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Lana19: Auf und ab mit Paroxetin

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
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Re: Auf und ab mit Paroxetin

Beitrag von Lana19 » Donnerstag, 06.04.17, 19:45

Hallo,

Danke Padma!

Ich habe bei dem Lasea ein gutes Gefühl, daher werde ich es nehmen :wink:

Signatur habe ich geändert, sorry für die Verspätung!

Bis jetzt klappt das mit dem Schlafen noch gut :party2: Freude.
Was aber wieder ist...und das ist irgendwie immer so wenn die Psyche besser wird....dann werden die Rückenschmerzen stärker. Ist echt zum verrückt werden :frust: Und da muss ich dann wieder aufpassen das diese mich nicht wieder nach unten ziehen :zombie:

Woran kann ich denn erkennen ob es Entzug oder Nebenwirkungen sind? Nur am vorsichtigen Reduzieren?

Zeitweise spüre ich am Tag eine enorme Kraft in mir was das Loswerden von dem Paroxetin betrifft. Als würde ich es jetzt schaffen. Vielleicht kommt es dadurch weil die letzten Wochen verdammt hart waren und ich sehe was ich alles überstehen kann....

Aber ich passe auf, versprochen :hug:

Alles Liebe
Lana
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Murmeline
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Re: Auf und ab mit Paroxetin

Beitrag von Murmeline » Freitag, 07.04.17, 11:27

Hallo Lana!
Woran kann ich denn erkennen ob es Entzug oder Nebenwirkungen sind? Nur am vorsichtigen Reduzieren?
Manchmal kann man es wohl nicht sicher zuordnen, welche Symptome den Dosisverädnerungen zuzuordnen sind und welche Nebenwirkungen. Das vorsichtige Reduzieren ist aber eine Möglichkeit, mehr Klarheit zu erhalten.
Zeitweise spüre ich am Tag eine enorme Kraft in mir was das Loswerden von dem Paroxetin betrifft. Als würde ich es jetzt schaffen. Vielleicht kommt es dadurch weil die letzten Wochen verdammt hart waren und ich sehe was ich alles überstehen kann....
Du hast es bereits los-gelassen, da wirst Du es irgendwann auch los-werden :hug:

Bitte berichte, wie es Dir mit dem Lasea geht. Es scheint auch mit GABA-Rezeptoren zu intergieren, daher ist es zum Beispiel wohl eher ungünstig, wenn man bereits Benzodiazepine nimmt. Im Zweifel schleicht man auch Lasea aus mit Zwischenschritten aus, wenn man das Gefühl hat, man braucht es nicht mehr.

Murmeline
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Re: Auf und ab mit Paroxetin

Beitrag von Luce » Samstag, 08.04.17, 1:51

Hi lana,
Nur ganz kurz ein halloooo von mir, bin grad im Doktorarbeit Endspurt, deshalb die Uhrzeit ;)

Aber zu deiner Frage will ich unbedingt antworten.
Ich war nun fast 2 Monate auf einer Dosis, u d mir ging es schon gut, keine Unruhe und dann plötzlich (auch wenn is mit Stress zusammen hängt) wieder Unruhe, erhöhter Puls, usw.
Hätte da dann das Gefühl dass es nw sibd und padma hatte ein ähnliches Gefühl. Siehe mein Thread.
Bin jetzt vor 2 Tagen um 0.2 (von 3.9 auf 3.7) runter gegangen. (Signatur noch nicht aktuell!!)
Spüre es tw durch genervt sein, aber der Puls is wieder runter gegangen. :)

Lange Rede kurzer Sinn: ich glaub wenn du nach einer zeitlang stabil auf einer Dosis bist und dann plötzlich Symptome kommen , sind es vmtl Nebenwirkungen.

Ab Mittwoch bin ich hoffentlich wieder regelmäßiger hier.

Alles liebe und gut Nacht
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Achtung ich bin ungeplant schwanger - und versuche ab Nov. (SSW5) schneller abzusetzen als die 10% Regel!

