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Ein verspätetes frohes neues Jahr wünschen wir euch allen und eine Neuigkeit haben wir auch:

Im Laufe der Zeit haben sich einige Mitglieder gefunden, die Interesse haben, eine lokale Selbsthilfegruppe aufzubauen. Gleichzeitig wird immer häufiger nachgefragt, ob solche Angebote bereits existieren. In unserer neuen Rubrik "Selbsthilfegruppen" wollen wir Angebot und Nachfrage zusammenführen und unser virtuelles Anliegen in Form von persönlichen Treffen und Austausch auf "lebendige Füße" stellen.


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Venlafaxin Absetzsymptome ... und jetzt ??

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Monalinde
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Re: Venlafaxin Absetzsymptome ... und jetzt ??

Beitrag von Monalinde » Samstag, 30.09.17, 13:08

Hallo Gelblack,

Ich drücke die Daumen, dass es ganz schnell wieder besser wird, nachdem es ja ansatzweise schon ganz gut gegangen war.

Auf jeden Fall danke für deinen Bericht und deine Ehrlichkeit.

Mona
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padma
2005 bis 2010 Einnahme von Remergil 7,5 mg und Trevilor bis zu 37,5 mg,
2010 bis 2012 Trevilor 37,5 mg ausschließlich,
Diagnose: Angst und Depression

Dezember 2012 auf Null abgesetzt, 10 Prozent im Rhythmus von 14 Tagen ( zu schnell)
Seit Dezembe 2012 im protahierten Entzug.
Symptome:
( Tinnitus 2011) , Speiseröhrenentzündung, Reflux, Schleim im Hals saures Aufstoßen seit 2014,
Albträume, Durchschlafstörungen, Erschöpfungszustände, Hautausschläge, Angstzustände,
Gelenkschmerzen, Schwindel, Schüttelfrost, Zwangsgedanken, Ohrwürmer, Neuroemotionen, Durchfälle)

2018:
Hautausschläge, Gelenkschmerzen, Schüttelfrost , Schwindel, verstopfte Nase, Albträume nicht mehr vorhanden, Reflux nur noch selten, Durchschlafstörungen sporadisch bei Stress

Ängste, Tinnitus, Neuroemotionen halten an.

gelblack
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Re: Venlafaxin Absetzsymptome ... und jetzt ??

Beitrag von gelblack » Samstag, 30.09.17, 13:29

Danke Mona

Ich denke dass es eine 0 gibt, wenn der letzte Absetzschritt vollzogen ist.
Und eine „echt“ 0 nach einem weiteren 6 Wochen Zyklus.
Mir ging es immer erst ca. 5 Wochen nach der Reduktion besser.
Also werde ich abwarten ...

Alles Gute für dich ...
gelblack
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Claudiiii
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Re: Venlafaxin Absetzsymptome ... und jetzt ??

Beitrag von Claudiiii » Samstag, 30.09.17, 18:20

Hey Gelblack,
Naja, ich hätte an deiner Stelle vermutlich schon fast damit gerechnet. Trotzdem bleibt natürlich die Hoffnung, dass es diesmal nicht so übel ist und schnell vorbei geht!
Diese Gedanken-Schleifen sind wirklich nicht schön. Aber du kennst das ja schon.
Alles Gute!
Claudi
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Jamie
Aufgrund von Panikattacken und Angst Venlafaxin bis 75mg eindosiert, außerdem 7,5mg Mirtazapin. Nach 1 Monat Beginn mit Absetzen, durch zu schnelles Absetzen extreme Symptome: Durchfall, Übelkeit bis zum Erbrechen, Traurigkeit, Angst und Panik schlimmer als je zuvor. Besserung durch erneutes Hochdosieren von Venlafaxin. Mirtazapin unter Qualen und Hartnäckigkeit losgeworden.

ab 08.07.16 37,5mg Venlafaxin
ab 15.07.16 75mg = Maximaldosis
ab 08.08.16 Beginn mit Absetzen
Nach viel zu schneller Reduktion (alle 4 Tage 12,5mg) und wieder minimalem Hochdosieren auf 25mg stabilisiert und auf Kügelchen-Präparat umgestiegen
20.10.16 55 Kügelchen 18mg
20.11.16 45 Kügelchen 15mg
15.12.16 35 Kügelchen 11,5mg
11.01.17 25 Kügelchen 6,9mg
08.02.17 15 Kügelchen 4,2mg
08.03.17 10 Kügelchen 2,8mg zu großer Schritt daher
09.03.17 12 Kügelchen 3,3mg schlimmste Symptome
11.05.17 13 Kügelchen 3,6mg Aufdosiert, da keine Stabilisierung in Sicht war
09.10.17 12 Kügelchen 3,3mg endlich weiter runter, seitdem kaum Symptome
10.10.17 11 Kügelchen 3,4mg (neue Packung mit weniger Kügelchen pro Kapsel)
11.11.17 10 Kügelchen 3,1mg
12.12.17 09 Kügelchen 2,8mg
18.01.18 08 Kügelchen 2,5mg
12.03.18 07 Kügelchen 2,2mg
25.04.18 06 Kügelchen 1,9mg
08.06.18 05 Kügelchen 1,6mg
20.07.18 04 Kügelchen 1,2mg
08.08.18 04 Kügelchen 1,1mg (neues Präperat mit mehr Kügelchen pro Kapsel)
22.08.18.03 Kügelchen 0,8mg
15.10.18 02 Kügelchen 0,5mg
04.12.18 01 Kügelchen 0,3mg
Symptome nach (zu schneller) Reduktion am Morgen extrem und schrecklich: Nervosität, Anspannung, schneller Puls, Angst, Panik, extreme Blähungen, zeitiges Aufwachen, dann Durchfall, manchmal mit Übelkeit bis zum Würgen, teilweise Erbrechen.

