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Liebe ADFDler,

Ein verspätetes frohes neues Jahr wünschen wir euch allen und eine Neuigkeit haben wir auch:

Im Laufe der Zeit haben sich einige Mitglieder gefunden, die Interesse haben, eine lokale Selbsthilfegruppe aufzubauen. Gleichzeitig wird immer häufiger nachgefragt, ob solche Angebote bereits existieren. In unserer neuen Rubrik "Selbsthilfegruppen" wollen wir Angebot und Nachfrage zusammenführen und unser virtuelles Anliegen in Form von persönlichen Treffen und Austausch auf "lebendige Füße" stellen.


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Selbsthilfegruppe in Berlin

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Selbsthilfegruppe in Berlin

Beitrag von Anjalena » Mittwoch, 17.10.18, 17:17

Hallo liebe Foris,

ich finde die Idee einer Selbsthilfegruppe, rund um alle Themen des ADFD's auch total super. Und Hey... Berlin ist soooo groß, da werden doch ein paar 'absetzwillige' dabei sein, die sich gelegendlich treffen wollen, oder? :D
Ich bin jahrelang in einer anderen SHG gegangen, die Treffen waren immer sehr informativ und einfach Leute zu treffen die sich viel zu erzählen haben, war sehr spannend.
Gut, dann bin ich mal gespannt, ob sich was ergibt!
Alles liebe und bis bald, AnjaLena :group:
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Diagnosen: chron.komplexe PTBS, Depressionen,

In Klinik (auch Sucht) -von Febr.2017 - Juni2017 - Kaltentzug von Opipramol und Cymbalta!!!!! :frust: einfach auf Moclobemid umgestellt !!
Mir ging es hundsmiserabel :cry: sehr starke Angstzustände, Depressionen, schlimme Suizidgedanken, konnte nicht Schlafen.....
Und. Tavor innerhalb von 5 Wochen von 5,0 mg Tavor auf 0 mg abgesetzt !!!
Und: Tilidin von 150 mg auf 0 mg abgesetzt
Es war die Hölle....und ich wurde so entlassen!!! Zu Hause konnte ich nicht sein, wohnte wieder bei meinen Eltern ;-(
Moclobemid in 3 Wochen abständen und 10 % wieder abgesetzt.....


Habe einen neuen Arzt gefunden, der mir beim Absetzen hilft!
Medikamente aktuell;
(will alle Medikamente absetzen)
Quetiapin 0-0-400 mg

Escitalopram aktuell noch 3 Tropfen (von 10mg -1 Tropfen entspricht 1mg)
2 Tropfen - 01.08.2018
1 Tropfen - 22.08.2018
0 Tropfen - 27.08.2018


Tavor; von 7,5 mg
bin beim Absetzen
seit September 2017
...21.04.2018 - noch 2,5 mg
13.05.2018 -noch 2,0 mg
24.06.2018 -noch 1,75 mg
15.07.2018 -noch 1,5 mg
13.08.2018 -noch 1,25 mg
31.08.2018 -noch 1,0 mg
11.09.2018 wieder 0,25 mg angesetzt - vom Arzt empfohlen, da wieder massive Angstzustände und vermehrt Alpträume :cry: depressiv, schlapp. kraftlos, schaffe kaum mehr was
11.09.2018 -noch 1,25 mg jetzt wieder langsam......
09.10.2018 -noch 1,0 mg (leider wieder vermehrt Ängste, halte aber durch)
09.10.2018 noch 1mg Bleibe erstmal dabei, mache weiter mit Quetiapin

Quetiapin: 200mg retard und 200mg unretard.
begonnen abzusetzen 200mg retardiert
50mg weniger, also:
28.10.2018 150mg
21.11.2018 100mg
18,12.2018 50 mg
05.01.2019 starke Absetzsymptome fangen an

Lavender
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Re: SHG in Berlin

Beitrag von Lavender » Mittwoch, 24.10.18, 8:00

Hallo AnjaLena,

Es gibt in Berlin schon eine Absetzgruppe. Sie findet jeden Donnerstag um 19 Uhr in der Kreutzingerstr. in Friedrichshain statt.

