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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Murmeline » Dienstag, 27.03.18, 17:18

Hier gibt es noch Tipps bei Erkältung:
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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Li-la022 » Dienstag, 27.03.18, 17:35

Vielen Dank Murmeline.

Ich habe jetzt hier schon ein paar mal was von einer Absetzgrippe gelesen! Könnte das bei mir der Fall sein? Bzw wie kann ich herausfinden ob es "nur " eine Erkältung ist oder sich um eine Absetzgrippe handelt.
Bin jetzt 7 Wochen nach 0 mit Opipramol 6 Wochen nach 0 mit Escitalopram kann da so eine Grippe noch kommen?
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März 2017 - Dezember 2017 Opipramol 100mg verschrieben wegen der Schlafstörung
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12.02.18 neuen Arzt aufgesucht, er meint Symptome sind Psychisch Opipramol sofort auf 0mg ab 13.02.18 Escitalopram 5mg
Symprome: starkes Muskelzucken, innerliches Zittern, Schüttelfrost, Kälteschauer, Apettilosigkeit 10kg in 2 Wochen abgenommen,
16.0218 lt Arzt Escitalopram 10mg Symptome wurde immer schlimmer ab 18.02.18 wieder 5mg und ab 21.02.18 Esctialopram 0mg


Symptome : starke Angst und Panik ( vorallem wenn ich allein sein musste) inneres zittern, muskelzucken, frieren, schüttelfrost, brennende Haut, Mandelentzündung, 2x Notaufnahme o.B.
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Irgendwann sagte mir dann der Chef und die Kollegin meines Hausarztes das ich wohl in einem Entzug stecke. Dieser könnte 6-8 Wochen dauern war die Aussage!


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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 28.03.18, 12:16

Hallo li-la :)
Ich habe jetzt hier schon ein paar mal was von einer Absetzgrippe gelesen! Könnte das bei mir der Fall sein? Bzw wie kann ich herausfinden ob es "nur " eine Erkältung ist oder sich um eine Absetzgrippe handelt.
Bin jetzt 7 Wochen nach 0 mit Opipramol 6 Wochen nach 0 mit Escitalopram kann da so eine Grippe noch kommen?
Ja das ist möglich.
Es wäre sogar ein recht typischer Zeitraum.

Leider ist es gar nicht so einfach das herauszufinden, ob das ein normaler grippaler Infekt ist oder eine Absetzgrippe, da die Symptome sich sehr ähneln.
Meist merkt man das vor allem im Nachgang, denn Absetzgrippen machen sich vor allem darüber bemerkbar, dass sich das Ganze unendlich lange hinzieht und nur spärlich besser wird und man irgendwann denkt "man, das dauert schon so lange, warum geht das denn nicht weg?"

Am ehesten wäre Ausschlussdiagnose zu betreiben, dafür müsstest du dich aber entscheiden die AD wieder einzunehmen.
Absetzgrippen sind ja eine Reaktion des Körpers auf einen zu schnellen Entzug; Zuführen des Stoffs führt in der Regel schnell dazu, dass sich die Symptome bessern, wenn es denn eine Absetzgrippe ist (und keine echte Grippe bzw. grippaler Infekt).

Du könntest mal drüber nachdenken, ob du probeweise 1mg Escitalopram und / oder ein paar mg Opipramol testen willst.
Wenn sich dann dein Befinden rasch bessert, hast du den Beweis, dass es Entzug ist.

Grüße
Jamie
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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Li-la022 » Mittwoch, 28.03.18, 12:51

Danke Jamie für deine schnelle Antwort.

Ist es denn in so das nach der Absetzgrippe der Entzug geschafft ist?
Oder kann es dadurch durchaus noch weiter gehen?
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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Ululu 69 » Mittwoch, 28.03.18, 17:05

Hallo Li-la,

im Prinzip ist eine Absetzgrippe ein Symptom von vielen möglichen.
Es ist also nicht unbedingt so, dass danach alles gut ist.

Viel Betroffene berichten aber von einer spürbaren Verbesserung nach so einer Absetzgrippe.

Ich drücke dir die Daumen dafür.

LG Ute
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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Li-la022 » Mittwoch, 28.03.18, 18:50

Liebe Ute Danke für deine netten Worte und das Daumen drücken.
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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Li-la022 » Freitag, 30.03.18, 15:15

Kleine Update von mir...

Montag werden es 8 Wochen ohne Opipramol und 7 Wochen ohne escitalopram.

