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Entzugserscheinungen nach 5 Monaten auf null? / Citalopram

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Flummi
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Re: Entzugserscheinungen nach 5 Monaten auf null? / Citalopram

Beitrag von Flummi » Freitag, 03.11.17, 10:45

Hallo arrinabina,
Ich nehme Dich auch mit ins Gebet wollte ich Dir sagen.
Gute Besserung ,
Claudia
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Re: Entzugserscheinungen nach 5 Monaten auf null? / Citalopram

Beitrag von arrinabina » Montag, 06.11.17, 19:40

Hallo liebe Fories,
Ich hatte drei ganz erträgliche Tage und Nächte. Leider ist es heute weniger gut...dieses komische depressive Gefühl ist heute schon wieder sooo stark. Dafür keine Körperlichen Beschwerden. Es ist entweder das eine (Körper) oder das andere (Psyche). Ich bin weiter auf 0,7mg seit ca. 5 Tagen, sollte ich nochmal hoch gehen auf 0,9 oder 1mg? In der Hoffnung mich zu stabilisieren? 8-)

Liebe Grüße
Arrinabina
11/2013 Einsatz der Hormonspirale
12/2014 Depression mit Angststörung und PA
01/2015 für ca 4 wochen Citalopram 20mg
Entfernung der Hormonspirale, schnelle Besserung der Symptome
02/2015 Psychotherapie, Citalopram abgesetzt ohne NW
07/2015 wieder Symptome, starke innere Unruhe, Angst. Citalopram 20mg und AU
11/2015 Tagesklinik wg. Depression, lt. Klinik Citalopram innerhalb einer Woche abgesetzt
(Lt. Arzt nicht nötig)
04/2016 wieder Symptome, starke innere Unruhe Suizidgedanken usw. (Wobei ich mir hier
Sicher bin das es durch die Gabe von Globuli ausgelöst wurde, Hohe potenz)
05/2016 Citalopram 10 mg
08/2016 Wechsel auf Gruppentherapie, weiter 10 mg
03/2017 Nach Rücksprache mit Hausärztin, AD absetzen, ging in etwa so jeden zweiten Tag
nur noch eine. Ich hatte durch das AD Herzprobleme bekommen.
04/2017 kein Citalopram mehr. Auf null und alles schien gut.
09/2017 Auftreten massiver Symptome: Benommenheit, Schwindel, Innere Unruhe
(aushaltbar) wieder frühes morgendliches Aufwachen. 04:30 Uhr,
Nachtschweis, Angstgefühle und auch ein wenig Suizidgedanken.
10/2017 Keine Suizidgedanken mehr. :)
Innere Unruhe, massive Kreislaufprobleme. Schlechter schlaf. Übelkeit ich muss mich zum essen zwingen.
Am 20.10.2017 0,5 mg Citalopram eindosiert.
22.10.2017 verstärkte Symptome.
23.10.2017 besonders schlimm innere Unruhe und quasi gar nicht schlafen können. Depressive Stimmung.
26.10.2017 Depressiv, kein Antieb, erschöpft und weinerlich. Zur Zeit keine Innere Unruhe.
30.10.2017 schlimmes depressives Gefühl, dafür keine Imnere Unruhe, Schlaf ok, trotz mehrmaligen Aufwachen. Blutdruck im Keller.
31.10.2017 besser als gestern
02.11.2017 0,7mg auf dosiert.
06.11.2017 schlimmes depressives Gefühl
12/2017 0,7mg einigermaßen stabil.
01/2018 wechselnde Symptome, innere Unruhe, frühes aufwachen, Gedanken-chaos im Kopf, Weinkrämpfe
02/2018 einigermaßen stabil, 1. Reduktion auf 0,65mg Citalopram
15.03.2018 2. Reduktion auf 0,52 mg Citalopram
26.04.2018 3. Reduktion auf 0,42 mg Citalopram
26.05.2018 4. Reduktion auf 0,30 mg Citalopram nach ca. Vier Wochen kamen ein paar Beschwerden, welche sich jedoch im Rahmen hielten.

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Re: Entzugserscheinungen nach 5 Monaten auf null? / Citalopram

Beitrag von Ululu 69 » Dienstag, 07.11.17, 8:12

Hallo Arrinabina,

Du nimmst die Dosis ja erst kurz, ich würde noch ein paar Tage abwarten. Dein Gehirn braucht etwas Zeit, um sich an die neue Dosis zu gewöhnen.

Ich wünsche dir, dass es dir heute wieder etwas besser geht.
LG Ute
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Re: Entzugserscheinungen nach 5 Monaten auf null? / Citalopram

Beitrag von Manja » Mittwoch, 08.11.17, 13:36

Hallo Arrinabina,

ich wollte mich mal bei dir melden weil ich genau wie du seit 5 Monaten von Citalopram auf null bin. Mir geht es ähnlich wie dir. Entweder habe ich körperliche Symptome oder psychische wie dieses depressive Gefühl, also nicht wirklich traurig aber auch nicht fröhlich. Wie erstarrt und dazu so ein Gefühl von Perspektivlosigkeit. Ich kann nachts seit drei Monaten kaum schlafen, gab zwar auch schon Nächte, wo ich dachte, es wird wieder aber leider wurde es nach einem Experiment mit Rosenwurz wieder schlimmer. Mal gelingt es mir, mir Mut zu machen, mal nicht, gerade dann wenn ein Zustand unaushaltbar scheint. Was mir hilft, ist Gesellschaft (bin zur Zeit krank geschrieben und mir fällt die Decke auf den Kopf) .

