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Ketamin: Diskussion und Selbstexperimente

Beitrag von daigoro » Sonntag, 09.02.14, 13:15

Hallo zusammen

Bevor jetzt alle schreien: Ketamine ist ein Rauschmittel! Darum geht es mir hier nicht. Es geht um folgendes:

http://news.yale.edu/2012/10/04/yale-sc ... thin-hours
http://webcache.googleusercontent.com/s ... =firefox-a
http://neuroscience.nih.gov/Lab.asp?Org_ID=580 Dr. Carlos A. Zarate ist derjenige, der die meisten Studien diesbezüglich veröffentlichte.

Die ausführliche Yale Studie finde ich z.Z. nicht. Dennoch eine kurze Zusammenfassung (so weit ich mich erinnern kann):

- Eine Spritze Ketamin (Dosis extrem unterhalb schmerzlindernden Effekte, ebenso hat man kein 'high'), und innerhalb 40-120 Minuten danach waren 70% der Teilnehmer (darunter waren Bipolar-Betroffene & Betroffene von Therapieresistenten Depression) zu 100% beschwerdefrei und zwar bis zu 7-14 Tage, obwohl die Halbswertszeit des Ketamins nur ~3 Stunden beträgt. Das führt dazu, dass die Teilnehmenden keine Nebenwirkungen haben wie bei den üblichen AD's. Auch wurde erwähnt, dass man viele Leben retten könnte, da man bei suizidalen Patienten nicht 2 Wochen warten kann bis die AD's zu wirken beginnen.

Meine Frage:
Hat sich jemand mit diesem Thema ebenfalls auseinandergesetzt? Wenn ja, was haltet ihr davon? Ist der Milliardenmarkt der SSRI in Gefahr? (Ketamine ist aus den 60er Jahren und sehr günstig). Sogar hier in Zürich wurde an einem schwer depressiven Patienten inkl. Suchproblematik (Benzodiazepine & Alkohol) dieses Verfahren mit Erfolg angewendet.

Beste Grüße
Daigoro
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zebolon
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Re: Revolution?!

Beitrag von zebolon » Montag, 03.03.14, 13:26

Hallo Daigoro,

merkwürdig, dass hier niemand darauf antwortet? Ich finde die Sache klingt doch echt vielversprechend! Werde mal schauen ob ich noch weitere Infos zu dem Thema ausfindig machen kann. Ich gäbe einiges dafür, mich besser zu fühlen. Mit 150 mg Venlafaxin und zudem noch 125 mg Notrilen hatte ich einige brauchbare Jahre. Die letzten Wochen geht es mir aber wieder oft beschissen. :(

Viele Grüße


Heinz

Jamie
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Re: Revolution?!

Beitrag von Jamie » Montag, 03.03.14, 19:26

hm,

ich hab es schlichtweg "überlesen", wir haben hier einen derart massiven Ansturm neuer Nutzer, man weiß gar nicht mehr, wo man anfangen soll. ( :?: )

Ich muss mir die Links erstmal in Ruhe ansehen.


Grüße
Jamie
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tulpe
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Re: Revolution?!

Beitrag von tulpe » Freitag, 28.03.14, 12:38

Das ist extrem spannend.
Mein Lebensgefährte und ich interessieren uns sehr gerade für solche Forschungsergebnisse.

Besteht die Möglichkeit den ersten, englischen Artikel zu übersetzen? Nicht unbedingt komplett eher als Zusammenfassung.
Weiß, dass das viel Arbeit macht. Aber mein Englisch reicht dafür leider nicht aus.