Es hat sich schon einiges gebessert... aber ganz normal ist es noch nicht.
Ich hatte diese Woche 2x Massage, ich kann nicht sagen ob es damit zusammenhängt aber danach habe ich immer mal das innerliche zittern... das kommt u geht vorallem in den beinen... die letzte Woche war bis auf meine immer noch anhaltende Erkältung eigentlich gut. Schnupfen ist besser nur der Husten möchte noch nicht wie ich es möchte. Er ist hartnäckig.
Die Angst und die Unruhe / Nervosität war in Grenzen... ob das schon die Wirkung von Dosty Logdes war. Diese nehme ich ja gerade 1 woche.

Heute ist es so ( wie gesagt hatte di&do) Massage das ich schon in der Nacht eine Unruhe und leichte angst verspürte.... ich habe mich versucht heute abzulenken war spazieren usw.. dennoch merke ich das es heute wieder anders ist... grübelei...nervös/Unruhe, leichte angst...

Für mich ist es irgendwie schwer das es tagelang besser ist und es dann aber immer wieder Rückschrittein bzw Symptome gibt... das wirft mich mental immer wieder zurück...

Wie geht ihr mit solchen Rückschritten um...?
Ich weiß das ein Entzug durchaus länger als die vom Arzt angegebenen 6-8 Wochen dauern kann... aber jetzt länger das dauert um so ungeduldiger wErde ich... und umso mehr steigt die Angst das es doch was anderes sein könnte. ( ich habe nen leichten Hang zur hyporondrie)
Habt ihr nen Guten Rat damit umzugehen?

LG
Lila
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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Ululu 69 » Samstag, 31.03.18, 9:48

Hallo Lila,

Hier ein Link, vielleicht ist etwas für dich dabei.

http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 663#p60591

LG Ute
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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Li-la022 » Samstag, 31.03.18, 10:47

Liebe Ute Danke für den Link.

Habe Ihn mir sorgefältig durchgelesen und werde das ein oder andere ausprobieren.
In Moment versuche ich gegen die Unruhe und Angst Dosty Logdes, Massagen.. Ablenkung ( spazieren gehen, kino, mit Freunden treffen, häkeln usw). Für den Moment wo ich das mache, kann ich mich auch gut ablenken...manchmal bin ich dann gut ausgeglichen... manchmal kommen dann bei Ruhe wieder die gedanken/grübelei... die Unruhe und dann die angst... die Angst ist vor nichts genauen... es ist immer eher so das ich Angst habe das was passieren könnte... und angst das zb. Die Beschwerden wieder schlimmer werden könnten oder noch andere dazu kommen. Die Angst vor der angst...
Diese kommt auch ohne das es einen bestimmten Auslöser gibt. Die letzte Woche zb war ich nahezu angstfrei...
Nun bin ich am überlegen ob mir Wie gesagt die Massage nicht so gut geht oder ob ich mich mit dem ablenken "übernehme". Vielleicht sind es ja obwohl es mir für den Moment gut tut doch zu viele Reize?!

Liebe Grüße und ein schönes Osterfest

Lila
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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Ululu 69 » Samstag, 31.03.18, 16:27

Hallo Lila,

Massagen und auch Physiotherapie können gut tun, sie können im Absetzprozess aber auch triggern. So etwas muss aber leider jeder für sich selbst herausfinden, weil es individuell sehr unterschiedlich ist.
Einen Mittelweg zwischen Ablenkung und Ruhe zu finden, ohne wieder in Grüngeleiteten und Angst zu verfallen, ist sicher nicht einfach, das verstehe ich gut. Du schaffst dir aber nicht nachhaltig,xwenn es wirklich mall zu viel war, du weißt es dann für das nächste Mal besser.

:hug:

LG Ute
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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Li-la022 » Samstag, 31.03.18, 16:44

Naja ich mache gerade irgendwie gerne möglichst viel ( natürlich was mir gut tut) um mich abzulenken und die zeit rum zu bekommen. Aber du hast recht irgendwann merkt man das es zuviel war und dann versuche ich es auch wieder ruhiger angehen zu lassen... aber wie schon mehrfach beschrieben bin ich sehr ungeduldig und hoffe die zeit so gut wie möglich rum zu bekommen ist Bis Alles überstanden ist... schon erstaunlich wie lange das seine zeit braucht um zu heilen.... aber ich bin froh das ich bei null bin... ich habe es ja im Vergleich zu vielen anderen Mitgliedern vergleichsmäßig kurz (insg 11monate) genommen... das dann trotzdem solche Symptome entstehen ist schon schlimm... und dann wird immer gesagt opipramol ist ein mildes ad :x
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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Li-la022 » Montag, 02.04.18, 21:02

Ihr lieben.

