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Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

wir mussten uns heute, am 31.03.2019, zu einem gleichermaßen ungewöhnlichen wie einschneidenden Schritt entscheiden.
Wir werden das Forum für ca. 4 Wochen für Neuanmeldungen schließen und damit einen Anmeldestopp verhängen.
Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen.
Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann.
Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
Das Team des ADFD

Klabi865: Absetzprobleme (Escitalopram, Pregabalin)

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
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Klabi865
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Klabi865: Absetzprobleme (Escitalopram, Pregabalin)

Beitrag von Klabi865 » Mittwoch, 13.06.18, 15:39

Hallo Leute,

ich bin neu hier im Forum und grüße euch alle.

Ich hoffe, Ihr könnt mir weiterhelfen. Ich bin wegen Zwängen und Ängsten in psychiatrischer Behandlung. Allerdings hatte sich meine Zwänge und Ängste enorm verbessert. Meine Schlussmedikation war 200 mg Pregabalin und 10 mg Escitalopram.

Unglücklicherweise bin ich in eine Falle getappt, in die wohl viele tappen. Mir ging es gut und ich glaubte, dass ich jetzt die Medis nicht mehr brauche. Insofern habe ich das Pregabalin sofort abgesetzt, das Escitalopram vor rund 2-3 Wochen (erst war ich bei 20 mg, dann runter auf 10mg, dann komplett abgesetzt).

Ich hatte und habe die ganze Zeit einen Wattekopf, das ist so ein Gefühl, ich bin vollkommen orientiert, stehe aber doch neben mir. Ich habe auch weitere Symptome: Kribbeln in den Gliedern, manchmal Taubheit, Verspannungen. Das schlimmste für mich ist aber dieser "Wattekopf". Das macht mir Sorgen und auch viel Angst!

Derzeit habe ich auch Probleme mit den Zähnen. Ich hatte einen Zahnersatz im Oberkiefer, der viel zu eng war. Mittlerweile ist er entfernt, aber die Symptome werden nach zwei Tagen nicht besser.

Ich dachte, dass das alles daher kommt, aber mittlerweile kann ich mir auch vorstellen, dass es vom zu schnellen Absetzen der Medis kommt.

Gestern ging ich zu meiner Psychiaterin. Sie ist eine tolle Ärztin, die immer verständnisvoll ist und die mir wegen dem Absetzen auch keine Vorwürfe gemacht hat. Sie hat mir gesagt, ich soll das Pregabalin wieder einnehmen soll, zunächst 150 mg am Tag.

Jetzt meine Fragen an euch: Könnt ihr euch vorstellen, dass meine Symptomatik (insbesondere der "Wattekopf") durch das zu schnelle Absetzen kommt? Und wenn ich jetzt wieder das Pregabalin einnehme, wie lange dauert es in etwa, bis sich mein Zustand normalisiert? Macht es Sinn, auch wieder das Escitalopram wieder einzunehmen?

Es ist jetzt so, dass ich diese Symptome habe und sich dadurch meine Ängste natürlich wieder extrem verschärft haben, weswegen der Wattekopf auch stärker werden kann. Dieser Dynamik bin ich mir sehr bewusst.

Ich weiß, dass hier keine Fernprognosen erstellt werden können. Bei so was greife ich aber immer gerne auf Erfahrungswerte zurück.

Ich würde mich freuen, wenn ihr mir Hilfe geben könntet. Ich bin sehr verzweifelt und habe Angst, dass dieser Zustand nicht mehr vergeht.

Vielen Dank schon einmal im Voraus.

Liebe Grüße
Zuletzt geändert von Gwen am Mittwoch, 04.07.18, 20:13, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Name im Titel ergänzt zur besseren Übersichtlichkeit im Forum

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Re: Absetzprobleme (Escitalopram, Pregabalin)

Beitrag von Li-la022 » Mittwoch, 13.06.18, 15:49

Hallo Klabi,

Herzlich willkommen hier im Forum.

Was du beschreibst sind typische Absetzsymptom. Du hast viel zu schnell reduziert. Wir empfehlen hier 5-10% alle 4-6 wochen zu reduzieren um eben nicht in den entzug zu rutschen bzw um absetzsymptome abzufangen.

Im übrigen ist auch angst ein sehr häufig vorkommendes absetzsymptome! Es heißt nicht das deine grunderkrankung zum Vorschein kommt.

Ad's deckeln jedoch nur und können nicht heilen? Machst du noch eine Therapie?

