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jana ina: Citalopram absetzen

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Jana_Ina
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Re: Citalopram absetzen

Beitrag von Jana_Ina » Mittwoch, 07.12.16, 17:38

Na dann lag ich doch richtig, es sind wohl Symptome. Puh jetzt muss ich stark sein ich weiß. Fällt aber nicht nicht immer leicht muss ich sagen...

Heute habe ich mich auf der Arbeit fast übergeben, und Bauchweh hab ich auch. :zombie: ich hoffe das geht nicht mehr so lang. Schwierig. Hier ist es halt so dass Magen Darm bei uns ja wieder rumgeht.

Ich wünsche euch allen viel Kraft!

Bussi
2009 Panikattacken und dann leichte depression während meines Studiums. Neurologe verschrieb mir nach 30 Sekunden Gespräch 20mg Citalopram. Dann machte ich eine Gesprächstherapie, die ganz gut war aber keine massiven Probleme aufdeckte.
Erstmaliger Absetzversuch ein Jahr später innerhalb von drei Wochen (weil Neurologe es so geraten hatte). Katastrophale Absetzerscheinungen. Zweiter Absetzversuch zwei Jahre später etwas langsamer, wieder katastrophal.
Dritter Absetzversuch seit April 2014: Dosisreduktion immer nach 4-6 Wochen

20mg auf 17,5mg: keine Probleme
17,5mg auf 15mg: keine Probleme
15mg auf 12,5mg: keine Probleme
12,5 auf 10mg: zwei Wochen Schwindel und Übelkeit
10mg auf 7,5mg: keine Probleme
7,5mg auf 5mg: Schwindel, Übelkeit, Augentrockenheit, Depression, Stimmungsschwankungen, Globus Gefühl...
Seit 21.01.15 Wieder 7,5 mg
4.2.15 Umstellung auf 4mg Escitalopram in Tropfenform (Entspricht 8mg Citalopram)
26.2.15 Erhöhung auf 5mg Escitalopram
14.10.15 4,5mg: Muskel-. Rücken- und Rippenschmerzen, Ohrgeräusche, leichte Depression, Schwindel, Übelkeit, zwischendurch Gastritis. Aber alles in leichter Form
26.12.2015 4,0 mg Panikattacken, leichter Schwindel, mittelschwere aber lange andauernde Magenbeschwerden(Übelkeit, Magenschmerzen, Sodbrennen und Magenbrennen). Leichte Sehstörungen, Gastritis
30.07.2016 3,5 mg Kopfschmerzen, leichte depressive Momente, Schwindel
07.11.2016 3,0 mg Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Schwindel, Angst, Kopfdruck, Kopfschmerzen
06.03.2017 2,5 mg Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit, depressives Gefühl, Panikattacken
12.06.2017 2,0 mg Bauchschmerzen, Übelkeit, Muskelschmerzen
09.10.2017 1,5 mg Gastritis, Schlafstörungen, Episkleritis (Lederhautentzündung), Analvenenthrombose, Stärkste Bauchschmerzen, Sehstörungen, Magenbrennen, Taubheit im Gesicht, Gefühl des Hörsturzes, Schwindel, Rote und furztrockene Augen, Trigeminusneuralgie
13.02.2018 1,25 mg Übelkeit, Schwindel, Muskelschmerzen, Sehstörungen
27.03.2018 1,00 mg Übelkeit, Schwindel, Krankheistängste, Neigung zu Unreinheiten
01.06.2018 0,75mg stärkste Übelkeit(fast bis zum Erbrechen), Schwindel, Weinerlichkeit, Kopfschmerzen, Sodbrennen, Durchfall
14.07.2018 0,50mg Übelkeit (leicht) Bauchschmerzen (Mittel) Hoffnungslosigkeit, Sodbrennen

06.09.2018 0,25mg Bauchschmerzen, Ohrensausen, Brennende Muskelschmerzen, Sodbrennen

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Re: Citalopram absetzen

Beitrag von padma » Mittwoch, 07.12.16, 18:40

hallo Jana, :)

du kannst natürlich auch zusätzlich eine Magen-Darmgrippe haben, wenn das bei euch gerade umgeht.

Denkbar wäre auch, dass du eine Histamin Intoleranz entwickelt hast, das kommt im Entzug häufiger vor. Achte mal darauf, ob du bestimmte Nahrumgsmittel nicht verträgst.

In unserem Gesundheitsbereich http://www.adfd.org/austausch/viewforum.php?f=57 findest du threads mit Tipps zu deinen einzelnen Symptomen.

gute Besserung,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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1.01.2019: 0,1 mg :D



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
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Re: Citalopram absetzen

Beitrag von Jana_Ina » Sonntag, 18.06.17, 22:03

Hallo meine Lieben,

Ich wollte mich zwischendurch Mal wieder melden. Habe morgen eine Woche 2,0 mg.
Ich habe mich ja letztes Jahr hypnotisieren lassen, das kann ich nur empfehlen, ich hatte bis jetzt fast gar nix mehr psychisches seit der Hypnose. Was ich jetzt ganz ganz übel habe seit vier Tagen sind Rückschmerzen. Wer Mal ab und an mitgelesen hat weiß ja ich hab ein wenig medizinische Vorbildung und ich kenne meinen Körper ganz gut, ich vermute ich habe ne isg Blockade links, Entzündung oder Reizungen in den Schleimbeuteln der Hüfte und mindestens drei Rückenblockaden. Bis heute habe ich es ausgehalten aber vorher hab ich ne schmerztablette genommen. Das kann schon vom absetzten kommen?
Ich dachte immer ich hab schon alle Absetzerscheinungen durch und dann kommt was neues... :party:

Naja ich wünsche euch einen schönen Abend.

