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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


Angst vor Medikamenten

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
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Gast

Angst vor Medikamenten

Beitrag von Gast »

:?
Hallo alle zusammen! Bin frisch eingelogt und habe ein paar Fragen!
Kurz meine Geschichte:
Habe vor ca.sieben Jahren eine schlechte Erfahrung auf LSD gemacht und leide seitdem unter Angstzuständen, Zwängen und seit einem Jahr an Depressionen.
Mal mehr mal weniger schlimm. Hatte mich irgendwann entschlossen endlich eine Therapie zu machen und nehme seit ein paar
Monaten 900 mg Johanniskraut.
Komme damit eigentlich gut zurecht nur meine Zwänge und Ängste sind immer noch vorhanden. Daraufhin schlug mein Psychater vor doch Fluoxetin, Paroxetin oder Zoloft und wie das alles
heißt zu nehmen.
Da ich aber fürchterliche Angst vor Medikamenten speziell Chemie habe und es mir schon schwer fiel Johanniskraut zu nehmen, weiß ich nicht was ich tun kann. Die Nebenwirkungen und das was
ich im Forum gelesen habe zeigen mir, das es wohl immer noch entspannter ist sich mit seinen Zwängen und Ängsten so auseinander zu setzen.
Nur ist es so, dass mein Freund auf die Dauer mit meinem Verhalten
nicht fertig wird und seine Mutter damals unter starken Depressionen litt.
Die sind bei mir ja zum Glück durch das J.Kraut unter Kontrolle aber das andere stört.
Ich kann doch ihm zuliebe nicht so ein Teufelszeug nehmen.
Was wenn sich meine Persönlichkeit ändert? Ich weiß einfach im Moment nicht weiter. Vielleicht weiß jemand von euch Rat. Danke im vorraus
Gruß Evelyn
Gast

Beitrag von Gast »

Hallo Evelyn!

Erst einmal herzlich willkommen im Forum. Und vorweg: alles was Du tust solltest Du Dir zuliebe tun, nicht weil es irgendwer von Dir erwartet. Dein Partner "muß" zu Deinen Schwwächen stehen, sonst hat er Deine Stärken nicht verdient.

Du mußt bedenken, dass Du in diesem Forum keinen repräsentativen Überblick über die Nutzer von SSRI's bekommst. Nahezu alle hier hatte schwere Probleme damit, aber alle die keine Probleme haben haben auch nicht das Bedürfnis, ein solchen Forum aufzusuchen. Es gibt sehr viele, bei denen die Einnahme problemlos ist. Man weiß halt nur nicht, zu welcher Gruppe man gehört.

Eine Dauerlösung sollten die AD nicht sein. Ich habe angefangen sie zu nehmen, weil ich eine tickende Zeitbombe war. Ich habe die Entscheidung bis heute nicht bereut, mir geht es mittlerweile sehr viel besser. Mit den geringen Nebenwirkungen komme ich gut klar und ich bin in der Lage, mein Leben in gewissen Bereichen zu verändern. Die Medikamenten versetzten mich also in die Lage, an mir zu arbeiten.

Mit Zwängen und Ängsten kenne ich mich nur bedingt aus. Ich weiß nicht, wie sehr sie Dich beeinflussen und wie sie sich äußern. Ich denke, das Mittel der Wahl ist eine Verhaltenstherapie. Ist so etwas bei Dir angesagt?

Ich habe nicht den Eindruck, dass meine Persönlichkeit durch die Medikamente verändert ist. Da kann ich Dich auf jeden Fall beruhigen...
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