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Absetzen von Mirtazapin - Dauerschwindel / aktuell Absetzen von Trazodon

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
carmen allegra
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Re: Absetzen von Mirtazapin - Dauerschwindel

Beitrag von carmen allegra » Dienstag, 31.01.17, 15:44

Hallo,

meine Magen-Darm-Grippe habe ich halbwegs überstanden. War aber heute beim HNO wegen meines Ohrenrauschens/Pfeifens und so wie es aussieht ist es eindeutig ein Tinnitus. Die HNO-Ärztin
meint, dass es sicherlich in keinem Zusammenhang mit den ADs steht. Vielmehr ist es mein Morbus Chron, die Chron Medikamente und meine massive Nackenverspannung daran schuld. Na da bin ich mal gespannt.
Beim Schwindel dagegen ist sie schon der Meinung, dass es von den ADs auch in sehr kleinen Dosierungen kommen kann.

Eine ähnliche Meinung hat übrigens auch mein Frauenarzt.
Jedenfalls er ist auch der Meinung, dass ich die ADs unbedingt weg bekommen sollen. Sind nicht gerade gut für den Körper und können massive Probleme machen. Er hat mir auch gesagt, dass ein Körper ca. 3 bis 4 Monate benötigt um nach dem Absetzen wieder halbwegs normal zu funktionieren. Das habe ich bisher noch von keinem Arzt gehört. Geschweige denn von einem Frauenarzt.

Gute Nachricht. Ich habe heute von der Apotheke die genau dosierten Pillen bekommen. Habe mir mal 60 Kapseln verschreiben lassen. Übrigens zum Preis von nur 5,85. Also da war der Tablettenschneider mit 7 Euro ja regelrecht teuer. Jedenfalls hier in Österreich bekommt man die Dosierung nach Wunsch auf Rezept - vorausgesetzt man findet eine Arzt, der einem diese "NIEDRIGE" Dosis auch verschreibt. Habe jedoch eine sehr gute Hausärztin. Seit meiner Diagnose mit Morbus Chron scheine ich alles verschrieben zu bekommen. Wenigstens ein Vorteil an der Sache mit meinem Darm. Schnief, schnief.

Wünsch euch noch einen schönen Tag und vielen Dank immer für die Antworten. Es hilft mir immer sehr.
Besonderer Dank hier nochmal an Murmeline, die mir den Tipp mit den individuell hergestellten Pillen erst gegeben hat. DANKE

Herzlichst

Carmen
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6/14 erstmalige Verabreichung von Cortison 10 Wochen 40 mg

ab 06/14 Schmerzmittel wegen Gelenksschmerzen

02/16 Diagnose Morbus Chron erneut Cortison
03/16 Zusammenbruch
04/16 Klinikaufenthalt null Energie, Übelkeit, Schwindel

27.04.16 erstmals Temestra und 30 mg Mirtazapin und 3 Gramm Mesalazin. absetzten von Cortison
06.05.16 raus aus Klinik. Temestra weg. massive Sehstörungen, Dauerschwindel, keine Energie
13.06.16 runter auf 15 mg Mirtazapin. Sehstörung und Schwindel unverändert. Übelkeit und Co.
21.06.16 runter auf 7,5 mg Mirtazapin. Sehstörung und Co. unverändert
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27.11.16 Trazodon 12.5 mg. emotional gut. starker Schwindel. Benommenheit. rauschen in den Ohren. Energie vorhanden.
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23.01.17 chron Schub. extremer Schwindel seit einer Woche. rauschen in den Ohren. Benommenheit. Tinnitus.
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Re: Absetzen von Mirtazapin - Dauerschwindel

Beitrag von Jamie » Dienstag, 31.01.17, 16:31

Hallo :),

das ist toll, dass das mit den Kapseln geklappt hat.
Allerdings ist der Preis WOW! Also entweder sind in Österreich die Taxierungen wesentlich preisgünstiger als in Deutschland oder die haben sich verrechnet :roll: .
Ich habe zu meiner Berufstätigenzeit auch Kapseln in der Apotheke hergestellt und mal abgesehen davon, dass das unglaublich aufwändig ist und eine Arbeitskraft für Stunden abzieht, ist die Taxierung in Deutschland wesentlich teurer, wenngleich im Vergleich zum Aufwand (voll ausgebildete Fachkraft ist mal locker für 2 Stunden in der Rezeptur statt zu verkaufen / Rezepte zu beliefern / Patienten zu beraten) immer noch ein Witz.

Mich würde interessieren, was auf dem Etikett steht (Inhaltsstoffe). Würdest du es mir zuliebe mal abtippen, wenn du Kraft / Zeit hast?

Grüße
Jamie
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Re: Absetzen von Mirtazapin - Dauerschwindel

Beitrag von carmen allegra » Dienstag, 31.01.17, 16:51

Hallo.

Als ich als Patient bezahle eben nur die RezeptGebühr. Den Rest erhält die Apotheke von der Krankenkasse direkt. Keine Ahnung was das kostet.
Aber sicher ein vielfaches.

Auf der Packung steht Trittico 3,125 mg und Mannitolum 10 g. Ich versuche, obwohl es ein grosser Schritt ist von 6,25 auf 3,15 zu gehen. Mal sehen.

Herzlichst Carmen
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Re: Absetzen von Mirtazapin - Dauerschwindel

Beitrag von Murmeline » Mittwoch, 01.02.17, 9:41

Morgen carmen,

hab mir erlaubt, einen Teil Deiner Aussagen heir hin zu duplizieren: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 30#p177230

Freue mich sehr, dass es mit den Individualkapseln so geklappt hat. Ein kooperativen Arzt ist da leider Voraussetzung für.