Gruß
tulpe
Chronisch Schmerzkrank seit 2006. 2007 Diagnose Depressionen, Agoraphobie und Angststörung.
2010 Medikamente aufgrund eines Benzoentzuges: Lyri*a 100-100-100-100; Seroqu*l 100-100-100-100; Cymbal*a 120-0-0
2011 Seroqu*l reduziert auf 0-0-0-75; Lyri*a reduziert auf 100-0-0-100; Valdoxa*n 0-0-50
Lyric*a zwischendurch für Krankenhausaufenthalte auf 4x100 erhöht
2012 Fentanylpflaster 50mq/h nach einem Jahr anwendung abgesetzt durch Umrechnung auf retadierten Kapseln
2013 2x Morphinentzug von 300mg auf 3x10mg; dafür habe ich das Lyri*a auch mit 4x100mg verwendet und das Seroqu*l zusätzlich als Bedarf
ab 02.02.14 Lyri*a 0-0-0-0 (stolz, stolz, stolz)
400mg intravaginal Progesteron seit 12/2013
B50 Komplex hochdosiert (hilft mir sehr gut)
Schmerzmedikamente bei Bedarf:
Novalgin
Katalodon (nicht mehr wegen Todesfälle)
DoloVisan*o (auch nicht mehr wegen Gefahren)
23.03.14 Seroqu*l 0-0-50mg
31.03.14 Seroqu*l 0-0-37,5mg
04.04.14 Seroqu*l 0-0-25mg
11.05.14 Seroquel 0-0-12,5mg
20.04.14 Seroqu*l 0-0-0 mg
17.07.14 Valdoxan von 50 auf 25mg reduziert
Cymbalt*a:
10.11.14 ca. 48-50mg; 04.12.14 ca. 36mg; 05.01.15 ca. 30mg; zwischendurch auf 0;am 15.03.15 wieder auf 10mg hochdosiert / 07.04.15 auf 12,5mg hochdosiert /14.04.15 auf 15mg hochdosiert
Entzugssymptome: explodierte Haut, Albträume, Rücken-, Kopf-, Zahnschmerzen, extreme Übelkeit, Bauchkrämpfe, Gereitztheit, Unruhe, depressive Momente, Angstmomente, heiße Wellen, Kribbeln in Gliedmaßen, Launisch, Tinnitus und vieles mehr.
18.05.15 Fentanylpflaster 50mq
22.05.15 Fentanylpflaster 37,5mq
22.05.15 Duloxetin von 15mg auf 30mg hochdosiert
29.05.15 Fentanylpflaster weg, Kapseln eindosiert (hat Entzug verursacht)
15.09.16 Truxal von ca. 2 mg auf 0
15.11.16 Clonidin von 37,5 mq auf 0
----------
aktuell:
Morphin 30-30-30 mg retardiert
Cymbalta 60-0-0 mg (von 60mg seit Oktober 14 reduziert, leider wegen starker, chronischer Schmerzen wieder hochdosiert)
Valdoxan 0-0-25 mg
Baldrian 0-0-600 mg
Clonidi*n 0-0-0 mq
Truxal 0-0-0 mg (musste ich im Mai beginnen mit 18,75mg)
Novalgin bei Bedarf bis zu 4x 1000mg tgl.
Ortoto*n im Notfall (max. 3x 2 Stück)
Buscopa*n, Ibuprofe*n (nur, wenn der Ishias durchdreht)
B50 Vitamin Komplex
B12 hochdosiert 5000 mqg täglich,D3 4000 Einheiten tgl.
Cranberol*a 1-3 täglich
Macrogo*l 0 täglich (Abführmittel), Magnesiumcitrat
Schmerztherpie: Nervenblockade am Bauch: Anästhetikum Novocain per Spritze an 2 Nerven 1x pro Woche
Heizkissen ohne Ende (Achtung: alles ab 40°C verursacht Verwachsungen; auch Wärmflaschen am Rücken z.B.)
Tensgerät

Seit Anfang okt. 17 nenne ich CBD Öl
Außerdem habe ich eine Therapie bei Heilpraktiker begonnen: PSE

carriecat
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Re: Revolution?!

