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Re: Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von Lisamarie » Donnerstag, 06.10.16, 18:51

Hallo Juna, schön das du jetzt beruflich eine Perspektive hast. Mit deinem Fuß würde ich wenn es morgen nicht besser ist zum Arzt und untersuchen lassen ob beim Ausrutschen was passiert ist.
Lg Petra
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Re: Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von padma » Freitag, 07.10.16, 22:50

liebe Juna, :)

herzlichen Glückwunsch zur genehmigten Wiedereingliederung, :party2: das ist ja echt ein Lichtblick in all dem Schlamassel.

Ich drücke dir die Daumen, dass dem Fuss nichts passiert ist.
heute fühle ich mich neben dem ollen Drücken und Brennen in der Speiseröhre, total entzügig, ich fühle mich unwohl, richtig krank, zitter voll und habe dieses "weinerliche" und "nähebedürftige" Gefühl in mir.
Vielleicht liegts an der Magenspiegelung gestern? Das war ja Stress pur.

liebe Grüsse,
padma
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seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
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Re: Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von Juna » Sonntag, 09.10.16, 15:02

Huhu ihrs :hug:
Lisamarie hat geschrieben:Mit deinem Fuß würde ich wenn es morgen nicht besser ist zum Arzt und untersuchen lassen ob beim Ausrutschen was passiert ist.
padma hat geschrieben:Ich drücke dir die Daumen, dass dem Fuss nichts passiert ist.
Daaankeschön, die beim Doc haben gesagt, dass ich nicht extra vorbei kommen müsste, der Doc hätte (auf Nachfrage) rückgemeldet, dass ich den Fuß ja eh in dem Klumpfuß habe und in 1,5 Wochen zur Gipskontrolle müsste, da würde man das dann ja ggf. sehen. Naja, mir ist es recht 8-)
Lisamarie hat geschrieben:schön das du jetzt beruflich eine Perspektive hast
padma hat geschrieben:herzlichen Glückwunsch zur genehmigten Wiedereingliederung, das ist ja echt ein Lichtblick in all dem Schlamassel.
Viiiiielen lieben Dank, jaaaaa, ich freue mich auch voll, ich hoffe nur sooooo sehr, dass mir mein Bauch nicht einen Strich durch die Rechnung macht und hoffe ebenfalls, dass ich das dann mit dem sitzen hin bekomme, das klappt leider immer noch nicht wirklich viel länger als ne Stunde, naja, letzteres bekomme ich schon hin.
Ich werde am Montag mal mit der Institution an der ich die Teilhabe dann machen möchte telen, ich hoffe, dass die mir keinen Strick daraus drehen, das ich immer noch keinen neuen Therapieplatz habe, dass ist nämlich eine Bedingung, die die an mich gestellt haben :shock:

Hrmpf, ich war zur Besprechung des Ergebnisses der Magenspiegelung beim Doc, es gab Hinweise auf eine Mykose, die sich aber wohl nicht bestätigt haben, dann habe ich wohl eine eosinophile Ösophagitis, die aber wohl mit 2 x 40 mg Pantoprazol und der Unterstützung von Gaviscon ( :vomit: :vomit: :vomit: ) in den Griff zu bekommen sei. Des Weiteren sagt mein HA, dass ich noch MCP (oder doch Domperidon) nehmen sollte, damit die Magen- Darmpassage besser arbeitet, MCP scheidet definitiv aus, habe es jetzt ein paar Mal versucht und bekomme davon noch mehr Durchfall als ich eh habe :shock: , vor allem mit dem Klumpfuß ist DAS keine gute Idee.
Dann sagte mein HA dann noch, dass meine Beschwerden doch überhaupt nicht mit dem Befund konform gehen und es doch gar nicht sein könnte, er machte eine Pause und ich dachte schon, es käme jetzt wieder "das ist ihre Psyche". Auf das Ergebnis der Stuhluntersuchung von meinem Schmerzarzt ist er trotz Nachfrage gar nicht eingegangen, ich könnte heulen. Ich bin jetzt immer stärker geneigt, ggf. doch zu seiner Schwester zu wechseln, bei der ich ja vertretungsweise war und die die Magenspiegelung in Auftrag gegeben hat. Ich könnte vor Unverständnis und Wut heulen, aaaaber, das tue ich ja schon zu genüge, wenn ich meine Bauchschmerz- und Krampfanfälle habe.
Ich bete mittlerweile, dass bei der Darmspiegelung was bei raus kommt, dass die Erklärung für die chronisch entzündliche Darmerkrankung gefunden wird. Ich kann mittlerweile nicht mehr, schwanke beim höppeln schon immer mehr, was nun mal nicht sehr indiziert ist.

