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Ana19: Citalopram zu schnell abgesetzt / Absetzsyndrom

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Re: Citalopram zu schnell abgesetzt / Absetzsyndrom

Beitrag von LenaLena » Donnerstag, 07.06.18, 13:21

Liebe Lina,

oh Mensch, da hast du aber auch was durch :shock: Das tut mir leid! Aber schön, dass du jetzt doch schon wieder einiges mehr essen kannst.

Wenn ich mir das so durchlese, hatte ich eigentlich gar nie nach dem Essen solche massiven Unverträglichkeitsreaktionen, die ich von meinen anderen Symptomen trennen könnte :shock: :party:
Auch wenn eben dieses Trennen das Schwere ist, gerade wenn man noch in den starken Wellen steckt.
Ich frage mich immer mehr, ob ich das alles komplett falsch gedeutet habe bzw. mir das eben so lange gesagt wurde, bis ichs geglaubt hab.

Ich hatte ja eine Weile den Verdacht, diese komischen Atemnot-Gefühle kämen vom Essen/Histamin. Aber erstens hab ich de facto nur das Gefühl und keine echte Atemnot, zweitens bekam ich es auch bei eingeschränktester histaminärmster Ernährung manchmal sowie mit Histamin bei weitem nicht immer. Und es kommt immer in Wellen/Anfällen, das ist bei Unverträglichkeiten angeblich nicht so.
Nur diese starken Druckschmerzen im Magen, das kommt auf jeden Fall vom Essen.
Naja, ich bin verwirrt...
LinLina hat geschrieben:
Donnerstag, 07.06.18, 12:22
Ich sehe aber gar nicht, dass das hier viele im Forum so machen, ich kenne nur Einzelfälle wo sich jemand sehr stark mit der Ernährung eingeschränkt hat ohne dass es mir zwingend notwendig schien.

Ich sehe es auch so, dass es bei vollwertigen und frischen Lebensmitteln, die der Körper ja dringend braucht um gesund zu werden und zu bleiben, geringe Reaktionen möglichst toleriert werden sollten und nicht gleich längerfristig verzichtet werden sollte (außer man macht kurzzeitig eine gezielte Auslassdiät zum testen) sondern erstmal nur auf die "schlimmsten" Auslöser und die Lebensmittel die sowieso nicht sonderlich gesund sind aber darüber gibt es verschiedene Ansichten :?
Dass es so ausgelebt wird, das sind Einzelfälle, ja. Aber dass Symptome recht schnell auf einen Trigger zurückgeführt werden, obwohl man niemals mit letzter Sicherheit sagen kann, ob die Symptome nicht auch einfach so gekommen wären, das wird häufig gemacht und das meinte ich damit :)
Wenn alles auf Trigger zurückzuführen wäre, könnte man ja recht schnell zumindest eine gewisse Gesundung erreichen durch Vermeidung, und das ist ja erfahrungsgemäß nicht so.
Im Umkehrschluss schiebt man damit den Leuten, denen es grad mies geht, ein wenig die Schuld zu an ihrer Situation, zumindest habe ich das manchmal so empfunden, und das ist eben bei einer körperlichen Krankheit/Verletzung, wie es der Entzug letztendlich ist, doch nicht so schön.

Naja... schwieriges Thema!

LG Lena
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Re: Citalopram zu schnell abgesetzt / Absetzsyndrom

Beitrag von LinLina » Donnerstag, 07.06.18, 13:54

Liebe Lena :-) Liebe Ana :-)

ich denke, es ist wichtig sich weder gar nichts mehr zu trauen noch sich permanent zu überfordern indem man die Signale des Körpers nicht ernst nimmt.

Das ist ein Dauer-Drahtseilakt im Entzug :?

Ich bin jetzt seit fast vier jahren im Stress mit den Medikamenten und seit 3,5 jahren richtig im Entzug, die überwiegende Zeit konnte ich nicht Einkaufen oder andere alltägliche Dinge tun, und inzwischen geht es hin- und wieder aber ich gehe nur an guten Tagen nur in kleine Läden und schaue auch dass ich dann gehe wenn es nicht so voll ist.

Man lernt das irgendwann immer mehr, aber die Unsicherheit bleibt - sollte ich mich das jetzt trauen, oder besser nicht? lohnt es sich für mich?

Ich versuche dann sachlich zu überlegen was für Erfahrungen ich damit gemacht habe.

Außerdem, ob es mir die Sache wert ist dass meine symptome ggf. ein paar Tage stärker werden.

In ein großes Einkaufszentrum zu gehen wäre es mir nicht wert, weil ich das sowieso nicht mag.