Beitrag von carriecat » Freitag, 28.03.14, 13:19

Hallo,

versuch es doch mal selber über www.pons.de, da kann man einzelne Textpassagen übersetzen lassen. Ich habe leider grade die Muße nicht ganze Texte zu übersetzen :)
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Katharina
Liebe Grüße,
Anja
____________________________________________________________________
Panikattacken im Nov. und Dez. 2010 aus heiterem Himmel
Citalopram 20 mg und Doxepin 10 mg (Aponal) ab Ende Dezember
Mirtazapin 15 mg ab Ende Januar statt Aponal
15 kg zugenommen in einem halben Jahr
Ab Juni 2011 Tabletten halbiert, ab Juli 2011 geviertelt
Ende August die letzten 5 mg Citalopram genommen, 3,75 mg Mirta eine Woche länger, dann auch abgesetzt.
Kurze Zeit danach kam das nächtliche Herzrasen wieder samt Tremor in den Beinen und Hitzeströme durch den ganzen Körper, Schwächegefühl und Erschöpfung - Eisen und Vitamin B-Komplex genommen
Danach hatte ich Magenbeschwerden, konnt nicht richtig essen und trinken und kriegte dann Herz- und Atemprobleme
Habe kurzzeitig Lasea genommen, danach Orthomol Vital F incl. Omega-3-Kapseln, um mal wieder ein bißchen auf den Damm zu kommen. Fühlte mich nur schlapp und krank.
War dann von Nov - Dez 2011 in einer Psychosomatischen Fachklinik. Es wurde langsam besser, was ich aber nicht auf die Behandlung dort zurück führen würde.
Seit 02/2012 arbeite ich wieder, in 05/2012 bin ich jetzt über ein halbes Jahr ohne Medis und es geht mir wieder recht gut. Manche Tage quäle ich mich aber immer noch mit Schwindel und Depersonalisierung. Und ab und zu nächtliche Panik mit Kribbeln am ganzen Körper und Herzklopfen.
Oktober 2012: Bin tagsüber viel müde, erschöpft, schwindelig und kämpfe immer mal wieder mit Angstattacken.
März 2013: Immer mal wieder Schwindel, Depersonalisierung und Angst
November 2013: Magenbeschwerden, Atemprobleme

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edgar
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Re: Revolution?!

Beitrag von edgar » Freitag, 28.03.14, 20:03

Hallo daigoro,

leider habe ich Deinen Beitrag auch übersehen, sonst hätte ich mich schon längst dazu geäußert.

Ich kann nur dringend davor warnen, Hoffnungen in Ketamin, das in der Anästhesie und bei Schmerzen eingesetzt wird, bei Depressionen oder bipolare Störungen zu legen.

Ich finde es sehr erschreckend, dass Mitglieder im adfd tatsächlich glauben - nachdem, was sie hier alles schon gelesen haben -, dass ein künstlicher Eingriff durch eine chemische Substanz, die in den Hirnstoffwechsel eingreift, langfristig etwas Gutes bewirken kann oder überhaupt als Lösung für Probleme, die mit einem emotionalen Überwältigtsein (Depression, bipolare "Störung") einhergehen, in Betracht gezogen wird.

Auch wenn es sicherlich an Sigmund Freud einiges zu kritisieren gibt, aber seine Erklärung für Depression finde ich immer noch sehr treffend:

Vereinfacht gesagt, beschrieb er Depression als unterdrückte Aggression verbunden mit nicht verarbeiteter Trauer.

Wenn man sich jetzt noch überlegt, dass mit jedwedem chemischen Eingriff weiter etwas unterdrückt oder weggedrückt wird, dann möchte ich mich nicht in die Seele dieses Menschen hineinversetzen.

Letztendlich ist es auch verantwortungslos - nicht nur von den Herstellern dieser Mittel -, sondern auch von den Behandlern, Patienten mit emotionalen Problemen mit Chemie zu behandeln, denn wo liegt den bitte schön der Unterschied, ob ich einem Patienten eine Flasche Schnaps zur Lösung seiner emotionalen Probleme in die Hand drücke (das hilft auch für kurze Zeit) oder ein Antidepressivum, welcher Art auch immer. Den einzigen Unterschied, den ich sehe, ist, dass der Patient beim Alkohol weiß, dass es ihm dauerhaft schadet, bei Psychopharmaka wird es ihm nicht gesagt. Der Behandler verkommt dabei zum Erfüllungsgehilfen der Hersteller. Ethisch-moralischen Kriterien hält so ein Verhalten nicht stand und hat auch nichts mit der hippokratischen Tradition ärztlichen Handelns zu tun, in der ein Grundsatz lautet:

Primum non nocere,Primum nihil nocere (lat.: zuerst einmal nicht schaden).

Selbst wenn ein Patient über die schädigende Wirkung von Psychopharmaka vom Arzt informiert wird (und ich meine hier bestimmt nicht die Infos im Beipackzettel) und das Medikament trotzdem dauerhaft vom Arzt verschrieben bekommen möchte, verstößt der Arzt gegen die hippokratische Tradition, weil er den Patienten in seinem selbstzerstörerischen Handeln unterstützt (siehe den Vergleich mit dem Alkohol).

Stattdessen sollte jeder Psychiater eine psychotherapeutische Ausbildung haben und darin mit den Patienten arbeiten (bei den langen Wartezeiten für Psychotherapie, wäre das mehr als sinnvoll) und die Verabreichung von Medikamenten nur auf Notsituationen, so wie es früher war (wenn jemand mal für 1-2 Nächte ein Beruhigungsmittel bekommen hat), beschränken.