Der Absetzschritt ist groß, vielleicht und hoffentlich klappt das. Sorge gut für Dich!

Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

carmen allegra
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Re: Absetzen von Mirtazapin - Dauerschwindel

Beitrag von carmen allegra » Sonntag, 05.02.17, 19:38

Hallo.

Hatte erst letztes Wochenende die Magen Darm Grippe. Seit Dienstag habe ich aber starke Unterleibs-Schmerzen.
Besonders am Abend sind diese am stärksten.

Hängt das mit den ADS zusammen? Gibt es überhaupt Schmerzen im Unterleib als Absetzsymptom?

Können ADs auch den weiblichen Zyklus total durcheinander bringen?
Ich habe seit ich ADS nehme kaum mehr eine Regelblutung? Oder hängt das einfach damit zusammen, dass mein ganzer Körper irgendwie durcheinander ist?

Ich hoffe, einige weiblichen Teilnehmer hier können mir weiterhelfen.

Herzlichst Carmen
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Re: Absetzen von Mirtazapin - Dauerschwindel

Beitrag von LinLina » Sonntag, 05.02.17, 19:49

Liebe Carmen,

ja, Unterleibsschmerzen können als Absetzsymptom auftreten, zitat aus unserer Absetzsymptom-Liste:
Schmerzen im ganzen Körper oder an einer/ mehreren Stelle/n, z.B. in Unterleib, Rücken, Extremitäten, Kiefer/Zähnen, Hals, Kopf, Gesicht, Weichteilen etc.; z.B. brennend, stechend, bohrend, dumpf, stumpf, ziehend, wandernd, ausstrahlend, pulsierend, wellenartig, klopfend
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 18&t=12534

Zyklusveränderungen durch die Einnahme von Antidepressiva sind nicht ungewöhnlich, das geht sogar vielen Frauen so. Bei manchen bleibt die Periode sogar während der Einnahme irgendwann ganz aus, das zeigt auch wie stark die Medikamente in verschieden Körpersysteme eingreifen.

Vielleicht war dein letzter Absetzschritt doch etwas zu groß? Ich würde eher vorsichtiger vorgehen, da du eine Vorgeschichte hast mit schnellen Medikamentenveränderungen und Nebenwirkungen, das sensibilisiert dein Nervensystem und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass du mit stärkeren Symptomen auf die Dosisveränderung reagierst.

Liebe Grüße
Lina
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Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell (seit Sommer 2018) 0,005 mg.

Ich bin zur Zeit nicht im Forum aktiv. Bei Fragen und Bitten an das Team an padma, Ululu69 oder murmeline wenden.

Hinweis: Alle meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerte - meine eigenen, und die anderer Betroffener - und die wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

carmen allegra
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Re: Absetzen von Mirtazapin - Dauerschwindel

Beitrag von carmen allegra » Mittwoch, 08.02.17, 10:01

Hallo.

Unterleibsschmerzen und Bauchweh heute besser. Aber so schwach, Übelkeit und Schwindel.

Mich macht dieses auf und ab echt langsam mürbe.

Verstärkt Baldrian auch die Symptome? Nehmen ich am morgen meistens so 15 Tropfen und am Abend.

Buhhh kein guter Tag.
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06.05.16 raus aus Klinik. Temestra weg. massive Sehstörungen, Dauerschwindel, keine Energie
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01.10.16 Trazodon 12,5 mg. Keine Panik Attacken. Emotional gut. Übelkeit gut. Druck in der Brust gut. Kaum Wellen. Oft starker Schwindel. Starke Muskel und Gelenksschmerzen. 5 kg zugenommen.
27.11.16 Trazodon 12.5 mg. emotional gut. starker Schwindel. Benommenheit. rauschen in den Ohren. Energie vorhanden.
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01.02.17 Reduktion Trazodon auf 3,125 mg.
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Shonah
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Re: Absetzen von Mirtazapin - Dauerschwindel

Beitrag von Shonah » Mittwoch, 08.02.17, 11:13

Hallo Carmen,

Ich setze Venlafaxin ab.

Aber auch ich kann kein Baldrian nehmen, nicht mal als Tee. Mir wird furchtbar Schwindelig davon und mein Blutdruck der eh schon niedrig ist, sackt noch mehr ab.

Ich nehme Melisse.


LG Shonah
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MurmelineAnnanasLinLinacarmen allegra
2008 Diagnosen: schwere depressive Episode
Generalisierte Angststörung mit PA

300mg Venlafaxin

2009 : 150mg V.
75mg V.
2010 : 37,5 mg V.
11/2010: abgesetzt

12/2010 : 37,5mg V.
2011 : 75mg V.
2013 : 37,5mg V.
2014 : 37,5mg V. unret.
2015 : 18,25mg V. unret.
01.11.15 9mg V. unret.
12.11.15 : abgesetzt
17.11.15 18.25 mg V. unret.
29.12.15 : 9mg V. unret.
9mg V. unret.
12.01.16 : 9 mg V. unret. früh
7mg V. unret. Abend
11.02.16 : 9 mg V. unret. Früh
3mg V. unret. Abend
11.03.16 : 9 mg V. (u) früh
2 mg V. (u) spät
11.04.16 : 9 mg V.(u) früh
11.05.16 : 8 mg V.(u) früh
12.05.16 : betablocker halbiert da RR zu niedrig
auf ärztlichen Rat
Symptome : - Schwindel, Kreislaufbeschwerden,
Muskelzuckungen am ganzen Körper,
hin und wieder PA,
sehr oft starkes Frieren, Herzrasen,
körperliche Schwäche, laute
rumpelnde Darmgeräusche, Konzen-
trationsprobleme

