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Bittchen: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von stubi » Sonntag, 27.05.18, 9:32

Liebe Brigitte, :hug:

vielen Dank für deine Nachricht, ja es ist in der Tat für mich sehr belastet und ich leide schon sehr darunter, dass dieser Mensch nicht zu Besinnung kommt und Mal die Finger von diesem verdammten Bier lässt.

Ich könnte soviel darüber schreiben, doch es hilft nichts da muss ich jetzt durch, es hat ja ein jeder sein Päckchen zu tragen und da hilft all das jammern nichts, ich gehe meinen Weg und mache das Beste daraus, egal wie andere das sehen mögen.

Ich habe schon gelesen das es bei dir langsam weitergeht mit der Wiederherstellung eures Heims.
Da wünsche ich das es flott weitergeht und ihr bald wieder ein Zuhause habt.

Es bleibt einem im Leben nichts erspart und darum wünsche ich dir von Herzen alles Gute.

Liebe Grüße
Renate
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Bittchen » Sonntag, 27.05.18, 14:38

Danke für deine lieben Worte Renate !!!

Aber ich bin trotz allem Leid,was ich schon erfahren musste ,immer noch der Meinung,es hätte sehr viel schlimmer kommen können.
Jetzt werde ich das Beste daraus machen.
In Scherben zusammen kehren und Trauer bewältigen bin ich schon geübt.
Auch dieses Mal schaffe ich das und werde gestärkt daraus hervor gehen.
Es wird eine längere Zeit dauern,aber ich bin schon wieder zuversichtlicher.
Diese Einstellung wünsche ich dir auch vom ganzen Herzen.
Das ist bei mir auch nicht immer der Fall,aber heute kann ich so denken und dafür bin ich sehr dankbar.

Liebe Grüße
Brigitte
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Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .

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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von stubi » Sonntag, 27.05.18, 20:55

Liebe Brigitte, :hug:

da hast du wohl recht mit dem was du schreibst und da kann ich nur sagen Hut ab, da hast du meinen größten Respekt für deine Einstellung.

Es bleibt ja auch gar nichts anderes übrig gell, ich wünsche dir trotzdem viel Kraft und Durchhaltevermögen, denn ich kann mir gut vorstellen, dass dies nicht alles so einfach ist.

Dankeschön für deinen Wunsch, ich werde mich bemühen nicht schlapp zu machen und auch meinen Weg gehen.

Ich freue mich das du so gute Fortschritte gemacht hast und immer noch dabei bist dich zuverbessern.

Alles gute für dich.

Liebe Grüße
Renate
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Bittchen » Samstag, 09.06.18, 17:19

Liebe Renate,

ich möchte dir einen ganz lieben Gruß senden und hoffe es geht dir etwas besser.

Deine Brigitte
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Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von stubi » Donnerstag, 14.06.18, 10:22

Liebe Brigitte,

vielen Dank das du an mich denkst, ich freue mich sooo darüber.
Leider geht es mir bescheiden und da neige ich zum Rückzug.
Meine Empfindlichkeit ist so schmerzhaft und ich kann trotz meines Alters ganz schlecht damit umgehen.

Ich hatte letztes Wochenende wieder ein für mich ganz schlimmes Erlebnis, da wurde ich wieder ausgeschlossen und im Zusammenhang mit meinem Mann, der wie immer einen über den Durst getrunken hatte ein, super Gau für mich.

Da bin ich wieder zusammen gebrochen und ich fühlte mich so beengt wie eine Muttersau in der Massentierhaltung. Ein für mich schreckliches Bild und das Gefühl das ich dabei habe, kann ich hier gar nicht richtig beschreiben.

Wie gesagt ich kann solche Sachen nicht mal im Ansatz hören, geschweigedem sehen, da habe ich sofort Gefühle und Emotionen dazu und meine Hilflosigkeit und Ohnmacht sind dann grenzenlos und ich neige zur Verzweiflung und reagierte mit Depressionen, die sehr schmerzhaft für mich sind.