Dann Symptome auch ganztägig verteilt: plötzliche Kraftlosigkeit, Müdigkeit, Gefühl das Gehirn schwitzt und ist warm, Unwirklichkeitsgefühl, vereinzelt Anflug von Panik, Traurigkeit, Weinerlichkeit, Pessimismus, wirre Träume.

Nachmittags ist es oft gut und es gibt auch Symptomfreie Tage, wenn ich dann endlich auf einer Dosis stabilisiert bin.

Immer wieder, auch außerhalb der schlimmen Wellen:
schmerzhafte Nacken- und Rückenverspannungen, ständig Blähungen und täglich Durchfall, selten kurzes aber schmerzhaftes Stechen im rechten Unterbauch, Schwindel, Kopfschmerzen

Fledermaus
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Re: Venlafaxin Absetzsymptome ... und jetzt ??

Beitrag von Fledermaus » Dienstag, 03.10.17, 18:20

Hallo Gelblack,

nicht aufgeben, diese schweren Wochen schaffst du! Ich wünsche dir eine recht baldige Verbesserung!

lg
Fledermaus
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seit 2004 150 mg Venlafaxin

2015 für 6 Wochen komplett abgesetzt, 150 mg - 75 mg- 37.5 mg - 25 mg - 0. In welchem Zeitraum weiß ich nicht mehr.
Nach 4 - Wochen ohne zeigten sich Hitzewallungen, Brennen der Haut, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Nerven/Muskelzuckungen, Schüttelfrost, Weinerlichkeit. Zusammenbruch emotionaler Art.
Nach 8 Wochen ohne wieder zurück auf 150 mg. schnelles Verschwinden der Symptomatik.

2016 Habe ich bis auf 75 mg reduziert. I
m Dezember 2016 von 75 mg auf 62,5 mg Venlafaxin. Symptome waren
Übelkeit, Hitzewallungen, Augenprobleme, leichtes Erbrechen morgens, Zahnbürste im Mund war schwierig.

Anfang Februar 2017 von 62.5. mg auf 50 mg Venlafaxin.
verstärkte Übelkeit und Zahnbürste im Mund kaum auszuhalten, sofortiges Erbrechen. Von einem Tag auf dem anderen dann 16 Std Schlaf, Augenprobleme, Erbrechen, Hitzewallungen, Nerven/Muskelzucken, Unruhe, Angst/Panik, Herzklopfen,
Suizidgedanken.

18.02 wieder 75 mg Venlafaxin,
seitdem Verbesserung, kein Erbrechen, keine Panikattacken, leichte Nervenzuckungen noch vorhanden. Stabilisation von einem zum anderen Tag schwankend, auf jedem Fall Besserung im Laufe des Tages.

08.04.17 72 mg Venla
12.04. Umstieg auf Kügelchenmethode (2 37,5-Kaspsel)
72 mg 11 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kaspel -3%
01.06.17 68 mg =26 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel -4%
20.07.17 66 mg =32 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel - 2% Durchschnitt 135 Kügelch/Kapsel
29.09.17 64 mg =40 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel - 2%
24.10.17 64 mg = 38 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (neue Charge)
13.12.17 62 mg = 46 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (Rechnung 75-62=13 37.5-13=24,5
132.6:37,5x24.5=86,63 132,6-86,6=46)
31.0 1.18 60 mg = 55 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (137:37,5x22,5=82,2 137-82=55)
10.02.18 Blutdruck schießt wieder hoch, zusätzlich zu den schon bekannten Symptomen
23.03.18 57mg=59 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (123:37,5x19.5=64 123-64=59 Kügelchen weniger)
12.05.18 70 54 mg? Kügelchen weniger verrechnet? Auswirkung jetzt katastrophal (25.6.18)
Übelkeit, Erbrechen, Durchfall. Brennende Haut, Sehstörung, Nervenzucken, Weinen, Angst, müde, schwere in Gliedern, Schwitzen, frieren, Hunger kann aber nichts Essen

27.06.18 56 mg
10.08.18 56 mg (Durchschnitt 701:5=140,2, 140,2:37,5x19= 71 Kügelchen weniger in einer 37,5mg Kapsel
02.10.18 54 mg (Durchschnitt wie oben 701:5=140,2 :37,5x21= 78,512 = 79 Kügelchen weniger
28.11.18 52 mg (Durchschnitt 141,8) 141,8:37,5 X 23= 87 Kügelchen weniger

itamin D liegt bei 13 seit 04.03.17 Vigantoletten 1000 nehme ich nur noch sporadisch
Vitamin D seit 07/18 bei 43 - keine zusätzliche Einnahme
Vitamin B6 bei 7.7 i
Vitamin B12 bei 220
Magnesium bei 0,9
Calcium bei 2,39
Magnesium bei Wadenkrämpfen und Nervenzuckungen

gelblack
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Re: Venlafaxin Absetzsymptome ... und jetzt ??