01.07.16 8 mg V. ret.
04.07.16 8 mg V. unret.
06.07.16 9 mg V. u.
19.11.16 8,5 mg V. u.
06.01.17 8,0 mg V. u.
Symptome: Herzstolpern (auch in Salven), Schwindel,
Rückenschmerzen, extrem trockene Haut,
Kopfschmerzen, Schlafprobleme, geringe
Belastbarkeit, Augen brennen...
12.01.17 ProBioCult 3x1
Hepatodoron 0-0-0-2
8mg V. u.
9.2.17 alle NEM abgesetzt
Derzeitige Symptome: Pulsschwankungen (mal hoch, mal tief), tränende Augen, Bauchschmerzen (Blähungen), Rückenschmerzen (BWS, LWS), Gelenkschmerzen, Leistungsschwach

27.2.17 7,5 mg V. u.
08.04.17 7,0 mg V.u.
18.05.17 6,7mg V.u.
10.6.17 6,3 mg V. u.
30.6.17 5,7 mg V. u.
11.8.17 5,2 mg V. u.
19.9.17 4,5 mg V. u.
22.10.17 4,0 mg V. u.
25.11.17 3,7mg V. u.
20.12.17 3,4mg V. u.
20.1.18 3,2mg V. u.
20.2.18 3,0mg V. u.
20.3.18 2,8mg V. u.
20.5.18. 2,5mg V.u.
20.6.18 2,2mg V.u.
20.7.18 1,9 mg V.u.
5.9.18 1,7mg V.u.
14.10.18 1,7mg V. ret.

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Re: Absetzen von Mirtazapin - Dauerschwindel

Beitrag von carmen allegra » Mittwoch, 08.02.17, 21:03

Hallo.

Was mir noch aufgefallen ist: ab dem frühen morgen bis ca. 11 Uhr und ab 22 Uhr sind die Nebenwirkungen und Absetzsymptome immer am Stärksten.
Die Zeit von 16 bis 21 Uhr ist meist die beste Zeit am Tag.

Ist das bei euch auch so. Woran liegt das? Ich nehme das Trittico immer pünktlich um 20 Uhr?

Wünsche euch eine gute und ruhige Nacht. Wobei in zwei Tagen ist Vollmond und den scheine ich auch zu spüren.

Morgen habe ich einen langen Tag um Büro. Jetzt schon Angst, dass ich es schaffe.

herzlichst Carmen
Bis September 2013 alles in bester Ordnung.

09/13 Geburt meiner Tochter
11/13 unbehandelte Kindbettdepression
12/13 massive Gelenksschmerzen

05/14 gastro und Koloskopie Diagnose darmentzündung
6/14 erstmalige Verabreichung von Cortison 10 Wochen 40 mg

ab 06/14 Schmerzmittel wegen Gelenksschmerzen

02/16 Diagnose Morbus Chron erneut Cortison
03/16 Zusammenbruch
04/16 Klinikaufenthalt null Energie, Übelkeit, Schwindel

27.04.16 erstmals Temestra und 30 mg Mirtazapin und 3 Gramm Mesalazin. absetzten von Cortison
06.05.16 raus aus Klinik. Temestra weg. massive Sehstörungen, Dauerschwindel, keine Energie
13.06.16 runter auf 15 mg Mirtazapin. Sehstörung und Schwindel unverändert. Übelkeit und Co.
21.06.16 runter auf 7,5 mg Mirtazapin. Sehstörung und Co. unverändert
05.07.16 runter auf null mg Mirtazapin. Sehstörung und Schwindel sind weg :party2: .Übelkeit, innere Unruhe, keine Energie leider noch da.
26.07.16 noch auf null mg Mirtazapin. :cry:
01.08.16 noch auf null mg Mirtazapin. Gut geschlafen. Wetterfüllig. Schwindel und benommen. Laune geht.
02.08.16 kein guter Tag. Wellen und unruhig.
12.08.16 wieder mal kein guter Tag. Schwindel und Sehstörung. bin richtig benommenn
14.08.16 guter Tag
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4.9.16 erstmals 25 mg Trazodon. Bis dahin fast genau 2 Monate ohne Ads
29.9.16 25 mg. Trazodon. Emotional stabil, kaum Wellen, Übelkeit bissi besser. Schwindel und leichte Sehstörung.
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27.11.16 Trazodon 12.5 mg. emotional gut. starker Schwindel. Benommenheit. rauschen in den Ohren. Energie vorhanden.
03.01.17 seit 33 Tagen 6.25 mg Trazodon . emotional gut. Schwindel besser. Energie da. rauschen in den Ohren leider da. leichte übelkeit seit drei Tagen
23.01.17 chron Schub. extremer Schwindel seit einer Woche. rauschen in den Ohren. Benommenheit. Tinnitus.
01.02.17 Reduktion Trazodon auf 3,125 mg.
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Re: Absetzen von Mirtazapin - Dauerschwindel

Beitrag von Murmeline » Donnerstag, 09.02.17, 14:46

Hallo Carmen,
Die Zeit von 16 bis 21 Uhr ist meist die beste Zeit am Tag.
vielen ADFDlern geht es abends besser als morgens. Das kann mit dem Corisol zusammenhängen, das frühmorgens ausgeschüttet wird, und auf das man dann vermutlich sensibel reagiert. Ich habe dies Phänomen (morgen schlimmer, abends besser) in den schweren Zeiten in meinem Leben auch gehabt, bei mir hatte es gefühlt immer auch eine psychische Komponente: Urgs, der Tag liegt vor mir, mein Leben ist schrecklich, ich weiß nicht weiter... Und abends dann etwas Erleichterung, dass ich zumindest den Tag rumgebacht habe.
Ab dem frühen morgen bis ca. 11 Uhr und ab 22 Uhr sind die Nebenwirkungen und Absetzsymptome immer am Stärksten.
Ich habe zur Halbswertzeit von Trazodon noch die Info gefunden:
Ausscheidung: überwiegend renal und fast nur in Form von Metaboliten. Die Elimination erfolgt biphasisch, die erste Halbwertszeit beträgt ca. 1 Stunde, die zweite ca. 13 Stunden.
http://toxcenter.org/stoff-infos/t/trazodon.pdf

Das heisst, bei einen Abbauprodukt ist die Hälfte des Wirkstoffs nach einer Stunde abgebaut (21 Uhr), die anderen nach 13 Stunden (9 Uhr). Dass passt zeitlich in etwa zum Einsetzen der Symptome und zum Zeitpunkt, an dem es besser wird, oder? Irgendwie scheint es mir da einen Zusammenhang geben zu können.

