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jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

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Jamie
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jamie » Dienstag, 02.01.18, 22:15

Hallo Ilse, :) hallo gioia, das ist vielleicht auch für dich interessant :) und hallo Rest-Foris :)

Kokosöl ist seit Jahren Begleiter in meinem Leben.

Ich kann es auch innerlich sehr empfehlen. Ich verfeinere damit meinen Morgenkaffee (es schmeckt exzellent, wenn man einen Klecks in seinen Kaffee tut) und bin seitdem meine jahrelange Verstopfung so gut wie los geworden, ich benutze es zum Braten (es ist sehr hitzestabil), mische mir mit dem Öl und Kaffeesatz eine Gesichtsmaske an.. und reibe es nach dem Duschen auf die noch feuchte Haut.

Man kann damit auch Ölziehen machen, um sich zu entgiften. Als Zahncreme soll es auch toll sein und vor allem schön weiße Zähne machen; da kann ich mich allerdings noch nicht so überwinden.
Ich wollte dich ermutigen es einfach mal auszuprobieren.
Solltest du davon trockene Haut bekommen, musst du vorher die Haut anfeuchten und es erst dann auftragen; dann schließt es die Feuchtigkeit ein.

Aber weswegen ich auch schreibe. Wenn sich dein Magennervenbereich / Solar Plexus / Sonnengeflecht so komisch anfühlt, kannst du eine Visualisierungsübung machen und wenn es dir gut tut, dann lege auch ein warmes Kirschkernkissen oder Wärmflasche (aber nicht zu heiß!) auf diese Region bzw. lege deine Hände dort auf.

Der Solarplexus ist das dritte Chakra und ihm ist die Farbe sonnengelb zugeordnet.
Visualisiere doch mal, wie gelbes (oder goldenes), strahlendes sonniges Licht dorthin fließt und alles umhüllt und erwärmt. Mache das ein paar Minuten und entspanne dich dabei.
Ich habe oft mit dem Magen Probleme und auch generell mit dem Solar Plexus, für mich persönlich mische ich in das Gelb noch einen Orangeton, weil ich diese zusätzliche Power zu dem Sonnengelb brauche - mache das so, wie es sich schön für dich anfühlt (das können auch andere Farbtöne sein) und du wirst spüren, wie sich der Bereich zu entspannen beginnt.

Alles, was man mit liebevoller Aufmerksamkeit, Licht, Liebe und Farbe bedenkt, wird harmonisiert - das ist ein kosmisches Gesetz; dafür muss man nicht esoterisch angehaucht sein.
Die Energie folgt der Aufmerksamkeit.
Sei gut zu dem, was dir weh tut - und es wird sich bessern. Es wird nicht von jetzt auf gleich heilen und alles an Symptomen verschwinden, aber Beschwerden können deutlich gemildert werden.

Allen hier gute Besserung und viele Grüße
Jamie
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Sonntag, 07.01.18, 10:40

Liebe Foris,

ich möchte mich noch ganz herzlich bei Jamie bedanken für den Tip mit der Visualisierung des Solar Plexus bedanken.
Das tut mir wirklich gut.

Ich weiss, dass im Forum unglaublich viel zu tun ist und bitte auch nur um einen Rat.
Habe gestern von einer Freundin gehört, die einen Betablocker für ihren hohen Puls nimmt. Ihr Butdruck ist normal, genau wie bei mir.
Jamie hat mir mal geraten, ich könnte es damit versuchen.

Ich habe ja auch Bisoprolol 1,25 mg hier liegen und bisher vermieden, es zu nehmen, weil ich nicht weiss, ob ich es vertrage.
Jetzt möchte ich es versuchen und will es einscheichen. Habe heute morgen 1/2 Tablette genommen und weiss nicht,
wie ich weiter vorgehen soll mit dem Antesten. Wirkt es sofort oder dauert es einige Zeit ?

Soll ich erstmal jeden 2.ten Tag 1/2 nehmen oder nur 1/4 Tabl. ?

Es wäre total lieb, wenn jemand von euch dazu eine Idee hätte.

Ansonsten geht es mir leider nicht besonders, habe schlimme Depressionen.

Liebe Grüsse und für alle einen schönen Sonntag

Ilse
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jamie » Sonntag, 07.01.18, 11:47

Hallo Ilse, :)

man muss unterscheiden zwischen dauerhafter Einnahme und Notfalleinnahme.

