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Sehr AKUT & Dringend Hilfe Benötigt: Leben ruiniert durch 5 Tage Mirtazapin Völlig verzweifelt!

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Joseph
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Re: Sehr AKUT & Dringend Hilfe Benötigt: Leben ruiniert durch 5 Tage Mirtazapin Völlig verzweifelt!

Beitrag von Joseph » Samstag, 17.02.18, 2:09

Hallowas hat geschrieben:
Freitag, 16.02.18, 22:11


Ok, denke so langsam habe ich das Prinzip nun verstanden... warten und warten, egal wie weit es sich noch verschlimmert. :zombie:

Ne natürlich nicht, aber an was hast du gedacht?

Wann das Benzo dir so Schwierigkeiten bereitet, kann eine Reduktion auf 13,7 mg ja vielleicht helfen.


Hallowas hat geschrieben:
Freitag, 16.02.18, 22:11
Das mit dem Flurazepam scheint soweit zu klappen.. ich gehe jetzt auf die Hälfte runter und schau was mein Körper sagt, ich denk das wird schwieriger. Habe nur Angst dass es mich aufgrund der neuen Überreizung wieder tiefer in diese "Bewusstlosigkeit" schickt... wo ich noch weniger Bewusstsein habe aber trotzdem wachgehalten werde aufgrund der extremen ZNS Überreizung... d.h. ich bekomme noch weniger um mich rum mit, es ist jetzt schon sehr grenzwertig. :/
Kuck doch mal wie es mit der tieferen Dosis Flurazepam 13,7 mg & etwas Melatonin geht.
Drück dir mal die Daumen, ganz fest! :)


Du musst vielleicht verstehten, dir hier kaum jemand Ratschläge geben kann, als eine weitere Überreizung zu vermeiden, schon alleine wegen der Intensität wie du die Symptome gerade beschreibst.

Hast du irgendeine Bezugsperson?


VG
Diagnose: ADS

Methylphenidat abgesetzt
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(soll keine Empfehlung sein, aber ich persönlich komme damit zurecht)

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Joseph
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Re: Sehr AKUT & Dringend Hilfe Benötigt: Leben ruiniert durch 5 Tage Mirtazapin Völlig verzweifelt!

Beitrag von Joseph » Samstag, 17.02.18, 16:00

Hallowas hat geschrieben:
Freitag, 16.02.18, 22:03


Mit der schizotypen Störung als Diagnose kann ich wenig anfangen, da nur teils die Symptome stimmten & ich aufgrund Hochsensibilität & Stress Gene (COMT++) einfach nicht die Filterungskapazität habe.

Hallo Hallowas,


na alles klar bei dir?

Etwas wollte ich dir noch sagen was mir wichtig ist. Persönlich bin ich von personlisierter Medizin, auf genetischer Basis überzeugt. Dass die Pharmafirmen im Moment nicht wirklich daran intressiert sind, Forschung auf dem Gebiet voranzutreiben ist doch klar (die wollen halt Kohle...)

Du hast COMT++ erwähnt:

Mein Vater ist COMT++ & meine Muttre COMT-- (und ich logischerweise COMT+-).
Er hatte nie Depressionen und ist relativ stressresistent.

Daher 3 take-home Messages:

a) Der Genotyp kann eine Prädisposition anzeigen, aber der Trigger... wird meiner Meinung nach von der Umwelt gezogen

b) Personalisierte Medizin auf genetischer Basis und steckt noch in den Anfängen, daher is es schwierig sich nur auf 1 Allel zu beziehen
(aber ich finde es geht in die richtige Richtung)

c) nochmals zu a),

Ich bin aber auch überzeugt, dass menschliche Unterstützung nicht zu ersetzen ist.

Es gibt Menschen die mit traumatischen Erlebnissen besser umgehen können. Das kann natürlich auch genetisch bedingt sein... Aber ich denke eher das eine unterstüzende Umgebung, auch durch Genetik nicht zu ersetzen ist.


Wenn ein Benzo kurzfristig stabilisierend wirkt, finde ich das besser als durchzudrehen. Aber wenn es dir immer schlechter geht, würde ich notfalls doch überlegen zu mehreren Psychiatern zu gehen und schauen,

ob da einer drunter ist, der dir vielleicht zusagt.


VG
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Re: Sehr AKUT & Dringend Hilfe Benötigt: Leben ruiniert durch 5 Tage Mirtazapin Völlig verzweifelt!

Beitrag von Nillo » Samstag, 17.02.18, 16:26

Joseph hat geschrieben:
Samstag, 17.02.18, 16:00


Wenn ein Benzo kurzfristig stabilisierend wirkt, finde ich das besser als durchzudrehen. Aber wenn es dir immer schlechter geht, würde ich notfalls doch überlegen zu mehreren Psychiatern zu gehen und schauen,

ob da einer drunter ist, der dir vielleicht zusagt.


VG
Hallo.

Was soll er denn bei Psychiatern?
Sich das nächste Medikament geben lassen, um das ZNS noch mehr zu reizen?

Lg
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JamiepadmaHallowas
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18.07.2015: Abschluss, Ende, Aus, Vorbei! Geschafft!
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21.03.2017: nach mehreren Zahnbehandlungen weitere Verschlechterung aller Symptome
31.05.2017: Zustand weiterhin sehr schlecht, Augenprobleme massiv, körperliche Leistungsfähigkeit fast bei 0
07.08.2017: zwischenzeitlich mal etwas besser in der Psychosom. Klinik, danach nach Sonnenbad so schlecht wie am Anfang...
22.08.2017: Augen wieder deutlich schlechter. Unruhe besser. Aber bei kleinster körperlicher Anstrengung massiv Druck in Brust
17.10.2017: leichte Besserung, körperlich etwas besser aber bei kleinster Anstrengung massiv Druck in Brust, Hochstimmung bei kleinster Anstrengung und Freude
14.11.2017: massive Verschlechterung, Depersonalisation, Derealisation so schlimm wie nie, körperlich zu nichts fähig.
08.01.2018: minimale Verbesserung, Depersonalisation und Derealisation besser. Körperlich etwas leistungsfähiger, massives Körpertemperaturproblem
13.01.2018: Derealisation und Depersonalisation wieder voll da.
02.02.2018: komplett bettlägrig, Körpertemperaturproblem, Herz bei kleinster Anstrengung, Kopf mal leer mal angespannt, grausam
29.04.2018: Depersonalisation löst sich langsam auf. Körperlich geht nix, bettlägrig. Kopf schwillt bei kleinster Anstrengung an, Augenproblem massiv und schwankend, kein Schlaf
15.06.2018: Körperlich leichte Besserung. Hülle über ganzem Körper und Augen. Keine Gefühle. Wahrnehmungsstörungen, komischer Kopf, kein Schlaf

Joseph
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Re: Sehr AKUT & Dringend Hilfe Benötigt: Leben ruiniert durch 5 Tage Mirtazapin Völlig verzweifelt!

Beitrag von Joseph » Samstag, 17.02.18, 18:03

Nillo hat geschrieben:
Samstag, 17.02.18, 16:26
Joseph hat geschrieben:
Samstag, 17.02.18, 16:00


Wenn ein Benzo kurzfristig stabilisierend wirkt, finde ich das besser als durchzudrehen. Aber wenn es dir immer schlechter geht, würde ich notfalls doch überlegen zu mehreren Psychiatern zu gehen und schauen,

ob da einer drunter ist, der dir vielleicht zusagt.