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Meine Medis, meiner Meinung nach fehldiagnostiziert. Saroten (Amitriptylin - max Dosis 40mg ) und Paroxetin (max Dosis 10 - 5 mg)

Absetzen Paroxetin

Ausgansdosis: ich schätze zwischen 4.5 - 5-5 mg Paroxat (keine Waage vorhanden vor Weihnachten 2016)

Meine üblichen Neben und Absetzsymptome:
Unruhe, wütend, Aggression, weinerlich, erhöhter Puls, Verdauungsstörungen

ab 23.12.16 4.1mg zum Stabilisieren

7.2.17 3.9 mg
6.4.17 3.7 mg
25.4.17 3.6 mg
ZURÜCK da ab 4.5. Nebenwirkungen/Absetzerscheinungen (zuviel Stress und Unruhe im allgemeinen System - der Doktor muss fertig werden)
6.5. ca 3.7 - 3.6 mg
24.5 3.5 mg
(7.6.2017 Einschub Amitriptylin (saroten) von 40 mg --> 35 mg)
8.7. 3.3 mg
6.8. 3.1 mg
9.9. 2.8 mg - 2.7 mg
9.10 2.4 - 2.3 mg

11.11.2017 positiver Schwangerschaftstest

14.11 2 mg
26.11 1.8 mg (2x die Woche 5 Globuli Paroxetin C30)
9.12. 1.5 mg
21.12. 1.2 mg
3.1.18 0.9 mg
(Einschub Ami 20 --> 15)
13.1 0.6 mg
25.1 0.3 mg
7.2 0 mg

Absetzen Amitryptilin (Saroten)
7.6.2017 Einschub Amitriptylin (saroten) von 40 mg --> 35 mg
Kurzschlussreaktion wegen positiven SS Test Reduktion von Amitriptylin (saroten)
11.11. 35 mg --> 25 mg
1.12 20 mg
5.1 15 mg (Wasserlösemethode, ab nun alle 2-3 Tage homöophatische Ami)
x.2 12.5mg
17.3 10mg
11.4 7.5mg
1.5 5mg
21.5 2.5mg
5.6 1.25mg
13.6 0mg

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Lana19
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Re: Auf und ab mit Paroxetin

Beitrag von Lana19 » Sonntag, 09.04.17, 9:31

Hallo Luce,

danke noch für deinen Beitrag. Habe mir eben das bei dir im Thread mal durchgelesen. Es scheint doch einige Parallelen zu geben zu meinem Entzug.

Aber ich bin so was von stolz auf dich was du alles nebenher noch leistest! :o Wahnsinn!!!
Ehrlich? Ich würde das echt nicht schaffen :( War die letzte Zeit froh meine täglichen Pflichten (Gassi gehen, Kind fahren, einkaufen, essen machen) geschafft zu haben. Und nur mit großer Mühe hat da zusätzlich noch was geklappt.

Ich habe mich weiter ein bisschen schlau gemacht und auch meine alten Aufzeichnungen durchgelesen. Ich glaube auch immer mehr, das meine schlimmen Rückenschmerzen NW sein könnten. Auch wenn sie nicht durchgehend schlimm sind, sie sind IMMER da, halt mal mehr mal weniger.

Ich werde versuchen noch kleiner zu reduzieren. Momentan nehme ich ja 0,060mg. Werde das in 0,001mg Schritten alle paar Tage versuchen zu reduzieren. Das ist quasi nicht mal ein Krümel :lol: Ich bin sehr sehr zuversichtlich.

Komisch ist auch, das ich ja selbst schon eine zeitlang auf 5mg war bis sich der schlimme Entzug eingestellt hat. Ok, ein paar äußere Umstände waren da, aber so heftig habe ich da nichts erwartet.

Zumindest kann ich derzeit wieder schlafen, das ist echt super gut. Unruhe ist auch nur ganz ganz wenig da. Ich schaffe das! :sports:
Mein Gefühl sagt mir ja und das alleine zählt!

Morgen habe ich ein Vorstellungsgespräch. Mir fehlt es rauszukommen, andererseits weiß ich gar nicht ob ich es schaffe zu arbeiten. Teils wegen Psyche, teils wegen Rücken. Ist ein körperlicher Job.
Ich frage mich wie das geht mit zeitweiser Berentung. Immerhin arbeite ich seit zwei Jahren nicht mehr und hätte es auch nicht hingekriegt....

Naja, werde weiter sehen.


Einen schönen Sonntag euch :hug:

Lana
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Re: Auf und ab mit Paroxetin

Beitrag von padma » Montag, 10.04.17, 18:18

liebe Lana, :)

ja, du schaffst das.
Klasse, dass dein Gefühl dir das auch sagt. :D
Morgen habe ich ein Vorstellungsgespräch. Mir fehlt es rauszukommen, andererseits weiß ich gar nicht ob ich es schaffe zu arbeiten. Teils wegen Psyche, teils wegen Rücken. Ist ein körperlicher Job.
Ich frage mich wie das geht mit zeitweiser Berentung. Immerhin arbeite ich seit zwei Jahren nicht mehr und hätte es auch nicht hingekriegt....
Wie ist es gelaufen?
Ein körperlicher Job hört sich nicht so passend an zurzeit.
Für eine befristete Rente stellt man einen ganz normalen Antrag für eine Erwerbsminderungsrente. Zeitlich befristet wird sie automatisch (es sei denn der Kopf ist ab :roll: ), zumeist für 2 Jahre.

