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Histamin-Intoleranz im Entzug

doolinbay
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von doolinbay »

Hallo zurück,

naja ich liege jetzt seit 3 Jahren komplett flach, kann nicht mehr arbeiten, da zwischen der Kaltentzug und jetzt der Entzug. Nebenbei viel Traumatherapie, dennoch kaum Besserung. Jetzt geh ich nochmal das körperliche an. Da stimnt einfach was nicht und somit wird der Entzug und alles viel schwerer.
Mein Leben besteht nur aus puzzlen und lesen, wenn es geht. Mehr klappt nicht.
Mein einziges Interesse, in dem ich auch voll über meine Grenzen gehe, sind Flohmärkte. Tja und dann kam Corona.
Seitdem geh ich fast gar nicht kehr raus.

Tja der Stress (beruflich) ist auf einer Seite weg, dafür hab ich jetzt Ängste und kann nicht mehr in meiner Wohnung sein. Die Lärmbelästigung dort triggert mich total an. Finde nichts Neues und meine Eltern, bei denen ich untergekommen bin, verstehen mich nicht.
Also erneuter Stress sozusagen.

Jedenfalls werde ich dieses Jahr meine Kraft sammeln und mir mein Leben zurückholen und aufklären, damit anderen nicht das Gleiche passiert.
Depression 2001
Fluoxetin und Opipramol-dauermüde

Angeblich Bipolare Störung 2010
Lamotrigin-Totalzusammenbruch, schnelle Wechsel von Lyrika,Venlafaxin, Mirtazapin, Abilify, Imap und anderen in 10 Wochen.

Tagesklinik, 1,5 Jahre krank, Gutachter entscheidet Gesundschreibung-ab in den Beruf mit keinerlei Besserung.
Immer noch chronisch eschöpft und antriebslos.

Citalopram 30mg und Seroquel
Ab 2011 Lithium-keinerlei Besserung
Weiterhin nonstop erschöpft, Brain Fog

2016 Totalzusammenbruch. Schnelle Wechsel von Elontril und anderen Medis.

Auf eigenen Wunsch auf 10mg Citalopram und 20mg Dominal-Besserung der Absetzsymptome aber weiter vollkommen erschöpft.

2017 Reha mit deutlicher Verbesserung
2018 Absetzen nach Art des Neurologen-totaler Kaltentzug.
Nach 3 Wochen wieder eindosiert. Seitdem auf gleichem Level wie vorher.

23.9.2019 10mg Citalopram, auf 9,5mg
30.10.2019 9mg
20.12.2019 8,7mg
28.1.2020 8,4mg
Schlimme Absetzprobleme!
7 Monate pausiert weil Symptome und starke Belastung finanziell und privat.

1.8.20 8,2mg
23.9.20 8mg Juchuhhhh die 8mg sind da. Aber kein Ende in Sicht und der Preis ist sehr hoch :sad-angel:
Luna
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Luna »

Hallo
Nicht selten ist es, dass man noch andere Intoleranzen hat. Das ist gar häufig vor allem wenn man lange Medikamente genommen hat. Wenn dann kannst du da schauen.
Du darfst aber nicht vergessen, dass die Medikamente ein sehr stärker trigger sind und eben sehr krank machen und mehr.
Da sucht man sich blöd und eigentlich hat man das größte Problem vor seinen Augen liegen. Mich haben die Medikamente damals massiv getriggert. Es kam sogar eine Erleichterung als sie weg waren.
Selbst die kleinste Menge war schlimm. Mein Körper lief auf Hochtouren bei den Medikamenten. Trotzdem hat mir geholfen viele Lebensmittel weg zu lassen,Duftstoffe zu meiden und andere Toxine im Haushalt um Mastzellen etwas zu beruhigen.
Ich habe auch noch andere Intoleranzen durch die Medikamente und diese musste ich auch beachten.
Irgendwann ging es mir so gut..nicht Symptomefrei aber gut...das ich immer mehr vertragen habe und leider auch zugeschlagen habe. Leider bin ich damit zurück gelaufen und habe nun gut Schmerzen. Daher bleibt mir nun wieder Karenzzeit. Ich bin aber nicht mehr Bettlägerig wie damals. Nur die Schmerzen belasten und der Stress macht es nicht besser derzeit. Wir hatten Probleme bzgl Umzug, dann der Coronastress...das bleibt alles nicht ohne Spuren.
Halte durch bzgl Entzug. Das ist das A und O und vielleicht kann dir Karenzzeit auch helfen incl meiden von Triggern der Mastzellen damit der Entzug leichter fällt.
Ich merke, dass du dir Druck machst und das knallt die Mastzellen richtig hoch.
Du wirst den richtigen Weg finden.
Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 3 bis 4 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.
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doolinbay
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von doolinbay »