Habe mir jetzt auch ein Krankenhaus rausgesucht, welches entsprechend spezialisiert ist, falls es doch nicht geht oder falls ich danach mal eine Anlaufstelle brauche.
padma hat geschrieben:Vielleicht liegts an der Magenspiegelung gestern? Das war ja Stress pur.
Jo, das kann gut sein, allerdings hält es immer noch an, ich vermute mittlerweile ein Zusammenspiel mit meinem restlichen körperlichen Befinden und den Krämpfen und krampfartigen Durchfallanfällen.

Was solls, anderen geht es schlechter als mir.

Ich wünsche euch noch einen schönen, beschwerdearmen Restsonntag :group:

LG
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Re: Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von padma » Montag, 10.10.16, 13:38

liebe Juna, :)
Dann sagte mein HA dann noch, dass meine Beschwerden doch überhaupt nicht mit dem Befund konform gehen und es doch gar nicht sein könnte,
Hmm, dann muss es eine Ursache geben, die man bei der Spiegelung nicht sehen konnte.
Ich bete mittlerweile, dass bei der Darmspiegelung was bei raus kommt, dass die Erklärung für die chronisch entzündliche Darmerkrankung gefunden wird.
Das wünsche ich dir sehr, damit es endlich einen Ansatzpunkt gibt. :hug:

liebe Grüsse,
padma
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Re: Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von Juna » Samstag, 22.10.16, 18:47

Hallo ihr Lieben,

ich mag nun auch mal wieder berichten.
Mir geht es im Moment gar nicht gut, ich habe massive Entzugserscheinungen und Probleme durch die Kurznarkose (Propofol und Midazolam) am Donnerstag.
Es wurden bei der Darmspiegelung 2 Polypen entfernt und etliche Proben genommen, am Mittwoch müsste das Ergebnis beim Arzt da sein, ich hoffe, dass ich dann telefonisch mehr erfahre. An sich sah der Darm wohl okay aus, es waren also keine Engstellen und keine voll entzündeten Stellen vorhanden. Der Verdacht auf eine chronisch entzündliche Darmerkrankung besteht trotzdem, weiterhin äußerte der Doc sich so, dass eine Lactoseintoleranz vorliegen könnte, diese wird dann, je nach Befund wohl durchgeführt. Wenn ich ganz viel Pech oder auch Glück habe, ich finde, dass kann ich im Moment sehen, wie ich möchte habe ich "nur" ein Reizdarmsyndrom, dass mein HA gesagt hat, nur weil das eine Medikament nicht wirkt, könnte es nicht so sein, fand er, milde gesagt lächerlich.
Auch sagte mir die Gastoenterologin vom Vorgespräch, dass meine Magen-/ Speiseröhrenbeschwerden sehr wohl mit dem Befund übereinstimmen, dass was mein HA und mein Psychiater ja angezweifelt haben. Aber, dass muss man ihnen zu Gute halten, sie wissen es wohl wirklich nicht besser.
Die Hiatushernie, der Reflux und die chronische Gastritis alleine könnten schon für die Beschwerden zuständig sein, dazu dann noch das Bild der Speiseröhre...würde das Ganze wohl abrunden. Nur weil die Proben den Verdacht auf die eosinophile Ösophagitis und die Mykose nicht bestätigt haben, heißt es nicht, dass es nicht vorliegt, vor allem bei der Art und Weise, wie diese Magenspiegelung abgelaufen ist.
Mein Psychiater sagte nur, dass das Verhalten ja gar nicht ginge und eine Traumatisierung kein Wunder sei.

Hmm, würde gerne noch mehr schreiben, Schatzi hat aber das Essen fertig und ein bisserl muss ich wohl auch mümmeln, schreibe dann die Tage weiter.

Einen wunderschönen, beschwerde- und schmerzarmen Samstag und Sonntag euch allen,

LG
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Re: Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von sybsilon » Samstag, 22.10.16, 19:16

Hallo Juna,

wollte Dir nur sagen, dass ich seit 16 Jahren an Colitis Ulcerosa leide. Dazu habe ich noch eine Lactoseintoleranz.
Mit der Colitis befinde ich mich seit ca. 5 Jahren in der Remissionsphase. Gehe alle 2 Jahre zur Spiegelung.
Befund o.k., die Narben sieht man, aber sonst Alles soweit im grünen Bereich.
Zur Anfangszeit War es schlimm. Bis zu 15-20 Toilettengänge am Tag. Starke Krämpfe und viel Blutabgang.
Die Krankheit hat auch viel mit Nervosität zu tun.

Ein Professor meinte mal in einem Vortrag, die Fehldiagnosen liegen bei ca. 80 %.
Also Obacht bei der Diagnosestellung.

Bei der richtigen Behandlung (guter Arzt) lässt sich gut damit leben.
Nach jahrelangem Cortison, welches ich nicht vertragen habe, sind wir bei einer humanen Meditation gelandet.

Warte das Ergebnis ab, und wenn du Hilfe brauchst melde Dich per PN.
Kann Dir gerne das Medikament nennen.