Ich wünsche dir viel Kraft und alles Gute. Wir schaffen das!!!!

Liebe Grüße
Manja
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März 2008 bis August 2013 10- 20 mg Citalopram
Absetzen im August 2013 erfolgte zügig und in großen Schritten (10mg), keine Probleme bis auf Juckreiz im Intimbereich nach Eisprung

wegen belastender Beziehung Citalopram wieder genommen von März 2014 bis August 2014, Juckreiz verschwand dann auch wieder, auch hier beim Absetzen keine Probleme

Januar 2015 nach Beendigung der Beziehung Panikattacken, Ärztin riet zu Wiedereinnahme von Citalopram
20 mg habe ich nie erreicht weil ich starkes Hirnrauschen hatte und mich total verkorkst gefühlt habe
Blieb bis März 2016 auf 17, 5 mg
anderes Fabrikat nicht vertragen, wieder das ursprüngliche genommen und gleich mal 2,5 mg weniger, ging ganz gut
wollte weiter runter, Psychiater war dagegen, suchte mir eine andere Psychiaterin, die mich beim Absetzen begleitete

Dezember 2016 bis Ende Januar 2017 12,5 mg
hatte nur komisches Sehen, Schatten beim Augenbewegen,
nach vier Wochen 10 mg - keine Probleme
nach weiteren vier Wochen 7,5 mg - keine Probleme
nach vier Wochen 5 mg - keine Probleme
danach nur noch eine Woche 2,5 mg
mir ging es eine Woche nach 0 gut, hatte noch Urlaub
dann erste Probleme: Frust wieder arbeiten zu gehen (Job macht keinen Spaß), weinerlich, Schwindel, Unrujr

Nachtrag 10.09.: Nach einer kleinen Besserung bis auf die Schlafstörungen, wieder mehr Geräusche, Unruhe und Schwäche. Hinzu kommt eine vermehrte depressive Verstimmung und Verzweiflung.

Hatte eine gute Woche Ende September. Danach Nackenverspannungen, DR, aber Schlaf schien leicht besser, leichter Infekt, sehr erschöpft

Nachtrag:
14.bis 18.10. 200mg, einmal 300 mg Rhodiolan
Nächte 14. bis 16.10. super geschlafen wie lange nicht mehr, ab 16.10. Chaos - Blähbauch, Atemnot, Schlaf fast null
19.10.17 0,1 mg Citalopram genommen, eine Stunde später in Arbeit wieder Atemnotattacke
20.10. besser am Vor- und Nachmittag, am Abend kam Atemproblem wieder
21.10. immernoch Atemprobleme, Notarzt, wurde am späten Nachmittag besser
22.10. Vormittag und Nachmittag wieder gut, kam abends wieder
23.10. Druck auf Brust, schwach, Atemprobl. krank AU
24.10. Druck auf Brust und Bauch, Atemprobleme gering leichter, mehr innere Unruhe, schwach
25.10. Einweisung in Lungenklinik, Röntgen, CT ohne Kontrastmittel (darauf habe ich bestanden)
26.10. an hier keine Atempanik mehr, aber Druck auf Brust
27.10. mehr innere Unruhe, Druck auf Brust
28.10. 0,08 mg Citalopram,
29.10. 0,08 mg Citalopram, Druck auf Brust weniger, Magen verträgt nicht viel, gähnen wenn Magen "voll" ist
30.10. 0,083 mg Citalopram, Magen besser, leichteres Atmen wieder, dafür jetzt leicht DP, Schwankschwindel und leichtes Zittern
31.10. 0,083 Cita, DP
01.11. 0,25 mg Cita, zu starker Kopfdruck
02.11. 0,1 mg Cita, Frohnatur am Nachmittag ausprobiert, Schlaf war danach ganz gut
03.11. 0,15 mg Cita, Frohnatur nochmals am Nachmittag probiert,Muskelschmerzen im Bizeps
04.11. 0,125 mg Cita, Frohnatur früh nüchtern, Muskelschmerzen, innere Unruhe,starke Müdigkeit, zittrig
05.11. 0,083 mg Cita, innere Unruhe nur noch vormittag und frühen Nachmittag, Frohnatur früh, guter Tag
06.11. 0,083 mg Cita, Frohnatur früh, guter Tag
07.11. keine Cita, Frohnatur früh, Nackenschmerzen, später mehr Depressivität
08.11. 0,083 Cita, Frohnatur früh, Depressivität, am Nachmittag besser

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Re: Entzugserscheinungen nach 5 Monaten auf null? / Citalopram

Beitrag von arrinabina » Dienstag, 14.11.17, 13:46

Hallo liebe Fories,

Danke an Ute und Manja für eure lieben Worte.

Ich habe ein paar erträgliche Tage gehabt und meine Mutter hat mich für ein paar Tage besucht und mich mit den Kindern unterstützt. Gott bin ich froh und dankbar das ich noch eine Mutter habe. Da tat mir gut.