LG Jana
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Erstmaliger Absetzversuch ein Jahr später innerhalb von drei Wochen (weil Neurologe es so geraten hatte). Katastrophale Absetzerscheinungen. Zweiter Absetzversuch zwei Jahre später etwas langsamer, wieder katastrophal.
Dritter Absetzversuch seit April 2014: Dosisreduktion immer nach 4-6 Wochen

20mg auf 17,5mg: keine Probleme
17,5mg auf 15mg: keine Probleme
15mg auf 12,5mg: keine Probleme
12,5 auf 10mg: zwei Wochen Schwindel und Übelkeit
10mg auf 7,5mg: keine Probleme
7,5mg auf 5mg: Schwindel, Übelkeit, Augentrockenheit, Depression, Stimmungsschwankungen, Globus Gefühl...
Seit 21.01.15 Wieder 7,5 mg
4.2.15 Umstellung auf 4mg Escitalopram in Tropfenform (Entspricht 8mg Citalopram)
26.2.15 Erhöhung auf 5mg Escitalopram
14.10.15 4,5mg: Muskel-. Rücken- und Rippenschmerzen, Ohrgeräusche, leichte Depression, Schwindel, Übelkeit, zwischendurch Gastritis. Aber alles in leichter Form
26.12.2015 4,0 mg Panikattacken, leichter Schwindel, mittelschwere aber lange andauernde Magenbeschwerden(Übelkeit, Magenschmerzen, Sodbrennen und Magenbrennen). Leichte Sehstörungen, Gastritis
30.07.2016 3,5 mg Kopfschmerzen, leichte depressive Momente, Schwindel
07.11.2016 3,0 mg Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Schwindel, Angst, Kopfdruck, Kopfschmerzen
06.03.2017 2,5 mg Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit, depressives Gefühl, Panikattacken
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27.03.2018 1,00 mg Übelkeit, Schwindel, Krankheistängste, Neigung zu Unreinheiten
01.06.2018 0,75mg stärkste Übelkeit(fast bis zum Erbrechen), Schwindel, Weinerlichkeit, Kopfschmerzen, Sodbrennen, Durchfall
14.07.2018 0,50mg Übelkeit (leicht) Bauchschmerzen (Mittel) Hoffnungslosigkeit, Sodbrennen

06.09.2018 0,25mg Bauchschmerzen, Ohrensausen, Brennende Muskelschmerzen, Sodbrennen

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Re: Citalopram absetzen

Beitrag von lakeSonne1 » Sonntag, 18.06.17, 23:41

hallo Jana_Ina,

ich wollte dich mal fragen wieso du auf Escitalopram-Tropfen gewechselt bist, es gibt doch auch Citalopram in Tropfenform.
Gab es da irgendeinen speziellen Grund?
Ich frage deshalb, da ich Citalopram reduziere und auch irgendwann in den Niedrigdosisbereich komme, und mir dann auch möglicherweise Tropfen zulegen werde.

liebe Grüße,
lake
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2012: Erster misslungener Absetzversuch

2016: ab 20.3.16: 20 auf 15mg
ABDOSIER-PAUSE auf 15mg: 3.9.2016 - 2.3.2017
2017: 15mg auf 10,3mg
2018: 10,0mg auf 7,6mg
► Text zeigen
11.1.19: 7,5mg: massives Herzstolpern, Angst, Schlafstörungen, Brustraumbeschwerden

- längere Absetzpause -

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Re: Citalopram absetzen

Beitrag von Jana_Ina » Montag, 19.06.17, 18:04

Hey Lake,

Als ich umgestellt habe gab es leider nur escitalopram als Tropfen.
Ganz einfach die Antwort. :)

Liebe Grüße
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Re: Citalopram absetzen

Beitrag von Jana_Ina » Freitag, 28.07.17, 13:42

Hallo meine Freunde,

erst mal ein kleines Update, mir geht es alles in allem sehr gut!

Ich habe nur eine Frage, vielleicht kennt das ja jemand. Ich habe seit einiger Zeit, mh schwierig zu Beschreiben. Ein Stechen überall, vorallem im Bereich des Bauches. Wie einige vielleicht wissen bin ich medizinisch etwas bewandert und meiner Meinung nach passt das zu keiner Magen oder Darmerkrankung.
Es handelt sich um nur höchstens eine Sekunde andauernde stechende Schmerzen, mal rechts mal links im Oberbauch mal am Bauchnabel. Ich habe das bisher einer Gastritis zugeschrieben, aber die muss nach vier Wochen Pantoprazol weg sein.
Seit zwei Tagen habe ich wohl eine leichte Sommergrippe und seitdem beschränken sich die stechenden Schmerzen nicht nur auf den Bauch, sondern mal sind sie im Rücken mal im Bein, mal im Arm.
Nun kahm mir heute ob es nicht absetzreaktionen sind vielleicht, manchmal habe ich nämlich das Gefühl das ein ganzer Nervenstrang sticht. Die Schmerzen sind meistens nicht stark nur vereinzelt tut es richtig richtig weh.
Ich hoffe es nicht zu wirr geschrieben, vielleicht kennt es ja jemand.

Ich habe nur noch körperliche Absetzsymptome, keine psychischen mehr :-)

LG Jana
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carlotta
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Re: Citalopram absetzen

Beitrag von carlotta » Freitag, 28.07.17, 19:53

Hallo Jana-Ina,

klingt nach den üblichen Missempfindungen, typisch für einen AD-Entzug. Das haben viele, ich kenne sie auch. :(

Vorsicht mit Pantoprazol. Das sollte nach längerer Einnahme auch ausgeschlichen werden. Gibt hier auch einen Thread zum PPI-Absetzen:
viewtopic.php?t=9393

Du bist ja schon relativ weit unten. U. U. solltest Du die Schritte anpassen/verlangsamen. Genau dieser Bereich kann recht tückisch sein, wie viele schon leidvoll erfahren mussten.

Liebe Grüße :group:
Carlotta
Zuletzt geändert von carlotta am Samstag, 29.07.17, 11:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Citalopram absetzen

Beitrag von Jana_Ina » Samstag, 29.07.17, 0:21

Hey Liebe Carlotta,

Na das beruhigt mich dann ja auch, dass dieses komische Stechen eben auch vom Absetzen kommen kann.
Wegen PPI weiß ich schon Bescheid, hatte schon vor über einem Jahr einen ganz häßlichen Säure rebound. Ich schleiche sie gerade aus.