Ich drück Dir die Daumen, aber mach dich nicht verrückt.
Im Vergleich zu meinen Absetzqualen War das mit dem Darm pillepalle.
Humor ist wenn man trotzdem lacht. :rotfl:

LG sybsilon
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06/14 Venlafaxin 37,5 mg
07/14 Venlafaxin 75 mg
08/14 Venlafaxin 112,5 mg
10/14 Venlafaxin 75 mg
dann bis 02/15 Venlafaxin reduziert auf 37,5 mg
seit 14.2.15 auf anraten von Ärztin auf "0".
Seit Dezember 14 Schwindel, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Kreislaufprobleme, Ohnmachtsangst, Gangunsicherheit, elektrische Schläge im Magen, Panikattacken, Kribbeln Arm und Bein links, Massive Nackenprobleme. Herzrasen, Extrasystolen und starke Stimmungsschwankungen.
von 1.6.15-28.7.15 wieder Psychiatrieaufenthalt. 3 Wochen Mirtazapin erst 15mg dann 30mg aber wegen RLegs abgesetzt, dann Doxepin 25mg nacher Woche 50mg und nach ein paar Tagen auf 75mg aber wegen massiver Magenschmerzen, Suizidgedanken und RLegs auch abgesetzt.
Seit 20.7.15 Medikamentenfrei.
aktuelle Symptome: kribbeln, ziehen in Beinen und Armen, Leichte Übelkeit( nicht immer), sehr nervös, sehr geräuschempfindlich, vermehrte Panikattacken. Ab und zu Herzstolpern, aber nicht mehr so häufig. Das Haus zu verlassen fällt mir schwer.
Oktober 2015 :
Immer wieder Gangunsicherheit, leichter Schwindel und Übelkeit. Das löst Angst und Panik bei mir aus.
Einen Versuch mit Laif900 (Johanniskraut) gestartet aber wieder abgesetzt wegen Symptomverstärkung.
Ab 04.11.2015 Aufenthalt psychosomatische Klinik
Seit 19.1.16 wieder zu Hause. In der Klinik 3 Tage Trimipramin 12,5mg ausprobiert, aber zu starke NW.
Seit 27.1.16 Wiedereingliederung im Job, Beginn mit 4Std am Tag, danach sehr erschöpft, aber ansonsten wenig Symptome. Gegen Abend (ab ca.18.00Uhr) inneres Frieren und ganz leichte Übelkeit mit leichtem Magendrücken.
Stand 13.2.2016: Magenprobleme mit Rückenschmerzen, Rücken übersät mit großen Pickeln, Schlafprobleme, nach Vit.D Einn. Panikattacke.
4.3.16 Im Moment Welle/sehr erschöpft. Blutuntersuchung :B12=350, Vitamin D =18,1, Ferritin=15,5. Von Eisentabletten schon nach 1Tag Herzrasen mit Panikattacke. Abgesetzt. Ich vertrage absolut gar nichts mehr.
6.4.16 habe noch leichte Stimmungsschwankungen, Frieren in den Abendstunden nach der Arbeit (ca. 17-19 Uhr), Energiebereich schwankt sehr, Nackenschmerzen. Seit 1.4.16 nehme ich Nachtkerzenöl Kapseln, und ich habe das Gefühl sie tun mir gut.
18.6.16 Ich habe wenig Energie. Arbeite wieder voll seit 8.3., aber es strengt sehr an. Kann abends und am Wochenende Nichts unternehmen. Bei Anstrengung kommt leichte Übelkeit. Kann meine Vitaminspeicher nicht auffüllen da ich noch immer Nichts vertrage .:zombie: .Gefühle sind sehr gleichgültig und irgendwie macht mir alles keinen Spaß und ist sinnlos.
Seit 14.2.2015 "0" Venlafaxin
Seit 20.7.2015 "0" Mirtazapin und Doxepin
Seit 21.7.2015 definitiv medikamentenfrei!!!!
Zustand 21.7.2016: sehr erschöpft, leichte Übelkeit hin und wieder, kribbeln in linker Hand und Fuß und linke Gesichtshälfte. Psyche ganz o.k.! Blutwerte 21.7.2016: Vit.B12 253;Ferritin 19,5;Vit.D 31.
18.8.16:Entfernung Kupferspirale
Zustand 24.8.16: Seit 2 Tagen total erschöpft, Kopfrauschen, Nackenschmerzen, Übelkeit aber nicht vom Magen verbunden mit depressiver Stimmung, fast keinen Geruch und Geschmackssinn. Kein Durst- und Hungergefühl.
16.10.16: Zustand viel besser seit Kupferspirale entfernt. Ausschlag auf Rücken nahezu weg. Übelkeit weniger, depressive Stimmung nur noch etwas in der Zeit um die Regel. Brauche noch viel Ruhe und vertrage keine Hektik und Stress mehr. Energie etwas mehr vorhanden.
20.3.17 Vitamin D und B12 vertrage ich wieder.
20.12.17 Übelkeit so gut wie weg.

