MRT Kopf, Internist, HNO, Orthopäde, Zahnarzt, Gyn = alle o. B.
FEBRUAR 14
1 Woche Psychiatrie
Promethazin b. Bedarf: Keine Besserung/Schlafprobleme
Medi. bei Entlassung Mirtazapin 7,5 mg/ Nacht
Nach Entlassung kein Mirta mehr
MÄRZ 14
Tinnitus chronisch.
3 Monate Versuch mit HET = Keine Besserung.
MAI 14
Diagnose von Psychodoc: Depression! Sertralin 50 mg. Nach 5 Tagen abgesetzt, da NW starke Angstzustände und Suizidgedanken
Dann Opipramol 75 mg +
Mirtazapin 30 mg
Zustand immer schlimmer: KRANKSCHREIBUNG
JULI-AUGUST 14
Psychosom. Tagesklinik
Keine Besserung: Verzweiflung, weitere Verschl. des Zustandes
SEPTEMBER 14
Zusätzlich Risperidon 2 mg und Pipamperon 40 mg
OKTOBER 14
Psychiatrie
Sofortiges Absetzen Risperidon und Pipamperon
Eindosierung Venlafaxin 37,5 mg
Zolpidem 10 mg / Nacht
Tavor 1 mg
Ausschleichen Opipramol
Erhöhung Venlafaxin auf 75 mg. Nach 1 Wo. 112,5 mg aber wg. starker NW (Unruhe, Angst, Hitzegefühle) runter auf 75 mg
Tavor erhöht auf 1,5 mg
Starke Depression, Suizidgedanken,
Eindosierung Lyrica 50 mg bei gleichzeitiger Reduzierung Tavor
Stressbedingt Herpes Zoster im Gesicht:
Brivudin, Polidocanol, Erhöh. Lyrica auf 75 mg, Ibuprofen b. Bedarf, 20 mg Pantoprazol
Nach 10 Tagen Besserung = Ende der Herpes Medi
Lyrica 300 mg
Absetzen Tavor
05. DEZEMBER 14: Plötzliche komplette Besserung des Zustandes
16. DEZEMBER 14: Entlassung nach 9 Wochen Psychiatrie mit Diagnose mittelgradig depressive Episode und generalisierte Angststörung
Entlassungsmedi:
Mirtazapin 30 mg/ Nacht
Venlafaxin ret. 75 mg
Lyrica 300 mg
JANUAR 2015
Wieder arbeitsfähig (nach 7 Monaten)
Abs. Mirtazapin u. Lyrica ohne Probleme. KEINE BESCHWERDEN MEHR - FÜHLE MICH KOMPLETT GUT !
JANUAR 2016
Ausschl. Venla n. Rücksprache mit Psychodoc (deren "Absetzplan": Für 20 Tage noch 37,5 mg dann gleich 0 mg-ohne Worte!!!)
Mein Plan:
14.01.16 = 62,5 mg
28.01.16 = 50 mg
11.02.16 = 37,5 mg
07.03.16 = 25 mg
21.03.16 = 12,5 mg
15.04.16 = 0 mg
Bei keiner Red. Probleme!!!
Nach 2 Wo auf 0: mäßige Brainzaps , Schwitzen, starke Schmerzen in den Füßen
Ging alles wieder weg.
01. JUNI 2016:
Nach 6 Wochen auf 0 mg plötzl. Schwindel, Gangunsicherheit, extrem schwere Beine und Arme, starke Unruhe / Angst, "dass alles wieder los geht", innerliches Zittern, innerliche Stromschläge, plötzliches starkes Herzklopfen, Hitzewellen+Schweißausbrüche, Schlafprobleme, Erschöpfung, extrem niedriger Blutdruck aber hoher Puls, Probleme mit Augen/Sehstärke.

27.07.16: 3,0 mg Venlafaxin retard 1APharma (10 Kügelchen): katastroph. schlaflose Nacht: Angst, Zittern, brennendes Hautgefühl, extreme Mundtrockenheit
28.07. 1,0 mg (3 Kügelchen)
29.07. 3,0 mg
04.08. 5,0 mg
13.08. 6,0 mg
18.08. 5,0 mg
20.08. 8,0 mg
24.08. 12,5 mg
29.08. 25,0 mg
31.08. 12,5 mg
08.10. 10,0 mg
05.11. 9,0 mg
Pascoflair 1-1-1
04.12. 8,0 mg
2017:
06.01. 7,0 mg
30.01. 6,6 mg
20.02. 5,4 mg
09.03. 4,2 mg
23.03. 3,6 mg
12.04. 3,0 mg
04.05. 3,3 mg
26.05. 3,0 mg
17.06. 2, 4 mg
29.06. 2,1 mg
24.07. 1,9 mg
09.08. 1,6 mg
18.08. 1,3 mg
03.09. 1,0 mg
10.09. 0, 66 mg
30.09. 0,33 mg -1 Kügelchen ENDSPURT
07.10. 0, 00 mg!!! :party2:

Joshy
Beiträge: 112
Registriert: Mittwoch, 22.11.17, 12:42
Hat sich bedankt: 177 Mal
Danksagung erhalten: 112 Mal

Re: Selbsthilfegruppe in Berlin

Beitrag von Joshy » Freitag, 26.04.19, 17:27

Hallo Kessi und alle anderen,

klar kann auch gerne hier übers Forum ein Termin abgemacht werden zum treffen und dann bisschen zusammen spazieren gehen und weiter schauen.

Aber das haben einige vor einer Weile wohl schon versucht und es stand wohl auch ein Termin fest,soweit ich das gelesen hatte,aber aus diversen Gründen hat es sich dann doch zerschlagen wegen Regen, dem einen passt das nicht, dem nächsten das wiederum.

Ich finde persönlich Tempelhofer Feld zum Treffen auch super. Würde dahin kommen, am besten Wochenende Samstags oder Sonntags am frühen Abend. Meine Freundin würde auch gerne mitkommen, da Sie z.B. gute Tipps zu Venlafaxin geben kann. Hat es auch über Jahre genommen vor etwa 10 Jahren 225 Milligramm und dann weg gelassen komplett. Aber die Geschichte soll Sie selber erzählen, nur soviel ich war dabei und es war heftig.

Wie gesagt, vielleicht finden sich ja ein paar Interessenten für ne Stunde oder so mal kennenlernen und spazieren gehen da Tempelhofer Feld...ich, bzw. wir wären sofort dabei.

Wenn einer Lust hat einfach mal hier nen Termin vorschlagen und dann abwarten,ob sich ne Truppe zusammenfindet.

Bis dahin sonnige Grüße an alle und immer weiter kämpfen...aufgeben ist keine Option :group:

Joshy
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Joshy für den Beitrag:
Kessi
1997 bis 2008 Alkoholiker mit hochprozentigem fast täglich.
Anfang 2009 abgesetzt und starke Angststörung generalisiert entwickelt samt Depressionen.
März 2009 Psychiatrie wegen zu starken Entzugserscheinungen für 18 Tage eingestellt auf 100 mg Stangyl (Trimmipramin) über den Tag verteilt.
Ende 2009 wieder Alkoholiker geworden durch schwere Krankheit meiner Mutter. Stangyl trotzdem weiter dazu genommen.
November 2011 Stangyl ausgeschlichen. Alkohol weiter getrunken.
Dezember 2011 Mutter verstorben und ich habe einen Nervenzusammenbruch erlitten.
15. Dezember 2011 Klinik Alkohol abgesetzt und 4 Wochen auf 1,5 mg Tavor eingestellt und auf 100 mg Sertralin, 300 mg Lyrica und 100 mg Doxepin eingestellt. 1 Woche 50 mg Seroquel auch noch, aber ist mir nicht bekommen, deshalb direkt wieder weggelassen
Tavor dann ausgeschlichen als die anderen Sachen gewirkt haben. Keine Entzugserscheinungen durch die Ads.
Februar 2012 wieder raus und die nächsten Jahre so eingestellt ganz gut gelebt und stabilisiert.
2014 leider wieder zum Alkohol gegriffen erst kleine Mengen und wieder schnell gesteigert.
2016 das Lyrica ausgeschlichen.
Anfang 2017 das Sertralin ausgeschlichen.
Alkohol hochprozentig und 100 mg Doxepin weiter genommen.
Ende Mai 2017 Alkohol abgesetzt. 100 mg Doxepin weiter genommen.
Anfang Juli 2017 kam plötzlich und schnell fortschreitent die Dystonie, erst Torticollis am Hals nach links unten dann Meige Syndrome an Augen und Mund-Kiefer Zungenbereich dazu gekommen.
Tavor 1 mg einmal täglich zur Beruhigung bekommen.
November 2017 wegen Verdacht das die Dystonie von den Tabletten kommt, das Doxepin abgesetzt komplett.

Update 02.06.2019:

Derzeitige Situation und Tabletten Einnahme:

Tavor seit 6 Monaten auf 0
Zopiclon seit 5 Monaten auf 0
Artane seit 7 Monaten auf 0
Alkohol seit 24 Monaten komplett trocken null Tropfen!!! Achte auf jedes Lebensmittel, das kein Alkohol drin ist.

Morgens:
20 Milligramm Pantoprazol
16 Milligramm Candesartan (Blutdrucksenker)
75 Mikrogramm Clonidin (Blutdrucksenker)

Mittags:
Nichts

Abends:
16 Milligramm Candesartan
75 Mikrogramm Clonidin
47,5 Milligramm Metroprolol (Betablocker für Blutdruck)
2 Milligramm Clonazepam

Nachts:
7,5 Milligramm Mirtazapin

Zustand : sehr ängstlich, sehr angespannt, sehr unruhig, manchmal doppelt sehen, mittlere Stimmungsschwankungen, Verstopfungen, Blutdruckschwankungen, mehr Hunger, Schwindelgefühle, starke Schlafstörungen.