Jeder rät mir zu kleineren Schritten aber ich weiß, dass ich es auch so schaffe, ich weiß es einfach. Körperliche Symptome halte ich schon irgendwie aus. Sollte es beim nächsten Schritt aber schlimm sein werde ich die Schritte reduzieren.

Eine Gute Nacht zusammen!
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Re: Citalopram absetzen

Beitrag von Kessi » Samstag, 29.07.17, 8:51

Hallo Jana Ina, ich schleiche gerade Venlafaxin aus und kann dir in dem Zusammenhang berichten, dass ich beim vorletzten Schritt wochenlang immer wieder wie Nadelstiche in der Herzgegend hatte. Jetzt ist das schon eine Weile weg. Ich bin 100pro sicher, es kommt vom Absetzen. Ich will - so wie Du - meine letzten 1,9 mg (6 winzige Kügelchen) zügiger absetzen. Im Moment geht's mir gut und ich hoffe, ich bin in ca. 6 Wochen durch.
Alles Liebe und Gute für dich von Kessi
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AUGUST 13
Einnahme Medi "Esmya" zur Red. Myome Gebärmutter.
Absetzten n. 5 Wo. wg. mass. NW (Dauerschwindel, extr. Erschöpfung, )
Schwindel bleibt aber dauerhaft!
NOVEMBER 13
Tinnitus, Sehstärke und Allgemeinzustand verschl. sich
DEZEMBER 13
Wg. v.g. körperl. Probl.: Angstzustände. Blut, MRT Kopf, Internist, HNO, Orthopäde, Zahnarzt, Gyn = alle o. B.
FEBRUAR 14
1 Woche Psychiatrie
Promethazin b. Bedarf: Keine Besserung/Schlafprobleme
Medi. bei Entlassung Mirtazapin 7,5 mg/ Nacht
Nach Entlassung kein Mirta mehr
MÄRZ 14
Tinnitus chronisch.
3 Monate Versuch mit HET = Keine Besserung.
MAI 14
Diagnose von Psychodoc: Depression! Sertralin 50 mg. Nach 5 Tagen abgesetzt, da NW starke Angstzustände und Suizidgedanken
Dann Opipramol 75 mg +
Mirtazapin 30 mg
Zustand immer schlimmer: KRANKSCHREIBUNG
JULI-AUGUST 14
Psychosom. Tagesklinik
Keine Besserung: Verzweiflung, weitere Verschl. des Zustandes
SEPTEMBER 14
Zusätzlich Risperidon 2 mg und Pipamperon 40 mg
OKTOBER 14
Psychiatrie
Sofortiges Absetzen Risperidon und Pipamperon
Eindosierung Venlafaxin 37,5 mg
Zolpidem 10 mg / Nacht
Tavor 1 mg
Ausschleichen Opipramol
Erhöhung Venlafaxin auf 75 mg. Nach 1 Wo. 112,5 mg aber wg. starker NW (Unruhe, Angst, Hitzegefühle) runter auf 75 mg
Tavor erhöht auf 1,5 mg
Starke Depression, Suizidgedanken,
Eindosierung Lyrica 50 mg bei gleichzeitiger Reduzierung Tavor
Stressbedingt Herpes Zoster im Gesicht:
Brivudin, Polidocanol, Erhöh. Lyrica auf 75 mg, Ibuprofen b. Bedarf, 20 mg Pantoprazol
Nach 10 Tagen Besserung = Ende der Herpes Medi
Lyrica 300 mg
Absetzen Tavor
05. DEZEMBER 14: Plötzliche komplette Besserung des Zustandes
16. DEZEMBER 14: Entlassung nach 9 Wochen Psychiatrie mit Diagnose mittelgradig depressive Episode und generalisierte Angststörung
Entlassungsmedi:
Mirtazapin 30 mg/ Nacht
Venlafaxin ret. 75 mg
Lyrica 300 mg
JANUAR 2015
Wieder arbeitsfähig (nach 7 Monaten)
Abs. Mirtazapin u. Lyrica ohne Probleme. KEINE BESCHWERDEN MEHR - FÜHLE MICH KOMPLETT GUT !
JANUAR 2016
Ausschl. Venla n. Rücksprache mit Psychodoc (deren "Absetzplan": Für 20 Tage noch 37,5 mg dann gleich 0 mg-ohne Worte!!!)
Mein Plan:
14.01.16 = 62,5 mg
28.01.16 = 50 mg
11.02.16 = 37,5 mg
07.03.16 = 25 mg
21.03.16 = 12,5 mg
15.04.16 = 0 mg
Bei keiner Red. Probleme!!!
Nach 2 Wo auf 0: mäßige Brainzaps , Schwitzen, starke Schmerzen in den Füßen
Ging alles wieder weg.
01. JUNI 2016:
Nach 6 Wochen auf 0 mg plötzl. Schwindel, Gangunsicherheit, extrem schwere Beine und Arme, starke Unruhe / Angst, "dass alles wieder los geht", innerliches Zittern, innerliche Stromschläge, plötzliches starkes Herzklopfen, Hitzewellen+Schweißausbrüche, Schlafprobleme, Erschöpfung, extrem niedriger Blutdruck aber hoher Puls, Probleme mit Augen/Sehstärke.

27.07.16: 3,0 mg Venlafaxin retard 1APharma (10 Kügelchen): katastroph. schlaflose Nacht: Angst, Zittern, brennendes Hautgefühl, extreme Mundtrockenheit
28.07. 1,0 mg (3 Kügelchen)
29.07. 3,0 mg
04.08. 5,0 mg
13.08. 6,0 mg
18.08. 5,0 mg
20.08. 8,0 mg
24.08. 12,5 mg
29.08. 25,0 mg
31.08. 12,5 mg
08.10. 10,0 mg
05.11. 9,0 mg
Pascoflair 1-1-1
04.12. 8,0 mg
2017:
06.01. 7,0 mg
30.01. 6,6 mg
20.02. 5,4 mg
09.03. 4,2 mg
23.03. 3,6 mg
12.04. 3,0 mg
04.05. 3,3 mg
26.05. 3,0 mg
17.06. 2, 4 mg
29.06. 2,1 mg
24.07. 1,9 mg
09.08. 1,6 mg
18.08. 1,3 mg
03.09. 1,0 mg
10.09. 0, 66 mg
30.09. 0,33 mg -1 Kügelchen ENDSPURT
07.10. 0, 00 mg!!! :party2:

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Re: Citalopram absetzen

Beitrag von Jana_Ina » Freitag, 03.11.17, 22:31

Hey Leute,

einen schönen Abend allen zusammen. Weil es mir heute mal wieder selten beschis*en geht, dachte ich melde mich mal.