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Re: Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von Juna » Sonntag, 23.10.16, 16:39

Huhu sybsilon und huhu ihr anderen,

DANKE für Deine Nachricht Bild
Ich werde gerne darauf zurückkommen und mich ggf. bei Dir melden Bild

Es gibt auch gute Nachrichten, ich darf meinen Vakuum"gips" belasten und Streck- und Beugebewegungen machen, das Ganze geht zwar nur recht vorsichtig und logischerweise noch an Krücken voran, aaaaber, es geht voran. Meine erste Kragym habe ich doch tatsächlich schon 2 Wochen nach Verordnung. So hat mein Arzt sich das garantiert vorgestellt, er erwartet, dass ich jetzt gut voran komme und "bald" ohne Vakuumschiene, mit Krücken und Schuhen ohne Seitwärtsbewegungen laufe. Naja, das ist mir jetzt auch egal, ich kann es nicht ändern.

Am 16.11.16 habe ich den Termin beim Rehaberater, bis dahin hoffe ich soweit fit zu sein, dass wenigstens das Auto fahren funzt, glücklicherweise ist es ja "nur" der linke Fuß.

Ich hatte meinen Schmerzdoc soweit, dass der die Diagnostik für die Untersuchung bzgl. des High- Metabolizer- Syndroms in Auftrag gegeben hat.
Dann kam die Rückmeldung, dass die eine Untersuchung iwie 5000€ kostet und dann haben wir uns geeinigt, erstmal die Untersuchung für "nur" 700 € zu machen. Das Labor hat rück gemeldet, dass der Doc sich doch versichern sollte, dass die KK das bezahlt.
Das habe ich versucht. Die Antwort war, dass notwendige Untersuchungen bezahlt werden und sie doch gar nicht sagen könnten, was medizinisch notwendig sei und was nicht. Bei Fragen sollte der Arzt sich an die kassenärztliche Vereinigung wenden.
Das habe ich dem Arzt gesagt.
Jetzt habe ich eine Untersuchung zur Humangenetik, damit die diese Untersuchung anordnen können.
Neeeeerv, so geht es auch.
Aber...positiv gesehen...vielleicht komme ich so endlich an´s Ziel und habe dann endlich was schwarz auf weiß
Bei der Kurznarkose hat man auch wieder gemerkt, wie schnell ich das alles verstoffwechsel, da ich viiiiiiel zu früh wach geworden bin und im Prinzip, bis auf das vorschieben, alles mitbekommen habe.

Ich merke den "Entzug" heute immer noch massiv. Nee, was nervt mich das, mit dem zittern und frieren sowie gleichzeitigem schwitzen, komme ich ja noch ganz gut zurück, diese Krämpfe, das sich strecken müssen, gleichzeitig zusammenrollen und das extreme Kuschelbedürfnis, welches dann auch noch immer mit Tränen verbunden ist nervt. Abgesehen davon springen Magen und Darm noch mehr im Achteck, ich habe Kopfschmerzen und dissoziiere ständig.
Naja, was soll´s, das wird auch wieder besser.
Vielleicht kommt jetzt auch die Quittung von der Venla- Reduktion und dem nicht ganz freiwilligem "spontanem" absetzen mit dem ganzen Stress der letzten Zeit. Kann ich jetzt eh nicht mehr sagen.

Ich wünsche euch noch einen schönen Restsonntag, mit wenig Symptomen, Beschwerden und Schmerzen.

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(Jaha, ich hatte gerade Zeit und Lust zu suchen ;) )

GLG
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Re: Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von Jamie » Sonntag, 23.10.16, 21:45

Hallo Juna :),

nochmal zur Klarstellung, auch wenn das soweit richtig bei dir läuft, so wie ich es verstanden habe.
Ob Gentests auf Metabolisierungstypen übernommen werden, ist keine Frage der Krankenkasse, sondern der Kassenärztlichen Vereinigung (KV).
Ehe das nicht geklärt ist, würde ich keinen Test machen, sonst bleibt dein Arzt oder du auf den Kosten sitzen.
Meinen Arzt hat das einen Anruf gekostet und die KV meines Bundeslandes hat diesen Test bewilligt / er ist als abrechenbare Leistung im Katalog aufgeführt.
Das ist allerdings von Bundesland zu Bundesland verschieden!

Grüße
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Re: Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von Juna » Montag, 24.10.16, 0:15

Hallo Jamie,

hmm, Danke für die Klarstellung. Grml, DAS ist doch genau das, was die Frau von der KK mir gesagt hat.
Himmelpopoundzwirn, nur weil der Schmerzi da nicht anrufen möchte kommt jetzt der, meiner Meinung nach noch teuerer "Hype" mit dem Besuch bei einem Humangenetiker. Ich bin echt mal gespannt, wo mich das noch hinführt, ich bin schon fast soweit es einfach hinzuschmeißen und sein zu lassen, einfach weil es nervig, anstrengend und stressig ist.