Am 05.03.2019 ist mein 23-jähriger Neffe durch einen Autounfall mit einem betrunkenen anderen Verkehrsteilnehmer ums Leben gekommen. Der ver :censored: te Säufer hat überlebt. Ich bin in tiefer Trauer und stelle mir jeden Tag die Frage "Warum und wofür???".

Am 15.05.2019 war die Verhandlung und der Täter bekam vom Richter eine 5-jährige Gefängnisstrafe ohne Bewährung wegen fahrlässiger Tötung unter Einfluss von Betäubungsmitteln und den Führerschein entzogen, und darf vor Ablauf von 3 Jahren keinen neuen beantragen.

Joshy

Kessi
Beiträge: 272
Registriert: Montag, 13.06.16, 12:16
Hat sich bedankt: 72 Mal
Danksagung erhalten: 572 Mal

Re: Selbsthilfegruppe in Berlin

Beitrag von Kessi » Freitag, 26.04.19, 18:58

Hi Joshy, was hältst Du davon, wenn wir schon mal für uns 3 (gerne mit Deiner Freundin - ich hab ja auch Venla abgesetzt) jetzt verbindlich was klar machen und dann gucken, wer noch kommt. Jeder der will ist hier willkommen und hat dann den Termin und kann - ohne PN - spontan entscheiden, ob er kommen will/kann. Ich hätte am So. 05.05. oder am WE danach Zeit. Würde so 17:00 gut finden. Wir müssten dann nur klar definieren, wo genau - Tempelhofer Feld ist ja groß ; -) Evtl. müssten wir auch was als Erkennungsmerkmal festlegen, sonst wissen wir nicht, wer zur SG gehört. Sind ja viele Menschen unterwegs. Was meinst Du?
Gruß Kessi
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Kessi für den Beitrag:
Joshy
AUGUST 13
Einnahme Medi "Esmya" zur Red. Myome Gebärmutter.
Absetzten n. 5 Wo. wg. mass. NW (Dauerschwindel, extr. Erschöpfung, )
Schwindel bleibt aber dauerhaft!
NOVEMBER 13
Tinnitus, Sehstärke und Allgemeinzustand verschl. sich
DEZEMBER 13
Wg. v.g. körperl. Probl.: Angstzustände. Blut, MRT Kopf, Internist, HNO, Orthopäde, Zahnarzt, Gyn = alle o. B.
FEBRUAR 14
1 Woche Psychiatrie
Promethazin b. Bedarf: Keine Besserung/Schlafprobleme
Medi. bei Entlassung Mirtazapin 7,5 mg/ Nacht
Nach Entlassung kein Mirta mehr
MÄRZ 14
Tinnitus chronisch.
3 Monate Versuch mit HET = Keine Besserung.
MAI 14
Diagnose von Psychodoc: Depression! Sertralin 50 mg. Nach 5 Tagen abgesetzt, da NW starke Angstzustände und Suizidgedanken
Dann Opipramol 75 mg +
Mirtazapin 30 mg
Zustand immer schlimmer: KRANKSCHREIBUNG
JULI-AUGUST 14
Psychosom. Tagesklinik
Keine Besserung: Verzweiflung, weitere Verschl. des Zustandes
SEPTEMBER 14
Zusätzlich Risperidon 2 mg und Pipamperon 40 mg
OKTOBER 14
Psychiatrie
Sofortiges Absetzen Risperidon und Pipamperon
Eindosierung Venlafaxin 37,5 mg
Zolpidem 10 mg / Nacht
Tavor 1 mg
Ausschleichen Opipramol
Erhöhung Venlafaxin auf 75 mg. Nach 1 Wo. 112,5 mg aber wg. starker NW (Unruhe, Angst, Hitzegefühle) runter auf 75 mg
Tavor erhöht auf 1,5 mg
Starke Depression, Suizidgedanken,
Eindosierung Lyrica 50 mg bei gleichzeitiger Reduzierung Tavor
Stressbedingt Herpes Zoster im Gesicht:
Brivudin, Polidocanol, Erhöh. Lyrica auf 75 mg, Ibuprofen b. Bedarf, 20 mg Pantoprazol
Nach 10 Tagen Besserung = Ende der Herpes Medi
Lyrica 300 mg
Absetzen Tavor
05. DEZEMBER 14: Plötzliche komplette Besserung des Zustandes
16. DEZEMBER 14: Entlassung nach 9 Wochen Psychiatrie mit Diagnose mittelgradig depressive Episode und generalisierte Angststörung
Entlassungsmedi:
Mirtazapin 30 mg/ Nacht
Venlafaxin ret. 75 mg
Lyrica 300 mg
JANUAR 2015
Wieder arbeitsfähig (nach 7 Monaten)
Abs. Mirtazapin u. Lyrica ohne Probleme. KEINE BESCHWERDEN MEHR - FÜHLE MICH KOMPLETT GUT !
JANUAR 2016
Ausschl. Venla n. Rücksprache mit Psychodoc (deren "Absetzplan": Für 20 Tage noch 37,5 mg dann gleich 0 mg-ohne Worte!!!)
Mein Plan:
14.01.16 = 62,5 mg
28.01.16 = 50 mg
11.02.16 = 37,5 mg
07.03.16 = 25 mg
21.03.16 = 12,5 mg
15.04.16 = 0 mg
Bei keiner Red. Probleme!!!
Nach 2 Wo auf 0: mäßige Brainzaps , Schwitzen, starke Schmerzen in den Füßen
Ging alles wieder weg.
01. JUNI 2016:
Nach 6 Wochen auf 0 mg plötzl. Schwindel, Gangunsicherheit, extrem schwere Beine und Arme, starke Unruhe / Angst, "dass alles wieder los geht", innerliches Zittern, innerliche Stromschläge, plötzliches starkes Herzklopfen, Hitzewellen+Schweißausbrüche, Schlafprobleme, Erschöpfung, extrem niedriger Blutdruck aber hoher Puls, Probleme mit Augen/Sehstärke.

27.07.16: 3,0 mg Venlafaxin retard 1APharma (10 Kügelchen): katastroph. schlaflose Nacht: Angst, Zittern, brennendes Hautgefühl, extreme Mundtrockenheit
28.07. 1,0 mg (3 Kügelchen)
29.07. 3,0 mg
04.08. 5,0 mg
13.08. 6,0 mg
18.08. 5,0 mg
20.08. 8,0 mg
24.08. 12,5 mg
29.08. 25,0 mg
31.08. 12,5 mg
08.10. 10,0 mg
05.11. 9,0 mg
Pascoflair 1-1-1
04.12. 8,0 mg
2017:
06.01. 7,0 mg
30.01. 6,6 mg
20.02. 5,4 mg
09.03. 4,2 mg
23.03. 3,6 mg
12.04. 3,0 mg
04.05. 3,3 mg
26.05. 3,0 mg
17.06. 2, 4 mg
29.06. 2,1 mg
24.07. 1,9 mg
09.08. 1,6 mg
18.08. 1,3 mg
03.09. 1,0 mg
10.09. 0, 66 mg
30.09. 0,33 mg -1 Kügelchen ENDSPURT
07.10. 0, 00 mg!!! :party2:

Joshy
Beiträge: 112
Registriert: Mittwoch, 22.11.17, 12:42
Hat sich bedankt: 177 Mal
Danksagung erhalten: 112 Mal

Re: Selbsthilfegruppe in Berlin

Beitrag von Joshy » Samstag, 27.04.19, 16:26

Hallo Kessi, hallo alle anderen die Interesse haben,

das ist ja schon mal ein Anfang und wie du schreibst, ganz easy und ohne PN oder ähnliches, wer kommen will kommt...und wer nicht, halt nicht.

Ich würde aber den Sonntag danach vorschlagen, also am 12.05.2019 um 17 Uhr? Dann haben noch mehr Zeit es sich zu überlegen und hier auch zu lesen.

Würde vorschlagen da am S-Bahnhof Tempelhof gegenüber vom Tempelhofer Feld ist direkt ein Lottoladen und ein Döner, direkt unten halb im Bahnhof noch drin, das wir uns dort treffen und dann rüber gehen und übers Feld laufen.

Was hältst du davon?

Dieser Aufruf gilt natürlich für alle die, hier mitlesen und kurzentschlossen einfach mal über Ihren Schatten springen und daran teilnehmen wollen.

Also wenn Ihr wollt kommt am Sonntag, 12.05.2019 zu 17 Uhr zu dem Treffpunkt. Meine Freundin und ich werden auf jeden Fall da sein. Hoffe drauf das zumindest du und vielleicht ja auch Berlin030 kommen, dann wären wir schon 4 und wie gesagt gerne auch alle anderen!!!

Liebe Grüße
Joshy
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Joshy für den Beitrag:
Kessi
1997 bis 2008 Alkoholiker mit hochprozentigem fast täglich.
Anfang 2009 abgesetzt und starke Angststörung generalisiert entwickelt samt Depressionen.
März 2009 Psychiatrie wegen zu starken Entzugserscheinungen für 18 Tage eingestellt auf 100 mg Stangyl (Trimmipramin) über den Tag verteilt.
Ende 2009 wieder Alkoholiker geworden durch schwere Krankheit meiner Mutter. Stangyl trotzdem weiter dazu genommen.
November 2011 Stangyl ausgeschlichen. Alkohol weiter getrunken.
Dezember 2011 Mutter verstorben und ich habe einen Nervenzusammenbruch erlitten.
15. Dezember 2011 Klinik Alkohol abgesetzt und 4 Wochen auf 1,5 mg Tavor eingestellt und auf 100 mg Sertralin, 300 mg Lyrica und 100 mg Doxepin eingestellt. 1 Woche 50 mg Seroquel auch noch, aber ist mir nicht bekommen, deshalb direkt wieder weggelassen
Tavor dann ausgeschlichen als die anderen Sachen gewirkt haben. Keine Entzugserscheinungen durch die Ads.
Februar 2012 wieder raus und die nächsten Jahre so eingestellt ganz gut gelebt und stabilisiert.
2014 leider wieder zum Alkohol gegriffen erst kleine Mengen und wieder schnell gesteigert.
2016 das Lyrica ausgeschlichen.
Anfang 2017 das Sertralin ausgeschlichen.
Alkohol hochprozentig und 100 mg Doxepin weiter genommen.
Ende Mai 2017 Alkohol abgesetzt. 100 mg Doxepin weiter genommen.
Anfang Juli 2017 kam plötzlich und schnell fortschreitent die Dystonie, erst Torticollis am Hals nach links unten dann Meige Syndrome an Augen und Mund-Kiefer Zungenbereich dazu gekommen.
Tavor 1 mg einmal täglich zur Beruhigung bekommen.
November 2017 wegen Verdacht das die Dystonie von den Tabletten kommt, das Doxepin abgesetzt komplett.