Hallo Luna,

danke für deine vielen Tipps. Also Unverträglichkeiten an sich habe ich gar nicht mal. Zum Glück!
Dafür halt 1000 andere Sachen, aber die waren vor dem Entzug schon da. Naja und jetzt kommen halt andere Dinge dazu.
Dennoch denke ich, dass ich eben gegen zu viele Windmühlen kämpfe und dass der Entzug nicht so heftig wäre, wenn der Rest mal unterstützt wäre.
Ich kann es schwer beschreiben da ich schon so lange leide und kein Leben mehr habe.

Klar bedingt sich alles, das ist ja das schwere. Ich merke aber jetzt schon allein durch die Schiene endlich ne Besserung. Vorher war ich jeden Tag komatös und müde. Jeden Tag, immer wieder. Es ist so schwer. Man kann sich kaum bewegen.
Ich versuche mir keinen Druck zu machen zusätzlich zu meiner Situation, aber ich denke, es ist an der Zeit etwas zu tun und damit alles leichtet wird. Manchmal wundert es mich, dass ich überhaupt noch stehe nach den 20 Jahren.

Und ja, auch wenn man es nicht glaubt, es geht immer noch schlimmer! Im Kaltentzug hab ich wirklich aufgegeben und konnte nicht mehr aufstehen.

Ich werde auf jeden Fall versuchen zu berichten wenn ich die Erleuchtung habe :o und hoffe auf weiterhin wertvolle Tips hier.
Warten wir es ab und ich übe mich in Geduld.
Liebe Grüße
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2018 Absetzen nach Art des Neurologen-totaler Kaltentzug.
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23.9.2019 10mg Citalopram, auf 9,5mg
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Leah
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Leah »

Hallo Luna,

habe hier sehr viel immer und immer wieder gelesen und will mich endlich ganz herzlich bei dir bedanken.
Deine Wissen zu HIT/MCAS ist enorm und hat mir sehr weitergeholfen zu verstehen was in meinem Körper passiert.

Habe seit Jahren große Probleme damit die sich jetzt im Entzug massiv verstärkt haben.
In deiner Symptomliste finde ich mich sehr wieder - danke!
Ich hatte mehrere entzündete Zähne und meine Zahnärztin sagte, dass sie das so noch nie gesehen hat.
Auch vom jahrelangen Histaminüberschuss!
Ende Februar habe ich nochmal eine KieferOP mit Entfernung sog. Nicos aus den ehemaligen Weisheitszahnbereichen
und große Angst, da ich im Entzug jetzt viel heftiger reagieren werde.
Möchte die OP aber nicht verschieben, da die chron. Entzündungen im Kiefer auch sehr viel Unheil anrichten.

