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Muskel,- Gelenk & Rückenschmerzen; Verspannungen

Straycat
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Re: Muskel,- Gelenk & Rückenschmerzen; Verspannungen

Beitrag von Straycat »

Liebe Siggi,

das tut mir so leid für dich :cry: Das liest sich wirklich schlimm!
Und noch mehr tut es mir leid, dass du jetzt diese negativen Auswirkungen aufgrund eines von mir hier geposteten Tipps hast :(

Also ich spüre die Bereiche, die der Therapeut manuell behandelt und in denen er die Faszien und das Gewebe "ausstreicht", nach der Behandlung noch ca. 2-3 Tage. Da tut es oft wirklich weh, so wie "blaue Flecken". Zuletzt hat er zB meinen BWS-Bereich bearbeitet und die ersten beiden Tage danach konnte ich mich kaum an der Sessellehne anlehnen, weil der Bereich so empfindlich/schmerzhaft war.
Aber solche Symptome des Nervensystems, wie du sie beschreibst, hatte ich glücklicherweise bis jetzt nie... Die klingen wirklich fies :shock:

Ich fürchte wenn das Nervensystem sehr sehr sensibel ist, dann können sich so viele an sich wohltuenden Behandlungen auch negativ auswirken, weil sie triggern. Ich habe das von anderen Betroffenen auch schon bei osteopathischen Behandlungen, Muskelmassagen, Akupunktur usw. gelesen.
Leider scheint dein VNS so gereizt zu sein, dass es keine Behandlung "verzeiht". Ich kann mir das nur so erklären :(

Das ist wirklich so gemein - vor allem wenn sonst vom Rahmen her mit der Therapeutin offensichtlich so viel gestimmt hat.
Hattest du denn während der Behandlung der verklebten Faszien auch Schmerzen? Manche Therapeuten gehen da ja relativ beherzt ran und dann ist der manuelle Druck bei der Behandlung so stark, dass es über das persönliche erträgliche Schmerzniveau hinausgeht (was es nicht sollte). Hast du die Therapeutin angerufen und ihr von den Symptomen berichtet? Vielleicht hat sie ja auch eine Idee oder einen Ansatz, wie man deine Probleme noch sanfter behandeln kann, so dass keine solch heftigen Symptome ausgelöst werden.

Jetzt wo ich so nachdenke hatte ich schon einmal eine Panikattacke und da hatte ich 2 Tage davor eine Pohltherapie-Behandlung... Habe es gerade nochmal in meinem Tagebuch nachgesehen. Aber ich kann nicht wirklich sagen, ob das zusammenhängt bzw. ob die Pohltherapie ursächlich für die PA war... die habe ich ja auch schon vor der Pohltherapie immer wieder gehabt.

Ich hoffe ganz stark, dass die Symptome immer weiter nachlassen!! :hug:
Alles Liebe,
Cat
Meine Geschichte und mein Absetzweg:
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Siggi
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Re: Muskel,- Gelenk & Rückenschmerzen; Verspannungen

Beitrag von Siggi »

Liebe Cat,

hab ganz herzlichen Dank für dein hilfreiches und liebes feedback.
Sehr gefreut habe ich mich, dass du mir so schnell geantwortet hast!

Bitte mach dir absolut keine Gedanken, dass ich deinen tollen Tipp sofort in die Tat umsetzte..
ich freute mich doch über diesen Strohhalm.

Genauso ging die Thera.vor, sie strich die Fazien "aus und sagte ich solle mich melden, wenn der Schmerz
zu groß wird."...
Ich war aber durch die Liebsche und Bracht Therapie Schmerz und " Folter " gewöhnt, und somit empfand ich
ihre Behandlung lange nicht soo schmerzhaft, und absolut aushaltbar, denn ich kann mir nich vorstellen,
dass nur soft-sanfte Behandlung der Faszien erfolgreich ist??
was denkst du, liebe Cat?

Ich merkte zwar noch 2-3 Tage danach etwas Schmerzen an den behandelten Stellen, aber das war wirklich
kein Problem.
Ich hätte erst Anfang Oktober wieder einen Termin bei ihr, weil sie einen Tag nach meiner Behandlung zu einem Lehrgang,
wo sie Heilpraktiker ausbildet, gefahren ist, und anschließend dort Urlaub macht.

Bisher habe ich den Termin nocht nicht storniert, weil ich einfach noch nicht so richtig wahrhaben will, dass diese
Reaktionen bei mir so krass sind...
Aber je mehr ich darüber nachdenke, und mir gemachte Erfahrungen der früheren Physiologischen Behandlung ins Gedächtnis rufe, desto mehr manifastieren sich die reaktiven Symptome :frust:

Meinst du, ich solle den Termin am 6. Okt. dennoch l wahrnehmen, und ihr alles erklären, sie fragen, welche Ideen oder Möglichkeiten sie anhand meiner schlimmen Reaktionen noch sehen würde?
Ich kann nicht telefonieren, und brauche, um zu verstehen, die Person persönlich vor mir!

Ganz lieben Gruß :hug:
Siggi

PS. Da ich Selbstzahler bin, kam sie mir finanziell sogar entgegen, denn meine Rente ist gering!
Auch diese Tatsache sprach sehr für sie.
Mein Absetzverlauf:

[spoil]2002 wegen Angst-Panik-Depressionen 12 wöchiger Klinikaufenthalt, wo mir 15 µg Remergil und Tavor verschrieben wurde.
Diganose :Hashimoto . Danach Substitution von L.Thyroxin
Von 2003 bis 2005 Remergil von 15 µg auf 7,5. von 2005 bis 2007 Remergil auf 4,5 µg
Im Januar 2007 Remergil ausgeschlichen, 6 Wochen keine Entzugserscheinungen, doch danach umso heftiger, wie Schwindel, Derealisation, starke Benommenheit, Übelkeit und teilweise Depris mit Ängsten.
Ende 2007- ein langes Jahr lang- schwere Symptome aber- erfolgreich ausgeschlichen
2011 wegen 3 schweren OP's (lange Narkose) Angst, Unruhe Herzrasen,etc.erneute Einnahme mit 20 mgMirtazapin (Remergil Tropfen) begonnen!!
April 2012 bis Juli 2012 von 20 mg auf 8mg gesenkt (zu schnell!)
Absetzsymptome: massive innere Unruhe,begleitende generalisierte Angst, Benommenheit, Schwindel! Massive Histaminunverträglichkeit,Gluten-und Fructoseunverträglichkeit-vertrage nur noch wenige Lebensmittel.
Starke, Gelenk-Rücken-Knie-Knochen Schmerzen, Steifigkeit und Schmerzen bei jeder kleinen Bewegung
20.10. 2012 auf 7,2 mg. Mirta reduziert, einfach nur grausig mit allen Symptomen die man sich denken kann
27.12 2012 6,4 Mirta-Tropfen einfach die Hölle...
weiter, monatlich in kleinen Schritten von :
27.12. 2012 bis 7.8. 2014 reduziert!
seit 7.8. 2014 auf Null....
weiterhin kein gutes Befinden, nur wenige Fenster,Ängste, Katastrophengedanken, Unruhe.
sind es Wellen??
Gluten, Histamin, Fructose und seit Jan. 2016 noch Laktose-Unverträglichkeit, Ernährung immer karger.
Seit ca. 3 Monaten bei Vitalogen wegen massiver Nackenmuskelschmerzen und unbeweglich steifem Hals... seit ca. 4 Wochen Beweglichkeit und Radius, sowie Schmerzen durch Behandlung etwas besser.
Seit 7.8. 2014 keine Stabiliät.Immer wieder viel Auf und Ab mit all den Absetzsymptomen.
jedoch immer mal wieder Fenster.... die ich dann versuche zu genießen und davon zu zehren[/spoil]
padma
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Re: Muskel,- Gelenk & Rückenschmerzen; Verspannungen