Heute ist leider ein blöder Tag, irgendwie habe ich das Gefühl meine Herzprobleme fangen wieder an. Ich habe heute Abend einen HA Termin, da werde ich um ein EKG bitten um Klarheit zu bekommen. Puls ist mal niedrig mal hoch. :cry: Zudem habe ich wieder dieses komische depressive Gefühl und neige zu Heulanfällen. :cry: Mist!!!!!!!!!!

Also so richtig stabil bin ich halt immer noch nicht. Ich nehme seit 14 Tagen 0,7 mg Citalopram, Sollte ich doch versuchen auf 1 mg hoch zugehen? Wobei ich das nur machen würde um alltagstauglich zu sein. Eigentlich möchte ich nicht, da ich dann ja auch wieder länger fürs absetzten brauchen werde. Aber alle paar Tage solche Tiefs halte ich auch nicht noch zwei Jahre durch. :cry:

Ich habe noch eine Frage zum Verständnis, an die Profis hier :wink:
Auch mit so einer geringen Dosis befindet sich der Körper im Entzug und ist dabei zu heilen, auch das ZNS, oder? Ich klammere mich wie wild an diesen Gedanken, das es heilt, auch wenn es grad so mies ist.

Soweit von mir...
Liebe Grüße
Arrinabina
11/2013 Einsatz der Hormonspirale
12/2014 Depression mit Angststörung und PA
01/2015 für ca 4 wochen Citalopram 20mg
Entfernung der Hormonspirale, schnelle Besserung der Symptome
02/2015 Psychotherapie, Citalopram abgesetzt ohne NW
07/2015 wieder Symptome, starke innere Unruhe, Angst. Citalopram 20mg und AU
11/2015 Tagesklinik wg. Depression, lt. Klinik Citalopram innerhalb einer Woche abgesetzt
(Lt. Arzt nicht nötig)
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nur noch eine. Ich hatte durch das AD Herzprobleme bekommen.
04/2017 kein Citalopram mehr. Auf null und alles schien gut.
09/2017 Auftreten massiver Symptome: Benommenheit, Schwindel, Innere Unruhe
(aushaltbar) wieder frühes morgendliches Aufwachen. 04:30 Uhr,
Nachtschweis, Angstgefühle und auch ein wenig Suizidgedanken.
10/2017 Keine Suizidgedanken mehr. :)
Innere Unruhe, massive Kreislaufprobleme. Schlechter schlaf. Übelkeit ich muss mich zum essen zwingen.
Am 20.10.2017 0,5 mg Citalopram eindosiert.
22.10.2017 verstärkte Symptome.
23.10.2017 besonders schlimm innere Unruhe und quasi gar nicht schlafen können. Depressive Stimmung.
26.10.2017 Depressiv, kein Antieb, erschöpft und weinerlich. Zur Zeit keine Innere Unruhe.
30.10.2017 schlimmes depressives Gefühl, dafür keine Imnere Unruhe, Schlaf ok, trotz mehrmaligen Aufwachen. Blutdruck im Keller.
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02.11.2017 0,7mg auf dosiert.
06.11.2017 schlimmes depressives Gefühl
12/2017 0,7mg einigermaßen stabil.
01/2018 wechselnde Symptome, innere Unruhe, frühes aufwachen, Gedanken-chaos im Kopf, Weinkrämpfe
02/2018 einigermaßen stabil, 1. Reduktion auf 0,65mg Citalopram
15.03.2018 2. Reduktion auf 0,52 mg Citalopram
26.04.2018 3. Reduktion auf 0,42 mg Citalopram
26.05.2018 4. Reduktion auf 0,30 mg Citalopram nach ca. Vier Wochen kamen ein paar Beschwerden, welche sich jedoch im Rahmen hielten.

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Re: Entzugserscheinungen nach 5 Monaten auf null? / Citalopram

Beitrag von Annanas » Dienstag, 14.11.17, 20:18

Hallo arrinabina :) ,
arrinabina hat geschrieben:Also so richtig stabil bin ich halt immer noch nicht. Ich nehme seit 14 Tagen 0,7 mg Citalopram, Sollte ich doch versuchen auf 1 mg hoch zugehen? Wobei ich das nur machen würde um alltagstauglich zu sein. Eigentlich möchte ich nicht, da ich dann ja auch wieder länger fürs absetzten brauchen werde. Aber alle paar Tage solche Tiefs halte ich auch nicht noch zwei Jahre durch.
Ich würde mir noch etwas Zeit geben - du hattest ja auch schon erträgliche Phasen dabei - ich hoffe, daß sich alles noch stabilisiert -
2 Wochen sind dafür noch nicht soooo lange.
Eine Aufdosierung bedeutet auch immer Stress für das ZNS.
arrinabina hat geschrieben:Auch mit so einer geringen Dosis befindet sich der Körper im Entzug und ist dabei zu heilen, auch das ZNS, oder? Ich klammere mich wie wild an diesen Gedanken, das es heilt, auch wenn es grad so mies ist.
Ja. es heilt, gerade, wenn es so mies ist - das ZNS versucht wieder in die Balance zu kommen.
Dabei gibt es immer dieses Wellen-Fenster-Phänomen - Wellen sind Zeiten mit stärkeren Symptomen, Fenster bedeutet keine oder minimale Symptome.
Diese können sich immer wieder abwechseln - bis die Wellen dann seichter werden u. eine Stabilisierung eintritt.