Ihr könnt ja meine Signatur sehen, der letzte Schritt den ich gemacht habe setzt mir hart zu. Ich habe fast keine psychischen
Symptome, aber mein Körper zwingt mich in die Knie. :cry:

Ich habe seit letzter Woche wieder Magenschleimhatentzündung, verzichte
seit letzter Woche Mittwoch auf Kaffee, Alkohol und Nikotin, Pantoprazol 40mg die ersten zwei Tage, am ersten Tag am Abend einmalig Novalminsulfon 500mg dann drei weitere Tage Pantoprazol 20mg, dann bis heute jeden zweiten Tag Pantoprazol 20mg. Trotz weglassen der üblichen Gifte für den Magen habe ich heute Abend eine zweite pantoprazol 20mg eingenommen und 250mg Novaminsulfon. Es ist unfassbar was das absetzen mit meinem Magen macht, solche Schmerzen habe ich noch nie gehabt... Letzte Woche beim HA wurde alles andere abgeklärt (HA hatte wegen der starken Schmerzen Angst wegen Bauchspeicheldrüse). Alles ok. Ich hoffe ja das die Magenschmerzen vom Absetzen kommen.
Bei der Gelegenheit wollte ich mal nachfragen ob jemand noch Magen Supermittel kennt (ich habe allerdinsgs schon Kamille, süßholzwurzel, Lavendel, Iberogast, Heilerde, gastrovegetalin und so manch anderes durch) :party:

Zusätzlich schlafe ich extrem sclecht, wache immer wieder unruhig auf... dann ist man natürlich müde und Kaffee geht ja auch nicht gerade :zombie:

Eine Episkleritis habe ich auch, das ist eine Art der Augenentzündnung. Cortison Augentropfen sind angesagt... :censored:

Aber sonst schaue ich sehr positiv in die Zukunft und freue mich unglaublich auf den Moment wenn ich die Tropfen in den Müll haue :-)

Viel Kraft und viele küsschen


Jana
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Grund: Kraftausdruck editiert
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2009 Panikattacken und dann leichte depression während meines Studiums. Neurologe verschrieb mir nach 30 Sekunden Gespräch 20mg Citalopram. Dann machte ich eine Gesprächstherapie, die ganz gut war aber keine massiven Probleme aufdeckte.
Erstmaliger Absetzversuch ein Jahr später innerhalb von drei Wochen (weil Neurologe es so geraten hatte). Katastrophale Absetzerscheinungen. Zweiter Absetzversuch zwei Jahre später etwas langsamer, wieder katastrophal.
Dritter Absetzversuch seit April 2014: Dosisreduktion immer nach 4-6 Wochen

20mg auf 17,5mg: keine Probleme
17,5mg auf 15mg: keine Probleme
15mg auf 12,5mg: keine Probleme
12,5 auf 10mg: zwei Wochen Schwindel und Übelkeit
10mg auf 7,5mg: keine Probleme
7,5mg auf 5mg: Schwindel, Übelkeit, Augentrockenheit, Depression, Stimmungsschwankungen, Globus Gefühl...
Seit 21.01.15 Wieder 7,5 mg
4.2.15 Umstellung auf 4mg Escitalopram in Tropfenform (Entspricht 8mg Citalopram)
26.2.15 Erhöhung auf 5mg Escitalopram
14.10.15 4,5mg: Muskel-. Rücken- und Rippenschmerzen, Ohrgeräusche, leichte Depression, Schwindel, Übelkeit, zwischendurch Gastritis. Aber alles in leichter Form
26.12.2015 4,0 mg Panikattacken, leichter Schwindel, mittelschwere aber lange andauernde Magenbeschwerden(Übelkeit, Magenschmerzen, Sodbrennen und Magenbrennen). Leichte Sehstörungen, Gastritis
30.07.2016 3,5 mg Kopfschmerzen, leichte depressive Momente, Schwindel
07.11.2016 3,0 mg Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Schwindel, Angst, Kopfdruck, Kopfschmerzen
06.03.2017 2,5 mg Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit, depressives Gefühl, Panikattacken
12.06.2017 2,0 mg Bauchschmerzen, Übelkeit, Muskelschmerzen
09.10.2017 1,5 mg Gastritis, Schlafstörungen, Episkleritis (Lederhautentzündung), Analvenenthrombose, Stärkste Bauchschmerzen, Sehstörungen, Magenbrennen, Taubheit im Gesicht, Gefühl des Hörsturzes, Schwindel, Rote und furztrockene Augen, Trigeminusneuralgie
13.02.2018 1,25 mg Übelkeit, Schwindel, Muskelschmerzen, Sehstörungen
27.03.2018 1,00 mg Übelkeit, Schwindel, Krankheistängste, Neigung zu Unreinheiten
01.06.2018 0,75mg stärkste Übelkeit(fast bis zum Erbrechen), Schwindel, Weinerlichkeit, Kopfschmerzen, Sodbrennen, Durchfall
14.07.2018 0,50mg Übelkeit (leicht) Bauchschmerzen (Mittel) Hoffnungslosigkeit, Sodbrennen

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Re: Citalopram absetzen

Beitrag von Jamie » Samstag, 04.11.17, 9:49

Hallo Jana Ina, :)

wenn sich die Magenschmerzen nicht bald geben, sollte man die Diagnose mit einer Magenspiegelung absichern; es könnte da ja auch eine aggressive Infektion mit Helicoabkter pylori Bakterien dahinterstecken und solltest du ein Magengeschwür haben, wäre es auch gut, dies zu wissen.

