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Riot: Opipramol nach 2 Monaten absetzen /NEU Escitalopram absetzen

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Re: Opipramol nach 2 Monaten absetzen

Beitrag von Annanas » Mittwoch, 18.01.17, 9:04

Guten Morgen, Riot :) ,
Riot hat geschrieben:So ich hab jetzt jede Nacht die übelsten Alpträume gehabt die mich den ganzen Tag über depri stimmen.Ich kann Mega durchschlafen was mich wundert aber meine Stimmung ist total gedrückt da ich so motiviert war bevor ich es abgesetzt habe.
Es ist erst eine Woche her, seit du reduziert hast.
Riot, das sind Absetzsymptome, die du momentan zu spüren bekommst - leider lassen die sich auch
willentlich nicht unterdrücken - ist auch meine Erfahrung.

Am besten fährt man noch damit, wenn man die Situation/Symptome versucht, zu akzeptieren und sich
sagt, es ist eben im Moment so.

Deshalb empfehlen wir auch hier, 4 - 6 Wochen Stabilisierungszeit zwischen den Reduktionen einzuhalten.
In diesem Zeitraum müßten sich die Symptome verringern u. bestenfalls ganz verschwinden.
Erst dann weiter absetzen.
Riot hat geschrieben: Gegen Schluss des absetzens soll es ja noch schlimmer kommen.
Das muß nicht zwangsläufig so sein - gerade, wenn man langsam u. kleinschrittig mit Stabilisierungsphasen
absetzt, hat man eine gute Voraussetzung, daß es auch in den unteren Dosisbereichen bzw nach Null
nicht kracht!

Evtl muß man im unteren Dosisbereich auch noch kleinere Reduktionsschritte vornehmen, das ist bei jedem
Betroffenen anders - die 5 - 10% sind auch nur ein Anhaltspunkt - man muß da nach seinem eigenen Befinden
gehen.
Riot hat geschrieben:Finde es so faszinierend das man so eine Lebensfreude hat und dann nimmt man 10% eines Medis raus und man sagt der Hölle wieder guten tag
Naja, faszinierend?? Ich finde es ganz schlimm, festzustellen, wie sehr diese Medikamente das Zentrale
Nervensystem beeinflussen und das Gehirn umbauen - ich hätte mir früher auch nicht vorstellen können, daß
man davon so abhängig wird.
Zumal ja die Ärzte immer wieder betonen, AD machen nicht abhängig - tja und dann bringt man Jahre damit dazu,
das Medikament abzusetzen.

Halte durch, Riot u. versuche es mit Akzeptanz und wenn es geht, mit Ablenkung und sage dir immer wieder,
du tust etwas ganz Entscheidendes für deine Gesundheit.

Liebe Grüße von Anna
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28.01.2018 30. Red. 1 mg auf 6 mg - wegen starker Beschwerden am 02.02. auf 6,3 mg aufdosiert
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Re: Opipramol nach 2 Monaten absetzen

Beitrag von Riot » Mittwoch, 18.01.17, 10:30

Wenn ich absetze und mir geht es nach einer Woche gut. Kann ich dann auch schneller absetzen? Oder braucht das zns einfach seine Erholungszeit?
7.10 Erste Einnahme von Opipramol
28.10 bei 200mg Opipramol angekommen
29.10 Abpruptes absetzen von Opipramol wegen Umstellung auf 10mg Citalopram welches nur einmal eingenommen wurde
3.11 Wiedereinnahme von 200mg Opipramol
7.12 auf 100mg runterdosiert
8.12.16 auf 125 mg hochdosiert
12.01.17 auf 112,5 mg runterd./Müde, verwirrt, ängstlich, wenig Apetitt
2.02 auf 100 mg runterd.
20.02 auf 88,5 mg runter/ Alpträume, schlechterer schlaf
3.03 75mg/ Alpträume, innere Unruhe, jedoch sehr gute Laune, Konzentration kommt zurück
29.03 66mg
14.04 58mg
3.05 49mg nur ein Tag absetzsymptome
5.06 auf 75mg aufdosiert
22.11.17 70mg
10.05.18 auf 100mg (Opi) aufdosiert
ca. 20.03.18 eindosierung Escitalopram
20.3 - 27.3 2,5mg Escitalopram
28.3 - 04.4 5mg Escitalopram
4.4 - 8.4 7,5mg Escitalopram
ab 10.4.18 10mg Escitalopram
22.4.18 runterdosiert auf 5mg Escitalopram
dann stetig runterdosiert
24.5.18 0mg Escitalopram --> 5Tage später Crash gehabt/zu schnell abgesetzt
3.06.18 wieder eindosiert auf 2,5 mg Escitalopram
4.06.18 reduziert auf 1,9 mg
16.06.18 reduziert auf 0,7 mg
24.06.18 reduziert auf 0,37 mg

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Re: Opipramol nach 2 Monaten absetzen

Beitrag von Annanas » Mittwoch, 18.01.17, 11:01

Hallo Riot,
Riot hat geschrieben:Wenn ich absetze und mir geht es nach einer Woche gut. Kann ich dann auch schneller absetzen? Oder braucht das zns einfach seine Erholungszeit?
Also, ich würde mir zumindestens 3 - 4 Wochen Zeit zum Stabilisieren geben, manchmal kommen
zeitverzögert noch Symptome nach.