8 Wochen sind es auf den Tag genau als ich Opipramol absetzen sollte. 8 Wochen ist nun nichts mehr wie es war... vieles ist besser geworden... aber es ist immer noch ein kommen und gehen der Symptome... das schlimmste ist die angst... die kommt ohne grund... und vorallem wenn ich alleine bin... heute muss ich die Nacht das erste mal seit 8 Wochen alleine verbringen... das arbeitet bei mir schon den ganzen tag... auch Ablenkung hat ja nur kurz Abhilfe schaffen können... irgendwie hab ich Angst vor der nacht... in der Nacht fing das erste mal die Symptome an.. in der Nacht bin ich ins kh weil ich nicht wusste was es ist bzw das es ein entzug ist... in einer Nacht hatte ich eine panikattacke die am nächsten tag wieder im kh endete... was ist wenn gerade heute wieder was ist wo ich allein bin. ... Diese Frage beschäftigt mich den ganzen tag... Wie soll ich die Nacht überstehen... frag ich mich...

Hat jemanden tipps und tricks... oder geht es jemanden genauso? Ich brauch etwas Zuspruch 😕

Update zum dysto logdes... ich nehme es seit 10 3x täglich... meine weinerlichkeitel ist seitdem besser ob es daran liegt weiß ich nicht... Alles andere ist such mit diesen homöopathisches Tabletten gleich. Aber vielleicht ist auch die Zeit in der ich es einnehme noch zu kurz.

Lg
Lila
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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Jamie » Dienstag, 03.04.18, 15:37

Hallo lila,

ich lese das zu spät, die Nacht ist ja schon rum ;), aber für solche Fälle würde ich einen nahestehenden Freund oder Familienmitglied bitten, nachts das Handy / Tel anzulassen, sodass man anrufen könnte, wenn etwas wäre.
Meist hilft schon der bloße Gedanke daran, dass man sich notfalls an jemanden wenden könnte, wenn ein Notfall auftritt. Man kann sich dann beruhigen und sagen, dass man im Zweifel nicht alleine ist.

Ich habe das die letzte Zeit leider auch häufiger praktizieren müssen. Bis auf ein einziges Mal musste ich auch nie anrufen und habe immer so die Kurve gekriegt, aber ein mal bekam ich nachts kurz nach einem Krankenhausaufenthalt Darmkoliken und bin auf der Toilette zusammengeklappt - da musste ich dann meine Mom verständigen.

Grüße
Jamie
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Beitrag von Li-la022 » Dienstag, 03.04.18, 16:31

LIEBE JAMIE,

genau die Idee kam mir gestern auch... und ich bat meine Eltern und meinen Partner das Handy bzw den Ton anzupassen damit ich sie erreichen kann. Gott sei dank verging die Nacht schnell und ohne zwischenfälle.

Hast du denn auch so Problem mit der Angst?

Ich hoffe dir geht es nach deinen Koliken wieder besser?!

Liebe Grüße
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03.02.18 inneres vibrieren links neben der Wirbelsäule. das vibrieren zog in die Po-Packe und in den Oberschenkel
12.02.18 neuen Arzt aufgesucht, er meint Symptome sind Psychisch Opipramol sofort auf 0mg ab 13.02.18 Escitalopram 5mg
Symprome: starkes Muskelzucken, innerliches Zittern, Schüttelfrost, Kälteschauer, Apettilosigkeit 10kg in 2 Wochen abgenommen,
16.0218 lt Arzt Escitalopram 10mg Symptome wurde immer schlimmer ab 18.02.18 wieder 5mg und ab 21.02.18 Esctialopram 0mg


Symptome : starke Angst und Panik ( vorallem wenn ich allein sein musste) inneres zittern, muskelzucken, frieren, schüttelfrost, brennende Haut, Mandelentzündung, 2x Notaufnahme o.B.
Blutbild o.B.
Schilddrüse o.B
Vitaminemangel oder Nährstoffmangel liegt nicht vor
Borreliose o.B.
MRT HWS und BWS o.B

Irgendwann sagte mir dann der Chef und die Kollegin meines Hausarztes das ich wohl in einem Entzug stecke. Dieser könnte 6-8 Wochen dauern war die Aussage!