Beitrag von padma »

liebe Siggi, :)

es tut mir sehr leid, dass diese Behandlung solche Symptome bei dir ausgelöst hat. :hug:

Ich habe zwar keine Erfahrung mit der Pohl Therapie, da sie ja aber sehr ganzheitlich ist und du grundsätzlich ein gutes Gefühl bei der Therapeutin hast, würde ich wohl den Termin wahrnehmen und ihr alles schildern.

Vielleicht hat sie ja noch eine Idee, wie sie sanfter vorgehen könnte, so dass du vielleicht doch von der Behandlung profitieren kannst.

liebe Grüsse,
padma
Fluoxetin nach über 10 jähriger Einnahme zur Schmerztherapie abgesetzt
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Siggi
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Re: Muskel,- Gelenk & Rückenschmerzen; Verspannungen

Beitrag von Siggi »

Liebe Padma,

wie schön von dir zu lesen.
Hab ganz herzlichen Dank für deine Schützenhilfe".

Wenn du meinst, dass ich diesen Termin nun doch wahr nehmen sollte, will ich das dann wirklich tun.
Im Grunde wäre ich ja soo froh, wenn diese Therapie etwas helfen würde...

Dann schaue ich mal "erwartungsvoll" auf den 6. Oktober...

Ich wünsche dir so sehr, dass dir die Auszeit ein klein wenig gut getan hat.
Wir wissen alle, was du tag täglich geleistet hast, und ich denke, dass JEDER hier deine wertvolle Hilfe zu schätzen weiß.

Deine Antworten machen immer wieder Mut und sind oft Labsal für die gebeutelte Seele.
Nochmals, ganz lieben Dank und alles GUTE für dich <3

Herzlichst Siggi
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April 2012 bis Juli 2012 von 20 mg auf 8mg gesenkt (zu schnell!)
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Straycat
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Re: Muskel,- Gelenk & Rückenschmerzen; Verspannungen

Beitrag von Straycat »

Liebe Siggi,

Wenn du nicht jetzt Angst vor der Behandlung hast nach deinen negativen Erfahrungen letztes Mal, würde ich es an deiner Stelle wohl auch nochmal probieren. Du musst dich ja auch nicht direkt gleich wieder manuell behandeln lassen, sondern nur so viel, wie du dich dabei gut fühlst.

Ich denke schon, dass auch sanftere manuelle Behandlung erfolgreich sein kann. Vielleicht schaut ja auch Beate :) noch hier vorbei. Sie kennt sich damit sehr gut aus.

Berichte der Therapeutin jedenfalls unbedingt von deinen Erfahrungen und Symptomen. Vielleicht hat sie da ja wirklich auch noch gute Ansätze, wie man das VNS nicht so stark triggern kann.
Deine Beschreibung von der Therapeutin klingt jedenfalls sehr engagiert und sympathisch. Und sich bei der Therapie rundum gut aufgehoben zu fühlen ist wirklich viel wert.

Ich hoffe, die Symptome sind nun schon besser?

Alles Liebe :hug:
Cat
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Re: Muskel,- Gelenk & Rückenschmerzen; Verspannungen

Beitrag von Siggi »

Liebe Cat, <3

hab ganz lieben Dank , dass du mir noch einmal geschrieben hast.
Nun habe ich von zwei lieben Menschen (von dir und Padma) Rückmeldung bekommen,
doch noch einmal bei der Pohl Spezialistin vorzusprechen.

Ich glaube, es ist wirklich besser, nicht zu mailen, sondern persönlich mit ihr zu sprechen,
ihr mein Anliegen, bzw. meine Reaktionen auf die Behandlung zu schildern, und dann eventl. eine"sanfte" Therapiemöglichkeit zu finden.
Vielleicht gibt es ja keine andere "Soft-Möglichkeit ". und sie sagt mir dann ehrlich,ob sie noch
eine Chance der Behandlung sieht!.

Liebe Cat, heute, nach einer Woche, haben sich die Symptome schon etwas gebessert, aber das Nervensytem
ist noch sehr gereizt, dass ich auch ernährungstechnisch sehr aufpassen muss, und noch weniger als vorher vertrage.
Es hängt halt alles zusammen!!

Nun lass dich ganz herzlich grüßen, und dir weiterhin ganz viel Erfolg und Fortschritte mit " Fr. Dr. Pohl"
wünschen...
Alles Liebe
Siggi
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Re: Muskel,- Gelenk & Rückenschmerzen; Verspannungen

Beitrag von Straycat »

Liebe Siggi :)

Vielen Dank - ich drücke ganz fest die Daumen, dass die Symptome möglichst rasch wieder ganz verschwinden.
Und dass du mit der Therapeutin eine sanftere Behandlungsmöglichkeit findest, die du besser verträgst. Das wäre wirklich super!!

Alles Liebe,
Cat
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Re: Muskel,- Gelenk & Rückenschmerzen; Verspannungen

Beitrag von Petunia »

Liebe Siggi,

Gerade hab ich hier reingelesen über Deine Erfahrungen nach der Pohltherapie. Solche heftigen Reaktionen können leider manchmal vorkommen. Ich bin ja selbst Pohltherapeutin und hab das ab und zu erlebt. Ein gewisser Reaktionsschmerz ist normal, aber was Du schilderst, geht darüber natürlich weit hinaus, das soll nicht passieren.

Die Schwierigkeit kann tatsächlich sein, dass die Patienten, aus welchen Gründen auch immer, zu viel aushalten, auch wenn es vorher angesprochen wurde, dass das kontraproduktiv ist und nicht sein soll.