Wie lange bist du auf 0 mit pregabalin?
Innerhalb der ersten 6 Wochen nach 0 hat man gute chancen wieder einzudosieren... allerdings würde ich nicht sofort wieder auf 150mg gehen... denn jedes reduzieren oder aufdosieren reizt das Nervensystem. Deines ist mit Sicherheit durch deinen kalten Entzug im ungleichgewicht.

Legst du bitte eine Signatur an. Dann ist es für uns übersichtlicher und wir können dir besser helfen.

Alles Gute
Lila
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Diagnose Schlafstörungen / Angststörung / Panikattacken

2016 5mg Escitalopram kurzzeitig 10mg - diese jedoch wieder auf 5mg reduziert wegen unruhiger Beine
März 2017 - Dezember 2017 100mg Opipramol

bis 23.12.2017 = 100mg Opipramol
ab 24.12.2017 = 50mg Opipramol
ab 31.12.2017 = 0mg Opipramol
Absetzplan vom Arzt bekommen!


ab 02.01.2018 extreme Unruhe, Angstzuständige, Herrasen / Herzstolpern

ab 12.01.2018 50mg Opipramol ( Rücksprache Arzt)

30.01.2018 mein Hausarzt geht in Rente
12.02.2018 aufsuchen des neuen Hauarztes wegen inneren vibrieren
lt Hausarzt psychisch bedingt, sollte sofort Opipramol absetzen und 5mg Escitalopram beginnen

folgende Symptome : Unruhe, innerliches zittern/vibrieren, Muskelzucken, Schüttelfrost, Angst und Panik, Ohrenrauschen, starke Verspannungen

15.02.2018 lt neuen Arzt Aufdosierung auf 10mg Escitalopram da Symptome so schlimm waren
19.02.2018 lt Arzt vertrage ich Escitalopram nicht , da Symptome immer schlimmer werden, sofort Absetzen

Fazit :
12.02.2018 Kalt Opipramol entzogen
19.02.2018 sofort Absetzen von Esticalopram nach 1 Wöchiger Einnahme

Arzt erkannte Entzug nicht! Seine Kollegin und sein Chef allerdings schon. lt Aussage sollte der Entzug nach 6 Wochen vorbei sein

Im Entzug : 2 x Notaufnahme
Blutbild ohne Befund
EKG ohne Befund

Vom Arzt verordnet:
Kopf MRT ohne Befund
HWS und LWS MRT ohne Befund
Blutbild ohne Befund
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Schilddrüsenwerden i.O, kein Eisenmangel, kein Vitaminmangel

Symptome im Entzug
- Schüttelfrost
- inneres Zittern /Vibrieren
- extreme Angst / Panik
- Angst verrückt zu werden oder Psychose zu bekommen
- Angst vor der Angst
- starkes Muskelzucken
- starke Verspannungen
- Appettitlosigkeit
- Abnahme Gewicht 10kg in 14 Tagen
- Durchfall
- Unruhe im Kopf / Stromgefühl im Kopf
- Herzrasen / Herzstolpern
- Ohrenrauschen
- anfällig für Infekte
- Neuroemotionen - Neuroangst
- Unruhe
- extreme Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit

Seit 63 Wochen auf 0mg Opipramol :party2:
Seit 62 Wochen auf 0mg Escitalopram :party2:



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Re: Absetzprobleme (Escitalopram, Pregabalin)

Beitrag von Klabi865 » Mittwoch, 13.06.18, 16:44

Hallo Lila,

vielen Dank für deine Antwort. Das Pregabalin ist schon ein paar Wochen abgesetzt. Ich bin mittlerweile auch der Ansicht, dass das Entzugserscheinungen sind.

Seit wann ich Pregabalin abgesetzt habe, weiß ich gar nicht mehr. Es ist ein paar Wochen her. Therapie mache ich keine mehr, weil sich meine Symptome fast auf null reduziert haben.

Dieser Wattekopf macht mir allerdings viel Angst. Aber ich muss mir schon eingestehen, dass die Symptome erstmals im April aufgetreten sind. Auch in der Zeit habe ich in etwa das Pregabalin abgesetzt. Wie gesagt, mein Verdacht war der zu enge Zahnersatz. Dieser ist jetzt aber raus und ersetzt.

Vielleicht wird das jetzt alles durch das Absetzen des Escitalopram verstärkt?

Das es meine Grunderkrankung ist, glaube ich eher nicht. Zwänge habe ich weniger. Die Ängste sind eher hypochondrischer Art, was früher auch nicht der Fall war.