liebe Grüsse,
padma
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seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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1.01.2019: 0,1 mg :D



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


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Re: Auf und ab mit Paroxetin

Beitrag von Lana19 » Montag, 10.04.17, 20:53

Hallo

Das Gespräch war gut, er wollte mich einstellen. Aber nur für mindestens 25 Stunden. Das ist mir Zuviel. Er behält meine Unterlagen aber , sie werden ab Herbst auch minijobber brauchen. Da sehe ich dann weiter....

Wegen der Rente.... da muss dich dann bestimmt ein Gutachten her oder? Also warum ich nicht arbeiten kann. Stelle mir das sehr stressig vor....

Alles liebe
Lana
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Re: Auf und ab mit Paroxetin

Beitrag von Lana19 » Dienstag, 11.04.17, 8:35

Guten Morgen,

muss mich nochmal in Ruhe melden......ach irgendwie habe ich seit gestern wieder ein Tief :cry:

Ja, das mit dem Gespräch war anstrengend. Aber was mich gerade noch mehr runterzieht sind meine schlimmen Rückenschmerzen. Ich habe das Gefühl alles was ich dagegen tue macht es nur noch schlimmer :(

Ich wache nachts auf und kann nicht mehr schlafen weil ich keine Stellung finde in der es nicht zieht.
Früher half Laufen/Bewegung immer und Wärme, aber wie gesagt habe grade das Gefühl es macht es alles nur noch schlimmer. Ich merke wie es mich belastet und runterzieht. Aber ich will das nicht das es mich runterzieht.

Wenn ich nur wüsste was davon orthopädisch, was Entzug und was Nebenwirkung ist :cry: .......

Laut Orthopäde ist es nicht so schlimm, vom MRT Bild her. Da steckt schon Psyche mit drin. Es ist so ein elender Teufelskreis. Wenn man nur wüsste.....

Noch dazu ist mein Mann seit drei Wochen in Kur und es ist echt belastend. Für mich ist es schwer so viel alleine zu sein. Aber ich fühle mich auch grade wieder gar nicht fähig zu arbeiten. Körperlich.


:frust: könnt mal ganz laut schreien grad! :evil: :evil:

Lana
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Re: Auf und ab mit Paroxetin

Beitrag von Mohrmann » Dienstag, 11.04.17, 15:31

Hallo Lana19,

mit den Rückenschmerzen, da habe ich keinen Tipp. Ibuprofen hatte ich ja schon mal gesagt, aber das war, glaube ich, nichts für dich.

Ich bin ja zur Zeit erwerbsminderungsberentet. Nachdem mein ALG ausgelaufen war und ich keinerlei Mut zum arbeiten hatte, habe ich in der Behörde mit offenen Karten gespielt und von meiner langjährigen Angsterkrankung berichtet. Daraufhin wurde ich von der Reha-Abteilung der Agentur betreut. Die hat für mich einen Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben gestellt. Diesen Antrag kannst du auch selbst direkt bei der Rentenversicherung stellen. Der wurde zunächst abgelehnt, wogegen ich Widerspruch eingelegt habe. Die Antwort darauf war eine Einladung zur medizinischen Reha für fünf Wochen, danach würde man über meinen Antrag auf Teilhabe entscheiden. Das Angebot habe ich angenommen und das Ergebnis der Reha war die Berentung bis zunächst Ende 2017 :o. Kam überraschend für mich, denn ich wollte wirklich arbeiten. Meine Vorstellung war, dass Arbeit mir hilft. Jetzt stelle ich fest, dass diese Auszeit mir sehr gut tut. Beschäftungslos bin ich dennoch nicht, ich habe mir zwei Ehrenämter gesucht, so dass ich dennoch in geringfügiger Form und für mich bekömmlich tätig bin und darüber Kontakte habe.

Das war mein Weg. Dazu muss ich sagen, dass ich, als ich noch auf einen Therapieplatz wartete, mir Unterstützung und Beratung beim sozialpsychiatrischen Dienst geholt habe. Die haben mir sehr geholfen. Dort gab es kurzfristig Termine und sie haben mir wirklich gute Hinweise in alltagspraktischen Angelegenheiten gegeben und Kontakte zu für mich wichtigen Behörden hergestellt. Soweit ich weiß gibt es solche Dienste bundesweit in allen größeren Städten.