Update 02.06.2019:

Derzeitige Situation und Tabletten Einnahme:

Tavor seit 6 Monaten auf 0
Zopiclon seit 5 Monaten auf 0
Artane seit 7 Monaten auf 0
Alkohol seit 24 Monaten komplett trocken null Tropfen!!! Achte auf jedes Lebensmittel, das kein Alkohol drin ist.

Morgens:
20 Milligramm Pantoprazol
16 Milligramm Candesartan (Blutdrucksenker)
75 Mikrogramm Clonidin (Blutdrucksenker)

Mittags:
Nichts

Abends:
16 Milligramm Candesartan
75 Mikrogramm Clonidin
47,5 Milligramm Metroprolol (Betablocker für Blutdruck)
2 Milligramm Clonazepam

Nachts:
7,5 Milligramm Mirtazapin

Zustand : sehr ängstlich, sehr angespannt, sehr unruhig, manchmal doppelt sehen, mittlere Stimmungsschwankungen, Verstopfungen, Blutdruckschwankungen, mehr Hunger, Schwindelgefühle, starke Schlafstörungen.

Am 05.03.2019 ist mein 23-jähriger Neffe durch einen Autounfall mit einem betrunkenen anderen Verkehrsteilnehmer ums Leben gekommen. Der ver :censored: te Säufer hat überlebt. Ich bin in tiefer Trauer und stelle mir jeden Tag die Frage "Warum und wofür???".

Am 15.05.2019 war die Verhandlung und der Täter bekam vom Richter eine 5-jährige Gefängnisstrafe ohne Bewährung wegen fahrlässiger Tötung unter Einfluss von Betäubungsmitteln und den Führerschein entzogen, und darf vor Ablauf von 3 Jahren keinen neuen beantragen.

Joshy

Kessi
Beiträge: 272
Registriert: Montag, 13.06.16, 12:16
Hat sich bedankt: 72 Mal
Danksagung erhalten: 572 Mal

Re: Selbsthilfegruppe in Berlin

Beitrag von Kessi » Samstag, 27.04.19, 16:44

Hi Joshy, der Termin am 12.05. 17:00 geht klar für mich. Darf ich fragen, wie alt du bist? Wir müssen uns ja erkennen und das macht es evtl leichter. Ich bin 55 und habe lange braune Haare.
An alle anderen Interessenten: Kommt einfach unverbindlich vorbei wenn ihr könnt. Wir gehen das erst mal ganz entspannt und ohne große Erwartungen an. Alles andere wird sich bei weiterem Interesse schon geben.
Also CU. Hab(t) bis dahin eine möglichst angenehme symptomarme Zeit!!!
LG von Kessi
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Kessi für den Beitrag:
FineFinchen
AUGUST 13
Einnahme Medi "Esmya" zur Red. Myome Gebärmutter.
Absetzten n. 5 Wo. wg. mass. NW (Dauerschwindel, extr. Erschöpfung, )
Schwindel bleibt aber dauerhaft!
NOVEMBER 13
Tinnitus, Sehstärke und Allgemeinzustand verschl. sich
DEZEMBER 13
Wg. v.g. körperl. Probl.: Angstzustände. Blut, MRT Kopf, Internist, HNO, Orthopäde, Zahnarzt, Gyn = alle o. B.
FEBRUAR 14
1 Woche Psychiatrie
Promethazin b. Bedarf: Keine Besserung/Schlafprobleme
Medi. bei Entlassung Mirtazapin 7,5 mg/ Nacht
Nach Entlassung kein Mirta mehr
MÄRZ 14
Tinnitus chronisch.
3 Monate Versuch mit HET = Keine Besserung.
MAI 14
Diagnose von Psychodoc: Depression! Sertralin 50 mg. Nach 5 Tagen abgesetzt, da NW starke Angstzustände und Suizidgedanken
Dann Opipramol 75 mg +
Mirtazapin 30 mg
Zustand immer schlimmer: KRANKSCHREIBUNG
JULI-AUGUST 14
Psychosom. Tagesklinik
Keine Besserung: Verzweiflung, weitere Verschl. des Zustandes
SEPTEMBER 14
Zusätzlich Risperidon 2 mg und Pipamperon 40 mg
OKTOBER 14
Psychiatrie
Sofortiges Absetzen Risperidon und Pipamperon
Eindosierung Venlafaxin 37,5 mg
Zolpidem 10 mg / Nacht
Tavor 1 mg
Ausschleichen Opipramol
Erhöhung Venlafaxin auf 75 mg. Nach 1 Wo. 112,5 mg aber wg. starker NW (Unruhe, Angst, Hitzegefühle) runter auf 75 mg
Tavor erhöht auf 1,5 mg
Starke Depression, Suizidgedanken,
Eindosierung Lyrica 50 mg bei gleichzeitiger Reduzierung Tavor
Stressbedingt Herpes Zoster im Gesicht:
Brivudin, Polidocanol, Erhöh. Lyrica auf 75 mg, Ibuprofen b. Bedarf, 20 mg Pantoprazol
Nach 10 Tagen Besserung = Ende der Herpes Medi
Lyrica 300 mg
Absetzen Tavor
05. DEZEMBER 14: Plötzliche komplette Besserung des Zustandes
16. DEZEMBER 14: Entlassung nach 9 Wochen Psychiatrie mit Diagnose mittelgradig depressive Episode und generalisierte Angststörung
Entlassungsmedi:
Mirtazapin 30 mg/ Nacht
Venlafaxin ret. 75 mg
Lyrica 300 mg
JANUAR 2015
Wieder arbeitsfähig (nach 7 Monaten)
Abs. Mirtazapin u. Lyrica ohne Probleme. KEINE BESCHWERDEN MEHR - FÜHLE MICH KOMPLETT GUT !
JANUAR 2016
Ausschl. Venla n. Rücksprache mit Psychodoc (deren "Absetzplan": Für 20 Tage noch 37,5 mg dann gleich 0 mg-ohne Worte!!!)
Mein Plan:
14.01.16 = 62,5 mg
28.01.16 = 50 mg
11.02.16 = 37,5 mg
07.03.16 = 25 mg
21.03.16 = 12,5 mg
15.04.16 = 0 mg
Bei keiner Red. Probleme!!!
Nach 2 Wo auf 0: mäßige Brainzaps , Schwitzen, starke Schmerzen in den Füßen
Ging alles wieder weg.
01. JUNI 2016:
Nach 6 Wochen auf 0 mg plötzl. Schwindel, Gangunsicherheit, extrem schwere Beine und Arme, starke Unruhe / Angst, "dass alles wieder los geht", innerliches Zittern, innerliche Stromschläge, plötzliches starkes Herzklopfen, Hitzewellen+Schweißausbrüche, Schlafprobleme, Erschöpfung, extrem niedriger Blutdruck aber hoher Puls, Probleme mit Augen/Sehstärke.

27.07.16: 3,0 mg Venlafaxin retard 1APharma (10 Kügelchen): katastroph. schlaflose Nacht: Angst, Zittern, brennendes Hautgefühl, extreme Mundtrockenheit
28.07. 1,0 mg (3 Kügelchen)
29.07. 3,0 mg
04.08. 5,0 mg
13.08. 6,0 mg
18.08. 5,0 mg
20.08. 8,0 mg
24.08. 12,5 mg
29.08. 25,0 mg
31.08. 12,5 mg
08.10. 10,0 mg
05.11. 9,0 mg
Pascoflair 1-1-1
04.12. 8,0 mg
2017:
06.01. 7,0 mg
30.01. 6,6 mg
20.02. 5,4 mg
09.03. 4,2 mg
23.03. 3,6 mg
12.04. 3,0 mg
04.05. 3,3 mg
26.05. 3,0 mg
17.06. 2, 4 mg
29.06. 2,1 mg
24.07. 1,9 mg
09.08. 1,6 mg
18.08. 1,3 mg
03.09. 1,0 mg
10.09. 0, 66 mg
30.09. 0,33 mg -1 Kügelchen ENDSPURT
07.10. 0, 00 mg!!! :party2:

Joshy
Beiträge: 112
Registriert: Mittwoch, 22.11.17, 12:42
Hat sich bedankt: 177 Mal
Danksagung erhalten: 112 Mal

Re: Selbsthilfegruppe in Berlin

Beitrag von Joshy » Samstag, 27.04.19, 20:03

Hallo Kessi,

klar kein Problem...ich bin 45 Jahre alt/jung, sehe aber etwas jünger aus. Trage dunkelbraune Kurzhaarfrisur und meine Freundin ist 32 Jahre und hat mittellange blonde Haare.

Freue mich wenn es klappt und appelliere nochmal an alle anderen, kommt doch einfach unverbindlich mal dahin und wenn's nicht passt kann man doch auch wieder gehen. Keiner beißt oder so ;).

Gebt euch nen Ruck je mehr sich austauschen um so hilfreicher ist es.