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Re: Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von Jamie » Montag, 24.10.16, 10:15

Hallo Juna :),

ja, das hat Vor - und Nachteile.
Bei der Humangenetikerin war ich auch, nachdem ich die Testergebnisse hatte, da ich Hilfe bei der "Interpretation" brauchte :o .

Also - ganz genau, das kommt die Krankenkasse von vorn herein teurer und damit auch das Allgemeinwesen.
Aber den Schuh musst du dir nicht anziehen, es liegt ja nicht an dir.

Es scheint mir aber einen Vorteil zu geben. Die Genetikerin war sehr interessiert an meinem Fall und hat ein entsprechend großes Budget.
Sie hat anstandslos weitere Gentests veranlasst, um noch gewisse Sachen abzuklären - das wäre bei einer Auftragsleistung ans Labor unmöglich.
Dir könnte also zu Gute kommen, dass ein verständiger Genetiker gleich von vornherein umfangreich testet und du nicht betteln musst.
Dieses System sollte es unbedingt sein: CYP2D6*

Und ggf. noch andere. Wenn dir ein Medikament einfällt, auf das du besonders schräg reagiert hast, dann recherchier vorher das abbauende Enzymsystem, stell es dem Genetiker vor und frage, ob er es vielleicht auch testen würde (?)

Grüße
Jamie

* 20% aller Medikamente werden darüber abgebaut, unter anderem auch SSRI
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Re: Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von LinLina » Montag, 24.10.16, 10:59

Liebe Juna,

ich würde unbedingt auch noch CYP3A4 testen, wenn du das machst. Darüber werden ebenfalls sehr viele Medikamente abgebaut, z.b. auch Venlafaxin. Eine Humangenetikerin sollte natürlich wissen, welche Testes Sinn machen, aber man kann ja nie sicher sein :-)

Liebe Grüße
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Hinweis: Alle meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerte - meine eigenen, und die anderer Betroffener - und die wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

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Re: Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von Jamie » Montag, 24.10.16, 14:33

Hallo Juna und Lina,

CYP3A4 wurde bei mir nicht untersucht mit der Begründung, dass ginge nicht.
(Was natürlich nicht wirklich logisch ist und erst recht keine Erklärung, warum es nicht ging).
Ich wollte es gerne, aber da hieß es nein.

Ich halte es aber auch für ein interessantes Enzymsystem.
Vielleicht hast du Glück und der Arzt macht es? Oder er erzählt dir das Gleiche wie mir :whistle: ...

Grüße
Jamie
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Re: Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von Juna » Montag, 24.10.16, 15:20

Huhu ihr Beiden,

seeeehr interessant, DANKE, ich werde mir alles raus schreiben und der Ärztin vorlegen.
Ich bin ja mal gespannt.
Des Weiteren werde ich mal in meinen Erinnerungen graben, bei welchen Medi´s das nicht - nur hochdosiert - nur minimal - wirken vorkam und kommt.
Sehr interessant finde ich das dann ja vor allem in Bezug auf die Schmerzmedikamente.
Ich lasse mich überraschen, der Termin ist schon am 22.11.16, es dauert also gar nicht mehr lange, ich hatte schon mit Dezember oder noch später gerechnet.

Tschüssi,
Juna
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Re: Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von Juna » Montag, 24.10.16, 16:07

Huhu,

ich muss noch was nachberichten, gerade hat die Terminvergabestelle des Genetiklabors angerufen, was denn bitte abgeklärt werden soll.
Ich habe es ihr, genauso wie der anderen Dame, dann nochmal gesagt. Ah, okay, dann gucke ich das nach.
Ich so ich verstoffwechsel einige Medikamente mit einer Supergeschwindigkeit, ich nehme Dosen, bei denen ich noch nicht mal mit der Wimper zucke und meine Freundin ne Woche von im Koma läg. Sie so aaaah, dass sagt mir was und wissen sie woher? Von Dr. House.

Grins, Sachen gibt es.
Ich finde es aber klasse, dass die sich so bemühen und auch schon alles im Vorfeld abchecken. Mit dem, was Jamie über das Buget dann schrieb, habe ich die Hoffnung, dass da wirklich mal was geklärt wird, gerade für die schmerztherapeutische Behandlung ist es ja nicht unwichtig (grins, auf die psychopharmakalogisch Behandlung verzichte ich jetzt ja definitiv lieber).

LG
Juna
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Juna
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Re: Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von Juna » Dienstag, 25.10.16, 22:15

Huhu ihr Lieben,

ich weiß nicht was ich machen und an wen ich mich wenden soll, ich habe schon mit Schatzi drüber gesprochen, er sagt, da musst Du drüber stehen, dass einfach an Dir abprallen lassen. Jaaahaaa, der hat gut reden, wenn das so einfach wäre :(
Ich fühle mich soooo bloßgestellt, so angeprangert und noch mehr gedemütigt.