Bei mir treten die z.B. erst in der 3. Woche nach Reduktion verstärkt auf.

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Re: Opipramol nach 2 Monaten absetzen

Beitrag von Pammy » Mittwoch, 18.01.17, 12:02

Hallo Riot,
also, von dem Oprimpamol kann ich Dir auch ein Liedchen singen :whistle: :vomit:

Damals hat es mir mein Hausarzt einfach mal so verschrieben (auch ich hatte gerade eine schlechte Phase aufgrund Beziehungsproblemen, hätte man auch gut mit Therapie bearbeiten können...).

Als ich es dann nichtsahnend von heute auf morgen absetzte, setzte zunächst mein klarer Verstand wieder ein und ich beendete eine wirklich schlechte Beziehung. Aber dann bekam ich ein paar Tage später horrende Ängste, Panik, ich zitterte am ganzen Körper und war zu nichts, absolut gar nichts mehr fähig. Auch essen und trinken gingen nicht mehr. Und letztendlich landete ich in der Notaufnahme einer Psychiatrie :frust:

Dort gab man mir auch dann die unterschiedlichsten Psychopharmaka, die ich aber alle nicht wirklich vertragen habe. Mein ZNS spielte ständig verrückt und ich fühlte mich oft so, als ob mein letztes Stündlein geschlagen hätte.

Letztendlich habe ich vor 5 Jahren dann das letzte Psychopharmaka in einer psychosomatischen Klinik abgesetzt. Leider von heute auf morgen, weil man dort auch keine Bedenken dabei hatte. Das war auch wieder Horror und hat meinen Körper nebst Seele Strapazen ausgesetzt, die man sich nicht wirklich wünscht...

Insofern kann ich Dir nur empfehlen, wie auch schon meine Vorschreiberinnen hier, es langsam anzugehen!

Vielleicht hilft es Dir, wenn Du Dir bei all den auftretenden Symptomen (ohne geht es wohl leider trotz aller Behutsamkeit nicht, vor allem, wenn man so sensibel ist wie Du ja anscheinend auch) immer wieder sagst, dass es 'nur' ein kleines Biest ist, dass Dir vorgaukelt, Du könntest nicht mehr ohne es leben. Mir hat damals geholfen, meine Wut gegen dieses Pille zu richten und manchmal war ich auch ziemlich wütend auf die Ärzte, die mir dieses Zeugs verabreicht haben mit dem Versprechen, es würde mir gut tun und man könnte es auch problemlos wieder absetzen... :evil:

Wie oft habe ich gedacht: Euch werd ichs zeigen...und bis heute strecke ich (heimlich) meinen Mittelfinger hoch, wenn ich im Auto an der Klinik von damals vorbei fahre. Und immer öfter kann ich dabei aber auch lächeln und ein Gefühl von Stolz spüren, weil ich eben jetzt meinen eigenen Weg (wieder) gehe...

Ich wünsche Dir sehr, dass Du diese Kraft und den Mut und das Durchhaltevermögen hast. Und vor allem die Geduld mit Dir und Deinem Körper und Deiner Seele - Schritt für Schritt auf dem Weg zu Deinem wirklichen 'Ich' wieder zurück.

Und vielleicht - auch das wünsche ich Dir sehr - gehst Du ja auch dann aus dieser Absetzprozedur gestärkt heraus. Und damit meine ich durchaus auch mit dem Gefühl, dass Du in Zukunft dann viel besser auf Dich achten und aufpassen kannst, weil Du weißt, was Du wirklich brauchst. Und damit meine ich generell in Deinem Leben. Ich bin viel egoistischer geworden (im gesunden Sinne, ohne andere absichtlich zu verletzen versteht sich :wink: ), achte darauf, wer oder was mir wirklich gefällt und gut tut. Oder wer oder was mir auf den Keks geht und wen oder was ich gar nicht mag. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Freunde, Familie, Bekannte, Ärzte, Arbeitgeber oder der Job an sich oder sogar meine Hobbys handelt. Das gelingt mir zwar nicht ständig, aber ich hab da einen prima Körper, der so sensibel ist und mir eigentlich gut zeigt, wo es weiter lang geht. Nur das kapier noch nicht ganz so gut :whistle:

Darauf kannst Du Dich ja vielleicht auch schon mal freuen, wenn Du das Zeugs dann los bist. Aber bis dahin hab Geduld mit Dir und sag Dir immer wieder: es ist 'nur' dieses doofe Zeugs (kleine Biest) ...;-)

Ich wünsche Dir - neben Kraft, Mut und Durchhaltevermögen - viele glückliche Erfolgsmomente! Und Augenblicke, wo Du wieder spürst 'ja, das bin ich wirklich'...