Liebe Grüße
Joshy
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Joshy für den Beitrag (Insgesamt 2):
KessiFineFinchen
1997 bis 2008 Alkoholiker mit hochprozentigem fast täglich.
Anfang 2009 abgesetzt und starke Angststörung generalisiert entwickelt samt Depressionen.
März 2009 Psychiatrie wegen zu starken Entzugserscheinungen für 18 Tage eingestellt auf 100 mg Stangyl (Trimmipramin) über den Tag verteilt.
Ende 2009 wieder Alkoholiker geworden durch schwere Krankheit meiner Mutter. Stangyl trotzdem weiter dazu genommen.
November 2011 Stangyl ausgeschlichen. Alkohol weiter getrunken.
Dezember 2011 Mutter verstorben und ich habe einen Nervenzusammenbruch erlitten.
15. Dezember 2011 Klinik Alkohol abgesetzt und 4 Wochen auf 1,5 mg Tavor eingestellt und auf 100 mg Sertralin, 300 mg Lyrica und 100 mg Doxepin eingestellt. 1 Woche 50 mg Seroquel auch noch, aber ist mir nicht bekommen, deshalb direkt wieder weggelassen
Tavor dann ausgeschlichen als die anderen Sachen gewirkt haben. Keine Entzugserscheinungen durch die Ads.
Februar 2012 wieder raus und die nächsten Jahre so eingestellt ganz gut gelebt und stabilisiert.
2014 leider wieder zum Alkohol gegriffen erst kleine Mengen und wieder schnell gesteigert.
2016 das Lyrica ausgeschlichen.
Anfang 2017 das Sertralin ausgeschlichen.
Alkohol hochprozentig und 100 mg Doxepin weiter genommen.
Ende Mai 2017 Alkohol abgesetzt. 100 mg Doxepin weiter genommen.
Anfang Juli 2017 kam plötzlich und schnell fortschreitent die Dystonie, erst Torticollis am Hals nach links unten dann Meige Syndrome an Augen und Mund-Kiefer Zungenbereich dazu gekommen.
Tavor 1 mg einmal täglich zur Beruhigung bekommen.
November 2017 wegen Verdacht das die Dystonie von den Tabletten kommt, das Doxepin abgesetzt komplett.

Update 02.06.2019:

Derzeitige Situation und Tabletten Einnahme:

Tavor seit 6 Monaten auf 0
Zopiclon seit 5 Monaten auf 0
Artane seit 7 Monaten auf 0
Alkohol seit 24 Monaten komplett trocken null Tropfen!!! Achte auf jedes Lebensmittel, das kein Alkohol drin ist.

Morgens:
20 Milligramm Pantoprazol
16 Milligramm Candesartan (Blutdrucksenker)
75 Mikrogramm Clonidin (Blutdrucksenker)

Mittags:
Nichts

Abends:
16 Milligramm Candesartan
75 Mikrogramm Clonidin
47,5 Milligramm Metroprolol (Betablocker für Blutdruck)
2 Milligramm Clonazepam

Nachts:
7,5 Milligramm Mirtazapin

Zustand : sehr ängstlich, sehr angespannt, sehr unruhig, manchmal doppelt sehen, mittlere Stimmungsschwankungen, Verstopfungen, Blutdruckschwankungen, mehr Hunger, Schwindelgefühle, starke Schlafstörungen.

Am 05.03.2019 ist mein 23-jähriger Neffe durch einen Autounfall mit einem betrunkenen anderen Verkehrsteilnehmer ums Leben gekommen. Der ver :censored: te Säufer hat überlebt. Ich bin in tiefer Trauer und stelle mir jeden Tag die Frage "Warum und wofür???".

Am 15.05.2019 war die Verhandlung und der Täter bekam vom Richter eine 5-jährige Gefängnisstrafe ohne Bewährung wegen fahrlässiger Tötung unter Einfluss von Betäubungsmitteln und den Führerschein entzogen, und darf vor Ablauf von 3 Jahren keinen neuen beantragen.

Joshy

Joshy
Beiträge: 112
Registriert: Mittwoch, 22.11.17, 12:42

Re: Selbsthilfegruppe in Berlin

Beitrag von Joshy » Sonntag, 05.05.19, 17:00

Hallo Kessi und alle anderen,

meine Freundin und ich schaffen es am kommenden Sonntag nicht. Heute ist mein Vater 1 Jahr genau schon tot und war auf dem Friedhof, bin in sehr schlechter Verfassung dadurch.

Da nächsten Sonntag ja Muttertag ist, hatten wir total vergessen, und sowohl die Mutter meiner Freundin sowie auch meine Mutter bereits ebenfalls verstorben sind, müssen wir da zu 2 Friedhöfen und das ist absolut hart immer.

Hoffe auf Verständnis und vielleicht schaffen wir es zu einem anderen Termin.

Grüße
Joshy
1997 bis 2008 Alkoholiker mit hochprozentigem fast täglich.
Anfang 2009 abgesetzt und starke Angststörung generalisiert entwickelt samt Depressionen.
März 2009 Psychiatrie wegen zu starken Entzugserscheinungen für 18 Tage eingestellt auf 100 mg Stangyl (Trimmipramin) über den Tag verteilt.
Ende 2009 wieder Alkoholiker geworden durch schwere Krankheit meiner Mutter. Stangyl trotzdem weiter dazu genommen.
November 2011 Stangyl ausgeschlichen. Alkohol weiter getrunken.
Dezember 2011 Mutter verstorben und ich habe einen Nervenzusammenbruch erlitten.
15. Dezember 2011 Klinik Alkohol abgesetzt und 4 Wochen auf 1,5 mg Tavor eingestellt und auf 100 mg Sertralin, 300 mg Lyrica und 100 mg Doxepin eingestellt. 1 Woche 50 mg Seroquel auch noch, aber ist mir nicht bekommen, deshalb direkt wieder weggelassen
Tavor dann ausgeschlichen als die anderen Sachen gewirkt haben. Keine Entzugserscheinungen durch die Ads.
Februar 2012 wieder raus und die nächsten Jahre so eingestellt ganz gut gelebt und stabilisiert.
2014 leider wieder zum Alkohol gegriffen erst kleine Mengen und wieder schnell gesteigert.
2016 das Lyrica ausgeschlichen.
Anfang 2017 das Sertralin ausgeschlichen.
Alkohol hochprozentig und 100 mg Doxepin weiter genommen.
Ende Mai 2017 Alkohol abgesetzt. 100 mg Doxepin weiter genommen.
Anfang Juli 2017 kam plötzlich und schnell fortschreitent die Dystonie, erst Torticollis am Hals nach links unten dann Meige Syndrome an Augen und Mund-Kiefer Zungenbereich dazu gekommen.
Tavor 1 mg einmal täglich zur Beruhigung bekommen.
November 2017 wegen Verdacht das die Dystonie von den Tabletten kommt, das Doxepin abgesetzt komplett.

Update 02.06.2019:

Derzeitige Situation und Tabletten Einnahme:

Tavor seit 6 Monaten auf 0
Zopiclon seit 5 Monaten auf 0
Artane seit 7 Monaten auf 0
Alkohol seit 24 Monaten komplett trocken null Tropfen!!! Achte auf jedes Lebensmittel, das kein Alkohol drin ist.

Morgens:
20 Milligramm Pantoprazol
16 Milligramm Candesartan (Blutdrucksenker)
75 Mikrogramm Clonidin (Blutdrucksenker)

Mittags:
Nichts

Abends:
16 Milligramm Candesartan
75 Mikrogramm Clonidin
47,5 Milligramm Metroprolol (Betablocker für Blutdruck)
2 Milligramm Clonazepam

Nachts:
7,5 Milligramm Mirtazapin

Zustand : sehr ängstlich, sehr angespannt, sehr unruhig, manchmal doppelt sehen, mittlere Stimmungsschwankungen, Verstopfungen, Blutdruckschwankungen, mehr Hunger, Schwindelgefühle, starke Schlafstörungen.

Am 05.03.2019 ist mein 23-jähriger Neffe durch einen Autounfall mit einem betrunkenen anderen Verkehrsteilnehmer ums Leben gekommen. Der ver :censored: te Säufer hat überlebt. Ich bin in tiefer Trauer und stelle mir jeden Tag die Frage "Warum und wofür???".

Am 15.05.2019 war die Verhandlung und der Täter bekam vom Richter eine 5-jährige Gefängnisstrafe ohne Bewährung wegen fahrlässiger Tötung unter Einfluss von Betäubungsmitteln und den Führerschein entzogen, und darf vor Ablauf von 3 Jahren keinen neuen beantragen.