Arrinabina, schau' mal, in diesem Thread ist das auch gut beschrieben:
10 Punkte, die den Entzug erleichtern

Viel Mut u. Kraft - wir schaffen das gemeinsam,
liebe Grüße von Anna
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Blutdrucksenker abgesetzt (seit Mai 2018 - BD seitdem stabil u gut)

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Re: Entzugserscheinungen nach 5 Monaten auf null? / Citalopram

Beitrag von arrinabina » Mittwoch, 15.11.17, 10:17

Hallo ihr Lieben,

@Anna
Danke für deine aufbauenden Worte.
Der Link ist wirklich super. Danke. Ja wir schaffen das, es ist an manchen Tagen nur so unsagbar schwer es aus zuhalten.

Also ich war gestern bei meiner HA, sie hat sich alles angehört und ein EKG gemacht, welches in Ordnung war. GSD.
Sie hat mir ein neues Rezept für Citalopram 10mg ausgestellt...Ich war nun in der Apotheke und bin eigentlich ziemlich von den Socken, was man mir da erzählt hat.
1. Der Wirkstoff wäre nicht gleichmäßig in der Tablette verteilt auch wenn es eine Bruchkerbe gibt. Und wenn dann soll man die Tablette zermörsern und mit einer Feinwage abwiegen. Aber das macht doch auch keinen Sinn...wenn ich dann die krümmel erwische die keinen Wirkstoff enthalten. Ich bin total verwirrt.
Ich glaube ich rufe mal beim Hersteller an.

Herzliche Grüße
arrinabina
Zuletzt geändert von arrinabina am Mittwoch, 15.11.17, 14:37, insgesamt 1-mal geändert.
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22.10.2017 verstärkte Symptome.
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26.10.2017 Depressiv, kein Antieb, erschöpft und weinerlich. Zur Zeit keine Innere Unruhe.
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Re: Entzugserscheinungen nach 5 Monaten auf null? / Citalopram

Beitrag von LinLina » Mittwoch, 15.11.17, 11:28

Liebe arrinabina :-)
Ich ziemlich von den Socken, was man mir da erzählt hat.
1. Der Wirkstoff wäre nicht gleichmäßig in der Tablette verteilt auch wenn es eine Bruchkerbe gibt. Und wenn dann soll man die Tablette zermörsern und mit einer Feinwage abwiegen. Aber das macht doch auch keinen Sinn...wenn ich dann die krümmel erwische die keinen Wirkstoff enthalten. Ich bin total verwirrt.
wie stellst du denn aktuell deine Dosis her? Mit der Wasserlösemethode dürfte das kein Problem sein, selbst wenn der Wirkstoff ungleichmäßig verteilt wäre, was ich nicht so ganz glaube (außer dem Überzug, der natürlich keinen Wirkstoff enthält).

Wenn die Tablette eine Bruchkerbe hatte, müsste eigentlich sicher gestellt sein dass zumindest in jeder Hälfte ziemlich genau gleich viel drin ist.

Meiner Meinung nach spricht nichts dagegen, deine Tablette zu halbieren und dann die Dosis mit der Wasserlösemethode herzustellen. Das haben schon genug Betroffene erfolgreich umgesetzt.

Liebe Grüße
Lina
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Ich bin zur Zeit nicht im Forum aktiv. Bei Fragen und Bitten an das Team an padma, Ululu69 oder murmeline wenden.

Hinweis: Alle meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerte - meine eigenen, und die anderer Betroffener - und die wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

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Re: Entzugserscheinungen nach 5 Monaten auf null? / Citalopram

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 15.11.17, 13:40

Hallo arrinabina, :)

es ist zu unterscheiden ob die Bruchkerbe dem Design gilt (ohne Scherz!) oder auch der Halbierung.
Im Beipackzettel muss stehen, ob eine Tabl. halbiert werden darf.

Gemäß den pharmazeutischen Kriterien muss in den Tabletten eine Gleichförmigkeit der Masse und eine adäquate Wirkstoffverteilung vorliegen, erst recht, wenn die Tabletten auch zur Teilung vorgesehen sind.
Falls du beim Hersteller anrufst, würde es mich interessieren, was er dazu sagte.

Ich halte es für kein Problem es so zu machen, wie Lina :) vorschlug.
Die Methode ist immer noch mit die sicherste und es entwöhnen sich sehr viele Teilnehmer hier auf diese Art.

Grüße
Jamie
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:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


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Re: Entzugserscheinungen nach 5 Monaten auf null? / Citalopram

Beitrag von arrinabina » Mittwoch, 15.11.17, 14:36

Hallo zusammen,

Danke für eure Rückmeldungen.

Ich habe bisher mit der Wasserlösmethode gearbeitet. Ich hatte noch ein paar Tabletten von der Firma ABZ 20mg, die haben auch eine Bruchkerbe und ich habe diese dann geteilt. Lt. Packungsbeilage ist das erlaubt und es steht auch drin, das beide Hälften dann entsprechend gleich viel Wirkstoff haben.
Wobei sich die Tabletten nie zu 100% aufgelöst haben und es immer noch ein paar Krümmel im Wasser zu sehen waren, habe dann aber wie hier gelesen umgerührt und die Spritze in dem Strudel aufgezogen. ?,! Ich hoffe das war so okay oder habe Ich hier etwas falsch gemacht?

