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SPatriot: Mirtazapin und Quetiapin ausschleichen

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Re: Mirtazapin und Quetiapin ausschleichen

Beitrag von SPatriot » Montag, 29.02.16, 9:31

Guten Morgen!

@Jamie...ich tu mich z. Zt. noch recht schwer mit den ganz kleinen Schritten :) ... das muss ich wirklich zugeben. Ich glaube auch, dass man sich sehr schnell überschätzt während des Ausschleichens. Ich bin nicht grundlos hier... eure Ratschläge nehme ich mir sehr zu Herzen. Ich warte auf jeden Fall noch 1 bis 2 Wochen und beobachte, ob ich in dieser Zeit weiterhin stabil bleibe.

Liebe Grüße,
Mario
- Ende Sept. 2015 - Übertraining - Zusammenbruch - Burnout
- 01.10.2015 - 3 Wochen Klinik
Entlassen mit :
30 Mg Mirtazapin
250 mg Quetiapin

Reduktion :

Mirtazapin:
28.12.2015 : Reduktion auf 15mg. 14 Tage später Angst, völlige Leere, Schlaflosigkeit. Vollkommene Verzweiflung, Gebete und Tränen. Trotzdem bei 15 mg geblieben.

Quetiapin:
Silvester '15 von 250 mg auf 150 mg und dann weiter auf 62,5 mg ! Viel zu schnell !! Januar '16 war insgesamt ein kompletter Alptraum : Suizidabsichten, Schlaflosigkeit, vollständige Verzweiflung, Angst, Wut UND Selbsterkenntnis.
12.02.2016 : 62,5 mg Stabilisierung.

Stand 12.02.2016 : 15 mg Mirtazapin / 62,5 mg Quetiapin

Start der kontrollierten Reduktion :

Quetiapin :

05.03.2016 - Quetiapin 56 mg (leichte Absetzsymptome - Unruhe, weniger Schlaf. Alles aushaltbar)
19.03.2016 - Quetiapin 50 mg (keine Symptome)

- seit Anfang April (Stand 10.04.) heftige Welle (Mehrere Tage schlaflos, Neuro-Wut/Angst, Zaps und Nervenflimmern - Horror!) - vermutlich ein Rebound von der 50%-Redukion (Mirtazapin) während der Jahreswende. Erstmal Reduktionsstop. :cry:

29.05.2016 - Quetiapin 44 mg (Mitte der 2 Woche leichte Symptome : schlechter Schlaf, Emotionslosigkeit, Dumpfheit, innere Unruhe, Nerven fühlen sich an, als würden sie leicht unter Strom stehen - seltsam. Nach 3 Wochen hat sich alles gelegt)
18.06.2016 - Quetiapin 37,5 mg (in der 4 Woche leichte Probleme mit den Nerven und dem Schlaf)
23.07.2016 - Quetiapin 31,25 mg
03.09.2016 - Quetiapin 25,00 mg
12.10.2016 - Quetiapin 18,75 mg
20.11.2016 - Quetiapin 12,50 mg
04.02.2017 - Quetiapin 6,25 mg
14.03.2017 - Quetiapin 0,00 mg
Die Symptome während der Absetzschritte waren immer gleich oder sehr ähnlich und traten prinzipiell sofort ab der ersten Nacht für etwa 2 Tage auf, dann folgte eine ruhigere Zeit über etwa 3 Wochen. In der 4 und 5 Woche kamen dann wieder die immer selben Beschwerden für kurze Zeit. Ich liste das alles mal in der Reihenfolge auf, wie ich es wahr nahm :
- sehr schlechter Schlaf, Kribbeln im Kopf (nur nachts !)
- Vibrieren (nur nachts)
- ab der 4 und 5 Woche immer nur kurze Zeit :
- Neurowut !
- latente Angststörung und Verfremdung
- latente Dumpfheit/Teilnamslosigkeit
- Anflug leichter Depression
- gelegentlich Gedankenspiralen mit Endlosschleifen
- Aggression
-------------------------------------------

Mirtazapin :

25.05.'17 - 14,00 mg
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Re: Mirtazapin und Quetiapin ausschleichen

Beitrag von Lisamarie » Montag, 29.02.16, 9:40

Klasse Mario...so sollte es was werden mit dem Entzug.
Lg Petra
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2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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Re: Mirtazapin und Quetiapin ausschleichen

Beitrag von SPatriot » Montag, 07.03.16, 12:58

Hallo zusammen!

so... nun nach 4 stabilen Wochen auf 15 mg Mirtazapin und 62,5 mg Quetiapin habe ich mich entschlossen, die kontrollierte Reduktion des Quetiapins anzugehen. Ich werde immer in 6 mg Schritten ( ca. 1/4 der kleinsten Tabletten) reduzieren. Den ersten Schritt auf ca. 56 mg bin ich am 05.03. gegangen. Bislang ohne Auffälligkeiten. Ich hoffe sehr, dass es so bleibt....

Viele Grüße,
Mario
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Stand 12.02.2016 : 15 mg Mirtazapin / 62,5 mg Quetiapin

Start der kontrollierten Reduktion :

Quetiapin :

05.03.2016 - Quetiapin 56 mg (leichte Absetzsymptome - Unruhe, weniger Schlaf. Alles aushaltbar)
19.03.2016 - Quetiapin 50 mg (keine Symptome)

- seit Anfang April (Stand 10.04.) heftige Welle (Mehrere Tage schlaflos, Neuro-Wut/Angst, Zaps und Nervenflimmern - Horror!) - vermutlich ein Rebound von der 50%-Redukion (Mirtazapin) während der Jahreswende. Erstmal Reduktionsstop. :cry:

29.05.2016 - Quetiapin 44 mg (Mitte der 2 Woche leichte Symptome : schlechter Schlaf, Emotionslosigkeit, Dumpfheit, innere Unruhe, Nerven fühlen sich an, als würden sie leicht unter Strom stehen - seltsam. Nach 3 Wochen hat sich alles gelegt)
18.06.2016 - Quetiapin 37,5 mg (in der 4 Woche leichte Probleme mit den Nerven und dem Schlaf)
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12.10.2016 - Quetiapin 18,75 mg
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04.02.2017 - Quetiapin 6,25 mg
14.03.2017 - Quetiapin 0,00 mg
Die Symptome während der Absetzschritte waren immer gleich oder sehr ähnlich und traten prinzipiell sofort ab der ersten Nacht für etwa 2 Tage auf, dann folgte eine ruhigere Zeit über etwa 3 Wochen. In der 4 und 5 Woche kamen dann wieder die immer selben Beschwerden für kurze Zeit. Ich liste das alles mal in der Reihenfolge auf, wie ich es wahr nahm :
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Mirtazapin :

25.05.'17 - 14,00 mg
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Re: Mirtazapin und Quetiapin ausschleichen

Beitrag von padma » Montag, 07.03.16, 18:01

hallo Mario, :)

das hört sich gut an. :D

Alles Gute für deinen Entzugsverlauf.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Mirtazapin und Quetiapin ausschleichen

Beitrag von SPatriot » Montag, 07.03.16, 20:21

Hi Padma!

besten Dank! :)

Liebe Grüße,
Mario
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29.05.2016 - Quetiapin 44 mg (Mitte der 2 Woche leichte Symptome : schlechter Schlaf, Emotionslosigkeit, Dumpfheit, innere Unruhe, Nerven fühlen sich an, als würden sie leicht unter Strom stehen - seltsam. Nach 3 Wochen hat sich alles gelegt)
18.06.2016 - Quetiapin 37,5 mg (in der 4 Woche leichte Probleme mit den Nerven und dem Schlaf)
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Re: Mirtazapin und Quetiapin ausschleichen

Beitrag von SPatriot » Donnerstag, 10.03.16, 18:11

Hallo liebe Gemeinde!

So.... nun, nach 5 Tagen mit reduzierter Dosis macht sich seither das erste mal ein wenig innere Unruhe und Angst breit. Ist aber auszuhalten. Der Schlaf wurde deutlich schlechter.

Eine Frage : hat jemand Erfahrung mit der Wasserlösmethode bei Quetiapin 25 mg. Diese ständige viertelei mit dem Messer ist nervig und ungenau. Teilen kann man die Tabletten nicht. Weiß jemand, ob ich die Wasserlösmethode hier sinnvoll anwenden kann?

LG,
Mario
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20.11.2016 - Quetiapin 12,50 mg
04.02.2017 - Quetiapin 6,25 mg
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25.05.'17 - 14,00 mg
30.06.'17 - 13,00 mg
04.08.'17 - 12,00 mg
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Re: Mirtazapin und Quetiapin ausschleichen

Beitrag von Lisamarie » Donnerstag, 10.03.16, 18:35

Hallo Mario, Solange das . Quetiapin nicht retardiert ist (also kein Seroquel prolong), darf du es auflösen. Ansonsten geht es auch mit der Feinwaage.

Unsere Erfahrungen mit unseren Waagen.

http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=15&t=9608

Lg Petra
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Re: Mirtazapin und Quetiapin ausschleichen

Beitrag von SPatriot » Donnerstag, 10.03.16, 18:49

Hallo Petra!

Super! Danke! Dann versuche ich es mal mit der Wasserlösmethode.

LG,
Mario
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Stand 12.02.2016 : 15 mg Mirtazapin / 62,5 mg Quetiapin

Start der kontrollierten Reduktion :

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05.03.2016 - Quetiapin 56 mg (leichte Absetzsymptome - Unruhe, weniger Schlaf. Alles aushaltbar)
19.03.2016 - Quetiapin 50 mg (keine Symptome)

- seit Anfang April (Stand 10.04.) heftige Welle (Mehrere Tage schlaflos, Neuro-Wut/Angst, Zaps und Nervenflimmern - Horror!) - vermutlich ein Rebound von der 50%-Redukion (Mirtazapin) während der Jahreswende. Erstmal Reduktionsstop. :cry:

29.05.2016 - Quetiapin 44 mg (Mitte der 2 Woche leichte Symptome : schlechter Schlaf, Emotionslosigkeit, Dumpfheit, innere Unruhe, Nerven fühlen sich an, als würden sie leicht unter Strom stehen - seltsam. Nach 3 Wochen hat sich alles gelegt)
18.06.2016 - Quetiapin 37,5 mg (in der 4 Woche leichte Probleme mit den Nerven und dem Schlaf)
23.07.2016 - Quetiapin 31,25 mg
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12.10.2016 - Quetiapin 18,75 mg
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Re: Mirtazapin und Quetiapin ausschleichen

Beitrag von SPatriot » Donnerstag, 10.03.16, 19:35

Hallo nochmal!

ich habe versucht, eine Quetiapin Tablette in 50 ml warmem Wasser aufzulösen. Leider löst sich die Tablette nicht komplett auf. Es bleibt ein Satz des weißen Pulvers übrig :( die Präzisionswaagen scheinen auch nicht 100% zuverlässig auf 0,001 g zu wiegen. Zumindest nicht die bezahlbaren. Hat jemand noch eine Idee?

LG,
Mario
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Quetiapin:
Silvester '15 von 250 mg auf 150 mg und dann weiter auf 62,5 mg ! Viel zu schnell !! Januar '16 war insgesamt ein kompletter Alptraum : Suizidabsichten, Schlaflosigkeit, vollständige Verzweiflung, Angst, Wut UND Selbsterkenntnis.
12.02.2016 : 62,5 mg Stabilisierung.