VG
Hallo.

Was soll er denn bei Psychiatern?
Sich das nächste Medikament geben lassen, um das ZNS noch mehr zu reizen?

Lg

Hallo Nillo,

nein, so wars natürlich nicht gemeint. Aber Hauptsache man is nicht ganz alleine.

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Re: Sehr AKUT & Dringend Hilfe Benötigt: Leben ruiniert durch 5 Tage Mirtazapin Völlig verzweifelt!

Beitrag von padma » Samstag, 17.02.18, 18:11

hallo Hallowas, :)

ich weiss nicht, ob du noch reinliest.

Ich möchte dir noch sagen, dass es mir nahe geht in was für einer leidvollen Situation du steckst. Ich wünschte wirklich, ich wüsste etwas Hilfreiches.

"Weiter abwarten" ist natürlich nicht das, was du dir hier als Rat erhofft hast. Dennoch ist die positive Seite davon, dass es sich, wie uns immer wieder von Schwerstbetroffenen berichtet wird, mit der Zeit wirklich bessert.

Ich wünsche dir alles Gute,
padma
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Re: Sehr AKUT & Dringend Hilfe Benötigt: Leben ruiniert durch 5 Tage Mirtazapin Völlig verzweifelt!

Beitrag von Katharina » Sonntag, 18.02.18, 9:49

Hallo !


Was man bei Psychiatern in unserer Situation soll ?

Natürlich wäre für viele in diesem Forum:
Unterstützung verlangen !

Ohne Chemie, da keine hilft.
Alternativen suchen und diese ausprobieren.

Warten ?
Was denn sonst ?

Froh zu sein, das das ZNS in der Lage ist, sich zu regenerieren.

Wer gesunde Leberzellen erhält,
muss warten, bis Besserung eintritt.

Ich verstehe ab einem gewissen Punkt nicht,
wozu sich aufreiben mit Fragen

wieso
wie lange
weswegen

anstatt Energie, die geblieben ist oder zeitweise vorhanden
zu nutzen um sich abzulenken
das zu tun, was zu dieser Zeit möglich ist.

Gruss,
Katharina
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Hallowas
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Re: Sehr AKUT & Dringend Hilfe Benötigt: Leben ruiniert durch 5 Tage Mirtazapin Völlig verzweifelt!

Beitrag von Hallowas » Montag, 19.02.18, 14:54

Joseph hat geschrieben:
Freitag, 16.02.18, 23:02
Hallowas hat geschrieben:
Freitag, 16.02.18, 22:03


Das Benzo half anfangs um den präfrontalen Cortex wieder halbwegs an Board zu kriegen, da wie von dir erwähnt die HPA Achse & Amygdala völlig am Rad gedreht haben, bin genetisch eh schon stark stressempfindlich. Jetzt finde ich es eher sinnlos da es mir den Tiefschlaf wohl nimmt... deshalb schleiche ich es gerade aus.

Schlafen tu ich gerade immer, aber einfach nur weil ich komplett und absolut fertig bin.

Mit der schizotypen Störung als Diagnose kann ich wenig anfangen, da nur teils die Symptome stimmten & ich aufgrund Hochsensibilität & Stress Gene (COMT++) einfach nicht die Filterungskapazität habe.

Hallo Hallo,

wenn du Rs4680 AA (COMT) meinst,
dann hilft oft Magnesium-Citrat abends...

Falls der Homocystein-Spigel zu hoch wäre:
Methyl-folat, B12 und B6 (manchmal SAM-e mit Vorbehalt und nur kurzfristig)

Stresshormone übrigens werden durch COMT abbgebaut,... :wink:


P.S. Egal woher, aber Hochsensibilität kann durchaus auch ein Vorteil sein!...

Ein Coaching wäre meiner Meinung nach hilfreich, doch ja, ob Psychiater da immer die besten Ansprechpartner sind... vielleicht hat hier jemand eine (gute) Idee.


Und die schizotype Störung, vergiss die am besten mal. Ich glaube Cluster A Persönlichkeitsstörungen, sind oft Verlegenheitsdiagnosen, natürlich nicht immer, aber oft (hat mir ein Psychiater selber mal gesagt)... :wink:

Es wurde erwähnt, dass man die Diagnose irgendwie loswerden sollte. Würde ich persönlich sinnvoll finden und nochmals überprüfen lassen, problematisch sind eher die Auswirkungen so einer Diagnose.


Wie gehts dir jetzt?


Viele Grüße
Joseph
Das Magnesium hat mir selbst in Megadosierungen nichts gebracht als ich meine Akathisie hatte. Die medikamenteninduzierten Probleme stellen einfach alles vieles in den Schatten.

B12&B6 & Folsäure nehm ich bereits bzgl. MTHFR C677T
Stresshormone übrigens werden durch COMT abbgebaut,..
ja... und bei der AA Version 300-400% langsamer...
Ein Coaching wäre meiner Meinung nach hilfreich, doch ja, ob Psychiater da immer die besten Ansprechpartner sind... vielleicht hat hier jemand eine (gute) Idee.
Ich hab weder Energie noch genug Bewusstsein dafür wie schon erwähnt :?
Aug 27 - Sept 1, 2017 (Mirtazapin 3,5mg Tag 1, 7,5 Tag 2, 15g Tag 3 dann 7,5mg und wieder 7,5, danach Stopp (Also 5 Tage)

Sept 2017 Sporadisch Mirtazapin bei Schlafproblemen

Sept 26 - Oct 3 (Immer noch sporadisch Mirta 3,5mg, aber Sept 26 - Oct 3 Quetiapine 50mg, Vierter Tag 150mg dann 50mg dann abprubt abgesetzt (extreme Akathisie)

Oktober 6 - Oktober 30 Mirtazapine noch einige Tage genommen am Anfang des Monats um zu gucken ob Akathisie weggeht...

Now-DEZ Baclofen 5mg pro Nacht... dann stets bis 25mg angehoben, dazu Cyproheptadin 4mg für 2 Wochen dann aufgehört.

Dezember: Aufgehört mit Baclofen. Als Alternative nun flurazepam 27,4mg täglich. Baclofen nicht ausgeschlichen.

Nahm Clozapin 12,5mg ab 18 Dezember ... denke es hat direkt besser geklappt mit dem Schlaf aber ich hab vergessen ob ich es nicht jedes Mal genommen habe irgendwann oder auch mal paar Tage Aussetzer hatte... hab es aufgehört zu nehmen vor 2 Wochen glaube ich da meine Blutwerte sehr komisch aussahen... 1-2 Wochen zuvor war die Einnahme von Clozapin aber bereits sporadisch... weiß auch nicht.. durch die Benzos ist mein Gedächtnis gerade auch vollkommen im Eimer.

Sehprobleme wurden nach Absetzen von Clozapin schlimmer, sowie nach der kurzfristigen Einnahme von Quetiapin... weiß auch nicht..