Letzte Woche hatte ich ein Ultraschall der Schilddrüse mit vergrößerter bekannter Jodmangelschilddrüse -
und neu für mich - drei kleine echoarme Knoten. Sollte unbedingt Jod einnehmen was ich absolut nicht vertrage.
Habe mir wieder die Lugolsche Lösung bestellt die auf die Haut aufgetragen Jod resorbiert und hoffe auf etwas Verträglichkeit.
Fisch geht z Zt gar nicht, Milchprodukte sehr wenig, Fruktose schwierig. Gemüse, Hafer- und Hirsebreie halten mich aufrecht.
D3 habe ich wieder abgesetzt was ich für den Kiefer nehmen sollte.
Mit der homoöpatischen Dosierung Trimi aktuell auf 0,05mg (muss die Signatur noch ändern) bin ich unglücklich
da doch noch nicht vom dem Zeugs weg.
Die fast täglichen Kopfschmerzen mit Unruhe sind am schlimmsten auszuhalten.

Du kennst das alles und hast das schlimmste hinter dir und ermutigst und erklärst hier unermüdlich, danke dir :)

Viele liebe Grüße
Leah
Trimipramin 25 mg abgesetzt in 9/2020 - 2 Wochen auf 12mg, 2 Wochen 6mg und seit 28. 9. 2020 auf 0

Starke anhaltende Kopf- und Kieferschmerzen, Urtikaria, Unruhe und Schlafstörungen,
Magendarmsymptomatik HIT/MCAS histaminarme Ernährung, NEM Magnesium, Vit C
Wiedereindosierung mit 0,1mg Trimipramin am 19. u 20.1., 0,05mg vom 21.-31.1.2021 und abgesetzt
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Luna
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Luna »

Hallo Leah
Vielen lieben Dank für deine Nachricht.
Das mit deinen Zähnen tut mir leid. Wichtig zu wissen...nicht die Zähne sind entzündet sondern die Nerven. Ich hatte das auch und dadurch viele Falsch Behandlungen und ein toten Zahn, der noch dringend raus muss,da tote Zähne belasten.
Ich wusste damals nicht, dass die Entzündungen aufgrund der starken Mastzellenaktivität waren wegen der Medikamente. Seid ich auf 0 bin, habe ich mit den Nerven da keine Probleme mehr aber ich muss auf Ernährung achten. Ich habe eine Weile nicht so drauf geachtet und andere auch Nervenschmerzen bekommen.
Aber ich kann ein Weg finden um das zu beruhigen. Ohne Medikamente ist das etwas schwerer.
Psychopharmaka gibt es nicht in homöopathischen Dosen. Jede Dosis ist für den Körper eine Wirkung und Belastung wo er dann kämpfen muss.
Kleine Knoten hatte ich auch früher in der Schilddrüse aber die sind von alleine verschwunden.
Fisch wird erst gehen wenn du nicht mehr so empfindlich bist. Hähnchenbrust bio wäre eine Möglichkeit. Manche vertragen Pute besser. Lass Milchprodukte ganz weg. Mit Fruktose schieße ich mich oft ab. Fruktoseintoleranz. Wenn du mal Kraft hast dann kannst das bei dir testen lassen,falls alleine nicht geht. Mach aber ohne Druck und der Entzug ist erstmal wichtig. Das wirst du schaffen. Es ist vollkommen normal, dass der Körper reagiert wenn du runter dosierst. Habe keine Angst davor und achte gut auf dich. Gönne dir viel Ruhe. Der Körper arbeitet viel.
Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
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Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.
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Leah
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Leah »

Hallo Luna,

danke für deine Antwort,
hatte einige Versuche dir zu antworten gemacht aber vor Schmerzen nichts recht hinbekommen.

Freut mich, dass du deine Zahnnerven nicht mehr spürst und ja, dein toter Zahn sollte raus.
Am besten direkt ein Zirkon Implantat setzen lassen.
Ganzheitliche Zahnmediziner behandeln so und sehen die Zusammenhänge für den meist kranken Körper.
Es gibt einige Praxen (Achtung auch da genau hinschauen) und auch Literatur darüber.

Leider habe ich auch noch eine Kieferostis sog. NICOs in früheren Weisheitszahnbereichen und die OP am 25. und wünschte,
ich hätte es hinter mir.
Vitamn D3 vertrage ich gar nicht mehr und der Spiegel sollte viel höher sein für die Kieferknochenheilung.
https://www.deguz.de/de/kieferostitis-/-nico/

Wann hast du nach 0 wieder mehr vertragen an Nahrung und auch an NEMs?