Stand 12.02.2016 : 15 mg Mirtazapin / 62,5 mg Quetiapin

Start der kontrollierten Reduktion :

Quetiapin :

05.03.2016 - Quetiapin 56 mg (leichte Absetzsymptome - Unruhe, weniger Schlaf. Alles aushaltbar)
19.03.2016 - Quetiapin 50 mg (keine Symptome)

- seit Anfang April (Stand 10.04.) heftige Welle (Mehrere Tage schlaflos, Neuro-Wut/Angst, Zaps und Nervenflimmern - Horror!) - vermutlich ein Rebound von der 50%-Redukion (Mirtazapin) während der Jahreswende. Erstmal Reduktionsstop. :cry:

29.05.2016 - Quetiapin 44 mg (Mitte der 2 Woche leichte Symptome : schlechter Schlaf, Emotionslosigkeit, Dumpfheit, innere Unruhe, Nerven fühlen sich an, als würden sie leicht unter Strom stehen - seltsam. Nach 3 Wochen hat sich alles gelegt)
18.06.2016 - Quetiapin 37,5 mg (in der 4 Woche leichte Probleme mit den Nerven und dem Schlaf)
23.07.2016 - Quetiapin 31,25 mg
03.09.2016 - Quetiapin 25,00 mg
12.10.2016 - Quetiapin 18,75 mg
20.11.2016 - Quetiapin 12,50 mg
04.02.2017 - Quetiapin 6,25 mg
14.03.2017 - Quetiapin 0,00 mg
Die Symptome während der Absetzschritte waren immer gleich oder sehr ähnlich und traten prinzipiell sofort ab der ersten Nacht für etwa 2 Tage auf, dann folgte eine ruhigere Zeit über etwa 3 Wochen. In der 4 und 5 Woche kamen dann wieder die immer selben Beschwerden für kurze Zeit. Ich liste das alles mal in der Reihenfolge auf, wie ich es wahr nahm :
- sehr schlechter Schlaf, Kribbeln im Kopf (nur nachts !)
- Vibrieren (nur nachts)
- ab der 4 und 5 Woche immer nur kurze Zeit :
- Neurowut !
- latente Angststörung und Verfremdung
- latente Dumpfheit/Teilnamslosigkeit
- Anflug leichter Depression
- gelegentlich Gedankenspiralen mit Endlosschleifen
- Aggression
-------------------------------------------

Mirtazapin :

25.05.'17 - 14,00 mg
30.06.'17 - 13,00 mg
04.08.'17 - 12,00 mg
23.10.'17 - 11,00 mg
11.12.'17 - 10,00 mg
29.01.'18 - 09,00 mg
19.03.'18 - 08,00 mg
07.05.'18 - 07,20 mg
02.07.'18 - 06,40 mg
27.08.'18 - 05,60 mg
08.10.'18 - 04,80 mg
03.12.'18 - 04,00 mg
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Re: Mirtazapin und Quetiapin ausschleichen

Beitrag von Lisamarie » Donnerstag, 10.03.16, 21:15

Hallo Mario, nicht entmutigen lassen.

Hier noch Tipps zur Wasserlösmethode.

http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 16&t=10923

Und zu den Feinwaagen, also ich kann nur von meiner sprechen, die ist nicht ganz genau , aber ich spüre keine Dosissprünge welches mir mein hypersensibles ZNS sofort anzeigen würde, also muss es nicht immer auf 0,001 genau sein, da muss man mal die Kirche im Dorf lassen.
Lg Petra
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6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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Re: Mirtazapin und Quetiapin ausschleichen

Beitrag von SPatriot » Donnerstag, 10.03.16, 22:16

Hallo Petra!

Besten Dank! Dann scheint das mit dem Satz völlig normal zu sein. Ich kaufe mir nen Mörser, zerstapfe die Tablette, gebe sie in lauwarmes Wasser (aus der Flasche) und ziehe die Spritze innerhalb des Rührstrudels blasenfei auf. So zumindest klingt die perfekte Version. :) okay, morgen gleich nochmal!

Ich berichte!

LG,
Mario
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Reduktion :

Mirtazapin:
28.12.2015 : Reduktion auf 15mg. 14 Tage später Angst, völlige Leere, Schlaflosigkeit. Vollkommene Verzweiflung, Gebete und Tränen. Trotzdem bei 15 mg geblieben.

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Stand 12.02.2016 : 15 mg Mirtazapin / 62,5 mg Quetiapin

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05.03.2016 - Quetiapin 56 mg (leichte Absetzsymptome - Unruhe, weniger Schlaf. Alles aushaltbar)
19.03.2016 - Quetiapin 50 mg (keine Symptome)

- seit Anfang April (Stand 10.04.) heftige Welle (Mehrere Tage schlaflos, Neuro-Wut/Angst, Zaps und Nervenflimmern - Horror!) - vermutlich ein Rebound von der 50%-Redukion (Mirtazapin) während der Jahreswende. Erstmal Reduktionsstop. :cry:

29.05.2016 - Quetiapin 44 mg (Mitte der 2 Woche leichte Symptome : schlechter Schlaf, Emotionslosigkeit, Dumpfheit, innere Unruhe, Nerven fühlen sich an, als würden sie leicht unter Strom stehen - seltsam. Nach 3 Wochen hat sich alles gelegt)
18.06.2016 - Quetiapin 37,5 mg (in der 4 Woche leichte Probleme mit den Nerven und dem Schlaf)
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Re: Mirtazapin und Quetiapin ausschleichen

Beitrag von SPatriot » Dienstag, 29.03.16, 7:40

Guten Morgen! :)

Eine Frage an die Gemeinde...

Ich habe bei einem meiner beiden Medikamente zu einem anderen Hersteller gewechselt. Bislang nahm ich das Quetiapin immer von Hersteller A, nun, seit gestern Abend nehme ich die gleiche Menge von Hersteller B. Natürlich sagte man mir in der Apotheke, das es i. d. R. überhaupt keine Probleme gibt bzw. geben kann, weil der Wirkstoff identisch sei. Nun lag ich seit 9 Wochen das erste Mal wieder die komplette Nacht hellwach im Bett. Keine Minute Schlaf. Ich tippe auf den Herstellerwechsel als Ursache. Kann das denn wirklich sein? Können die Auswirkungen derart extrem sein?

Viele Grüße,
Mario
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29.05.2016 - Quetiapin 44 mg (Mitte der 2 Woche leichte Symptome : schlechter Schlaf, Emotionslosigkeit, Dumpfheit, innere Unruhe, Nerven fühlen sich an, als würden sie leicht unter Strom stehen - seltsam. Nach 3 Wochen hat sich alles gelegt)
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11.12.'17 - 10,00 mg
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19.03.'18 - 08,00 mg
07.05.'18 - 07,20 mg
02.07.'18 - 06,40 mg
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Re: Mirtazapin und Quetiapin ausschleichen

Beitrag von Murmeline » Dienstag, 29.03.16, 7:49

Hallo Mario,

Wir lesen hier hin und wieder, dass Betroffene auch auf Hilfsstoffe reagieren. Kann sein, das ist nur eine Umstellungphase und geht wieder weg. Wenn nicht, musst du zur Apotheke und fragen, ob sie dir nicht das gewohnte aushändigen können. Notfalls gilt es den Arzt zu überzeugen, den gewohnten Hersteller aufs Rezept zu notieren und ein aut idem Kreuzchen zu setzen.

