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Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

wir mussten uns heute, am 31.03.2019, zu einem gleichermaßen ungewöhnlichen wie einschneidenden Schritt entscheiden.
Wir werden das Forum für ca. 4 Wochen für Neuanmeldungen schließen und damit einen Anmeldestopp verhängen.
Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen.
Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann.
Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
Das Team des ADFD

Britsch: Sertralin - nach über einem Jahr immer noch Symptome

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
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Re: Sertralin - nach über einem Jahr immer noch Symptome

Beitrag von LinLina » Donnerstag, 03.05.18, 16:31

Liebe Britsch :-)

es kann gerade jetzt da das Team oft nicht mehr so present sein kann öfter passieren, dass mal eine Frage übersehen wird, deswegen ist gut dass du nachhakst.

Du hast ja berichtet, dass dir das wieder eindosieren grundsätzlich geholfen hat, oder? Hat denn das höher gehen jeweils nochmal etwas verbessert?

Deine letzte Erhöhung war im Februar, richtig? Ich denke du könntest, wenn du das möchtest und dir weitere Besserung versprichst, meiner Einschätzung nach nochmal vorsichtig erhöhen, z.b. auf 1,4 mg. Ich würde unbedingt weiter vorsichtig vorgehen, damit es nicht umschlägt und du dir deine Fortschritte nicht kaputt machst.

Liebe Grüße
Lina
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Ich bin zur Zeit nicht im Forum aktiv. Bei Fragen und Bitten an das Team an padma, Ululu69 oder murmeline wenden.

Hinweis: Alle meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerte - meine eigenen, und die anderer Betroffener - und die wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

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Re: Sertralin - nach über einem Jahr immer noch Symptome

Beitrag von Britsch » Montag, 21.05.18, 19:27

Guten Abend liebe Mitfühlende!
Nachdem es mir nach meinem letzten Posting an vielen Tagen einigermaßen gut ging, scheint mich jetzt eine banale Erkältung in eine Welle zu katapultieren. Und das ist auch meine Frage an euch: kann das sein? Ich habe Husten und Schnupfen, aber es fühlt sich an, als ob das eine Katastrophe ist. Ich kann das kaum beschreiben. Ich habe schlimme Kopfschmerzen, kann kaum was essen, weil es sich anfühlt, als ob alles wieder hochkommt, mein Herz klopft viel zu schnell, insgesamt einfach bedrohlich.
Kann das mit dem Entzug zusammenhängen? Im Sinne von Triggern?
Es wäre schön, wenn jemand dazu was weiß und mich ein wenig beruhigen kann. Dieser Zustand macht mir einfach Angst.
Ich danke euch fürs Lesen und besonders fürs Antworten.
Liebe Grüße
Brigitte
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1995 erstmals psychiatrische/psychotherapeutische Behandlung mit Opipramol und Tavor. Damals wurde ich krank im Rahmen einer Ehekrise und dann Scheidung. Die genauen Dosierungeun und Einnahmezeiten erinnere ich nicht mehr. Nach einigen Jahren wurde ich umgestellt auf Amitriptylin, darunter massive Gewichtszunahme und Umstellung auf Sertralin 50 mg, zeitweise ergänzt durch Trazodon und Mirtazapin. Innerhalb von ca. 10 Jahren 4 stationäre Aufenthalte in psychosomatischen Kliniken. 2006 Erwerbsunfähigkeitsrente mit 56 Jahren. Ca. 2011 4 Wochen stationär in psychiatrischer Klinik wegen massiver Panikattacken und Einstellung auf 2 x 75 mg Lyrica und 50 mg Sertralin, ergänzt durch 1 mg Lorazepam bei Bedarf. Nach ca. 1 Jahr selbständiges Absetzen von Lyrica ohne Probleme. Seitdem 50 mg Sertralin plus Lorazepam bei Bedarf.
Anfang 2017 Ausschleichen von Sertralin wegen subjektiver Wirkungslosigkeit. Dosishalbierung alle 3-4 Wochen bis auf 12,5 mg ohne Symptome, Anfang März dann von 12,5 mg auf Null. Zunächst keine Symptome und psychisches Wohlbefinden. Erstmals Kopfschmerzen nach etwa 4-6 Wochen auf Null, dann immer neue und wechselnde Symptome wie Augenprobleme, Schwächegefühl, stundenlanges Weinen, Übelkeit, Nacken- und Rückenschmerzen, Muskelverhärtungen, Gesichts- und Kieferschmerzen, Kribbeln am Kopf und im Gesicht, dort auch Berührungsempfindlichkeit, Appetitlosigkeit.
Seit 250.10.2017 Wiedereindosieren von 0,5 mg Sertralin Mylan Dura 50 mg mittels der Wasserlösemethode. Sehr rasche Symptombesserung, besonders die Angstgefühle und andere Neuroemotionen sind deutlich schwächer geworden.
Seit 20.12.2017 folgende Medikation:
0,6 mg Sertralin Aurobindo mittels Wasserlösemethode
47 mg Metoprolol
3 x 3 Tropfen Alpex CBD-Öl 5 %ig
2 x 2 Kapseln Bullrichs Heilerde
Damit bin ich - bis auf gelegentlichen Reflux und häufiges Frieren - beschwerdefrei.
Am 03.01.2018 hinzugefügt:
6 Tropfen Dr. Jacobs Vitamin D3 K2 Öl
1 x 1 Kapsel Vitamin B12 Adenosylcobalamin 500 ug von Sunday Natural
2 x 1 Kapsel Magnesium Komplex a 950 mg
Von Sunday Natural.
Seit 19.01.2018:
0,75 mg Sertralin
47 mg Metoprolol
4 Kapseln Darmflora plus select von Dr. Wolz
Alles andere habe ich nach erneuter heftiger Welle abgesetzt.
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1 mg Sertralin
47 mg Metoprolol
Alle NEM abgesetzt.
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1,1 mg Sertralin
47 mg Metoprolol
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Re: Sertralin - nach über einem Jahr immer noch Symptome