Jemanden, der nicht dauerhaft Herzprobleme (Herzrasen) hat, dem würde ich nicht empfehlen, täglich einen Betablocker zu nehmen.
Ich würde wirklich nur dann einen Krümel oder eine halbe Tabl. schlucken, wenn auch das Herz rast. Das ist dann eine Bedarfsmedikation und da muss auch nichts eingeschlichen werden.

Wenn du allerdings täglich Herzrasen hast, ist zu überlegen, ob du es mal eine Zeitlang nimmst.
Allerdings muss es dann auch über Monate ausgeschlichen werden.
Lisamarie von uns Mods muss im Rahmen ihres Benzoentzugs mittlerweile aufgrund eines dauerhaft erhöhten Pulses den Betablocker täglich nehmen; ich bin jetzt schon seit 4 Wochen krank und habe fast täglich Herzrasen, weil die Medikamente bei mir starke NW haben und meinen Herzschlag beschleunigen, aber bei mir reicht es nach wie vor, dass ich nur dann ein Krümelchen nehme, wenn es wirklich ganz schlimm ist und vorher verkneife ich mir das auch.

Es wirkt sofort nach ca- 20-30min, aber eine Wirkung ist natürlich auch nur dann spürbar wahrnehmbar, wenn du auch Herzrasen hast. Wenn du kein Herzrasen hast, dann wirkt da auch nichts größer; dann wird der Puls höchstens um wenige Schläge abgesenkt.
Deswegen macht es m. Er. auch keinen Sinn es einfach so zu nehmen.
Verstehst du, was ich damit sagen möchte?

Viele Grüße
Jamie
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Montag, 08.01.18, 10:03

Liebe Jamie,
danke für deine schnelle Antwort. Ganz hab ich den Unterschied zwischen hohem Puls und Herzrasen nicht verstanden.
Ich dachte, es ist das Gleiche.
Aber es hat sich erledigt, ich habe es nicht vertragen. Ging mir deutlich schlechter.

Liebe Grüsse Ilse
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jamie » Montag, 08.01.18, 13:41

Hallo Ilse :),

Herzrasen und hoher Puls sind das selbe, aber es macht eben keinen Sinn den Betablocker zu nehmen, wenn der Ruhepuls nicht wesentlich erhöht ist (über 80 in Ruhe), da du sonst von der Einnahme keine Effekte verspürst.

Es tut mir auch leid zu lesen, dass es nicht half und die Beschwerden verschlechterte :(.
Es scheint, du verträgst so gut wie nichts mehr.
Das kommt leider immer mal wieder vor, ist für die Betroffenen aber natürlich sehr zermürbend.
Ich denke am ehesten kommt man damit klar, dass man sich sagt, dass der Körper eindeutig signalisiert keinerlei "Chemie" mehr haben zu wollen (gilt leider auch für Pflanzen) und dass er ungestört ohne weitere Eingriffe von Außen heilen möchte.

Viele Grüße :group:
Jamie
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Samstag, 13.01.18, 16:53

Hallo, liebe Foris,

möchte ein bischen schreiben und mich jemandem mitteilen.

Es geht mir nicht gut. Den ganzen Tag Herzrasen bis mittlerweile spätabends. Viel schlimmer sind die Angst und die ausweglosen Gedanken den ganzen Tag. Ich bin den ganzen Tag allein und es ist sehr schwer, mich abzulenken, weil ich so zittrig bin.
Ich kann mich nicht verabreden, weil ich es nicht aushalte. Nur nachts ist ein paar Stunden Ruhe.
Wie macht ihr das ? Wie haltet ihr das aus ?

Manchmal versuche ich, auf Beiträge zu antworten und bewundere eure lebendigen Beiträge.
Mein Kopf ist leer und ich formuliere krampfhaft einige leere Worte.

Ich weiss nicht, wie ich weiter vorgehen kann. Nehme seit 7 Wochen 0,9 mg Fluox. Es geht mir unverändert schlecht.
Ich weiss nicht, ob die Eindosierung geklappt hat. Kann ich nochmal versuchen, vorsichtig aufzudosieren oder schadet mir
das Fluox. ? Aber absetzen bis auf 0 traue ich mich auch nicht. Diese Ungewissheit macht mich verrückt.