Beitrag von gelblack » Samstag, 25.11.17, 12:49

GAME OVER :party2: :party2: :party2: ... siehe "erfolgreich abgesetzt und wieder gesund Thread"

Link: viewtopic.php?p=218155#p218155

Alles Liebe für Euch :hug:
Zuletzt geändert von Murmeline am Samstag, 25.11.17, 12:59, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Link eingefügt
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Re: Venlafaxin Absetzsymptome ... und jetzt ??

Beitrag von padma » Samstag, 25.11.17, 22:37

hallo Gelblack, :)

ich freue mich sehr mit dir. :D
Super gemacht. Hast du dir mit viel Geduld erarbeitet.

Herzlichen Glückwunsch zur 0
:party2: :party2: :party2:

Wäre schön, wenn du uns weiter berichten würdest.

liebe Grüsse,
padma
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Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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1.01.2019: 0,1 mg :D



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


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pina
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Re: Venlafaxin Absetzsymptome ... und jetzt ??

Beitrag von pina » Dienstag, 05.12.17, 13:57

Hallo,

herzlichen Glückwunsch. Kommen mir sogar Tränen in die Augen, wenn ich lese das es wieder jemand geschafft hat.
Alles Gute für die Zukunft.

LG
Pina
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:schnecke: 5 Jahre Cymbalta am Reduzieren seit 2013 :schnecke:

Fast ist das Licht am Tunnel erreicht... die letzten Stücke so schwer, aber das Licht ist stärker als die Angst abzustürzen. Der letzte Schrit ist da, Cymbalta wird verbannt in dem Feuer des Schicksalbergs...

Reduzierung CYMBAL*TA

0 - 0 - 0 seit dem 08.07.2018

1 - 0 - 0 = 0,11 mg seit 21.05.2018

2 - 0 - 0 = 0,22 mg seit 01.05.2018

3 - 0 - 0 = 0,33 mg seit 09.04.2018

3 - 1 - 0 = 0,45 mg seit 04.03.2018

3 - 2 - 0 = 0,56mg seit 30.01.2018

3 - 3 - 0 = 0,6666mg seit 29.12.2017

4 - 3 - 0 = 0,777mg seit 18.09.2017

4 - 4 - 0 = 0,8888 mg seit 02.09.2017

5 - 5 - 0 = 1,1 mg seit 13.08.2017

6- 6- 0 = 1,3 mg 08.08.17

7- 7-0 = 1,5 mg 25.07.2017

8- 8- 0 = 1,7777... mg seit 08.07.2017

9 - 9- 0 = 2 mg seit 01.07.17

10 - 10 - 0 seit 04.06.2017 = 2,22 mg

13 - 13 - 0 Kügelchen = 2,89 mg seit 30.04.2017

Es geht weiter - diesmal wieder normal und kein MT
Von 21 - 21 - 0 bin ich auf 17 - 17 - 0 Kügelchen = 3,78 mg seit 06.03.2017

von 25 auf 2x 21 Kügelchen, das entspricht 2,3 mg - 2,3 mg = 4,6mg aktuell seit November...

27.10.2016 25 Kügelchen - 25 Kügelchen -0

3,3mg - 3,3mg - 0 seit 27.07.2016 (30 Kügelchen -30Kügelchen - 0)

4,5 mg - 4,5 mg - 0 seit 04.06.2016 genaue Dosis Berechnung ab dem 30.06.2016( 41 Kügelchen - 41 Kügelchen -0)

---------- Werte nicht genau, da Kapsel immer mitberechnet wurde:

8,01mg - 8,01 mg - 0 seit 30.06.2016

8,91 mg - 8,91mg - 0 seit 04.06.2016
9,91 mg - 9,91 mg - 0 seit 02.05.2016
11,6638mg - 11,6638mg - 0 seit 09.04.2016
13,867mg - 13,867mg - 0 seit 05.03.2016
17,35mg - 17, 35 mg - 0 mg seit 15.01.2016
18,86mg - 18,86 mg - 0 seit 19.09.2015
20,5 mg - 20,5 mg seit 14.08.2015
22,32 mg - 22,32 mg 24.07.2015
24mg - 24mg- 0 19.06.15
27mg - 27 mg - 0 24.05.2015