Vielleicht kannst du eine Anregung aus meiner Schilderung mitnehmen?

Liebe Grüße sendet dir Mohrmann!
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weiterhin L-Thyroxin 100 seit 1997
seit Juli 2018 femoston 2/10 mg wegen Wechseljahresbeschwerden



05.05.2016 20 mg Paroxetin
01.08.2016 18 mg Paroxetin
13.01.2017 16,8 mg Paroxetin
01.04.2017 16 mg Paroxetin
01.06.2017 15,2 mg Paroxetin
01.09.2017 14,4 mg Paroxetin
15.02.2018 14 mg Paroxetin
10.07.2018 13,2 mg Paroxetin
12.09.2018 12,8 mg Paroxetin
15.11.2018 12,4 mg Paroxetin
01.01.2019 12 mg Paroxetin

Lana19
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Re: Auf und ab mit Paroxetin

Beitrag von Lana19 » Mittwoch, 12.04.17, 8:34

Danke Mohrmann,

ich habe einen Termin ausgemacht bei der Rentenkasse. Allerdings ist der erst Mitte Juni...
In die Reha möchte ich nicht :cry:
Ich fühle mich zuhause bei der Familie besser als in der Fremde.

Ich hoffe das mein Arzt einen Befund dazu schreibt.


Neuerdings bekomme ich nachts Wadenkrämpfe. Theoretisch müsste da ein Magnesiummangel herrschen. Kann aber eigentlich gar nicht sein. Wir trinken Magnesiumreiches Wasser und ich esse viel Bananen. Irgendwann hatte ich den Spiegel mal testen lassen und der war auch ok, trotz Probleme. Also müssen die Krämpfe woanders herkommen.....Aber vielleicht hole ich mir doch mal Magnesium und probiere es abends zu nehmen. Mit Schüssler Magnesium komme ich auch nicht mehr weiter.... :frust:


Grüße
Lana
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Shonah
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Re: Auf und ab mit Paroxetin

Beitrag von Shonah » Mittwoch, 12.04.17, 8:41

Liebe Lana,

Auch ich kenne die nächtlichen Wadenkrämpfe.

Ich habe meinen Spiegel testen lassen und der ist völlig in Ordnung. Also nehme ich auch kein Magnesium.

Trinkst du genügend? Oder hast du Rückenprobleme?

Auch daher können Wadenkrämpfe kommen.

Oder der Entzug geht, wie bei mir, furchtbar auf die Muskeln.


LG Shonah
2008 Diagnosen: schwere depressive Episode
Generalisierte Angststörung mit PA

300mg Venlafaxin

2009 : 150mg V.
75mg V.
2010 : 37,5 mg V.
11/2010: abgesetzt

12/2010 : 37,5mg V.
2011 : 75mg V.
2013 : 37,5mg V.
2014 : 37,5mg V. unret.
2015 : 18,25mg V. unret.
01.11.15 9mg V. unret.
12.11.15 : abgesetzt
17.11.15 18.25 mg V. unret.
29.12.15 : 9mg V. unret.
9mg V. unret.
12.01.16 : 9 mg V. unret. früh
7mg V. unret. Abend
11.02.16 : 9 mg V. unret. Früh
3mg V. unret. Abend
11.03.16 : 9 mg V. (u) früh
2 mg V. (u) spät
11.04.16 : 9 mg V.(u) früh
11.05.16 : 8 mg V.(u) früh
12.05.16 : betablocker halbiert da RR zu niedrig
auf ärztlichen Rat
Symptome : - Schwindel, Kreislaufbeschwerden,
Muskelzuckungen am ganzen Körper,
hin und wieder PA,
sehr oft starkes Frieren, Herzrasen,
körperliche Schwäche, laute
rumpelnde Darmgeräusche, Konzen-
trationsprobleme

01.07.16 8 mg V. ret.
04.07.16 8 mg V. unret.
06.07.16 9 mg V. u.
19.11.16 8,5 mg V. u.
06.01.17 8,0 mg V. u.
Symptome: Herzstolpern (auch in Salven), Schwindel,
Rückenschmerzen, extrem trockene Haut,
Kopfschmerzen, Schlafprobleme, geringe
Belastbarkeit, Augen brennen...
12.01.17 ProBioCult 3x1
Hepatodoron 0-0-0-2
8mg V. u.
9.2.17 alle NEM abgesetzt
Derzeitige Symptome: Pulsschwankungen (mal hoch, mal tief), tränende Augen, Bauchschmerzen (Blähungen), Rückenschmerzen (BWS, LWS), Gelenkschmerzen, Leistungsschwach