LG Lavender
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Seit 15 Jahren Antidepressiva- abhängig (Escitalopram 20 mg). Ein vorheriger Absetzversuch vor 10 Jahren, der in einer Katastrophe endete.
Seit 5 Jahren nehme ich jetzt auch noch Quetiapin (300mg) und Pregabalin (150 mg).
:sports:
Oktober 2017
Von 20 mg Escitalopram auf 15mg. Meine Ärztin hatte mir das so empfohlen. Der Schritt war natürlich viel zu gross, sodass es mir 3 Monate sehr schlecht ging. Deshalb traute ich mich længere Zeit nicht dazu, weiterzumachen.

Mai 2018
Von 15mg Escitalopram auf 12,5mg. Obwohl es eine viel kleinerer Schritt war, ging es mir wieder 3 Monate ziemlich schlecht. Wieder konnte ich mich lange nicht zum weiter machen durchringen.

September 2018
Total geschafft vom AD- absetzen. Will es mit dem Quetiapin versuchen.
Von 300mg auf 250mg.
Die ersten vier Tage Euphorie, dann aber Depri- Loch, brain fog, Müdigkeit... Aber dann nach 5 Wochen scheinen die Absetzgefühle verschwunden zu sein, super!

:zombie:
****Interessanterweise scheinen die Symptome beim NL- Entzug scheinen genau umgekehrt von denen des AD- Entzugs zu sein:

AD:
Negativ: depressive Stimmung, starke Müdigkeit, Heisshungerattacken, verstärktes Schwitzen
Positiv: verbesserte Konzentration, Reize kommen wieder verstärkt durch, alles wird klarer, Stimmung stabiler

NL:
Positiv: leichte Euphorie, weniger Appetit, mehr Energie, alles wird klarer
Negativ: verschlechterte Konzentration, manchmal ein bisschen konfus, Stimmungsschwankungen***

Oktober 2018.
10% vom Escitalopram müssen weg! Auf Anraten von Padma aus dem Forum habe ich die Schritte drastisch reduziert. Und das hat mich echt gerettet! Ich habe endlich einen Weg gefunden, wie es funktioniert!
Ich will nur vorwärts kommen! Die Stagnation macht mich sonst echt fertig...
:fly:

Dezember 2018. Einen MEILENSTEIN endlich erreicht: Escitalopram bei 10mg! Freue mich sehr! Insgesamt habe ich viel mehr Energie als früher und fühle mich auch geistig fitter! Jetzt abwarten, wie es sich im neuen Jahr entwickelt...

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Re: SHG in Berlin

Beitrag von Sommersprosse » Mittwoch, 24.10.18, 14:10

Hallo Lavender,

du schreibst:
Es gibt in Berlin schon eine Absetzgruppe. Sie findet jeden Donnerstag um 19 Uhr in der Kreutzingerstr. in Friedrichshain statt.
Denke das dies kein Hindernis sein kann :wink: Selbsthilfegruppen kann es nicht genug geben !!

Ich finde es toll das sich hier in letzter Zeit so viele User Gedanken :pillowtalk: machen, selbst aktiv zu werden.

Liebe Grüße Sommersprosse ( n) :schnecke:
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Re: SHG in Berlin

Beitrag von Sommersprosse » Mittwoch, 24.10.18, 14:14

Hallo Anjalena,
Gut, dann bin ich mal gespannt, ob sich was ergibt!
Viel Glück :)

Liebe Grüße Sommersprosse (n) :schnecke:
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Re: SHG in Berlin

Beitrag von Berlin030 » Mittwoch, 24.10.18, 14:56

Hi Anja ,

ich bin Berliner aber hab mit SHG nur schlechte Erfahrungen gemacht , keiner mit benzo Problemen , meistens nur
Alkis am Start , bist aus Berlin , welchen Bezirk wohnst du ?
Wir können uns gerne austauschen , schreib mir pn wenn du magst

Gruss Berlin030 :fly:
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Diagnose , Angst u Panikstörung

2000 – 2017 fast regelmäßige Einahme von Benzos .
Dosis immer so um die 10-20 mg diazepam

2000 – 2013 Antidpressiva / Paroxetin und ewig gebraucht es auszuschleichen

Seit 4 jahren kämpfe ich gegen den Benzoteufel und das ist mein 4 Versuch davon weg zu kommen !!