Liebe Grüße
Pammy :)
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- 12/2011 Beginn Mirtazapin 7,5 mg
Aufgrund div. NW wie Wassereinlagerungen, starke Muskel- und Gliederschmerzen, morgens Benommenheit, Kraftlosigkeit, erhöhter Augeninnendruck u.a.
- 06/2012 runter auf 3,75 mg heftiges Anschwellen der Nasenschleimhaut, wieder auf 7,5mg erhöht
17. 11.2012 in Klinik Mirta 7,5 komplett abgesetzt auf 0 mg.
Nach kurzer Zeit folgende Symptome: starke Durchfälle, grünlicher Stuhl, Ekel vorm Essen, starke Rückenschmerzen insbesondere LWS-Bereich, starke Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen mit Wutausbrüchen, Heulkrämpfen, extreme Angstzustände
9. 1.2013 aus Klinik entlassen.
5.3.2013 Rauchstopp von 20 Zig. auf 0.
02/2013 1Woche KH: Magen- und Darmspiegelung, Diagnose: chron. Antrum Gastritis, Reflux-Ösophagitis
15., 16. + 17.05.2013 jeweils 3,75 mg Mirta abends eingenommen aus Verzweiflung wegen extremer Magen- und Blähbauch-Probleme sowie Schlaflosigkeit. Symptome fast weg, allerdings
18.05.13 morgens mit entzündetem, eitrigen Zahnfleisch aufgewacht, musste von Zahnarzt im Notdienst behandelt werden. Verdachtsdiagnose: NW AD Mirta.
seit 06/2013 extreme Schlafstörungen/Schlaflosigkeit, starke (Nerven-)Muskel- und Gelenk-Schmerzen und ZNS-Irritationen, Gefühl von Schüben (aus Brustkorb in Hals/Nacken-Bereich aufsteigend, sehr heftiges Gefühl, tw. Todesangst auslösend); Schlaflosigkeit; Paradoxe Reaktionen auf Osteopathie, seit Korrektur Beckenschiefstand ständig Kiefer- und Augenmuskel-schmerzen, Nackenkrämpfe,Krampfgefühl auch im Kopf und in Gliedmaßen; Brennen/Schmerzen LWS, Füße, Unterschenkel, Arme bleischwer und ziehender Schmerz im Liegen, linkes Knie Druckschmerz hinten-innen; Haarausfall, juckende Ekzeme auf Kopf, auch Gesicht, Blähbauch/Meteorismus, Verdacht auf HIT; Absetzsymptome und Wechseljahresbeschwerden mischen bzw. triggern sich gegenseitig. Außerdem oft Angst- und Panikattacken (besonders morgens noch nach dem Aufwachen), tagsüber je nach körperlicher Verfassung und Schlaf oft Weinkrämpfe und Verzweiflung.
seit 08/2016: mehrfach Vorhofflimmern, deshalb Einnahme von Betablocker, nach divers. Unverträglichkeiten bei Beloc Zok herz gelandet, morgens und abends jeweils 23,75 mg,
Seitdem öfters Herzstolpern, Verschlimmerung Neurodermitis, depressive Episoden /zeitweise schwere, alle anderen Probleme weiterhin bestehend, insbesondere chron. Gastritis, Sodbrennen/Speiseröhrenentzündung, Verdacht auf stiller Reflux
03/2017 Diagnose: gespaltener Zahn mit Eiterzyste an Wurzel - wurde gezogen, dadurch einige Schmerzsymptome besser (endlich wieder Spazierengehen ohne heftigste Schmerzen linke Körperhälfte möglich!)
seit 09/2017 Diagnose 'Grüner Star' aufgrund einmaliger Augeninnendruckwerte von 29/27 (vorher zwar auch erhöht, aber immer so um 21-24 max.), Augenarzt verschrieb zusätzlichen Betablocker fürs Auge (Augentropfen), die ich aber nicht genommen habe bis heute, da ich bereits einen sehr niedrigen Puls und Blutdruck oftmals durch meinen 'normalen' Betablocker habe und da wären diese Tropfen kontraindiziert. Ich hatte hierzu die Augenklinik angerufen, da es WE war und mein Augenarzt nicht zu erreichen war; habe mittlerweile den Augenarzt gewechselt und werde dort zur Zeit intensiver untersucht bzw. engmaschiger überprüft bez. Augeninnendruck (Stand 10/2017)