27.2.17 7,5 mg V. u.
08.04.17 7,0 mg V.u.
18.05.17 6,7mg V.u.
10.6.17 6,3 mg V. u.
30.6.17 5,7 mg V. u.
11.8.17 5,2 mg V. u.
19.9.17 4,5 mg V. u.
22.10.17 4,0 mg V. u.
25.11.17 3,7mg V. u.
20.12.17 3,4mg V. u.
20.1.18 3,2mg V. u.
20.2.18 3,0mg V. u.
20.3.18 2,8mg V. u.
20.5.18. 2,5mg V.u.
20.6.18 2,2mg V.u.
20.7.18 1,9 mg V.u.
5.9.18 1,7mg V.u.
14.10.18 1,7mg V. ret.

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Re: Auf und ab mit Paroxetin

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 12.04.17, 10:41

Hallo Shonah und Lana, :group:

ich wollte noch drauf aufmerksam machen, dass der Magnesium - Spiegel nicht ganz Aussagekraft hat.
Manche Menschen haben Norm-Blutwerte, aber trotzdem einen erhöhten Bedarf.
Es kann also sein, dass der Spiegel ok ist, der Körper sich aber trotzdem nach mehr Magnesium etc. sehnt.
Dennoch ist es prinzipiell richtig, im Entzug nicht mit der vollen Ladung Nahrungsergänzung loszulegen.
Lieber sehr differenziert schauen und ggf. kleine Mengen antesten oder es sogar ganz lassen.

Viele Grüße
Jamie
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Re: Auf und ab mit Paroxetin

Beitrag von LinLina » Mittwoch, 12.04.17, 11:05

Hallo :-)

ich habe mich mal recht ausgiebig eingelesen wegen dem Magnesium, weil ich ja schon seit vor der PP-Einnahme unter schmerzhaften und einschränkenden Muskelverkrampfungen leide.

Beim Magnesium-Blutspiegel wird nur der extrazelluläre (außerhalb der Zellen) Magnesiumgehalt gemessen. Ausschlaggebend für den Körper ist aber, was sich innerhalb der Zellen an Magnesium befindet, dies ist sehr aufwendig zu messen und wird i.d.R. nicht durchgeführt.

Deswegen schließt ein Norm-Magnesiumspiegel nicht aus, dass man einen Mangel hat. Besonders, wenn sich der Wert eher an der unteren Grenze des Normwertes befindet, kann es gut sein dass man in den Zellen einen (deutlichen) Mangel hat.

Viele Menschen haben einen nicht erkannten Magnesiummangel.. Z.b. die Einnahme der Antibabypille verursacht sehr häufig einen Mangel, trotz theoretisch ausreichender Aufnahme.

Ich nehme inzwischen etwa die 2-fache empfohlene Tagesdosis und nehme zusätzlich regelmäßig Magnesiumbäder, und es lindert meine extremen Verspannungen und ich kann seitdem etwas besser schlafen und bin ruhiger. Ich habe allerdings ganz langsam die Dosis erhöht und vertrage auch nur eine Form von Magnesium, Magnesiumgluconat ohne weitere Zusätze, auf alles andere reagiere ich mit verstärkter Unruhe.

Es ist sehr individuell, man muss wirklich vorsichtig testen was gut tut.

Liebe Grüße
Lina
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Ich bin zur Zeit nicht im Forum aktiv. Bei Fragen und Bitten an das Team an padma, Ululu69 oder murmeline wenden.

Hinweis: Alle meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerte - meine eigenen, und die anderer Betroffener - und die wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

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Re: Auf und ab mit Paroxetin

Beitrag von BobdB » Mittwoch, 12.04.17, 16:23

Lana19 hat geschrieben: Neuerdings bekomme ich nachts Wadenkrämpfe. Theoretisch müsste da ein Magnesiummangel herrschen. Kann aber eigentlich gar nicht sein.
Hallo,
das Problem kenne ich auch und hat meiner Meinung nach nichts mit Magnesiummangel in unserem Fall zu tun. Ich habe monatelang Magnesium eingenommen und hatte die Krämpfe während des Paroxetin Absetzens trotzdem. Jetzt nehme ich seit Wochen kein Magnesium mehr (weil ich es nicht mehr vertrage) und habe keine Wadenkrämpfe nachts ...
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- Kurz danach auf 10mg reduziert und dann weit über 10 Jahre genommen
- Am Ende krasse "Nebenwirkungen" und dann Ausschleichen über mehrere Monate
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Re: Auf und ab mit Paroxetin

Beitrag von Lana19 » Samstag, 15.04.17, 10:22

Hallo Lina,

was du schreibst klingt einleuchtend!
Wir trinken schon extra das teure Wasser mit viel Magnesium. Ich merke wenn ich mal ein anderes ein paar Tage trinke , dann kommen die kämpfe auch. Also scheint es wirklich nicht aussagekräftig zu sein mit den Blutwerten.