Ich leide seit unzähligen Jahren an Magenproblemen, ein Wundermittel gibt es leider nicht.
Für die Akutbehandlung kann man ein PPI wie Pantoprazol nehmen, muss allerdings schauen, dass man nicht drauf hängen bleibt.
Ich habe gelesen, du hast schon Einiges probiert; du kannst hier noch mal in unseren super ausführlichen Artikel von TeaTime (und mir) schauen, da sind auch einige Tipps in Punkto Hausmittel und Naturheilmittel: viewtopic.php?f=57&t=13501

Zu den Augentropfen. Cortison kann Absetzsymptome und andere Beschwerden triggern.
Ich habe letztens durch eine Prednisoloninfusion (Cortison) bei einem Hörsturz, den ich hatte, den schlimmsten Rückfall mit meinem Magen gehabt seit langem. :oops:
Das liegt daran, dass Cortison spezielle Prostaglandine unterdrückt, die am Aufbau der Magenschleimhaut beteiligt sind.
Es hat mir regelrecht den Magen zerschossen und ich musste mein PPI, das ich nun schon 16 Jahre nehme und seit 4 Jahren (!!!) ausschleiche, leider um wieder ca. 3mg erhöhen (von 4,8mg auf ca 8mg). Inwieweit Augentropfen mit Kortison auch solche heftigen Magenbeschwerden begünstigen, kann ich schwer einschätzen, aber als Co.Faktor solltest du es mit im Auge behalten und dich nach Möglichkeit rasch entwöhnen, sofern es die Situation am Auge zulässt.

Grüße
Jamie
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Re: Citalopram absetzen

Beitrag von Jana_Ina » Samstag, 04.11.17, 10:40

Hey Jamie,

Ich habe einen hp Test gemacht und der war negativ. Das ist es also nicht. Ich hatte eine Magenspiegelung im Februar 2016 und da war auch alles ok nur ganz leichte Gastritis und da hatte ich dieselben krassen Schmerzen... Ich denke dass es das Absetzen ist.

Liebe Grüße
Jana
2009 Panikattacken und dann leichte depression während meines Studiums. Neurologe verschrieb mir nach 30 Sekunden Gespräch 20mg Citalopram. Dann machte ich eine Gesprächstherapie, die ganz gut war aber keine massiven Probleme aufdeckte.
Erstmaliger Absetzversuch ein Jahr später innerhalb von drei Wochen (weil Neurologe es so geraten hatte). Katastrophale Absetzerscheinungen. Zweiter Absetzversuch zwei Jahre später etwas langsamer, wieder katastrophal.
Dritter Absetzversuch seit April 2014: Dosisreduktion immer nach 4-6 Wochen

20mg auf 17,5mg: keine Probleme
17,5mg auf 15mg: keine Probleme
15mg auf 12,5mg: keine Probleme
12,5 auf 10mg: zwei Wochen Schwindel und Übelkeit
10mg auf 7,5mg: keine Probleme
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4.2.15 Umstellung auf 4mg Escitalopram in Tropfenform (Entspricht 8mg Citalopram)
26.2.15 Erhöhung auf 5mg Escitalopram
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27.03.2018 1,00 mg Übelkeit, Schwindel, Krankheistängste, Neigung zu Unreinheiten
01.06.2018 0,75mg stärkste Übelkeit(fast bis zum Erbrechen), Schwindel, Weinerlichkeit, Kopfschmerzen, Sodbrennen, Durchfall
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Re: Citalopram absetzen

Beitrag von carlotta » Samstag, 04.11.17, 20:04

Hallo Jana-Ina,
Ich denke dass es das Absetzen ist.
Das denke ich auch. V. a. da Magenschmerzen als Absetzsymptom gar nicht so selten vorkommen. Krämpfe im Magen-Darm-Bereich hatte ich in diesem Zusammenhang auch schon öfter.

Die Intensität wundert mich ehrlich gesagt auch nicht, wenn ich mir Deine letzten Reduktionen so ansehe. Ich weiß, Du willst schnell runter (wollen wir alle), aber von 2 mg auf 1,5 mg ist eine Reduktion um 25 Prozent. :o Das kann einen im unteren Dosisbereich durchaus ordentlich umhauen. Und es ist ja keine Lösung (v. a. keine längerfristige), sich symptombedingt mit anderen Medikamenten "abzufüllen". Die sind ja auch nicht so harmlos, wie sie gerne dargestellt werden (gerade PPI) und setzen einem durch Entzug angeschlagenen ZNS weiter zu. Auch die Augengeschichte kann mit dem Entzug zusammenhängen, das Immunsystem wird nämlich dabei oft empfindlich getroffen. (Ich hatte bspw. über ein Jahr chronische Lidrandentzündung.) Das Cortison ist auch ziemlich problematisch im Entzug (wie Jamie :) schon gesagt hat), es fährt zudem das Immunsystem zusätzlich runter; so kommt es nach dem Absetzen häufig zu einer verstärkten Rückkehr der Symptome (Rebound). Gibt es dazu Alternativen? Erkundige Dich doch mal.

Bei Magenschmerzen im Entzug nehme ich übrigens Spascupreel (homöopathisch) und balsamischen Melissengeist (allerdings auf Alkoholbasis). Zudem noch Ingweraufguss. Evtl. ist was für Dich dabei. Die Mittel schlagen ja bei jedem nicht gleichermaßen an.

Damit es keine endlose Dauerleidensnummer wird, würde ich an Deiner Stelle die nächsten Schritte von nun an wesentlich kleiner wählen - natürlich erst nach einer längeren Stabilisationsphase. Der nächste entspräche nach der 10-Prozent-Regel einer Reduktion um 0,15 mg, sodass Du dann auf 1,35 mg wärst. (Es gibt Betroffene, die noch vorsichtiger reduzieren müssen.)

Man denkt dann, oh, wie langsam; nur häufig entpuppt sich schnelleres Reduzieren als der viel längere Weg, weil die Leidensphasen und Zeiten der Stabilisierung (u. U. auch mit Wiederaufdosieren, wenn Symptome - auch über längere Zeit - unerträglich werden) meist alles über die Maßen verlängern. Daher sollte man besser gerade kurz vor null achtsam vorgehen.