Joshy

Kessi
Beiträge: 272
Registriert: Montag, 13.06.16, 12:16

Re: Selbsthilfegruppe in Berlin

Beitrag von Kessi » Sonntag, 05.05.19, 20:07

Hallo Joshy und alle anderen, ich bin ehrlich gesagt froh, dass Du abgesagt hast. Genau wie Du habe ich den Muttertag nicht auf dem Plan gehabt. Ich habe nämlich noch 2 (lebende).Mütter, die ich da natürlich besuchen muss/möchte. Also verschieben wir nochmal. Hast Du/jemand einen neuen Terminvorschlag?
LG Kessi
AUGUST 13
Einnahme Medi "Esmya" zur Red. Myome Gebärmutter.
Absetzten n. 5 Wo. wg. mass. NW (Dauerschwindel, extr. Erschöpfung, )
Schwindel bleibt aber dauerhaft!
NOVEMBER 13
Tinnitus, Sehstärke und Allgemeinzustand verschl. sich
DEZEMBER 13
Wg. v.g. körperl. Probl.: Angstzustände. Blut, MRT Kopf, Internist, HNO, Orthopäde, Zahnarzt, Gyn = alle o. B.
FEBRUAR 14
1 Woche Psychiatrie
Promethazin b. Bedarf: Keine Besserung/Schlafprobleme
Medi. bei Entlassung Mirtazapin 7,5 mg/ Nacht
Nach Entlassung kein Mirta mehr
MÄRZ 14
Tinnitus chronisch.
3 Monate Versuch mit HET = Keine Besserung.
MAI 14
Diagnose von Psychodoc: Depression! Sertralin 50 mg. Nach 5 Tagen abgesetzt, da NW starke Angstzustände und Suizidgedanken
Dann Opipramol 75 mg +
Mirtazapin 30 mg
Zustand immer schlimmer: KRANKSCHREIBUNG
JULI-AUGUST 14
Psychosom. Tagesklinik
Keine Besserung: Verzweiflung, weitere Verschl. des Zustandes
SEPTEMBER 14
Zusätzlich Risperidon 2 mg und Pipamperon 40 mg
OKTOBER 14
Psychiatrie
Sofortiges Absetzen Risperidon und Pipamperon
Eindosierung Venlafaxin 37,5 mg
Zolpidem 10 mg / Nacht
Tavor 1 mg
Ausschleichen Opipramol
Erhöhung Venlafaxin auf 75 mg. Nach 1 Wo. 112,5 mg aber wg. starker NW (Unruhe, Angst, Hitzegefühle) runter auf 75 mg
Tavor erhöht auf 1,5 mg
Starke Depression, Suizidgedanken,
Eindosierung Lyrica 50 mg bei gleichzeitiger Reduzierung Tavor
Stressbedingt Herpes Zoster im Gesicht:
Brivudin, Polidocanol, Erhöh. Lyrica auf 75 mg, Ibuprofen b. Bedarf, 20 mg Pantoprazol
Nach 10 Tagen Besserung = Ende der Herpes Medi
Lyrica 300 mg
Absetzen Tavor
05. DEZEMBER 14: Plötzliche komplette Besserung des Zustandes
16. DEZEMBER 14: Entlassung nach 9 Wochen Psychiatrie mit Diagnose mittelgradig depressive Episode und generalisierte Angststörung
Entlassungsmedi:
Mirtazapin 30 mg/ Nacht
Venlafaxin ret. 75 mg
Lyrica 300 mg
JANUAR 2015
Wieder arbeitsfähig (nach 7 Monaten)
Abs. Mirtazapin u. Lyrica ohne Probleme. KEINE BESCHWERDEN MEHR - FÜHLE MICH KOMPLETT GUT !
JANUAR 2016
Ausschl. Venla n. Rücksprache mit Psychodoc (deren "Absetzplan": Für 20 Tage noch 37,5 mg dann gleich 0 mg-ohne Worte!!!)
Mein Plan:
14.01.16 = 62,5 mg
28.01.16 = 50 mg
11.02.16 = 37,5 mg
07.03.16 = 25 mg
21.03.16 = 12,5 mg
15.04.16 = 0 mg
Bei keiner Red. Probleme!!!
Nach 2 Wo auf 0: mäßige Brainzaps , Schwitzen, starke Schmerzen in den Füßen
Ging alles wieder weg.
01. JUNI 2016:
Nach 6 Wochen auf 0 mg plötzl. Schwindel, Gangunsicherheit, extrem schwere Beine und Arme, starke Unruhe / Angst, "dass alles wieder los geht", innerliches Zittern, innerliche Stromschläge, plötzliches starkes Herzklopfen, Hitzewellen+Schweißausbrüche, Schlafprobleme, Erschöpfung, extrem niedriger Blutdruck aber hoher Puls, Probleme mit Augen/Sehstärke.

27.07.16: 3,0 mg Venlafaxin retard 1APharma (10 Kügelchen): katastroph. schlaflose Nacht: Angst, Zittern, brennendes Hautgefühl, extreme Mundtrockenheit
28.07. 1,0 mg (3 Kügelchen)
29.07. 3,0 mg
04.08. 5,0 mg
13.08. 6,0 mg
18.08. 5,0 mg
20.08. 8,0 mg
24.08. 12,5 mg
29.08. 25,0 mg
31.08. 12,5 mg
08.10. 10,0 mg
05.11. 9,0 mg
Pascoflair 1-1-1
04.12. 8,0 mg
2017:
06.01. 7,0 mg
30.01. 6,6 mg
20.02. 5,4 mg
09.03. 4,2 mg
23.03. 3,6 mg
12.04. 3,0 mg
04.05. 3,3 mg
26.05. 3,0 mg
17.06. 2, 4 mg
29.06. 2,1 mg
24.07. 1,9 mg
09.08. 1,6 mg
18.08. 1,3 mg
03.09. 1,0 mg
10.09. 0, 66 mg
30.09. 0,33 mg -1 Kügelchen ENDSPURT
07.10. 0, 00 mg!!! :party2:

Joshy
Beiträge: 112
Registriert: Mittwoch, 22.11.17, 12:42
Hat sich bedankt: 177 Mal
Danksagung erhalten: 112 Mal

Re: Selbsthilfegruppe in Berlin

Beitrag von Joshy » Mittwoch, 08.05.19, 0:10

Hallo Kessi und alle anderen,

wenn jemand einen anderen Vorschlag/Termin hat, einfach hier mal melden. Da kannst du echt froh sein, das du gleich 2 lebende Mütter noch hast Kessi, dann wünschen meine Freundin und ich dir einen schöneren und hoffentlich sonnigen Muttertag und allen anderen hier natürlich auch.

Ich bin leider im Moment zu angeschlagen und wüsste für den Moment keinen neuen Termin, die Stimmung ist auch milde ausgedrückt, gerade durch die ganze Situation sehr angespannt.

Joshy
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Joshy für den Beitrag:
Kessi
1997 bis 2008 Alkoholiker mit hochprozentigem fast täglich.
Anfang 2009 abgesetzt und starke Angststörung generalisiert entwickelt samt Depressionen.
März 2009 Psychiatrie wegen zu starken Entzugserscheinungen für 18 Tage eingestellt auf 100 mg Stangyl (Trimmipramin) über den Tag verteilt.
Ende 2009 wieder Alkoholiker geworden durch schwere Krankheit meiner Mutter. Stangyl trotzdem weiter dazu genommen.
November 2011 Stangyl ausgeschlichen. Alkohol weiter getrunken.
Dezember 2011 Mutter verstorben und ich habe einen Nervenzusammenbruch erlitten.
15. Dezember 2011 Klinik Alkohol abgesetzt und 4 Wochen auf 1,5 mg Tavor eingestellt und auf 100 mg Sertralin, 300 mg Lyrica und 100 mg Doxepin eingestellt. 1 Woche 50 mg Seroquel auch noch, aber ist mir nicht bekommen, deshalb direkt wieder weggelassen
Tavor dann ausgeschlichen als die anderen Sachen gewirkt haben. Keine Entzugserscheinungen durch die Ads.
Februar 2012 wieder raus und die nächsten Jahre so eingestellt ganz gut gelebt und stabilisiert.
2014 leider wieder zum Alkohol gegriffen erst kleine Mengen und wieder schnell gesteigert.
2016 das Lyrica ausgeschlichen.
Anfang 2017 das Sertralin ausgeschlichen.
Alkohol hochprozentig und 100 mg Doxepin weiter genommen.
Ende Mai 2017 Alkohol abgesetzt. 100 mg Doxepin weiter genommen.
Anfang Juli 2017 kam plötzlich und schnell fortschreitent die Dystonie, erst Torticollis am Hals nach links unten dann Meige Syndrome an Augen und Mund-Kiefer Zungenbereich dazu gekommen.
Tavor 1 mg einmal täglich zur Beruhigung bekommen.
November 2017 wegen Verdacht das die Dystonie von den Tabletten kommt, das Doxepin abgesetzt komplett.

Update 02.06.2019:

Derzeitige Situation und Tabletten Einnahme:

Tavor seit 6 Monaten auf 0
Zopiclon seit 5 Monaten auf 0
Artane seit 7 Monaten auf 0
Alkohol seit 24 Monaten komplett trocken null Tropfen!!! Achte auf jedes Lebensmittel, das kein Alkohol drin ist.

Morgens:
20 Milligramm Pantoprazol
16 Milligramm Candesartan (Blutdrucksenker)
75 Mikrogramm Clonidin (Blutdrucksenker)

Mittags:
Nichts

Abends:
16 Milligramm Candesartan
75 Mikrogramm Clonidin
47,5 Milligramm Metroprolol (Betablocker für Blutdruck)
2 Milligramm Clonazepam

Nachts:
7,5 Milligramm Mirtazapin

Zustand : sehr ängstlich, sehr angespannt, sehr unruhig, manchmal doppelt sehen, mittlere Stimmungsschwankungen, Verstopfungen, Blutdruckschwankungen, mehr Hunger, Schwindelgefühle, starke Schlafstörungen.

Am 05.03.2019 ist mein 23-jähriger Neffe durch einen Autounfall mit einem betrunkenen anderen Verkehrsteilnehmer ums Leben gekommen. Der ver :censored: te Säufer hat überlebt. Ich bin in tiefer Trauer und stelle mir jeden Tag die Frage "Warum und wofür???".

Am 15.05.2019 war die Verhandlung und der Täter bekam vom Richter eine 5-jährige Gefängnisstrafe ohne Bewährung wegen fahrlässiger Tötung unter Einfluss von Betäubungsmitteln und den Führerschein entzogen, und darf vor Ablauf von 3 Jahren keinen neuen beantragen.