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Re: Opipramol nach 2 Monaten absetzen

Beitrag von Riot » Mittwoch, 18.01.17, 12:29

Ohjö seit ihr goldig. Danke für eure Mühe! Ja ich will ums verrecken wieder "ich" sein, weil ich eig so Lust habe an mir zu arbeiten und seit der Trennung mache ich das auch. Lese jeden Tag Bücher, komme ins handeln. Höre so wie du auf meinen Körper da ich Hochsensibel bin, was ich ich erst seit der Trennung weiß vor 3 Monaten...aber mir kommt das alle diese Mühe erst Früchte tragen wenn ich das Medi abgesetzt habe, weil mir kam es vor das ich so weit war mit mir das ich ein glauben in mir entwickelt habe, welchen ich zuvor nie so spürte und dann wenn ich wieder am absetzen bin machts bam und irgendwie fühle ich mich wie zuvor(okay wenn ich ganz ehrlich zu mir selbst bin dann doch etwas besser)! Mich nervt halt das ich so motiviert an mir arbeite und immer wieder gut drauf bin und denke ach komm das wird dieses Mal nicht so schlimm und dann BAM ist man wieder komplett anders drauf. Ist das nur bei mir so?! :) Danke ihr Lieben <3
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3.11 Wiedereinnahme von 200mg Opipramol
7.12 auf 100mg runterdosiert
8.12.16 auf 125 mg hochdosiert
12.01.17 auf 112,5 mg runterd./Müde, verwirrt, ängstlich, wenig Apetitt
2.02 auf 100 mg runterd.
20.02 auf 88,5 mg runter/ Alpträume, schlechterer schlaf
3.03 75mg/ Alpträume, innere Unruhe, jedoch sehr gute Laune, Konzentration kommt zurück
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Re: Opipramol nach 2 Monaten absetzen

Beitrag von Sunnyrose » Mittwoch, 18.01.17, 12:36

Hallo Riot :)

Nein, das ist nicht nur bei dir so. Das sind die Wellen. Rauf und runter, gut und schlecht. Täglich, stündlich, wöchentlich, monatlich. Da ist einfach alles dabei
:party2: :zombie: :party2: :zombie: u.s.w.

Ich hab schon oft Dinge begonnen, wie z.b. tägliche Gymnastik, nach 2 Tagen wars vorbei. Oder Büro Aufräumen und jetzt liegt alles rum, weil die Motivation wieder verpufft ist. Oder Euphorie betreffs Absetzen, dann wieder Bam (wie du schön schreibst) und ich bin down. Etc.

Ist echt ein Mist, aber ist nicht zu ändern. Der Entzug verläuft eben nicht linear, sondern sehr sehr schwankend.

Liebe Grüsse
Deria
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Zuletzt abgesetzt:
Escitalopram. Ursprünglich 30mg
Absetzstart September 2015
2,5mg runter alle 2 Monate bis 15mg.
Dann in 10% Schritten. Bis 10mg.
Dann schnelleres Vorgehen wegen Leberwerte.
Januar 2017: 6,8mg
15.2.17: 6mg
8.3.17: 4mg (psychotische Nebenwirkungen)
20.3.17: 0mg

Achtung: nicht nachmachen. Der grosse Schritt zum Schluss war für mich eine Notlösung. Langsames Vorgehen (5-15% Schritte, je nach Höhe der Dosis), wenn irgendwie möglich, ist der bessere Weg.

Ich bin jetzt frei von Substanzen jeglicher Art. Haltet durch! es lohnt sich.

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Re: Opipramol nach 2 Monaten absetzen

Beitrag von Riot » Donnerstag, 19.01.17, 6:49

Also heute Nacht hatte ich mal kein Alptraum, aber ich hab seitdem absetzen gar kein Bezug mehr zum Leben also mir wäre es wirklich egal ob ich jetzt am nächsten Tag nicht mehr aufwachen würde. Was ich krass finde weil früher hätte ich immer Angst vor dem Tod. Es ist nicht wirklich eine Verzweiflung sondern so eine Resignation. Ich mache sogar noch Sport und meine Musik aber ich hab darin keinen Spaß mehr. Wenn ich mir überlege das das wirklich das ganze Jahr so gehn wird dann ist das nicht das Leben was ich mir von nem Leben vorstelle. Ich hab mich so für den Buddhismus und meditieren und so erfreut und das ist mir gerade alles egal. Habt ihr als auch so ein Gefühl von "für wen oder was mach ich das überhaupt". Es geht mir körperlich nicht mal so schlecht, also ist absolut erträglich aber der Kopf hat einfach keine Lust mehr und ist verwirrt. LG ihr Lieben
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3.03 75mg/ Alpträume, innere Unruhe, jedoch sehr gute Laune, Konzentration kommt zurück
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3.05 49mg nur ein Tag absetzsymptome
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22.11.17 70mg
10.05.18 auf 100mg (Opi) aufdosiert
ca. 20.03.18 eindosierung Escitalopram
20.3 - 27.3 2,5mg Escitalopram
28.3 - 04.4 5mg Escitalopram
4.4 - 8.4 7,5mg Escitalopram
ab 10.4.18 10mg Escitalopram
22.4.18 runterdosiert auf 5mg Escitalopram
dann stetig runterdosiert
24.5.18 0mg Escitalopram --> 5Tage später Crash gehabt/zu schnell abgesetzt
3.06.18 wieder eindosiert auf 2,5 mg Escitalopram
4.06.18 reduziert auf 1,9 mg
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Re: Opipramol nach 2 Monaten absetzen