Habe mir jetzt mal Diasporal geholt und nehme abends 2 Tabletten. Vertrage das gut.Krämpfe waren nicht mehr. Der Rücken ist ein Auf und Ab wie gehabt.


Ansonsten geht es mir zurzeit besser. Morgens so ab vier leichte Unruhe, nervig, aber kein Vergleich zu vor ein paar Wochen! Die Nächte sind allgemein sehr unruhig, bin oft wach und habe sooooooo sehr das Bedürfnis einfach mal durchschlafen zu können :bettzeit:

Ich werde jetzt noch langsamer reduzieren.

Ich bin ja immer um 0,003mg runter. Jetzt mache ich es um 0.001mg. Wobei die natürliche Schwankung der einzelnen Tabletten eh schon bei 0,003mg liegt.....
Stillstand ist ein Krampf für mich.
Ich rechne jetzt noch mit einem Jahr absetzen und dann noch ein Jahr Genesung. Und dann bin ich endlich wieder ICH! :party2:
Ich glaube daran, und dann wird es so sein!!!


Schöne Ostern euch!
Lana
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Re: Auf und ab mit Paroxetin

Beitrag von Luce » Sonntag, 16.04.17, 14:33

Yes Lana, wir schafffen das, Ende des Jahres!! schön :schnecke: aber doch :D
Aber ich bin so was von stolz auf dich was du alles nebenher noch leistest! :o Wahnsinn!!!
Ehrlich? Ich würde das echt nicht schaffen :( War die letzte Zeit froh meine täglichen Pflichten (Gassi gehen, Kind fahren, einkaufen, essen machen) geschafft zu haben. Und nur mit großer Mühe hat da zusätzlich noch was geklappt.
Ach, nur nicht vergleichen . Jeder hat sein Tempo und persönliche Grenzen :hug: . Ich glaube auch, dass es bei mir zuuuu viel ist - aber ja, von nix kommt nix, aber das ist meine persönliche Story :zombie: ;)

Gibt es schon news von dem Job, oder gäbe es nur die Möglichkeit für 25 Stunden? Das ist ja zu viel, hast du gesagt.
Ist dein Mann wieder da :)
Ich fühle mich zuhause bei der Familie besser als in der Fremde.
Ja da geht es mir genauso. Das ist glaube ich so eine Konstante die ich im Leben einfach brauche. In der Umgebung die man kennt - sowas wie eine sichere 'Base'

Zur Reduktion:
Ich bin ja immer um 0,003mg runter. Jetzt mache ich es um 0.001mg. Wobei die natürliche Schwankung der einzelnen Tabletten eh schon bei 0,003mg liegt.....
Stillstand ist ein Krampf für mich.
0.001 mg auf der Waage ist schwer, das kenn ich. Willst du diese Reduktion echt alle paar Tage machen? :?
Ich bin jetzt bei minus 0.002 - 0.003 alle 4-6 Wochen, und ja es ist :schnecke: und ich mache mir ein wenig Druck wegen dem Kinderwunsch, aber ich befürchte, dass es sonst wieder nach hinten los geht. Am meisten Angst habe ich von den zeitversetzten Symptomen (also nach 3 Monaten, wie es sehr oft und auch bei mir war)

Wie machst du die mini schritte eigentlich? Alles pulverisieren und dann wiegen oder runter kratzen?
Ich arbeite nämlich mit der Nagelfeile :lol:

Wie geht es dem Rücken?
Wie wäre es mit Osteophatie? Die Yantra Akkupressurmatte hilft bei mir auch Wunder. Die Orthopäden machen meiner Erfahrung nach nicht viel außer Panik....

Frohe Ostern und alles Liebe
Luce
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Achtung ich bin ungeplant schwanger - und versuche ab Nov. (SSW5) schneller abzusetzen als die 10% Regel!

