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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


Hilfe - kann nicht mehr!

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
Gesperrt
Candy
Beiträge: 91
Registriert: 21.03.2004 19:19

Hilfe - kann nicht mehr!

Beitrag von Candy »

Hi,

versuche es mir seit Tagen zu verkneifen, aber bevor ich platze:
ICH KANN NICHT MEHR! Jetzt schleppe ich mich schon so lange mit diesen Depressionen herum, habe jede Nacht Alpträume und hätte beinahe....... Und jetzt nehme ich seit 2 Wochen Paroxetin und mir geht es stimmungsmässig schlechter als je zuvor. Ich habe an gar nichts mehr Freude, mir ist alles sch....egal.
Ich habe keine Lust mehr aufzustehen, abends dröhne ich mich mit Atosil zu, damit ich bloss früh schlafen gehen kann und morgens will ich am Liebsten nicht mehr aufstehen, nichts hören und nichts sehen.
Kann das noch dauern, bis das Paroxetin endlich wirkt? Ich mag nicht mehr!

Gruß an alle, Candy
Symptome: Depressionen, Ein- und Durchschlafstörungen, Alpträume, dissoziative Zustände in allen Ausprägungen, SVV, Essstörungen; Diagnosen: Posttraumatische Belastungsstörung; atypische Anorexie; soziale Phobie; Borderline Persönlichkeitsstörung; rezidivierende, mittelschwere Depression
Medikation: Paroxetin (Paroxetin ratiopharm / Tagonis ab März 2004, 20 mg 2 Monate
>> 40 mg 1 Monat >> 20 mg 1 Monat >> 0); Reboxetin (Edronax ab Juni 2004, 8 mg 3 Monate); Venlafaxin (Trevilor ab Sept. 2004, 225 mg 2,5 Monate))
Zusätzlich: seit Feb. 2004 bei Bedarf 1 - 2,5 mg Lorazepam (Tavor)
Absetzverlauf: Paroxetin wg. gesteigertem SVV problemlos abgesetzt; Reboxetin wg. gesteigerter Aggression und allergischer Reaktion problemlos abgesetzt; Venlafaxin Mitte Dez. 2004 zunächst von 225 mg auf 150 mg, dann ganz abgesetzt (2 Wochen erhebliche Absetzsymptome: Zaps, Schwindel, Übelkeit, Zittern, bis heute noch zeitweise vorhanden).
Seit Ende Dezember 2004 "clean".
Hippo
Beiträge: 95
Registriert: 21.10.2003 17:16
Danksagung erhalten: 3 Mal

Beitrag von Hippo »

Hallo Candy,

es kann durchaus noch ein paar Tage dauern, bis es wirkt.
Bei mir waren die ersten Tage die schlimmsten meines Lebens, alle Symptome hatten sich verschlimmert, so daß ich ziemlich panisch reagierte. Wusste aber damals nichts über das Medikament, so daß ich das nicht richtig einordnen konnte. Eines Morgens wachte ich auf und fühlte mich wie neu geboren. Also, noch ein paar Tage durchhalten, bitte...
O.K, wenn nach ca. 4 Wochen keine Wirkung eintritt, würde ich noch mal mit dem Arzt sprechen.

LG & Alles Gute !
Hippo
Candy
Beiträge: 91
Registriert: 21.03.2004 19:19

Beitrag von Candy »

Hi Hippo,

danke dir für's Mut-machen! Also werde ich mich noch in Geduld üben und abwarten........Hoffentlich tut sich da bald was........dieser Zustand kostet einfach zuviel Kraft!