Ich wünsche Dir, dass Du den Tag heute gut überstehst, Du hast es ja bald geschafft.

Grüße, Murmeline
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Re: Absetzen von Mirtazapin - Dauerschwindel

Beitrag von carmen allegra » Sonntag, 12.02.17, 20:43

Hallo.

Ich bin schon wieder hier mit Fragen.

Habe zwei tolle Tage hinter mir. Freitag und Samstag waren völlig syptomfrei. Keine Schmerzen, kein Schwindel ,nichts.

War am Freitag im Büro und dann einfach eine glückliche Mama. Ein unbeschreibliches Lebensgefühl. Wahnsinn wie man so was genießen kann.
Menschen denen es immer gut geht können das irgendwie gar nicht schätzen. Ich habe es früher auch nicht geschätzt.

Und heute? Schwindel und ein ungutes Gefühl. Angst steigt auf.
Wie sieht das bei euch aus. Auch irgendwie Angst vor der nächsten Woche? Montage sind bei mir sowieso immer schlechter. Vielleicht weil ich Angst habe mit meiner Tochter alleine zu sein? Ich weiss es nicht.
Am Wochenende ist ja meist mein Mann da.

Meine Mutter hat heute auch zu mir gesagt, dass mein Schwindel vielleicht selbst psychisch ausgelöste wird.
Kann das auch sein? Unabhängig von den Medikamenten?
Was ist wenn dieser Schwindel, diese Unruhe und Co. gar nicht von den Medikamenten kommt.
Für mich wäre es leichter zu ertragen, dass die Medikamente der Auslöser sind. Dann hat man wenigstens die Hoffnung, dass es mit dem Absetzten irgendwann verschwindet
Was aber wenn danach diein ganzen Symptome nicht verschwinden.

Zwei gute Tage! Freu mich auf die nächsten.

Danke lg carmen
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Re: Absetzen von Mirtazapin - Dauerschwindel

Beitrag von Jamie » Montag, 13.02.17, 11:37

Hallo carmen allegra, :)

ja, Schwindel kann auch psychisch sein.
Prinzipiell kann jedes Symptom mehr oder weniger psychosomatisch sein.
Es macht daher auch Sinn, immer mal wieder bei unklaren Beschwerden ganz wertfrei zu schauen, ob etwas im Leben dermaßen unrund läuft, dass sich die Seele über den Körper Ausdruck verschaffen will.

Ich denke aber, dass man bei dir in deinem Zustand wirklich nicht sagen kann, ob der Schwindel jetzt psychogen ist oder Mirtazepin-induziert / Absetzzsymptom (oder eine Mischung). Dafür steckst du meines Erachtens viel zu stark im Absetzprozess.

Lass dich jetzt nicht verunsichern, sondern schau einfach mal weiter. Da du auch mal völlig symptomlose Tage hast, spricht doch einiges für Absetzsymptome, meinst du nicht?

Grüße
Jamie
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Re: Absetzen von Mirtazapin - Dauerschwindel

Beitrag von carmen allegra » Montag, 13.02.17, 11:44

Hallo Jamie.

Vielen Dank. Bin immer froh, eine Antwort zu bekommen.
Es ist oft schwer mit Menschen über diese Probleme zu reden, die sich das einfach nicht vorstellen können.

Heute ist bisher leider kein guter Tag. Benommenheit, Schwindel niedriger Blutdruck 100/66 und a summsiges Kleinkind. Teilweise auch so Wellen im der Brust.

Schnief Carmen
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02.08.16 kein guter Tag. Wellen und unruhig.
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23.01.17 chron Schub. extremer Schwindel seit einer Woche. rauschen in den Ohren. Benommenheit. Tinnitus.
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Re: Absetzen von Trazadon - Dauerschwindel

Beitrag von carmen allegra » Donnerstag, 16.02.17, 12:28

Hallo,

ich versuche ja irgendwie alles, um meinen extremen Schwindel los zu werden. Habe letzten Donnerstag mit Physiotherapie begonnen. Angeblich kann ein extrem verspannter Nacken bzw. verspannte Halswirbelsäule einen Schwindel auslösen. Hat hier schon jemand mit so was Erfahrungen gemacht.
Auch habe ich gelesen, dass ADs erst richtige Nackenverspannungen auslösen? Stimmt das?! Wirken sich ADs somit auch auf die Muskulatur aus?!

Heute ist leider wieder mal kein so guter Tag. Bin emotional gut drauf, aber es dreht sich einfach alles, durch diesen Schwindel. Blutdruck im Schnitt bei 100 zu 60.
Kann man überhaupt sagen, dass man eine Depression hat, wenn man eigentlich immer recht gut gelaunt ist? Ich bin das grundsätzlich. Muss auch nie viel weinen. Ich flippe nur völlig aus, wenn mir mein Bauch weh tut (wegen dem Crohn) oder wenn ich eben diesen massiven Schwindel habe.