LG
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Angehöriger, Dipl.-Sozialpädagoge (FH), seit 2008 Mitarbeiter im ambulanten Betreuten Wohnen für Menschen mit psychischer Erkrankung (u.a. auch Beratung und Unterstützung beim Absetzen von Medikamenten), davor 2 Jahre Mitarbeiter in einer Tagesstätte und 1 Jahr lang in einem Wohnheim (stationäres Wohnen) für Menschen mit psychischer Erkrankung. Seit 2013 Mitglied des Fachausschusses Psychopharmaka der DGSP.

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Re: Revolution?!

Beitrag von Ex-Depressiver » Sonntag, 23.08.15, 7:42

Ich finde den Ansatz Ketamin gegen Depressionen einzusetzen sehr interessant. Ist auf jeden Fall schon mal besser als dieser ganze Antidepressia-Mist.

Allerdings kann die Pharmazeutikwirtschaft nicht daran interessiert sein Ketamin einzusetzen. Denn Ketamin können sie nicht mehr patentieren. Der finanzielle Gewinn ist daher eher niedrig und lediglich für den Generika-Markt (Ratiofarm usw.) interessant. Daher arbeiten sie zurzeit daran neue - patentierbare - Stoffe zu finden die ähnlich wie Ketamin wirken. Damit können sie dann ähnliche Gewinne einfahren wie mit den bisher üblichen Antidepressiva.

http://www.deutschlandfunk.de/depressio ... _id=322174
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Oliver
Zwischen dem 09.07.2015 bis zum 04.08.2015 hatte ich Mirtazapin gegen Schlafstörungen genommen. Ich hatte es nicht eingeschlichen und zudem überdosiert. Dadurch litt ich an Angstzuständen gegen die mir mein Hausarzt Tavor-Tabletten als Übergangsmedikamentation gab. Dadurch geriet ich in die Tavor-Falle. Das Mirtazapin hatte daraufhin ab dem 11.08. wieder mit 7,5 mg eingenommen, da ich anfangs dachte, dass die Schlaflosigkeit eine Absetzerscheinung des Mirtazapins wäre.

Am 24.07.2015 erstmals Tavor genommen (Tavor enthält das Benzodiazepin Lorazepam)
am 14.08.2015 erstmals bemerkt, dass ich abhängig geworden bin (das war nach 22 Tagen)
Ab dem 16.08.2015 auf 1,8 mg runtergegangen.

Hier ist mein aktueller Absetzverlauf:
Ausgangsdosis: 2,5 mg Lorazepam (1 Tablette)
1,8 mg (3/4) 1 Tag (16.08.2015)
1,65 mg (2/3) 1 Tag
1,25 mg (1/2) 1 Tag
0,83 mg (1/3) 1 Tag
0,65 mg (1/4) 0 Tage
0,41 mg (1/6) 3 Tage
0,28 mg (1/8) 6 Tage
0,14 mg (1/16) 2 Tage
0,07 mg (1/32) 0 Tage
0
<-- heute
(ein paar Benzo-Rückfälle: 06.09, 12.09 und 14.09)

Benzofrei seit 15.09.2015
Mirtazpapin-frei seit 12.09.2015
Zolpidemfrei seit 15.09.2015

Jetzt geht es wieder bergauf - zumindest langsam aber sicher

Inzwischen habe ich leider eine schwere Schlafstörung. Ich konnte Nachts teilweise gar nicht mehr schlafen.

Dadurch habe ich mir von den Ärzten Trimipramin (25 mg) und Melatonin (2 mg) aufschwatzen lassen. Beides würde ich so schnell wie möglich wieder loswerden. Aber ohne dieses Zeug würde ich zurzeit wohl leider überhaupt nicht mehr schlafen können.

Meinen Schlaf trainiere ich zurzeit über eine binaureale Schlaftrainings-CD (Somnia 3), inPulser einige Nahrungsergänzungsmittel und Ausdauersport.

Schlafaufbau - Start: 10.11.2015
nach 0 Wochen 1 bis 3 Stunden Schlaf pro Nacht
nach 1 Woche: 5 Stunden Schlaf pro Nacht
nach 2 Wochen: 0 bis 5 Stunde pro Nacht
nach 3 Wochen: 3,5 bis 7 Stunden pro Nacht
nach 4 Wochen: 1 bis 6 Stunden pro Nacht
nach 5 Wochen: 0 bis 5 Stunden pro Nacht


Nach anfänglichen Fortschritten ist mein Schlaf inzwischen leider wieder eher schlechter geworden. Was an der starken Unruhe liegen könnte.