Hoffe, du kriegst den Tag heute nach der Nacht halbwegs gut rum.

Grüße, murmeline
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Re: Mirtazapin und Quetiapin ausschleichen

Beitrag von SPatriot » Dienstag, 29.03.16, 8:01

Hallo Murmeline,

danke für die schnelle Antwort! Ich denke, ich lasse es nicht darauf ankommen und besorge mir heute noch das Quetiapin vom alten Hersteller. Wird beides von der Kasse übernommen. Hätte ich gewusst, das mein Körper so sensibel auf einen Herstellerwechsel reagiert....... hinterher ist man immer schlauer.

Viele Grüße,
Mario
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Stand 12.02.2016 : 15 mg Mirtazapin / 62,5 mg Quetiapin

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- seit Anfang April (Stand 10.04.) heftige Welle (Mehrere Tage schlaflos, Neuro-Wut/Angst, Zaps und Nervenflimmern - Horror!) - vermutlich ein Rebound von der 50%-Redukion (Mirtazapin) während der Jahreswende. Erstmal Reduktionsstop. :cry:

29.05.2016 - Quetiapin 44 mg (Mitte der 2 Woche leichte Symptome : schlechter Schlaf, Emotionslosigkeit, Dumpfheit, innere Unruhe, Nerven fühlen sich an, als würden sie leicht unter Strom stehen - seltsam. Nach 3 Wochen hat sich alles gelegt)
18.06.2016 - Quetiapin 37,5 mg (in der 4 Woche leichte Probleme mit den Nerven und dem Schlaf)
23.07.2016 - Quetiapin 31,25 mg
03.09.2016 - Quetiapin 25,00 mg
12.10.2016 - Quetiapin 18,75 mg
20.11.2016 - Quetiapin 12,50 mg
04.02.2017 - Quetiapin 6,25 mg
14.03.2017 - Quetiapin 0,00 mg
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- sehr schlechter Schlaf, Kribbeln im Kopf (nur nachts !)
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- ab der 4 und 5 Woche immer nur kurze Zeit :
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Re: Mirtazapin und Quetiapin ausschleichen

Beitrag von Harald33 » Dienstag, 29.03.16, 13:18

Wenn ich mir das so durchlese dann glaub ich das mit dem Quetiapin reduzieren bei mir:-)
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VORSICHT BEIM ZU SCHNELLEM ABSETZSCHRITTEN VON PAROXETIN, DIE SYMPTOME KOMMEN MIT MONATEN VERSPÄTUNG IN EXTREMEN AUSMAß, MEDIKAMENTENWECHSEL MACHT ALLES NUR NOCH SCHLIMMER DENN ES FUNKTIONIERT EINFACH NICHT, MÖCHTE NICHT DASS IHR DAS SELBE DURCHMACHEN MÜSST WIE ICH DENN ES IST EIN SPIEL MIT LEBEN UND TOD!

Paroxetin seit 18 Jahren alle Absetzversuche gescheitert!!!!!! Wahrscheinlich alle zu schnell bzw. zu große Schritte aber hinterher ist man immer schlauer ;-)

Seit 01.11.2015 fliegender wechsel auf 60 mg Cymbalta----- Paroxetin 0mg

28.12.2015 Cymbalta hat nicht gewirkt nur Nebenwirkungen und nun extreme Absetzerscheinungen von Paroxetin
zurück zu Paroxetin 20mg cymbalta 0mg hoffentlich geht es gut

Totaler Absturz: extreme Unruhe nicht aushaltbar, absolut Schlaflos Nächtelang, starke Ängste unbegründeter Natur,
Starke Depression bis zur Bettlägrigkeit,

02.01.2016-19.01.2016 ein wilder Mischmasch an Medikamenten, unregelmäßige Einnahme von Flurazepam und
Diazepam, fixe Einnahme von Paroxetin und 2x 25 mg Quentiapin

Medikation seit 03.02

20 mg Paroxetin, 25 quentiapin morgens, 25 quentiapin abends, Umstellung auf Diazepam 1,6 mg täglich
+Absetzplan festgelegt für Diazepam!
Schock hatte teilweise 25 mg Diazepam im Blut :zombie:

10.02 Diazepam auf 0,8 mg reduziert : Symptome leichtes Zittern der Finger, Unruhe, nächtliches Aufwachen
16.02 Diazepam auf 0,6 mg reduziert : Symptome leichtes Zittern der Finger, Unruhe, nächtliches Aufwachen
19.02 Diazepam auf 0,4 mg reduziert : Symptome leichtes Zittern der Finger, Unruhe, nächtliches Aufwachen
21.02 letzte Diazepameinnahne 0,4 mg dann Schluß
Quentiapin von 50 auf 25 mg reduziert

01.03.2016 9 Tage ohne Diazepam, keine Absetzerscheinungen ich denke ich habs geschafft :party2:
9 Tage seit reduktion von Quentiapin, merke keine Absetzerscheinungen und die Tagesmüdigkeit hat sich
gebessert.
10.03.2016 quetiapin auf 0 reduziert, gleichzeitie Antibiotikaeinnahme Augmentin

20.03.2016 beginnende Kreislaufprobleme, niedriger Blutdruck, schneller Herzschlag, ortostatische Hypotonie beim Aufstehen mit Herzrasen
vermehrt innere Unruhe daraus resultierende Angst usw.
25.03.2016 wiedereinnahme von Quetiapin 12,5 mg morgens und 12,5 mg abends, Symptome bessern sich sind aber nach wie vor vorhanden.
29.03.2016 zurück auf Quetiapin morgens 25mg und abend 25mg
Symptome bessern sich langsam allerdings starke Müdigkeit als Nebenwirkung von Quetiapin