12.11. 2014 bis 23.05.2015 erhöht auf 30mg - 30mg - 0
13,68 mg - 13,68mg - 0 seit 04.11.2014
15,2 mg - 15,2mg - 0 seit 11.10.2014
18, 05mg - 18, 05mg- 0 seit 11.09.2014
19,22mg - 19,22mg - 0 seit 30.08.2014
25, 7mg - 25, 7 mg - 0 seit 14.08.2014
30mg - 30mg - 21.05.2014
4,45gn - 4,45gn - 0 gn seit 29.04.2014
4,98gn - 4, 98 gn - O seit 09.02.2014
5, 24gn - 5, 24 gn-O seit 28.12.2013
4, 82gn - 4, 82gn - 0 seit 26.12. 2013
5.24 gn - 5.24gn - 0 seit 01.12.2013

Hier hab ich mit Waage angefangen,
bitte andere Maßeinheit beachten.
Muss noch irgendwie umrechnen.
52 - 52 - 0 Cymbalta seit 01.11.2013
54 - 54 - 0 Cymbalta seit 29.09.2013
60 - 60 - 0 Cymbalta seit Juli 2011
50 mg Thyronajod seit Mai 2013
(10 Tage im Monat 100 mg Uterogest vor Periode) seit Mai 2013

Valporinsäure 600 mg - Jan bis Juli 2013

Es wurde noch versucht mir im Herbst 2012 Lamotregin als Stabilisator einzuschleichen, aber ich hab es nach 2 Wochen selbst langsam reduziert und nicht mehr genommen.

Danach Seroquel Retard - hab ich bereits nach 2 bis 3 Tage nicht mehr genommen, weil es mich total sedierte und ich auch nicht eingesehen habe, warum noch mehr Tabletten.

Sommer 2011 schwere depressive Episode

Dauer Symptome unter Cy-m-balta:
Gewichtsprobleme
Hyperpigmentierung im Gesicht
Trockene Haut
Verstärkter Bartwuchs (unnatürlich für Frau)

Murmeline
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Re: Venlafaxin Absetzsymptome ... und jetzt ??

Beitrag von Murmeline » Montag, 25.12.17, 7:42

Zitat

Frohe Weihnacht liebe ADFD Gemeinde / kleines Update

13 Wochen nach 0mg Venlafaxin und es geht weiterhin voran. Es geht voran, weil ich noch nicht durchschlafen kann, die Verdauung suboptimal ist und auch das Gedankenkreisen moderat anhält. Das Gedankenkreisen hat sich aber in der Form geändert, dass es sich angenehmerweise meist auf Ohrwürmer beschränkt. Gestern hatte ich den ganzen Tag die Melodie eines Weihnachtsliedes im Ohr. :whistle:

Fatale Auswirkungen hatte bei mir die kurzzeitige Einnahme von Spirulina Algen als NEM. Es dauerte einige Tage bis ich den Verdacht hier suchte und im Forum die Bestätigung fand, dass antitoxisch wirkende Mittel den Entzug negativ beeinflussen können. Wieder weggelassen, ging es mir nach 2 Tagen wieder gut.

Im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden wie sich der Entzug bei mir entwickelt. Es ist unglaublich was diese Medikamente emotional und körperlich anrichten können, wie Betroffene verzweifeln, weil sie Symptome, als echtes Krankheitsbild getarnt, auch als ebenso gefährlich und irreversibel einstufen.

Ich wünsche Euch allen viel Ausdauer, Kraft und Akzeptanz für 2018.

It will pass !! :hug:
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

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Re: Venlafaxin Absetzsymptome ... und jetzt ??

Beitrag von gelblack » Montag, 08.01.18, 19:30

Hallo zusammen :)

Ich möchte berichten, wie es mir 4 Monate nach 0mg Venlafaxin geht. Ich hatte mich weitestgehend an die 10% Regel gehalten und somit über mehr als 2 Jahre ausgeschlichen. Sogar die 0,3mg hatte ich 6 Wochen gehalten.
Die erst Zeit nach 0mg hatte sich nicht großartig von der Zeit zuvor unterschieden. Das Gedankenkreisen wurde merklich weniger.

Nun ist es so, dass ich mich seit ein paar Tagen in einer heftigen Welle befinde. Spannungskopfschmerz, Schlaflosigkeit und Gedankenkreisen haben mich wieder eingeholt. Ich bin richtig erschöpft. Habe letzte Nacht null geschlafen.

Murmeline schrieb, dass es durchaus passieren kann, dass noch eine Welle nachkommen kann. Kann es sein, dass das bei mir gerade der Fall ist und wie kommt es zu solchen Umständen? Ich hatte wirklich umsichtig ausgeschlichen.

Um meinen Schlaf etwas zu verbessern habe ich mir Magnesium Öl beschafft. Ich hatte hier im Forum oder bei sa über eine entspannende und den Schlaf fördernde Wirkung gelesen. Ist dem so, oder sollte ich jetzt besser keinen Versuch starten?

Es ist einfach nur nervend :evil:

Liebe Grüsse
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Re: Venlafaxin Absetzsymptome ... und jetzt ??