Heute : 40 Wochen opipramol 0 , 39 Wochen ohne Escitalopram


03.11.18 Aktuelle Symptome :
Wieder stärkere angst... Unruhe, inneres zittern

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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Li-la022 » Mittwoch, 04.04.18, 6:56

Was für eine Nacht.

Kurz zu gestern... mir ging es gut... ich habe FrühjahrSpitze gemacht. Alle Fenster geputzt , Balkon sauber gemacht, Staub gesaugt und mittag dann zur massage welche mir für den Moment gut tat.
Abends dann... schwere arme und die beine... Wie nach nen Marathon... rückenschmerzen etwas schwindel... ich ins Bett sofort eingeschlafen.
Nach circa 40 min aufgewacht weil man ganzer Körper wackelte/ vibrierte. Sofort panik... das zittern war nach der erste Bewegung weg... dann zittern vor Angst. .. durchfall... aufgeregt... das ganze ging so 30-40min... dann wurde ich ruhiger und müder... schlief wieder ein... aber unruhig und oft wach....

Jetzt fühl ich mich so down... das wovor ich Angst hatte ist eingetreten. Dann wenn ich alleine bin muss das nachts passieren. Jetzt geht es sicher wieder los. Die Angst vor der angst....

Wie kann ich mich beruhigen?

Ich werde auch die Massagen seg lassen. Schrieben ja schon einige male das ich denke das die beiden irgendwie triggern... hatte sowas auch jemand? Kann es auch sein das ich mich gestern übernommen habe? Oder ist doch noch kein Land in Sicht mit dem Entzug???

Liebe Grüße
Lila
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ab 02.01.18 innere Unruhe, Angst, Nervosität, brennende Haut
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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Katharina » Mittwoch, 04.04.18, 7:17

Liebe Lila!

Vielleicht war es zuviel gestern, dass Wetter war auch extrem anders
wenn auch schön, es macht Freude den Frühlingsputz zu starten oft ist man hinterher etwas ko.

Nachts Angst, ich hatte das oftmals, mir hilft etwas Kühles über der linken Brust
ich habe einen sehr kleinen Ventilator
am Bett, mir hilft eine leichte Bewegung der Luft um besser atmen und können damit beruhigt sich die Angst

vorhin konnte ich bin und her gehen, das hilft der Unruhe
die Luft war frisch und angenehm

ich achte auf das längere Ausatmen durch den Mund
das Einatmen durch die Nase was ich oft vergesse
wodurch ich mich innen 'eng' anfühle

das ist nicht gut für meine
ab und an morgendliche Ängstlichkeit, inneres Flattern

oft half mir in Bad ein Ventilator
wenn ich dies umkippen hatte auf der Toilette ich brauche Luft und Kühlung
ich habe zusätzlich eine Art Hitze.

Alles Gute,
Katharina

da es früh war, noch niemand anderes unterwegs
bin ich so wie ich bin, im Jogging Anzug nach draußen in den Hof, Blumen gießen, etwas Bewegung.
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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Li-la022 » Mittwoch, 04.04.18, 7:49

Guten morgen Katharina,

Ich finde diese Panik von jetzt auf gleich so erschreckend und schlimm... ich versuche mich dann abzulenken. .. zu telefonieren, ein Spiel auf den Handy zu spielen... TV an ect... ich hatte lange keine panikattacke mehr... umso mehr hat sie miCh letzte Nacht überrascht. Und sie hinterlässt wieder Spuren. Man überlegt und die grübelt rum.
Hattest du deine panikattacken auch schon vor dem AD bzw dessen absetzen? Dieses innerliche flattern ist schlimm oder? Ich kann mich an dieses Gefühl nicht "gewöhnen" man wird aus dem Schlaf gerissen als ob jemand neben einen steht und an einen rumwackelt. Bewegen ich mich ist es sofort weg. Ich finde das komisch und beängstigend. Und ich bin froh das in wenigen Tagen meine Verhaltenstherapie startet. Ich erhoffe mir mein Körper zu verstehen und wieder zu vertrauen... die letzten Wochen waren sehr schwer für mich zumal ich ja ein leichten Hang zur krankheitsangst habe und man doch jedes Symptom hinterfragt auch wenn man eigentlich weiß woher es kommt.
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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Katharina » Mittwoch, 04.04.18, 8:37