Liebe Grüße :group:
Carlotta
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Re: Citalopram absetzen

Beitrag von Jana_Ina » Mittwoch, 22.11.17, 12:28

Hallo liebe Leute, auch liebe Charlotta,

ich habe mal ne Weile jetzt gebraucht um mich zu erholen. Allerdings werden die Phasen die ich zur Erholung brauche in den unteren Dosisbereichen immer kürzer. Mir geht es viel besser. Ich nehme momentan alle drei Tage eine Pantoprazol um den Rebound abzumildern. Das klappt sehr gut, ich habe keine Magenschmerzen mehr, nur noch Rebound Symptome wie Magenbrennen und Sodbrennen.

Mein Auge ist leider noch nicht abgeheilt, aber ich nehme auch dafür seit 12 Tagen kein Cortison mehr, sondern versuche es pflanzlich und lasse meine Kontaktlinsen ganz draußen.

Ich hatte zusätzlich noch eine Analvenenthrombose, was echt ne abartige Geschichte ist muss ich sagen und ich habe SIe fast gleichzeitig mit allen anderen Symptomen bekommen also glaube ich, dass es irgendwie daher kommt.

Vielen Dank außerdem liebe Charlotta für deinen ausführlichen Rat, ich weiß schon dass die Schritte recht groß sind, aber ich bin nun an einem Punkt angekommen wo ich einfach keine langsameren Schritte machen kann. Ich hasse dieses Medikament, es hat fast mein Leben zerstört! Ich muss davon loskommen und zwar so schnell wie möglich, ich zwinge mich sowieso schon eine 3 Monatige stabilsierungsphase einzuhalten... am liebesten würde ich es ganz weglassen :-)

Aber das mache ich auf keinen Fall, denn wie das ausgeht, das weiß ich ja schon.

Ich nehme übringens gerade

Pille Swingo 20 1-0-0
Escitalopram Tropen 1,5mg 0-0-1
Iberogast 20 Tropfen 1-1-1
Heilerde magenfein 1Glas 0-0-1 (widerlich hahahaha)
B12 ankermann 0-0-1
Ein Weizenbier bei Bedarf :party: :haha: :haha:

Man sieht es geht mir besser ich rede schon wieder viel quatsch :-)


Liebeste Grüße

Jana
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2009 Panikattacken und dann leichte depression während meines Studiums. Neurologe verschrieb mir nach 30 Sekunden Gespräch 20mg Citalopram. Dann machte ich eine Gesprächstherapie, die ganz gut war aber keine massiven Probleme aufdeckte.
Erstmaliger Absetzversuch ein Jahr später innerhalb von drei Wochen (weil Neurologe es so geraten hatte). Katastrophale Absetzerscheinungen. Zweiter Absetzversuch zwei Jahre später etwas langsamer, wieder katastrophal.
Dritter Absetzversuch seit April 2014: Dosisreduktion immer nach 4-6 Wochen

20mg auf 17,5mg: keine Probleme
17,5mg auf 15mg: keine Probleme
15mg auf 12,5mg: keine Probleme
12,5 auf 10mg: zwei Wochen Schwindel und Übelkeit
10mg auf 7,5mg: keine Probleme
7,5mg auf 5mg: Schwindel, Übelkeit, Augentrockenheit, Depression, Stimmungsschwankungen, Globus Gefühl...
Seit 21.01.15 Wieder 7,5 mg
4.2.15 Umstellung auf 4mg Escitalopram in Tropfenform (Entspricht 8mg Citalopram)
26.2.15 Erhöhung auf 5mg Escitalopram
14.10.15 4,5mg: Muskel-. Rücken- und Rippenschmerzen, Ohrgeräusche, leichte Depression, Schwindel, Übelkeit, zwischendurch Gastritis. Aber alles in leichter Form
26.12.2015 4,0 mg Panikattacken, leichter Schwindel, mittelschwere aber lange andauernde Magenbeschwerden(Übelkeit, Magenschmerzen, Sodbrennen und Magenbrennen). Leichte Sehstörungen, Gastritis
30.07.2016 3,5 mg Kopfschmerzen, leichte depressive Momente, Schwindel
07.11.2016 3,0 mg Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Schwindel, Angst, Kopfdruck, Kopfschmerzen
06.03.2017 2,5 mg Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit, depressives Gefühl, Panikattacken
12.06.2017 2,0 mg Bauchschmerzen, Übelkeit, Muskelschmerzen
09.10.2017 1,5 mg Gastritis, Schlafstörungen, Episkleritis (Lederhautentzündung), Analvenenthrombose, Stärkste Bauchschmerzen, Sehstörungen, Magenbrennen, Taubheit im Gesicht, Gefühl des Hörsturzes, Schwindel, Rote und furztrockene Augen, Trigeminusneuralgie
13.02.2018 1,25 mg Übelkeit, Schwindel, Muskelschmerzen, Sehstörungen
27.03.2018 1,00 mg Übelkeit, Schwindel, Krankheistängste, Neigung zu Unreinheiten
01.06.2018 0,75mg stärkste Übelkeit(fast bis zum Erbrechen), Schwindel, Weinerlichkeit, Kopfschmerzen, Sodbrennen, Durchfall
14.07.2018 0,50mg Übelkeit (leicht) Bauchschmerzen (Mittel) Hoffnungslosigkeit, Sodbrennen

06.09.2018 0,25mg Bauchschmerzen, Ohrensausen, Brennende Muskelschmerzen, Sodbrennen

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Re: Citalopram absetzen

Beitrag von lakeSonne1 » Mittwoch, 22.11.17, 14:52

hallo Jana,
Jana_Ina hat geschrieben:Allerdings werden die Phasen die ich zur Erholung brauche in den unteren Dosisbereichen immer kürzer.
Du brauchst weniger Zeit zum erholen im unteren Dosisbereich? Das wäre ja super! Oder hab ich das falsch verstanden?

lg lake
Diagnose:Angst,PA Sommer 2010
Medi: Citalopram 20 mg, Eindosiert über 4 Wochen , war ok. sonstige Medis: Pantoprazol 20mg abends
2012: Erster misslungener Absetzversuch