Ich glaube, dass ich im Kaltentzug bin. Oder bewirken die 0,9 mg etwas ?

Ich bin so verzweifelt und müsste wahrscheinlich schon gelassen mit der Situation umgehen.

Danke, dass ihr mich angehört habt.

Liebe Grüsse an alle
Ilse
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Rosenrot » Samstag, 13.01.18, 17:15

Liebe Ilse, :hug:

ich kenne mich mit Fluoxetin leider so gar nicht aus. Da kann ich dir nicht raten.

Aber ich kenne das Gefühl, diesen leeren Kopf zu haben und beim Schreiben nicht mehr formulieren zu können. Das ist echt gemein. Und aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass sich das jeden Tag ändern kann.

Bitte verliere nicht den Mut und vertraue darauf, dass sich dein Zustand verbessern wird und dass dein Körper auch in diesem Moment an seiner Heilung arbeitet.

Ich sende dir Kraft und Zuversicht. :fly:

Liebe Grüße
Rosenrot
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Samstag, 13.01.18, 18:06

Liebe Rosenrot, liebe Foris,

erstmal vielen vielen Dank für deine Antwort. Ich glaube das alles wohl.

Nur mein Verdacht ist, dass meine massiven Suizidgedanken von dem Fluoxetin kommen.
Ich denke, ich sollte so schnell es geht, das Fluox.absetzen.
Hat man auch nach einem Kaltentzug solche Gedanken ?

Bitte bitte - hat jemand eine Meinung dazu ?
Ich weiss, dass ich das selbst entscheiden muss.

Liebe Grüsse
Ilse
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Rosenrot » Samstag, 13.01.18, 18:33

Liebe Ilse, :hug:

wenn du - wie du schreibst - den ganzen Tag alleine bist und das mit massiven Suizidgedanken, dann solltest darüber nachdenken, den Schutz einer Klinik aufzusuchen.

Das ist wichtig! Deine Sicherheit hat Priorität!

Sei lieb gegrüßt!
Rosenrot
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von padma » Samstag, 13.01.18, 18:58

liebe Ilse, :)

es tut mir sehr leid zu hören, wie es dir geht. :hug:

Kannst du unterscheiden, ob die Suizidgedanken daher kommen, dass es dir so schlecht geht oder fühlen sie sich eher substanzinduziert an?

Es ist ganz schwer zu sagen, wenn du den Eindruck hast, dass es vom Fluoxetin kommt, würde ich reduzieren.

Hast du die Suizidgedanken unter Kontrolle? Oder sind es bereits Suizidimpulse?
Ich glaube, ich würde zunächst ein wenig reduzieren und dann schauen.

Wenn du jedoch wirklich suizidal bist, bräuchtest du wirklich einen Schutzraum.

Ein Kaltentzug kann auch Suizidgedanken auslösen.

Das mit dem leeren Kopf kenne ich auch, mir fehlen dann die Worte meine Anteilnahme auszudrücken. :(
(jetzt z.B. auch)

liebe Grüsse, pass auf dich auf :hug:
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Gwen » Samstag, 13.01.18, 19:23

Liebe Ilse,
ich möchte Dir auch gerne ein paar liebe Grüße hier lassen.
Ich hatte die letze Woche auch depressive Gedanken. Nicht so schlimm wie Du vermutlich. Aber eigentlich habe ich diese Gedanken schon ganz lange nicht gehabt. Nur jetzt eben wieder. Daher denke ich schon, dass es mit dem Entzug zusammen hängt.

Das mit dem nicht formulieren können kenne ich auch. Ich lese manchmal auch nur mit und schaffe es nicht zu antworten. Und manchmal kann ich dann wieder ganz viel schreiben. Steuern kann ich das leider auch nicht. Ich glaube der Eindruck, dass hier so viel und "lebendig" geschrieben wird, entsteht einfach dadurch, dass es eben so viele sind die mit Schreiben.

Was den Alltag angeht: kannst Du ihn Dir durch kleine Aufgaben und Aktivitäten strukturieren? Einen kleinen Spaziergang zum Bäcker oder Supermarkt. Mittagessen kochen. Ein Hörbuch. Manchmal hilft es auch, aufzuschreiben was man alles getan hat (also Duschen - Spülmaschine ausgeräumt - Blumen gegossen - Post aus dem Briefkasten geholt - im Forum gelesen etc.). Denn oft ist es mehr als einem bewusst ist.