Dank dir,

LG, Candy
Symptome: Depressionen, Ein- und Durchschlafstörungen, Alpträume, dissoziative Zustände in allen Ausprägungen, SVV, Essstörungen; Diagnosen: Posttraumatische Belastungsstörung; atypische Anorexie; soziale Phobie; Borderline Persönlichkeitsstörung; rezidivierende, mittelschwere Depression
Medikation: Paroxetin (Paroxetin ratiopharm / Tagonis ab März 2004, 20 mg 2 Monate
>> 40 mg 1 Monat >> 20 mg 1 Monat >> 0); Reboxetin (Edronax ab Juni 2004, 8 mg 3 Monate); Venlafaxin (Trevilor ab Sept. 2004, 225 mg 2,5 Monate))
Zusätzlich: seit Feb. 2004 bei Bedarf 1 - 2,5 mg Lorazepam (Tavor)
Absetzverlauf: Paroxetin wg. gesteigertem SVV problemlos abgesetzt; Reboxetin wg. gesteigerter Aggression und allergischer Reaktion problemlos abgesetzt; Venlafaxin Mitte Dez. 2004 zunächst von 225 mg auf 150 mg, dann ganz abgesetzt (2 Wochen erhebliche Absetzsymptome: Zaps, Schwindel, Übelkeit, Zittern, bis heute noch zeitweise vorhanden).
Seit Ende Dezember 2004 "clean".
Gast

Beitrag von Gast »

Ja Candy, Kopf hoch. Bei mir waren die ersten zwei Wochen und insbesondere die ersten Tage grauenhaft. Möglicherweise sagt Dir Dein Arzt, das habe mit dem Medikament nichts zu tun. Er hat dann Unrecht...
Candy
Beiträge: 91
Registriert: 21.03.2004 19:19

Beitrag von Candy »

Hi Werni,

ja, so wird es wohl sein. Wie wir alle hier im Forum ja bereits gelernt haben: bei der Eingewöhnung von SSRIs gibt es keine Verschlimmerung durch das Medikament und beim Absetzen natürlich auch nicht! Das hat alles nur mit der "Erkrankung" zu tun.........
Als ich meinen Arzt auf die Absetzproblematik ansprach, grinste er nur und meinte: "Naja, da sind wir ja noch lange nicht!"
Ist mir wohl selber klar, aber deswegen muss ich ja nicht die Augen davor verschliessen und naiv denken, dass SSRIs keine Probleme machen. Aber Patienten, die so denken, sind halt auch bequemer!

Grussi, Candy
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Medikation: Paroxetin (Paroxetin ratiopharm / Tagonis ab März 2004, 20 mg 2 Monate
>> 40 mg 1 Monat >> 20 mg 1 Monat >> 0); Reboxetin (Edronax ab Juni 2004, 8 mg 3 Monate); Venlafaxin (Trevilor ab Sept. 2004, 225 mg 2,5 Monate))
Zusätzlich: seit Feb. 2004 bei Bedarf 1 - 2,5 mg Lorazepam (Tavor)
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Sina
Beiträge: 202
Registriert: 24.10.2003 11:17
Wohnort: NRW

Beitrag von Sina »

Hallo Candy,

hab Geduld. AD brauchen oft sogar 4 Wochen oder länger bis die Wirkung voll da ist. Bei mir hat es auch ca. 4-6 Wochen gedauert, aber dann ging es mir besser.

Viel Kraft und halte durch!

Liebe Grüße
Sina
Candy
Beiträge: 91
Registriert: 21.03.2004 19:19

Beitrag von Candy »

Hallo Sina,

danke dir für den Zuspruch - werde durchhalten. Ist halt schwer, Geduld zu haben, wenn es einem so schlecht geht.
Ich habe Donnerstag wieder einen Termin beim Arzt und will ihn wg. Therapie ansprechen, obwohl ich furchtbar Angst habe, mich meinen Problemen zu stellen.....

Ich habe so viel von dir gelesen. Wie geht es dir z.Zt.???

Liebe Grüße, Candy
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>> 40 mg 1 Monat >> 20 mg 1 Monat >> 0); Reboxetin (Edronax ab Juni 2004, 8 mg 3 Monate); Venlafaxin (Trevilor ab Sept. 2004, 225 mg 2,5 Monate))
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