Mein Vater hat mir gestern gesagt, ich soll Misteltee trinken. Dieser Tee soll den Kreislauf unterstützen und den Blutdruck regulieren. Kann ich so einen Tee trinken oder triggert sich das dann wieder mit dem Trittico?

Himmel noch mal, wann bitte hört das nur auf.
Gibt es hier im Forum eigentlich auch Menschen, bei denen das Absetzen funktioniert hat und die heute ein normales Leben führen?! An guten Tagen bin ich ja echt guter Hoffnung, aber an solchen Tagen wie heute, habe ich Angst, dass der Rest meines Lebens von dieses Symptomen begleitet wird. Pffff kann ich dazu nur sagen.

Meine kleine Tochter sagt schon soooo oft. Mami bist du wieder gesund? Das gibt einem schon einen ziemlichen Stich ins Herz. Man will doch einfach für seine Familie da sein.

Die Gesprächstherapie habe ich überigens abgebrochen. Für mich das absolut Sinnloseste was ich in der letzten Zeit gemacht habe. Hilft das bei euch?
Meine Therapeutin meint, es ist ein psychischer Schwindel, der mich vor etwas Beschützen will?! Sorry, aber ich wüsste nicht vor was. Hätte ich den Schwindel nicht, mir ginge es gaaar nicht mal soooo schlecht. Jedenfalls habe ich jetzt beschlossen, dass ich mit den 80 Euro lieber zur Fusspflege, zum Frisör oder zum Shoppen gehe. Vorteil: das triggert sich wenigstens nicht mit meinen Medikamenten?! lach lach schnief

Wünsch euch allen noch einen erträglichen Tag.

Herzlichst Carmen
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Re: Absetzen von Mirtazapin - Dauerschwindel

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 16.02.17, 12:50

Hallo carmen allegra :)
ich versuche ja irgendwie alles, um meinen extremen Schwindel los zu werden. Habe letzten Donnerstag mit Physiotherapie begonnen. Angeblich kann ein extrem verspannter Nacken bzw. verspannte Halswirbelsäule einen Schwindel auslösen. Hat hier schon jemand mit so was Erfahrungen gemacht.
Auch habe ich gelesen, dass ADs erst richtige Nackenverspannungen auslösen? Stimmt das?! Wirken sich ADs somit auch auf die Muskulatur aus?!
Ja, das stimmt alles.
AD können extreme Verspannungen auslösen (viele wirken in Kaskadeneffekten auf das dopaminerge System mit ein und das ist für Muskelspannung, Koordination etc. zuständig); unzählige Betroffene hier im Forum haben Schmerzen / Muskelschmerzen / Gelenkschmerzen.

Und ja, ein Hau in der HWS kann schweren Schwindel auslösen. Bin selbst ein Opfer davon gewesen.
siehe hier: viewtopic.php?f=18&t=10439&p=132365&hil ... le#p132365
Kann man überhaupt sagen, dass man eine Depression hat, wenn man eigentlich immer recht gut gelaunt ist? Ich bin das grundsätzlich. Muss auch nie viel weinen. Ich flippe nur völlig aus, wenn mir mein Bauch weh tut (wegen dem Crohn) oder wenn ich eben diesen massiven Schwindel habe.
Ich glaube diese Depressionsdiagnose ist falsch - bei dir. Sie wird viel zu oft gestellt; gefühlt 50% der Weltbevölkerung könnte depressiv sein, wenn man manche Ärzte nur lange genug diagnostizieren lässt... :evil: Auf ein beeinträchtigendes Ereignis wie starke Darmschmerzen traurig, gestresst und deprimiert zu reagieren ist keine Depression, sondern eine völlig normale Reaktion auf eine Belastung! Das ist ein großer Unterschied!
Und wenn du dich auch ansonsten eher fröhlich / ganz gut fühlst, was soll das dann für eine Depression sein? Witzhaft. :frust:

Misteltee solltest du individuell austesten, ob du es verträgst. Auf die Schnelle fallen mir keine Interaktionen ein.
Verträgst du denn Tees? Du könntest es auch mit einem koffeinhaltigen Tee probieren (schwarzer Zee, grüner Tee, Matcha....) um deinen Kreislauf in Schwung zu bekommen, sofern du davon nicht nervös wirst.

Grüße
Jamie
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Re: Absetzen von Mirtazapin - Dauerschwindel

Beitrag von Fibie77 » Donnerstag, 16.02.17, 13:24

Hallo Carmen,
ich habe gerade mal deinen Thread durchgelesen und es kommt mir alles sehr,sehr bekannt vor.

Ich selbst bin 2011 in Ohnmacht gefallen,......und habe in der Zeit danach einen Dauerschwindel entwickelt. :?

Dieser war durchgehend da und ich bin bald Verückt :shock: geworden.

Ich war damals sogar in der Schwindelambulanz in Essen für eine Woche und habe dort Schwindeltraining gemacht.
Ich hab mir eine CMD Behandlung an den Zähnen machen lassen mit ner Schiene,war bei ganz vielen Ärzten usw. und hab mir die HWS einrenken lassen...............und noch vieles mehr,.... :cry: :shock:
Alles hat nichts gebracht und dadurch habe ich dann irgendwann eine Depression mit Angst entwickelt.

Hab dann mit Antidepressiva begonnen und die Symptome wurden weniger.
Wobei der Schwindel ging vorher schon ein bissel bei mir weg,.....

Wenn ich meinen Nacken damals massiert bekommen habe oder ich war schwimmen,war danach für ca.ner Stunde alles weg.
Hab mir sogar damals eine Halskrause besorgt,damit meine HWS mal entlastet wird.
Was ich Dir aber sagen will dazu,.....ist folgendes!