Kannst Du die Suizidgedanken als "Gedanken" wahrnehmen? Dich also insoweit davon distanzieren, dass es nicht überhand nimmt? Ansonsten wäre es - wie die anderen schon geraten haben - sehr wichtig, dass Du für Dich sorgst und Dir Hilfe holst.
seit 10. Nov. Auftreten starker Depressionen, ab 14. Nov. erstmalig Suizidgedanken,
Anfang Dez. zunehmend sehr starke Ängste nachmittags, plötzlich Angst vor Alleinsein
wird kontinuierlich schlimmer
Wenn Du das Gefühl hast, dass Dir das Eindosieren nichts bringt und es sich nicht stabilisiert, ist es wirklich zu überlegen, dann jetzt wieder runter zu dosieren. Mach es im Zweifelsfall wie von Padma geraten. Geh ein bisschen runter und schau wie es sich auswirkt.

Liebe Grüße Gwen
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Samstag, 13.01.18, 21:42

Ihr Lieben,

ich danke euch für eure Antworten.
Ich überlege schon die ganze Zeit, ein wenig zu reduzieren.
Ich mag mich täuschen, aber ich habe den Eindruck, dass es vom Fluox. kommt.
Diese Gedanken machen mir wirklich Angst.

Ich werde morgen ein wenig runtergehen auf 0,87 und dann abwarten.

Liebe Grüsse
Ilse
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jamie » Samstag, 13.01.18, 22:05

Hallo liebe Ilse, :)

ich möchte dich bestärken das zu tun :hug: .

Es ist sehr schwer zu beurteilen, ob bei dir Höhergehen oder Runtergehen Sinn macht; es kommt letztlich auf einen vorsichtigen Versuch an um einzuschätzen, wohin die Reise gehen soll, egal ob hoch oder runter.
Was sich da dann zeigt - es kann evtl. Hinweise geben, die zukünftig relevant sind und da du es ja mal bereits mit Aufdosieren probiert hast und die Effekte nicht so toll waren, finde ich es sinnvoll, es mal mit einer Veränderung nach unten zu probieren.

Leider ist es wirklich eine zuweilen mühselige und frustrierende Angelegenheit die richtige Dosis zu finden; ich sitze manchmal im Stillen hier und hadere selbst mit Gedanken der Unsicherheit; zB was, wenn du oder jemand Anderes zu den Menschen gehört, denen es erst bei 10 oder 15mg besser geht? Und ich berate hier was von Kommastellen nach der Null... ?

Es ist eine sehr unsichere Sache, aber bevor ich Menschen in einen möglichen Horrortrip schicke - und es hat sich eben schon sehr oft herausgestellt, dass rasches und hohes Aufdosieren zu massiven Problemen führen kann - "laviere" ich hier eben mit den "homöopathischen" Dosen :roll: .
Und fühle mich damit auch okay.

Es tut mir sehr leid, wie schwer du es hast und was du da durchmachen musst; ich drücke so sehr die Daumen, dass es irgendwann auch mal bergauf geht :hug:

Jamie mit Gruß :group:
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Sonntag, 14.01.18, 8:20

Liebe Jamie,

auch dir vielen Dank, dass du dich gemeldet hast. Ja, ich bin sehr verunsichert, was die Entscheidung betrifft.
Aber ich denke, ich werde es so versuchen.
Ihr leistet alle so grossartige Arbeit und ich bin euch unglaublich dankbar dafür.

Liebe Grüsse
Ilse
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Montag, 15.01.18, 19:02

Hallo ihr Lieben,

ich glaube, mir wird jetzt erst langsam klar, dass ich einen Kaltentzug gemacht habe und was das bedeuten könnte.
Vielleicht bin ich total begriffsstutzig. Ihr warnt ja immer wieder, dass es das Schlimmste ist, was man tun kann.

Vielleicht habe ich doch Glück gehabt, dass ich etwas eindosiert habe und das Fluox. hat etwas von dem Entzug abgefangen?
Das ist meine wichtigste Frage !
Vielleicht wäre es sonst noch viel schlimmer geworden. Bis jetzt bin ich noch nicht bettlägrig. Ob das noch kommen könnte ?
Nach einem halben Jahr ?