Ich habe heute aus Angst wieder Escitalopram eingenommen. Wie lange dauert es denn, bis sich das erfahrungsgemäß wieder einpendelt, gesetzt den Fall, ich nehme 150 mg Pregabalin und 10 mg Escitalopram?

Was ist eine Signatur bzw. was muss ich da machen?

Lg

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Re: Absetzprobleme (Escitalopram, Pregabalin)

Beitrag von Li-la022 » Mittwoch, 13.06.18, 17:55

Geh bitte oben rechts neben deinem.Namen ist ein kleines Dreieck. .. dort auf persönlichen Bereich und dann Signatur erstehen..

Wäre gut zu wissen diagnose... über welchen ZeitRaum du die ad's genommen hast Wie du abgesetzt hast und ob du irgendwelche anderen Medikamente nahrungsergänzungsmittel ect nimmst.

Seit April sind in etwa 8 Wochen. Du musst aufpassen... viele vertragen nach einem kalten Enzug das ad nicht mehr. Ich würde wenn überhaupt eine kleine Menge eindosieren.. und später auch immer nur ein AD ausschleichen.
Auch mit Escitalopram warst du bereits null? Auch da würde ich nicht direkt wieder auf 10mg gehen. Du hast schon Symptome. Wenn du dein Nervensystem noch mehr reizt wird es nur schlimmer.

Liebe Grüße
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ab 02.01.2018 extreme Unruhe, Angstzuständige, Herrasen / Herzstolpern

ab 12.01.2018 50mg Opipramol ( Rücksprache Arzt)

30.01.2018 mein Hausarzt geht in Rente
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folgende Symptome : Unruhe, innerliches zittern/vibrieren, Muskelzucken, Schüttelfrost, Angst und Panik, Ohrenrauschen, starke Verspannungen

15.02.2018 lt neuen Arzt Aufdosierung auf 10mg Escitalopram da Symptome so schlimm waren
19.02.2018 lt Arzt vertrage ich Escitalopram nicht , da Symptome immer schlimmer werden, sofort Absetzen

Fazit :
12.02.2018 Kalt Opipramol entzogen
19.02.2018 sofort Absetzen von Esticalopram nach 1 Wöchiger Einnahme

Arzt erkannte Entzug nicht! Seine Kollegin und sein Chef allerdings schon. lt Aussage sollte der Entzug nach 6 Wochen vorbei sein

Im Entzug : 2 x Notaufnahme
Blutbild ohne Befund
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Vom Arzt verordnet:
Kopf MRT ohne Befund
HWS und LWS MRT ohne Befund
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Symptome im Entzug
- Schüttelfrost
- inneres Zittern /Vibrieren
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Re: Absetzprobleme (Escitalopram, Pregabalin)

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 13.06.18, 18:03

Hallo Klabi, :)

du hast mit etwas Zeitverzögerung einen Doppelentzug hingelegt.
Und dann beim Pregabalin auch noch kalt, sprich von der vollen Dosis auf Null :o .
Ich vermute das sind handfeste Absetzsymptome.

Lila hat dir bereits erste wichtige Infos gegeben. Ich ergänze.

Ich würde sofort das Pregabalin wieder eindosieren mit 10mg, nicht mehr, hörst du?
Wer falsch entzieht leidet an einer ZNS-Reizung und das kann bedeuten, dass man die Medikamente, die man früher nahm, möglicherweise nicht mehr richtig verträgt und auch nicht die Dosierungen, die man von früher kannte.
Es muss unbedingt sehr niedrig eingestiegen werden, dir steht später dann zu jedem Zeitpunkt immer noch die Möglichkeit offen das Pregabalin aufzudosieren.

Und mit dem Escitalopram würde ich auch wieder anfangen; 0,5mg reichen für den Anfang.

Seit wann ist der Wattekopf da? Erst nach dem Escitalopram-Runtergehen oder begann das bereits nach dem Pregabalin-Absetzen?

Grüße
Jamie (ich schreibe später noch die Methode, wie du 10mg bzw. 0,5mg hinkriegst als Dosis)
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Re: Absetzprobleme (Escitalopram, Pregabalin)

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 13.06.18, 19:38

Hallo, :)

mir ist sehr übel aufgrund von Medikamentennebenwirkungen, ich muss mich kurz fassen:

Wasserlösemethode: viewtopic.php?f=16&t=10923
Video: viewtopic.php?f=43&t=14698

Das Pregabalin ist eine Kapsel mit Pulver, lässt sich sehr gut auflösen:
Kapsel öffnen, Inhalt in 100ml lauwarmes Wasser geben, umrühren und lösen lassen, Dreisatz aufstellen, mit Spritze entsprechende Menge abziehen und trinken bzw. verwerfen.