Mich mit einer Freundin zu treffen, die ich ewig nicht gesehen habe, obwohl es mir danach mehrere Tage ziemlich mies ging körperlich, war mir dagegen wichtig und auch wenn ich damit wirklich an meine Grenzen gekommen bin war es mir das wert.

Ich bin ursprünglich tendenziell eher so, dass ich meine körperlichen und seelischen Grenzen nicht beachte sondern einfach darüber hinweg gehe bis ich wirklich krank werde, da ich immer gelernt habe "mich nicht so anzustellen". Von daher ist es wirklich ein schwieriger Prozess, mein Gefühl ernst zu nehmen auch wenn andere das nicht tun oder meinen, ich würde mich nur nicht trauen und mich hineinsteigern.

Liebe Lena :-) bei dir hört es sich für mich nicht nach einer ausgeprägten Intoleranz an.

Wenn du eine Auslassdiät gemacht hast und es nicht deutlich was gebracht hat, würde ich das auch erstmal außer acht lassen. Man kann sich ja mit Ernährung auch so viel gutes tun, ohne sich sehr einzuschränken.

allerdings kann es schon sein, dass man Intoleranzen nur in Wellen spürt, weil der Körper dann einfach viel weniger zusätzliche Belastung toleriert.

Ich würde mich auf die Nahrungsmittel konzentrieren wo du das gefühl hast sie tun dir gut und schmecken dir, und nichts komplett weglassen, vielleicht nur kleinere Mengen von den Dingen wo du am ehesten Reaktionen vermutest an Tagen die nicht so gut laufen.

Der Entzug ist ein komplexes Geschehen. Das meiden von Triggern kann meiner Erfahrung nach individuell Symptome abmildern und die Heilung unterstützen, wenn man es mit wohltuenden Dingen kombiniert und einen guten Kompromiss findet, aber natürlich nicht den Entzug verschwinden lassen, der kann trotzdem lange dauern.

Den Körper im Entzug unterstützen heißt für mich auch nicht einfach alles mögliche zu meiden, sondern achtsam und gut mit sich umzugehen und das kann für jeden etwas anderes heißen. Allerdings ist es natürlich schon sinnvoll, die Info weiter zu geben wenn es sich abzeichnet dass recht viele im Entzug auf bestimmte Dinge reagieren. Mir hat diese Info sehr geholfen, sonst hätte ich gar nicht weiter absetzen können. Also bei mir war das wirklich eindeutig mit den Intoleranzen, man muss eben genau hinschauen.

Ich schreibe schon immer mal den Hinweis, mal zu schauen ob Nahrungsmittelintoleranzen eine Rolle spielen, aber wenn das jemand nicht weiter verfolgen möchte oder kann, ist das für mich auch völlig ok - wir geben ja nur Erfahrungen weiter, niemand steckt ja in der Haut eines anderen und kann sicher wissen was "das richtige" wäre.

Liebe Grüße
Lina
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Re: Citalopram zu schnell abgesetzt / Absetzsyndrom

Beitrag von LenaLena » Donnerstag, 07.06.18, 17:52

Liebe Lina,

Dauer-Drahtseilakt trifft es perfekt :zombie: Genau so ist es. Du hast ja auch massig Erfahrung damit...

Natürlich ist es gut, größere Trigger zu vermeiden, und diejenigen, die nicht vom Essen kommen, erkennt man ja meist schon besser. Aber wie du sagst, man muss abwägen, und ein Treffen mit Freunden würde ich auch immer vorziehen, auch wenn dann ein paar schwerere Tage kommen :) Genau das verstehe ich aber dennoch unter achtsam sein, denn das Treffen beschert einem ja andere positive Gefühle.
LinLina hat geschrieben:
Donnerstag, 07.06.18, 13:54
Ich bin ursprünglich tendenziell eher so, dass ich meine körperlichen und seelischen Grenzen nicht beachte sondern einfach darüber hinweg gehe bis ich wirklich krank werde, da ich immer gelernt habe "mich nicht so anzustellen".
Same here :? :whistle: Ich denke, viele von uns sind genau aus diesem Grund in die PP-Falle gegangen... und im Entzug endlich zu lernen, seine Bedürfnisse ernst zu nehmen, ist tatsächlich positiv zu werten.
LinLina hat geschrieben:
Donnerstag, 07.06.18, 13:54
Liebe Lena :-) bei dir hört es sich für mich nicht nach einer ausgeprägten Intoleranz an.
Wenn du eine Auslassdiät gemacht hast und es nicht deutlich was gebracht hat, würde ich das auch erstmal außer acht lassen. Man kann sich ja mit Ernährung auch so viel gutes tun, ohne sich sehr einzuschränken.