Ich fühle mich so hilflos und ich sehe keinen Horizont am Himmel und ich verkrieche mich und will nur noch sterben und das bitte sofort.

Ich weiß ja auch, all das jammern bringt nichts, doch was soll ich nur machen mit meiner Empfindlichkeit. Ich bin sehr bemüht mich in Therapie zu begeben, doch es ist sehr schwer, an einen guten Therapeuten ranzukommen.

Ich möchte immer etwas tun und dann fehlt mir letztendlich doch die Kraft und Energie das umzusetzen.

Liebe Brigitte, wie geht es dir und deinen Mann nach der Katastrophe?

Ich hoffe es gibt bald wieder eine Heimat für euch, denn du hast es ja auch nicht leicht nicht wahr.

Ich wünsche dir alles Gute und hoffe es kommt bald wieder alles in Ordnung.

Liebe Grüße
Deine Renate

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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Jofab » Donnerstag, 14.06.18, 10:32

Liebe Stubi :hug:

nur ganz kurz - ich muss gleich los. Schreibe dir heute nachmittag mehr, wenn ich es schaffe.

Ich kann dich so gut verstehen. Es geht mir wie dir. Morgens ist es die Hölle und ich möchte
nur sterben. Diese Gefühle sind kaum auszuhalten.

Und nur Empfindungen, den ganzen Tag. Und wir müssen es ertragen. Ich weiss nicht, wie.

Drück dich ganz fest.
Ilse
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Bittchen » Freitag, 15.06.18, 8:05

Liebe Renate,

danke dass du fragst.
Es geht so,ich improvisiere viel,wir wohnen noch hier und warten jetzt wann wieder ein Dach drauf kommt.
Die Entkernung ist abgeschlossen,es hängt viel daran wann das Haus nebenan abgerissen wird.
Auch haben wir wieder Ärger mit dem Bruder meines Mannes ,unser Anwalt sagte gestern: "Der ist bis ins tiefste Mark schlecht."
Das hilft uns aber nicht weiter,es stockt im Moment alles.
Im Moment sind keine Arbeiter im Haus,jeden Morgen fünf fremde Menschen hat mich auch an meine Grenzen gebracht.
So viel Dreck und Krach war schon sehr belastend,aber ich halte mich noch gut.

Du glaubst nicht,wie gut ich dich verstehe.
Ich ersuche nicht abzusacken,es ist aber schon schwer.
Mit so vielen Belastungen habe ich auch oft mit Depressionen reagiert.
Aber ich habe doch noch Menschen um mich,die mich immer wieder auffangen,da bin ich sehr dankbar.
Im Moment klammer ich mich an den Gedanken,dass ich das alles besser bewältige ohne Ads.
Das Gefühl habe ich zumindest im Moment.
Im Heute leben und trotz Allem mir gute Dinge tun,das versuche ich aufrecht zu erhalten.
Weiter raus gehen ,das fällt mir auch nicht leicht,aber wenn ich es geschafft habe,geht es mir besser.
Immer nur ganz kleine Schritte,auch eine Dusche ,die ich mir gegönnt habe, tut mir gut.
Denn auch das kann ein Berg sein,den es zu überwinden gilt.

Jammern bringt nichts,ist aber erlaubt und erleichtert etwas.
Für mich wäre ein noch trinkender Mann nicht tragbar,da hätte ich Angst um mich selbst.
Die Verletzungen,die du dabei schluckst,werden dich nach meine Auffassung nicht zur Ruhe kommen lassen.
Aber im Moment,wenn es dir so schlecht geht,solltest du keine Entscheidung treffen.
Da bleibt mir nur dir alles erdenklich Gute zu wünschen und gebe nicht auf dir immer wieder auch Hilfe zu suchen.
Jede Depression geht vorbei !!!