Beitrag von padma » Montag, 08.01.18, 22:47

hallo Gelblack, :)
Murmeline schrieb, dass es durchaus passieren kann, dass noch eine Welle nachkommen kann. Kann es sein, dass das bei mir gerade der Fall ist und wie kommt es zu solchen Umständen? Ich hatte wirklich umsichtig ausgeschlichen.
Ja, leider können auch nach 0 und auch nach langsamem Ausschleichen Wellen noch nachkommen. Das hört sich bei dir so an.
Manchmal kann man Trigger ausfindig machen, manchmal auch nicht. Vielleicht hilft es dir, dir klar zu machen, dass bei diesen Wellen, die letzten "Baustellen" im Gehirn bearbeitet werden. Die Neuorganisation ist bei Punkt 0 ja noch nicht abgeschlossen.

Das Magnesiumöl könntest du sehr vorsichtig antesten.

liebe Grüsse,
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Re: Venlafaxin Absetzsymptome ... und jetzt ??

Beitrag von gelblack » Dienstag, 09.01.18, 6:45

Hallo Padma

Vielen Dank für deine Nachricht. Das hoffe ich auch, dass da nur noch ein paar Baustellen bearbeitet werden. Scheinbar nimmt die Unverträglichkeiten gerade nach Null nochmals Fahrt auf. Unglaublich was diese Substanzen anrichten können.

Alles Gute für dich. 2018 ist, so glaube ich, ein Meilenstein für dich. Ich wünsche dir von ganzem Herzen die NULL und dass sich dein Gesundheitszustand nachhaltig verbessert.

Take Care
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Re: Venlafaxin Absetzsymptome ... und jetzt ??

Beitrag von Jofab » Dienstag, 09.01.18, 10:04

Hallo gelblack,

wollte dir einen Gruss dalassen und dir sagen, dass es mir sehr leid tut, dass es dir nach der sehnlichst erreichten 0
im Moment nicht gut geht. Das ist wirklich frustrierend, ich kann dich so gut verstehen !

Aber du hast es bis hierher geschafft - ich finde das eine unglaubliche Leistung, wie du durchgehalten hast !
Ich hoffe sosehr für dich, dass diese Wellen bald ganz abklingen.

Alles, alles Gute weiterhin !

Liebe Grüsse
Ilse
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Re: Venlafaxin Absetzsymptome ... und jetzt ??

Beitrag von LinLina » Dienstag, 09.01.18, 11:52

Hallo Gelblack :-)

Ich möchte dir noch ganz herzlich gratulieren zum Absetzen :party2: :party2: :party2:

das ist mir ganz untergegangen :?

Es ist leider ganz typisch, dass z.b. 3-4 Monate nach null eine Welle kommen kann. Das berichten relativ viele. Da du wirklich langsam runter gegangen bist, denke ich du hast alle Vorraussetzungen dafür geschaffen, dass die Wellen hoffentlich nicht ganz so arg und lang andauernd sind.

Lies dir vielleicht nochmal den Text durch "Entzugssymptome sind Symptome der Heilung". http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 50&t=11472 Dein System muss sich jetzt noch an das vollständige Fehlen des Wirkstoffes gewöhnen, und teilweise kann ja auch was im Körper abgelagert sein, was nach und nach noch rauskommt.

Liebe Grüße
Lina
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Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell (seit Sommer 2018) 0,005 mg.

Ich bin zur Zeit nicht im Forum aktiv. Bei Fragen und Bitten an das Team an padma, Ululu69 oder murmeline wenden.

Hinweis: Alle meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerte - meine eigenen, und die anderer Betroffener - und die wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

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Re: Venlafaxin Absetzsymptome ... und jetzt ??

Beitrag von gelblack » Dienstag, 09.01.18, 17:59

Hallo Lina :)

Lieben Dank für deine Glückwünsche und der Information dass sich mein Entzug typisch verhält. Das beruhigt mich und lässt Hoffnung aufkommen. Den verlinkten Text werde ich mir nachher durchlesen.
Du bist ja inzwischen auch fast durch mit dem Ausschleichen und es schmerzt mich immer wieder zu lesen wie beschwerlich dein Weg ist. Deine NULL ist greifbar und das freut mich für dich.

Alles Gute, Kraft und Ausdauer :fly:

Hallo Ilse,

Danke für dein Mitgefühl und auch dir den kürzesten Weg zur Gesundung.

Pass auf dich auf :hug:

gelblack :) :)
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Re: Venlafaxin Absetzsymptome ... und jetzt ??

Beitrag von gelblack » Montag, 09.04.18, 19:22

Liebe Foris

Ich dachte mir, dass ich euch mal wieder mit einem Update versorgen könnte.

6 Monate nach Null und ich kann echt nicht sagen das der Entzug Geschichte ist. Es ist einfach nur anders geworden. Die Neuroemotionen sind ziemlich abgeklungen was die Wut anbelangt, bin aber immer noch hypersensibel hinsichtlich Konflikte, brauche ewig bis ich mich gedanklich sortiere. Ich spüre die nervliche Anspannung körperlich und das Zischen in den Ohren sucht mich ebenfalls regelmäßig auf. Der Schlaf ist besser geworden. Aber nur wenn ich mich körperlich nicht ertüchtige. Magnesium hatte ich mal wieder probiert und das ging nach hinten los.