Ich denke,wenn die HWS,sprich die Muskulatur verkrampft ist,dann kann das schon zu Schwindel führen und so etwas machen.
Mir hat immer geholfen, Bettflasche in die HWS, Schwimmen,Massage, keine Schonhaltung sondern Bewegung,.....

Damals war ich fast nur noch aufem Sofa gelegen und da wurde es schlimmer,dadurch......

Desweiteren versuche mal folgendes,.....
Je nachdem ob du einen Drehschwindel oder Schwankschwindel hast,....
kannst du es so machen ,...dass wenn zum Beispiel dein Schwindel von rechts nach links ist,dann versuche mal in die gegengesetzte Richtung zu Wippen.
Sprich,...wenn ich merke mir wird komisch im Kopf und es ist so ein Schwindel der von rechts nach links geht ,....dann wippe ich von vorne nach hinten.
Oder wenn du Drehschwindel hast zum Beispiel von rechts nach links, dann mache genau die gegengesetzte Richtung.
Das Gehirn ist durch diese Bewegung so irritiert, dass der Schwindel besser wird oder sogar aufhört.
Desweitern gibt es von Hell noch Vertigoheel gegen Schwindel.....
Sorry,wegen der Rechtschreibung aber ich schreib vom Handy aus und hab auch nicht so viel Zeit.
Aber ich denke,du wirst es schon lesen können,.....grins,grins,....
Lg.Fibie
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LinLinacarmen allegraKatharinapadma
- Februar 2011 Ohnmachtsanfall, ohne Diagnose. :shock:
In den darauffolgenden Monaten stellte sich starker Schwindel ein und eine gewisse Angst davon entstand. :(
Ich blieb nur noch zu Hause und ging nicht mehr gerne raus,wenn dann nur zur Arbeit.
- Von Februar 2011 bis April 2014 verschiedene Ärzte konsultiert, von Zahnarzt CMD Behandlung,über Chiropraktoren, und
Infusionen mit Mikronährstoffen war alles dabei.
- Es folgten in dieser Zeit,extreme Ängste,Verzweiflung, keine Energie und Kraft mehr,nur noch Verzweiflung wegen diverser
Symptome.
Meine Symptome veränderten sich und ich bekam einen kontinuierlichen Dauerkopfdruck und Augendruck.
- April 2014 Citolopram 10mg vom Hausarzt verschrieben bekommen.
- Juni 2014 Einweisung in Psychosomatische Klinik, für 8 Wochen.
- Wurde dort auf Cymbalta umgestellt für 2 Wochen,jedoch ist dies wieder gleich abgesetzt worden,da meine weißen
Blutkörperchen stark absanken.
- Von einem auf den anderen Tag,wurde Sertralin eindosiert.
Erst 25 mg und dann 50 mg in der darauffolgenden Woche.
- August 2014,wieder zu Hause und sollte dort noch bis auf 100mg hochdosieren, ging mir jedoch sehr schlecht dabei und
ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
Die Symptome wechseln sich ab und sind mal nur leicht und dann wieder ganz stark da.

-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen die aufs Augen strahlen mit Übelkeit,
Blutzucker hat sich normalisiert,ab und zu noch trockene Augen

-Dezember 2016 (10 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen sind fast weg, jedoch wieder ziemliche Augenprobleme.
Schwipp-Schwapp im Kopf
-Januar 2017 (11 Monate nach 0 mg Sertralin)
Augenprobleme immer noch vorhanden
Schwipp- Schwapp im Kopf, Sodbrennen,
-Februar 2017 ( 1 Jahr auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme / Sehstörungen immer noch vorhanden !
Manchmal noch Schwipp-Schwapp im Kopf und wieder Kopfschmerzen.
-März 2017 (13 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme, ziemliche Benommenheit,Spannungskopfschmerzen.
-April 2017(14 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme,Benommenheit,Kopfschmerzen,extremes Tief(muss viel weinen,weil es nicht so recht besser wird)
-August2017(18 Monate nach null)
Starke Magenbeschwerden,Übelkeit,Sodbrennen,Kopfschmerzen,Augenprobleme

-Januar 2018 (23 Monate auf 0mg)
Augenprobleme (schlechteres Sehen und brennende Augen),manchmal noch leichte Gangunsicherheit,schmerzendes
Genick,Reizüberflutung im Kopf/brennen,nicht mehr so starke Spannungskopfschmerzen.
Langsam wird es besser,aber es ist noch nicht gut!
-Februar 2018 ( 2 Jahre auf 0 mg)

carmen allegra
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Re: Absetzen von Mirtazapin - Dauerschwindel

Beitrag von carmen allegra » Mittwoch, 08.03.17, 12:09

Hallo.

Habe mich jetzt schon 3 Wochen nicht mehr gemeldet.

Was ist bisher passiert!

Positives zuerst:
Ich hatte eine fast ganze, gute Woche. Mache seit drei Wochen eine Physiotherapie und es scheint mir gut zu tun.
Am Abend lasse ich den Nerven Schlaftee weg, der scheint die Unruhe zu verstärken. Nehme neben den ADS nur Passetantropfen und Bachblüten.
Hatte sogar Tage mit weniger Schwindel und 14 Tage ohne Wellen. Ja, ich bin auch begeistert.
Bin seit Anfang Februar auf 3,125 mg und ich denke ich hab die Reduktion jetzt verkraftet? Oder??