Januar bis heute: Jeden Tag Flurazepam 27,4mg Tablette (halbe morgens/halbe abends)

2. Februrar bis 15.Februar: 20,55mg Flurazepam taeglich (3/4 Tablette)
16. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
17. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
18. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
19. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
20. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
21. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
22. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
23. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
24. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
25. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
26. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
27. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
28. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)

Hallowas
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Re: Sehr AKUT & Dringend Hilfe Benötigt: Leben ruiniert durch 5 Tage Mirtazapin Völlig verzweifelt!

Beitrag von Hallowas » Montag, 19.02.18, 14:55

Joseph hat geschrieben:
Samstag, 17.02.18, 2:09
Hallowas hat geschrieben:
Freitag, 16.02.18, 22:11


Ok, denke so langsam habe ich das Prinzip nun verstanden... warten und warten, egal wie weit es sich noch verschlimmert. :zombie:

Ne natürlich nicht, aber an was hast du gedacht?

Wann das Benzo dir so Schwierigkeiten bereitet, kann eine Reduktion auf 13,7 mg ja vielleicht helfen.


Hallowas hat geschrieben:
Freitag, 16.02.18, 22:11
Das mit dem Flurazepam scheint soweit zu klappen.. ich gehe jetzt auf die Hälfte runter und schau was mein Körper sagt, ich denk das wird schwieriger. Habe nur Angst dass es mich aufgrund der neuen Überreizung wieder tiefer in diese "Bewusstlosigkeit" schickt... wo ich noch weniger Bewusstsein habe aber trotzdem wachgehalten werde aufgrund der extremen ZNS Überreizung... d.h. ich bekomme noch weniger um mich rum mit, es ist jetzt schon sehr grenzwertig. :/
Kuck doch mal wie es mit der tieferen Dosis Flurazepam 13,7 mg & etwas Melatonin geht.
Drück dir mal die Daumen, ganz fest! :)


Du musst vielleicht verstehten, dir hier kaum jemand Ratschläge geben kann, als eine weitere Überreizung zu vermeiden, schon alleine wegen der Intensität wie du die Symptome gerade beschreibst.

Hast du irgendeine Bezugsperson?


VG
13,7 fühlt sich gerade zu hart an... ich denke jeden zweiten Tag an 13,7 und dazu Melatonin.

Habe keine Bezugsperson die meine Probleme versteht... das sind Hauptsächlich mein Bewusstsein & meine massiven Augenprobleme..
Aug 27 - Sept 1, 2017 (Mirtazapin 3,5mg Tag 1, 7,5 Tag 2, 15g Tag 3 dann 7,5mg und wieder 7,5, danach Stopp (Also 5 Tage)

Sept 2017 Sporadisch Mirtazapin bei Schlafproblemen

Sept 26 - Oct 3 (Immer noch sporadisch Mirta 3,5mg, aber Sept 26 - Oct 3 Quetiapine 50mg, Vierter Tag 150mg dann 50mg dann abprubt abgesetzt (extreme Akathisie)

Oktober 6 - Oktober 30 Mirtazapine noch einige Tage genommen am Anfang des Monats um zu gucken ob Akathisie weggeht...

Now-DEZ Baclofen 5mg pro Nacht... dann stets bis 25mg angehoben, dazu Cyproheptadin 4mg für 2 Wochen dann aufgehört.

Dezember: Aufgehört mit Baclofen. Als Alternative nun flurazepam 27,4mg täglich. Baclofen nicht ausgeschlichen.

Nahm Clozapin 12,5mg ab 18 Dezember ... denke es hat direkt besser geklappt mit dem Schlaf aber ich hab vergessen ob ich es nicht jedes Mal genommen habe irgendwann oder auch mal paar Tage Aussetzer hatte... hab es aufgehört zu nehmen vor 2 Wochen glaube ich da meine Blutwerte sehr komisch aussahen... 1-2 Wochen zuvor war die Einnahme von Clozapin aber bereits sporadisch... weiß auch nicht.. durch die Benzos ist mein Gedächtnis gerade auch vollkommen im Eimer.

Sehprobleme wurden nach Absetzen von Clozapin schlimmer, sowie nach der kurzfristigen Einnahme von Quetiapin... weiß auch nicht..

Januar bis heute: Jeden Tag Flurazepam 27,4mg Tablette (halbe morgens/halbe abends)

2. Februrar bis 15.Februar: 20,55mg Flurazepam taeglich (3/4 Tablette)
16. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
17. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
18. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
19. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
20. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
21. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
22. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
23. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
24. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
25. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
26. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
27. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
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Registriert: Dienstag, 10.10.17, 19:10

Re: Sehr AKUT & Dringend Hilfe Benötigt: Leben ruiniert durch 5 Tage Mirtazapin Völlig verzweifelt!

Beitrag von Hallowas » Montag, 19.02.18, 14:59

Joseph hat geschrieben:
Samstag, 17.02.18, 16:00
Hallowas hat geschrieben:
Freitag, 16.02.18, 22:03


Mit der schizotypen Störung als Diagnose kann ich wenig anfangen, da nur teils die Symptome stimmten & ich aufgrund Hochsensibilität & Stress Gene (COMT++) einfach nicht die Filterungskapazität habe.

Hallo Hallowas,


na alles klar bei dir?

Etwas wollte ich dir noch sagen was mir wichtig ist. Persönlich bin ich von personlisierter Medizin, auf genetischer Basis überzeugt. Dass die Pharmafirmen im Moment nicht wirklich daran intressiert sind, Forschung auf dem Gebiet voranzutreiben ist doch klar (die wollen halt Kohle...)

Du hast COMT++ erwähnt:

Mein Vater ist COMT++ & meine Muttre COMT-- (und ich logischerweise COMT+-).
Er hatte nie Depressionen und ist relativ stressresistent.

Daher 3 take-home Messages:

a) Der Genotyp kann eine Prädisposition anzeigen, aber der Trigger... wird meiner Meinung nach von der Umwelt gezogen

b) Personalisierte Medizin auf genetischer Basis und steckt noch in den Anfängen, daher is es schwierig sich nur auf 1 Allel zu beziehen
(aber ich finde es geht in die richtige Richtung)

c) nochmals zu a),

Ich bin aber auch überzeugt, dass menschliche Unterstützung nicht zu ersetzen ist.

Es gibt Menschen die mit traumatischen Erlebnissen besser umgehen können. Das kann natürlich auch genetisch bedingt sein... Aber ich denke eher das eine unterstüzende Umgebung, auch durch Genetik nicht zu ersetzen ist.


Wenn ein Benzo kurzfristig stabilisierend wirkt, finde ich das besser als durchzudrehen. Aber wenn es dir immer schlechter geht, würde ich notfalls doch überlegen zu mehreren Psychiatern zu gehen und schauen,

ob da einer drunter ist, der dir vielleicht zusagt.