Ich war heute beim Friseur, ich hatte mich soooooo sehr darauf gefreut, nachdem ich 6 Wochen überfällig war, bin ich mit Krücken und Vakuum"gips" bewaffnet mit dem Bus zum Friseur gefahren.
Ich habe es auf dem Bahnsteig sogar geschafft, mich vor ein paar entgegenkommenden Jugendlichen NICHT klein zu machen und zu verziehen, sondern meine Krücken einfach wieder da aufgesetzt, wo sie auch gelandet wären.

Beim Friseur saß ich dann auf dem Stuhl (und bekam mal wieder einen Ekelanfall nach dem anderen, als ich mein Gesicht gesehen und den Körper gefühlt habe -> FETT, schwabbelig, abstoßend), der Friseur, ein Türke (ist ein türkischer Laden) wollte mir einen Umhang ummachen, welcher nur für Püppchen ist (und auch noch so aussieht) und natürlich nicht um meinen Hals passte (dabei finde ich den ausnahmsweise normalerweise gar nicht sooo fett). Dann nahm er den Umhang lachend mit, zeigte mit ihm auf mich und erzählte Kundinnen und Kolleginnen dann lachend, dass dieser bei mir nicht passte, dabei zeigte er mit dem Umhang auf mich. Ähm ja, ich habe nicht verstanden was er gesagt hat, die Gestik und Mimik war aber ausreichend. Brr, selbst wenn ich das schreibe würde ich immer noch am liebsten im Erdboden versinken.

Das weckt ziemlich alte, heftige und tiefsitzende, unverarbeitete Wunden und Traumata in mir. Jaha, meine ehemalige Thera hatte es mal versucht, wollte es dann mit EMDR machen, erst war ich nicht stabil genug und dann wurde sie krank und ist seit dem nicht mehr arbeitsfähig.
Um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen war die Frau beim Wimpern färben und Augenbrauen zupfen auch noch voll krass drauf, hat vorher nichts gesagt und das Ergebnis sieht aus, als hätte sich ein Kind die Wimpern getuscht.
Ach ja, mein Kopf sieht übrigens genauso ....bescheiden aus, ich wollte noch einen "vollen" Hinterkopf haben, nö, ist alles ganz kurz...jaha, es wächst wieder nach....ich muss trotzdem damit rumrennen, und meine Haare mochte ich bisher immer an mir.
Ich hatte es auch gar nicht mehr angeschaut, ka warum, ist so, kann ich nicht mehr ändern.

Ich ...habe soooo einen Schneidedruck, will tot sein, weg sein, das Ganze nicht mehr aushalten müssen.
Aber halt Stopp, da ist Schatzi, schon allein für ihn lohnt sich das Leben.
Und....alte Muster will ich doch nimmer, es wäre nur sooooo einfach und sooooo angenehm und entlastend.
Ich sag ja, ich fühle mich sooo gedemütigt und erniedrigt, ja, ich weiß aber, dass ich da NIE wieder hingehen will und werde.
Dann zahle ich halt was mehr für´s schneiden, dass ist mir aber dann auch egal, wenn ich dann menschlicher behandelt werde.

Sry für den Jammerpost, ich kann gerade nur einfach nicht mehr, ich musste das iwo lassen.
Danke für´s lesen.

LG
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Re: Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von Murmeline » Mittwoch, 26.10.16, 15:06

Hallo Juna,

:hug: :hug: :hug:
ich wollte noch einen "vollen" Hinterkopf haben, nö, ist alles ganz kurz...jaha, es wächst wieder nach....ich muss trotzdem damit rumrennen, und meine Haare mochte ich bisher immer an mir.
Einmal bin ich aus dem Friseur raus und direkt eine Mütze kaufen gegangen. :zombie:

Hoffe, Du kannst das Erlebnis bald wieder hinter Dir lassen.

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Re: Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von Juna » Mittwoch, 26.10.16, 17:23

Hallo Murmeline,
Murmeline hat geschrieben: :hug: :hug: :hug:
DANKE :hug: :hug: :hug:

Jaha, DAS
Murmeline hat geschrieben:Einmal bin ich aus dem Friseur raus und direkt eine Mütze kaufen gegangen.
kann ich nachvollziehen.
Ich habe nicht so wirklich das Mützengesicht, ne Idee wäre es aber.

Meine Wimpern habe ich mir eben getuscht, oh Wunder, Frau verlernt es nicht, so werde ich mir denke ich jetzt erstmal über die Runden helfen, wenn ich Auto fahren könnte, wäre ich sofort iwo zum neufärben, so muss ich halt iwie damit auskommen.