Aber gerade wir "Entzügler" sind es ja schon so gewöhnt, mehr auszuhalten, als wir eigentlich können, manchmal ohne das rechtzeitig wahrzunehmen.

Bitte sprich mit der Therapeutin. Sie muss auch unbedingt auf Deine Atmung während der Behandlung achten und Ihr müsst Euch sehr gut abstimmen.

Ich habe mit solchen Patienten dann erstmal mehr Pandiculations gemacht und bin eben ganz sanft und mit Pausen vorgegangen. Das wird die Kollegin bestimmt auch tun.

Es gab Patienten, wo ich erst in der dritten oder vierten Stunde an die neuralgischen Punkte konnte, hab erst an der Atmung gearbeitet und allgemein an solchen Dingen wie richtig Stehen, Sitzen, Gehen. Das ist ohnehin auch sehr wichtig, für alle Patienten, die unter Schmerzen und Beschwerden leiden.

Gib der Sache noch eine Chance. Und sage der Therapeutin wirklich alles, was du spürst und erzähle ihr genau, wie es Dir danach ging. Es gibt kein Schema F in dieser Therapie. Die Behandlung richtet sich danach, was der Patient gerade individuell braucht. Dazu ist ein gutes Zusammenarbeiten wichtig. Die Therapeutin wird darauf eingehen. Wenn sie bei den Ausbildungen mitarbeitet, wird sie auch bereits viel Erfahrung haben.

Wenn Du noch Fragen haben solltest, kannst Du mir auch gerne PN schicken.

Sei lieb umarmt
Beate
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Aktuelle Medikation:

Metoprolol 23,75 mg (Beta Blocker) seit Nov 20
L-Thyrox 100 mikrogramm
Candesartan 8 mg , Blutdrucksenker, seit Nov 20
Tavor expedit:
2.2.20: 1,0 mg
9.2.20: 0,5 mg
14.2.20: 0,5 mg
Seit 25.2. täglich 0,5 mg
Ab 5.4.20: 0,375
Ab 13.4.20: 0,25 mg
Seit 08.05.20: Tavor weg
Seit 03.04.20: Pregabalin 25 mg, 14 x, dann weg
22.6.20 Tavor 0,5 wg Nervencrash

7.2.21: 0,5 Tavor exp. wg Nervenzusammenbruch
8.2.21: 0,5 Tavor exp.
10.2.21: 0,5 Tavor exp.
13.2. - 24.2.21; 0.5 Tavor exp/die
Siggi
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Re: Muskel,- Gelenk & Rückenschmerzen; Verspannungen

Beitrag von Siggi »

Liebe Beate,

es ist mir infach unfassbar, dass du in deinem so menschenunwürdigen Zustand noch so viel hilfreiche Tipps,
Aufbauer und großes Verständnis aufbringst, mir zu schreiben.
Ich danke dir von ganzem Herzen.

Das was du schreibst sind große Hilfestellungen, denn es ist in der Tat so, dass sich ein Nichtbetroffener
nicht vorstellen kann, wie grausig Auswirkungen solcher Therapien auf das VNS haben können.

Nach dieser Behandlung versicherte mir die Therapeutin , nachdem ich sie "ängstlich fragte", ob diese Behandlung
nicht triggert wie bei all meinen andern Behandlungsversuchen, wie Liebsche und Bracht, Physio Therapie,
Übungen, etc. sie mir versichete, dass dies nicht der Fall sein wird!

Ich werde mir nun genau all deine Hilfetipps einprägen, nötigenfalls ihr vielleicht sogar dein Post zeigen, denn
professionellere Aussagen als deine Antwort gibt es nicht.

Liebe Beate, auch wenn ich nicht in deinem thread schreibe, aber du glaubst nicht, wie sehr ich täglich mit dir empfinde,
mit dir leide,täglich für dich bete, und immer wieder voller Erfurcht vor dir stehe,
und ich mich immer wieder frage, wie unsagbar stark du dieses menscheununwürdige Geschehen aushälst.

Du bist in dieser schlimmen Misère sogar noch fähig andere aufzurichten, sie zu stärken, ihnen Mut zu machen.
Solch eine Stärke habe ich in meinem Leben noch nie bei einem Menschen beobachten können.

Dies alles zeigt mir, dass du geprägt bist von unglaublich Stärke, die einen Ausweg finden wird
wieder ein menschenwürdigereres Leben zu finden, denn selbst bei kleinster Veränderung,
wie z.B. der gestrige Abend mit diesen wertvollen Menschen, lässt in dir, und in deinem Unterbewusstsein
kleine Anzeichen von Hoffnung keimen, weiter zu kämpfen um aus dieser desolaten Situation herauszukommen.
Ich glaube ehrlichen Herzens daran, dass es einen Weg geben wird, der dir hilft menschenwürdiger
leben zu dürfen.

Ich bin mit all meinem Mitgefühl und Fürsorge bei dir.
Ich nehme dich mal ganz liebevoll in den Arm und halte deine Füße ganz fest in meinen Händen :hug:
Herzlichst <3
Siggi
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Im Januar 2007 Remergil ausgeschlichen, 6 Wochen keine Entzugserscheinungen, doch danach umso heftiger, wie Schwindel, Derealisation, starke Benommenheit, Übelkeit und teilweise Depris mit Ängsten.
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Re: Muskel,- Gelenk & Rückenschmerzen; Verspannungen

Beitrag von Petunia »

Liebe Siggi

Ganz lieben Dank für Deine so lieben und warmherzigen, aufbauenden Worte. Sie tun mir wirklich sehr gut. Und das Füße Halten auch!

Gerne kannst Du der Therapeutin meinen Post zeigen. Ich weiß nicht, ob ich sie persönlich kenne, aber möglich ist es. Für den Fall, dass Du da Vermittlung brauchst, kannst Du mlr gerne eine PN schicken.

Ich wünsche Dir von ganzem Herzen Linderung und schicke Dir eine ganz liebe Umarmung

Beate
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Goodluck
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Re: Muskel,- Gelenk & Rückenschmerzen; Verspannungen

Beitrag von Goodluck »

Liebe Siggi

Ich beziehe mich auf deinen Bericht vom 16.09.2020 bezüglich der Folgen deiner Pohl Behandlung.