Ich hab 2 Langzeit Therapien in den letzten 4 Jahre , a 4 Monate hinter mir und etliche Entgiftungen stationär (kontraproduktiv) was alles nix gebracht hatte , immer wieder rückfällig geworden .

Seit 26.07.17 Benzofrei

Heute Donnerstag der 19.10.17 beginnt der 4 Monat ,jeder Tag ist ein Alptraum , gerade so auszuhalten :(
13 Woche benzofrei und jeden Tag grüßt das Murmeltier —(

Heute ist der 01.12 und nix ist besser oder anders , willkommen in der Hölle —(

Heute ist der 02.01.18 keine Besserung , schlimmsten sind die dauer Kofschmerzen :censored:

23 Wochen benzofrei

Heute ist der 13.02.18 Nix ist besser , jeden Tag grüßt das Murmeltier mit spannungskopfschmerzen

28 Wochen benzofrei

Heute ist der 15.03.18 und ich befinde mich seit 8 Monaten in der Hölle —(

Das gute ich bin 32 Wochen benzofrei , aber der Lohn kann nicht sein das mein Lebrn kein Sinn mehr hat und ich dahin wegtiere .

Heute ist der 28.04.18

40 Wochen benzofrei

Täglich grüßt das Murmeltier, nix ist besser , keine Fenster groß alles wie gehabt

Die Hoffnung auf Heilung schwindet :frust:

Heute ist der 02.08-18 genau ein Jahr benzofrei

Grund zum feiern gibt es nicht , allle symthome noch vorhanden , besonders der Dauer Kopfschmerz.

Was soll’s , manchen gehts noch schlechter , weiter kämpfen :


Meine Hauptprobleme sind ,
– permanente Monster Kopfschmerzen
– muskuläre Probleme / steifer Nacken usw
– Schlafstörungen mit frühem aufwachen
– unbegründete Angstzustände und noch viel ..........mehr —(

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Re: SHG in Berlin

Beitrag von Anjalena » Mittwoch, 24.10.18, 18:07

Hallo Berlin030,

ja da hast Du recht, in diesen Absetz- SHG sind so gut wie immer nur Alkis dort, deshalb habe ich mich dort auch nicht wohlgefühlt.
Es waren nicht die gleichen Probleme die man bei Benzo's hat!! Dort redete man in diesen Gruppen soooo viel über Alkohol-Probleme....das ich am Ende schon selbst gedacht habe....z.b. in einem Supermarkt...du darfst jetzt keinen Alhohol trinken........ waaaaas....ICH!! :shock: trinke nie Alkohol....schmeckt mir einfach nicht...brauch ich nicht. Das hat mich alles so verwirrt....es waren nicht meine Probleme!!

In der Klinik, in der ich hier in Berlin war, stopfte man mich auch nur in diesen Alkohol-entzugsgruppen rein, was mir nichts brachte, aus genannten Gründen!
Ich finde im Benzo-entzug ist man nicht so drauf, das man ständig einen Suchtdruck hat, wie es bei Alkoholabhängigen ist.
Ich setze Stück für Stück, die 10% von meinem Tavor ab und ja ich habe Absetzprobleme, wie Angstzustände, Wellen von Depressionen, Flashbacks,
aber ich habe keinen Druck, jetzt das Tavor wieder mehr ein zu nehmen! Nein....ich will doch dieses Dreckszeug loswerden...himmelherrgottnormal...!

Hallo Lavender,

ja dort in Friedrichshain, war ich letztes Jahr mal dort und da war dann keiner, es hieß dann das sie sich unregelmäßig treffen.
Okay aber trotzdem Danke!

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Mir ging es hundsmiserabel :cry: sehr starke Angstzustände, Depressionen, schlimme Suizidgedanken, konnte nicht Schlafen.....
Und. Tavor innerhalb von 5 Wochen von 5,0 mg Tavor auf 0 mg abgesetzt !!!
Und: Tilidin von 150 mg auf 0 mg abgesetzt
Es war die Hölle....und ich wurde so entlassen!!! Zu Hause konnte ich nicht sein, wohnte wieder bei meinen Eltern ;-(
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Escitalopram aktuell noch 3 Tropfen (von 10mg -1 Tropfen entspricht 1mg)
2 Tropfen - 01.08.2018
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Tavor; von 7,5 mg
bin beim Absetzen
seit September 2017
...21.04.2018 - noch 2,5 mg
13.05.2018 -noch 2,0 mg
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13.08.2018 -noch 1,25 mg
31.08.2018 -noch 1,0 mg
11.09.2018 wieder 0,25 mg angesetzt - vom Arzt empfohlen, da wieder massive Angstzustände und vermehrt Alpträume :cry: depressiv, schlapp. kraftlos, schaffe kaum mehr was
11.09.2018 -noch 1,25 mg jetzt wieder langsam......
09.10.2018 -noch 1,0 mg (leider wieder vermehrt Ängste, halte aber durch)
09.10.2018 noch 1mg Bleibe erstmal dabei, mache weiter mit Quetiapin