Ziel: 9 bis 10 Stunden Schlaf pro Nacht

Medikamente absetzen:
25 mg Trimipramin
2 mg Melatonin


Trimipramin absetzen:
Start 16.12.2015: 25 mg

Ex-Depressiver
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Re: Revolution?!

Beitrag von Ex-Depressiver » Sonntag, 23.08.15, 10:58

Interessant dazu ist auch, dass die Wirkung die vom Ketamin ausgeht durch eine Aktivierung des intralimbischen Kortex zustande kommen soll.

Demnach könnte der gleiche Effekt auch über die Transcraniale Magnetstimmulation (TMS) erreicht werden.

Leider ist diese Technik zurzeit noch größtenteils in der Erprobung. Aber sobald die Geräte technisch ausgereifter sind, wird es für die Kliniken finanziell interessant diese Behandlung anzubieten. Vor allem als ambulantes Angebot. Damit könnten dann Depressionen irgendwann ähnlich leicht behandelbar sein wie heute ein entzündeter Blinddarm.
Zwischen dem 09.07.2015 bis zum 04.08.2015 hatte ich Mirtazapin gegen Schlafstörungen genommen. Ich hatte es nicht eingeschlichen und zudem überdosiert. Dadurch litt ich an Angstzuständen gegen die mir mein Hausarzt Tavor-Tabletten als Übergangsmedikamentation gab. Dadurch geriet ich in die Tavor-Falle. Das Mirtazapin hatte daraufhin ab dem 11.08. wieder mit 7,5 mg eingenommen, da ich anfangs dachte, dass die Schlaflosigkeit eine Absetzerscheinung des Mirtazapins wäre.

Am 24.07.2015 erstmals Tavor genommen (Tavor enthält das Benzodiazepin Lorazepam)
am 14.08.2015 erstmals bemerkt, dass ich abhängig geworden bin (das war nach 22 Tagen)
Ab dem 16.08.2015 auf 1,8 mg runtergegangen.

Hier ist mein aktueller Absetzverlauf:
Ausgangsdosis: 2,5 mg Lorazepam (1 Tablette)
1,8 mg (3/4) 1 Tag (16.08.2015)
1,65 mg (2/3) 1 Tag
1,25 mg (1/2) 1 Tag
0,83 mg (1/3) 1 Tag
0,65 mg (1/4) 0 Tage
0,41 mg (1/6) 3 Tage
0,28 mg (1/8) 6 Tage
0,14 mg (1/16) 2 Tage
0,07 mg (1/32) 0 Tage
0
<-- heute
(ein paar Benzo-Rückfälle: 06.09, 12.09 und 14.09)

Benzofrei seit 15.09.2015
Mirtazpapin-frei seit 12.09.2015
Zolpidemfrei seit 15.09.2015

Jetzt geht es wieder bergauf - zumindest langsam aber sicher

Inzwischen habe ich leider eine schwere Schlafstörung. Ich konnte Nachts teilweise gar nicht mehr schlafen.

Dadurch habe ich mir von den Ärzten Trimipramin (25 mg) und Melatonin (2 mg) aufschwatzen lassen. Beides würde ich so schnell wie möglich wieder loswerden. Aber ohne dieses Zeug würde ich zurzeit wohl leider überhaupt nicht mehr schlafen können.

Meinen Schlaf trainiere ich zurzeit über eine binaureale Schlaftrainings-CD (Somnia 3), inPulser einige Nahrungsergänzungsmittel und Ausdauersport.

Schlafaufbau - Start: 10.11.2015
nach 0 Wochen 1 bis 3 Stunden Schlaf pro Nacht
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nach 2 Wochen: 0 bis 5 Stunde pro Nacht
nach 3 Wochen: 3,5 bis 7 Stunden pro Nacht
nach 4 Wochen: 1 bis 6 Stunden pro Nacht
nach 5 Wochen: 0 bis 5 Stunden pro Nacht


Nach anfänglichen Fortschritten ist mein Schlaf inzwischen leider wieder eher schlechter geworden. Was an der starken Unruhe liegen könnte.