Beitrag von Annanas » Donnerstag, 19.01.17, 7:47

Guten Morgen, Riot :) ,
Riot hat geschrieben:Wenn ich mir überlege das das wirklich das ganze Jahr so gehn wird dann ist das nicht das Leben was ich mir von nem Leben vorstelle.
Das wird während des Absetzens immer wieder mal auftreten, aber ich glaube nicht, daß es durchgängig
so ist.

Es ist noch nicht lange her, daß du abdosiert hast - mMn steckst du jetzt in einer Welle (Zeit mit verstärkter Symptomatik),
dann werden auch wieder Fenster (wenig oder keine Symptome) auftreten.
So wie Deria :) schon geschrieben hat, können diese Zustände immer mal wieder wechseln, leider, leider sind anfangs
die Wellenzeiten meistens länger :( !
Riot hat geschrieben:Habt ihr als auch so ein Gefühl von "für wen oder was mach ich das überhaupt". Es geht mir körperlich nicht mal so schlecht, also ist absolut erträglich aber der Kopf hat einfach keine Lust mehr und ist verwirrt.
Dieses Gefühl habe ich selbst eher sehr selten - aber die Absetzsymptome zeigen sich bei Jedem in einer anderen
Form u. in der unterschiedlichsten Zusammenstellung.

Mal sind sie mehr körperlicher Natur, manchmal eher psychisch oder ein wildes Zusammenspiel von beidem. :cry:

Diese Umbauarbeiten im Gehirn, um mit weniger bzw später ohne Wirkstoff auszukommen, sind für das Zentrale Nervensystem
so anstrengend, daß an "anderen Ecken" mit Energie gespart wird.

Schon im "normalen" Leben ist das Gehirn das Organ, welches am meisten Energien bindet. Da kann das aber ausgeglichen
werden - jetzt, im Entzug, ist das nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich - deshalb hast du z.Zt auch diese
Gefühle der Resignation, der Lustlosigkeit.

Schau mal hier - den Thread finde ich auch immer sehr hilfreich:
Entzugssymptome sind Symptome der Heilung

Riot, vllt schaffst du es, diese Symptome zu akzeptieren - so nach dem Motto: es ist eben jetzt so u. es wird wieder
besser werden!

Daran glaube ich selbst auch ganz fest!!

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Re: Opipramol nach 2 Monaten absetzen

Beitrag von Riot » Donnerstag, 19.01.17, 9:09

Das die Wellen kürzer werden, soll ich das als positiv auffassen, ich denke eher ja?! Also ich nehme zurzeit 3 Tropfen Insidon morgens was 12 mg entspricht und dann mittags und abends ne halbe Opipramol neuraxpharm was 100mg entspricht. Nächster absetzsschritt wäre dann die Tropfen ganz weglassen. Was meint ihr? Und wie würde der nächste absetzschritt aussehen? Die morgendliche Dosis komplett dann auf Tropfen damit sich der Körper daran gewöhnen kann oder lieber 25mg in Tablettenform und 25mg in Tropfenform? Danke für eure Hilfe, ihr seid hier echt unfassbar lieb. Man fühlt sich sehr verstanden und gut aufgehoben <3
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10.05.18 auf 100mg (Opi) aufdosiert
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20.3 - 27.3 2,5mg Escitalopram
28.3 - 04.4 5mg Escitalopram
4.4 - 8.4 7,5mg Escitalopram
ab 10.4.18 10mg Escitalopram
22.4.18 runterdosiert auf 5mg Escitalopram
dann stetig runterdosiert
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Re: Opipramol nach 2 Monaten absetzen

Beitrag von Annanas » Donnerstag, 19.01.17, 9:18

Hallo Riot :) ,
Riot hat geschrieben:Das die Wellen kürzer werden, soll ich das als positiv auffassen, ich denke eher ja?!
Ja, auf jeden Fall ist das positiv zu werten - das Gehirn hat dann z.T. die Reduktion verarbeitet.
Riot hat geschrieben:Die morgendliche Dosis komplett dann auf Tropfen damit sich der Körper daran gewöhnen kann oder lieber 25mg in Tablettenform und 25mg in Tropfenform?
Willst du gleich auf 50 mg runtergehen - ich empfinde den Schritt als zu groß!