Quetiapin: 200mg retard und 200mg unretard.
begonnen abzusetzen 200mg retardiert
50mg weniger, also:
28.10.2018 150mg
21.11.2018 100mg
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Re: SHG in Berlin

Beitrag von Lavender » Donnerstag, 25.10.18, 11:16

Dann gründen wir einfach eine neue! :party2:

Zum Austausch, aber vielleicht ergibt es sich ja auch, dass man mal was zusammen unternimmt, also Freizeitaktivitäten plant...

Gerade wenn man mitten im Entzug ist, ist es super, sich abzulenken, und Sachen zu unternehmen.

Und meistens ziehe ich mich in diesem Zeiten eher zurück, da ich es zu schwierig finde, anderen zu erklären,.warum ich so drauf bin, wie ich bin...

Nur so eine Idee.... :) :hug:
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Mai 2018
Von 15mg Escitalopram auf 12,5mg. Obwohl es eine viel kleinerer Schritt war, ging es mir wieder 3 Monate ziemlich schlecht. Wieder konnte ich mich lange nicht zum weiter machen durchringen.

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Negativ: depressive Stimmung, starke Müdigkeit, Heisshungerattacken, verstärktes Schwitzen
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Positiv: leichte Euphorie, weniger Appetit, mehr Energie, alles wird klarer
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10% vom Escitalopram müssen weg! Auf Anraten von Padma aus dem Forum habe ich die Schritte drastisch reduziert. Und das hat mich echt gerettet! Ich habe endlich einen Weg gefunden, wie es funktioniert!
Ich will nur vorwärts kommen! Die Stagnation macht mich sonst echt fertig...
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Re: SHG in Berlin

Beitrag von Sommersprosse » Donnerstag, 25.10.18, 18:09

Hallo Lavender,

du schreibst:
... aber vielleicht ergibt es sich ja auch, dass man mal was zusammen unternimmt, also Freizeitaktivitäten plant...
Das ist in Selbsthilfegruppen nicht unüblich und wird sehr oft praktiziert. Es kommt immer darauf an was die Gemeinschaft möchte, Interessen vorliegen.

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Re: SHG in Berlin

Beitrag von Lavender » Samstag, 27.10.18, 13:24

:) Wer Lust hat, schickt mit einfach eine PM. :)
Ich denke, ab 4 Personen könnten wir schon eine Gruppe gründen, da sich vielleicht 1-2 mal pro Monat trifft.
Ich glaube, es wäre auf jeden Fall eine tolle Unterstützung... :hug:
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Von 15mg Escitalopram auf 12,5mg. Obwohl es eine viel kleinerer Schritt war, ging es mir wieder 3 Monate ziemlich schlecht. Wieder konnte ich mich lange nicht zum weiter machen durchringen.

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NL:
Positiv: leichte Euphorie, weniger Appetit, mehr Energie, alles wird klarer
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Ich will nur vorwärts kommen! Die Stagnation macht mich sonst echt fertig...
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Re: SHG in Berlin

Beitrag von Anjalena » Montag, 29.10.18, 23:52

Jo, das ist super!! :fly:
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Und. Tavor innerhalb von 5 Wochen von 5,0 mg Tavor auf 0 mg abgesetzt !!!
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Es war die Hölle....und ich wurde so entlassen!!! Zu Hause konnte ich nicht sein, wohnte wieder bei meinen Eltern ;-(
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Tavor; von 7,5 mg
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...21.04.2018 - noch 2,5 mg
13.05.2018 -noch 2,0 mg
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11.09.2018 wieder 0,25 mg angesetzt - vom Arzt empfohlen, da wieder massive Angstzustände und vermehrt Alpträume :cry: depressiv, schlapp. kraftlos, schaffe kaum mehr was
11.09.2018 -noch 1,25 mg jetzt wieder langsam......
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Quetiapin: 200mg retard und 200mg unretard.
begonnen abzusetzen 200mg retardiert
50mg weniger, also:
28.10.2018 150mg
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Re: SHG in Berlin