Du kennst ja zwischenzeitlich teilweise auch meine eigene Geschichte. Ich konnte während den ersten vier Jahren nach Entzug des Benzodiazepins aufgrund meiner protrahierten Entzugssymptome keinerlei Massagen, heisse Bäder, Sauna, Sport etc. ertragen. Die Reaktionen auf Massagen und Körperbehandlungen jeglicher Art triggerten bei mir beinahe ausnahmslos jeweils eine mehrtägige bis mehrwöchige Welle. Ich bin daran beinahe verzweifelt. Immer wieder habe ich nach Fenstern von 7 - 14 Tagen versucht, sanfte Behandlungen über mich ergehen zu lassen oder leichten Sport auszuführen, was oft erneut eine massive Welle verursacht und mir jeden Mut genommen hat.

Während den letzten zwei Jahren (nun bereits sechs Jahre nach dem Benzoentzug) bin ich ja immer noch am Ausschleichen des restlichen Remerons / Mirtazapins von 1.2 mg und erlebe nach wie vor ähnliche Symptome nach Behandlungen und Sport, von welchen auch du berichtest. Es fühl sich einfach nur grausam an, aber ich versuche es trotzdem immer und immer wieder, manchmal mit äusserst mässigem Erfolg. Ich kann und will es nicht wahrhaben, dass ich meinem Körper keinerlei gesunde Dinge mehr zumuten darf. Vereinzelt ist es mir nun in den letzten Monaten während den Fenstern gelungen, moderat Sport zu tätigen.

Es scheint tatsächlich so zu sein, dass zur Erholung unseres Nervensystems enorm viel Zeit benötigt wird. Es braucht unendlich viel Geduld, Zuversicht, Kraft, Wille und Demut, um die brutalen Gesetze des Absetzens akzeptieren zu können....!

Auch ich stecke aktuell seit 3 Wochen in einer gewaltigen Welle, welche bei mir erneut und tagtäglich unmenschliche Symptome auslöst. Hierzu schreibe ich später unter meinem Chat einen eigenen Bericht.

Ich wünsche dir auf dem Weg der Besserung von ganzem Herzen alles Gute und drücke dir die Daumen, dass du schon bald wieder erfreulichere Tage und Nächte erleben darfst! Wir alle schaffen das gemeinsam!!!

Herzliche Grüsse

Goodluck
Symptome: 3 Wochen totale Schlaflosigkeit nachts und tagsüber vom ca. 01.01.2014 - 20.01.2014 und extreme innere Unruhe
Diagnose: Erschöpfungsdepression

Temesta und Lexotanil (Benzodiazepin) vom 20.01.14 - 15.04.14 / zu Beginn 1 mg laufend erhöht bis 4mg täglich
Entzug: Vom 15.04.14 - 15.05.14 innerhalb eines Monats Benzodiazepine von 4 mg auf 0 mg in einer Klinik ausgeschlichen...! Schlimmste Zeit meines Lebens. Während des Entzugs gefühlte 1000 Mal gestorben. Protrahierte Entzugssymptome.

15.06.2014 Remeron / Mirtazapin als Ersatzmedikament aufgrund erneuter Schlaflosigkeit nach Entzug des Benzodiazepins

Mirtazapin-Absetzverlauf:

- 30 mg Remeron (Mirtazapin) vom 15.05.14 - 30.06.14
- 15 mg Remeron vom 30.06.14 - 30.09.14
- 12.5 mg Remeron vom 30.09.14 - 31.12.14
- 10 mg Remeron vom 31.12.14 - 28.02.15

- 7.5 mg Remeron bis auf 3.40 mg Remeron vom 28.02.15 - 25.07.2017

- 3.40 mg Remeron vom 16.07.17 - 25.07.17
- 3.20 mg Remeron vom 25.07.17 - Erneut extremste Entzugserscheinungen mit Brustdruck und Atemnot etc.
- 3.40 mg Remeron vom 25.08.17 - 15.11.17 Versuch abgebrochen und wieder auf 3.4 mg erhöht
- 3.20 mg Remeron auf 2.60 in verschiedenen Schritten vom 16.11.17 - 25.03.19
- 2.60 mg auf 0 mg Remeron kalt abgesetzt ca. am 25.03.19
- 0.00 mg vom 25.03.19 - 15.04.19
- 2.40 mg wieder aufdosiert ca. am 15.04.19 aufgrund von grausamsten Entzugserscheinungen
- 2.40 mg vom 15.04.19 - 15.06.19
- 0.00 mg ab 16.06.19 - 05.07.19 erneuter Versuch eines Kaltentzugs
- 2.00 mg ab 06.07.19 erneut aufdosiert aufgrund grausamster Entzugserscheinungen / ab 31.08.wieder besser
- 1.90 mg ab 02.10.19
- 1.80 mg ab 02.11.19 Seit 06.11 massive Symptome mit grausamsten Entzugserscheinungen....
- 2.00 mg ab 17.12.19 Aufdosiert aufgrund von nicht mehr zumutbaren Entzugserscheinungen
- 1.90 mg ab 09.03.20 Während ca. 7 Tagen Atemnot und Brustdruck, danach Besserung
- 1.80 mg ab 22.03.20 Atemnot und Brustdruck / Bauchschmerzen etc.
- 1.75 mg ab 06.04.20 Atemnot und Brustdruck / Bauchschmerzen etc.
- 1.70 mg ab 20.04.20 Atemnot und Brustdruck / Bauchschmerzen etc.
- 1.65 mg ab 05.05.20 Atemnot und Brustdruck / Bauchschmerzen etc.
- 1.60 mg ab 20.05.20 Atemnot und Brustdruck / Bauchschmerzen etc.
- 1.50 mg ab 05.06.20 Atemnot und Brustdruck / Bauchschmerzen, starke Aengste etc.
- 1.45 mg ab 20.06.20 Atemnot und Brustdruck / Bauchschmerzen, starke Aengste etc.
- 1.40 mg ab 05.07.20 Atemnot und Brustdruck / Bauchschmerzen etc.
- 1.35 mg ab 01.08.20
- 1.30 mg ab 15.08.20
- 1.20 mg ab 06.09.20 Sehr starke Atemnot und Brustdruck, hoher Blutdruck, Bauchschmerzen etc.
- 1.15 mg ab 15.10.2020 Brustdruck, Nervenflattern etc.
- 1.00 mg ab 30.11.2020 Brustdruck, Atemnot, Nervenflattern, innere Anspannung etc.
- 0.00 mg ab 25.12.2020 Schreckliche Absetzsymptome
25.12.2020 - 25.09.2021 Heftige, lang anhaltende Wellen mit kurzen Fenstern. Starke Symptome wie Angst, starke
Bauchschmerzen, Brustdruck und Atemnot
25.09.2021 - 25.11.2021 Extreme Wellle mit heftigsten Symptomen. Aengste, grauenhafte Bauchschmerzen, Atemnot
und Brustdruck
25.11.2021 - Fenster von beinahe 14 Tagen. Ich glaube, nach 11 Monaten auf 0 das Gröbste überstanden
zu haben.
Siggi
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Re: Muskel,- Gelenk & Rückenschmerzen; Verspannungen

Beitrag von Siggi »

Lieber Goodluck,

sehr gefreut habe ich mich, dass du dir die Mühe gemacht , mir deine wertvollen Erfahrungen zu schildern.
Hab ganz lieben Dank für alle deine guten Infos.
Ich kann mich sehr gut mit deinen Erfahrungen identfizieren,denn sie geben mir das gute Gefühl,
nicht zu spinnen, sondern verstanden zu werden , denn du hast Gleiches erlebt,und das hilft mir ein wenig diese Einsamkeit, die zwangsläufig kommt, denn niemand versteht diese grausigen Symptome des protrahierten Entzugs,besser als wir Betroffene,um dann wieder besser damit umzugehen.