Heute war ich beim Zahnarzt wegen einer Füllung, die im Dezember letzten Jahres durchgeführt wurde. Der Zahn ist empfindlich auf Druck und Kälte. Er meinte dass das schon 6 bis 8 Monate dauern kann bis sich der Zahnnerv beruhigt.
Ich erzählte ihm von meiner Problematik und er erklärte mir mit besorgter Miene dass das ZNS ca. 2 Jahre benötigt bis es sich wieder stabilisiert hat. Das war interessant, weil mir diese 2 Jahre auch im Rahmen des Entzugs des Öfteren begegnet sind. Beim ADFD als auch SA. Naja … da liegt dann offensichtlich doch noch etwas Weg vor mir.

Ich wünsche euch allen weiterhin Kraft und Ausdauer. Die Botschaft die ich hierlasse soll nicht entmutigen eher ermutigen da die Heilung nach Null noch etwas Zeit benötigt. Ist auch klar für mich. Die letzten 2,5 Jahre des Ausschleichens haben nach jeder Reduktion das ZNS erneut strapaziert. So fühlt sich das jedenfalls bei mir an. Ich habe aber auch schon andere Beiträge hier gelesen. Das es schneller oder aber auch langsamer geht.

Alles Gute - hang in there :hug:
gelblack
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Re: Venlafaxin Absetzsymptome ... und jetzt ??

Beitrag von Shonah » Dienstag, 10.04.18, 9:22

Hallo Gelblack, :)

Du bist auch so ein tapferes „Kerlchen“.

Es tut mir leid das es 6 Monate nach 0 immer noch schleppend voran geht.

Ich habe im Moment nicht das Gefühl das ich je bis zur 0 komme.

Das mit den Zähnen habe ich bei mir auch festgestellt das diese Wehrbeitrag empfindlicher sind.

Ich finde es toll das du uns immer wieder von dir berichtest.

Ich wünsche dirweiterhin eine gute Heilung und alles Liebe.


LG Shonah
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2008 Diagnosen: schwere depressive Episode
Generalisierte Angststörung mit PA

300mg Venlafaxin

2009 : 150mg V.
75mg V.
2010 : 37,5 mg V.
11/2010: abgesetzt

12/2010 : 37,5mg V.
2011 : 75mg V.
2013 : 37,5mg V.
2014 : 37,5mg V. unret.
2015 : 18,25mg V. unret.
01.11.15 9mg V. unret.
12.11.15 : abgesetzt
17.11.15 18.25 mg V. unret.
29.12.15 : 9mg V. unret.
9mg V. unret.
12.01.16 : 9 mg V. unret. früh
7mg V. unret. Abend
11.02.16 : 9 mg V. unret. Früh
3mg V. unret. Abend
11.03.16 : 9 mg V. (u) früh
2 mg V. (u) spät
11.04.16 : 9 mg V.(u) früh
11.05.16 : 8 mg V.(u) früh
12.05.16 : betablocker halbiert da RR zu niedrig
auf ärztlichen Rat
Symptome : - Schwindel, Kreislaufbeschwerden,
Muskelzuckungen am ganzen Körper,
hin und wieder PA,
sehr oft starkes Frieren, Herzrasen,
körperliche Schwäche, laute
rumpelnde Darmgeräusche, Konzen-
trationsprobleme

01.07.16 8 mg V. ret.
04.07.16 8 mg V. unret.
06.07.16 9 mg V. u.
19.11.16 8,5 mg V. u.
06.01.17 8,0 mg V. u.
Symptome: Herzstolpern (auch in Salven), Schwindel,
Rückenschmerzen, extrem trockene Haut,
Kopfschmerzen, Schlafprobleme, geringe
Belastbarkeit, Augen brennen...
12.01.17 ProBioCult 3x1
Hepatodoron 0-0-0-2
8mg V. u.
9.2.17 alle NEM abgesetzt
Derzeitige Symptome: Pulsschwankungen (mal hoch, mal tief), tränende Augen, Bauchschmerzen (Blähungen), Rückenschmerzen (BWS, LWS), Gelenkschmerzen, Leistungsschwach

27.2.17 7,5 mg V. u.
08.04.17 7,0 mg V.u.
18.05.17 6,7mg V.u.
10.6.17 6,3 mg V. u.
30.6.17 5,7 mg V. u.
11.8.17 5,2 mg V. u.
19.9.17 4,5 mg V. u.
22.10.17 4,0 mg V. u.
25.11.17 3,7mg V. u.
20.12.17 3,4mg V. u.
20.1.18 3,2mg V. u.
20.2.18 3,0mg V. u.
20.3.18 2,8mg V. u.
20.5.18. 2,5mg V.u.
20.6.18 2,2mg V.u.
20.7.18 1,9 mg V.u.
5.9.18 1,7mg V.u.
14.10.18 1,7mg V. ret.

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Re: Venlafaxin Absetzsymptome ... und jetzt ??

Beitrag von Monalinde » Dienstag, 10.04.18, 9:55

Hallo Gelblack,

ich finde es sehr nett von dir, dass du dich ab und zu wieder meldest und Bescheid gibst. Eigentlich habe ich schon auf einen Beitrag von dir gewartet, weil ich ja ganz ähnliche Symptome wie du hatte und habe, auch den Tinnitus noch.