Fühle mich wie im Tunnel ohne Licht am Ende zu sehen und mache mir Vorwürfe die nichts bringen.
Hatte keine Ahnung wie das alles zusammenhängt und viel zu lange die PP eingenommen mit vielen vergeblichen Absetzversuchen.

Wegen der Jodmangel Struma habe ich einen Versuch mit 1 Trp Jod ohne Zusatzstoffe gemacht was gründlich daneben ging
mit starken Mastzell Symptomen. Habe seit längerem so was wie Muskelzuckungen am Hals was sehr unangenehm bis schmerzhaft ist.

Super, dass deine Knoten wieder weg gingen. Das macht mir Mut und Hoffnung.
Jodmangel hast du keinen? Ißt du viel Fisch?

Stimmt, PP gibt es nicht in homöopathischer Dosierung.
Simon gab mir den Tipp der Schmerzen wegen.
Es war sehr unangehm für mich das Zeugs zu verdünnen und einzunehmen und ich hatte auch keine positiven Auswirkungen
so dass ich nach 12 Tagen wieder aufhörte.

Vor Jahren habe ich alle Atemtests auf NM Unverträglichkeiten gemacht und hatte nichts.
Heute geht es mir am besten gutenfrei, sehr wenig Fruktose d h ein kleiner Apfel oder wenig Heidelbeeren im Haferbrei
ab und an und wenig Quark mit Kartoffeln.
Auch Kräutertees trinke ich nicht mehr als ich von deiner Salicylatunverträglichkeit las, das kann bei mir auch so sein.
Pute und Hähnchen esse ich zu wenig und muss mir vom Biometzger wieder frisch was holen.
Starken Zinkmangel zeigte die Vollblutuntersuchung, Kupfer- Kalium und B12 zuwenig.

Frisches rohes Gemüse - was geht - hat vieles was der Körper benötigt denke ich und esse sehr gerne Fenchel und Süssskartoffeln roh.

Leistungsmäßig bin ich am absoluten Limit und gönne mir alle Ruhe. Leider gehen schöne Dinge wie wandern auch nur sehr eingeschränkt.
Wenn nur die Schmerzen mit Unruhe, Angst und Schlaflosigkeit sich in Grenzen halten.
Der Virus jetzt im Entzug würde die Problematik bei einer Infektion enorm verstärken und an die Impfung kann ich nicht denken,
hatte bereits früher starke Impfreaktionen.

Hälst du eine MCAS Diagnostik für sinnvoll?

Habe meine Patientenverfügung darin ergänzt, dass ich im Notfall bei einem schweren Verlauf Vollbeatmung ect ablehne
und nur eine Palliativmedizinische Behandlung wünsche.

DANKE dir und liebe Grüße
Leah
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Luna
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Luna »

Hallo Leah
Nach 0 habe ich erstmal gar nichts vertragen und diese Phasen habe ich bis heute wenn ich abgeschossen bin. Das ist dann sehr schwer.
Da musst du selbst ein Weg finden. Ich kenne da keinen wenn man abgeschossen ist. Aushalten und runter fahren nur.
Ich suche da selbst immer ein Weg und wenn ich empfindlich bin dann geht wohl kein Fisch. Ist schwierig dann. Jeder Mensch ist individuelle und daher muss nem immer selbst schauen was einem bekommt.

Wegen der mcas Diagnose...musst du entscheiden.

Mich plagen derzeit wieder Rückenschmerzen und ischialgie zum zweiten mal. Ich weiß mir derzeit kein Rat. Manchmal bin ich selbst sehr verzweifelt, weil 5 Jahre nach 0 noch immer so ein Chaos aber damit bin ich nicht alleine. Manche haben Glück und den geht es schneller besser. Individuelle.

Ich wünsche dir viel Kraft auf deinen Weg. Achte gut auf dich und mach nicht so viel blödsinn wie ich.