Ich würde auch noch weiter Tropfen- und Tablettenform mixen - also jetzt 75 mg in Tabletten u. 25 mg als Tropfen -
damit wärst du ca. 10% runter mit der Dosierung u. hast dabei schon mal die Tropfenform verdoppelt.

Wann hast du vor, zu reduzieren?? Bitte noch etwas damit warten - du bist ja erst vor einer Woche
runtergegangen!

Liebe Grüße von Anna
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Re: Opipramol nach 2 Monaten absetzen

Beitrag von Riot » Donnerstag, 19.01.17, 9:23

Nene schon so gedacht das ich 75 mg Tabletten nehme und 25 mg Tropfen und nein ich warte noch bis ich wieder fresh bin! Der Text über die Heilung des Gehirns und was beim Entzug passiert ist ermutigend :)
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Re: Opipramol nach 2 Monaten absetzen

Beitrag von Pammy » Donnerstag, 19.01.17, 14:33

Hallo Riot,
also, das mit der Lustlosigkeit und dem Gefühl von - ich nenn es mal Gleichgültigkeit - kenne ich auch. Manchmal liegt es aber auch ganz einfach daran, dass in der dunklen Jahreszeit der Vitamin D Spiegel drastisch herabgesunken ist. Und der Körper nach Sonne lechzt.
Hast Du Deinen Vitamin D Spiegel mal kontrollieren lassen? Meiner ist jedenfalls im Minus gerade. Leider vertrage ich keine Vitamin-D-Substition in Form von Tabletten oder in Öl gelöst. Deshalb werde ich versuchen, durch Ernährung etwas zu verbessern.

Naja, und auch gesunde Menschen haben im Winter/Frühjahr mit Gefühlen der Lustlosigkeit/Antriebsschwäche zu tun.

Was nicht bedeutet, dass es nicht auch bzw. vor allem an den Absetzsymptomen bei Dir liegen kann.
Deshalb:
Hab ein wenig Geduld mit Dir und versuche Dir das Leben so angenehm wie möglich zu machen. Wenn Du keine Lust auf Deine bisherigen Freizeitbetätigungen hast, dann fällt Dir vielleicht etwas anderes ein, was Dir im Moment eben mehr Freude machen könnte?

Auch ich habe mich oft unter Druck gesetzt und trotz Lustlosigkeit versucht, meine bisherigen Hobbys auszuüben. Letztens erst habe ich mir Leinwände und Farben gekauft, alles ausgepackt, auf den Tisch drapiert und...einmal kurz aufgestöhnt, die Augen verdreht und...wieder alles eingepackt und in die Ecke gestellt. Keinen Bock auf Malen!

Stattdessen habe ich mit ner Freundin telefoniert und ihr mein Herz ausgeschüttet, wie doof alles gerade ist. Danach gings mir besser. Das Malzeugs steht aber heute noch in der Ecke. Ich fotografier jetzt lieber... :lol:

Und dass die körperlichen Symptome so weit für Dich erträglich sind, dass ist doch schon mal super :wink:

Ansonsten schön laaaangsam absetzen, wie von meinen Vorschreiberinnen schon ausführlicher und besser als ich das kann beschrieben. :wink:

Das wird alles besser, es ist nur eine Frage der Zeit (dann kommt auch der Frühling wieder, versprochen :party2: )