Liebe Lila,

Diese Panikatacken hatte ich ausschließlich (!)
unter Antidepressiva- Einnahme und dessen langsames absetzen

jetzt reduziere ich diazepam

die Folge der Panik Attacken bei dem reduzieren sind bei mir normal,
eine reine Entzug Symptomatik
deshalb denke ich nicht darüber nach
sondern sehe wie du , was mir hilft denn daran gewöhnen kann und muss man sich nicht
da all dies vorbei geht,

inzwischen besser wird und oft
ausbleibt

grübele nicht darüber nach, wenn du kannst,
es macht extra Sorgen

diese Symptome geben vorbei

bleib tapfer 🏵️

Liebe Grüße
Katharina
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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Li-la022 » Mittwoch, 04.04.18, 8:53

Danke für deine lieben Worte Katharina.

Ich hatte die panikattackenicht bereits vor der Einnahme und auch während der Einnahme des Ad's.
Leider kommen diese so unspezifisch das ich nicht weiß was der Grund oder Auslöser sein kann. Daher werde ich eine Therapie beginnen um daran zu arbeiten... den im Grunde weiß ich die Attacken hören wieder auf... doch es beschäftigt mich warum ich sie überhaupt bekomme und ich möchte Wege gezeigt bekommen umzudenken... das heißt ich möchte nicht noch tagelang nach einer Attacke angst haben... die Angst vor der angst.
Ich hoffe das ich meine Ziele mit der Therapie erreichen werde... und mir wieder zu vertrauen und wieder zu leben!
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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 04.04.18, 10:45

Hallo lila, :)

um deine Frage nach meinem persönl. Zustand zu beantworten - ich habe eigentlich keine Panikattacken, aber ich hatte sie früher während meiner AD-Einnahme, im Entzug und auch danach und kenne das elende Gefühl.
Ich war die letzten Monate aufgrund einer heftigen Infektion sehr derangiert und kam öfters in Zustände, die sehr unschön waren und wo dann auch alte Ängste hochkamen. Angst nicht mehr gesund zu werden, Angst zu sterben etc.

Ich kenne es aber, was du schilderst. Ich litt und leide unter massiven Schlafstörungen.
Wenn ich früher irgendwann nach Stunden endlich eingedöst war, bin ich oft nach ein paar Minuten mit einem massiven Adrenalinschub wieder aufgewacht, innerhalb von Sekunden war dann die Panik da, das Herz raste, Verzweiflung usw.
Das ist meines Erachtens eine klassische absetzbedingte (oder AD-bedingte) Stressreaktion und deutet auf eine Störung im System Sympathikus-Parasympathikus hin, das aus dem Tritt kommt.
Normalerweise gleitet man im Schlaf ja zwischen verschiedenen Zuständen hin und her (Leichtschlaf, Träumen, Tiefschlaf etc.) - wenn man da so rausgerissen wird, dann ist der ganze Organismus durcheinander.

Hilfreich ist es da sich zu sagen, dass das alles sehr unschön ist, bedrohlich wirkt und dass man wirklich auch alles Recht hat sich zu fürchten, aber dass diese Entgleisungen nicht tödlich sind.
Ich leide Gott sei Dank nicht mehr so oft darunter und wenn es noch mal vorkommt, dann mache ich es wie du, stehe sofort auf, versuche mich abzulenken und die Gedanken von dieser bedrohlichen Situation wegzulenken, weil ich sonst nur meine eigene Angst füttere.

Ich möchte aber noch anmerken, dass gerade bei mir dieses aus-dem-Schlaf-schrecken bzw. nicht schlafen können eine hochgradige traumatische Komponente hat, da ich nach einer schweren Herz-OP 2001 nachts aufgrund von Komplikationen zweimal fast verstorben bin und daher traumatisiert bin, dass mich nachts im Schlaf der Tod holen könnte :oops:
Es hat lange gedauert, bis dieses Trauma überhaupt richtig diagnostiziert wurde und natürlich weiß ich, dass das mein Thema für viele Jahre und womöglich Jahrzehnte bleiben wird.

Eventuell gibt es bei dir ja auch ein zusätzliches Nachtthema / Schlafthema zu deinen anderen "Baustellen"? Kannst ja mal mit deiner Therapeutin / dem Therapeuten auf Spurensuche gehen.

Ich wünsche dir alles Gute :)
Jamie
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padma
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