Joshy

Kessi
Beiträge: 272
Registriert: Montag, 13.06.16, 12:16
Hat sich bedankt: 72 Mal
Danksagung erhalten: 572 Mal

Re: Selbsthilfegruppe in Berlin

Beitrag von Kessi » Mittwoch, 08.05.19, 8:02

Hi Joshy, ja ich bin sehr froh, dass ich beide noch habe!!! Ich kann sehr gut verstehen, dass du angeschlagen bist. Mein Vorschlag wäre, melde dich, wenn du/ihr für ein Treffen bereit seid. Es hatte sich ja sonst niemand weiter gemeldet (was ja auch nicht "verlangt" wurde). Darum ist es aber nicht möglich abzuschätzen, ob überhaupt jemand außer uns kommen würde.
Erstmal alle guten Wünsche in dieser schwierigen Zeit für euch.
Bis irgendwann mal. LG Kessi
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Kessi für den Beitrag:
Joshy
AUGUST 13
Einnahme Medi "Esmya" zur Red. Myome Gebärmutter.
Absetzten n. 5 Wo. wg. mass. NW (Dauerschwindel, extr. Erschöpfung, )
Schwindel bleibt aber dauerhaft!
NOVEMBER 13
Tinnitus, Sehstärke und Allgemeinzustand verschl. sich
DEZEMBER 13
Wg. v.g. körperl. Probl.: Angstzustände. Blut, MRT Kopf, Internist, HNO, Orthopäde, Zahnarzt, Gyn = alle o. B.
FEBRUAR 14
1 Woche Psychiatrie
Promethazin b. Bedarf: Keine Besserung/Schlafprobleme
Medi. bei Entlassung Mirtazapin 7,5 mg/ Nacht
Nach Entlassung kein Mirta mehr
MÄRZ 14
Tinnitus chronisch.
3 Monate Versuch mit HET = Keine Besserung.
MAI 14
Diagnose von Psychodoc: Depression! Sertralin 50 mg. Nach 5 Tagen abgesetzt, da NW starke Angstzustände und Suizidgedanken
Dann Opipramol 75 mg +
Mirtazapin 30 mg
Zustand immer schlimmer: KRANKSCHREIBUNG
JULI-AUGUST 14
Psychosom. Tagesklinik
Keine Besserung: Verzweiflung, weitere Verschl. des Zustandes
SEPTEMBER 14
Zusätzlich Risperidon 2 mg und Pipamperon 40 mg
OKTOBER 14
Psychiatrie
Sofortiges Absetzen Risperidon und Pipamperon
Eindosierung Venlafaxin 37,5 mg
Zolpidem 10 mg / Nacht
Tavor 1 mg
Ausschleichen Opipramol
Erhöhung Venlafaxin auf 75 mg. Nach 1 Wo. 112,5 mg aber wg. starker NW (Unruhe, Angst, Hitzegefühle) runter auf 75 mg
Tavor erhöht auf 1,5 mg
Starke Depression, Suizidgedanken,
Eindosierung Lyrica 50 mg bei gleichzeitiger Reduzierung Tavor
Stressbedingt Herpes Zoster im Gesicht:
Brivudin, Polidocanol, Erhöh. Lyrica auf 75 mg, Ibuprofen b. Bedarf, 20 mg Pantoprazol
Nach 10 Tagen Besserung = Ende der Herpes Medi
Lyrica 300 mg
Absetzen Tavor
05. DEZEMBER 14: Plötzliche komplette Besserung des Zustandes
16. DEZEMBER 14: Entlassung nach 9 Wochen Psychiatrie mit Diagnose mittelgradig depressive Episode und generalisierte Angststörung
Entlassungsmedi:
Mirtazapin 30 mg/ Nacht
Venlafaxin ret. 75 mg
Lyrica 300 mg
JANUAR 2015
Wieder arbeitsfähig (nach 7 Monaten)
Abs. Mirtazapin u. Lyrica ohne Probleme. KEINE BESCHWERDEN MEHR - FÜHLE MICH KOMPLETT GUT !
JANUAR 2016
Ausschl. Venla n. Rücksprache mit Psychodoc (deren "Absetzplan": Für 20 Tage noch 37,5 mg dann gleich 0 mg-ohne Worte!!!)
Mein Plan:
14.01.16 = 62,5 mg
28.01.16 = 50 mg
11.02.16 = 37,5 mg
07.03.16 = 25 mg
21.03.16 = 12,5 mg
15.04.16 = 0 mg
Bei keiner Red. Probleme!!!
Nach 2 Wo auf 0: mäßige Brainzaps , Schwitzen, starke Schmerzen in den Füßen
Ging alles wieder weg.
01. JUNI 2016:
Nach 6 Wochen auf 0 mg plötzl. Schwindel, Gangunsicherheit, extrem schwere Beine und Arme, starke Unruhe / Angst, "dass alles wieder los geht", innerliches Zittern, innerliche Stromschläge, plötzliches starkes Herzklopfen, Hitzewellen+Schweißausbrüche, Schlafprobleme, Erschöpfung, extrem niedriger Blutdruck aber hoher Puls, Probleme mit Augen/Sehstärke.

27.07.16: 3,0 mg Venlafaxin retard 1APharma (10 Kügelchen): katastroph. schlaflose Nacht: Angst, Zittern, brennendes Hautgefühl, extreme Mundtrockenheit
28.07. 1,0 mg (3 Kügelchen)
29.07. 3,0 mg
04.08. 5,0 mg
13.08. 6,0 mg
18.08. 5,0 mg
20.08. 8,0 mg
24.08. 12,5 mg
29.08. 25,0 mg
31.08. 12,5 mg
08.10. 10,0 mg
05.11. 9,0 mg
Pascoflair 1-1-1
04.12. 8,0 mg
2017:
06.01. 7,0 mg
30.01. 6,6 mg
20.02. 5,4 mg
09.03. 4,2 mg
23.03. 3,6 mg
12.04. 3,0 mg
04.05. 3,3 mg
26.05. 3,0 mg
17.06. 2, 4 mg
29.06. 2,1 mg
24.07. 1,9 mg
09.08. 1,6 mg
18.08. 1,3 mg
03.09. 1,0 mg
10.09. 0, 66 mg
30.09. 0,33 mg -1 Kügelchen ENDSPURT
07.10. 0, 00 mg!!! :party2:

escargot
Beiträge: 1290
Registriert: Mittwoch, 20.06.18, 15:26
Hat sich bedankt: 1482 Mal
Danksagung erhalten: 1864 Mal

Re: Selbsthilfegruppe in Berlin

Beitrag von escargot » Sonntag, 30.06.19, 21:15

Liebe Berliner und Berlintreffeninteressierten!

Ob es noch etwas wird mit einem Treffen...?

Nachdenklich
escargot
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor escargot für den Beitrag:
Joshy
DIAGNOSEN
02.2014-12.2016 Paranoid-halluzinatorische Schizophrenie
01.2017-heute schizoaffektive Störung
05.2017-Schizophrenes Residuum

MEDIKATION
=> Bedarf max. 2 mg Tavor!

Täglich :
Olanzapin 2,5 mg, Risperdal 1,5 mg, Tavor 0,8 mg
400 mg Magnesium
Vitamin B12
....
► Text zeigen
01.01.19 0,8 mg O, 1,5 mg Risperdal, 1 mg T
Schlafprobleme
02.01. über Stunden vernichtende Stimmen (verschwanden bei Brockenwanderung)!!
ab 17.01. 14,6 mg CBD-Öl
ab 20.01. 44 mg CBD-Öl
ab 27.01. immer wieder anfliegende Angstzustände ohne Extra-Tavor weggeatmet, erschöpft
08.02. 0,8 mg O, 1,6 mg Risperidon, 1 mg T
13.02. 0,8 mg O, 1,5 mg Risperidon, 1 mg T
26.02. nach 5 Tagen morgens Tavor 1 mg jeweils diese nun halbiert, sonst alles geblieben
sehr unruhig, kalter Schweiß, BläSse, Übelkeit, reizsensibel
01.03. keine Morgentavor mehr! :)
07.03. zusätzlich morgens 1 mg Tavor + 1 mg Bedarf
12.03. nach 6 Tagen morgens Tavor 1 mg diese nun halbiert, sonst alles geblieben
22.03. 0,5 mg T + Bedarf, 1,5 mg Olanzapin, 1,5 mg Risperidon, 1 mg T
28.03. Synkope, Angstzustände
29.03. 0,25 mg T, 1,5 mg O, 1,5 mg R, 1 mg T
Muskelschmerzen, DP/DR
01.04. CBD-Öl abgesetzt
09.04. 0,25 mg T, 2,5 mg Olanzapin, 1,5 mg R, 1 mg T
12.04. angefangen CBD zu rauchen
15.04. morgendliche Tavor 0,125 mg
18.04. morgendliche Tavor NULL! Angst, Unruhe, kalter Schweiß, Übelkeit
19.04. CBD-Rauchstopp
01.05. 2,5 O, 1,5 R, Tavor 0,9 mg
Schlafprobleme, Muskelschmerzen
15.05. Tavor 0,8 mg
starke Dissoziationen, Angst, Muskelschmerzen
12.06. 2,5 O, 1,25 Risperdal, T 0,8
Angst, Dissoziation, Reizüberflutung, massive Übelkeit

Kessi
Beiträge: 272
Registriert: Montag, 13.06.16, 12:16
Hat sich bedankt: 72 Mal
Danksagung erhalten: 572 Mal