Es sind Symptome des vegetativen Nervensystems, die uns plagen, überwiegend zumindest. Ich bin neulich die Treppe in meinem Haus aus Unachtsamkeit hinabgestürzt, habe mir Prellungen zugezogen, Gott sei Dank nichts gebrochen, und alle Symptome, die längst vergessen waren sind zurückgekehrt. Absetzgrippe, Schlafstörungen, Sehstörungen, Zwangsgedanken, Wutanfälle, Schüttelfrost, Ängste, Früherwachen, Erschöpfung, Magenbeschwerden. Ich konnte nichts anderes tun, als mich ganz ruhig auf die Couch zu legen und in die Luft zu starren und es über mich ergehen zu lassen. Wenn ich Schmerzmittel nehme, habe ich fast sämtliche Nebenwirkungen, einschließlich Hautausschläge. Also lasse ich es.

Jetzt, vier Wochen danach wird es besser und ich erreiche wieder den Zustand, wie vor dem Unfall. Aber ich bin noch nicht geheilt, was bei meinem höheren Lebensalter und der langen Antidepressivaeinnahme vielleicht nicht ganz ungewöhnlich ist. Dass es auch überwiegend anders sein kann, kann man ja hier im Forum nachlesen und das wird auch bei dir so sein.

Ich merke, wie mein Nervensystem wieder etwas ruhiger wird, aber jede kleinste Anstrenung, körperlicher oder seelischer Natur, wirft mich wieder zurück, Cortisol steigt gefühlsmäßig an.

Ich will hier niemanden Angst machen, nur damit sagen, dass es auch im höheren Lebensalter, ich bin über 70 Jahre alt, sich noch bessern kann, wenn auch nur sehr langsam.

Alles Gute

Mona
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2005 bis 2010 Einnahme von Remergil 7,5 mg und Trevilor bis zu 37,5 mg,
2010 bis 2012 Trevilor 37,5 mg ausschließlich,
Diagnose: Angst und Depression

Dezember 2012 auf Null abgesetzt, 10 Prozent im Rhythmus von 14 Tagen ( zu schnell)
Seit Dezembe 2012 im protahierten Entzug.
Symptome:
( Tinnitus 2011) , Speiseröhrenentzündung, Reflux, Schleim im Hals saures Aufstoßen seit 2014,
Albträume, Durchschlafstörungen, Erschöpfungszustände, Hautausschläge, Angstzustände,
Gelenkschmerzen, Schwindel, Schüttelfrost, Zwangsgedanken, Ohrwürmer, Neuroemotionen, Durchfälle)

2018:
Hautausschläge, Gelenkschmerzen, Schüttelfrost , Schwindel, verstopfte Nase, Albträume nicht mehr vorhanden, Reflux nur noch selten, Durchschlafstörungen sporadisch bei Stress

Ängste, Tinnitus, Neuroemotionen halten an.

Kessi
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Re: Venlafaxin Absetzsymptome ... und jetzt ??