Liebe Grüße luna
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Leah »

Hallo Luna,
puhhh, das ist echt heftig und konnte ich mir früher gar nicht vorstellen in ganz vielem so sehr eingeschränkt zu sein
und trotz alledem die heftigen Symptome.

Tut mir sehr leid mit deinen Schmerzen und der Ischialgie.
Kennst du deinen B12 Wert bzw den Holotranscobalamin der viel genauer ist und frühzeitiger anzeigt ob ein Mangel vorliegt?
Ich hatte auch immer wieder mit Ischialgien zu tun und monatelange Beschwerden.
Einmal hatte ich Rehasport verschrieben bekommen und konnte die Übungen kaum ausführen.
Nach einer Spritze B12 waren die Schmerzen weg so dass ich sie eindeutig damit in Zusammenhang bringen konnte.
Jetzt achte ich darauf und will auch nicht zu viel spritzen und vertrage sie auch überhaupt nicht mehr.

Vielleicht hilft dir auch der Frühling und die Wärme, das wünsche ich dir sehr.

Danke dir, ja ich achte auf mich soweit das geht, es ist oft sehr anstrengend.
Mein Tagebuch hilft mir dabei und doch kann ich vieles nicht einordnen.
Es summiert sich an den aufeinanderfolgenden Tagen und dann geht nichts mehr.

Was meinst du für einen Blösinn den du gemacht hast?

Ganz liebe Grüße mit guter Besserung und ein schönes Frühlingswochenende, was wir hier im Rheinland bekommen sollen.
Leah
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Luna
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Luna »

Hallo Leah
Was meinst du für einen Blösinn den du gemacht hast?
Ich war mit meiner Ernährung lange achtsam und streng und dann ging mehr. Das war klasse. Wenig Symptome und mal genießen.
Der Mut wurde zu groß und irgendwann aß ich alles. Auch süßes usw. Ging auch erst gut und dann schlichen sich immer häufiger Rückenschmerzen ein aber verschwanden. Irgendwann blieben sie dann. Lange Geschichte...hängt aber halt mit Darm usw zusammen.

Achte gut auf Dich. Es ist mühsam und man brauch viel Geduld und manchmal etwas Hilfe aber ich würde nie wieder zurück wollen zu Pillen.

Liebe grüße
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Leah »

Hallo Luna,

danke dir, dass du mich daran erinnerst achtsam zu sein.
Ich weiss was du meinst mit hier und dort doch mal was testen an Leckerem
und habe das auch immer wieder hinter mir in früheren Absetzversuchen.
Das tue ich jetzt alles nicht und immer wieder diese krassen Symptome ....

Komme gerade aus einer 24 Stunden Attacke mit Kopf- und Kieferschmerz, Niesreis und wieder Juckreiz,
etwas Blähungen, Schlaflosigkeit ect. typische Hit / MCAS Symptome, passe sehr auf mit dem Essen und auch sonst.
Es schaukelt sich in zwei bis fünf Tagen auf so dass es mir von Tag zu Tag schlechter geht und dann entlädt.
Diese chronische Variante mit HTMT?
Weiss echt nicht was tun - noch eingeschränkter essen?
Irgendwas unverträgliches muss es doch sein oder sind das alles die Botenstoffe/Rezeptoren die sich irgendwann regulieren?
Oder hat es mehr mit der Schilddrüse mit den Knoten und der Struma zu tun?

Wie geht es dir mit den Schmerzen?