VG
a) Epigenetik, ist mir schon klar... nur mit den Medikamenten ändert sich nochmal alles...

b) klar... gibt ja noch viele andere

c) Menschliche Unterstützung ist schön und gut, aber nicht wenn die Person dein spezifisches Problem kennt vor allem wenn es hier um Psychopharmaka geht und die Probleme nahezu unsichtbar sind... wenn man ne klare Krankheit hat ist es was anderes.. & das was die Medikamente anstellen ist meiner Meinung nach 1000 mal schlimmer als etwas Handfestes zu haben.
Aug 27 - Sept 1, 2017 (Mirtazapin 3,5mg Tag 1, 7,5 Tag 2, 15g Tag 3 dann 7,5mg und wieder 7,5, danach Stopp (Also 5 Tage)

Sept 2017 Sporadisch Mirtazapin bei Schlafproblemen

Sept 26 - Oct 3 (Immer noch sporadisch Mirta 3,5mg, aber Sept 26 - Oct 3 Quetiapine 50mg, Vierter Tag 150mg dann 50mg dann abprubt abgesetzt (extreme Akathisie)

Oktober 6 - Oktober 30 Mirtazapine noch einige Tage genommen am Anfang des Monats um zu gucken ob Akathisie weggeht...

Now-DEZ Baclofen 5mg pro Nacht... dann stets bis 25mg angehoben, dazu Cyproheptadin 4mg für 2 Wochen dann aufgehört.

Dezember: Aufgehört mit Baclofen. Als Alternative nun flurazepam 27,4mg täglich. Baclofen nicht ausgeschlichen.

Nahm Clozapin 12,5mg ab 18 Dezember ... denke es hat direkt besser geklappt mit dem Schlaf aber ich hab vergessen ob ich es nicht jedes Mal genommen habe irgendwann oder auch mal paar Tage Aussetzer hatte... hab es aufgehört zu nehmen vor 2 Wochen glaube ich da meine Blutwerte sehr komisch aussahen... 1-2 Wochen zuvor war die Einnahme von Clozapin aber bereits sporadisch... weiß auch nicht.. durch die Benzos ist mein Gedächtnis gerade auch vollkommen im Eimer.

Sehprobleme wurden nach Absetzen von Clozapin schlimmer, sowie nach der kurzfristigen Einnahme von Quetiapin... weiß auch nicht..

Januar bis heute: Jeden Tag Flurazepam 27,4mg Tablette (halbe morgens/halbe abends)

2. Februrar bis 15.Februar: 20,55mg Flurazepam taeglich (3/4 Tablette)
16. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
17. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
18. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
19. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
20. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
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23. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
24. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
25. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
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28. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)

Eva

Re: Sehr AKUT & Dringend Hilfe Benötigt: Leben ruiniert durch 5 Tage Mirtazapin Völlig verzweifelt!

Beitrag von Eva » Montag, 19.02.18, 15:12

Hallo,
Menschliche Unterstützung ist schön und gut, aber nicht wenn die Person dein spezifisches Problem kennt vor allem wenn es hier um Psychopharmaka geht und die Probleme nahezu unsichtbar sind... wenn man ne klare Krankheit hat ist es was anderes.. & das was die Medikamente anstellen ist meiner Meinung nach 1000 mal schlimmer als etwas Handfestes zu haben.
Das hatte ich früher auch: bei allem sehr schnell ein "Aber...", das den möglichen Fortlauf gleich aushebelte.

Das "Klick" zur Veränderung war bei mir die intuitive Erkenntnis, dass ich wirklich bereit werden musste, Unangenehmes im Entzug ohne Widerstand auf mich zu nehmen. Solange ich mich im permanten Modus: "Aber ich will möglichst nicht leiden!" befand, saß ich fest und "gemütlich" in der Falle.

Ich würde mir die menschliche Unterstützung, vielleicht entgegen aller Wahrscheinlichkeit, trotzdem offenhalten, vor allem, wenn so viele Alternativen nicht bestehen.

Grüße, Eva
Zuletzt geändert von Eva am Montag, 19.02.18, 15:15, insgesamt 1-mal geändert.

Hallowas
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Re: Sehr AKUT & Dringend Hilfe Benötigt: Leben ruiniert durch 5 Tage Mirtazapin Völlig verzweifelt!

Beitrag von Hallowas » Montag, 19.02.18, 15:15

anstatt Energie, die geblieben ist oder zeitweise vorhanden
zu nutzen um sich abzulenken
das zu tun, was zu dieser Zeit möglich ist.

Gruss,
Katharina
Mein größtes Hobby & Ablenkung ist Lesen... wenn man aber von Woche zu Woche schlechter sieht & der Augenarzt die Ursache nicht findet?

Gut, ich kann ja Hörbücher anhören... aber 5 Monate lang zusehen wie man immer schlechter sieht & es wohl kein Augenproblem ist & der Sehtest gut ausfällt?

Ich bin gestern fast die Wände hochgeklettert weil ich das einfach nicht glauben kann wie weit das denn noch gehen kann nachdem 5 Monate um sind und ich die verursachenden Tabletten keinen Monat genommen habe...bzw unregelmäßig & Tage...

Dann noch das Bewusstsein.... das es immer mehr schwindet und man nichts mehr mitbekommt und vollkommen abgekapselt ist... ich gehe spazieren... lenke mich ab... aber ich komme mit dieser Ungewissheit nicht zurecht... jede weitere Woche ist kaum aushaltbar & noch mehr niederschmetternd als die Woche zuvor... weil die Biochemische Abwärtsspirale, Medikamentenschädigung oder ZNS oder was auch ummer ihr eigenes Ding macht...und das gleiche Woche für Woche... wo bleibt denn da noch Raum übrig um sich abzulenken wenn man das stets vor sich sieht..
Aug 27 - Sept 1, 2017 (Mirtazapin 3,5mg Tag 1, 7,5 Tag 2, 15g Tag 3 dann 7,5mg und wieder 7,5, danach Stopp (Also 5 Tage)

Sept 2017 Sporadisch Mirtazapin bei Schlafproblemen

Sept 26 - Oct 3 (Immer noch sporadisch Mirta 3,5mg, aber Sept 26 - Oct 3 Quetiapine 50mg, Vierter Tag 150mg dann 50mg dann abprubt abgesetzt (extreme Akathisie)

Oktober 6 - Oktober 30 Mirtazapine noch einige Tage genommen am Anfang des Monats um zu gucken ob Akathisie weggeht...

Now-DEZ Baclofen 5mg pro Nacht... dann stets bis 25mg angehoben, dazu Cyproheptadin 4mg für 2 Wochen dann aufgehört.

Dezember: Aufgehört mit Baclofen. Als Alternative nun flurazepam 27,4mg täglich. Baclofen nicht ausgeschlichen.

Nahm Clozapin 12,5mg ab 18 Dezember ... denke es hat direkt besser geklappt mit dem Schlaf aber ich hab vergessen ob ich es nicht jedes Mal genommen habe irgendwann oder auch mal paar Tage Aussetzer hatte... hab es aufgehört zu nehmen vor 2 Wochen glaube ich da meine Blutwerte sehr komisch aussahen... 1-2 Wochen zuvor war die Einnahme von Clozapin aber bereits sporadisch... weiß auch nicht.. durch die Benzos ist mein Gedächtnis gerade auch vollkommen im Eimer.

Sehprobleme wurden nach Absetzen von Clozapin schlimmer, sowie nach der kurzfristigen Einnahme von Quetiapin... weiß auch nicht..

Januar bis heute: Jeden Tag Flurazepam 27,4mg Tablette (halbe morgens/halbe abends)

2. Februrar bis 15.Februar: 20,55mg Flurazepam taeglich (3/4 Tablette)
16. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
17. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
18. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
19. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
20. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
21. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
22. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
23. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
24. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
25. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
26. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
27. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
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Eva

Re: Sehr AKUT & Dringend Hilfe Benötigt: Leben ruiniert durch 5 Tage Mirtazapin Völlig verzweifelt!