Liebe Grüße und lasse dich auch Mal in den Arm nehmen und trösten.
Deine Brigitte
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1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
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Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
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2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

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Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
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Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Bittchen » Freitag, 15.06.18, 8:17

Liebe Ilse,

deine Zeilen beunruhigen mich,auch wenn du nicht an mich geschrieben hast.
Auch weiß ich nicht wie ich dir helfen kann,aber deine Gedanken am Morgen sind nicht gut.
Das solltest du unbedingt mit deiner Therapeutin besprechen.

Ganz liebe Grüße und alles erdenklich Gute für dich.

Deine Brigitte
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Jofab » Freitag, 15.06.18, 9:37

Guten Morgen liebe Renate,

Brigitte hat alles so wunderbar ausgedrückt.
Das du deinen trinkenden Mann ertragen musst, ist eine grosse Belastung. Allerdings weiss man nicht, wie es dir
gehen würde, wenn sich die Situation grundlegend ändern würde.

Das wäre eine grosse Umstellung für dich und allein zu sein, ist auch nicht so einfach.
Das merke ich gerade bei mir. Sonst war mein Sohn ja immer da.

Seitdem er öfter wochenlang weit weg bei seiner Freundin ist, fühle ich mich doch oft sehr verlassen.
Jetzt. Im Entzug. Im Moment ist er wieder da.

Selbst, wenn wir oft Diskussionen haben und ich wenig Verständnis bekomme, ist doch jemand da.
Wir haben auch gute Momente zusammen.
Das mag verrückt klingen, es zeigt nur das Ausmass meiner Not.

Diese Überempfindsamkeit habe ich auch genauso.

Vielleicht kannst du dich ein wenig mehr zurückziehen von deinem Mann und dich solchen Situationen
nicht aussetzen.

Liebe Renate - das sind nur Überlegungen von mir.

Alles Gute für heute und ganz liebe Grüsse

Ilse
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Jofab » Freitag, 15.06.18, 9:42

Bitte entschuldige Brigitte - ich bin aus Versehen bei dir gelandet !
Gestern schon. Ich dachte, ich schreibe bei Renate !

Liebe Grüsse
Ilse
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Jofab
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Jofab » Freitag, 15.06.18, 9:44

Liebes Team -

Könnt ihr bitte meinen Beitrag zu stubi verschieben ?

Danke euch !
LG Ilse
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von stubi » Freitag, 15.06.18, 12:53

Liebe Brigitte, :hug:

das stelle ich mir ganz schwierig vor, in einem Haus zu wohnen, dass fast ganz zerstört ist und auch noch soviel fremde Menschen um mich herum, da hast du mein vollstes Mitgefühl.

Du bist so eine starke Persönlichkeit und ich bewundere dich dafür, wie du das Leben zu meistern pflegst und trotz der Schwierigkeiten immer oben schwimmst.

Dein Schwager muss ein ganz armer Mensch sein, dass er versucht euch das Leben so schwer zu machen. Ich hoffe das in dieser Hinsicht, du darüber stehen kannst und er euer seelisches Gleichgewicht nicht völlig zerstört, was er ja wohl beabsichtigt, unter anderem.

Ich bin heuer das 36 sigste Jahr verheiratet und bei einer Trennung würde ich auch noch Unterhalt bezahlen müssen und selbst könnte ich mir auch keine anständige Wohnung (sollte ich eine bekommen können hier) leisten.
Nein das sehe ich nicht ein und deshalb versuche ich mich zu arrangieren mit meinem Ehemann. Es ist halt traurig für mich, dass mein Mann sich so verändert, wenn er was getrunken hat und wie die Axt im Walde ist und rechthaberisch ist er obendrein, was für mich unwahrscheinlich ärgerlich ist im Umgang mit anderen Menschen und ich habe das Gefühl, die Ablehnung der anderen Menschen ihm gegenüber trifft auch mich.