Aktuelle Medikation 03,04,2016

Paroxetin 20mg werde ich vorerst so weiternehmen bis ich das Quetiapin los bin
Umstieg auf Wasserlösmethode und für Quetiapin, Morgens 12,5 mg , Mittags 12,5 mg, Abends 25 mg

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Re: Mirtazapin und Quetiapin ausschleichen

Beitrag von SPatriot » Dienstag, 29.03.16, 14:07

Servus harald,

yo.....glaube ich auch :)

VG,
Mario
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19.03.2016 - Quetiapin 50 mg (keine Symptome)

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18.06.2016 - Quetiapin 37,5 mg (in der 4 Woche leichte Probleme mit den Nerven und dem Schlaf)
23.07.2016 - Quetiapin 31,25 mg
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12.10.2016 - Quetiapin 18,75 mg
20.11.2016 - Quetiapin 12,50 mg
04.02.2017 - Quetiapin 6,25 mg
14.03.2017 - Quetiapin 0,00 mg
Die Symptome während der Absetzschritte waren immer gleich oder sehr ähnlich und traten prinzipiell sofort ab der ersten Nacht für etwa 2 Tage auf, dann folgte eine ruhigere Zeit über etwa 3 Wochen. In der 4 und 5 Woche kamen dann wieder die immer selben Beschwerden für kurze Zeit. Ich liste das alles mal in der Reihenfolge auf, wie ich es wahr nahm :
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23.10.'17 - 11,00 mg
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29.01.'18 - 09,00 mg
19.03.'18 - 08,00 mg
07.05.'18 - 07,20 mg
02.07.'18 - 06,40 mg
27.08.'18 - 05,60 mg
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Re: Mirtazapin und Quetiapin ausschleichen

Beitrag von Harald33 » Dienstag, 29.03.16, 14:10

Ich will gar nicht wissen wieviele Menschen in der Psychiatrie mit den Medikamenten umgebracht werden weil kein Arzt die Absetzsymptome ernstnimmt. Ich hab nur 2 Monate Quentiapin genommen und bin schon gefangen. Wie machst du es derzeit mit der Dosierung? Wasserlösmethode?
Danke nochmal für deinen Betrg heute, ich wollte es nicht wahrhaben dass es vom Quetiapin kommt aber es scheint so zu sein.
VORSICHT BEIM ZU SCHNELLEM ABSETZSCHRITTEN VON PAROXETIN, DIE SYMPTOME KOMMEN MIT MONATEN VERSPÄTUNG IN EXTREMEN AUSMAß, MEDIKAMENTENWECHSEL MACHT ALLES NUR NOCH SCHLIMMER DENN ES FUNKTIONIERT EINFACH NICHT, MÖCHTE NICHT DASS IHR DAS SELBE DURCHMACHEN MÜSST WIE ICH DENN ES IST EIN SPIEL MIT LEBEN UND TOD!

Paroxetin seit 18 Jahren alle Absetzversuche gescheitert!!!!!! Wahrscheinlich alle zu schnell bzw. zu große Schritte aber hinterher ist man immer schlauer ;-)

Seit 01.11.2015 fliegender wechsel auf 60 mg Cymbalta----- Paroxetin 0mg

28.12.2015 Cymbalta hat nicht gewirkt nur Nebenwirkungen und nun extreme Absetzerscheinungen von Paroxetin
zurück zu Paroxetin 20mg cymbalta 0mg hoffentlich geht es gut

Totaler Absturz: extreme Unruhe nicht aushaltbar, absolut Schlaflos Nächtelang, starke Ängste unbegründeter Natur,
Starke Depression bis zur Bettlägrigkeit,

02.01.2016-19.01.2016 ein wilder Mischmasch an Medikamenten, unregelmäßige Einnahme von Flurazepam und
Diazepam, fixe Einnahme von Paroxetin und 2x 25 mg Quentiapin

Medikation seit 03.02

20 mg Paroxetin, 25 quentiapin morgens, 25 quentiapin abends, Umstellung auf Diazepam 1,6 mg täglich
+Absetzplan festgelegt für Diazepam!
Schock hatte teilweise 25 mg Diazepam im Blut :zombie:

10.02 Diazepam auf 0,8 mg reduziert : Symptome leichtes Zittern der Finger, Unruhe, nächtliches Aufwachen
16.02 Diazepam auf 0,6 mg reduziert : Symptome leichtes Zittern der Finger, Unruhe, nächtliches Aufwachen
19.02 Diazepam auf 0,4 mg reduziert : Symptome leichtes Zittern der Finger, Unruhe, nächtliches Aufwachen
21.02 letzte Diazepameinnahne 0,4 mg dann Schluß
Quentiapin von 50 auf 25 mg reduziert

01.03.2016 9 Tage ohne Diazepam, keine Absetzerscheinungen ich denke ich habs geschafft :party2:
9 Tage seit reduktion von Quentiapin, merke keine Absetzerscheinungen und die Tagesmüdigkeit hat sich
gebessert.
10.03.2016 quetiapin auf 0 reduziert, gleichzeitie Antibiotikaeinnahme Augmentin

20.03.2016 beginnende Kreislaufprobleme, niedriger Blutdruck, schneller Herzschlag, ortostatische Hypotonie beim Aufstehen mit Herzrasen
vermehrt innere Unruhe daraus resultierende Angst usw.
25.03.2016 wiedereinnahme von Quetiapin 12,5 mg morgens und 12,5 mg abends, Symptome bessern sich sind aber nach wie vor vorhanden.
29.03.2016 zurück auf Quetiapin morgens 25mg und abend 25mg
Symptome bessern sich langsam allerdings starke Müdigkeit als Nebenwirkung von Quetiapin

Aktuelle Medikation 03,04,2016

Paroxetin 20mg werde ich vorerst so weiternehmen bis ich das Quetiapin los bin
Umstieg auf Wasserlösmethode und für Quetiapin, Morgens 12,5 mg , Mittags 12,5 mg, Abends 25 mg

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Re: Mirtazapin und Quetiapin ausschleichen

Beitrag von SPatriot » Dienstag, 29.03.16, 14:34

Hallo nochmal...