Jetzt habe ich Citalopram 10mg Tabletten von der Fa. Aristo erhalten, welche an sich schon sehr klein sind. Dort habe ich heute beim Hersteller nachgefragt und mir, wurde mitgeteilt das es keine Zulassung für die Teilung dieser Tabletten gibt. Sie möchten auch keine Ausage dazu machen ob der Wirkstoff gleich mässig verteilt ist. Ich werde morgen mal versuchen diese im Wasser auf zu lösen.

Leider ist heute wieder ein ziemlich blöder Tag und ich habe wieder dieses depressive Gefühl und könnte nur weinen. Vielleicht sollte ich doch noch mal etwas auf dosieren auf 1 oder 0,9mg? Was meint ihr?

Herzlich Grüße
Arrinabina

@Jamie, habe gerade in einem anderen Theard gelesen du bist dabei Familienangehörige zu pflegen, ich wünsche dir dafür ganz viel Kraft.
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Sicher bin das es durch die Gabe von Globuli ausgelöst wurde, Hohe potenz)
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03/2017 Nach Rücksprache mit Hausärztin, AD absetzen, ging in etwa so jeden zweiten Tag
nur noch eine. Ich hatte durch das AD Herzprobleme bekommen.
04/2017 kein Citalopram mehr. Auf null und alles schien gut.
09/2017 Auftreten massiver Symptome: Benommenheit, Schwindel, Innere Unruhe
(aushaltbar) wieder frühes morgendliches Aufwachen. 04:30 Uhr,
Nachtschweis, Angstgefühle und auch ein wenig Suizidgedanken.
10/2017 Keine Suizidgedanken mehr. :)
Innere Unruhe, massive Kreislaufprobleme. Schlechter schlaf. Übelkeit ich muss mich zum essen zwingen.
Am 20.10.2017 0,5 mg Citalopram eindosiert.
22.10.2017 verstärkte Symptome.
23.10.2017 besonders schlimm innere Unruhe und quasi gar nicht schlafen können. Depressive Stimmung.
26.10.2017 Depressiv, kein Antieb, erschöpft und weinerlich. Zur Zeit keine Innere Unruhe.
30.10.2017 schlimmes depressives Gefühl, dafür keine Imnere Unruhe, Schlaf ok, trotz mehrmaligen Aufwachen. Blutdruck im Keller.
31.10.2017 besser als gestern
02.11.2017 0,7mg auf dosiert.
06.11.2017 schlimmes depressives Gefühl
12/2017 0,7mg einigermaßen stabil.
01/2018 wechselnde Symptome, innere Unruhe, frühes aufwachen, Gedanken-chaos im Kopf, Weinkrämpfe
02/2018 einigermaßen stabil, 1. Reduktion auf 0,65mg Citalopram
15.03.2018 2. Reduktion auf 0,52 mg Citalopram
26.04.2018 3. Reduktion auf 0,42 mg Citalopram
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Re: Entzugserscheinungen nach 5 Monaten auf null? / Citalopram

Beitrag von padma » Samstag, 18.11.17, 22:55

hallo Arrinabina, :)

Hat es mit dem Lösen der neuen Tabletten geklappt?
Es ist am besten möglichst immer bei dem gleichen Präparat zu bleiben, ein Herstellerwechsel kann manchmal Symptome auslösen.
Vielleicht sollte ich doch noch mal etwas auf dosieren auf 1 oder 0,9mg? Was meint ihr?
Ja, ich denke, du könntest jetzt noch leicht höher gehen, 0,9 mg wäre möglich.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Entzugserscheinungen nach 5 Monaten auf null? / Citalopram

Beitrag von WaldundWiese » Montag, 20.11.17, 14:47

Hallo Arrinabina,

ich habe gar keine Problem mit dem Lösen meiner Citalopram 10mg.
Ich schmieß immer ne komplette 10mg in 10ml Wasser und warte bis es sich schön aufgelöst hat. Dann schwenke ich das Behältnis schön und ziehe währenddessen meine Spritze auf.
Das mache ich jetzt schon seit Januar so und das hat immer ohne Probleme geklappt! Ich habe die weiß gelbe Packung, unten rechts steht mylan dura!
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Januar 2016 - Rückfall/Absetzsyndrom Part I - 20mg Citalopram
Januar 2016 - heute Verhaltenstherapie
August 2016 - Oktober 2016 Ausschleichen Citalopram: 4Wochen 10mg - 4Wochen 5mg - 2Wochen 2,5mg

Januar 2017 - Rückfall/Absetzsyndrom Part II
Seit 13.1.2017 2mg Citalopram, Symptome schlagartig verschwunden, Besserung der Symptome bis Anfang März, danach komplett verschwunden und beste Stimmung!
13.5.2017-16.05. 1,6mg Citalopram: Kurz nach Reduktion vermehrtes Starkes Träumen, vermehrt Angstgedanken, Mini-Panikattacke
17.05. 1,8mg Citalopram - Reduktion war wohl zu viel. Direkt wenige Tage später wieder bomben Stimmung :) wieder alles gut! Nun sollte ich wirklich nur immer 10% reduzieren!
25.7 1,7mg Citalopram (wieder Unruhe, vermehrtes krasses träumen, Unzufriedenheit)
30.9. 1,6mg Citalopram (erst 1,5Wochen lang super, dann vermehrtes Träumen, Kopfschmerzen, Druck auf Brust)
17.11. 1,5mg Citalopram (erst 2Wochen super, dann vermehrtes Träumen, innere Anspannung/Hektik)
29.1. 1,4mg Citalopram (komisches träumen, Seh Probleme, Ekel vor essen, Müdigkeit)
31.3. 1,3mg Citalopram (zwei Tage starke Kopfschmerzen, starke Müdigkeit, vermehrtes Träumen)
Anfang Mai wenige Tage total unwohl gefühlt, eine Nacht mini-panikattacke - Mutmaßung: mönchspfeffer ein und abdosiert innerhalb 2 Wochen wegen allergie
03.06. 1,2mg Citalopram
15.7. 1,1mg Citalopram
27.9. 1,0mg Citalopram
4.11. 0,9mg Citalopram