Liebe Grüße
Pammy
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- 12/2011 Beginn Mirtazapin 7,5 mg
Aufgrund div. NW wie Wassereinlagerungen, starke Muskel- und Gliederschmerzen, morgens Benommenheit, Kraftlosigkeit, erhöhter Augeninnendruck u.a.
- 06/2012 runter auf 3,75 mg heftiges Anschwellen der Nasenschleimhaut, wieder auf 7,5mg erhöht
17. 11.2012 in Klinik Mirta 7,5 komplett abgesetzt auf 0 mg.
Nach kurzer Zeit folgende Symptome: starke Durchfälle, grünlicher Stuhl, Ekel vorm Essen, starke Rückenschmerzen insbesondere LWS-Bereich, starke Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen mit Wutausbrüchen, Heulkrämpfen, extreme Angstzustände
9. 1.2013 aus Klinik entlassen.
5.3.2013 Rauchstopp von 20 Zig. auf 0.
02/2013 1Woche KH: Magen- und Darmspiegelung, Diagnose: chron. Antrum Gastritis, Reflux-Ösophagitis
15., 16. + 17.05.2013 jeweils 3,75 mg Mirta abends eingenommen aus Verzweiflung wegen extremer Magen- und Blähbauch-Probleme sowie Schlaflosigkeit. Symptome fast weg, allerdings
18.05.13 morgens mit entzündetem, eitrigen Zahnfleisch aufgewacht, musste von Zahnarzt im Notdienst behandelt werden. Verdachtsdiagnose: NW AD Mirta.
seit 06/2013 extreme Schlafstörungen/Schlaflosigkeit, starke (Nerven-)Muskel- und Gelenk-Schmerzen und ZNS-Irritationen, Gefühl von Schüben (aus Brustkorb in Hals/Nacken-Bereich aufsteigend, sehr heftiges Gefühl, tw. Todesangst auslösend); Schlaflosigkeit; Paradoxe Reaktionen auf Osteopathie, seit Korrektur Beckenschiefstand ständig Kiefer- und Augenmuskel-schmerzen, Nackenkrämpfe,Krampfgefühl auch im Kopf und in Gliedmaßen; Brennen/Schmerzen LWS, Füße, Unterschenkel, Arme bleischwer und ziehender Schmerz im Liegen, linkes Knie Druckschmerz hinten-innen; Haarausfall, juckende Ekzeme auf Kopf, auch Gesicht, Blähbauch/Meteorismus, Verdacht auf HIT; Absetzsymptome und Wechseljahresbeschwerden mischen bzw. triggern sich gegenseitig. Außerdem oft Angst- und Panikattacken (besonders morgens noch nach dem Aufwachen), tagsüber je nach körperlicher Verfassung und Schlaf oft Weinkrämpfe und Verzweiflung.
seit 08/2016: mehrfach Vorhofflimmern, deshalb Einnahme von Betablocker, nach divers. Unverträglichkeiten bei Beloc Zok herz gelandet, morgens und abends jeweils 23,75 mg,
Seitdem öfters Herzstolpern, Verschlimmerung Neurodermitis, depressive Episoden /zeitweise schwere, alle anderen Probleme weiterhin bestehend, insbesondere chron. Gastritis, Sodbrennen/Speiseröhrenentzündung, Verdacht auf stiller Reflux
03/2017 Diagnose: gespaltener Zahn mit Eiterzyste an Wurzel - wurde gezogen, dadurch einige Schmerzsymptome besser (endlich wieder Spazierengehen ohne heftigste Schmerzen linke Körperhälfte möglich!)
seit 09/2017 Diagnose 'Grüner Star' aufgrund einmaliger Augeninnendruckwerte von 29/27 (vorher zwar auch erhöht, aber immer so um 21-24 max.), Augenarzt verschrieb zusätzlichen Betablocker fürs Auge (Augentropfen), die ich aber nicht genommen habe bis heute, da ich bereits einen sehr niedrigen Puls und Blutdruck oftmals durch meinen 'normalen' Betablocker habe und da wären diese Tropfen kontraindiziert. Ich hatte hierzu die Augenklinik angerufen, da es WE war und mein Augenarzt nicht zu erreichen war; habe mittlerweile den Augenarzt gewechselt und werde dort zur Zeit intensiver untersucht bzw. engmaschiger überprüft bez. Augeninnendruck (Stand 10/2017)

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Re: Opipramol nach 2 Monaten absetzen

Beitrag von Riot » Donnerstag, 19.01.17, 18:56

Liebe Pammy, ja ich bin ohne es zu merken ein Kämpfer. Ich tue jeden Tag was dafür das es mir gut geht. Mir ging es eben auch vor dem ganzen nie gut auch wenn ich da immer gewusst habe das was mit mir nicht stimmt. Hab mich immer sehr zurückgezogen und kam mir auch durch die Hochsensibilität einfach falsch vor. Total minderwertig. Naja ich weiß solangsam wie ich das ändern kann. Hatte auch vor kurzem 10 Tage die waren die schönsten seit 10 Jahren weil ich so an mich geglaubt habe und alles...dann abgesetzt und es ist wieder naja alles weg. Ich weiß jetzt mindestens wie es sich anfühlt wenn es einem wirklich von innen her gut geht und das ist mein Ziel. War heute auch wieder in Sport was ich trotz dem ganzen absetzens 5 mal die Woche mache wenn ich nicht gerade Mega fertig in der Birne bin. Ich bin einfach schon immer ungeduldig gewesen was natürlich total verkehrt ist ich weiß, aber ich will endlich das Leben leben was ich 10 Jahre verpasst habe. Ich will aus diesen 10 Tagen die ich da vor kurzem hatte Jahre draus machen und dann so vielen Menschen helfen denen es schlecht geht....ich freu mich so auf den Tag an dem ich nix mehr nehmen muss!