Beitrag von Jamie » Montag, 21.05.18, 19:47

Hallo Brigitte :),

also da kann ich dich auf jeden Fall beruhigen.
Erkältungen und grippale Infekte schlagen im Entzug oft mit ungeahnter Wucht zu.
Dein Körper ist sehr sensibel und wird durch so ein stressiges Krankheitsgeschehen stark gefordert; es kommt daher sehr häufig vor, dass solche Erkältungen und Infekte massiv Symptome triggern - mal abgesehen davon, dass du zusätzlich auch die Erkältungssymptome aushalten musst.

Ferner versucht ja der Körper durch Ankurbelung seines Immunsystems, die Erreger zu bekämpfen und fährt daher sein ganzes System hoch - das wiederum ist furchtbar anstrengend für jemanden, dessen ZNS eh schon hochgepusht ist durch Entzug und Psychopharmaka.
Das Herzklopfen ist ganz ganz typisch. Sage dir, mein Herz klopft so schnell, weil mein Körper Kreislauf und Immunsystem hochfährt, um die Keime zu bekämpfen. Das ist unangenehm, aber eine eigentlich gute Sache, denn mein Körper versucht mir zu helfen, es fühlt sich nur sehr blöd an - sowas ist der Art.

Viel kann man dir nicht raten außer nicht in Panik zu geraten, sich gut zuzureden, sich viel auszuruhen und nach Möglichkeit den Medikamentenkonsum so gering wie möglich zu halten.
Trinke viel, esse leicht und schone deinen Kreislauf und tue alles, was dir für kurze Zeit ein Wohlgefühl vermittelt, zB eine schönes Handpeeling oder etwas Leckeres zu essen oder...

Gute Besserung
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Re: Sertralin - nach über einem Jahr immer noch Symptome

Beitrag von Britsch » Montag, 21.05.18, 19:52

Liebe Jamie,
Ganz herzlichen Dank für Deine schnelle und so kompetente Antwort! 💗
Deine Worte beruhigen mich wirklich sehr. Mit diesem Wissen lassen sich die fiesen Symptome gleich viel leichter ertragen.
Lieben Dank nochmals, und hab einen feinen Abend!
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Re: Sertralin - nach über einem Jahr immer noch Symptome