Beitrag von Quietscheentchen » Montag, 12.11.18, 14:47

Huhu,

interessant fände ich es auch. Gerade weil der Entzug von ADs, Benzos und Co so viel anders ist als z. B Alkohol.
Noch kann ich mir zwar nicht vorstellen, jemals wieder irgendetwas zu schaffen oder eine Strecke von mehr als zwei Straßenblocks zurückzulegen.

Abend hoffen wir mal, dass das tatsächlich nur ein Entzugssymptom ist... :roll:

Kann das Thema vielleicht gepinnt werden, wie für die anderen Selbsthilfegruppen? :)

Liebe Grüße
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Re: SHG in Berlin

Beitrag von KarlHeinzUwe2018 » Montag, 12.11.18, 15:51

Hallo,

ich bin auch daran interessiert, allerdings erst wenn ich wieder Normalgewicht erreicht habe und Bahn fahren kann. Werde mich dann melden. Die Idee ist auf jeden Fall gut, denn "normale" SHG sind schwierig, man fühlt sich dort irgendwie überflüssig.

mfg KHU
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Re: SHG in Berlin

Beitrag von Anjalena » Montag, 12.11.18, 19:22

Hallo KarlHeinzUwe2018,

ja da kann ich Dich gut verstehen. Ich habe auch 50 Kilo mehr auf dem Rippen und weiß wie man sich in der Öffentlichkeit fühlt...so in der S-Bahn, wenn der Nachbar ein doof ankuckt...wie: "die will sich doch jetzt nicht hier hinsetzen" !!
Oh doch die Dicke will sich jetzt da mal hinsetzen und basta!! :sports:

Also wir werden schon eine tolle Truppe werden...ob dick oder dünn, mit benzos...Antidepr...Neurolept. und ebend sind wir alle
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Diagnosen: chron.komplexe PTBS, Depressionen,

In Klinik (auch Sucht) -von Febr.2017 - Juni2017 - Kaltentzug von Opipramol und Cymbalta!!!!! :frust: einfach auf Moclobemid umgestellt !!
Mir ging es hundsmiserabel :cry: sehr starke Angstzustände, Depressionen, schlimme Suizidgedanken, konnte nicht Schlafen.....
Und. Tavor innerhalb von 5 Wochen von 5,0 mg Tavor auf 0 mg abgesetzt !!!
Und: Tilidin von 150 mg auf 0 mg abgesetzt
Es war die Hölle....und ich wurde so entlassen!!! Zu Hause konnte ich nicht sein, wohnte wieder bei meinen Eltern ;-(
Moclobemid in 3 Wochen abständen und 10 % wieder abgesetzt.....


Habe einen neuen Arzt gefunden, der mir beim Absetzen hilft!
Medikamente aktuell;
(will alle Medikamente absetzen)
Quetiapin 0-0-400 mg

Escitalopram aktuell noch 3 Tropfen (von 10mg -1 Tropfen entspricht 1mg)
2 Tropfen - 01.08.2018
1 Tropfen - 22.08.2018
0 Tropfen - 27.08.2018


Tavor; von 7,5 mg
bin beim Absetzen
seit September 2017
...21.04.2018 - noch 2,5 mg
13.05.2018 -noch 2,0 mg
24.06.2018 -noch 1,75 mg
15.07.2018 -noch 1,5 mg
13.08.2018 -noch 1,25 mg
31.08.2018 -noch 1,0 mg
11.09.2018 wieder 0,25 mg angesetzt - vom Arzt empfohlen, da wieder massive Angstzustände und vermehrt Alpträume :cry: depressiv, schlapp. kraftlos, schaffe kaum mehr was
11.09.2018 -noch 1,25 mg jetzt wieder langsam......
09.10.2018 -noch 1,0 mg (leider wieder vermehrt Ängste, halte aber durch)
09.10.2018 noch 1mg Bleibe erstmal dabei, mache weiter mit Quetiapin

Quetiapin: 200mg retard und 200mg unretard.
begonnen abzusetzen 200mg retardiert
50mg weniger, also:
28.10.2018 150mg
21.11.2018 100mg
18,12.2018 50 mg
05.01.2019 starke Absetzsymptome fangen an

Berlin-2013
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Re: SHG in Berlin

Beitrag von Berlin-2013 » Dienstag, 13.11.18, 11:18

Hallo, ein Tipp!
Sekis in der Bismarckstrasse hat bestimmt Räume im Angebot und ist zentral und gut erreichbar....