Meine Erfahrung mit all den negativen Reaktionen ALLER Behandlungen die ich hatte,
und auch mein Bauchgefühl haben im Moment wenig Hoffnung, dass irgendeine Therapie, auch die Pohl Therapie ,
die ich am 6. Okt. erneut habe, Linderung meiner Symptome bringt, sondern eher noch die fiesen Reaktionen
schürt, denn , genauso wie du es erlebt und auch geschildert hast, will das ZNS in Ruhe gelassen werden,
denn es reagiert mit Überreizung und dabei bräuchte es Ruhe.
Alleine schon der fast täglich empfundene protrahierte Entzugs, bringt das ZNS aus dem Gleichgewicht,
und kommt nicht zur Ruhe,


Und wie ich nun auch in deinem thread gelesen habe, leidest du auch wieder seit 3 Wochen an menschenunwürdigen
Absetzsymptomen.
Ich hatte seit deinem letzten Post sehr oft an dich denken müssen, denn auch da schlugen diese Fieslinge fest zu!

Soo sorry, lieber Goodluck, ich fühle mich so hilflos angesichts deiner kaum auszuhaltenden Bauchschmerzen,
ich habe und hatte andere Symptome und nur ganz wenig Magenprobleme.
Aber ich könnte mir vorstellen, dass dein Schwerpunkt die sensiblen Bauchnerven sind, die bei jeder Reduktions-Reizung
sofort reagieren.
Könnte dir ein Wärmekissen, oder eine Wärmflasche ein klein wenig Linderung in dieser morgentlichen
Akutphase bringen?

Sehr Vieles, was zu schreibst, lieber Goodluck könnte auch von mir sein.
Ich denke auch, dass viele diffusen Nervenreizungen auch noch zusätzlich dem Alter geschuldet sind.
Der Heilprozess erfordert im Alter mehr Aufwand, die Organe arbeiten langsamer, der Stoffwechsel ist träger,
die Zellerneuerung dauert länger, auch wenn man das selbst nicht wahrnimmt.

Lieber Goodluck, es macht mich sehr traurig, dass du wieder so leidest, ich kann dich so gut versrtehen,
aber lass uns immer daran denken,dass wir mit jedem Monat ein Quäntchen mehr Gesundheit erlangen,
auch wenn sie anders als vor der PP Ära wird, aber dennoch lebenswert (Clarissa ist da ein sehr gutes Vorbild )

Du bist nicht alleine, auch ich erlebe , gerade im Moment wieder vermehrte,menschenunwürdige Symptome,
die so viel Kraft abverlangen. Diese Symptome wechseln am Tag oft ständig..es ist einfach grausig!

Es ist aber ein Segen und eine Hilfe, dass wir das Forum haben, denn hier werden wir ernst genommen,es wird
uns geglaubt, und so bin ich weiterhin voller Hoffnung, dass auch wir wieder bessere Zeiten erleben, die uns hilft weite zu machen
Wir haben schon so lange gekämpft, und wir werden auch diesen Kampf gewinnen.
Wir haben gelernt mit Geduld, Demut, Hoffnung und Dankbarkeit jeden Tag zu meistern und werden
auch den Rest noch schaffen.

Ich wünsche dir von Herzen alles Gute, und wisse, dass du nie alleine bist.

Herzlichst Siggi
Mein Absetzverlauf:

[spoil]2002 wegen Angst-Panik-Depressionen 12 wöchiger Klinikaufenthalt, wo mir 15 µg Remergil und Tavor verschrieben wurde.
Diganose :Hashimoto . Danach Substitution von L.Thyroxin
Von 2003 bis 2005 Remergil von 15 µg auf 7,5. von 2005 bis 2007 Remergil auf 4,5 µg
Im Januar 2007 Remergil ausgeschlichen, 6 Wochen keine Entzugserscheinungen, doch danach umso heftiger, wie Schwindel, Derealisation, starke Benommenheit, Übelkeit und teilweise Depris mit Ängsten.
Ende 2007- ein langes Jahr lang- schwere Symptome aber- erfolgreich ausgeschlichen
2011 wegen 3 schweren OP's (lange Narkose) Angst, Unruhe Herzrasen,etc.erneute Einnahme mit 20 mgMirtazapin (Remergil Tropfen) begonnen!!
April 2012 bis Juli 2012 von 20 mg auf 8mg gesenkt (zu schnell!)
Absetzsymptome: massive innere Unruhe,begleitende generalisierte Angst, Benommenheit, Schwindel! Massive Histaminunverträglichkeit,Gluten-und Fructoseunverträglichkeit-vertrage nur noch wenige Lebensmittel.
Starke, Gelenk-Rücken-Knie-Knochen Schmerzen, Steifigkeit und Schmerzen bei jeder kleinen Bewegung
20.10. 2012 auf 7,2 mg. Mirta reduziert, einfach nur grausig mit allen Symptomen die man sich denken kann
27.12 2012 6,4 Mirta-Tropfen einfach die Hölle...
weiter, monatlich in kleinen Schritten von :
27.12. 2012 bis 7.8. 2014 reduziert!
seit 7.8. 2014 auf Null....
weiterhin kein gutes Befinden, nur wenige Fenster,Ängste, Katastrophengedanken, Unruhe.
sind es Wellen??
Gluten, Histamin, Fructose und seit Jan. 2016 noch Laktose-Unverträglichkeit, Ernährung immer karger.
Seit ca. 3 Monaten bei Vitalogen wegen massiver Nackenmuskelschmerzen und unbeweglich steifem Hals... seit ca. 4 Wochen Beweglichkeit und Radius, sowie Schmerzen durch Behandlung etwas besser.
Seit 7.8. 2014 keine Stabiliät.Immer wieder viel Auf und Ab mit all den Absetzsymptomen.
jedoch immer mal wieder Fenster.... die ich dann versuche zu genießen und davon zu zehren[/spoil]
Goodluck
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Re: Muskel,- Gelenk & Rückenschmerzen; Verspannungen

Beitrag von Goodluck »

Liebe Siggi

Besonders an einem regnerischen und wettermässig gruseligen Sonntag wie heute ist es besonders schön, Nachrichten aus dem Forum zu lesen. Ich danke dir herzlichst für deine lieben und offenen Worte.