Negatives:
Hatte am Wochenende schon wieder einen Darminfekt. Sonntag musste ich nur heulen und hatte seit einem Monat die erste Panik Attacke. hmmm
Weiters hatte ich letzte Woche am Freitag einen Fructosetest und der wahr mehr als positiv?! Was ich schon seltsam finde, denn ich kann Obst essen?
Können ADS diesen Atemtest beeinflussen?
Und heute ist mir ganz plötzlich seit einer Stunde total übel und ganz leichte Wellen machen sich in meinem Brustkorb breit. Verunsichert mich, denn eigentlich wollte ich Ende der Woche wieder weiter reduzieren.
Schwindel ist heute auch stärker als die letzten Tage. Hmm

Wie ist euer Rat? Noch auf den 3,125 mg bleiben?
Es ist schon hart immer positiv zu denken. Aber alles wird gut.

herzlichst Carmen
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12/13 massive Gelenksschmerzen

05/14 gastro und Koloskopie Diagnose darmentzündung
6/14 erstmalige Verabreichung von Cortison 10 Wochen 40 mg

ab 06/14 Schmerzmittel wegen Gelenksschmerzen

02/16 Diagnose Morbus Chron erneut Cortison
03/16 Zusammenbruch
04/16 Klinikaufenthalt null Energie, Übelkeit, Schwindel

27.04.16 erstmals Temestra und 30 mg Mirtazapin und 3 Gramm Mesalazin. absetzten von Cortison
06.05.16 raus aus Klinik. Temestra weg. massive Sehstörungen, Dauerschwindel, keine Energie
13.06.16 runter auf 15 mg Mirtazapin. Sehstörung und Schwindel unverändert. Übelkeit und Co.
21.06.16 runter auf 7,5 mg Mirtazapin. Sehstörung und Co. unverändert
05.07.16 runter auf null mg Mirtazapin. Sehstörung und Schwindel sind weg :party2: .Übelkeit, innere Unruhe, keine Energie leider noch da.
26.07.16 noch auf null mg Mirtazapin. :cry:
01.08.16 noch auf null mg Mirtazapin. Gut geschlafen. Wetterfüllig. Schwindel und benommen. Laune geht.
02.08.16 kein guter Tag. Wellen und unruhig.
12.08.16 wieder mal kein guter Tag. Schwindel und Sehstörung. bin richtig benommenn
14.08.16 guter Tag
15.08.16 Scheiss Tag habe eine Lebensmittel Vergiftung
18.08.16 guter Tag
19.08.16 guter Tag
seit 24.08.16 Horror. Keine Energie, Wellen, Übelkeit, Schwindel
30.08.16 Klinik wegen Kreislauf kollabs, Übelkeit, Wellen. Darmwerte und Entzündungswerte überraschend gut.
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29.9.16 25 mg. Trazodon. Emotional stabil, kaum Wellen, Übelkeit bissi besser. Schwindel und leichte Sehstörung.
01.10.16 Trazodon 12,5 mg. Keine Panik Attacken. Emotional gut. Übelkeit gut. Druck in der Brust gut. Kaum Wellen. Oft starker Schwindel. Starke Muskel und Gelenksschmerzen. 5 kg zugenommen.
27.11.16 Trazodon 12.5 mg. emotional gut. starker Schwindel. Benommenheit. rauschen in den Ohren. Energie vorhanden.
03.01.17 seit 33 Tagen 6.25 mg Trazodon . emotional gut. Schwindel besser. Energie da. rauschen in den Ohren leider da. leichte übelkeit seit drei Tagen
23.01.17 chron Schub. extremer Schwindel seit einer Woche. rauschen in den Ohren. Benommenheit. Tinnitus.
01.02.17 Reduktion Trazodon auf 3,125 mg.
27.03.17 Reduktion Trazodon auf 1,5 mg.
16.05.17 Reduktion Trazodon auf 0 mg :party2:


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Re: Absetzen von Mirtazapin - Dauerschwindel

Beitrag von lunetta » Mittwoch, 08.03.17, 12:21

Hallo!

Zuerst einmal - super dass es dir jetzt mal eine Zeit lang besser ging:)

Wegen dem Fructosetest - ich habe den auch mal machen lassen, war auch positiv, ich kann aber auch alles bis auf Ananas und Kiwis essen - die machen mir Blläschen im Mund. Und während der Pollensaison vertrage ich wegen der Kreuzallergie keine Äpfel, sonst ist alles gut. La´ß dich alos davon nicht verunsichern.

Schon wieder Darminfekt´? Ohje, die sind fies!
Ich denke, dass unser Immunsystem während dem Absetzen ziemlich runtergefahren ist:(

Ansonsten könntest du mal versuchen ein paar Wochen etwas für den Darm tun - z.B. Milchsäurebakterien einnehmen, damit so fiese Viren nicht so viel Chancen haben.

Übelkeit überfällt mich auch oft von einer Minute zur anderen - es macht mir keine Angst mehr. Ich knabbere dann immer wieder Ingwer, und meist ist es dann am nächsten Tag wieder besser.

Gute Besserung und LG
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Re: Absetzen von Mirtazapin - Dauerschwindel / aktuell Absetzen von Trazodon

Beitrag von padma » Mittwoch, 08.03.17, 19:01

hallo Carmen, :)

ich habe deinen Thread Titel aktualisiert.
Wie ist euer Rat? Noch auf den 3,125 mg bleiben?
Wenn es dir jetzt aktuell wieder schlechter geht, würde ich noch auf der Dosis bleiben.

gute Besserung,
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Re: Absetzen von Mirtazapin - Dauerschwindel / aktuell Absetzen von Trazodon

Beitrag von carmen allegra » Freitag, 10.03.17, 8:07

Hallo.

Gestern und heute sind leider durchwachsen. Jetzt habe ich mich so gefreut, dass ich fast zwei Wochen ohne Wellen und ohne dieses elektrisierende, unruhige Gefühl in der Brust war. Auch der Schwindel und dieses Benommensein war viel besser.