allerdings kann es schon sein, dass man Intoleranzen nur in Wellen spürt, weil der Körper dann einfach viel weniger zusätzliche Belastung toleriert.
Danke für deine Tipps, liebe Lina :hug:
Ich sehe es eigentlich auch eher als kleine Unverträglichkeit, die ich tatsächlich hauptsächlich in den Wellen spüre, aus genau dem Grund, den du nennst. Das erscheint mir auch logisch.
Ich meinte aber vorher mit "in Wellen", dass ich zB nach dem Essen 5min Atemnot habe, dann flaut es ab, dann kommt es wieder, dann geht es... ich dachte kürzlich beim Umräumen sogar, es sei von Staub, und mein Mann meinte, seine Allergie würde sich nie so schwankend äußern; wenn er Atemnot hat und alles zuschwillt, dann bleibt das auch erst mal so.
Mit der Auslassdiät habe ich gemerkt, dass weniger Histamin auf alle Fälle besser ist als viel :) Aber ich habe mich dann viel zu sehr eingeschränkt und mich vor Essen zu fürchten begonnen.
Das einzige, wo ich zuverlässig merke, dass es mein Körper überhaupt nicht toleriert, ist Fertigessen/industriell verarbeitetes Essen.

Du, die Info an sich weiterzugeben, dass es an bestimmten Dingen, besonders Nahrung, liegen kann, das mache ich ja auch :) Und in so krassen Fällen wie bei dir ist das ja noch mal was anderes, da ist es ja ein Segen, das zu bemerken!
Wir sind im Entzug halt alle sensibel und voller Angst, und diese Angst beginnt sich dann aufs Essen auszuweiten (zumindest bei mir), und das ist keine gute Entwicklung. Deshalb sag ich das jetzt manchmal dazu, so wie hier bei Ana :)

LG Lena
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Re: Citalopram zu schnell abgesetzt / Absetzsyndrom

Beitrag von Ana19 » Samstag, 09.06.18, 21:00

Hallo ihr zwei,

mein Bauchgefühl sagt mir auch das egal was ich esse ich einfach hinterher schauen muss wie es mir geht und mir nicht vorher schon total angst zu machen das irgendein schlimmes Symptom kommen könnte ...

Tut mir leid das ich erst jetzt zu Wort komme, die letzten Tage waren hart ... hab meine Periode bekommen und wieder unter höllischen Schmerzen gelitten jetzt an Tag drei gehts einigermaßen.
Die Welle hält hartnäckig an ... aber trotzdem ging es gestern und heute das ich etwas im Haushalt geschafft hab. Ich fühl mich aber trotzdem so dauerunterzuckert an das ist so fies und meine Muskeln schwächeln so :(

Liebe Lina ich wünsche dir das es bald endlich ein ende für dich hat mit dem blöden Entzug ! :hug:

Ihr beiden ich bin jetzt voller Ernährungsinfos, danke <3

LG :group:
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Re: Citalopram zu schnell abgesetzt / Absetzsyndrom

Beitrag von LenaLena » Dienstag, 12.06.18, 15:07

Hi Ana,

oh weh, das ist ja nicht schön.
Hattest du eigentlich auch vor dem Entzug schon so starke Periodenschmerzen?
Ich frag mich das immer wieder bei mir, ob der Entzug das nicht noch schlimmer macht, diese ganze Sensibilität und Schmerzspirale...

LG Lena
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Re: Citalopram zu schnell abgesetzt / Absetzsyndrom

Beitrag von Ana19 » Dienstag, 12.06.18, 15:32

Liebe Lena,

vor dem Entzug hatte ich auch schon immer krämpfe habe dann immer Dolormin für Frauen genommen die ersten zwei Tage... aberrrr was ich nie hatte waren PMS beschwerden absolut grauenvoll man hat das Gefühl permanent unter der Periode zu leiden weils ja schon 10 Tage vorher los geht...

Die Periode im Entzug triggert bei mir Entzugssymptome wie Schwindel, Übelkeit, Schwäche und oft auch Kopfschmerzen... diese so im groben...
aber dazu kommen ja noch die normalen Perioden Krämpfe welche meiner Meinung nach nicht viel schlimmer sind als zuvor, da ich aber Keine Medikamente mehr dagegen nehme, kann ich mich immer zu nur mit meiner Wärmflasche irgendwie retten.

Von Michael Begelspacher (therapeut) weiß ich aber das starke Menstruationsbeschwerden ein seelisches Thema haben... es ist so das in unserem Unterbrwusstsein gespeichert ist das wir nicht Frau sein dürfen... und durch den Schmerz signalisiert uns die Seele das wir uns während dieser Zeit zurück ziehen sollen und uns die Auszeit nehmen sollen die wir brauchen und das ohnneeee schlechtes Gewissen!
Das klingt für mich logisch und ich übe mich immer wieder darin während dieser Zeit gut zu mir zu sein und versuche zu entspannen... ich werde immer besser darin :)
Nur ab und zu ist der Entzug so übrrwältigend in dieser Zeit das ich nur heule...