Ach ich nehme übrigens schon seit Winteranfang täglich 10000 IU Vitamin D, mit Vitamin K2 und Omega 3..bin schon immer durch den Sport sehr Ernährungsbewusst
Zuletzt geändert von Annanas am Donnerstag, 19.01.17, 19:16, insgesamt 1-mal geändert.
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2.02 auf 100 mg runterd.
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3.03 75mg/ Alpträume, innere Unruhe, jedoch sehr gute Laune, Konzentration kommt zurück
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Re: Opipramol nach 2 Monaten absetzen

Beitrag von padma » Freitag, 20.01.17, 18:27

hallo Riot, :)
Ich hab mich so für den Buddhismus und meditieren und so erfreut und das ist mir gerade alles egal.
Dann empfehle ich dir das Buch von Tony Bernhard "Es wird schon wieder?"
Sie hat selbst ein sehr schweres CFS/ME und beschreibt in dem Buch, wie sie Methoden, die aus dem Buddhismus stammen so für sich abgewandelt hat, dass sie trotz allem praktizieren kann, auch ohne formal meditieren zu können. Ich finde dieses Besuch sehr beeindruckend und hilfreich.
Hatte auch vor kurzem 10 Tage die waren die schönsten seit 10 Jahren weil ich so an mich geglaubt habe und alles...dann abgesetzt und es ist wieder naja alles weg. Ich weiß jetzt mindestens wie es sich anfühlt wenn es einem wirklich von innen her gut geht und das ist mein Ziel.
Das freut mich sehr, dass du diese Erfahrung hattest und nun weisst, was dein Ziel ist.
Ich will aus diesen 10 Tagen die ich da vor kurzem hatte Jahre draus machen und dann so vielen Menschen helfen denen es schlecht geht.
:hug:

liebe Grüsse,
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1.07.2018: 0,2 mg :schnecke:


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Re: Opipramol nach 2 Monaten absetzen

Beitrag von Riot » Dienstag, 07.03.17, 9:17

:) Ein kleines Update: bin mittlerweile sehr schnell auf 75 mg und muss aber sagen das ich je weiter ich runtergehe zwar schlechter schlafe und nachts das restless legs Syndrom habe aber ich mir wieder viel mehr merken kann und auch besser drauf bin. Hoffe das geht weiter so gut voran :)
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Re: Opipramol nach 2 Monaten absetzen

Beitrag von padma » Dienstag, 07.03.17, 18:01

hallo Riot, :)

wenn du in so kurzen Abständen reduzierst, ist das Risiko, dass Entzugssymptome kummulieren können und dass dann irgendwann der "Knall" kommt.

Dass es dir psychisch zunehmend besser geht, ist natürlich sehr erfreulich.
Sei bitte dennoch vorsichtig.

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Re: Opipramol nach 2 Monaten absetzen

Beitrag von Riot » Mittwoch, 08.03.17, 11:02

Hey, ja ich werde nicht die ganze Zeit so schnell absetzen. Ist das oft der Fall oder kann es halt passieren? Ich glaube bei Opipramol ist es in der Regel nicht ganz so schlimm wie bei den neueren AD's?! LG
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Re: Opipramol nach 2 Monaten absetzen

Beitrag von LinLina » Mittwoch, 08.03.17, 11:06

Hallo Riot,

nach der Erfahrung vieler Betroffener kann man nicht mehr pauschal sagen, dass ältere AD's generell harmloser beim Absetzen sind.

Opipramol halte ich auch für besonders kritisch beim Absetzen, da es Eigenschaften eines AD's und eines Neuroleptikums hat.

Ich wäre wirklich vorsichtig, ich denke es wäre besser wenn du ab jetzt langsamer voran gehst zur Sicherheit.

Liebe Grüße
Lina
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Re: Opipramol nach 2 Monaten absetzen

Beitrag von Riot » Donnerstag, 04.05.17, 6:44

Hallo ihr lieben. Weiß jemand ob es zu einem Serotonin Syndrom kommen kann wenn man zusätzlich zum Opipramol noch L-Tryptophan nimmt. Da Opipramol ja kein Serotoninwiederaufnahmehemmer ist müsste da eig. ja nichts passieren?! Danke für euren Rat :)
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Re: Opipramol nach 2 Monaten absetzen

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 04.05.17, 14:38

Hallo Riot, :)

das ist grenzwertig. Wenn man auf Nummer Sicher gehen will, sollte man es doch besser lassen.
L-Tryptophan ist m. Er. überbewertet.
Ich will dir nicht den Wind aus den Segeln nehmen, aber ich habe hier noch keinen einzigen positiven Kommentar zu L-Tryptophan gelesen. Ich lese immer nur, dass Leute es probiert haben, es aber wegen Wirkungslosigkeit dann absetzen. War bei mir übrigens auch so; Schokolade ist wirkungsvoller :wink: ...

Grüße
Jamie
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