Mein Absetzverlauf davor war innerhalb der 5 % - 10% Regel und hat großartig geklappt. Auch wenn :schnecke: Anders hätte das Vollzeitarbeiten inkl Überstunden und Doktorratstudium fertig machen nicht funktioniert.
Meine Medis, meiner Meinung nach fehldiagnostiziert. Saroten (Amitriptylin - max Dosis 40mg ) und Paroxetin (max Dosis 10 - 5 mg)

Absetzen Paroxetin

Ausgansdosis: ich schätze zwischen 4.5 - 5-5 mg Paroxat (keine Waage vorhanden vor Weihnachten 2016)

Meine üblichen Neben und Absetzsymptome:
Unruhe, wütend, Aggression, weinerlich, erhöhter Puls, Verdauungsstörungen

ab 23.12.16 4.1mg zum Stabilisieren

7.2.17 3.9 mg
6.4.17 3.7 mg
25.4.17 3.6 mg
ZURÜCK da ab 4.5. Nebenwirkungen/Absetzerscheinungen (zuviel Stress und Unruhe im allgemeinen System - der Doktor muss fertig werden)
6.5. ca 3.7 - 3.6 mg
24.5 3.5 mg
(7.6.2017 Einschub Amitriptylin (saroten) von 40 mg --> 35 mg)
8.7. 3.3 mg
6.8. 3.1 mg
9.9. 2.8 mg - 2.7 mg
9.10 2.4 - 2.3 mg

11.11.2017 positiver Schwangerschaftstest

14.11 2 mg
26.11 1.8 mg (2x die Woche 5 Globuli Paroxetin C30)
9.12. 1.5 mg
21.12. 1.2 mg
3.1.18 0.9 mg
(Einschub Ami 20 --> 15)
13.1 0.6 mg
25.1 0.3 mg
7.2 0 mg

Absetzen Amitryptilin (Saroten)
7.6.2017 Einschub Amitriptylin (saroten) von 40 mg --> 35 mg
Kurzschlussreaktion wegen positiven SS Test Reduktion von Amitriptylin (saroten)
11.11. 35 mg --> 25 mg
1.12 20 mg
5.1 15 mg (Wasserlösemethode, ab nun alle 2-3 Tage homöophatische Ami)
x.2 12.5mg
17.3 10mg
11.4 7.5mg
1.5 5mg
21.5 2.5mg
5.6 1.25mg
13.6 0mg

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Re: Auf und ab mit Paroxetin

Beitrag von lunetta » Sonntag, 16.04.17, 15:42

Hallo!

Ich kann dem zu 100% zustimmen, dass diese krassen Rückenschmerzen vom Entzug sind!
Ich hatte sowas vorher nicht und nun habe ich auch Tag und Nacht Rückenschmerzen, ich merke richtig die einzelnen Muskeln und Wirbel.
Es hilft nur Ibu bei mir.
LG
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Lana19
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Re: Auf und ab mit Paroxetin

Beitrag von Lana19 » Dienstag, 25.04.17, 14:43

Hallo ihr Lieben,.

ich wollte euch mal auf dem Laufenden halten :pillowtalk:

Es geht mir derzeit ganz gut. Zwar war die letzte Nacht mal wieder nicht so sonderlich, aber das hatte verschiedene Gründe und die nächste wird sicher wieder gut.
Ich war heute morgen beim HA und habe Blutergebnisse geholt und bin erstaunt dass diese Allesamt ideal sind! Hatte gerade von den Leberwerten was ganz anders erwartet. Der GGT ist auf 14, Grenze ist 40! Vielleicht bringen die Bitterstoffe die ich nehme doch was und das ich schon soweit unten bin :party2:

Habe dort auch meinen Antrag auf Erwerbsminderungsrente abgegeben und der HA hat mir den Tipp gegeben es auch beim Versorgungsamt zu versuchen wegen Behinderung, weil ich nicht in der Lage bin zu arbeiten. Komme mir da ja schon bissi blöd vor....auf der anderen Seite....warum nicht nehmen was ich kriege? Mir gehts ja wirklich nicht so gut das ich arbeiten könnte.


Ich wollte euch noch was Freudiges erzählen. Ich war letzte Woche walken und hatte da den iPod meiner Tochter im Ohr und die Musik war so gut.... Ich hatte so 2,3 Minuten da ging es mir richtig gut :D Ich war im Feld und habe mitgesungen, war ja sonst keiner da :roll: und ich habe mich für den Moment so gefühlt wie früher. Wie vor dem ganzen Paroxat, als ich noch jung und glücklich war. Das war nur so ein ganz kleiner Moment aber ein richtiger Lichtblick.
Es macht Hoffnung, das so ein Moment vielleicht mal wieder kommt :party2:

Ich reduziere jetzt noch langsamer und denke wenn ich das so schaffe, das ich in einem Jahr weg bin von dem Mist.