Ich habe gestern schon nach neuen Friseuren geschaut, mir gefällt einer, der 22 Fahrminuten (Auto) weit weg ist, den werde ich wohl wenn ich mal wieder fahren kann ausprobieren. Smile, momentan geht es eh noch nicht, die Haare sind so kurz, dass man schwer noch kürzer schneiden kann, alles Weitere heißt abrasieren und so kurz sollen nur noch Nacken und Seiten sein, aber nicht mehr der Rest. Dieses *** hat mir ja sogar was von meinem gezüchteten Pony geklaut, DA bin ich echt sauer drüber.
Murmeline hat geschrieben:Hoffe, Du kannst das Erlebnis bald wieder hinter Dir lassen.
Danke, momentan wechsel ich iwie zwischen heulen, dissoziieren, Flashbacks und dem Drang mich verletzten zu wollen.
Naja, ich werde mich da schon iwie durchkämpfen, dann ist das halt so.
Mir geht´s gerade nur halt superbescheiden, ich fühle mich so alleine, so allein gelassen, ich würde soooo gerne in den Arm genommen und getröstet werden, aber was nicht ist, ist nicht. Schluss mit der Jammerei.

Mein Darm hat mir den psychischen Stress sofort gedankt, daran habe ich dann mal richtig gemerkt, wie sehr das Krankheitsbild auch mit dem Wohlbefinden zusammen hängt. Ich hatte abends dermaßen heftige Bauchkrämpfe und Bauschmerzen, dass ich bald die Welt zusammengeschrien hätte, außerdem hatte ich Durchfall in einer Intensität und Taktung, da war selbst das Abführen laripari gestern, Hammer bin ich gerast, musste iwann schon Hilfsmittel nutzen, weil das schon bei der kleinsten Bewegung lief. Normalerweise hätte ich mich voll geekelt und wäre vor Scham im Boden versunken, ich habe gewischt, war duschen, habe mir was vorgelegt und ins Bett zur Sicherheit ne Matte gelegt und gut war.
DAS wäre, wenn es mir gut gegangen wäre NIE gegangen, somit war es aber auch mal eine recht positive Erfahrung in diese Richtung, auch wenn der Anlass kein lächeln bei mir erzeugt.

Tschüssi
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Re: Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von Shonah » Mittwoch, 26.10.16, 17:39

Liebe Juna,

Das tut mir so leid für dich das es dir so schlecht geht und das mit dem Friseur ist unglaublich. :shock:

Ich würde dich sehr gern in den Arm nehmen und drücken wenn es denn ginge :hug:

Ich hoffe sehr das du bald Besserung erfährst!


LG Shonah
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2008 Diagnosen: schwere depressive Episode
Generalisierte Angststörung mit PA

300mg Venlafaxin

2009 : 150mg V.
75mg V.
2010 : 37,5 mg V.
11/2010: abgesetzt

12/2010 : 37,5mg V.
2011 : 75mg V.
2013 : 37,5mg V.
2014 : 37,5mg V. unret.
2015 : 18,25mg V. unret.
01.11.15 9mg V. unret.
12.11.15 : abgesetzt
17.11.15 18.25 mg V. unret.
29.12.15 : 9mg V. unret.
9mg V. unret.
12.01.16 : 9 mg V. unret. früh
7mg V. unret. Abend
11.02.16 : 9 mg V. unret. Früh
3mg V. unret. Abend
11.03.16 : 9 mg V. (u) früh
2 mg V. (u) spät
11.04.16 : 9 mg V.(u) früh
11.05.16 : 8 mg V.(u) früh
12.05.16 : betablocker halbiert da RR zu niedrig
auf ärztlichen Rat
Symptome : - Schwindel, Kreislaufbeschwerden,
Muskelzuckungen am ganzen Körper,
hin und wieder PA,
sehr oft starkes Frieren, Herzrasen,
körperliche Schwäche, laute
rumpelnde Darmgeräusche, Konzen-
trationsprobleme

01.07.16 8 mg V. ret.
04.07.16 8 mg V. unret.
06.07.16 9 mg V. u.
19.11.16 8,5 mg V. u.
06.01.17 8,0 mg V. u.
Symptome: Herzstolpern (auch in Salven), Schwindel,
Rückenschmerzen, extrem trockene Haut,
Kopfschmerzen, Schlafprobleme, geringe
Belastbarkeit, Augen brennen...
12.01.17 ProBioCult 3x1
Hepatodoron 0-0-0-2
8mg V. u.
9.2.17 alle NEM abgesetzt
Derzeitige Symptome: Pulsschwankungen (mal hoch, mal tief), tränende Augen, Bauchschmerzen (Blähungen), Rückenschmerzen (BWS, LWS), Gelenkschmerzen, Leistungsschwach

27.2.17 7,5 mg V. u.
08.04.17 7,0 mg V.u.
18.05.17 6,7mg V.u.
10.6.17 6,3 mg V. u.
30.6.17 5,7 mg V. u.
11.8.17 5,2 mg V. u.
19.9.17 4,5 mg V. u.
22.10.17 4,0 mg V. u.
25.11.17 3,7mg V. u.
20.12.17 3,4mg V. u.
20.1.18 3,2mg V. u.
20.2.18 3,0mg V. u.
20.3.18 2,8mg V. u.
20.5.18. 2,5mg V.u.
20.6.18 2,2mg V.u.
20.7.18 1,9 mg V.u.
5.9.18 1,7mg V.u.
14.10.18 1,7mg V. ret.

