Klick auf das Kreuzchen um das hier auszublenden ->


 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


Amineurin Ausschleichsymptomatik

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
Gesperrt
anna d.
Beiträge: 34
Registriert: 21.07.2005 16:11

Amineurin Ausschleichsymptomatik

Beitrag von anna d. »

Hallo zusammen,

ich habe Ende Februar entbunden und eine postnatale Dep. bekommen.
Wurde mit amineurin 25mg sehr gut eingestellt, und nach 3 Wochen ging es mir auch wieder richtig gut.
Nah 1,5 Tabletten.
Vor 2 Wochen meinte mein Doc. wir können mal langsam mit dem reduzieren beginnen.
Ich merkte sofort eine Verschlechterung, zwar nicht so schlimm wie zu7m Beginn der Erkrankung aber immer hin spührbar:
leicht taubes Gefühl im Kopf, als wenn ich eine Kappe auf hätte, und teilweise Lustlosigkeit, wobei ich das alltägl. Leben meistern kann. Seit 2 Tage nehem ich nhuhn wieder 1,5 tabletten aber so richtig weg ist es immer noch nicht. Es geht mir zwar gott sei dank nicht so schlecht wie damals aber ich merke eben das ich irgendwie noch nicht die alte bin, und ich war doch so froh endlich von der "Psychoschiene " wieder runterzu7 kommen....
naja wollt eigentlich mal nachfragen ob mir jemadn zu meiner Situation etwas sagen kann... muss ich nun noch mehr als die üblichen 1,5 Tabletten nehmen damit es mir wieder richtig gut geht, oder ist es vielleicht noch was anderes...also manchmal frage ich mich echt ob ich nicht irgendwie einen Knacks habe....
Habe früher schon mal Tavor wegen Panikattaken , und später Fefarin genommen....
bei diesen Medis habe ich bei der Ausschleichung jedoch nichts gespührt...und nun geht es mir wieder so, nur weil ich eine halbe tbl. weniger genommen habe....
hoffe auf infos von euch.
vielen dank schon mal im voraus...und sorry ist doch einbissle länger geworden;)
gruss

Anna d:
Hannes Wien
Gründer
Beiträge: 903
Registriert: 27.10.2003 14:16
Wohnort: Wien
Danksagung erhalten: 6 Mal

Beitrag von Hannes Wien »

Hallo Anna, willkommen im Forum!

Vor 2 Wochen meinte mein Doc. wir können mal langsam mit dem reduzieren beginnen.
Ich merkte sofort eine Verschlechterung, zwar nicht so schlimm wie zum Beginn der Erkrankung aber immer hin spührbar:
Das könnten sehr gut auch Absetzsymptome sein, ist bei trizyklischen AD zwar nicht so häufig, kommt jedoch auch vor!

Du könntest dir Amitriptylin (Amineurin) flüssig besorgen und über einige Wochen, immer wenn es dir gut geht, um ein paar mg. weniger!


Liebe Grüsse

Hannes
anna d.
Beiträge: 34
Registriert: 21.07.2005 16:11

das meint der Doc.

Beitrag von anna d. »

Hallo Hannes,

habe soeben mit dem Doc gesprochen, der meint ich solle mal noch 1-2 Wochen schauen ob ich mit den 1,5 tabletten wieder klar komme ( denn bis der Spiegel wieder aufgebaut sei das dauert), falls es in 3 wochen immer noch nicht besser sei dann muesste ich die dosis wieder steigern, was bedeuten würde das mir die ursprüngliche dosis nicht mehr ausreichen würde, weil wir zu früh reduziert hätten.
Na suuuuper!!!
mhh jetzt dachte ich ich komme von dem zeugs schneller wieder runter und jetz langt mir evtl. die ursprgl.dosis gar nicht aus....
was meinst Du dazu???
ich meine es geht mir ja nicht richtig schlecht, aber ich spühre eben immernoch diese "Kappe", Stimmungsmässig geht es mir aber eigentlich gut.
LG
Anna D.
1996 wegen Panikattacken Tavor eingenommen.
Heute weiß ich das das ein ziemliches Hammermedi war!
Mir ging es aber gut damit und ich bin auch wieder super davon losgekommen!

2005 Postnatale Depression mit Amineurin gut behandelt
Aber zu früher Abestzversuch...Amineurin wirkte dann nichtmehr und ich bakam Citalopram,
auch davon bin ich nach ca. 2 Jahren weider gut losgekommen.

2011 dann wieder Depression, so heftig wie nie zuvor!!!
Mit Amineurin langsam auf 75 mg hochdosiert, und Begin einer Verhaltenstherapie.

Im Januar 2013 Reduktion von Amineurin 75 mg auf 62,5 mg,
in den ersten Wochen ohne Symptome, dann 1- 2 Wochen beklommenes Gefühl auf der Brust, nach"aussitzten" der Symptome Beschwerdenfrei
Im Juni 2013 Reduktion von Amineurin 62,5 mg auf 50 mg,
in den ersten Wochen ohne Symptome
ca. Mitte August Unwirklichkeitsgefühl, Gleichgültigkeit, Gedächtnisschwierigkeiten
ab 29.August 2013 Amineurin 55 mg ( Dosiserhöhung um 5 mg, wegen andauernder Beschwerden)
....irgendwann
ich weiß es leider nicht mehr wieder hochdosieren auf 100 mg, da Beschwerden.
04/2016 Reduktion von 100mg auf 75 mg ohne Probleme
Ende Mai bis JETZT Reduktion von 75mg auf 50mg, nach 1,5 Wochen Probleme , Angstgefühl Druck auf der Brust, matschiger Kopf
Gesperrt