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Re: Entzugserscheinungen nach 5 Monaten auf null? / Citalopram

Beitrag von arrinabina » Mittwoch, 22.11.17, 8:38

Hallo Ihr Lieben,
Danke für eure Rückmeldungen.
Ich habe vor drei Tagen eine Tablette von der Fa. Aristo versucht auf zu lösen. Auch diese hat sich nicht vollständig aufgelöst. :cry: Ich werde jetzt erstmal die alten Tabletten von ABZ verbrauchen,bevor ich mit den neuen anfange.

Insgesamt geht's mir so mittelmässig, ich habe leider hin und wieder mal Herzflattern und vermehrte Angstgefühle und Beklemmung. Auch dieses depressive Gefühl ist manchmal noch da. Denke manchmal das es Richtung Panik sich entwickeln könnte.... kann aber auch ein absatzsymptom sein. Oder?

Ich bin mir auch immer noch nicht sicher wegen dem auf dosieren. :x :x :(
Bin drei Wochen auf 0,7mg Und kann mich nicht entscheiden, aber richtig gut geht's mir halt auch nicht. Ausserdem habe ich manchmal das Gefühl das es schlimmer wird statt besser. :cry: :vomit:
Sorry das ich so ein Angsthase bin.

Was ich aber ganz klar sagen kann ist, dass ich dichter an den Emotionen bin. Alle Gefühle fühlen sich ziemlich ungefiltert an und ich könnte bei jeder traurigen Kleinigkeit in Tränen ausbrechen.

Viele Grüße arrinabina

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07/2015 wieder Symptome, starke innere Unruhe, Angst. Citalopram 20mg und AU
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26.10.2017 Depressiv, kein Antieb, erschöpft und weinerlich. Zur Zeit keine Innere Unruhe.
30.10.2017 schlimmes depressives Gefühl, dafür keine Imnere Unruhe, Schlaf ok, trotz mehrmaligen Aufwachen. Blutdruck im Keller.
31.10.2017 besser als gestern
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26.04.2018 3. Reduktion auf 0,42 mg Citalopram
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Re: Entzugserscheinungen nach 5 Monaten auf null? / Citalopram

Beitrag von Ululu 69 » Mittwoch, 22.11.17, 10:34

Hallo arrinabina, :)

leider ist es sehr typisch, dass die Symptome wechseln.
Solange es dir aber nicht durchgehend schlecht geht, würde ich das erstmal als gutes Zeichen werten.
Da das letzte Aufdosieren noch nicht soo lange her ist und du dir ohnehin etwas unsicher bist, würde ich mit dieser Dosis nochmal eine Woche abwarten, da kann durchaus noch eine Verbesserung auftreten.
arrinabina hat geschrieben:Sorry das ich so ein Angsthase bin.
:) :) Es ist ja wohl ganz natürlich, dass du dir Gedanken machst, glaub mir, das kennen so gut wie alle hier.
Zudem ist es in meinen Augen besser, du fragst öfter, als dass du blind irgendwelche Dosissprünge vornimmst und dich damit völlig abschießt und erst dann hier "aufschlägst".

LG Ute
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Re: Entzugserscheinungen nach 5 Monaten auf null? / Citalopram

Beitrag von arrinabina » Mittwoch, 22.11.17, 15:32

Hallo Ululu,
Vielen Dank für deine Antwort. Ich werde noch bis Ende November abwarten mit dem auf dosieren.
Heute geht's so einigermaßen. Nur dieses Herzflattern macht mir Angst. Ich versuche mich so gut es eben geht abzulenken und in den halbwegs guten Zeiten mich trotzdem zu schonen.
Es ist alles ein Mist. Ich hoffe dieser Albtraum hat irgendwann ein Ende.

Liebe Grüße arrinabina
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Re: Entzugserscheinungen nach 5 Monaten auf null? / Citalopram

Beitrag von padma » Donnerstag, 23.11.17, 18:14

liebe Arrinabina, :)

Herzflattern gehört mit zu den Entzugssymptomen. Wenn es dich beunruhigt, kannst du bei Gelegenheit mal ein EKG machen lassen.
Ich werde noch bis Ende November abwarten mit dem auf dosieren.
Ja, das finde ich auch gut.
Es ist alles ein Mist. Ich hoffe dieser Albtraum hat irgendwann ein Ende.
Ja, bestimmt. Unser ZNS ist dabei zu heilen.

liebe Grüsse,
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Re: Entzugserscheinungen nach 5 Monaten auf null? / Citalopram