Beitrag von Eva » Montag, 19.02.18, 15:18

Und nochmal hallo,
Ich bin gestern fast die Wände hochgeklettert weil ich das einfach nicht glauben kann wie weit das denn noch gehen kann nachdem 5 Monate um sind und ich die verursachenden Tabletten keinen Monat genommen habe...bzw unregelmäßig & Tage...
Das bestätigt gerade meine These meines Beitrags oben: das "Einfach nicht glauben können" bringt in den permanenten Widerstand ...

Es ist, was es ist. Da bestehen momentan einfach Fakten. Damit müssen wir arbeiten, nicht mit dem, was nicht sein kann oder darf.

Gruß, Eva

Hallowas
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Re: Sehr AKUT & Dringend Hilfe Benötigt: Leben ruiniert durch 5 Tage Mirtazapin Völlig verzweifelt!

Beitrag von Hallowas » Montag, 19.02.18, 15:19

Wenn ein Benzo kurzfristig stabilisierend wirkt, finde ich das besser als durchzudrehen. Aber wenn es dir immer schlechter geht, würde ich notfalls doch überlegen zu mehreren Psychiatern zu gehen und schauen,

ob da einer drunter ist, der dir vielleicht zusagt.


VG
Ich war schon bei mehreren Psychiatern und Neurologen & Ärzten... mein Problem kommt angeblich nicht von den Medikamenten sondern von der Krankheit, was absoluter Schwachsinn hoch 10 ist. Meine Krankheit entstand erst durch die Medikamente & ich sehe ja dass ich krank bin weil oben was kaputt ist, was ich davor nicht sah, weil ich da noch Lebensfreude & täglich lächeln konnte & sich alles so angefühlt hat wie es sich anfühlen soll, was es jetzt überhaupt nicht tut.
Aug 27 - Sept 1, 2017 (Mirtazapin 3,5mg Tag 1, 7,5 Tag 2, 15g Tag 3 dann 7,5mg und wieder 7,5, danach Stopp (Also 5 Tage)

Sept 2017 Sporadisch Mirtazapin bei Schlafproblemen

Sept 26 - Oct 3 (Immer noch sporadisch Mirta 3,5mg, aber Sept 26 - Oct 3 Quetiapine 50mg, Vierter Tag 150mg dann 50mg dann abprubt abgesetzt (extreme Akathisie)

Oktober 6 - Oktober 30 Mirtazapine noch einige Tage genommen am Anfang des Monats um zu gucken ob Akathisie weggeht...

Now-DEZ Baclofen 5mg pro Nacht... dann stets bis 25mg angehoben, dazu Cyproheptadin 4mg für 2 Wochen dann aufgehört.

Dezember: Aufgehört mit Baclofen. Als Alternative nun flurazepam 27,4mg täglich. Baclofen nicht ausgeschlichen.

Nahm Clozapin 12,5mg ab 18 Dezember ... denke es hat direkt besser geklappt mit dem Schlaf aber ich hab vergessen ob ich es nicht jedes Mal genommen habe irgendwann oder auch mal paar Tage Aussetzer hatte... hab es aufgehört zu nehmen vor 2 Wochen glaube ich da meine Blutwerte sehr komisch aussahen... 1-2 Wochen zuvor war die Einnahme von Clozapin aber bereits sporadisch... weiß auch nicht.. durch die Benzos ist mein Gedächtnis gerade auch vollkommen im Eimer.

Sehprobleme wurden nach Absetzen von Clozapin schlimmer, sowie nach der kurzfristigen Einnahme von Quetiapin... weiß auch nicht..

Januar bis heute: Jeden Tag Flurazepam 27,4mg Tablette (halbe morgens/halbe abends)

2. Februrar bis 15.Februar: 20,55mg Flurazepam taeglich (3/4 Tablette)
16. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
17. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
18. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
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Hallowas
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Re: Sehr AKUT & Dringend Hilfe Benötigt: Leben ruiniert durch 5 Tage Mirtazapin Völlig verzweifelt!

Beitrag von Hallowas » Montag, 19.02.18, 15:24

Eva hat geschrieben:
Montag, 19.02.18, 15:18
Und nochmal hallo,
Ich bin gestern fast die Wände hochgeklettert weil ich das einfach nicht glauben kann wie weit das denn noch gehen kann nachdem 5 Monate um sind und ich die verursachenden Tabletten keinen Monat genommen habe...bzw unregelmäßig & Tage...
Das bestätigt gerade meine These meines Beitrags oben: das "Einfach nicht glauben können" bringt in den permanenten Widerstand ...

Es ist, was es ist. Da bestehen momentan einfach Fakten. Damit müssen wir arbeiten, nicht mit dem, was nicht sein kann oder darf.

Gruß, Eva
Hast Recht, aber diese Ungewissheit macht mich wahnsinnig.
Aug 27 - Sept 1, 2017 (Mirtazapin 3,5mg Tag 1, 7,5 Tag 2, 15g Tag 3 dann 7,5mg und wieder 7,5, danach Stopp (Also 5 Tage)

Sept 2017 Sporadisch Mirtazapin bei Schlafproblemen

Sept 26 - Oct 3 (Immer noch sporadisch Mirta 3,5mg, aber Sept 26 - Oct 3 Quetiapine 50mg, Vierter Tag 150mg dann 50mg dann abprubt abgesetzt (extreme Akathisie)

Oktober 6 - Oktober 30 Mirtazapine noch einige Tage genommen am Anfang des Monats um zu gucken ob Akathisie weggeht...

Now-DEZ Baclofen 5mg pro Nacht... dann stets bis 25mg angehoben, dazu Cyproheptadin 4mg für 2 Wochen dann aufgehört.

Dezember: Aufgehört mit Baclofen. Als Alternative nun flurazepam 27,4mg täglich. Baclofen nicht ausgeschlichen.

Nahm Clozapin 12,5mg ab 18 Dezember ... denke es hat direkt besser geklappt mit dem Schlaf aber ich hab vergessen ob ich es nicht jedes Mal genommen habe irgendwann oder auch mal paar Tage Aussetzer hatte... hab es aufgehört zu nehmen vor 2 Wochen glaube ich da meine Blutwerte sehr komisch aussahen... 1-2 Wochen zuvor war die Einnahme von Clozapin aber bereits sporadisch... weiß auch nicht.. durch die Benzos ist mein Gedächtnis gerade auch vollkommen im Eimer.

Sehprobleme wurden nach Absetzen von Clozapin schlimmer, sowie nach der kurzfristigen Einnahme von Quetiapin... weiß auch nicht..

Januar bis heute: Jeden Tag Flurazepam 27,4mg Tablette (halbe morgens/halbe abends)

2. Februrar bis 15.Februar: 20,55mg Flurazepam taeglich (3/4 Tablette)
16. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
17. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
18. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
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Joseph
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Re: Sehr AKUT & Dringend Hilfe Benötigt: Leben ruiniert durch 5 Tage Mirtazapin Völlig verzweifelt!