Ich muss natürlich sagen das vor einem Jahr alles viel heftiger war! Also es geht Berg auf ...

Wie ist es denn bei dir Lena?
Kommt deine Periode denn regelmäßig?
Meine so gut wie ... ab und zu mal ein, zwei Tage unterschied.

LG :hug:
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Re: Citalopram zu schnell abgesetzt / Absetzsyndrom

Beitrag von LenaLena » Dienstag, 12.06.18, 21:39

Hallo Ana,

ah okay. Bei mir triggert sie nicht immer, deshalb halte ich die wenigen Male dazwischen für zufällig. Ich habe auch kein PMS, nie gehabt, allerdings habe ich neuerdings Kopfschmerzen in den paar Tagen davor, was ev. vom Entzug kommen könnte... ansonsten ist bei mir alles regelmäßig, was mich sehr wundert bei dem Chaos im Körper. Aber ich habe leider meistens enorme Schmerzen (hatte ich schon immer) bis hin zur Ohnmacht. Ich muss Schmerztabletten nehmen, auch wenn ich sie im Entzug monatelang nicht vertragen habe (diese haben dann den Entzug getriggert, zB mit Panikattacken), um irgendwie zu überleben :( Eine Wärmflasche richtet keine 10% Besserung aus.
Mittlerweile vertrage ich Schmerztabletten aber auch wieder!
Ana19 hat geschrieben:
Dienstag, 12.06.18, 15:32
Von Michael Begelspacher (therapeut) weiß ich aber das starke Menstruationsbeschwerden ein seelisches Thema haben... es ist so das in unserem Unterbrwusstsein gespeichert ist das wir nicht Frau sein dürfen...
Das ist eine Meinung, der ich mich gar nicht anschließen kann und will. Ich finde es grundsätzlich problematisch, jemandem unterschwellig die Schuld an seinem Schmerz zuzuschieben, indem man ihn nur auf die Seele ausredet. Es gibt zweifellos viele Dinge, die von der Seele kommen und sich körperlich äußern, aber meistens ist Schmerz auch ein sehr körperliches Phänomen.
Bspweise wird der Periodenschmerz oft besser, nachdem man seinen Magnesiumspeicher auffüllt - weil die Krämpfe schlicht durch Magnesiummangel so schlimm sind. Wenn sofort auf die Seele ausgeredet wird, verhindert man die Suche nach anderen Parametern. Auch das Stichwort Endometriose gehört dazu. Diesen Frauen zu sagen, der Schmerz wäre seelisch ausgelöst, wäre ganz schön ungut ;)
Sich entspannen und den Schmerz annehmen ist aber sicher ein guter Weg, egal bei welchem Schmerz :)
Ana19 hat geschrieben:
Dienstag, 12.06.18, 15:32
Ich muss natürlich sagen das vor einem Jahr alles viel heftiger war! Also es geht Berg auf ...
Yeeeaaahhh!! :party2:
Dich hatte es wirklich hart erwischt... Aber du siehst ja nun, dass es immer besser geht, bis du völlig gesund bist!

LG Lena
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Re: Citalopram zu schnell abgesetzt / Absetzsyndrom

Beitrag von Guglhupf » Dienstag, 12.06.18, 22:55

Hallo :)

Ich spüre die Periode im Entzug auch stärker als früher. Vor allem psychisch. Ich hatte vorher immer schon mit heftiger Migräne und Bauchkrämpfen zu tun. Ich verhüte nicht und sehe es als völlig normal. Der eine hat mehr damit zu kämpfen als der andere. Ich kann nur lachen wenn jmd sagt geh doch spazieren oder laufen, das hilft. Hmm genau :o

An den ersten beiden Tagen ist's am stärksten, da gönne ich mir Ruhe und Versuche es möglichst ohne Medis durchzustehen.

Als ich mit dem kontrollierten Entzug begonnen habe, habe ich gemerkt, dass sie von Mal zu Mal stärker wurde. Hab auch erst an körperliche Ursachen gedacht und es abklären lassen aber alles bestens, somit klar entzugsinduziert.

Und jetzt wechselt es sowohl von Pünktlichkeit als Stärke und Beschwerden mit jedem Mal mal mehr Mal weniger. Da merken wir die Unruhe im Hormonhaushalt eben ganz besonders.