Ich glaube und bin davon überzeugt, dass jeder von uns seinen eigenen Weg gehen muss, obwohl wir alle unter dem selben leiden. ABSETZSYMPTOME!!! Ich würde dir deshalb nie raten, keine Versuche mehr mit Therapien, Nahrungsergänzungsmitteln, Homöopathie usw. zu wagen. Ich kann dir aufgrund meiner eigenen Erfahrungen nur empfehlen, bei all den Versuchen jedoch sehr vorsichtig zu sein, um nicht durch einen Trigger wieder in ein tiefes Loch zu fallen.

Ich selber achte jedoch möglichst gut darauf, was mich irgendwie triggern könnte. Ich habe zum Beispiel auch sehr schlechte Erfahrungen mit Homöopathie gemacht, was aber nicht unbedingt heissen soll, dass dies bei dir auch der Fall sein muss...! Trotzdem bin ich selber bereits wieder daran, eventuell den Versuch mit einer medizinisch begleiteten Fastenkur zu prüfen, da meine eigenen Probleme hauptsächlich vom Bauch aus kommen. Dies wäre praktisch ein Reset für meinen Bauch und Körper. Das Sitzen und reine Abwarten ist während der heftigen Symptome nicht wirklich mein Ding.

Wärmeflaschen und heissen Tee wende ich oft an, allerdings mit äusserst bescheidenem Erfolg.

Ich hoffe und wünsche dir von ganzem Herzen, dass du den für dich geeigneten Weg und die notwendigen Mittel findest, welche dir auch während den Wellen ein einigermassen erträgliches Leben ermöglichen!

Ich selber durfte heute Morgen erstmals nach drei Wochen wieder mit einem guten Gefühl erwachen. Die Hoffnung auf ein neues Fenster ist damit riesig...!

Herzliche Grüsse aus der momentan äusserst grauen Schweiz.

Goodluck
Symptome: 3 Wochen totale Schlaflosigkeit nachts und tagsüber vom ca. 01.01.2014 - 20.01.2014 und extreme innere Unruhe
Diagnose: Erschöpfungsdepression

Temesta und Lexotanil (Benzodiazepin) vom 20.01.14 - 15.04.14 / zu Beginn 1 mg laufend erhöht bis 4mg täglich
Entzug: Vom 15.04.14 - 15.05.14 innerhalb eines Monats Benzodiazepine von 4 mg auf 0 mg in einer Klinik ausgeschlichen...! Schlimmste Zeit meines Lebens. Während des Entzugs gefühlte 1000 Mal gestorben. Protrahierte Entzugssymptome.

15.06.2014 Remeron / Mirtazapin als Ersatzmedikament aufgrund erneuter Schlaflosigkeit nach Entzug des Benzodiazepins

Mirtazapin-Absetzverlauf:

- 30 mg Remeron (Mirtazapin) vom 15.05.14 - 30.06.14
- 15 mg Remeron vom 30.06.14 - 30.09.14
- 12.5 mg Remeron vom 30.09.14 - 31.12.14
- 10 mg Remeron vom 31.12.14 - 28.02.15

- 7.5 mg Remeron bis auf 3.40 mg Remeron vom 28.02.15 - 25.07.2017

- 3.40 mg Remeron vom 16.07.17 - 25.07.17
- 3.20 mg Remeron vom 25.07.17 - Erneut extremste Entzugserscheinungen mit Brustdruck und Atemnot etc.
- 3.40 mg Remeron vom 25.08.17 - 15.11.17 Versuch abgebrochen und wieder auf 3.4 mg erhöht
- 3.20 mg Remeron auf 2.60 in verschiedenen Schritten vom 16.11.17 - 25.03.19
- 2.60 mg auf 0 mg Remeron kalt abgesetzt ca. am 25.03.19
- 0.00 mg vom 25.03.19 - 15.04.19
- 2.40 mg wieder aufdosiert ca. am 15.04.19 aufgrund von grausamsten Entzugserscheinungen
- 2.40 mg vom 15.04.19 - 15.06.19
- 0.00 mg ab 16.06.19 - 05.07.19 erneuter Versuch eines Kaltentzugs
- 2.00 mg ab 06.07.19 erneut aufdosiert aufgrund grausamster Entzugserscheinungen / ab 31.08.wieder besser
- 1.90 mg ab 02.10.19
- 1.80 mg ab 02.11.19 Seit 06.11 massive Symptome mit grausamsten Entzugserscheinungen....
- 2.00 mg ab 17.12.19 Aufdosiert aufgrund von nicht mehr zumutbaren Entzugserscheinungen
- 1.90 mg ab 09.03.20 Während ca. 7 Tagen Atemnot und Brustdruck, danach Besserung
- 1.80 mg ab 22.03.20 Atemnot und Brustdruck / Bauchschmerzen etc.
- 1.75 mg ab 06.04.20 Atemnot und Brustdruck / Bauchschmerzen etc.
- 1.70 mg ab 20.04.20 Atemnot und Brustdruck / Bauchschmerzen etc.
- 1.65 mg ab 05.05.20 Atemnot und Brustdruck / Bauchschmerzen etc.
- 1.60 mg ab 20.05.20 Atemnot und Brustdruck / Bauchschmerzen etc.
- 1.50 mg ab 05.06.20 Atemnot und Brustdruck / Bauchschmerzen, starke Aengste etc.
- 1.45 mg ab 20.06.20 Atemnot und Brustdruck / Bauchschmerzen, starke Aengste etc.
- 1.40 mg ab 05.07.20 Atemnot und Brustdruck / Bauchschmerzen etc.
- 1.35 mg ab 01.08.20
- 1.30 mg ab 15.08.20
- 1.20 mg ab 06.09.20 Sehr starke Atemnot und Brustdruck, hoher Blutdruck, Bauchschmerzen etc.
- 1.15 mg ab 15.10.2020 Brustdruck, Nervenflattern etc.
- 1.00 mg ab 30.11.2020 Brustdruck, Atemnot, Nervenflattern, innere Anspannung etc.
- 0.00 mg ab 25.12.2020 Schreckliche Absetzsymptome
25.12.2020 - 25.09.2021 Heftige, lang anhaltende Wellen mit kurzen Fenstern. Starke Symptome wie Angst, starke
Bauchschmerzen, Brustdruck und Atemnot
25.09.2021 - 25.11.2021 Extreme Wellle mit heftigsten Symptomen. Aengste, grauenhafte Bauchschmerzen, Atemnot
und Brustdruck
25.11.2021 - Fenster von beinahe 14 Tagen. Ich glaube, nach 11 Monaten auf 0 das Gröbste überstanden
zu haben.
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Re: Muskel,- Gelenk & Rückenschmerzen; Verspannungen