Beitrag von lollarossa » Montag, 27.11.17, 11:54

Hallo Arrinabina,

habe gerade deinen Thread entdeckt und dachte, ich tippsel mal ein paar Worte. Ich musste Escitalopram von heute auf morgen weglassen (ich weiß nicht, wie sehr das mit Citalopram zu vergleichen ist, habe aber gelesen, dass nur ein Molekül anders ist als beim Cita)...
Bei mir ist ein großer Medifehler gemacht worden, der erst Anfang November von einer neuen Ärztin entdeckt worden ist.
Eine Woche nach der Nichteinnahme fingen die körperlichen Symptome an, schlimme Gangunsicherheit, unkontrollierbarer Schwindel und Übelkeit mit Brechreiz. Als sich das gelegt hatte, empfand ich meine Stimmung als Besser und seltsamerweise hatte ich weniger Angstgefühle, als unter Escitalopram.
Jetzt nach fast 4 Wochen scheint meine Psyche nachzuziehen, dass war das, was mir am meisten Angst bereitet hat, Angst vor der Angst..
Ich bin weinerlich und aber auch gleichzeitig starr. Seltsame Kombi.
Versuche dir noch hilfreiche Dinge aufzuzählen, die mir etwas Kraft geben.
Momentan probiere ich mich viel mit Kochen aus und versuche meinem Körper so etwas Gutes zu geben, in einer Zeit, wo alles im Aufruhr ist. Gegen den Schwindel nehme ich Vertigoheel, wenn es nicht mehr auszuhalten ist, das muss man aber ein wenig antesten, ob man das verträgt in so einer Zeit.
Desweiteren habe ich mir einen Stimmungsapp runtergeladen, da trage ich mein Befinden ein, kreuze an, was ich gemacht habe und auch was ich eingenommen habe, seien es Notfallmedis, wenn es nicht auszuhalten war, oder auch einfach nur der Beruhigungstee (mit Lavendel), den ich schonmal trinke.
Gibt bei der App auch immer so eine Wochen und Monatsübersicht, da behält man den Überblick und kann auch etwas abwägen, welche Mittel geholfen haben, welche Aktivitäten gut oder schlecht für einen waren usw...
Ich versuche viel spazieren zu gehen, zumindest dann, wenn es geht, meine Beine fühlen sich oft wie Wackelpudding an. Aber ich habe trotzdem einen enormen Bewegungsdrang. Dann klingel ich bei meinen Freunden durch und hoffe, dass sich jmd dazu bewegen lässt ;)
Das Herzfattern habe ich auch und das kann mir ganz schön Angst machen, vor allem, wenn es abends auftritt, wenn ich im Bett liege.
Manchmal mag ich dann gar nicht schlafen....
Was mir gegen Angst und Panik sehr gut hilft, sind Akkupressurringe, die habe ich immer bei mir und sobald ich aus dem Haus gehe, sind sie an meinem Finger, der auch dementsprechend aussieht :D Das ist eine Bereicherung für mich, dass ich die entdeckt habe und die helfen mir wieder in mein Körpergefühl zu kehren. Da kann man bzw. ich oft Druck, Panik und Wut dran auslassen.
Viel mehr kann ich dir nicht berichten, vielleicht ist ja eine Sache für dich dabei, ansonsten wünsche ich dir viel Kraft und gutes Durchhalten.
Ich bin auch noch auf der Suche nach passenden Hilfmitteln, aber gibt wohl keine Sofortlösung.
Alles Gute, LOLLA
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Re: Entzugserscheinungen nach 5 Monaten auf null? / Citalopram

Beitrag von arrinabina » Montag, 04.12.17, 8:41

Hallo Ihr Lieben,

Vielen lieben Dank für eure Antworten.
Ich muss gleich zur Arbeit, daher nur eine kurze Rückmeldung von mir.
Mir geht's einigermaßen gut, stabil. Derzeit habe ich beim Lesen Schwierigkeiten mit den Augen und ich vermute seit ca. zwei Wochen habe ich eine Gastritis. Ich kann leider keine Heilerde nehmen, da ich einen Gallenstein habe und behelfe mich mit Leinsamenschleim, wenn es nicht besser wird muss ich wohl, doch noch zum HA. :( Mist,Mist,Mist

Da es mir aber sonst ganz ok geht, werde ich bei 0,7mg bleiben. Ich habe mir überlegt auf jeden Fall bis Ende Dezember noch dabei zubleiben. Ich hoffe das ich dann so stabil bin um eine erste Reduktion vorzunehmen. Ganz langsam.

Liebe Grüße an alle und einen guten Start in die Woche. :group:
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Re: Entzugserscheinungen nach 5 Monaten auf null? / Citalopram

Beitrag von Razia » Montag, 04.12.17, 10:27

Hallo liebe Arrinabina

ich hab auch Gallensteine und nehme Heilerde. Steht das bei dir auf der Packung, dass man das dann nicht nehmen darf? Ich hab hier zu nichts gefunden.

LG
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Re: Entzugserscheinungen nach 5 Monaten auf null? / Citalopram

Beitrag von Benedikt24 » Montag, 04.12.17, 20:04

Hallo liebe Arrinabina,

ich habe mich bei Dir mal wieder reingelesen und auf den Stand gebracht.