Dann bricht alles zusammen. Wenn es nur nicht schlimmer wird.
Ich habe solche Angst und bin so total unsicher, damit ich nicht noch einmal solch einen schrecklichen Fehler mache.

Ich bin seit 2 Tagen auf 0,87 mg, also ein bischen runter. Dabei würde ich bleiben.
Seit Wochen geht es mir ziemlich gleich, d.h. es hat sich nichts verbessert aber auch nicht viel verschlimmert.
Ich meine, körperlich. Nur psychisch ist es schlimm, habe aber auch immer viel Stress, was wahrscheinlich triggert.

Es tut mir so leid, wenn ich nerve, aber ich kann sonst niemanden fragen.
Ich weiss, dass so viele auf Antwort warten und ich warte auch gerne.

Liebe Grüsse
Ilse
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Ululu 69 » Montag, 15.01.18, 19:36

Hallo Ilse, :)

du nervst nicht. :hug:

Ich verstehe, dass du verunsichert bist und auch Angst hast.
Angst als Absetzsymptom ist leider besonders blöd, weil sie ja körperlich bedingt ist und Maßnahmen zur Angstbewältigung oftmals nicht greifen.

Ich denke, wenn du jetzt keine Dosissprünge mehr vornimmst, ist es nach einem halben Jahr unwahrscheinlich, dass sich dein Zustand noch drastisch verschlechtert.

Was wichtig wäre, ist Stressabbau.
Du solltest dir mehr Ruhe gönnen. Das unterstützt deinen Körper bei der Heilung.

Pass gut auf dich auf. Du musst dir jetzt auch Mal selbst wichtig sein. :hug: :hug:

LG Ute
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von padma » Montag, 15.01.18, 19:42

liebe Ilse, :)
Vielleicht habe ich doch Glück gehabt, dass ich etwas eindosiert habe und das Fluox. hat etwas von dem Entzug abgefangen?
Das wird man nie 100% wissen können, da man nicht weiss, was passiert wäre, wenn du nicht wiedereindosiert hättest. Wenn du Fluoxetin auf einer Minimaldosis weiter nehmen kann, ist das auf jeden Fall risikominimierend.
Vielleicht wäre es sonst noch viel schlimmer geworden. Bis jetzt bin ich noch nicht bettlägrig. Ob das noch kommen könnte ?
Nach einem halben Jahr ?
Es ist durchaus möglich, dass es ansonsten noch schlimmer wäre. Ich kann dir leider nicht 100% versprechen, dass es sich nicht vorübergehend noch verschlechtern könnte. Ich würde aber derzeit nicht von einer weiteren anhaltenden massiven Verschechterung ausgehen.

Du tust jetzt das bestmöglichste um deinem ZNS zu helfen. Versuche dich darauf zu konzentrieren, dass dein ZNS jetzt Hilfe bekommt und male dir nicht aus, was möglicherweise alles noch passieren könnte.
Ich bin seit 2 Tagen auf 0,87 mg, also ein bischen runter. Dabei würde ich bleiben.
Seit Wochen geht es mir ziemlich gleich, d.h. es hat sich nichts verbessert aber auch nicht viel verschlimmert.
Schau mal, ob es sich mit den Suizidgedanken jetzt stabilisiert.
Es tut mir so leid, wenn ich nerve, aber ich kann sonst niemanden fragen.
Ilse, du nervst nicht. :hug: Du bist eher zurückhaltend mit deinen Fragen und fragst nur, wenn es wirklich wchtig ist.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Montag, 15.01.18, 22:14

Liebe Ute, liebe Padma,

ich bin euch so dankbar für eure Antworten.
Ihr habt mich ein bischen beruhigt und ich habe beschlossen, auf einer Mini-Dosis zu bleiben und nicht so schnell wie
möglich auf 0, wie ich noch vor Tagen dachte.
Ich glaube ja auch nicht wirklich, dass es noch viel viel schlimmer wird, aber es nochmal von euch zu hören (nur als Vermutung natürlich ) war für mich sehr wichtig !

Und nochmal zu hören, dass Ute die Angst für ein Absetzsymptom hält, beruhigt auch.
Dafür spricht auch, dass sie abends oft weg ist. D.h. sie könnte irgendwann vielleicht auch wieder weniger werden.