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Re: Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von padma » Mittwoch, 26.10.16, 18:33

liebe Juna, :)

du hälst dich sehr tapfer nach dieser wirklich demütigenden Situation.

Du bist nicht in alte Muster gefallen, sondern kämpfst dich da durch. Du kannst wirklich stolz auf dich sein.

Fühl dich virtuell :hug:

liebe Grüsse,
padma
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Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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Re: Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von TeaTime » Donnerstag, 03.11.16, 12:13

Hallo liebe Juna,

nun haben wir uns im PPI Thread ja schon ein wenig ausgetauscht und nun habe ich mich durch Deinen Thread gelesen. "Wow !!!" Und "Puh". Und "Hammer". Mannomann was Du mitgemacht hast, ist erschreckend, macht traurig, nimmt einen mit, aber zeigt auch : niemals aufgeben !!! Du hast meinen vollen Respekt und mein Mitgefühl.

Ich kann jetzt nicht alles kommentieren, aber zumindest die Dinge, die mich beschäftigen.

Dein "netter" Arzt.
Also ein Arzt, der einem Menschen mit einer Essstörung, eagl ob nun Bulimie oder Magersucht, sagt, er sei zu fett, ist absolut fehl am Platz. Man kann einen Menschen dann wieder in die Magersucht treiben, und Du hast ja nun einmal Probleme damit.Ob nun momentan dünn oder nicht, darum geht es nicht. So ein Arzt würde mich nicht wieder sehen.

Dein "toller" Friseur.
Armselig, einfach nur armselig. Solche Menschen, die sich auf Kosten anderer amüsieren, sind einfach nur zu bedauern. Du hättest gehen sollen, aber das ist ja nun Vergangenheit.
Solche Menschen sollte man bemitleiden, weil sie das nötig haben. So ein Friseur würde mich allerdings wieder sehen, und zwar dann, wenn der Laden so richtig voll ist. Einfach mal reingehen und lautstark sagen, "ich wollte Ihnen nur sagen, dass Sie eine Kundin weniger haben, weil ich Ihnen ja anscheinend als Kundin so wichtig war, dass Sie es für nötig befunden haben mein Aussehen vor anderen zu kommentieren. Sie tun mir einfach nur leid"
Und dann wäre auch das erledigt. Neuen Friseur suchts Du ja schon und findest ist garantiert.

Dein Gedanke, dass immer was Neues kommt, "jemand" immer wieder verhindert, dass es gut läuft.
Ja, Juna, ich kenne das zu gut. Nicht nur aus den letzten Jahren, sondern ganz schlimm in diesem Jahr. 2016 nenne ich "mein persönliches A*schkartenjahr" !! Und habe das auch bei den Ärzten so gesagt. Seit Januar kommen immer und immer wieder neue Diagnosen, die echt belastend sind. Und wenn ich mal was abhaken kann, -schwupps- das nächste. Oder besser noch, es kommen einfach neue Dinge dazu. Will hier nicht darüber schreiben, dann ist Dein Thread gesprengt ;o)))
Es geht nur darum, Du bist mit sowas nicht alleine. Und das Gefühl kenne sicher nicht nur wir beide.

Du hast unter einer Menge von Symptomen und Krankheiten und alten Problemen zu leiden.
Aber Du hast jemanden an Deiner Seite, der für Dich da ist, das ist sooooo wichtig.

Manchmal wirkst Du sehr bedrückt und da kommt auch Angst vor alten Verhaltensweisen durch, dann wieder ist da viel Hoffnung und Zuversicht. Aber da merkt man auch Deine Stärke, die Du hast, und genau deshalb wirst Du es auch schaffen !!!!
Du wirst nicht untergehen.

Man darf und muss manchmal traurig sein. Man darf und muss manchmal wütend sein. Aber aufgeben, aufgeben darf man nie.

Finde es toll, dass Du nun wieder essen kannst, wenn auch vielleicht anders, als andere essen. Das ist aber egal. Es muss Dir gut gehen und Du musst es können und wollen. Alles besser, als wieder wochenlang zu fasten, das schwächt und macht krank.

Liebe Juna, alles Gute wünsche ich Dir !!!!!

Lieben Gruß,

TeaTime
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"Anfangs wollt' ich fast verzagen,
Und ich glaubt', ich trüg es nie,
Und ich hab es doch getragen,
Aber frag mich nur nicht: wie?"
(Heinrich Heine)

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