Ziel: 9 bis 10 Stunden Schlaf pro Nacht

Medikamente absetzen:
25 mg Trimipramin
2 mg Melatonin


Trimipramin absetzen:
Start 16.12.2015: 25 mg

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Re: Revolution?!

Beitrag von f332 » Donnerstag, 25.01.18, 16:31

hallo hat die ketamingeschichte wer gemacht? ich bin am überlegen ob ich es machen soll allerdings liege ich ungünstig im wohnort müsste nach raum bodensee das wäre für mich das kürzeste.

habe bis jetzt nur folgende standorte ärzte gefunden
- raum freiburg
raum nürnberg
köln


LG

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Re: Revolution?! Ketamin

Beitrag von Oliver » Donnerstag, 25.01.18, 16:49

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Re: Revolution?! Ketamin

Beitrag von f332 » Mittwoch, 07.03.18, 13:56

hallo leute, ich habe die ketamin infusion am montag gemacht
der ablauf ist heftig, und zwar hat man währende der infusion eine sogenannte nahtoderfahrung - ist echt heftig,
ob es mir wirklich hilft, kann ich noch nicht sagen, heute merke ich aber, das irgendwas anders ist als sonst

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Re: Revolution?! Ketamin

Beitrag von Eva » Mittwoch, 07.03.18, 15:28

Hallo,

eine Nahtoderfahrung?! :shock: Das klingt aber wirklich heftig!

Es wäre nett, wenn Du, falls Du gesundheitlich in der Lage bist, dazu etwas mehr schreiben könntest - also wie sich das für dich dargestellt hat, und ob es dich ängstigte.

Wobei ich hoffe, dass das nicht die Grenzen des Forums überschreitet ...

Fragende Grüße, Eva
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Dane
Auch das geht vorbei.

Zolpidem und Bromazepam abgesetzt.
Ein halbes Jahr später kurzen Rückfall mit beidem zum Schlafen gehabt.
Anfang Juli 2018 100 mg Trimipramin - aus Verzweiflung (vielleicht auch Dummheit?) und wider besseres Wissen; es folgen starke und belastende Nebenwirkungen. Daher, und weil mir die Einnahme einfach nicht geheuer war, der Wunsch abzusetzen.
23.08.18 : Hab's bis hierher schon auf 75 mg geschafft, nun weiter ca. alle 5 Tage 1/2 Tablette = 12,5 mg weniger
06.09.18: 50 mg Trimi. erreicht - gehe nun langsamer vor.

f332

Re: Revolution?! Ketamin

Beitrag von f332 » Samstag, 10.03.18, 16:07

hallo ja gerne, dazu habe ich einen artikel im drogenforum gefunden und kopiers hier rein, das trifft es auf den punkt
zusammengefasst: währende der infusion war ich zu 100% überzeugt, tod zu sein bzw nie mehr in diese welt zurückzukehren! und ich muss sagen seit ketamin geht es mir besser!
 ! Nachricht von: Gwen
Fremdtext aus Urheberrechtsgründen gelöscht
Zuletzt geändert von Gwen am Samstag, 10.03.18, 16:46, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Revolution?! Ketamin

Beitrag von Gwen » Samstag, 10.03.18, 16:47

Hallo f332,
Fremdtext darf aus Urheberrechtsgründen hier nicht einfach rein kopiert werden. Ich hab das daher in deinem vorherigen Beitrag gelöscht.
Viele Grüße Gwen
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Diagnose: schwere rezidivierende Depressionen
Escitalopram: aktuell 2,0mg (12.03.2018)
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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

f332

Re: Revolution?! Ketamin

Beitrag von f332 » Montag, 12.03.18, 10:13

aus diesem grund werde ich es verlinken
ketamin gefühl mit nahtod:

https://www.eve-rave.ch/Forum/viewtopic.php?t=7593

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Re: Revolution?! Ketamin

Beitrag von Jamie » Montag, 12.03.18, 10:58

Hallo f332,

Link ist okay, danke.

Ich habe eine Frage, wie soll das jetzt bei dir weitergehen?
Wie oft wird das denn wiederholt mit der Ketamininfusion?
Gibt´s da sowas wie eine "Erhaltungsinfusion" oder wie darf man sich das vorstellen?

Es ist nur mein laienhafter Eindruck, aber mir scheint diese Form von Therapie ist nur für Akutsituationen hilfreich; wie soll denn da ein Effekt auf die Depression auf längere Sicht hin geschehen?