Viele Grüße Leah
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Luna »

Hallo Leah
Kennst du die Triggerliste von mcas?
Mastzellentrigger:
Hitze, starke Kälte, Viren, Bakterien, Medikamente, Duftstoffe,Chemikalien in Putzmittel in Kosmetika usw,Vibration oder Reibung der Haut wie Massagen,Schmerzen,Sport,körperliche Anstrengung,starke Temperaturwechsel,wenig Schlaf,Stress, Aufregung, starke Emotionen,sämtliche Allergien,Alkohol,Zigaretten,Menstruation,Ernährung,Verbrennung,Pestizide,Umweltgifte,Insektenstiche,Quallen,Farbstoffe,Geschmacksstoffe,Konservierungsstoffe,Schimmel,Lärm,Wunden...
Hier die Liberatoren
https://www.philosophie-des-gesundwerde ... beratoren/

Wie du siehst....es ist nicht einfach. Du bist doch ja eh noch im Entzug. Das ist trigger genug also das Medikament und der Entzug usw.
Das Mastzellen reagieren, dass ist normal und ganz wichtig sonst könnte kein Mensch leben. Bei uns wird das alles nur zu viel, weil Medikamente eben keine Bonbons sind und Spuren hinterlassen. Chemie ist massiver Stress für den Körper. Der Körper wird gehindert normal zu arbeiten.
Wenn du auf Qualität bei Lebensmittel achtest dann ist das schon mal gut. An sich sind solche Lebensmittel nie schuld und böse aber unser Körper kann mit vielen Dingen nicht umgehen, weil der durch pp gehemmt wurde in seiner Arbeit...durch Stress. Das ganze ist auch ein Trauma für die Seele.

Ich stelle mir das immer so vor....
Die Medikamente erhöhten den Stresspegel und vieles war gedämpft,blockiert,runter gefahren usw durch die Medikamente und durch Schutz vom Körper. Alles verändert. Weg von Natur. Dann setzt man die Medikamente ab....alles wird in Gang gesetzt zur Heilung aber so einfach ist das nicht, weil Puzzle fehlen, die eigentlich der Körper brauch und erst mit der Zeit regenerieren kann. Das Immunsystem tobt sich mächtig aus und wird stärker...wir empfindlicher. Wenn emotionaler Stress durch Trauma, Ängste usw hinzukommen dann ist das auch Belastung für das System. Es ist alles nicht einfach.

Konzentriere dich erstmal auf den Entzug. Strebe nicht nach Symptomfreiheit, weil die wirst du erstmal nicht haben. Schaue was du tun kannst damit es dir einigermaßen ok geht. Meide Zucker und Fruktose,weil erhöht Entzündungen. Rest schaue selbst aber so, dass du noch Nahrung hast. Versuche dich so oft wie möglich zu entspannen und wenn nix geht dann bleib liegen. Kein Druck.
Ich bin derzeit stark abgeschossen. Stress wie Ängste, durch Umzugssituation und unverträglich gegessen. Naja...macht mir Angst, weil es mir nicht gut geht aber ich kann nichts tun außer Ruhe und das was geht. Die ganze Sache hat mich auch arg traumatisiert. Achte auf dich.
Suche nicht nach zig Schubladen. Das macht alles nicht besser. In der Situation in der wir Stecken könnte man uns alle Diagnosen verpassen. Meine Freundin hat ein Din A4 voll seid Entzug. Sie sammelt aus Angst und Ärzte geben Diagnosen.
Sie nahm ein Antidepressiva und ist nun 4 Jahre auf 0. Hat schwere Hypochondrie entwickelt und ist ständig zum Arzt gelaufen. Meistens wollte man sie in eine Klinik stecken und immer bekam sie ein Rezept pp oder andere Medikamente aber sie will keine Medikamente. Sie ist zum Arzt gerannt, weil sie Angst hat, dass sie stirbt wegen den ganzen Symptome.
Was immerhin gesichert ist...sie hat dank pp eine Fructoseintoleranz, Laktoseintoleranz, Histaminintoleranz, sorbit-intoleranz. Sie soll wegen den Darm auf Gluten verzichten und Salicylsäuren gehen nicht wegen der starken hit bzw mcas bei ihr. Alles ähnlich wie bei mir. Nur ich habe nicht alles untersuchen lassen.
Es ist ok wenn man was abklären lassen will beim Arzt. Was man daraus macht,dass ist jedem selbst überlassen.