Und jetzt: Den Bürotag gestern habe ich nur schwer überstanden. Konnte mich kaum konzentrieren und die Buchstaben am Bildschirm schwommen auch nur so dahin. Heute leider auch nicht viel besser. Habe eine Sitzung nach der anderen und ich bin froh, dass das Wochenende vor der Tür steht.

Was ist das nur immer? Was mich so mürbe macht ist, dass man einige gute Tage hat und dann ganz plötzlich bricht das Kartenhaus wieder zusammen.
Wenn mich Jemand in meinem Umfeld fragt, wie es mir geht, dann traue mich oft schon gar nicht mehr "gut" zu sagen, denn oft schaut es wenige Stunden später schon völlig anders aus.
Wenn ich nur wüsste, was wirklich hinter diesen Wellen, der Benommenheit und diesem lästigen Schwindel steckt.
Habe so viel Hoffnung in diese Physiotherapie gesetzt und gehofft, dass einfach alles von einer sehr verspannten Halswirbelsäule ausglöst wird.

Was euch sicher alle interessiert: War gestern in der Apotheke bezüglich meiner Bachblüten. Die Apothekerin hat mir erklärt, dass es wirklich sehr gut ist, wenn ich das Trazadon absetze. Sie kennt kaum einen Patienten, der mit ADs keine Probleme hat. Besonders das Trazadon wird zwar von jedem Hausartzt sofort quasi als problemloses Basismedikament verschrieben, jedoc sind die Nebenwirkungen massiv.
Sie meinte auch, dass man grundsätzlich kein ADs länger als 6 Monate nehmen sollte. Ein Absetzen nach längerer Zeit gestaltet sich immer schwieriger.
Diese Apothekerin ist als Anhängerin der Homeöpathie bekannt. Als Unterstützung beim Absetzen bzw. als Alternative zu ADs empfiehlt sie individuelle Bachblütenmischungen (kosten 3,60 das Flascherl), chinesische Kräutermischungen und Co.
Falls es jemanden interessiert ich habe die Bachblütenmischung mit den Nummern (17,21,22,23,26,29,35) von ihr bekommen. Ob es hilft? Ich nehme 4 x 4 Tropfen am Tag und ich habe ein gutes Gefühl dabei.
Wenn sie nicht helfen, dann können diese Tropfen doch wenigstens nichts anrichten.

So, ich wussle mich jetzt weiter durch den Tag und hoffe, dass wenigstens diese Sehstörung bald ein wenig nachlässt.

Herzlichst Carmen

PS: Ich bin ein sehr geduldiger Mensch, aber langsam reicht es doch.
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09/13 Geburt meiner Tochter
11/13 unbehandelte Kindbettdepression
12/13 massive Gelenksschmerzen

05/14 gastro und Koloskopie Diagnose darmentzündung
6/14 erstmalige Verabreichung von Cortison 10 Wochen 40 mg

ab 06/14 Schmerzmittel wegen Gelenksschmerzen

02/16 Diagnose Morbus Chron erneut Cortison
03/16 Zusammenbruch
04/16 Klinikaufenthalt null Energie, Übelkeit, Schwindel

27.04.16 erstmals Temestra und 30 mg Mirtazapin und 3 Gramm Mesalazin. absetzten von Cortison
06.05.16 raus aus Klinik. Temestra weg. massive Sehstörungen, Dauerschwindel, keine Energie
13.06.16 runter auf 15 mg Mirtazapin. Sehstörung und Schwindel unverändert. Übelkeit und Co.
21.06.16 runter auf 7,5 mg Mirtazapin. Sehstörung und Co. unverändert
05.07.16 runter auf null mg Mirtazapin. Sehstörung und Schwindel sind weg :party2: .Übelkeit, innere Unruhe, keine Energie leider noch da.
26.07.16 noch auf null mg Mirtazapin. :cry:
01.08.16 noch auf null mg Mirtazapin. Gut geschlafen. Wetterfüllig. Schwindel und benommen. Laune geht.
02.08.16 kein guter Tag. Wellen und unruhig.
12.08.16 wieder mal kein guter Tag. Schwindel und Sehstörung. bin richtig benommenn
14.08.16 guter Tag
15.08.16 Scheiss Tag habe eine Lebensmittel Vergiftung
18.08.16 guter Tag
19.08.16 guter Tag
seit 24.08.16 Horror. Keine Energie, Wellen, Übelkeit, Schwindel
30.08.16 Klinik wegen Kreislauf kollabs, Übelkeit, Wellen. Darmwerte und Entzündungswerte überraschend gut.
4.9.16 erstmals 25 mg Trazodon. Bis dahin fast genau 2 Monate ohne Ads
29.9.16 25 mg. Trazodon. Emotional stabil, kaum Wellen, Übelkeit bissi besser. Schwindel und leichte Sehstörung.
01.10.16 Trazodon 12,5 mg. Keine Panik Attacken. Emotional gut. Übelkeit gut. Druck in der Brust gut. Kaum Wellen. Oft starker Schwindel. Starke Muskel und Gelenksschmerzen. 5 kg zugenommen.
27.11.16 Trazodon 12.5 mg. emotional gut. starker Schwindel. Benommenheit. rauschen in den Ohren. Energie vorhanden.
03.01.17 seit 33 Tagen 6.25 mg Trazodon . emotional gut. Schwindel besser. Energie da. rauschen in den Ohren leider da. leichte übelkeit seit drei Tagen
23.01.17 chron Schub. extremer Schwindel seit einer Woche. rauschen in den Ohren. Benommenheit. Tinnitus.
01.02.17 Reduktion Trazodon auf 3,125 mg.
27.03.17 Reduktion Trazodon auf 1,5 mg.
16.05.17 Reduktion Trazodon auf 0 mg :party2:


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