Also zahle ich einen hohen Preis für mein aushalten in der Ehe und das belastet mich zusätzlich. Ich bin so verzweifelt und voller negativer Gefühle, so gefangen in der Ausweglosigkeit und so einsam ohne Freunde, doch das habe ich seit meiner Kindheit und egal was ich auch mache und tue, es bleibt immer dasselbe bescheidene Gefühl der ungeliebten Renate.

Meine Mutter hat mir dieses Gefühl schon im Mutterleib vermittelt, dies hatte sie mir auch gesagt als ich schon lange erwachsen war.
Ich hätte dich ja angetrieben, doch es ist ja strafbar gewesen und was sie auch veranstaltet hat, heiss baden und die Treppenstufen runterspringen, nichts halt, und so bin ich hier und hasse es meistens, am Leben zu sein.

Ja was soll ich sagen, so war mein Start ins Leben und ich kam auch nie aus diesem Teufelskreis wieder raus.

Puh eigentlich hasse ich es immer und immer wieder diese Sachen aufzuwärmen, doch es lässt mich nicht los und ich vermute, dies ist das eigentliche Thema meines Lebens.

Ich wünsche dir liebe Brigitte, dass alles recht bald gut werden wird bei euch und du eine Heimat und Höhle hast, in du dich zurück ziehen kannst, wenn es draußen stürmt und ungemütlich wird, seelisch wie real.

Liebe Grüße
Deine Renate

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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von stubi » Freitag, 15.06.18, 13:08

Liebe Ilse,

du schreibst mir aus der Seele und hast soviel Verständnis für mich. Du bist so eine liebe Person und es tut mir in der Seele weh, wenn ich lese, dass du so in deinem Leid bist und per du nichts weiter geht für dich.

Das mit den alleine sein ist nicht einfach, besonders wenn man älter wird und nicht mehr so die Möglichkeiten vorhanden sind, sich anderweitig umzusehen.
Ich habe ja auch keine reale Freundin mit der ich zusammen sein könnte und wenn dann haben auch die alle Ehe oder Partnerschaft.

Auch finanziell sieht es so aus, dass ich keine Lust habe, im Alter zu darben, und vor den Behörden einen Buckel machen und mich erniedrigen. Nein das mache ich nicht und wenn es irgendwie geht, versuche ich es auszuhalten und mich mit der Situation zu arrangieren. Doch wenn es gar nicht mehr geht, muss ich wohl ins kalte Wasser springen.

Liebe Ilse, ich glaube nicht, dass Brigitte etwa dagegen hat, wenn wir in ihren Threat zusammen über unsere Situationen berichten.

Euer beider Verständnis und Mitgefühl samt virtuelle Umarmung, tun mir unwahrscheinlich wohl.

Vielen Dank dafür und ich möchte es zurück geben. :hug:
:hug:
Ich bedanke mich für dein Mitgefühl und wünsche dir von Herzen bald eine Erleichterung.

Liebe Grüße
Renate

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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Bittchen » Samstag, 16.06.18, 7:46

Liebe Renate,liebe Ilse.

@ Ilse,ich habe gar nichts dagegen wenn du hier schreibst.
Im Gegenteil ,ich freue mich wenn ich etwas teilhaben darf,an dem was du gerade mit machst.
Die eigenen Nöte immer wieder aufschreiben bringen Erleichterung.
Sehr viel helfen kann ich ja leider nicht,aber du darfst mir glauben viele physische und psychische Empfindungen kenne ich auch und kann dir nur Geduld wünschen.
Auch du wirst Linderung erfahren.
Einsamkeit,Hoffnungslosigkeit sind ein guter Nährboden für deine Beschwerden.
Trotzdem solltest du keine diffamierenden Worte von deinem Sohn mehr hin nehmen und ihn in seine Schranken weisen.
Aber wenn du in kleinen Schritten diese Zeit des Entzuges überwunden hast ,wird es dir besser gehen.
Dein Selbstbewusstsein wird auch wieder mehr werden.