Beitrag von Rosenrot »

Hallo zusammen,

in der vergangenen Woche gab es bei "Visite" einen ungewöhnlichen Hinweis zur Behandlung von Muskelkrämpfen: das Trinken des Wassers eingelegter Gewürzgurken.

https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/ ... pf101.html

Liebe Grüße
Rosenrot
Vorgeschichte und Absetzverlauf:
1. Teil
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Towanda
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Re: Muskel,- Gelenk & Rückenschmerzen; Verspannungen

Beitrag von Towanda »

Hallo,

das finde ich interessant. Ich trinke ja seit einiger Zeit Oxymel, also ein Gemisch aus Apfelessig und Honig, in Wasser verdünnt. Vielleicht gibt es da einen Zusammenhang, daß ich keine Krämpfe mehr habe.

Viele Grüße, Towanda
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02.01.21 - 0,000 mg Mirtazapin


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Re: Muskel,- Gelenk & Rückenschmerzen; Verspannungen

Beitrag von padma »

von Annanas:


Ich meine mittlerweile, daß viele Schmerzen beim Absetzen bei mir mit einem erhöhten Muskeltonus u für längere Zeit kontrahierten Muskeln zusammenhängen - bei mir an vorderster Stelle der Beckenboden sowie Hüftbeuger (Iliopsoas).

Bei diesen Kontraktionen o erstarrten Muskeln werden die Blutgefäße (damit läuft die Sauerstoffversorgung für das Muskelgewebe nicht optimal) u auch Nervenbahnen komprimiert, was mit Schmerzen verbunden ist.

Die Psyche hat da wirklich extremen Einfluß - das hängt noch mit der Kampf- o Fluchtreaktion zusammen, die im ältesten Teil unseres Gehirns (Stammhirn/Reptiliengehirn)
in Sekundenbruchteilen ausgelöst wird.
Bei Gefahr spannen sich die Muskeln reflexartig an, so daß man entweder kämpfen o flüchten kann.

Diesen Vorgang (andere Körpersysteme, wie Verdauung, Herz-, Kreislauf usw sind auch betroffen) erleben wir heute in belastenden Situationen.

Wenn dann diese Anspannung auf unsere ohnehin durch den Absetzstress kontrahierten Muskeln trifft, potenzieren/verstärken sich die Schmerzen nochmal.

Leider geschehen diese Prozesse nicht nur, wenn man in der belastenden Situation ist, sondern schon Gedanken daran, können diese Reaktion auslösen.

Bei mir ist das tatsächlich so, ich habe jetzt beim letzten Absetzschritt sehr bewußt darauf geachtet.
Mir helfen deswegen wahrscheinlich auch nur Entspannungsübungen, Meditationen u das Gedankenaufräumen.

Schwierig wird es auch, wenn man "mit Gewalt" entspannen will - das schließt sich eigentlich schon aus - also sich den Druck macht, jetzt unbedingt entspannt sein zu wollen.
Funktioniert nicht, auch meine eigene Erfahrung.

Am besten hilft mir ruhige Umgebung, geführte Meditation - ich bin bei der Barmer Gek versichert u die unterstützen eine einjährige, kostenlose Benutzung der App "7mind" - kann ich nur empfehlen: es gibt dort verschiedene Kurse, Meditationen für verschiedene Anlässe, wie bspw bei Schmerzen, zum Einschlafen usw.

Oder Ölmassagen für den Bauch - da merke ich auch direkt, wie die Schmerzen nachlassen.

Ich muß das beim nächsten Absetzschritt weiter beobachten u durchführen - mal schauen, ob ich damit gleich zu Beginn die Schmerzspitzen verhindern kann.
viewtopic.php?p=397752#p397752
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Re: Muskel,- Gelenk & Rückenschmerzen; Verspannungen

Beitrag von Stud_psych »

Hallo Zusammen,

ich leide leider momentan an stark muskulären Symptomen. Momentan insbesondere an Muskelschmerzen und brennen bei Belastung. Magnesium konnte mir leider nicht helfen:/

VG
Sommer 2012 20mg Citalopram
Herbst 2012 wechsel auf Escitalopram
Winter 2012 wechsel auf Duloxetin 60mg
2015 wechsel auf Venlafaxin 75mg, später aufdosiert auf 150 mg
Februar 2017 150 mg Venlafaxin
Bis Ende März auf 110mg runter
Bis April runter auf 75 mg

Mai- September jede 6-8 Wochen um 3-4 mg reduziert.
Oktober pause
Anfang November auf 42 mg (um 3 mg reduziert).
01.01.18 Reduzierung auf 39 mg
01.4.18 reduziert auf 36 mg
22.5.18 reduziert auf 27 (ausversehen)
23.5.18 aufdosiert auf 33 mg (122 Kügelchen)
28.11.18 reduziert auf 119
17.01.19 reduzierung auf 116
04.03.19 Reduzierung auf 110
Reduzierung jede 6-8 Wochen um 5 %

Seit dez 2020 auf 28 Kügelchen
Februar 21 25 Kügelchen
Juli 21 23 Kügelchen
September 21 21 Kügelchen
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Re: Muskel,- Gelenk & Rückenschmerzen; Verspannungen

Beitrag von Straycat »

Hallo StudPsych,

seit wann nimmst du denn das Magnesium ein?
Oft braucht es etwas, bis es wirkt. Mir konnte es aber auch nicht direkt gegen die Muskelschmerzen helfen, leider :(
Am besten wirkt bei mir meistens Wärme (außer es sind Nervenschmerzen).