Re: Selbsthilfegruppe in Berlin

Beitrag von Kessi » Dienstag, 02.07.19, 18:56

Hallo französische :schnecke:,
also ich hätte schon Interesse.... Die Wochenenden sind allerdings im Moment schlecht. Montags habe ich generell frei und bin da zeitlich unabhängig. Weiß aber nicht, wieviele von "uns" arbeiten müssen. Jetzt im Sommer geht ja vielleicht eh nachmittags, da es lange hell ist...
Vielleicht melden sich ja noch ein paar Interessenten :group:
LG von Kessi
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Kessi für den Beitrag:
Joshy
AUGUST 13
Einnahme Medi "Esmya" zur Red. Myome Gebärmutter.
Absetzten n. 5 Wo. wg. mass. NW (Dauerschwindel, extr. Erschöpfung, )
Schwindel bleibt aber dauerhaft!
NOVEMBER 13
Tinnitus, Sehstärke und Allgemeinzustand verschl. sich
DEZEMBER 13
Wg. v.g. körperl. Probl.: Angstzustände. Blut, MRT Kopf, Internist, HNO, Orthopäde, Zahnarzt, Gyn = alle o. B.
FEBRUAR 14
1 Woche Psychiatrie
Promethazin b. Bedarf: Keine Besserung/Schlafprobleme
Medi. bei Entlassung Mirtazapin 7,5 mg/ Nacht
Nach Entlassung kein Mirta mehr
MÄRZ 14
Tinnitus chronisch.
3 Monate Versuch mit HET = Keine Besserung.
MAI 14
Diagnose von Psychodoc: Depression! Sertralin 50 mg. Nach 5 Tagen abgesetzt, da NW starke Angstzustände und Suizidgedanken
Dann Opipramol 75 mg +
Mirtazapin 30 mg
Zustand immer schlimmer: KRANKSCHREIBUNG
JULI-AUGUST 14
Psychosom. Tagesklinik
Keine Besserung: Verzweiflung, weitere Verschl. des Zustandes
SEPTEMBER 14
Zusätzlich Risperidon 2 mg und Pipamperon 40 mg
OKTOBER 14
Psychiatrie
Sofortiges Absetzen Risperidon und Pipamperon
Eindosierung Venlafaxin 37,5 mg
Zolpidem 10 mg / Nacht
Tavor 1 mg
Ausschleichen Opipramol
Erhöhung Venlafaxin auf 75 mg. Nach 1 Wo. 112,5 mg aber wg. starker NW (Unruhe, Angst, Hitzegefühle) runter auf 75 mg
Tavor erhöht auf 1,5 mg
Starke Depression, Suizidgedanken,
Eindosierung Lyrica 50 mg bei gleichzeitiger Reduzierung Tavor
Stressbedingt Herpes Zoster im Gesicht:
Brivudin, Polidocanol, Erhöh. Lyrica auf 75 mg, Ibuprofen b. Bedarf, 20 mg Pantoprazol
Nach 10 Tagen Besserung = Ende der Herpes Medi
Lyrica 300 mg
Absetzen Tavor
05. DEZEMBER 14: Plötzliche komplette Besserung des Zustandes
16. DEZEMBER 14: Entlassung nach 9 Wochen Psychiatrie mit Diagnose mittelgradig depressive Episode und generalisierte Angststörung
Entlassungsmedi:
Mirtazapin 30 mg/ Nacht
Venlafaxin ret. 75 mg
Lyrica 300 mg
JANUAR 2015
Wieder arbeitsfähig (nach 7 Monaten)
Abs. Mirtazapin u. Lyrica ohne Probleme. KEINE BESCHWERDEN MEHR - FÜHLE MICH KOMPLETT GUT !
JANUAR 2016
Ausschl. Venla n. Rücksprache mit Psychodoc (deren "Absetzplan": Für 20 Tage noch 37,5 mg dann gleich 0 mg-ohne Worte!!!)
Mein Plan:
14.01.16 = 62,5 mg
28.01.16 = 50 mg
11.02.16 = 37,5 mg
07.03.16 = 25 mg
21.03.16 = 12,5 mg
15.04.16 = 0 mg
Bei keiner Red. Probleme!!!
Nach 2 Wo auf 0: mäßige Brainzaps , Schwitzen, starke Schmerzen in den Füßen
Ging alles wieder weg.
01. JUNI 2016:
Nach 6 Wochen auf 0 mg plötzl. Schwindel, Gangunsicherheit, extrem schwere Beine und Arme, starke Unruhe / Angst, "dass alles wieder los geht", innerliches Zittern, innerliche Stromschläge, plötzliches starkes Herzklopfen, Hitzewellen+Schweißausbrüche, Schlafprobleme, Erschöpfung, extrem niedriger Blutdruck aber hoher Puls, Probleme mit Augen/Sehstärke.

27.07.16: 3,0 mg Venlafaxin retard 1APharma (10 Kügelchen): katastroph. schlaflose Nacht: Angst, Zittern, brennendes Hautgefühl, extreme Mundtrockenheit
28.07. 1,0 mg (3 Kügelchen)
29.07. 3,0 mg
04.08. 5,0 mg
13.08. 6,0 mg
18.08. 5,0 mg
20.08. 8,0 mg
24.08. 12,5 mg
29.08. 25,0 mg
31.08. 12,5 mg
08.10. 10,0 mg
05.11. 9,0 mg
Pascoflair 1-1-1
04.12. 8,0 mg
2017:
06.01. 7,0 mg
30.01. 6,6 mg
20.02. 5,4 mg
09.03. 4,2 mg
23.03. 3,6 mg
12.04. 3,0 mg
04.05. 3,3 mg
26.05. 3,0 mg
17.06. 2, 4 mg
29.06. 2,1 mg
24.07. 1,9 mg
09.08. 1,6 mg
18.08. 1,3 mg
03.09. 1,0 mg
10.09. 0, 66 mg
30.09. 0,33 mg -1 Kügelchen ENDSPURT
07.10. 0, 00 mg!!! :party2:

Joshy
Beiträge: 112
Registriert: Mittwoch, 22.11.17, 12:42
Hat sich bedankt: 177 Mal
Danksagung erhalten: 112 Mal

Re: Selbsthilfegruppe in Berlin

Beitrag von Joshy » Mittwoch, 03.07.19, 1:41

Hallo,

wir wären auch dabei wieder.

Unter der Woche am späten Nachmittag gerne, da meine Freundin Urlaub hat und ich momentan auch länger krankgeschrieben bin.

Gruß
Joshy
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Joshy für den Beitrag:
Kessi
1997 bis 2008 Alkoholiker mit hochprozentigem fast täglich.
Anfang 2009 abgesetzt und starke Angststörung generalisiert entwickelt samt Depressionen.
März 2009 Psychiatrie wegen zu starken Entzugserscheinungen für 18 Tage eingestellt auf 100 mg Stangyl (Trimmipramin) über den Tag verteilt.
Ende 2009 wieder Alkoholiker geworden durch schwere Krankheit meiner Mutter. Stangyl trotzdem weiter dazu genommen.
November 2011 Stangyl ausgeschlichen. Alkohol weiter getrunken.
Dezember 2011 Mutter verstorben und ich habe einen Nervenzusammenbruch erlitten.
15. Dezember 2011 Klinik Alkohol abgesetzt und 4 Wochen auf 1,5 mg Tavor eingestellt und auf 100 mg Sertralin, 300 mg Lyrica und 100 mg Doxepin eingestellt. 1 Woche 50 mg Seroquel auch noch, aber ist mir nicht bekommen, deshalb direkt wieder weggelassen
Tavor dann ausgeschlichen als die anderen Sachen gewirkt haben. Keine Entzugserscheinungen durch die Ads.
Februar 2012 wieder raus und die nächsten Jahre so eingestellt ganz gut gelebt und stabilisiert.
2014 leider wieder zum Alkohol gegriffen erst kleine Mengen und wieder schnell gesteigert.
2016 das Lyrica ausgeschlichen.
Anfang 2017 das Sertralin ausgeschlichen.
Alkohol hochprozentig und 100 mg Doxepin weiter genommen.
Ende Mai 2017 Alkohol abgesetzt. 100 mg Doxepin weiter genommen.
Anfang Juli 2017 kam plötzlich und schnell fortschreitent die Dystonie, erst Torticollis am Hals nach links unten dann Meige Syndrome an Augen und Mund-Kiefer Zungenbereich dazu gekommen.
Tavor 1 mg einmal täglich zur Beruhigung bekommen.
November 2017 wegen Verdacht das die Dystonie von den Tabletten kommt, das Doxepin abgesetzt komplett.

Update 02.06.2019:

Derzeitige Situation und Tabletten Einnahme:

Tavor seit 6 Monaten auf 0
Zopiclon seit 5 Monaten auf 0
Artane seit 7 Monaten auf 0
Alkohol seit 24 Monaten komplett trocken null Tropfen!!! Achte auf jedes Lebensmittel, das kein Alkohol drin ist.

Morgens:
20 Milligramm Pantoprazol
16 Milligramm Candesartan (Blutdrucksenker)
75 Mikrogramm Clonidin (Blutdrucksenker)

Mittags:
Nichts

Abends:
16 Milligramm Candesartan
75 Mikrogramm Clonidin
47,5 Milligramm Metroprolol (Betablocker für Blutdruck)
2 Milligramm Clonazepam

Nachts:
7,5 Milligramm Mirtazapin

Zustand : sehr ängstlich, sehr angespannt, sehr unruhig, manchmal doppelt sehen, mittlere Stimmungsschwankungen, Verstopfungen, Blutdruckschwankungen, mehr Hunger, Schwindelgefühle, starke Schlafstörungen.

Am 05.03.2019 ist mein 23-jähriger Neffe durch einen Autounfall mit einem betrunkenen anderen Verkehrsteilnehmer ums Leben gekommen. Der ver :censored: te Säufer hat überlebt. Ich bin in tiefer Trauer und stelle mir jeden Tag die Frage "Warum und wofür???".

Am 15.05.2019 war die Verhandlung und der Täter bekam vom Richter eine 5-jährige Gefängnisstrafe ohne Bewährung wegen fahrlässiger Tötung unter Einfluss von Betäubungsmitteln und den Führerschein entzogen, und darf vor Ablauf von 3 Jahren keinen neuen beantragen.