Das geht bei mir sogar soweit, dass ich die schlechten Phasen eigentlich immer nur rund um die Periode habe. Ich bin instabiler, mehrere Entzugssymptome machen sich bemerkbar. Aber nach ein paar Tagen ist der Spuk vorbei :) so ist es eben als Frau.

Alles Gute euch
Anna :hug:
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Re: Citalopram zu schnell abgesetzt / Absetzsyndrom

Beitrag von Ana19 » Dienstag, 12.06.18, 23:52

Liebe Lena,

das du dich dem nicht anschließen kannst ist völlig in Ordnung... jeder geht ja sein eigenen Weg :)

Ich bin auch der Meinung das man Mängel hat und man dadurch auch gewisse Schmerzen verspürt ... ganz klar muss das ja erstmal abgedeckt sein und wenn man dann noch sehr leidet dann muss es ja einen Hintergrund haben und da muss eben jeder schauen wie er das handhabt...

Ich bin sowieso spirutuell angehaucht und beschäftige mich damit was mir auch hilft schritt für schritt zu meiner Mitte zu finden... Natur, Ruhe, leichte fließende Bewegungen :) das gab mir meine Kraft zurück und dann nahm der Entzug sie mir wieder ....

Ich frage mich auch wie es sein kann bei dem wirklichen Chaos das der Zyklus gut drauf ist :D
Oh in Ohnmacht fallen ist sicher sehr beängstigend, ne Freundin hatte es auch und musste sich auch immer übergeben.
Ich trau mich gar micht zu testen ob ich Medis vertrage.. ich hab grunsätzlich so einen Hass auf Medikamente entwickelt das ich egal welche Pille nix mehr nehmen will!

Liebe Anna bei mir ist es genauso jedes mal hab ich egal obs mir besser geht oder nicht win Tief während dieser Zeit ... und habe schlimme Stimmungsschwankungen, Aggressionen und Heulanfälle... Manchmal auch schlimme Angst (vor was auch immer) Neuroangst?!

Liebe Lena, ich sehne mich sooooooo sehr nach ner wieder besseren Zeit ... soooo soooo sehr ich ertrage dieses eklige Gefühl von „ich fall gleich um“ einfach nicht mehr!!!

Ich danke euch für eure lieben Worte und den Hoffnungsschimmer :)
Wir schaffen das :group:
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Re: Citalopram zu schnell abgesetzt / Absetzsyndrom

Beitrag von LenaLena » Donnerstag, 14.06.18, 16:07

Hallo,
Guglhupf hat geschrieben:
Dienstag, 12.06.18, 22:55
Ich kann nur lachen wenn jmd sagt geh doch spazieren oder laufen, das hilft. Hmm genau :o
Jap genau :D
Aber wie machst du es dann, wenn sie kommt, wenn du zB in der Arbeit bist? Bei mir sind die ersten Stunden die schlimmsten, da hab ich einen Komplettausfall. Ich bin deshalb schon in der Straßenbahn zusammengeklappt, auf einem Bahnhof, nachts beim Ausgehen vor einem Laden...
Und wie gesagt, ohne Medis baut sich das so auf, dass ich ohnmächtig werde, mich übergebe, Migräne bekomme... Stichwort Schmerzspirale, wenn euch das was sagt. Ohne könnte ich nicht überleben. Weiß ich, weil ich es ja jetzt im Entzug einige Male probiert habe. Das ist dann tatsächlich eine größere Hölle als der Entzug. Und mir gehts wie dir, Ana, ich hab so einen Hass auf Pillen, dass ich sie echt widerwillig nehme!

ich denke aber, ich bin momentan schmerzempfindlicher als sonst, weil der Entzug ja so viel Stress und Schmerz mit sich bringt.

PMS hab ich eigentlich gar nicht, ich hab vorher wie auch währenddessen keine andere Stimmung als sonst auch. Das ist bei mir relativ unabhängig... aber da tut ihr mir leid, wenn auch schon die Tage davor so vermiest werden.

Ana, die bessere Zeit wird kommen, du bist ja am besten Weg dahin, wie man sieht :)
Diese eklige Schwäche geht auch weg. Ich staune jedes Mal wie ein kleines Kind, wenn ich plötzlich wieder Energie habe und nicht so seltsam geschwächt bin! :)
Wie gehts dir denn im Moment? Ists wieder besser?

LG Lena
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Re: Citalopram zu schnell abgesetzt / Absetzsyndrom

Beitrag von Guglhupf » Donnerstag, 14.06.18, 17:01

Huhu :)

Passt gerade perfekt habe sie gestern bekommen U d davor eigentlich keine großen Probleme gehabt. Seit gestern bin ich aber wieder durch den Wind.. kann mich nicht konzentrieren, habe Bauch- und Kopfschmerzen und bin einfach nur mies drauf. In der Nacht konnte ich kaum schlafen, war ganz unruhig und hatte schlimmes Gedankenrasen.