Liebe grüße
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von doolinbay »

Hallo zusammen,

ich lese weiterhin hier fleißig mir und bin grad absolut sprachlos! Sprachlos über euer Wissen und den obigen Artikel-da wird einem ja himmelangst.
Mit tut basische Ernährung sehr gut bezüglich meiner Übersäuerung aber ich denk ich ragiere trotzdem.

Im Moment sündige ich extrem weils mir ja irgendwie eh immer schlecht geht.
Es ist schwer und leider nicht immer deutlich.

Sprachlos aber auch weil es so viele Probleme mitbringt und ich das Gefühl habe es NIEMALS zu schaffen. Dabei sind die Symptome Kinkerlitzchen gegen das, was ich die letzten Jahre durchhabe.
Es ist einfach nicht greifbar was zur Hölle da alles dranhängt und auslöst.
Auch mir steht ein Unzug bevor ins Ungewisse. Es ist so beängstigend und die Ängste werden durch solche Sachen wie HIT etc noch größer und so unwirklich, fühlen sich so falsch an.

Ich muss erst Mal drüber nachdenken und weiter schauen wie ich mich schütze und unterstütze.
Danke für euer Wissen!

Liebe Grüße
Doolinbay
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30.10.2019 9mg
20.12.2019 8,7mg
28.1.2020 8,4mg
Schlimme Absetzprobleme!
7 Monate pausiert weil Symptome und starke Belastung finanziell und privat.

1.8.20 8,2mg
23.9.20 8mg Juchuhhhh die 8mg sind da. Aber kein Ende in Sicht und der Preis ist sehr hoch :sad-angel:
Luna
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Luna »

Hallo Doolinbay
Kannst du sagen was dir so Angst macht? Vielleicht kann man dir die Angst nehmen. Du meinst irgendwas in mein Beitrag schätze ich und ich möchte nicht, dass da irgendwas Angst macht.
Jeder Mensch ist individuelle und bei jedem Menschen verläuft oft alles anders.
Ich bin sicher, dass du deinen eigenen Weg finden wirst der dir gut tut. Es brauch alles Zeit und nicht bei jedem ist der Weg sehr anstrengend.

Liebe Grüße
Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 3 bis 4 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.
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Clarissa
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Clarissa »

Hallo, Ihr Lieben.

Wenn ich mir die Triggerliste so anschaue, aus der Luna gestern Abend zitiert hat, dann triggert ja das ganze Leben!
Damit kann ich mich nicht anfreunden. Wo bleibt denn da der Genuß? Ich finde, ein bißchen Genuß ist auch wichtig für ein zufriedenes Leben. (Ein Stückchen gute Schoki bringt mir meist richtig Freude 🙈😉 ...)

Alles Gute und VG von Clarissa
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Luna
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Luna »

Trigger heißt nicht, dass das was schlimmes sein muss.
Mastzellen reagieren bei jedem Menschen und das ist auch gut so. Ohne Mastzellen wurden keine Wunden heilen, die Verdauung wurde still liegen usw.

Bei mcas geht es eher darum das zu meiden was einem Schadet und das Problem sind nicht von Grundauf unsere Mastzellen sondern zb die Medikamente,die wir nahmen. Die Mastzellen sind überaktiv, weil alles durcheinander gekommen ist. Mastzellen sind Helfer im Körper und müssen viel Aushalten. Bei der mcas schießen sie gleich nur zu schnell los.
Die Liste zeigt nur was Mastzellen anregen aber nicht, dass man alles meiden soll....geht ja auch gar nicht.

Für manche ist solch eine Liste gut wenn gerade die Mastzellen wirklich massiv aktiv sind dann kann der oder diejenige schauen ob man was meiden kann damit es einem etwas besser geht.
Angst sollte das nicht machen...ist eh Stress und trigger und schaue da...kann man auch nicht immer meiden. Manchen hilft dann aber Meditation um Stress zu senken....usw.