2 Monate Quetiapin reicht vollkommen aus, um den Wirkstoff fest ins ZNS und alle Stoffwechselvorgänge zu integrieren. 50 mg sind eigentlich keine Menge für dieses Medikament. Manche sprechen bei dieser Dosis bereits von einer "homöopathischen" Dosis :D. Dennoch ist der Wirkstoff bereits in dieser Menge fest eingebunden nach 8 Wochen. Von jetzt auf gleich darauf zu verzichten bzw. in zu großen Schritten runterzufahren ist extrem riskant. Der Denkzettel wurde mir auch schonungslos an die Stirn getackert....

Zu deiner Frage bezgl. der Dosierung. Ja....ich habe mir eine extrem teure Waage gekauft. Diese Waage kann auch 0,1 mg-Schritte abbilden und wiegt mg-genau mit +/- 0,5 mg Toleranz. Mein Plan ist, die Waage in 12 Monaten zum halben Preis über Amazon zu verticken. Dann ist das ok. Mit dieser Waage kann ich die Tabletten äußerst genau dosieren, was mir wichtig ist. Die Wasserlösmethode ist mir persönlich nicht ganz geheuer. Die Quetiapintabletten haben sich nicht wirklich gut aufgelöst. Dann einfach aus dem Rührstrudel eine bestimmte Ladung mit der Spritze herauszuziehen ist mir einfach nicht geheuer :D Ich denke, man zieht einmal mehr und einmal weniger Wirkstoff aus dem Strudel. Solche Schwankungen vertrage ich mit Sicherheit nicht so gut. Irgendwie scheint mein System ziemlich sensibel zu sein, was mich nicht wundert.....wo der erste, fette Zusammenbruch gerade mal 6 Monate zurück liegt.

Ich versuche das mit der Wasserlösmethode evtl. nochmal, wenn ich beim Mirtazapin bei 3 mg angekommen bin.

Ich empfehle dir, die Quetiapintabletten mit einem scharfen Messer und viel Konzentration vorsichtig zu vierteln. Ich habe die Tabletten immer mit einer wirklich scharfen Klinge vorgeritzt und dann entsprechend geteilt. Ich denke, das müsste bei dir passen. Ich würde dann immer erst von der Morgenration jeweils alle 2-4 Wochen ein Viertel weglassen. Das abendliche Quetiapin ist ja der Nachtruhe dienlich. Das würde ich erst später reduzieren.

VG,
Mario
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LinLinapadma
- Ende Sept. 2015 - Übertraining - Zusammenbruch - Burnout
- 01.10.2015 - 3 Wochen Klinik
Entlassen mit :
30 Mg Mirtazapin
250 mg Quetiapin

Reduktion :

Mirtazapin:
28.12.2015 : Reduktion auf 15mg. 14 Tage später Angst, völlige Leere, Schlaflosigkeit. Vollkommene Verzweiflung, Gebete und Tränen. Trotzdem bei 15 mg geblieben.

Quetiapin:
Silvester '15 von 250 mg auf 150 mg und dann weiter auf 62,5 mg ! Viel zu schnell !! Januar '16 war insgesamt ein kompletter Alptraum : Suizidabsichten, Schlaflosigkeit, vollständige Verzweiflung, Angst, Wut UND Selbsterkenntnis.
12.02.2016 : 62,5 mg Stabilisierung.

Stand 12.02.2016 : 15 mg Mirtazapin / 62,5 mg Quetiapin

Start der kontrollierten Reduktion :

Quetiapin :

05.03.2016 - Quetiapin 56 mg (leichte Absetzsymptome - Unruhe, weniger Schlaf. Alles aushaltbar)
19.03.2016 - Quetiapin 50 mg (keine Symptome)

- seit Anfang April (Stand 10.04.) heftige Welle (Mehrere Tage schlaflos, Neuro-Wut/Angst, Zaps und Nervenflimmern - Horror!) - vermutlich ein Rebound von der 50%-Redukion (Mirtazapin) während der Jahreswende. Erstmal Reduktionsstop. :cry:

29.05.2016 - Quetiapin 44 mg (Mitte der 2 Woche leichte Symptome : schlechter Schlaf, Emotionslosigkeit, Dumpfheit, innere Unruhe, Nerven fühlen sich an, als würden sie leicht unter Strom stehen - seltsam. Nach 3 Wochen hat sich alles gelegt)
18.06.2016 - Quetiapin 37,5 mg (in der 4 Woche leichte Probleme mit den Nerven und dem Schlaf)
23.07.2016 - Quetiapin 31,25 mg
03.09.2016 - Quetiapin 25,00 mg
12.10.2016 - Quetiapin 18,75 mg
20.11.2016 - Quetiapin 12,50 mg
04.02.2017 - Quetiapin 6,25 mg
14.03.2017 - Quetiapin 0,00 mg
Die Symptome während der Absetzschritte waren immer gleich oder sehr ähnlich und traten prinzipiell sofort ab der ersten Nacht für etwa 2 Tage auf, dann folgte eine ruhigere Zeit über etwa 3 Wochen. In der 4 und 5 Woche kamen dann wieder die immer selben Beschwerden für kurze Zeit. Ich liste das alles mal in der Reihenfolge auf, wie ich es wahr nahm :
- sehr schlechter Schlaf, Kribbeln im Kopf (nur nachts !)
- Vibrieren (nur nachts)
- ab der 4 und 5 Woche immer nur kurze Zeit :
- Neurowut !
- latente Angststörung und Verfremdung
- latente Dumpfheit/Teilnamslosigkeit
- Anflug leichter Depression
- gelegentlich Gedankenspiralen mit Endlosschleifen
- Aggression
-------------------------------------------

Mirtazapin :

25.05.'17 - 14,00 mg
30.06.'17 - 13,00 mg
04.08.'17 - 12,00 mg
23.10.'17 - 11,00 mg
11.12.'17 - 10,00 mg
29.01.'18 - 09,00 mg
19.03.'18 - 08,00 mg
07.05.'18 - 07,20 mg
02.07.'18 - 06,40 mg
27.08.'18 - 05,60 mg
08.10.'18 - 04,80 mg
03.12.'18 - 04,00 mg
15.12.'18 - 04,80 mg (!)