Grüße
Jamie
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Re: Revolution?! Ketamin

Beitrag von Oliver » Montag, 12.03.18, 11:26

Hallo,

der Link macht klar, dass Ketamin auch als halluzinogene Droge verwendet wird. Es ist also größte Vorsicht geboten. Ich persönlich würde niemals jemandem dazu raten, seine Psyche mit Halluzinogenen oder anderen psychoaktiven Substanzen zu heilen (inklusive der legalen Drogen und der verschreibungspflichtigen Varianten). Ich respektiere es aber, wenn es jemand eigenverantwortlich versucht und über seine Erfahrungen berichtet.

Alles Gute
Oliver
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Eva
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Re: Revolution?! Ketamin

Beitrag von Eva » Montag, 12.03.18, 12:09

Hallo F332,

danke für die Anwort.

Wenn ich das lese, ist es genau so unheimlich, wie ich es mir vorgestellt habe. Ich kann nur Oliver beipflichten: eine solch hochpotent halluzinogene Droge als Heilmittel muss mit etlichen Fragezeichen versehen sein und bleiben.

Grüße, Eva
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Auch das geht vorbei.

Zolpidem und Bromazepam abgesetzt.
Ein halbes Jahr später kurzen Rückfall mit beidem zum Schlafen gehabt.
Anfang Juli 2018 100 mg Trimipramin - aus Verzweiflung (vielleicht auch Dummheit?) und wider besseres Wissen; es folgen starke und belastende Nebenwirkungen. Daher, und weil mir die Einnahme einfach nicht geheuer war, der Wunsch abzusetzen.
23.08.18 : Hab's bis hierher schon auf 75 mg geschafft, nun weiter ca. alle 5 Tage 1/2 Tablette = 12,5 mg weniger
06.09.18: 50 mg Trimi. erreicht - gehe nun langsamer vor.

Clarissa
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Re: Revolution?! Ketamin

Beitrag von Clarissa » Montag, 12.03.18, 13:24

Hallo.

Wie schon gesagt: ich finde diese "Therapie" auch ganz ganz gruselig und würde mich ihr nicht unterziehen. V.a. mit meinem jetzigen Wissen nicht!

Ich bezweifle auch, daß sie nachhaltig wirkt.

Ich schließe mich Oliver und Eva an.

VG von Clarissa
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früher als sleepless2014 im Forum unterwegs gewesen, aber nicht mehr schlaflos :party2:

seit Mai 2015 EU-Rentnerin letztlich wegen der Entzugsproblematik

los ging alles mit lebenslangen Schlafproblemen, die sich in Lebenskrisen mit depressiven Episoden verstärkten

leidvolle Erfahrungen mit Elektro"heil"krampftherapie und ziemlich allen AD, zahlreichen NL und anderen Psychopharmaka wie z.B. Pregabalin, Carbamazepin, Valproat, Johanniskraut, leider auch Diazepam und Zolpidem (von letzteren beiden abhängig geworden) und dem Kaltabsetzen

Diazepam-frei seit November 2013, Zolpidem-frei seit Mitte April 2014, ohne jegliche Psychopharmaka seit September 2014 (zuletzt das "deckelnde" NL Dominal forte abgesetzt nach raschem Abdosieren)

aktuell im protrahierten Entzug (?) mit sehr unangenehmen, v.a. körperlichen Symptomen

Inzwischen fast 4 Jahre frei von Medikamenten. NR, keinerlei Alkohol und Koffein mehr, weil alles triggert. "Reizarmes" Leben einschließlich Ernährung, soweit sich das machen lässt.

Marko92
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Re: Revolution?! Ketamin

Beitrag von Marko92 » Montag, 12.03.18, 13:33

Hallo :) ,

Nahtoderfahrungen - Horrortrips sind bekannte NW von Ketamin http://www.drogen-info-berlin.de/htm/keta.htm unter NW - "Ketaminloch".

Das Eve-Rave-Forum ist übrigens ziemlich pro Drogenkonsum. :wink:

Jedem das seine, aber wenn man weg will von psychoaktiven Zeug kein guter Ort - meine Meinung.

VG Markus :pillowtalk:
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seit Anfang 2011 20 mg Paroxetin wegen Angststörung
Mitte April 2014 auf 4mg, alle 3 Wochen 2 mg reduziert mit leichtem Schwindel, Müdigkeit und Konzentrationsstörungen für einige Tage, seit 20. Juni 2014 NULL - leichte Symptome wie bei den anderen Schritten

Gesperrt