Beitrag von Britsch » Dienstag, 22.05.18, 3:44

Hallo ihr Lieben,
diese Nacht bin ich schlaflos, der Husten und vor allem stärkste Kopfschmerzen quälen mich und halten mich wach.
Was kann ich tun? Ich traue mich nicht, ein Schmerzmittel zu nehmen. Oder gibt es da was, womit ihr gute Erfahrungen gemacht habt?
Mein sonstiges Allzweckmittel Pfefferminzöl hilft kein bisschen.
Eine Idee wäre toll, die Schmerzen sind nur sehr auszuhalten...
Danke!
Eure Brigitte
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vindi74

Re: Sertralin - nach über einem Jahr immer noch Symptome

Beitrag von vindi74 » Dienstag, 22.05.18, 7:44

Hallo,
könnte es eine Histaminunverträglichkeit sein?

Gruß Vindi

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Re: Sertralin - nach über einem Jahr immer noch Symptome

Beitrag von Britsch » Dienstag, 22.05.18, 8:38

Hallo Vindi,
Das glaube ich nicht. Ich habe ja zur Zeit eine starke Erkältung, und gestern habe ich so gut wie gar nichts gegessen. Ich vermute einen Zusammenhang mit dem Infekt.
Die Schmerzen sind so stark und anhaltend, dass ich gerne etwas dagegen einnehmen würde. Allerdings weiß ich nicht, ob es da was gibt, was mit dem Entzug verträgt.
Aber lieben Dank für Deine Idee!
Herzliche Grüße
Brigitte
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Anfang 2017 Ausschleichen von Sertralin wegen subjektiver Wirkungslosigkeit. Dosishalbierung alle 3-4 Wochen bis auf 12,5 mg ohne Symptome, Anfang März dann von 12,5 mg auf Null. Zunächst keine Symptome und psychisches Wohlbefinden. Erstmals Kopfschmerzen nach etwa 4-6 Wochen auf Null, dann immer neue und wechselnde Symptome wie Augenprobleme, Schwächegefühl, stundenlanges Weinen, Übelkeit, Nacken- und Rückenschmerzen, Muskelverhärtungen, Gesichts- und Kieferschmerzen, Kribbeln am Kopf und im Gesicht, dort auch Berührungsempfindlichkeit, Appetitlosigkeit.
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Re: Sertralin - nach über einem Jahr immer noch Symptome

Beitrag von Britsch » Dienstag, 22.05.18, 13:44

Ihr Lieben,
So langsam ergreift mich die Panik. Habe jetzt auch noch Fieber (37,6) und Rückenschmerzen, der Kopf dröhnt nach wie vor.
Kann ich denn da gar nichts machen?
Ich hab echt Angst, es fühlt sich so schlimm an.
Lieben Gruß
Brigitte
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Seit 250.10.2017 Wiedereindosieren von 0,5 mg Sertralin Mylan Dura 50 mg mittels der Wasserlösemethode. Sehr rasche Symptombesserung, besonders die Angstgefühle und andere Neuroemotionen sind deutlich schwächer geworden.
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Re: Sertralin - nach über einem Jahr immer noch Symptome

Beitrag von Britsch » Dienstag, 22.05.18, 19:19

Huhu,
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Anfang 2017 Ausschleichen von Sertralin wegen subjektiver Wirkungslosigkeit. Dosishalbierung alle 3-4 Wochen bis auf 12,5 mg ohne Symptome, Anfang März dann von 12,5 mg auf Null. Zunächst keine Symptome und psychisches Wohlbefinden. Erstmals Kopfschmerzen nach etwa 4-6 Wochen auf Null, dann immer neue und wechselnde Symptome wie Augenprobleme, Schwächegefühl, stundenlanges Weinen, Übelkeit, Nacken- und Rückenschmerzen, Muskelverhärtungen, Gesichts- und Kieferschmerzen, Kribbeln am Kopf und im Gesicht, dort auch Berührungsempfindlichkeit, Appetitlosigkeit.
Seit 250.10.2017 Wiedereindosieren von 0,5 mg Sertralin Mylan Dura 50 mg mittels der Wasserlösemethode. Sehr rasche Symptombesserung, besonders die Angstgefühle und andere Neuroemotionen sind deutlich schwächer geworden.
Seit 20.12.2017 folgende Medikation:
0,6 mg Sertralin Aurobindo mittels Wasserlösemethode
47 mg Metoprolol
3 x 3 Tropfen Alpex CBD-Öl 5 %ig
2 x 2 Kapseln Bullrichs Heilerde
Damit bin ich - bis auf gelegentlichen Reflux und häufiges Frieren - beschwerdefrei.
Am 03.01.2018 hinzugefügt:
6 Tropfen Dr. Jacobs Vitamin D3 K2 Öl
1 x 1 Kapsel Vitamin B12 Adenosylcobalamin 500 ug von Sunday Natural
2 x 1 Kapsel Magnesium Komplex a 950 mg
Von Sunday Natural.
Seit 19.01.2018:
0,75 mg Sertralin
47 mg Metoprolol
4 Kapseln Darmflora plus select von Dr. Wolz
Alles andere habe ich nach erneuter heftiger Welle abgesetzt.
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1 mg Sertralin
47 mg Metoprolol
Alle NEM abgesetzt.
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1,1 mg Sertralin
47 mg Metoprolol
Medikation seit ca. Mitte Februar 2018:
1,3 mg Sertralin
47 mg Metoprolol
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Re: Sertralin - nach über einem Jahr immer noch Symptome