Hab dann Passedan genommen das hat geholfen. Es ist nicht ganz so schlimm wie es schon mal war, weil ich nicht so arge Angst habe weil ich weiß dass es der Entzug ist der es schlimmer macht. Trotzdem ist es blöd.

Ich bin ja selbstständig und liege daher nur blöd rum. Das macht es aber auch nicht besser. Die Laune ist einfach im Keller.

GLG Anna
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Re: Citalopram zu schnell abgesetzt / Absetzsyndrom

Beitrag von Ana19 » Donnerstag, 14.06.18, 21:31

Hallo ihr lieben,

liebe Lena das ist ja echt fies mit deinen Zuständen :( das tut mir so levid!

Mir gehts leider immernoch mies und ich hatte heute echt schwierigkeiten mich auf den Beinen zu halten... kann gar nicht beschreiben was es ist .. muskelschwäche ?! Keine ahnung aber bin sehr unstabil beim stehen ... kenn ich ... aber genau diese Symptome machen mich dermaßen fertig! Fühl mich so betäubt einfach unfähig ...

Hinzu kommt das ich ne leichte Mandelentzündung hab ... behandle sie mit Natron mal sehen.
Ich hatte früher nie eine und frag mich ob es normal ist das man sich zusätzlich zum Entzug so schwindlig und wacklig fühlt ? Mein Freund sagt das es sich ne eine Erkältung äußern kann ... er hat öfter eine deswegen ...

Ich bin einfach so niedergeschlagen und das kämpfen fällt mir momentan besonders schwer... weine viel weil es einfach alles zu viel ist! Ich kann den Symptomen nicht mal richtig nen Namen geben ...

Irgedwie schaffe ich es mir essen zu kochen und bischen Haushalt zu machen ...

Wie gehts die soweit Lena ? Hällt die bessere Zeit an?

Liebe anna , ich kann mich auch kaum konzentrieren und wenn ichs versuche wird mir alles zu viel, triggert total..
Nach dem Sturm kommt ja immer die Sonne <3

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Re: Citalopram zu schnell abgesetzt / Absetzsyndrom

Beitrag von Jamie » Freitag, 15.06.18, 10:10

Hallo Ana, :)

in einem Nebensatz hast du erwähnt Mandelentzündung zu haben.
Bist du sicher, dass es eine Mandelentzündung ist und nicht einfach Halsweh?

Weil Mandelentzündungen sollte man konsequent behandeln, da wirst du mit Natron nicht weit kommen.
Entzündete Mandeln, vor allem wenn eitrig, werden zumeist durch Streptokokken verursacht und die müssen mit AB bekämpft werden, sonst droht eine Verschleppung und das Herz kann angegriffen werden oder man kann als Spätfolge rheumatisches Fieber entwickeln.
Bitte im Blick behalten.

Gute Besserung
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Re: Citalopram zu schnell abgesetzt / Absetzsyndrom

Beitrag von LenaLena » Freitag, 15.06.18, 10:59

Hi,

ich sage auch immer Mandelentzündung, wenn der Hals inkl Mandeln entzündet und rot ist. Ich hatte das schon tausende Male im Leben und habe es immer alternativ behandelt, und es war nie ein Problem. (Übrigens habe ich das dann kein einziges Mal mehr bekommen, seit ich Vitamin D supplementiere, seit einem Jahr schon. Nicht mal im Winter).
Eine eitrige Mandelentzündung (weiße Punkte im Hals) hatte ich ein einziges Mal vor vielen Jahren, da habe ich auch AB genommen.

Ana19 hat geschrieben:
Donnerstag, 14.06.18, 21:31
Mir gehts leider immernoch mies und ich hatte heute echt schwierigkeiten mich auf den Beinen zu halten... kann gar nicht beschreiben was es ist .. muskelschwäche ?! Keine ahnung aber bin sehr unstabil beim stehen ... kenn ich ... aber genau diese Symptome machen mich dermaßen fertig! Fühl mich so betäubt einfach unfähig ...
Das kenne ich. Es fühlt sich wie Muskelschwäche mit zusätzlich verkrampften Muskeln an... das waren die Zeiten, wo ich kaum bis zum WC gekommen bin.
Aber es ist keine "echte" Muskelschwäche - du kennst das sicher auch, wenn man ein Fenster hat, ist gar nichts davon zu merken und die Muskeln funktionieren plötzlich wieder. Irgendwie ist was in der Steuerung der Muskeln ausgeknipst, sage ich immer...