Beitrag von Joseph » Montag, 19.02.18, 18:34

Hallowas hat geschrieben:
Montag, 19.02.18, 15:19


Ich war schon bei mehreren Psychiatern und Neurologen & Ärzten... mein Problem kommt angeblich nicht von den Medikamenten sondern von der Krankheit, was absoluter Schwachsinn hoch 10 ist. Meine Krankheit entstand erst durch die Medikamente & ich sehe ja dass ich krank bin weil oben was kaputt ist, was ich davor nicht sah, weil ich da noch Lebensfreude & täglich lächeln konnte & sich alles so angefühlt hat wie es sich anfühlen soll, was es jetzt überhaupt nicht tut.

Schwachsinn ist, das Psychiater, auf Deutsch: Nervenheilärzte, die Probleme der Menschen nicht Ernst nehmen
(oder nicht Ernst nehmen können, aufgrund von S3-Richtlinien die von der Pharmaindustrie diktiert werden)

Woher die Symptome kommen ist mir persönlich primär egal, wichtig ist, dass sie wieder weggehen :)

Jo, hat sich das Ganze etwas stabilisiert bei dir (auch wenn auf tiefem Niveau) oder gehts immernoch bergab?


Viele Grüße
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Diagnose: ADS

Methylphenidat abgesetzt
Quetiapin (ehem. Schlafstörungen) abgesetzt

Aktuell:

Modafinil
100 - 100 - 0 - 0

(soll keine Empfehlung sein, aber ich persönlich komme damit zurecht)

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Re: Sehr AKUT & Dringend Hilfe Benötigt: Leben ruiniert durch 5 Tage Mirtazapin Völlig verzweifelt!

Beitrag von Joseph » Montag, 19.02.18, 19:30

Hallowas hat geschrieben:
Montag, 19.02.18, 14:54


B12&B6 & Folsäure nehm ich bereits bzgl. MTHFR C677T
Methyl-Folat & Methyl-B12 oder das gut methylierbare Hydroxycobalabin (Vitamin B12).



MTHFR C677T,
Genotyp TT kann die Folsäure gar nicht richtig verwerten...



Aber ich würde schon vorher den Homocystein-Spiegel messen, anstatt einfach so drauflos zu supplementieren!
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Re: Sehr AKUT & Dringend Hilfe Benötigt: Leben ruiniert durch 5 Tage Mirtazapin Völlig verzweifelt!

Beitrag von Hallowas » Dienstag, 20.02.18, 0:02

Joseph hat geschrieben:
Montag, 19.02.18, 18:34
Hallowas hat geschrieben:
Montag, 19.02.18, 15:19


Ich war schon bei mehreren Psychiatern und Neurologen & Ärzten... mein Problem kommt angeblich nicht von den Medikamenten sondern von der Krankheit, was absoluter Schwachsinn hoch 10 ist. Meine Krankheit entstand erst durch die Medikamente & ich sehe ja dass ich krank bin weil oben was kaputt ist, was ich davor nicht sah, weil ich da noch Lebensfreude & täglich lächeln konnte & sich alles so angefühlt hat wie es sich anfühlen soll, was es jetzt überhaupt nicht tut.

Schwachsinn ist, das Psychiater, auf Deutsch: Nervenheilärzte, die Probleme der Menschen nicht Ernst nehmen
(oder nicht Ernst nehmen können, aufgrund von S3-Richtlinien die von der Pharmaindustrie diktiert werden)

Woher die Symptome kommen ist mir persönlich primär egal, wichtig ist, dass sie wieder weggehen :)

Jo, hat sich das Ganze etwas stabilisiert bei dir (auch wenn auf tiefem Niveau) oder gehts immernoch bergab?


Viele Grüße
Da haste Recht, soweit konnte ich mit den jetzigem Zustand nicht denken.

Es geht weiterhin relativ automatisch bergab... geht's ja schon seit 5 Monaten, ich hab so ziemlich alles versucht in der Zeit was ich dachte was helfen könnte... konnte nicht entgegenwirken... Ich kann mich nur für jede vergangene Woche innerhalb der letzten 5 Monate zitieren... dass es "wieder schlimmer geworden ist"...

Neben den massiven Sehstörungen die ebenfalls Woche für Woche progressierten kannst du vielleicht mein Hauptproblem in der Zusammenfassung von Anfang bis Ende hier durchlesen, wenn du Zeit & Lust hast ... vielleicht fällt dir was ein...

http://www.longecity.org/forum/topic/99 ... meostasis/

Ist auf Englisch, denke sollte für dich kein Problem sein wenn du dich mit dem ganzen Genkram auskennst... hab dort heute mal gepostet um eventuell biochemisch Feedback zu bekommen.
Aug 27 - Sept 1, 2017 (Mirtazapin 3,5mg Tag 1, 7,5 Tag 2, 15g Tag 3 dann 7,5mg und wieder 7,5, danach Stopp (Also 5 Tage)

Sept 2017 Sporadisch Mirtazapin bei Schlafproblemen

Sept 26 - Oct 3 (Immer noch sporadisch Mirta 3,5mg, aber Sept 26 - Oct 3 Quetiapine 50mg, Vierter Tag 150mg dann 50mg dann abprubt abgesetzt (extreme Akathisie)

Oktober 6 - Oktober 30 Mirtazapine noch einige Tage genommen am Anfang des Monats um zu gucken ob Akathisie weggeht...

Now-DEZ Baclofen 5mg pro Nacht... dann stets bis 25mg angehoben, dazu Cyproheptadin 4mg für 2 Wochen dann aufgehört.

Dezember: Aufgehört mit Baclofen. Als Alternative nun flurazepam 27,4mg täglich. Baclofen nicht ausgeschlichen.

Nahm Clozapin 12,5mg ab 18 Dezember ... denke es hat direkt besser geklappt mit dem Schlaf aber ich hab vergessen ob ich es nicht jedes Mal genommen habe irgendwann oder auch mal paar Tage Aussetzer hatte... hab es aufgehört zu nehmen vor 2 Wochen glaube ich da meine Blutwerte sehr komisch aussahen... 1-2 Wochen zuvor war die Einnahme von Clozapin aber bereits sporadisch... weiß auch nicht.. durch die Benzos ist mein Gedächtnis gerade auch vollkommen im Eimer.

Sehprobleme wurden nach Absetzen von Clozapin schlimmer, sowie nach der kurzfristigen Einnahme von Quetiapin... weiß auch nicht..

Januar bis heute: Jeden Tag Flurazepam 27,4mg Tablette (halbe morgens/halbe abends)

2. Februrar bis 15.Februar: 20,55mg Flurazepam taeglich (3/4 Tablette)
16. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
17. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
18. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
19. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
20. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
21. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
22. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
23. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
24. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
25. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
26. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
27. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
28. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)

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Re: Sehr AKUT & Dringend Hilfe Benötigt: Leben ruiniert durch 5 Tage Mirtazapin Völlig verzweifelt!

Beitrag von Hallowas » Dienstag, 20.02.18, 0:12

Joseph hat geschrieben:
Montag, 19.02.18, 19:30
Hallowas hat geschrieben:
Montag, 19.02.18, 14:54


B12&B6 & Folsäure nehm ich bereits bzgl. MTHFR C677T
Methyl-Folat & Methyl-B12 oder das gut methylierbare Hydroxycobalabin (Vitamin B12).