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Re: Mirtazapin und Quetiapin ausschleichen

Beitrag von SPatriot » Samstag, 02.04.16, 9:51

Guten Morgen liebe Gemeinde :)

nach einer erneut komplett schlaflosen Nacht habe ich wieder einmal Fragen, die mir unter den Nägeln brennen...

a) Da ich bereits zur Jahreswende meine Mirtazapindosis von 30 auf 15 mg reduziert habe und gut 6 Wochen brauchte, um das einigermaßen wegzustecken, verschrieb mir der Arzt daraufhin die 15 mg Tabletten. Meine 30 mg Tabletten hielten bis gestern. Bis gester nahm ich immer eine halbe Tablette von den 30ern. In der Nacht von gestern auf heute brach ich das erste mal die Packung mit den 15ern an. Gleicher Hersteller. Dennoch haben die Tabletten eine dezent andere Farbe (also einen anderen Film) und wahrscheinlich mehr Füllstoff (ich hoffe, es ist der gleiche). Zudem war die Tablette diesmal wieder am Stück und nich aufgebrochen wie die Monate zuvor. Gibt es hierzu Erfahrungswerte? Kann sich ein derartiger Schritt bemerkbar machen?

b) Ich leide seit ich denken kann an Heuschnupfen. Dieses Jahr scheint er bei mir schwächer zu sein. Dennoch jucken meine Augen ein wenig und ich spüre die typischen Anzeichen. Daher nehme ich ein leichtes Antiallergikum (Loratadin). Kann es Probleme geben, wenn man zu Psychopharmaka ein Antiallergikum einnimmt. Gibt es hierzu irgendwelche Erfahrungen?

Ich lag diese Nacht wach im Bett. Der Puls war ruhig. Einzig das Missempfinden unter der Stirn und an manchen Körperstellen trat unter der Haut ab der zweiten Nachthälfte wieder auf. Ein Kribbeln, als ob ein wenig Strom durch meinen Körper fährt. Auch wurde ich sofort von einer Art Apnoe geweckt, immer kurz bevor ich in den Schlaf fiel. Das ging die ganze Nacht so. Der Übergang in den Schlaf war nicht möglich. Das Nervensystem fühlt sich leicht angetriggert an (kribbeln, flimmern unter der Haut). Alles seit ich am Di. dummerweise mein Quetiapin von einem anderen Hersteller, (nur 1 mal) und nun die neue Tablettenform (des selben Herstellers) vom Mirtazapin einwarf. Kann es sein, dass der Körper postwendend mit Symptomen (nur körperlich, nicht psychisch.... noch nicht. Ich hoffe, das bleibt mir erspart) reagiert?

Vielen Dank in Voraus für eure Hilfe,

Mario
- Ende Sept. 2015 - Übertraining - Zusammenbruch - Burnout
- 01.10.2015 - 3 Wochen Klinik
Entlassen mit :
30 Mg Mirtazapin
250 mg Quetiapin

Reduktion :

Mirtazapin:
28.12.2015 : Reduktion auf 15mg. 14 Tage später Angst, völlige Leere, Schlaflosigkeit. Vollkommene Verzweiflung, Gebete und Tränen. Trotzdem bei 15 mg geblieben.

Quetiapin:
Silvester '15 von 250 mg auf 150 mg und dann weiter auf 62,5 mg ! Viel zu schnell !! Januar '16 war insgesamt ein kompletter Alptraum : Suizidabsichten, Schlaflosigkeit, vollständige Verzweiflung, Angst, Wut UND Selbsterkenntnis.
12.02.2016 : 62,5 mg Stabilisierung.

Stand 12.02.2016 : 15 mg Mirtazapin / 62,5 mg Quetiapin

Start der kontrollierten Reduktion :

Quetiapin :

05.03.2016 - Quetiapin 56 mg (leichte Absetzsymptome - Unruhe, weniger Schlaf. Alles aushaltbar)
19.03.2016 - Quetiapin 50 mg (keine Symptome)

- seit Anfang April (Stand 10.04.) heftige Welle (Mehrere Tage schlaflos, Neuro-Wut/Angst, Zaps und Nervenflimmern - Horror!) - vermutlich ein Rebound von der 50%-Redukion (Mirtazapin) während der Jahreswende. Erstmal Reduktionsstop. :cry:

29.05.2016 - Quetiapin 44 mg (Mitte der 2 Woche leichte Symptome : schlechter Schlaf, Emotionslosigkeit, Dumpfheit, innere Unruhe, Nerven fühlen sich an, als würden sie leicht unter Strom stehen - seltsam. Nach 3 Wochen hat sich alles gelegt)
18.06.2016 - Quetiapin 37,5 mg (in der 4 Woche leichte Probleme mit den Nerven und dem Schlaf)
23.07.2016 - Quetiapin 31,25 mg
03.09.2016 - Quetiapin 25,00 mg
12.10.2016 - Quetiapin 18,75 mg
20.11.2016 - Quetiapin 12,50 mg
04.02.2017 - Quetiapin 6,25 mg
14.03.2017 - Quetiapin 0,00 mg
Die Symptome während der Absetzschritte waren immer gleich oder sehr ähnlich und traten prinzipiell sofort ab der ersten Nacht für etwa 2 Tage auf, dann folgte eine ruhigere Zeit über etwa 3 Wochen. In der 4 und 5 Woche kamen dann wieder die immer selben Beschwerden für kurze Zeit. Ich liste das alles mal in der Reihenfolge auf, wie ich es wahr nahm :
- sehr schlechter Schlaf, Kribbeln im Kopf (nur nachts !)
- Vibrieren (nur nachts)
- ab der 4 und 5 Woche immer nur kurze Zeit :
- Neurowut !
- latente Angststörung und Verfremdung
- latente Dumpfheit/Teilnamslosigkeit
- Anflug leichter Depression
- gelegentlich Gedankenspiralen mit Endlosschleifen
- Aggression
-------------------------------------------

Mirtazapin :