Das wollte ich euch nur mal sagen :hug:

Lana
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Re: Auf und ab mit Paroxetin

Beitrag von padma » Donnerstag, 27.04.17, 11:42

liebe Lana, :)

danke dir fürs Teilen deines Glückmomentes. :hug: , es freut mich sehr.
Habe dort auch meinen Antrag auf Erwerbsminderungsrente abgegeben und der HA hat mir den Tipp gegeben es auch beim Versorgungsamt zu versuchen wegen Behinderung, weil ich nicht in der Lage bin zu arbeiten.
Ja, das ist sinnvoll, da musst du dir auch nicht blöd wegen vorkommen. Das Versorgungsamt erkennt i.d.R. zunächst einen viel zu niedrigen GdE an, leg dann unbedingt Widerspruch ein.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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1.01.2019: 0,1 mg :D



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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Luce
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Re: Auf und ab mit Paroxetin

Beitrag von Luce » Montag, 01.05.17, 19:24

Hallööchen liebe Lana,

das sind ja schöne Neuigkeiten :party2:

Finde es auch großartig, dass die Sonne endlich wieder länger da ist. :D

Wie ist denn nun dein Plan mit Absetzen?
Ich bin zur Zeit furchtbar ungeduldig und bin mir schon nicht mehr sicher ob das was wird bis Ende des Jahres.... :whistle:

Alles Liebe und hoffe es ist noch alles fein bei dir
Luce
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Meine Medis, meiner Meinung nach fehldiagnostiziert. Saroten (Amitriptylin - max Dosis 40mg ) und Paroxetin (max Dosis 10 - 5 mg)

Absetzen Paroxetin

Ausgansdosis: ich schätze zwischen 4.5 - 5-5 mg Paroxat (keine Waage vorhanden vor Weihnachten 2016)

Meine üblichen Neben und Absetzsymptome:
Unruhe, wütend, Aggression, weinerlich, erhöhter Puls, Verdauungsstörungen

ab 23.12.16 4.1mg zum Stabilisieren

7.2.17 3.9 mg
6.4.17 3.7 mg
25.4.17 3.6 mg
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6.8. 3.1 mg
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9.10 2.4 - 2.3 mg

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21.12. 1.2 mg
3.1.18 0.9 mg
(Einschub Ami 20 --> 15)
13.1 0.6 mg
25.1 0.3 mg
7.2 0 mg

Absetzen Amitryptilin (Saroten)
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Kurzschlussreaktion wegen positiven SS Test Reduktion von Amitriptylin (saroten)
11.11. 35 mg --> 25 mg
1.12 20 mg
5.1 15 mg (Wasserlösemethode, ab nun alle 2-3 Tage homöophatische Ami)
x.2 12.5mg
17.3 10mg
11.4 7.5mg
1.5 5mg
21.5 2.5mg
5.6 1.25mg
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Re: Auf und ab mit Paroxetin

Beitrag von Lana19 » Dienstag, 02.05.17, 20:04

Hallo Luce, und auch alle anderen :)

ich habe angefangen weiter runter zu dosieren (Signatur wird noch geändert).

Ich bin fest davon überzeugt, das meine schlimmen Wochen ein letztes großes Aufbäumen waren. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, das es jetzt bei 5mg abwärts nochmal so schlimm wird (bitte redet mir nichts anderes ein, mein Glaube ist mir grade heilig!) :D

Ich reduziere immer für 5 Tage um 0,01mg Tablettengewicht. Das macht in 15 Tagen 0,3mg Wirkstoff. Aber eben verteilter. Bin jetzt bei glaube ich 0,56mg, was bedeuten würde noch 280 Tage wenn ich so durchkomme. Vermute aber mal das die letzten Meter nicht mehr dosierter sind....ich schaue wie weit ich komme.

Ich habe Tage mit viel Energie und weniger gute Tage. Ich brauche auf jeden Fall immer meine Ruhephasen zwischendrin. Das heißt, ich kann einfach nicht von morgens bis abends durchpowern, sondern brauche immer mal eine halbe Stunde oder auch mehr zwischendrin mit ruhigerer Beschäftigung. Das zeigt mir dann wieder, das ich für einen Job noch nicht in der Lage wäre :? aber gut....ist halt so.

Habe letzte Woche auch erstmal mit der Therapeutin eine Pause vereinbart und werde mich spätestens nach Weihnachten wieder bei ihr melden, da Anfang vom Jahr immer meine Schlimmste Zeit ist und ich da froh für einen Rückhalt bin. So kann sie mit "gucken" wenn ich eine Abwärtsspirale nicht rechtzeitig erkenne.

Die Ungeduld kenne ich, daher ist mir es auch lieber so winzig abzudosieren als gar nix zu machen :lol:

Liebe Grüße
Lana
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