@Renate ,auch deine Argumente verstehe ich gut.
In unserem Alter auch noch finanziell stark eingeschränkt zu sein,trägt auch nicht gerade zu unserer Genesung bei.
Diese Ängste treiben mich auch oft um.
Alkohol verändert sehr den Charakter,darum solltest du versuchen deinem Mann Grenzen zu setzen.
Das dies im Moment für dich sehr schwer ist weiß ich auch sehr gut.
Sorge für dich und und versuche dir Gutes zu tun,das ist die einzige Möglichkeit wieder neuen Lebensmut zu finden.
Als Kind nicht erwünscht gewesen zu sein,schleppst du schon dein ganzes Leben mit dir rum.
Das hat dir sehr geschadet.
Aber du bist noch da,das zeugt auch von viel Kraft und Stärke.
Auch dass du mit dem Trinken aufhören durftest ,soll dich mit sehr viel Stolz erfüllen,denn das schaffen nur sehr wenige Menschen.
Das vergessen wir immer wieder,darum will ich dich gerne noch einmal erinnern ,was du schon geschafft hast.

Für mich gilt "Jeder Tag ist ein neuer Anfang."
Im Moment kann ich nur Tag für Tag so gut es geht weiter machen,nicht leicht,aber das ist das Leben .

Alles erdenklich Gute für Euch zwei und wir umarmen uns gegenseitig,das ist wie ein schützendes Zelt und lässt uns immer wieder weiter machen.

Bis bald und ganz liebe Grüße
Eure Brigitte
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stubipadma
Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .

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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von stubi » Samstag, 16.06.18, 9:52

Liebe Brigitte, :hug:

vielen Dank für deine Antwort die mich so berührt hat, dass ich heulen musste.
Ich bin ja so nah am Wasser gebaut und sensibel, dass ich auch deshalb Psychopharmaka genommen habe, um nicht mehr so emotional zu sein.

Irre finde ich das und jetzt wo ich ganz ohne bin, bricht alles aufeimal auf mich ein.

Liebe Brigitte ich wollte mal nachfragen, bist du noch in Therapie und hilft sie dir?
Nun bin ich ja sehr im Zwiespalt darüber ob ich nochmals einen Versuch machen soll, denn ich habe im Laufe meiner Lebenszeit in dieser Hinsicht keinen Erfolg erzielt, obwohl ich es mir sooo wünschen würde das mir geholfen werden kann.

Wenn ich bei Beate mitlese, dann ist das für mich eine Bestätigung dafür, dass es auch für teures Geld keine nennenswerte Hilfe gibt, wenn man wie auch immer( körperlich oder seelisch) nicht zugänglich für eine Therapie sein kann.

Auch Kevin schreibt mir sehr oft aus der Seele und ich bin meistens seiner Meinung, dass es grossteils keine Hilfe von außen gibt.

Ärzte sind Menschen wie du und ich und praktizieren größtenteils um ihren Lebensstandard zu finanzieren.

Das sind die Gedanken ich ich habe und ich danke dir herzlich für deine Empathie, denn ich vergesse immer wieder, was ich schon geleistet habe und ich im Grunde eine sehr starke Persönlichkeit bin.

Du bist jedenfalls für mich das beste Beispiel für eine immens starke Frau und ich wünsche dir von Herzen alles Gute.

Liebe Grüße
Deine Renate

Bittchen
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Bittchen » Samstag, 30.06.18, 7:47