25.05.'17 - 14,00 mg
30.06.'17 - 13,00 mg
04.08.'17 - 12,00 mg
23.10.'17 - 11,00 mg
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29.01.'18 - 09,00 mg
19.03.'18 - 08,00 mg
07.05.'18 - 07,20 mg
02.07.'18 - 06,40 mg
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Re: Mirtazapin und Quetiapin ausschleichen

Beitrag von LinLina » Samstag, 02.04.16, 10:29

Guten Morgen, Mario :-)
a) Da ich bereits zur Jahreswende meine Mirtazapindosis von 30 auf 15 mg reduziert habe und gut 6 Wochen brauchte, um das einigermaßen wegzustecken, verschrieb mir der Arzt daraufhin die 15 mg Tabletten. Meine 30 mg Tabletten hielten bis gestern. Bis gester nahm ich immer eine halbe Tablette von den 30ern. In der Nacht von gestern auf heute brach ich das erste mal die Packung mit den 15ern an. Gleicher Hersteller. Dennoch haben die Tabletten eine dezent andere Farbe (also einen anderen Film) und wahrscheinlich mehr Füllstoff (ich hoffe, es ist der gleiche). Zudem war die Tablette diesmal wieder am Stück und nich aufgebrochen wie die Monate zuvor. Gibt es hierzu Erfahrungswerte? Kann sich ein derartiger Schritt bemerkbar machen?
Ich denke es kann sich bemerkmar machen. Es kann auch sein, dass der Wirkstoff leicht schwankt, da von Charge zu Charge der Wirkstoffgehalt ganz leicht schwanken kann - die Diskussion hatten wir ja schon :-)
b) Ich leide seit ich denken kann an Heuschnupfen. Dieses Jahr scheint er bei mir schwächer zu sein. Dennoch jucken meine Augen ein wenig und ich spüre die typischen Anzeichen. Daher nehme ich ein leichtes Antiallergikum (Loratadin). Kann es Probleme geben, wenn man zu Psychopharmaka ein Antiallergikum einnimmt. Gibt es hierzu irgendwelche Erfahrungen?
Mirtazapin (und wahrscheinlich auch Quetiapin) wirken auf die Histaminrezeptoren. Ich habe seit ich Mirtazapin einnehme fast keinen Heuschnupfen, konnte sogar auf einer blühenden, ungemähten Wiese sitzen letzten Sommer, das ging nicht mehr seit ich 12 war.

Nach reduktionsschritten bemerke ich allerdings eine erhöhte Allergieneigung, was sich vor allem durch Nahrungsmittelunverträglichkeiten äußert bisher. Dagegen habe ich Desloratadin genommen. Es kann zu Interaktionen kommen, aber bei mir habe ich bisher nichts bemerkt. Andere haben aber berichtet, das Loratadin/Desloratadin innere Unruhe u.a. verstärken kann. Ich denke ich werde es bald nochmal austesten, wenn meine Lieblingsallergene anfangen zu blühen.

Erfahrungen dazu kannst du teilweise auch im Histamin-Thread im Gesundheitsbereich im Forum nachlesen - ziemlich am Ende des Threads wurde das Diskutiert, soweit ich mich erinnere.
Ich lag diese Nacht wach im Bett. Der Puls war ruhig. Einzig das Missempfinden unter der Stirn und an manchen Körperstellen trat unter der Haut ab der zweiten Nachthälfte wieder auf. Ein Kribbeln, als ob ein wenig Strom durch meinen Körper fährt. Auch wurde ich sofort von einer Art Apnoe geweckt, immer kurz bevor ich in den Schlaf fiel. Das ging die ganze Nacht so. Der Übergang in den Schlaf war nicht möglich. Das Nervensystem fühlt sich leicht angetriggert an (kribbeln, flimmern unter der Haut). Alles seit ich am Di. dummerweise mein Quetiapin von einem anderen Hersteller, (nur 1 mal) und nun die neue Tablettenform (des selben Herstellers) vom Mirtazapin einwarf. Kann es sein, dass der Körper postwendend mit Symptomen (nur körperlich, nicht psychisch.... noch nicht. Ich hoffe, das bleibt mir erspart) reagiert?
Wache Nächte kenne ich auch immer wieder im Entzug. Es kann, muss aber nicht durch direkte Trigger bzw. Medikamentenänderungen verursacht sein. Ich habe mich inzwischen daran gewöhnt dass sowas immer mal wieder vorkommt, bei mir besonders häufig, aber nicht immer ca. 1 Woche nach der Reduktion, auch wenn ich die Dinge vermeide von denen ich weiß dass sie bei mir Schlaflosigkeit verursachen.

Insgesamt würde ich deine Erfahrungen so einschätzen, dass du noch unter einem recht sensiblen Nervensystem leidest, ausgelöst durch die extreme Dosisreduktion am Jahresende. Auch wenn du dich weitgehend von den darauffolgenden schlimmen Symptomen erholt hast, hinterlässt das Spuren. Eine erhöhte Sensibilität kann als Folge davon noch Monate lang anhalten.

Bei mir sind seit ich so sensibel reagiere z.b. Trigger fürs gar nicht schlafen können:

Hustenbonbons mit bestimmten Süßstoffen
Alle Schmerzmittel, außer ASS (auch lokal aufgetragen)
alles Koffeinhaltige sowieso
bestimmte Nüsse
Zuckerhaltiges am Abend (auch Obst)
Filme mit stark wechselnden Lichtintensitäten/Stroboskopartiges Licht
Geräusche während der Einschlafphase (auch leise)
Emotionale Aufregung sowieso
StromSchmerzbehandlung (TENS)
Akkupunktur
Osteopathie/Massage
Sauna
Zuviel Sonne

....

noch einiges mehr, ich hab mich schon so dran gewöhnt die meisten dieser Dinge zu meiden, dass es mir grad gar nicht mehr einfällt. Außer Osteopathie, das tut mir gut und da nehme ich auch die schlaflosen Nächte in Kauf.

Liebe Grüße,
Lina
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MurmelineSPatriotpadma
Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell (seit Sommer 2018) 0,005 mg.

Ich bin zur Zeit nicht im Forum aktiv. Bei Fragen und Bitten an das Team an padma, Ululu69 oder murmeline wenden.

Hinweis: Alle meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerte - meine eigenen, und die anderer Betroffener - und die wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

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