Ich weiss nicht, was ich ohne die Hilfestellung durchs Forum machen würde.
Wahrscheinlich hätte mir ein Arzt längst irgendwelche neuen Tabletten aufgeschwatzt. Alleine, ohne eure Hilfe hätte ich das nicht
bis hierher geschafft.
Leider fehlen mir wieder die Worte, um das gebührend auszudrücken

Liebe Grüsse
Ilse
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Gwen » Dienstag, 16.01.18, 11:17

Liebe Ilse,
Ich weiss nicht, was ich ohne die Hilfestellung durchs Forum machen würde.
Wahrscheinlich hätte mir ein Arzt längst irgendwelche neuen Tabletten aufgeschwatzt. Alleine, ohne eure Hilfe hätte ich das nicht
bis hierher geschafft.
Leider fehlen mir wieder die Worte, um das gebührend auszudrücken
Ich glaube das tust Du hiermit schon ganz gut! :hug:

Du wirst das schaffen. Diese Angst ist bei so vielen ein Absetzsymptom. Ich lese das hier immer wieder. Und wie Ute schon schrieb, das fiese ist, das viele klassische Methoden gegen die Angst aus diesem Grund nicht helfen. Weil sie eben durch das Ungleichgewicht/das Chaos in deinem Stoffwechsel ausgelöst wird.

Du kannst natürlich trotzdem probieren, was Dir Erleichterung bringt. (Kennst Du diesen Thread? viewtopic.php?f=50&t=11591&hilit=Angst) Aber ich möchte, dass Du Dir keine Vorwürfe machst, dass Du nicht genug tust dagegen.

Andererseits ist es ja vielleicht schon hilfreich für Dich, zu wissen, dass diese Angst eben nur "chemische Angst" ist. Mir hat das manchmal geholfen, wenn ich depressive Gedanken hatte, die bei mir oft verstärkt wurden durch Müdigkeit. Dann hab ich mir gesagt, "ok, Du bist jetzt total müde und kaputt und das verstärkt oder löst jetzt diese Gedanken aus. Nimm sie nicht zu ernst, das sind jetzt gerade nicht deine wirklichen Gefühle. Sobald Du geschlafen und gegessen hast wird es besser sein." Gerade wenn Du schreibst, dass es abends oft besser ist, ist das ja dann vielleicht ein "Anker". Du könntest Dir sagen, "siehst Du Angst, jetzt ist morgen und ich weiß, dass Du da immer ganz besonders groß wirst, weil alle möglichen Botenstoffe für den Tag ausgeschüttet werden und da momentan Chaos herrscht. Aber ich weiß auch, dass Du heute Abend wieder weg/ weniger sein wirst. Ich werde den Tag jetzt einfach abwarten und zusehen, wie Du langsam an Kraft verlierst."

Ich wünsch Dir einen guten Tag liebe Ilse,
liebe Grüße Gwen
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Jofab
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Dienstag, 16.01.18, 20:03

Liebe Gwen,

ich danke auch dir sehr für deine Antwort.
Ja, ich kenne den Thread und habe immer wieder etwas probiert. Leider hilft das Wenigste.
Und es wird immer schlimmer. Die Angst ist fast körperlich und füllt mich ganz aus. Dazu die innerliche Unruhe, die langsam
auch körperlich wird. Und das Schlimme ist, ich kann mich durch nichts ablenken. Fernsehen halte ich nicht aus, Lesen geht
gar nicht - eigentlich geht nichts und ich könnte die Wände hochgehen.

Heute war es besonders schlimm und ich kann mir kaum vorstellen, dass das durch die minimale Reduzierung vor 3 Tagen
kommt. Dazu hat Fluox. eine viel zu lange Laufzeit. Der Tag war derartig anstrengend, dass ich eben auf dem Sofa eingenickt
war. Jetzt rast mein Herz wie vor ein paar Monaten morgens.
Ich kann die Angst nicht wegdrücken, wie schlimm es noch wird. Weil, ich erlebe es ja. Il

Ich kann dir nicht einmal vernünftig antworten. Das tut mir so leid. Mein Kopf ist leer.
Bitte entschuldige.

Ich wünsche dir von Herzen alles Gute
Ilse
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