Adenosyl/Hydroxo/Methyl & Methyl-Folat.
Aber ich würde schon vorher den Homocystein-Spiegel messen, anstatt einfach so drauflos zu supplementieren!
Hab ich mehrmals. Ich supplementiere auch nicht regelmäßig. Das mach ich oft je nach Fleischkonsum.
MTHFR C677T,
Genotyp TT kann die Folsäure gar nicht richtig verwerten...
Das ist bekannt, ja.
Aug 27 - Sept 1, 2017 (Mirtazapin 3,5mg Tag 1, 7,5 Tag 2, 15g Tag 3 dann 7,5mg und wieder 7,5, danach Stopp (Also 5 Tage)

Sept 2017 Sporadisch Mirtazapin bei Schlafproblemen

Sept 26 - Oct 3 (Immer noch sporadisch Mirta 3,5mg, aber Sept 26 - Oct 3 Quetiapine 50mg, Vierter Tag 150mg dann 50mg dann abprubt abgesetzt (extreme Akathisie)

Oktober 6 - Oktober 30 Mirtazapine noch einige Tage genommen am Anfang des Monats um zu gucken ob Akathisie weggeht...

Now-DEZ Baclofen 5mg pro Nacht... dann stets bis 25mg angehoben, dazu Cyproheptadin 4mg für 2 Wochen dann aufgehört.

Dezember: Aufgehört mit Baclofen. Als Alternative nun flurazepam 27,4mg täglich. Baclofen nicht ausgeschlichen.

Nahm Clozapin 12,5mg ab 18 Dezember ... denke es hat direkt besser geklappt mit dem Schlaf aber ich hab vergessen ob ich es nicht jedes Mal genommen habe irgendwann oder auch mal paar Tage Aussetzer hatte... hab es aufgehört zu nehmen vor 2 Wochen glaube ich da meine Blutwerte sehr komisch aussahen... 1-2 Wochen zuvor war die Einnahme von Clozapin aber bereits sporadisch... weiß auch nicht.. durch die Benzos ist mein Gedächtnis gerade auch vollkommen im Eimer.

Sehprobleme wurden nach Absetzen von Clozapin schlimmer, sowie nach der kurzfristigen Einnahme von Quetiapin... weiß auch nicht..

Januar bis heute: Jeden Tag Flurazepam 27,4mg Tablette (halbe morgens/halbe abends)

2. Februrar bis 15.Februar: 20,55mg Flurazepam taeglich (3/4 Tablette)
16. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
17. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
18. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
19. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
20. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
21. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
22. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
23. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
24. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
25. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
26. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
27. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
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Re: Sehr AKUT & Dringend Hilfe Benötigt: Leben ruiniert durch 5 Tage Mirtazapin Völlig verzweifelt!

Beitrag von Hallowas » Donnerstag, 01.03.18, 12:10

Update:

Ich dachte ich teile mal mit wie es bisher weiterging, soweit Neuroplastizität das Lesen ermöglicht.

Ich war gestern zu vierten Mal in der Augenklinik und habe mich nochmal durchchecken lassen und mein Problem & die Dringlichkeit geschildert. Nach einer ERG Untersuchung & nach dem auch sonst alles völlig in Ordnung war & ich 100 mal mein Problem geschildert habe bin ich bei einem Arzt gelandet der endlich ein bisschen ein Lichtblick war...

Ich glaube ich habe fast eine halbe Stunde mit ihm gesprochen. Er meinte bloß dass es mein spezifisches Augenproblem d.h. das Fokussieren & weniger werden dessen was ich mit den Augen fokussiere eine Wahrnehmunggstörung verursacht durch die Antidepressiva ist... selbst wenn es 5 Monate oder sonst wann her ist.

Der Arzt hatte schon ettliche Fälle wie mich dort, erklärte er & hat oft nur die selben Beobachtungen gemacht. Organisch & neurologisch alles in Ordnung... aber teils sehr bizarre, unerklärliche Sehstörungen, können durch Psychopharmaka verursacht werden.

Da er sehr viele Leute direkt von der Psychiatrie ins Sprechzimmer bekommt kann er das bestätigen dass es wohl eine Wahrnehmungsstörung ist da Rezeptoren/Weiterleitung/Verarbeitung im Hirn verändert worden sind.

Er hat mich sehr ernst genommen und hat mich nicht nach Diagnosen usw. gefragt... ich habe ihm nur geschildert ich hatte eine Schlafstörung und er konnte mein Problem völlig nachvollziehen da seine Frau auch Probleme bekommen hat welche nach Medikamenten 100 mal schlimmer geworden sind & das dann die Sinne einfach quasi komplett verzerrt werden können.

Ich hab ihm geschildert wie enorm belastend, einschränkend und bizarr ich die Sehstörungen finde und er konnte mir das nur bestätigen und hatte vollständiges Verständnis dafür dass das wohl ganz normal scheint und er das schon öfters gehört hat.

Er versicherte mir auch das man neurologisch wohl auch nichts finden wird weil es ein Wahrnehmungsproblem ist.... d.h. MRT/EEG wird normal sein... naja.. ich hab ihm auch gesagt dass ich im Dezember ein MRT hatte welches... normal war...

Er meinte dann ich sollte doch zur Psychologin & Psychiaterin gehen die mir das Medikament verschrieben hat, die sollten ja wohl am besten wissen welche Nebenwirkungen & Wahrnehmungs/Sinnesstörungen diese Medikamente auslösen können... weil das nicht sein Fachgebiet ist.

Naja, das war zumindest nach der ganzen Augenarztodyssee mal ein Lichtblick & ich denke das Thema ist soweit abgeschlossen.

Am Tag zuvor habe ich auch mein Gleichgewichtsorgan prüfen lassen da ich all die Symptome eines Gleichgewichtsorganausfalls habe:

https://ivrt.de/vestibular-erkrankungen.html

Da war ich auch vollkommen baff als man mir sagte dass auch dort organisch alles vollkommen normal ist!

Auch als ich der völligen Überzeugung war ich leide an einer frontotemporalen Demenz wo sich meine Hirnmasse abbaut... was nach Absetzen vom Mirtazapin anfing & wo alle Symptome völlig übereinstimmten & weswegen ich in die Psychiatrie gegangen bin weil ich dachte ich habe MS weil ich die Symptome & Anzeichen habe... alles negativ... Hirn MRT zeigt volle Hirnmasse... Nervenwasseruntersuchung zeigt auch nichts...

Und worauf ich nun hängengeblieben bin sind die Medikamente... niemals dachte ich dass so etwas überhaupt möglich ist...

Die ganzen Sinne sind entweder lahmgelegt oder verzerrt... wirklich nicht ein einzelnes Organ... sondern so gut wie alles... was ich jedoch halbwegs zurück habe ist meine Fähigkeit zu kommunizeren... die war kurz nach dem Absetzen des Mirtazapins auch vollkommen weg... für Monate..

Das einzige Problem dass ich habe ist dass die Sehstörungen einfach weiterhin sich verschlechtern, dass es immer schwerer wird zu kompensieren, ich schreibe & lese jedes mal ganz anders weil ich nicht ausreichend fokussieren kann & nur Teile scharf erscheinen....