Beitrag von Jamie » Dienstag, 22.05.18, 19:33

Hallo Britsch :)

Das Fieber sollte nicht unbedingt gesenkt werden, wird es aber automatisch durch die Einnahme eines Schmerzmittels. Das wäre dann ein Sekundäreffekt.
Du kannst es mit Ibuprofen oder Paracetamol (PCM) probieren, wenn die Schmerzen zu arg werden.
Ibuprofen wirkt stärker schmerzlindernd und weniger fiebersenkend als PCM, bei PCM ist es umgekehrt.

Du musst allerdings schauen, ob du es verträgst. Im Entzug werden viele Tabletten nicht vertragen; das obliegt deiner Entscheidung,
Ich würde eine halbe Tbl nehmen, wenn nötig, und wenn du es verträgst nimm die andere Hälfte nach.

Gute Besserung
Jamie

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satz ergänzt
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Re: Sertralin - nach über einem Jahr immer noch Symptome

Beitrag von Britsch » Dienstag, 22.05.18, 19:52

Liebe Jamie,
Ganz herzlichen Dank 😊
Ich werde es versuchen, die Schmerzen sind wirklich heftig. Und dazu eine unterschwellige Übelkeit 🤢
Bin grad so empfindlich, dass leichtes Einschmieren mit Schmerzöl schon unangenehm ist.
Danke nochmal für Deine guten Ratschläge 💕
Lieben Gruß
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Re: Sertralin - nach über einem Jahr immer noch Symptome

Beitrag von Britsch » Dienstag, 22.05.18, 20:26

Oh mein Gott, es ist so schlimm heute.
Ich möchte am liebsten aus meiner Haut raus. Zu den Schmerzen und der Übelkeit habe ich auch Neuroemotionen, die sich gar nicht beschreiben lassen und den ganzen Körper umfassen. Ich weiß nicht, wie ich mich setzen oder legen soll, damit es auszuhalten ist.
Gerade habe ich eine 0,5 mg Lorazepam geschluckt, ich kann einfach nicht mehr.
Weinen geht grad auch nicht, das würde mich ja wenigstens ein bisschen erleichtern.
Danke, dass ich das hier mal aufschreiben konnte.
Lieben Gruß
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Re: Sertralin - nach über einem Jahr immer noch Symptome

Beitrag von Jamie » Dienstag, 22.05.18, 21:26

Hallo Britsch, :)

wenn es dich tröstet - ich habe heute auch keinen guten Tag erwischt.
Hab ein Taubenbaby (Nestling) gerettet, das man in den Müll geworfen hat. :cry: :evil:
Ich bin jetzt, noch Stunden später, immer noch erschüttert und demoralisiert - ich kann mich gar nicht fangen.
Die Atmosphäre ist heute auch so komisch.
Alles in allem ein sehr anstrengender emotionaler Tag.
Ich wünsche dir und uns allen Linderung :hug:

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Re: Sertralin - nach über einem Jahr immer noch Symptome