2016: ab 20.3.16: 20 auf 15mg
ABDOSIER-PAUSE auf 15mg: 3.9.2016 - 2.3.2017
2017: 15mg auf 10,3mg
2018: 10,0mg auf 7,6mg
► Text zeigen
11.1.19: 7,5mg: massives Herzstolpern, Angst, Schlafstörungen, Brustraumbeschwerden

- längere Absetzpause -

Jana_Ina
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Re: Citalopram absetzen

Beitrag von Jana_Ina » Donnerstag, 23.11.17, 13:33

Hey Lake,

nein da hast du nichts falsch verstanden. In den unteren Dosisbereichen kommen die Symptome zwar total hart und alle auf einmal aber eine Besserung spüre ich oft schon nach Tagen, manchmal schon nach 1-2 Tagen, was früher nach Wochen manchmal erst besser wurde und dann auch nur minimal.


LG Jana
2009 Panikattacken und dann leichte depression während meines Studiums. Neurologe verschrieb mir nach 30 Sekunden Gespräch 20mg Citalopram. Dann machte ich eine Gesprächstherapie, die ganz gut war aber keine massiven Probleme aufdeckte.
Erstmaliger Absetzversuch ein Jahr später innerhalb von drei Wochen (weil Neurologe es so geraten hatte). Katastrophale Absetzerscheinungen. Zweiter Absetzversuch zwei Jahre später etwas langsamer, wieder katastrophal.
Dritter Absetzversuch seit April 2014: Dosisreduktion immer nach 4-6 Wochen

20mg auf 17,5mg: keine Probleme
17,5mg auf 15mg: keine Probleme
15mg auf 12,5mg: keine Probleme
12,5 auf 10mg: zwei Wochen Schwindel und Übelkeit
10mg auf 7,5mg: keine Probleme
7,5mg auf 5mg: Schwindel, Übelkeit, Augentrockenheit, Depression, Stimmungsschwankungen, Globus Gefühl...
Seit 21.01.15 Wieder 7,5 mg
4.2.15 Umstellung auf 4mg Escitalopram in Tropfenform (Entspricht 8mg Citalopram)
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Re: Citalopram absetzen

Beitrag von Jana_Ina » Freitag, 24.11.17, 14:04

Ich habe mal noch eine Frage, ich habe schon in meiner Signatur und auch in den Beiträgen vorher kurz erwähnt, dass ich dieses Mal mit den Augen Probleme habe.

Eigentlich ist es nur das Rechte. Ich bin generell sehr kurzsichtig, links -9,0 rechts -10,0. Nun habe ich seit einigen Wochen eine Episkleritis auf dem rechten Auge, das ist eine Entzündung der Lederhaut, die schmerzt auch überhaupt nicht sondern ist nur lästig, weil sie etwas unangnehm ist und das AUge halt an einer bestimmten Stelle gerötet ist. Wie ich ja schon geschildert habe, sollte ich Kortison Tropfen nehmen damit es nicht chronisch wird. Insgesamt habe ich das 9 Tage gemacht, mit Unterbrechungen, trotzdem kam sie wieder. Man wies mich darauf hin, dass ich bei Kopfschmerzen oder Augenschmerzen kommen muss, weil Cortison den Augendruck erhöhen kann. Dann habe ich eine Ekältung bekommen und prommt Augenschmerzen. Ich war dann beim Augendoc, der konnte den Druck nicht messen, weil ich Linsen drin hatte, er hat dann Abgetastet und meinte der Augendruck wäre nicht erhöht und ich solle die Cortisontropfen nehmen bis die Flasche leer ist, ich sagte "ja ok" und dachte " ich glaub der spinnt" :party: . Er meinte die Schmerzen kommen von der Erkältung. Ich habe dann das Cortison abgesetzt und Schwups war die Rötung wieder da. Also wieder ab zum augendoc und dann war ich bei eine ganz tollen Ärztin.

Zu der Zeit dieses letzten Termines beim Augenarzt hatte ich also kein Cortison mehr seit 5 Tagen, aber auch überhaupt keine Schmerzen mehr. Sie schaute nach und ich fragte Sie ob die Ganze Symptomatik auch vom Absetzen kommen könnte, sie meinte ganz klar ja. :shock: Ich war total überrascht, Sie hat dann noch meinen Augendruck gemesssen und meinte dieser sei grenzwertig. Ich hatte natürlich erst mal Angst und fragte Sie ob ich besorgt sein müsse deswegen, Sie meinte Nein, sie würde dem ganzen Organismus mal Zeit geben sich zu beruhigen. 4-6 Wochen auf jeden Fall. Dann musste ich leider noch fast eine Woche mit Brille aushalten (meiner alten, die fast zwei dioptrien zu schlecht war), am Ende der Woche bekahm ich Schmerzen am Auge (dem ledierten). Dann endlich die neue Brille und siehe da keine Schmerzen!!

Jetzt komme ich mal zum Punkt nach ewigen Schwadronieren. Seit Gestern habe ich nun wieder echt Schmerzen am Auge. Ich krieg natürlich wieder gleich die Krise und denke an das Schlimmste. Man kann nicht sagen das Auge schmerzt sondern eher hinten der Augapfel und drüber in der Höhle und dann zieht es bis in das Ohr und die Nase, auch in die Zähne und in die Stirn.

Jetzt ist es Freitag nachmittag und der Augenarzt hat zu, mein Auge ist nicht gerötet(die Rötung der Entzündung ist nur noch zu sehen wenn man weiß wo Sie war), nicht lichtempfindlich, nicht druckschmerzhaft, ich sehe keine Doppelbilder oder habe Gesichtsfeldeinschränkungen. Gestern abend vor dem Fernseher kuschelnd mit meinem tollen Mann hat ich gar nichts mehr....

Wenn ich abgelenkt werde ist die ganze Sache also nur halb so schlimm...Nun Frage, gibt es da Leidensgenossen? Ist das etwa Clusterkopfschmerz? Absetzen?? Oder die neue Brille mit der anderen Stärke?

Liebste Grüße und ein wunderschönes Wochenende.