Du könntest höchstens unterstützend Magnesium einnehmen oder, noch besser, transdermal (über die Haut) aufnehmen. Das hilft sowohl den Muskeln als auch den Nerven.

LG Lena

P.S.: Ach so, ja, mir gehts so lala... die gute Phase war ja auch immer ganz leicht wellig, und seit ein paar Tagen sind wieder vermehrt Symptome da... körperliche wie Unwohlsein, Bauchschmerzen, Frieren, Schwäche, starke Nervenschmerzen/-brennen...
interessanterweise gehts mir am Abend immer sehr gut, was ja bei vielen so ist, bei mir vorher aber noch nie.
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Re: Citalopram zu schnell abgesetzt / Absetzsyndrom

Beitrag von Ana19 » Freitag, 15.06.18, 12:00

Hallo Jamie,

ne ich hab keine schmerzen, die Mandeln sind nur klein wenig mit weißen Punkten bedeckt.. ich hab gestern den Ganzen Tag mit Natron gespült und es ist sehr viel besser geworden! Danke für die Tipps ...
sie sind nicht mal richtig dick nur ein klein wenig aber eben mit weißen punkten bedeckt... also auf der Naturheulkunde Seite stehen eine menge Alternativen zu Antibiotika... und die werde ich durchprobieren.

Liebe Lena, Das du das kennst beruhig mich sehr ... vielleicht weil ich gerade drin stecke mache ich mir voll viel Panik...

Ps. Das kenne ich auch das es ab und zu etwas besser wird... das es dir am abend besser geht das ist ja auch mal schön, ich fühle mich am abend immer dermaßen erledigt ... nur vom dem wach sein ....
die Symptome die du beschreibst hab ich auch alle im moment... <3

:(
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Re: Citalopram zu schnell abgesetzt / Absetzsyndrom

Beitrag von Ana19 » Freitag, 15.06.18, 16:04

Ach und noch mal zum Magnesium... ich hab mich jetzt mal richtig schlau gemacht... uns ich will es wagen eine Minimenge anzustesten in Form von auf die Haut auftragen ...
laut meinen Recherchen ist es besser es nicht oral ein zu nehmen da die Migroorganismen in unserem Körper das meiste weg fressen und wir für die 300 anderen Funktionen im Körper wofür es gebraucht wird einfach nicht mehr vorhanden ist was natürlich schlimme Folgen hat...

Ich hab mir auf einer Naturversand Seite nun ein 100% Magnesiumchrorid gekauft werde es dann mit destilliertem Wasser verdünnen und dann auf die Haut aufsprühen... ganz wenig und vorsichtig

LG
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Re: Citalopram zu schnell abgesetzt / Absetzsyndrom

Beitrag von lakeSonne1 » Freitag, 15.06.18, 16:55

hi :) ,

Ich nehme Magnesium diasporal 100 als Lutschtabletten aus der Apotheke. Es hat mir bisher gut getan (bei Nervosität, kribbeln/stiche am Körper, Herzrhytmusstörungen, nächtlichen Wadenkräpfen) , ich nehme so 2-3 Lutschtabletten über den Tag verteilt, je nach Beschwerdebild. Bei mehr bekomme ich ab und zu leichten Durchfall, steht auch so in der Packungsbeilage, falls ich mich richtig erinnere.
laut meinen Recherchen ist es besser es nicht oral ein zu nehmen da die Migroorganismen in unserem Körper das meiste weg fressen und wir für die 300 anderen Funktionen im Körper wofür es gebraucht wird einfach nicht mehr vorhanden ist was natürlich schlimme Folgen hat...
Kannst du mir bitte dafür die Quelle nennen, das hab ich ehrlich gesagt noch nie gehört :o .