Beitrag von Britsch » Mittwoch, 23.05.18, 5:33

Liebe Jamie,
es tröstet! Allein schon, dass Du antwortest...
Ein Taubenbaby im Müll - das würde mich auch traurig und wütend machen. Es ist immer wieder erschütternd, wie der Mensch mit seinen Mitgeschöpfen umgeht. Da habe ich null Toleranz!
Hast Du das Kleine denn retten können?
Mir geht’s heute morgen schon etwas besser als gestern. Und das ist doch schon mal was!
Dir danke ich von Herzen für Deine Begleitung durch schwierige Stunden, Du glaubst gar nicht, wie sehr das geholfen hat!
Auf ein besseres Heute, liebe Jamie!
Liebe Grüße
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Re: Sertralin - nach über einem Jahr immer noch Symptome

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 23.05.18, 9:55

Hallo Britsch :)

Wie geht es dir heute morgen?
Ich hoffe du hast etwas Schlaf bekommen.
So ein grippaler Infekt ist schon sehr belastend, ich kann es dir nachfühlen.

Ja, das Kleine hab ich natürlich an mich genommen und zu Profis gebracht.
Ich hab hier drüber berichtet und auch ein Foto gepostet, falls du gucken willst:
viewtopic.php?f=8&t=9706&p=249167#p249052

Liebe Grüße
Jamie
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Re: Sertralin - nach über einem Jahr immer noch Symptome

Beitrag von Britsch » Mittwoch, 23.05.18, 12:34

Liebe Jamie,
was für eine schrecklich-schöne Geschichte, die Du da gestern erlebt und aufgeschrieben hast. Ich freue mich so sehr, dass Du dem kleinen Geschöpf helfen konntest. Und stehe - so wie Du - mit Zorn und Unverständnis vor solch grausamen und überheblichen „Mitmenschen“. Ich glaube aber auch, dass es immer mehr werden, die ein Tier ebenso achten wie den menschen, in meinem Umfeld jedenfalls stelle ich das fest.
Ich hab tatsächlich einige Stunden gut schlafen können diese Nacht, und heute geht es mir bedeutend besser. Vor allem diese schlimmen Neuroemotionen sind verschwunden. Das macht mich sehr froh.
Sicher hat mir Dein Zuspruch dabei auch geholfen! Danke dafür!
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Re: Sertralin - nach über einem Jahr immer noch Symptome

Beitrag von Britsch » Freitag, 25.05.18, 11:34

Guten Tag 🌞

Eine Wasserstandmeldung zu meinem infektgetriggerten Zustand:

Die Erkältungssymptome sind deutlich gebessert.

Die Entzugssymptome verschlimmern sich leider. Schlimme Neuroangst, Schwäche, ganz neu jetzt Schwindel, muss mit Duschen oder Baden warten, bis mein Mann von der Arbeit zurück ist. Schwindel in dieser Form hatte ich bisher noch gar nicht.

Ich vertrage derzeit keinerlei Nahrung. Sobald ich etwas gegessen habe, fühlt es sich an, als ob sich der Magen umdreht, mir wird übel, und schnell stellt sich Durchfall ein.

Insgesamt ist das ein sehr unangenehmer Zustand.

Gestern Abend habe ich es nicht mehr ausgehalten und eine halbe Tablette (0,5 mg) Lorazepam genommen, das dritte Mal in einer Woche. Nach kurzer Zeit war alles weg, und ich hab mich normal und wohl gefühlt. Aber das kann ja nicht die Lösung sein. Und ich weiß auch nicht, ob die Einnahme von Lorazepam den Entzug verlängert bzw. die Heilung erschwert. Vielleicht weiß Jamie das, ganz bestimmt sogar.

Es ist wieder schwer im Moment. Die meiste Zeit verbringe ich mit Heizkissen im Bett. Und wei natürlich nicht, wann es wieder besser wird - unser aller Dauerfrage, die keine Antwort kennt.

Es ist trotzdem schön, dass jemand meine Zeilen liest und dass ich sie hier überhaupt schreiben kann.

Seid alle lieb gegrüßt und habt einen Tag, der freundlich zu euch ist!