Joshy

Kessi
Beiträge: 272
Registriert: Montag, 13.06.16, 12:16
Hat sich bedankt: 72 Mal
Danksagung erhalten: 572 Mal

Re: Selbsthilfegruppe in Berlin

Beitrag von Kessi » Mittwoch, 03.07.19, 10:49

Hallo Joshy und escargot, und natürlich an alle, die das hier lesen. Bei mir passen ab dem 15.07. bisher alle Montage im Juli. Aber wenn es ein anderer Tag sein soll, so wäre Mittwochs oder Donnerstags (auch in der Woche ab 15.07.) noch gut. Treffpunkt Tempelhofer Feld ab 16:00 oder 17:00 Uhr?
Ihr könnt entscheiden
LG Kessi :wink:
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Kessi für den Beitrag:
Joshy
AUGUST 13
Einnahme Medi "Esmya" zur Red. Myome Gebärmutter.
Absetzten n. 5 Wo. wg. mass. NW (Dauerschwindel, extr. Erschöpfung, )
Schwindel bleibt aber dauerhaft!
NOVEMBER 13
Tinnitus, Sehstärke und Allgemeinzustand verschl. sich
DEZEMBER 13
Wg. v.g. körperl. Probl.: Angstzustände. Blut, MRT Kopf, Internist, HNO, Orthopäde, Zahnarzt, Gyn = alle o. B.
FEBRUAR 14
1 Woche Psychiatrie
Promethazin b. Bedarf: Keine Besserung/Schlafprobleme
Medi. bei Entlassung Mirtazapin 7,5 mg/ Nacht
Nach Entlassung kein Mirta mehr
MÄRZ 14
Tinnitus chronisch.
3 Monate Versuch mit HET = Keine Besserung.
MAI 14
Diagnose von Psychodoc: Depression! Sertralin 50 mg. Nach 5 Tagen abgesetzt, da NW starke Angstzustände und Suizidgedanken
Dann Opipramol 75 mg +
Mirtazapin 30 mg
Zustand immer schlimmer: KRANKSCHREIBUNG
JULI-AUGUST 14
Psychosom. Tagesklinik
Keine Besserung: Verzweiflung, weitere Verschl. des Zustandes
SEPTEMBER 14
Zusätzlich Risperidon 2 mg und Pipamperon 40 mg
OKTOBER 14
Psychiatrie
Sofortiges Absetzen Risperidon und Pipamperon
Eindosierung Venlafaxin 37,5 mg
Zolpidem 10 mg / Nacht
Tavor 1 mg
Ausschleichen Opipramol
Erhöhung Venlafaxin auf 75 mg. Nach 1 Wo. 112,5 mg aber wg. starker NW (Unruhe, Angst, Hitzegefühle) runter auf 75 mg
Tavor erhöht auf 1,5 mg
Starke Depression, Suizidgedanken,
Eindosierung Lyrica 50 mg bei gleichzeitiger Reduzierung Tavor
Stressbedingt Herpes Zoster im Gesicht:
Brivudin, Polidocanol, Erhöh. Lyrica auf 75 mg, Ibuprofen b. Bedarf, 20 mg Pantoprazol
Nach 10 Tagen Besserung = Ende der Herpes Medi
Lyrica 300 mg
Absetzen Tavor
05. DEZEMBER 14: Plötzliche komplette Besserung des Zustandes
16. DEZEMBER 14: Entlassung nach 9 Wochen Psychiatrie mit Diagnose mittelgradig depressive Episode und generalisierte Angststörung
Entlassungsmedi:
Mirtazapin 30 mg/ Nacht
Venlafaxin ret. 75 mg
Lyrica 300 mg
JANUAR 2015
Wieder arbeitsfähig (nach 7 Monaten)
Abs. Mirtazapin u. Lyrica ohne Probleme. KEINE BESCHWERDEN MEHR - FÜHLE MICH KOMPLETT GUT !
JANUAR 2016
Ausschl. Venla n. Rücksprache mit Psychodoc (deren "Absetzplan": Für 20 Tage noch 37,5 mg dann gleich 0 mg-ohne Worte!!!)
Mein Plan:
14.01.16 = 62,5 mg
28.01.16 = 50 mg
11.02.16 = 37,5 mg
07.03.16 = 25 mg
21.03.16 = 12,5 mg
15.04.16 = 0 mg
Bei keiner Red. Probleme!!!
Nach 2 Wo auf 0: mäßige Brainzaps , Schwitzen, starke Schmerzen in den Füßen
Ging alles wieder weg.
01. JUNI 2016:
Nach 6 Wochen auf 0 mg plötzl. Schwindel, Gangunsicherheit, extrem schwere Beine und Arme, starke Unruhe / Angst, "dass alles wieder los geht", innerliches Zittern, innerliche Stromschläge, plötzliches starkes Herzklopfen, Hitzewellen+Schweißausbrüche, Schlafprobleme, Erschöpfung, extrem niedriger Blutdruck aber hoher Puls, Probleme mit Augen/Sehstärke.

27.07.16: 3,0 mg Venlafaxin retard 1APharma (10 Kügelchen): katastroph. schlaflose Nacht: Angst, Zittern, brennendes Hautgefühl, extreme Mundtrockenheit
28.07. 1,0 mg (3 Kügelchen)
29.07. 3,0 mg
04.08. 5,0 mg
13.08. 6,0 mg
18.08. 5,0 mg
20.08. 8,0 mg
24.08. 12,5 mg
29.08. 25,0 mg
31.08. 12,5 mg
08.10. 10,0 mg
05.11. 9,0 mg
Pascoflair 1-1-1
04.12. 8,0 mg
2017:
06.01. 7,0 mg
30.01. 6,6 mg
20.02. 5,4 mg
09.03. 4,2 mg
23.03. 3,6 mg
12.04. 3,0 mg
04.05. 3,3 mg
26.05. 3,0 mg
17.06. 2, 4 mg
29.06. 2,1 mg
24.07. 1,9 mg
09.08. 1,6 mg
18.08. 1,3 mg
03.09. 1,0 mg
10.09. 0, 66 mg
30.09. 0,33 mg -1 Kügelchen ENDSPURT
07.10. 0, 00 mg!!! :party2:

Joshy
Beiträge: 112
Registriert: Mittwoch, 22.11.17, 12:42

Re: Selbsthilfegruppe in Berlin

Beitrag von Joshy » Mittwoch, 10.07.19, 15:04

Hallo Kessi, hallo Escargot, hallo alle miteinander,

ab 15.7. würde es auch meiner Freundin und mir gut passen nach Möglichkeit Mittwoch oder Donnerstag und ab 17 Uhr.

Vielleicht klappt es ja diesmal und ein paar Mitlesende kommen einfach dazu.

Tempelhofer Feld ist auch super und die Temperaturen passen auch.

Also für einen genauen Termin sind Vorschläge gerne gesehen und gewollt.

Liebe Grüße
Joshy
1997 bis 2008 Alkoholiker mit hochprozentigem fast täglich.
Anfang 2009 abgesetzt und starke Angststörung generalisiert entwickelt samt Depressionen.
März 2009 Psychiatrie wegen zu starken Entzugserscheinungen für 18 Tage eingestellt auf 100 mg Stangyl (Trimmipramin) über den Tag verteilt.
Ende 2009 wieder Alkoholiker geworden durch schwere Krankheit meiner Mutter. Stangyl trotzdem weiter dazu genommen.
November 2011 Stangyl ausgeschlichen. Alkohol weiter getrunken.
Dezember 2011 Mutter verstorben und ich habe einen Nervenzusammenbruch erlitten.
15. Dezember 2011 Klinik Alkohol abgesetzt und 4 Wochen auf 1,5 mg Tavor eingestellt und auf 100 mg Sertralin, 300 mg Lyrica und 100 mg Doxepin eingestellt. 1 Woche 50 mg Seroquel auch noch, aber ist mir nicht bekommen, deshalb direkt wieder weggelassen
Tavor dann ausgeschlichen als die anderen Sachen gewirkt haben. Keine Entzugserscheinungen durch die Ads.
Februar 2012 wieder raus und die nächsten Jahre so eingestellt ganz gut gelebt und stabilisiert.
2014 leider wieder zum Alkohol gegriffen erst kleine Mengen und wieder schnell gesteigert.
2016 das Lyrica ausgeschlichen.
Anfang 2017 das Sertralin ausgeschlichen.
Alkohol hochprozentig und 100 mg Doxepin weiter genommen.
Ende Mai 2017 Alkohol abgesetzt. 100 mg Doxepin weiter genommen.
Anfang Juli 2017 kam plötzlich und schnell fortschreitent die Dystonie, erst Torticollis am Hals nach links unten dann Meige Syndrome an Augen und Mund-Kiefer Zungenbereich dazu gekommen.
Tavor 1 mg einmal täglich zur Beruhigung bekommen.
November 2017 wegen Verdacht das die Dystonie von den Tabletten kommt, das Doxepin abgesetzt komplett.

Update 02.06.2019:

Derzeitige Situation und Tabletten Einnahme:

Tavor seit 6 Monaten auf 0
Zopiclon seit 5 Monaten auf 0
Artane seit 7 Monaten auf 0
Alkohol seit 24 Monaten komplett trocken null Tropfen!!! Achte auf jedes Lebensmittel, das kein Alkohol drin ist.

Morgens:
20 Milligramm Pantoprazol
16 Milligramm Candesartan (Blutdrucksenker)
75 Mikrogramm Clonidin (Blutdrucksenker)

Mittags:
Nichts

Abends:
16 Milligramm Candesartan
75 Mikrogramm Clonidin
47,5 Milligramm Metroprolol (Betablocker für Blutdruck)
2 Milligramm Clonazepam

Nachts:
7,5 Milligramm Mirtazapin

Zustand : sehr ängstlich, sehr angespannt, sehr unruhig, manchmal doppelt sehen, mittlere Stimmungsschwankungen, Verstopfungen, Blutdruckschwankungen, mehr Hunger, Schwindelgefühle, starke Schlafstörungen.

Am 05.03.2019 ist mein 23-jähriger Neffe durch einen Autounfall mit einem betrunkenen anderen Verkehrsteilnehmer ums Leben gekommen. Der ver :censored: te Säufer hat überlebt. Ich bin in tiefer Trauer und stelle mir jeden Tag die Frage "Warum und wofür???".

Am 15.05.2019 war die Verhandlung und der Täter bekam vom Richter eine 5-jährige Gefängnisstrafe ohne Bewährung wegen fahrlässiger Tötung unter Einfluss von Betäubungsmitteln und den Führerschein entzogen, und darf vor Ablauf von 3 Jahren keinen neuen beantragen.

Joshy

Antworten