Grüßle :hug: ,
lake
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Diagnose:Angst,PA Sommer 2010
Medi: Citalopram 20 mg, Eindosiert über 4 Wochen , war ok. sonstige Medis: Pantoprazol 20mg abends
2012: Erster misslungener Absetzversuch
2016: 20.3.16 -3.9.16 von 20 auf 15mg
ABDOSIER-PAUSE: 3.9.2016 - 2.3.2017: 15mg
2017:
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2018:
2.1.18: 10,0mg
.....Tag 1-15 Tag läuft sehr gut
.....Tag 17-20: Übelkeit / Brain Fog, neuro Emos, Einschlafstörung (Cortisolausschüttung) mit dicken, geröteten Händen
.....Tag21-22: Angst, Panik, Neuro-Emos
12.3.18: 9,3mg
.....Tag 1-7 alles ok
.....Tag 8: zurück auf 9,5mg wg. starken Symptomen (Matschbirne, PA, Übelkeit, Zaps, Schlapp)
.....Tag 8-12 Heftige Symptome: Matschbirne, Zaps, PAs
.....13-30 ok
21.4.18: 8,9mg (d.h. Reduktion um 0,6mg)
.....Tag 0-5 ok
.....Tag 6: Neuro Aggressionen, Kopf+Nackenschmerzen, leichte Migräne
.....Tag 7-10 ok
.....Tag 10-16: heiße, dicke und rote Hände beim einschlafen und aufwachen, Migräne, Übelkeit, Matschbirne, Bodyzaps, Übelkeit, Nadelstiche auf Haut, Sehstörungen
.....Tag 17-21: heisse Hände bei Einschlafen
.....Tag 22-23: Angstzustände, leichte Depri
2.6.18: 8,8mg Cita
9.6.18: 8,7mg Cita
15.6.18: Medi-Plan Änderung: Thyronajod auf 25 (von ehemals 50)
20.6.18: 8,6mg Cita
16.7.18: Medi-Plan Änderung: Thyronajod auf 0
17.7.18: 8,5mg Cita: wegen Thyronajod absetzten nur langsames, vorsichtiges Absetzten des Cita. Will Körper nicht überfordern
23.7.18 8,4mg Cita
9.8.18 8,3mg Cita
14.8.18: 8,2mg Cita
26.8.18: 8,1mg Cita

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Re: Citalopram zu schnell abgesetzt / Absetzsyndrom

Beitrag von Ana19 » Freitag, 15.06.18, 17:42

Lieber Lake,

da mein ZNS etwas mehr niedergeschlagen ist als der von denen die langsam abdosieren, habe ich einfach voll angst das mir das nicht so gut bekommt...

Hatte ja damals Schüsslersalze versucht das war ned gut... :(

Ich freue mich das es dir hilft. Ich hoffe ich vertrags wenigens in ner kleinen Menge aber wir werden sehen ...

Die Quelle der Info hab ich dir privat geschickt.

Liebe grüße :hug:
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Re: Citalopram zu schnell abgesetzt / Absetzsyndrom

Beitrag von Guglhupf » Freitag, 15.06.18, 21:16

Hallo Lake :)

Tolle Idee die probier ich glatt mit Cremes und so tu ich mir schwer, keine Ahnung warum. Aber Lutschtabletten könnten funktionieren.

Hallo Ana :)

am besten ganz mini Mengen probieren.. Magnesium ist da echt nicht ohne, viele bekommen schon ohne Entzug häufig Verdauungsprobleme. Ich vertrage mein Allheilmittel - Magnosolv - inzwischen gar nicht mehr. Ist aber wohl auch nicht besonders hochwertig, ein Massenprodukt eben.

GLG Anna :hug:
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Re: Citalopram zu schnell abgesetzt / Absetzsyndrom

Beitrag von LenaLena » Samstag, 16.06.18, 17:31

Liebe Ana,

mach dir keine Panik, schau, mir gings jetzt auch eine Weile echt gut und urplötzlich kippte es total. Energie von 100 auf fast 0, Muskeln auch. Was soll das sonst sein...

Ana19 hat geschrieben:
Freitag, 15.06.18, 16:04
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Ja, das sind sehr neue Studienergebnisse, dass vom oral aufgenommenen Magnesium nur sehr wenig wirklich ankommt! Dafür gibt es sogar mehrere Gründe.
Lake, ich hab im Thread von Guglhupf mal was dazu geschrieben, letzten Monat glaube ich. Ich habe mich letztes Jahr sehr lange mit Magnesium befasst, weil ich einen starken Mangel (ev sogar wegen der AD, schon jahrelang) hatte und der Ausgleich mir sehr genutzt hat.

Ich hab auch Magnesiumchlorid da und mache damit Fußbäder und Magnesiumöl, wie du es vorhast, Ana (Achtung, verschließ das Chlorid immer luftdicht, sonst wirds hart!).
Da durch die Haut der Transportweg ein völlig anderer ist, ohne den bei uns empfindlichen Darm, wird das hoffentlich gut gehen :) Probier es aber bitte einige Male aus, ich hab immer ein wenig Angst, dass man zufällig auftretende Symptome leicht mit etwas in Verbindung bringt, womit es nicht zusammenhängt. Wenn aber bei 3 Versuchen jedes Mal Symptome kämen, wäre der Fall klarer.

Liebe Guglhupf/Anna,
In den Lutschtabletten ist allerdings Magnesiumcitrat, das das Histamin erhöht, musst du probieren, ob du das verträgst. Besser (auch besser bioverfügbar) als die Magnosolv-Verbindung ist es aber. Auch die empfohlene Tagesdosierung ist ein guter Anfang.

LG Lena
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