Leben und genießen soweit man kann ist sehr wichtig, weil das senkt Stress und erhöht Botenstoffe, die dabei helfen das es einem besser geht.
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Fabsen2

Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Fabsen2 »

Ich kann gar nichts mehr essen, habe keine energie, ich kann doch jetzt nicht warten bis der entzug vorbei ist da gehe ich vorher drauf. All die videos von der webseite helfen überhaupt nichts, ich kann doch jetzt nicht all die jahre einfach nur tag für tag höllenqualen durchleiden. Die Liste mit triggern ist elend lange, darf man noch atmen? Ich komme damit nicht klar, ich vertrage keine kh, keine milch, kein histamin, kein ei, kein fleisch, kein gemüse, alles verursacht schmerzen, blähungen, ich bin unterzuckert und habe keine chance mich zu regenerieren weil dies dermassen viel stress verursacht das ich nur noch am weinen bin.und wie soll man sich mit videos behelfen wenn man nur noch leidet, das kann doch nicht sein, und ich hab noch 200mg trittico an der backe, getraue mich ja gar nicht dies abzusetzen. Für mich geht eine Welt unter.
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Luna »

Also wenn die Liste trotz Erklärung solch Angst macht dann bitte ich den Beitrag zu löschen.
Mir hat da einiges geholfen und Angst gemacht hat mir das nicht, da mir das Erklärt wurde, dass das nichts schlimmes ist und wie ich damit umgehen kann.
Das habe ich hier auch versucht aber leider hilft das nicht.
Daher bitte löschen. Sie steht eh hier schon irgendwo in den Beiträgen.
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Fabsen2

Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Fabsen2 »

Hallo luna

Nein lass sie nur, sie triggert andere bestimmt weniger als Leute wie mich wo gar nichts mehr geht und mit dem ganzen nichts mehr anfangen können weil so oder so nichts hilft.

Lg
Luna
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Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Luna »

Das tut mir so leid liebe(r) Fabsen
Ich kenne so Zeiten wo wirklich nichts mehr ging. Selbst auf Wasser reagiert. Ich habe das damals nicht verstanden und dachte...das ist dein Ende. Da komme ich nie raus. Ich musste ja essen und trinken. Also aß ich was so gerade noch ok war Das waren 2 Lebensmittel, Salz und Wasser.. Langsam beruhigte sich das und nach und nach ging mehr.
Auch während pp ging eigentlich wohl einiges nichts mehr aber da ich davon nichts wusste, aß ich normal und schob Symptome auf Entzug bzw pp. Meine Blutwerte waren trotzdem gut.
Wichtig ist, dass du isst. Dein Körper brauch Nahrung und Stoffe zum leben. Es muss ja keine große Auswahl sein.
Das Problem ist leider auch die Angst...wie gut ich das kenne...auch heute noch ab und zu. Vor allem bei Schmerzen.
Den Entzug von dem pp wirst du schaffen wenn du es willst. Alles andere irgendwann auch. Es ist nicht einfach aber setze dich nicht noch mehr unter Druck. Wenn du mal nicht entziehen kannst dann geht das halt nicht. Wenn du mal Angst vor ein Lebensmittel hast dann ist das auch ok. Dann isst du etwas wovor du weniger Angst hast.
Sag mal...welche Videos meinst du eigentlich?

Alles liebe
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Fabsen2

Re: Histamin-Intoleranz im Entzug

Beitrag von Fabsen2 »

Hallo luna

Wenn ich wüsste das es nur von pp kommt könnte ich mich iwie halbwegs durchschlagen, aber ich fürchte ich hab als nw von cipro antibiotika die chronische variante erworben.

Ich meine die videos auf der seite die du in deiner signatur verlinkt hast, hab mich dort umgesehen und war nur noch frustrierter, spirulina, irgendwelche keimlinge und 100000 nems die sie empfiehlt. Mir macht diese mcas dermassen angst nachdem ich die leidensgeschichte vieler betroffener gelesen habe, kann nicht mal mehr schlafen seit den ganzen geschichten.

Lg
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