Schön von Dir zu lesen. Und auch , dass es Dir im Rahmen ganz gut geht. Ich hatte letze Woche auch Magen - Darm. Mir haben Kohletabletten gut geholfen. Die binden alles Mögliche (Viren und Bakterien und so weiter). Wird schon seit Jahrhunderten genommen. Und hat auch keine Nebenwirkungen.
Und es unterstützt die natürliche Entleerung des Darms. Der will das Zeug ja loshaben. Das sollte man unterstützen.

Bis bald.

Benedikt.
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2007 erste Psychotherapiegespräche - ich war nicht arbeitswillig
12/2008 Lebenskrise, Aufnahme psychosomatische Klinik 6 Wochen (Diagnose: manisch/depressiv)
3/2009 Psychotherapiegespräche - ich war nicht arbeitswillig
2009 Wahnvorstellungen, manische/depressive Phasen
11/2009-9/2014 Haft
2010 - Ende 2011 Aufdosierung auf 200 mg Seroquel (Panik und Wahnvorstellungen - ich nahm mal Seroquel- mal nicht, Vertrauen hatte ich keins)
Nehme seit 2012 Olanzapin (auf Grund einer (Absetz)Psychose) (wurde in Psychatrie eingewiesen) Grund der Psychose: Traumata - noch nicht bearbeitet
Von 2012-2015, 15 mg Olanzapin (40 kg Gewichtszunahme)
2015 Absetzversuch auf 0 (gescheitert nach Arztempfehlung) Absetz- Psychose!
2015 wieder hoch auf 15 mg
Anfang 2016 auf 10 mg (ging gut)
12/2016 5 Tage mit 5 mg Olanzapin (laienhaft zerbrochen!) Große Absetzproblematik Danach auf 10 mg hochdosiert.
Seit Kindertagen diverse Asthmamittel (bis heute), Zaditen, Viani 50/250, Ditec, Salbutamol, Ultibro Breezhaler
Kortisonbehandlung über viele Jahre (Asthma, Morbus Crohn) seit 2008 nicht mehr.
Reduzierung von 10 mg Olanzapin - auf 9 mg (12.1.17)
Seit 20.1.17 schnell fettende Haare; Seit 2.2.17 Zittern in den Finger; 8.2.17 kein Zittern mehr
Reduzierung von 9 mg Olanzapin auf 8 mg (12.2.17)
Reduzierung von 8 mg Olanzapin auf 7 mg (12.3.17)
Es wurden am 14.3.17 schlechte Leberwerte, Vitamin D, Folsäure und B12- Mangel festgestellt.
Reduzierung von 7 mg Olanzapin auf 6 (15.4.17)
Reduzierung von 6 mg Olanzapin auf 5 mg (15.5.17)
22.6.17 Leberwerte verbessert (durch Olanzapin-Reduktion,Verzicht auf Alkohol und Mariendiestel-Präparat. Zinkamin schadet auch nicht.) Durch Zinkamin keine schnell fettende Haare
20.6.17 Reduzierung von 5 mg auf 4 mg Olanzapin
Durch Reduzierung fühle ich mich insgesamt aktiver und lebendiger.
Seit Januar 2017, gehe ich 1x monatlich zum Therapeutischen Malen bei einer Kunsttherapeutin. (6h) Durch die Bilder kann ich meine Gefühle zum Ausdruck bringen. Den Gefühlsstau später auflösen und wieder fühlen. (Angst, Verlassenheit, Wut, Demütigung) Die Bilder nehme ich zum Therapeuten mit. Dort werden sie im geschützten Rahmen besprochen und ich durchlebe den dargestellten Ausdruck des Bildes dann bewusst- was vorher unbewusst durch das Malen geschah. So kann ich Verdrängtes wieder aktivieren.Therapie ist anstrengend. 1-2 Tage hat meine Seele dann noch zu tun. Die Arbeit (6 h täglich) stabilisiert mich wieder, holt mich ins Jetzt zurück.
5.7.17 Meine Psychotherapie wurde verlängert. Um 140 h. Insgesamt:300 h von 2014-2022.
25.7.17 Reduktion 4 mg auf 3 mg Olanzapin
25.8.17 Reduktion 3 mg auf 2,5 mg Olanzapin
5.9.17 Probleme mit der Wahrnehmung, (Ich - Umgebung) (Schizophrenie) kann es aber aushalten. Bleibe bei 2.5 mg.
30.10.17 Reduktion von 2.5 mg auf 2,25 mg Olanzapin Probleme mit der Wahrnehmung vorhanden, aber verantwortbar.
1.12.17 Reduktion von 2,25 mg auf 2 mg Olanzapin Probleme mit Wahrnehmung vorhanden, manische und depressive Phasen. Bei schlechten Phasen ist aber alles unter Kontrolle. Keine Gefahr für mich und andere.
6.12.17 Leberwerte halbierte Verbesserung (noch nicht gut)
9.12.17 Habe beim Therapeutischen Malen: Mutter-Kind Übertragung
24.12.17 Reduziere Selbstgespräche und Sexualität
1.1.18 Reduziere von 2 mg auf 1,8 mg Olanzapin
23.1.18 Erhöhung von 1,8 auf 2 mg Olanzapin
paar Tage auf 0 keine gute Verfassung
20.2.18 Aufdosierung 2,5 mg
20.3.18 Stabilisierung bei 2,5 mg Olanzapin

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