Dann habe ich die letzten Wochen auch gemerkt dass ich massive Orientierungsstörungen habe... ich komme mir in unbekannten Umgebungen vor wie im Labyrinth und bekomme schnell Panik und kann Räume nicht verarbeiten...

Die letzten Tage bzw. Woche ist es auch so dass ich beim kommunizieren mein Gegenüber nicht lokalisieren kann... ich kanns nicht beschreiben... d.h. jemand sitzt da und ich rede... aber in meinem Gehirn kommt das Signal nicht an dass die Person da sitzt und meine Augen & die ganze Verarbeitung kommt komplett matschig im Hirn an...

Mein Hören ist auch komplett verzerrt, ich höre ein Geräusch aus der Küche... obwohl es im Bad ist...

Während meine ganzen Sinne so extrem verzerrt sind bin ich durch Neuroplastizität aber doch noch von außen sprachlich so funktionstüchtig dass mir das die Leute überhaupt nicht abkaufen dass ich irgendein Problem habe, obwohl die Verzerrung so massiv ist...

Als wäre das nicht genug... mein Gehirn hält mich immer noch ständig wach... ich hatte immer noch seit den 5 Monaten noch keinen selbstregulierenden Schlaf wie ich das zuvor konnte & dass sich der Körper im Gleichstand die Energie zurückholt die im ausgeht...

Es kommt mir so vor ich hätte keinerlei Schlafphasen... ich lieg da und hab nur Träume oder bin weg aber mein Gehirn ist nie ganz aus...

Ich komme immer tiefer in diesen Zustand zwischen Wachsein/Traum/Schlafen rein... das geht seit 5 Monaten und mittlerweile ist es echt schon der reine Wahnsinn dass ich überhaupt noch existiere... vor allem dass ich völlig wach nach aussem rüber kommen kann...

Ich werde immer besser darin in diesem Zustand zu navigieren... aber der Zustand an sich wird weiterhin schlimmer...

Ich wollte fragen ob ich es nicht vielleicht doch versuchen sollte das Mirtazapin in Krümeln einzudosieren & schauen was passiert, weil nach 5 Monate immer noch keine Woche vergangen ist wo sich mein Zustand etwas stabilisiert hat, worauf ich mich erholen kann & sagen kann "Hey,... jetzt hab ich mal Ruhe, so bleibt das jetzt und ich brauch nicht weiter durchdrehen"... es sind 5 Monate rum... Ich habe die Tabletten keinen Monat genommen... meine Sinne & deren weitere Verzerrung oder "schlechter werden" & die Wachheit, das Gefühl jeden Tag aufzustehen und seit Ewigkeiten wach gewesen zu sein & der Nichtschlaf treiben mich in den Wahnsinn während ich nach Außenhin völlige Funktionsstüchtigkeit demonstriere...

Ich weiß mittlerweile nicht ob ich lachen oder weinen soll. Momentan lache ich weil ich die Situation einfach nicht mehr verarbeiten kann. Spätestens heute Abend aber werde ich wieder so tief im Zustand zwischen Wach/Schlaf stecken (es wird abends immer schlimmer) dass mir das innerlich einfach die Sprache verschlägt da man in diesem Zustand eigentlich nicht wach sein kann... & dass sich das Gehirn sich auch noch daran anpasst... Woche für Woche... das ist noch mehr Hammer... ich weiß überhaupt nicht mehr was "normal" ist... ich weiß nur dass es extrem anders ist als das was ich gerade von Tag zu Tag erfahre & wie tief das noch gehen soll... Es ist einfach nur noch ein Witz.
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JamiepadmaBittchenOliver
Aug 27 - Sept 1, 2017 (Mirtazapin 3,5mg Tag 1, 7,5 Tag 2, 15g Tag 3 dann 7,5mg und wieder 7,5, danach Stopp (Also 5 Tage)

Sept 2017 Sporadisch Mirtazapin bei Schlafproblemen

Sept 26 - Oct 3 (Immer noch sporadisch Mirta 3,5mg, aber Sept 26 - Oct 3 Quetiapine 50mg, Vierter Tag 150mg dann 50mg dann abprubt abgesetzt (extreme Akathisie)

Oktober 6 - Oktober 30 Mirtazapine noch einige Tage genommen am Anfang des Monats um zu gucken ob Akathisie weggeht...

Now-DEZ Baclofen 5mg pro Nacht... dann stets bis 25mg angehoben, dazu Cyproheptadin 4mg für 2 Wochen dann aufgehört.

Dezember: Aufgehört mit Baclofen. Als Alternative nun flurazepam 27,4mg täglich. Baclofen nicht ausgeschlichen.

Nahm Clozapin 12,5mg ab 18 Dezember ... denke es hat direkt besser geklappt mit dem Schlaf aber ich hab vergessen ob ich es nicht jedes Mal genommen habe irgendwann oder auch mal paar Tage Aussetzer hatte... hab es aufgehört zu nehmen vor 2 Wochen glaube ich da meine Blutwerte sehr komisch aussahen... 1-2 Wochen zuvor war die Einnahme von Clozapin aber bereits sporadisch... weiß auch nicht.. durch die Benzos ist mein Gedächtnis gerade auch vollkommen im Eimer.

Sehprobleme wurden nach Absetzen von Clozapin schlimmer, sowie nach der kurzfristigen Einnahme von Quetiapin... weiß auch nicht..

Januar bis heute: Jeden Tag Flurazepam 27,4mg Tablette (halbe morgens/halbe abends)

2. Februrar bis 15.Februar: 20,55mg Flurazepam taeglich (3/4 Tablette)
16. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
17. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
18. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
19. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
20. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
21. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
22. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
23. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
24. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
25. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
26. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)
27. Februar Flurazepam 20,55mg (3/4 Tablette)
28. Februar Flurazepam 13,7mg (1/2 Tablette)

Eva

Re: Sehr AKUT & Dringend Hilfe Benötigt: Leben ruiniert durch 5 Tage Mirtazapin Völlig verzweifelt!

Beitrag von Eva » Donnerstag, 01.03.18, 12:35

Hallo,

das ist doch wirklich mal ein Lichtblick - gratuliere! Und er bestätigt unsere Vermutungen hier vollumfänglich, möchte ich nicht unerwähnt lassen.

Dass es Wahrnehmungsstörungen von enormer Bandbreite sind - dazu gibt es hier ja mehrere sehr eindringliche Berichte. Und wenn Organisches ausgeschlossen wurde - das finde ich schon wichtig, selbst bei meiner gesunden Skepsis gegenüber Ärzten - bleiben in der Tat nur die Medikamente als Verursacher.

Sehr entscheidend finde ich es gerade hier: nun keine neuen Medikamente!

Gruß, Eva

P.S. Ich persönlich würde tunlichst vermeiden, immer wieder zu denken: "Und es wird immer schlimmer". Selbst wenn das den Tatsachen zu entsprechen scheint, es ist nicht gut, sich damit "zu programmieren". Ich würde dagegensetzen: "Es kann auch ganz plötzlich besser werden". Das ist kein Selbstbetrug, weil es bei der Wahrheit bleibt, ist aber dennoch nicht so herunterziehend, sondern lässt den Ausgang mehr offen, verstehst Du?

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