Brigitte
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Seit 250.10.2017 Wiedereindosieren von 0,5 mg Sertralin Mylan Dura 50 mg mittels der Wasserlösemethode. Sehr rasche Symptombesserung, besonders die Angstgefühle und andere Neuroemotionen sind deutlich schwächer geworden.
Seit 20.12.2017 folgende Medikation:
0,6 mg Sertralin Aurobindo mittels Wasserlösemethode
47 mg Metoprolol
3 x 3 Tropfen Alpex CBD-Öl 5 %ig
2 x 2 Kapseln Bullrichs Heilerde
Damit bin ich - bis auf gelegentlichen Reflux und häufiges Frieren - beschwerdefrei.
Am 03.01.2018 hinzugefügt:
6 Tropfen Dr. Jacobs Vitamin D3 K2 Öl
1 x 1 Kapsel Vitamin B12 Adenosylcobalamin 500 ug von Sunday Natural
2 x 1 Kapsel Magnesium Komplex a 950 mg
Von Sunday Natural.
Seit 19.01.2018:
0,75 mg Sertralin
47 mg Metoprolol
4 Kapseln Darmflora plus select von Dr. Wolz
Alles andere habe ich nach erneuter heftiger Welle abgesetzt.
Medikation seit 30.01.2018:
1 mg Sertralin
47 mg Metoprolol
Alle NEM abgesetzt.
Medikation seit 07.02.2018:
1,1 mg Sertralin
47 mg Metoprolol
Medikation seit ca. Mitte Februar 2018:
1,3 mg Sertralin
47 mg Metoprolol
2 x 6 Tropfen CBD-Öl 5%ig
6 Tropfen Dr. Jacobs Vitamin D3/K2 Öl
500 ug Vitamin B12 Adenosylcobalamin
von Sunday Natural
2x200 mg Magnesium Glycinate Powder
von Vitalit
Seit 1.6.2018:
Reduzierung auf 1,2 mg Sertralin
Alles andere unverändert
Seit 11.07.2018:
0 mg Sertralin
47 mg Metoprolol
200 ug Vitamin D3/200 uh Vitamin K2
600 mg Magnesium
Vitamin C/Vitamin B6

Jofab
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Re: Sertralin - nach über einem Jahr immer noch Symptome

Beitrag von Jofab » Freitag, 25.05.18, 14:13

Liebe Brigitte,

gut, dass deine Erkältung sich langsam verabschiedet.

Aber sonst geht es dir ja gar nicht gut ! Das tut mir leid.

Schwindel muss schlimm sein ! Kenne ich zum Glück bislang auch noch nicht. Vielleicht hat es ja noch mit der
Erkältung zu tun !

Liebe Grüsse und drück dir die Daumen, dass es sich bald bessert !

Ilse
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Re: Sertralin - nach über einem Jahr immer noch Symptome

Beitrag von Jamie » Freitag, 25.05.18, 15:20

Liebe Ilse, :)

ich hoffe du bleibst für jetzt und alle Zeit von dem Schwindel verschont.
Es ist ein ganz ekliges Gefühl, das einem die Selbstsicherheit raubt und du hast wirklich schon genug andere Symptome an der Backe :o :hug:


Liebe Brigitte, :)

dir wünsche ich, dass der Schwindel sich möglichst rasch verzieht. Ich vermute du bist sehr geschwächt und dein Kreislauf wird auch im Keller sein - mach bitte ja vorsichtig. Duschen auch bitte nicht zu lange und mit moderatem Wasser (nicht zu warm und nicht zu kalt).

Also Benzos sind natürlich total heikel. Ich möchte nicht sagen, dass sie Heilung erschweren und Entzug verlängern, zumindest nicht bei sporadischen Einnahmen; sie greifen an anderen Systemen (Gaba u.a.) an als AD, aber sie haben natürlich ein massives Abhängigkeitspotential.
Wenn du jetzt ab und zu eine nimmst und sie dann auch radikal weglässt, geht das OK, aber bitte nicht auf Dauer. Da würden sie dann in der Tat auch die Heilung erschweren und den Entzug verkomplizieren.

Grüße und gute Besserung an euch und alle :pillowtalk:
Jamie
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:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


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vindi74

Re: Sertralin - nach über einem Jahr immer noch Symptome

Beitrag von vindi74 » Samstag, 26.05.18, 7:27

Hallo,
wie geht es dir denn jetzt so?

LG Vindi

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