Viel Erfolg und ganz viel Spaß
Off Topic
viele Grüße und 2019 wird ein erfolgreiches Jahr der Gesundheit
😍
Ich war viel zu schnell unterwegs und es hat alles verschlimmert und den Entzug unnötig verlängert!! :schnecke: besser ZEIT UND GEDULD
13. September 4 Jahre nach 0 mg :party2: Heilung des ZNS leider noch nicht 100 Prozent aber 85 %

Zur Zeit EIN helles strahlendes Licht am Ende des Tunnels :party2:


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KarlHeinzUwe2018
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Re: SHG in Berlin

Beitrag von KarlHeinzUwe2018 » Dienstag, 13.11.18, 11:42

Hallo Anjalena,

so war das von mir nicht gemeint. Ich bin aufgrund meiner Depression stark untergewichtig (ich wäre zur Zeit lieber dick, glaube mir) und wäre vor einigen Monaten fast verhungert. Jetzt bin ich dabei meinen Körper wieder aufzubauen. Der Muskelprotz von früher werde ich wohl erst mal nicht so schnell wieder sein, aber zumindest Normalgewicht will ich haben. Ich fühl mich dann einfach sicherer wenn ich weiß das ich bei Angriffen notfalls meinen Mann stehen kann.

Und ja, ich freu mich auch darauf endlich Gleichgesinnte zu treffen. Wie gesagt, ich werde mich dann melden. Vielleicht habt ihr bis dahin ja schon das erste Treffen hinter euch und könnt berichten. :)

mfg KHU
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Re: Selnsthilfegruppe in Berlin

Beitrag von Jamie » Dienstag, 08.01.19, 12:13

Hallo Anjalena, :)

noch Interesse mit der SHG?
Wir haben hier eine neue Rubrik, vielleicht finden sich dann Menschen in und um Berlin zusammen?

Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

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Re: Selbsthilfegruppe in Berlin

Beitrag von Berlin030 » Dienstag, 08.01.19, 15:13

Hi Jamie,

Bist du auch aus Berlin ? Ich bin Berliner und hätte Interesse :party2: gleichgesinnte ist immer gut , wenn uns der Rest der Welt schon nicht versteht :pillowtalk:

Gruß Berlin 030
Diagnose , Angst u Panikstörung

2000 – 2017 fast regelmäßige Einahme von Benzos .
Dosis immer so um die 10-20 mg diazepam

2000 – 2013 Antidpressiva / Paroxetin und ewig gebraucht es auszuschleichen

Seit 4 jahren kämpfe ich gegen den Benzoteufel und das ist mein 4 Versuch davon weg zu kommen !!

Ich hab 2 Langzeit Therapien in den letzten 4 Jahre , a 4 Monate hinter mir und etliche Entgiftungen stationär (kontraproduktiv) was alles nix gebracht hatte , immer wieder rückfällig geworden .

Seit 26.07.17 Benzofrei

Heute Donnerstag der 19.10.17 beginnt der 4 Monat ,jeder Tag ist ein Alptraum , gerade so auszuhalten :(
13 Woche benzofrei und jeden Tag grüßt das Murmeltier —(

Heute ist der 01.12 und nix ist besser oder anders , willkommen in der Hölle —(

Heute ist der 02.01.18 keine Besserung , schlimmsten sind die dauer Kofschmerzen :censored:

23 Wochen benzofrei

Heute ist der 13.02.18 Nix ist besser , jeden Tag grüßt das Murmeltier mit spannungskopfschmerzen

28 Wochen benzofrei

Heute ist der 15.03.18 und ich befinde mich seit 8 Monaten in der Hölle —(

Das gute ich bin 32 Wochen benzofrei , aber der Lohn kann nicht sein das mein Lebrn kein Sinn mehr hat und ich dahin wegtiere .