Jana
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2009 Panikattacken und dann leichte depression während meines Studiums. Neurologe verschrieb mir nach 30 Sekunden Gespräch 20mg Citalopram. Dann machte ich eine Gesprächstherapie, die ganz gut war aber keine massiven Probleme aufdeckte.
Erstmaliger Absetzversuch ein Jahr später innerhalb von drei Wochen (weil Neurologe es so geraten hatte). Katastrophale Absetzerscheinungen. Zweiter Absetzversuch zwei Jahre später etwas langsamer, wieder katastrophal.
Dritter Absetzversuch seit April 2014: Dosisreduktion immer nach 4-6 Wochen

20mg auf 17,5mg: keine Probleme
17,5mg auf 15mg: keine Probleme
15mg auf 12,5mg: keine Probleme
12,5 auf 10mg: zwei Wochen Schwindel und Übelkeit
10mg auf 7,5mg: keine Probleme
7,5mg auf 5mg: Schwindel, Übelkeit, Augentrockenheit, Depression, Stimmungsschwankungen, Globus Gefühl...
Seit 21.01.15 Wieder 7,5 mg
4.2.15 Umstellung auf 4mg Escitalopram in Tropfenform (Entspricht 8mg Citalopram)
26.2.15 Erhöhung auf 5mg Escitalopram
14.10.15 4,5mg: Muskel-. Rücken- und Rippenschmerzen, Ohrgeräusche, leichte Depression, Schwindel, Übelkeit, zwischendurch Gastritis. Aber alles in leichter Form
26.12.2015 4,0 mg Panikattacken, leichter Schwindel, mittelschwere aber lange andauernde Magenbeschwerden(Übelkeit, Magenschmerzen, Sodbrennen und Magenbrennen). Leichte Sehstörungen, Gastritis
30.07.2016 3,5 mg Kopfschmerzen, leichte depressive Momente, Schwindel
07.11.2016 3,0 mg Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Schwindel, Angst, Kopfdruck, Kopfschmerzen
06.03.2017 2,5 mg Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit, depressives Gefühl, Panikattacken
12.06.2017 2,0 mg Bauchschmerzen, Übelkeit, Muskelschmerzen
09.10.2017 1,5 mg Gastritis, Schlafstörungen, Episkleritis (Lederhautentzündung), Analvenenthrombose, Stärkste Bauchschmerzen, Sehstörungen, Magenbrennen, Taubheit im Gesicht, Gefühl des Hörsturzes, Schwindel, Rote und furztrockene Augen, Trigeminusneuralgie
13.02.2018 1,25 mg Übelkeit, Schwindel, Muskelschmerzen, Sehstörungen
27.03.2018 1,00 mg Übelkeit, Schwindel, Krankheistängste, Neigung zu Unreinheiten
01.06.2018 0,75mg stärkste Übelkeit(fast bis zum Erbrechen), Schwindel, Weinerlichkeit, Kopfschmerzen, Sodbrennen, Durchfall
14.07.2018 0,50mg Übelkeit (leicht) Bauchschmerzen (Mittel) Hoffnungslosigkeit, Sodbrennen

06.09.2018 0,25mg Bauchschmerzen, Ohrensausen, Brennende Muskelschmerzen, Sodbrennen

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Re: Citalopram absetzen

Beitrag von carlotta » Freitag, 24.11.17, 14:57

Hallo Jana,

ich frage mich gerade - weil das Phänomen viele Entzugsgeplagte kennen -, ob die Stärke Deiner neuen Brille noch stimmt. Hier wird öfters berichtet, dass (so wie auch die Blutwerte) die Sehstärke im Entzug/beim Reduzieren ordentlich schwankt und manch einer beim Kauf einer neuen Sehhilfe daran schon verzweifelt ist.

Ist nur eine Idee. Aber vielleicht lässt Du in Abständen mal nachmessen, um da Klarheit zu haben?

Dass die Ärztin einen Zusammenhang gesehen hat, ist ja toll. :) (Augenprobleme im Entzug sind allein aufgrund der zahlreichen Serotonin-Rezeptoren im Auge auch gar nicht so selten; zudem trocknen Schleimhäute entzugsbedingt häufig aus.) Da wäre doch ein Hinweis in folgendem Thread super:
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 15&t=11983

Liebe Grüße :group:
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Re: Citalopram absetzen

Beitrag von Jana_Ina » Freitag, 24.11.17, 16:11

Liebe charlotta,

Letzte Woche war ich beim Optiker und der hat die neue Brille angepasst, alles sehr sorgfältig ausgemessen, auch ihr habe ich die Sache geschildert, auch die versteht es. rechts, auf dem schmerzhaften Auge habe ich eine Verschlechterung um eine ganze Dioptrien und sie meinte sogar ich solle nur 0.75 erhöhen weil ich sonst Umfallen würde wegen der Stärke.

Ich glaube die Stärke ist die richtige....

Ich sehe sehr gut und auch meiner Empfindung nach angenehm...
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12,5 auf 10mg: zwei Wochen Schwindel und Übelkeit
10mg auf 7,5mg: keine Probleme
7,5mg auf 5mg: Schwindel, Übelkeit, Augentrockenheit, Depression, Stimmungsschwankungen, Globus Gefühl...
Seit 21.01.15 Wieder 7,5 mg
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14.10.15 4,5mg: Muskel-. Rücken- und Rippenschmerzen, Ohrgeräusche, leichte Depression, Schwindel, Übelkeit, zwischendurch Gastritis. Aber alles in leichter Form
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Re: Citalopram absetzen

Beitrag von carlotta » Freitag, 24.11.17, 16:28

Hallo Jana,

es kann tatsächlich sein, dass sich die Sehstärke entzugsbedingt sehr häufig ändert, u. U. innerhalb weniger Tage.

Es muss auch bei Dir nicht daran liegen, aber da Du vom Wiederauftreten der Schmerzen sprachst (die ja zuletzt auch durch die passende Korrekturstärke besser wurden), wollte ich die Möglichkeit zumindest nicht unerwähnt lassen.

Liebe Grüße :group:
Carlotta
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