Beitrag von Kessi » Sonntag, 29.07.18, 16:48

Hi Gelblack, ich habe gerade deinen Beitrag im Thread von Shonah gelesen. Wir sind ja beide relativ zeitgleich im letzten Jahr auf 0 Venla gekommen. Interessant finde ich, dass du jetzt seit kurzem auch gut schlafen kannst und es rund läuft. Ist bei mir so ähnlich - besonders der Schlaf wird jetzt besser!!. Hatte aber vor kurzem auch eine 2-wöchige Welle mit verschiedenen Symptomen. Jetzt geht's wieder völlig gut. Ist schon unfassbar, und mir auch unerklärlich, dass sowas dann doch noch - nach 10 Monaten auf 0 - vorkommt.
Drücke uns weiterhin die Daumen, dass das immer seltener wird.
Have a nice sunday!!! :party2:
LG von der Kessi
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LinLinagelblackpadma
AUGUST 13
Einnahme Medi "Esmya" zur Red. Myome Gebärmutter.
Absetzten n. 5 Wo. wg. mass. NW (Dauerschwindel, extr. Erschöpfung, )
Schwindel bleibt aber dauerhaft!
NOVEMBER 13
Tinnitus, Sehstärke und Allgemeinzustand verschl. sich
DEZEMBER 13
Wg. v.g. körperl. Probl.: Angstzustände. Blut, MRT Kopf, Internist, HNO, Orthopäde, Zahnarzt, Gyn = alle o. B.
FEBRUAR 14
1 Woche Psychiatrie
Promethazin b. Bedarf: Keine Besserung/Schlafprobleme
Medi. bei Entlassung Mirtazapin 7,5 mg/ Nacht
Nach Entlassung kein Mirta mehr
MÄRZ 14
Tinnitus chronisch.
3 Monate Versuch mit HET = Keine Besserung.
MAI 14
Diagnose von Psychodoc: Depression! Sertralin 50 mg. Nach 5 Tagen abgesetzt, da NW starke Angstzustände und Suizidgedanken
Dann Opipramol 75 mg +
Mirtazapin 30 mg
Zustand immer schlimmer: KRANKSCHREIBUNG
JULI-AUGUST 14
Psychosom. Tagesklinik
Keine Besserung: Verzweiflung, weitere Verschl. des Zustandes
SEPTEMBER 14
Zusätzlich Risperidon 2 mg und Pipamperon 40 mg
OKTOBER 14
Psychiatrie
Sofortiges Absetzen Risperidon und Pipamperon
Eindosierung Venlafaxin 37,5 mg
Zolpidem 10 mg / Nacht
Tavor 1 mg
Ausschleichen Opipramol
Erhöhung Venlafaxin auf 75 mg. Nach 1 Wo. 112,5 mg aber wg. starker NW (Unruhe, Angst, Hitzegefühle) runter auf 75 mg
Tavor erhöht auf 1,5 mg
Starke Depression, Suizidgedanken,
Eindosierung Lyrica 50 mg bei gleichzeitiger Reduzierung Tavor
Stressbedingt Herpes Zoster im Gesicht:
Brivudin, Polidocanol, Erhöh. Lyrica auf 75 mg, Ibuprofen b. Bedarf, 20 mg Pantoprazol
Nach 10 Tagen Besserung = Ende der Herpes Medi
Lyrica 300 mg
Absetzen Tavor
05. DEZEMBER 14: Plötzliche komplette Besserung des Zustandes
16. DEZEMBER 14: Entlassung nach 9 Wochen Psychiatrie mit Diagnose mittelgradig depressive Episode und generalisierte Angststörung
Entlassungsmedi:
Mirtazapin 30 mg/ Nacht
Venlafaxin ret. 75 mg
Lyrica 300 mg
JANUAR 2015
Wieder arbeitsfähig (nach 7 Monaten)
Abs. Mirtazapin u. Lyrica ohne Probleme. KEINE BESCHWERDEN MEHR - FÜHLE MICH KOMPLETT GUT !
JANUAR 2016
Ausschl. Venla n. Rücksprache mit Psychodoc (deren "Absetzplan": Für 20 Tage noch 37,5 mg dann gleich 0 mg-ohne Worte!!!)
Mein Plan:
14.01.16 = 62,5 mg
28.01.16 = 50 mg
11.02.16 = 37,5 mg
07.03.16 = 25 mg
21.03.16 = 12,5 mg
15.04.16 = 0 mg
Bei keiner Red. Probleme!!!
Nach 2 Wo auf 0: mäßige Brainzaps , Schwitzen, starke Schmerzen in den Füßen
Ging alles wieder weg.
01. JUNI 2016:
Nach 6 Wochen auf 0 mg plötzl. Schwindel, Gangunsicherheit, extrem schwere Beine und Arme, starke Unruhe / Angst, "dass alles wieder los geht", innerliches Zittern, innerliche Stromschläge, plötzliches starkes Herzklopfen, Hitzewellen+Schweißausbrüche, Schlafprobleme, Erschöpfung, extrem niedriger Blutdruck aber hoher Puls, Probleme mit Augen/Sehstärke.

27.07.16: 3,0 mg Venlafaxin retard 1APharma (10 Kügelchen): katastroph. schlaflose Nacht: Angst, Zittern, brennendes Hautgefühl, extreme Mundtrockenheit
28.07. 1,0 mg (3 Kügelchen)
29.07. 3,0 mg
04.08. 5,0 mg
13.08. 6,0 mg
18.08. 5,0 mg
20.08. 8,0 mg
24.08. 12,5 mg
29.08. 25,0 mg
31.08. 12,5 mg
08.10. 10,0 mg
05.11. 9,0 mg
Pascoflair 1-1-1
04.12. 8,0 mg
2017:
06.01. 7,0 mg
30.01. 6,6 mg
20.02. 5,4 mg
09.03. 4,2 mg
23.03. 3,6 mg
12.04. 3,0 mg
04.05. 3,3 mg
26.05. 3,0 mg
17.06. 2, 4 mg
29.06. 2,1 mg
24.07. 1,9 mg
09.08. 1,6 mg
18.08. 1,3 mg
03.09. 1,0 mg
10.09. 0, 66 mg
30.09. 0,33 mg -1 Kügelchen ENDSPURT
07.10. 0, 00 mg!!! :party2:

gelblack
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Re: Venlafaxin Absetzsymptome ... und jetzt ??

Beitrag von gelblack » Sonntag, 29.07.18, 17:48

Hi Kessi :)

Ja, wir beide feiern bald 1 Jähriges und es ist interessant, wie sich unser Verlauf ähnelt. Das sich der Schlaf wieder komplett findet dauert wohl mit am längsten … und meine Neuroemotionen laufen im Hintergrund und brauchen einen Trigger von außen. Beim Ausschleichen waren diese an Zwangsgedanken gekoppelt. Echt grausam … das brauche ich nie wieder :vomit:

Ich rechne noch mit ein paar holprigen Monaten, auch wenn die Lage jetzt schon komfortabel im Vergleich zur Zeit um die 0 ist. Die See wird erkennbar ruhiger.

Schöne Zeit … :party2:

Liebe Grüße
gelblack :)
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