Heute ist der 28.04.18

40 Wochen benzofrei

Täglich grüßt das Murmeltier, nix ist besser , keine Fenster groß alles wie gehabt

Die Hoffnung auf Heilung schwindet :frust:

Heute ist der 02.08-18 genau ein Jahr benzofrei

Grund zum feiern gibt es nicht , allle symthome noch vorhanden , besonders der Dauer Kopfschmerz.

Was soll’s , manchen gehts noch schlechter , weiter kämpfen :


Meine Hauptprobleme sind ,
– permanente Monster Kopfschmerzen
– muskuläre Probleme / steifer Nacken usw
– Schlafstörungen mit frühem aufwachen
– unbegründete Angstzustände und noch viel ..........mehr —(

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Re: Selbsthilfegruppe in Berlin

Beitrag von Anjalena » Dienstag, 08.01.19, 21:21

Hallo Ihr lieben Berliner,
also mit Räumen von Sekis hört sich gut an.
Ich bin im Moment in einer Reha-Klinik im Harz. Traumatherapie...mal sehen was sich machen lässt. Habe erstmal 6 Wochen genehmigt bekommen und werde mal sehen, wann ich dann wieder zu hause in Berlin bin.
Aber dann würde ich mich sehr freuen, wenn wir dann einige Leute sind, das wir uns mal treffen könnten!! :pillowtalk:
Ich freue mich auf Euch, bis bald,
von AnjaLena :D
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Schon genommene Psychopharmaka: (seit 20.Jahren)
Amitriptilin, Fluoxitin, Citalopram, Lamictal, Carbamazepin, Trevilor, Opipramol, Moclobemid, Zyprexa, Risperdal. Taxilan, Tavor, Diazepham, Duoloxitin/Cymbalta, Seroquel/Quetiapin,

Diagnosen: chron.komplexe PTBS, Depressionen,

In Klinik (auch Sucht) -von Febr.2017 - Juni2017 - Kaltentzug von Opipramol und Cymbalta!!!!! :frust: einfach auf Moclobemid umgestellt !!
Mir ging es hundsmiserabel :cry: sehr starke Angstzustände, Depressionen, schlimme Suizidgedanken, konnte nicht Schlafen.....
Und. Tavor innerhalb von 5 Wochen von 5,0 mg Tavor auf 0 mg abgesetzt !!!
Und: Tilidin von 150 mg auf 0 mg abgesetzt
Es war die Hölle....und ich wurde so entlassen!!! Zu Hause konnte ich nicht sein, wohnte wieder bei meinen Eltern ;-(
Moclobemid in 3 Wochen abständen und 10 % wieder abgesetzt.....


Habe einen neuen Arzt gefunden, der mir beim Absetzen hilft!
Medikamente aktuell;
(will alle Medikamente absetzen)
Quetiapin 0-0-400 mg

Escitalopram aktuell noch 3 Tropfen (von 10mg -1 Tropfen entspricht 1mg)
2 Tropfen - 01.08.2018
1 Tropfen - 22.08.2018
0 Tropfen - 27.08.2018


Tavor; von 7,5 mg
bin beim Absetzen
seit September 2017
...21.04.2018 - noch 2,5 mg
13.05.2018 -noch 2,0 mg
24.06.2018 -noch 1,75 mg
15.07.2018 -noch 1,5 mg
13.08.2018 -noch 1,25 mg
31.08.2018 -noch 1,0 mg
11.09.2018 wieder 0,25 mg angesetzt - vom Arzt empfohlen, da wieder massive Angstzustände und vermehrt Alpträume :cry: depressiv, schlapp. kraftlos, schaffe kaum mehr was
11.09.2018 -noch 1,25 mg jetzt wieder langsam......
09.10.2018 -noch 1,0 mg (leider wieder vermehrt Ängste, halte aber durch)
09.10.2018 noch 1mg Bleibe erstmal dabei, mache weiter mit Quetiapin

Quetiapin: 200mg retard und 200mg unretard.
begonnen abzusetzen 200mg retardiert
50mg weniger, also:
28.10.2018 150mg
21.11.2018 100mg
18,12.2018 50 mg
05.01.2019 starke Absetzsymptome fangen an

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