Gleiches gilt für die Tablette Escitalopram oder Tropfen.

Beide Präparate lassen sich gut auflösen.

Grüße
Jamie

Unerlässliche Absetzbasics!: viewtopic.php?f=18&t=12880
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Re: Absetzprobleme (Escitalopram, Pregabalin)

Beitrag von Klabi865 » Donnerstag, 14.06.18, 19:32

Hallo Leute,

ich habe jetzt mal geguckt, also das Auftreten der Symptome und die Absetzung des Pregabalins fallen tatsächlich in Etwa in denselben Zeitraum.

Ich habe aber auch noch danach Lamotrigin abgesetzt zwischenzeitlich. Also neben dem Escitalopram und Pregabalin. So langsam merke ich, dass ich ziemlichen Mist gebaut habe.

Können Verspannungen auch durch Medikamentenabsetzung kommen? Gestern Abend massierte ich meinen Nacken und der Schwindel stieg mir in den Kopf. Ich trage jetzt seit heute Finalgon-Salbe auf und hoffe, es wird besser.

Wie lange halten den so Absetzsymptome an? Mein Problem ist derzeit, dass ich wie auf Watte gehe, die Umwelt ist mir fremd und ich nehme alles wie durch eine Glasscheibe wahr (ich übernehme die Formulierung, weil sie gut zutrifft). Ich bin einfach nicht mehr ich selbst, ich fühle mich schlapp und müde und das lässt mich auch etwas verzweifeln. Besonders Angst macht mir dieser abgeschirmte Kopf. Ich bin auch reizunempfindlich. Dinge worüber ich mich früher aufgeregt habe, sind mir heute egal.

Ich mache mir echt Sorgen und weiß auch langsam nicht mehr weiter. Wenn die Symptomatik wirklich durch das Absetzen kommt, wie lange muss ich denn rechnen, dass es anhält?

Ich wäre echt dankbar für Hilfe.

Liebe Grüße

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Re: Absetzprobleme (Escitalopram, Pregabalin)

Beitrag von Jamie » Freitag, 15.06.18, 10:17

Hallo Klabi :),

du hast also einen Dreifachentzug hingelegt! :o Oh je.

Bitte äußere dich mal, ob du bereits darüber nachgedacht hast wieder einzudosieren?
Wie lange halten den so Absetzsymptome an
Weil wenn nein, gibt es nur die Option es auszusitzen und das kann heißen, dass die Symptome Wochen, Monate und schlimmstenfalls Jahre andauern können; nämlich dann, wenn sich der Entzug chronifiziert :(
Niemand weiß, ob du davon betroffen sein wirst oder nicht.

Das einzige, was du jetzt noch tun kannst ist, über die Wiedereinnahme einer kleinen Menge Wirkstoff nachzudenken und zu hoffen, dass das greift, dein ZNS sich beruhigt und du damit den Entzug abfangen kannst.
Sinn einer Wiedereinnahme ist nicht ewig auf den Medikamenten hängen zu bleiben, sondern ausschließlich sich zu stabilisieren und dann noch mal neu auszuschleichen, aber dieses mal langsam und mit Bedacht.

Verspannungen sind typisch im Entzug. Finalgon wirkt sehr stark; ich weiß nicht, ob dir diese chemisch induzierte Mehrdurchblutung gut tut oder Symptome triggert. Das müsstest du individuell austesten.

Die Rechnung ist übrigens sehr einfach, die man beim Wiedereindosieren aufstellen kann:
1. Abwarten und leiden
2. Einnahme, hilft, klasse
3. Einnahme, hilft nicht, dann blöd, aber kein Schaden, aber wenigstens versucht. Dann siehe 1

Grüße
Jamie
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Re: Absetzprobleme (Escitalopram, Pregabalin)

Beitrag von Gwen » Freitag, 15.06.18, 19:30

Hallo Klabi,

bitte leg noch deine Signatur an, damit man Deinen Medikamentenverlauf im Überblick hat.

Kurzerklärung:
Dazu gehst Du auf Deinen Namen oben rechts, dann auf persönlicher Bereich, dort auf Profil und Signatur ändern. Schreib bitte alle Medikamente auf die Du genommen hast und wann Du die Dosis verändert bzw was abgesetzt hast (mit konkreten Daten und Millig Angaben).

Ausführliche Informationen zur Signatur findest Du hier:
viewtopic.php?f=46&t=15035

Viele Grüße Gwen
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