Liebe Grüße,
Cat
Meine Geschichte und mein Absetzweg:
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Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
Luna
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Re: Muskel,- Gelenk & Rückenschmerzen; Verspannungen

Beitrag von Luna »

Hallo
Hat hier jemand Erfahrungen mit Lumboischialgie?
Mai 2020 so akut, dass ich nicht mal auf Toilette sitzen konnte. Keine 30 Sekunden und ich habe vor Schmerzen geweint. Nach zwei Monaten konnte ich schon wieder 2 km laufen. Manchmal mit Pausen und manchmal sogar ohne. Im November konnte ich schon wieder wandern und hatte nur noch leichte Schmerzen bei Streckung meines linken Beines. Im Juni 2020 MRT Bandscheibenvorfall und zwei Vorwölbungen. Nerv eingeklemmt beidseitig daher auch ganz leichte Schmerzen rechtes Bein allerdings nicht schlimm.
Dann zum 1.12 ein misslungener Umzug und Rückenschmerzen kamen zurück aber noch nicht das Bein. Die Wohnung unverträglich und wir mussten schnell eine neue suchen. Leben im Wohnmobil. Im Januar ging dann auch mehr los mit Schmerzen in den Beinen. Februar neue Wohnung. Musste viel renoviert werden und weiterhin leben im Wohnmobil.
Schmerz im Bein kam nun auch zurück und wieder kein sitzen und kaum laufen. Leider bis heute. 1 Kilometer mit Pause schaffe ich.
Über Ostern stellten wir fest, dass in die neue Wohnung Rauch, Duftstoffe und so weiter vom Nachbarn durch die Böden reinzieht. Wohnung undicht und stinkt immer. Mein Partner und ich vertragen die Wohnung beide nicht. Wir müssen hier aushalten. Seelisch bin ich am ende. Wohnung finden....schwierig hier aber wir suchen.
Schmerzen triggern extrem meine Kindheit. Alles kocht hoch. Jeder Tag ist ein Kampf. Brauche sogar mehr Therapie. Leider alles über Telefon und Video. Meine Psychologin ist jetzt auch weiter weg seit Umzug. Über 100 km.
Ich vertrage nach wie vor keine Medikamente und kann somit nichts einnehmen. Zwei Spritzen habe ich mir geben lassen aber mehr Nebenwirkungen als Wirkung.
Operation kommt für mich nicht in Frage. Versuche zu dehnen und das zu spazieren was geht. Mein Bein tut weh incl Missempfindungen wie Taubheit und kribbeln. Taubheitsgefühle vor allem im Fuß.
Wegen der Intoleranzen merke ich mehr Schmerzen wenn ich was falsches esse. Auch super nervig. Das feuert die Entzündung richtig an. Manchmal habe ich noch alte Symptome inklusive.
Am 10.06 habe ich einen Termin bei einer Osteopathin, die auch nach Liebscher-Bracht arbeitet. Mal schauen ob das hilft.
Viele sagen...es beruhigt sich nicht, weil du in einer schwierigen Situation bist und dich nicht wohl fühlen und entspannen kannst. Also kein Zuhause und so weiter. Ja ich denke,dass das mit einspielt.
Hatte hier jemand mal Lumboischialgie wo das länger gedauert hat? Ich brauche echt ein bisschen Hoffnung. Ich war hier bei einem Orthopäden und der war so grausig, dass ich danach 3 Tage Albträume hatte.
Liebe Grüße an alle
Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 3 bis 4 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.
► Text zeigen
Leah
Beiträge: 18
Registriert: 31.05.2018 17:26

Re: Muskel,- Gelenk & Rückenschmerzen; Verspannungen

Beitrag von Leah »

Hallo liebe Luna,

das tut mir so sehr leid für dich und ich kann mit dir empfinden.
Wie geht es dir denn inzwischen?
Hat sich die Wohnungssituation verbessert?

Angefangen hat es bei mir mit sporadischen Knieschmerzen vor drei Monaten die immer heftiger wurden.
Dann kam die Ischialgie mit unerträglichen ausstrahlenden Schmerzen bis in die Füße dazu
und ich wurde jetzt endlich am degenerativen Meniskusriss beidseitig operiert mit weiterhin Knieschmerz durch X Bein Knorpelschaden.
Die Neuropathien an den Füßen sind stärker geworden.
Ziehende Schmmerzen über den Rumpf in den Arm mit Zuckungen die laut Physiotherapeutin durch die Muskelverkürzungen entstanden sind.
Kenne ich leichter schon von früher und vermute Small Fiber Neuropathie.

Hat dein Termin bei der Osteopathien dir Linderung gebracht?
Ich war einmal bei einer Liebscher/Bracht Therapeutin die Engpassdehnungen machte und mir Übungen zeigte.
Danach hatte ich irre Muskelschmerzen, konnte aber ein paar Tage etwas besser gehen.
Das Buch von ihm über Ischias /ISG mit den Übungen hilft mir was, vor allem drücke ich jeden Abend mit einem Ball das Gesäß
und in die Schmerzpunkte im seitlichen Bereich mit dem Daumen.

Muskelentspannung nach Jakobsen hilft mir etwas auch gerade nachts um wieder in den Schlaf zu finden.
Wärmflasche und auch schon mal Eis.
Mindestens dreimal Dehnübungen am Tag um schmerzfreier zu sein - aber auch nicht zu viel oder zu stark, das machts dann wieder schlimmer.
Mein Physiotherapeutin tut mir gut - bekomme das Rezept verordnet nach OP.

Auch Hausärzte stellen ein Rezept aus, ist es dir möglich da was zu bekommen?
Einen anderen Orthopäden aufsuchen?
Und einen guten Physiotherapeuten suchen. Privat bezahle ich da für 20 Minuten 22,50,- Euro die ich mir vor OP gönnte.

Schmerzen triggern extrem die Psyche - das geht echt an die Substanz.
Und umgekehrt bei Schlaflosigkeit wenn ich mir viel Kopf mache verstärken sich die Schmerzen.
Ich würde mich beim Bandscheibenvorfall auch nicht operieren lassen, war aber auch noch nicht im MRT.

Wenn du kurze Strecken draussen gehen kannst ist schon mal gut. Geht es dir danach besser?
Ich vermisse das draussen sein sooo sehr und muss noch was abwarten.

Vertrage auch nach wie vor keine NEM, der D3 Spiegel ist runter und brauchte Substitution für Kiefer und Knochen und Immunsystem.
Wie machst du es?
Auch Essen nach wie vor schwierig bzw vom Darm her etwas besser mit morgens Flohsamen und Zeolith.

Hatte auch früher zweimal monatelange Ischiasschmerzen - aber nicht in dieser Intensität.
Lass uns die Hoffnung nicht aufgeben und weiter machen, das Gute und Schöne sehen.
Denk an dich und grüss dich
Leah
Trimipramin 25 mg abgesetzt in 9/2020 - 2 Wochen auf 12mg, 2 Wochen 6mg und seit 28. 9. 2020 auf 0

Starke anhaltende Kopf- und Kieferschmerzen, Urtikaria, Unruhe und Schlafstörungen,
Magendarmsymptomatik HIT/MCAS histaminarme Ernährung, NEM Magnesium, Vit C
Wiedereindosierung mit 0,1mg Trimipramin am 19. u 20.1., 0,05mg vom 21.-31.1.2021 und abgesetzt
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