Liebe Renate,

entschuldige,ich war eine Zeit nicht hier,darum antworte ich etwas später.
Um deine Frage einzugehen,ich weiß noch nicht ob die Therapie hilft,aber ich gehe gerne hin.
Da spreche ich über die Probleme die mich gerade bewegen und das ist im Moment nicht wenig.
Die Therapie ist eine Unterstützung für mich und ich bekomme immer wieder einen Anstoß was ich verändern kann.
Ich mache eine Verhaltenstherapie und da lerne ich immer wieder dazu.
Vorher habe ich 5 Jahre kognitive Verhaltenstherapie gemacht,auch damit habe ich gute Erfahrungen.
Der Therapeut heilt mich nicht,aber ich habe gelernt mit meiner Erkrankung Depressionen besser umzugehen.
Zuschütten will ich meine Gefühle nicht mehr,das hat mich in ein noch größeres Dilemma gebracht.
Vor allen Dingen weiter aktiv zu bleiben ,am Anfang auch erst wieder aktiv zu werden, habe ich in der Therapie immer wieder geübt am Anfang.
Mir Gutes zu tun und auch Grenzen zu setzen habe ich immer wieder lernen müssen.
Das ging nur in kleinen Schritten,aber ich konnte es umsetzen und erinnere mich immer wieder an das Erlernte.
Sehr lange schon bin ich immer wieder in Therapie und für mich ist es das Richtige.


Wir finanzieren ja alle unseren Lebensstandart mit unserem Beruf und Ärzte haben ja oft auch eine Berufung.
Natürlich gibt es auch da schwarze Schafe,das weiß ich sehr gut aus eigener Erfahrung.
Aber unter dem Strich habe ich von Ärzten und Therapeuten auch profitiert.
Sie sind ja nicht nur zum Medikamente verschreiben da,das sieht meine Therapeutin auch ganz anders.
Mache noch einen Versuch,was kann passieren?
Du kannst nicht danach gehen was XXX schreibt,du bist nicht dabei.
Du kannst nur für dich selber sorgen,nur das ist wichtig.

Ganz liebe Grüße
Bittchen
Zuletzt geändert von padma am Dienstag, 03.07.18, 19:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .

stubi
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von stubi » Samstag, 30.06.18, 8:22

Liebe Brigitte, :hug:

vielen Dank für deine Antwort und ich war sehr erfreut als ich deinen Namen gelesen habe.

Wie du ja sicher weißt, wohne ich in Bayern und da hat sich ja dieser neue Ministerpräsident Söder ja auch schön was ausgedacht und ein neues Psychiatriegesetz auf den Weg gebracht, dass zwar durch eine Petition zu Fall gebracht wurde, aber nennenswerte Änderungen wird es da zwar auch nicht geben.

Ich werde mich schon deswegen nicht mehr in Therapie begeben, da ich mich nicht noch Stigmatisieren lasse für meine Not mit mir.

Liebe Brigitte, du schreibst ja gar nichts von dir, wie geht es mit eurem Heim vorwärts?

Ich denke oft an dich und wie es dir wohl ergeht und wünsche dir von Herzen alles Gute.

Liebe Grüße
Renate

Jofab
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Jofab » Samstag, 30.06.18, 9:17

Liebe Brigitte,

ich antworte mal hier bei dir.
Freue mich sehr, dass du an mich denkst.
Im Moment komme ich gar nicht soviel zum Schreiben oder mag nicht.

Die Angst vor dem Ergebnis des CT beherrscht mich doch sehr.

Ganz liebe Grüsse
Ilse
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Bittchen
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Re: Bittchen: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Bittchen » Samstag, 30.06.18, 17:12

Liebe Renate,

Euer Ministerpräsident treibt jeden Tag eine andere Sau durchs Dorf,aber das sollte dich nicht abhalten,dir Hilfe zu suchen.
Aber die Entscheidung kannst ja nur du treffen und das ist auch gut so.
Bei uns geht es nicht so gut voran,aber nächste Woche bekommen wir wenigstens wieder ein Dach.
Wir haben große Probleme mit der Nachbarin,auch psychisch krank,sie ist Messi und ist sehr schwierig.
Darum haben sich ja die Müllberge immer wieder entzündet und wir waren ständig in Angst.

Das Löschwasser drückt sich von der Seite durch unsere Wand und bei uns bildet sich mittlerweile Schimmel.
Wir haben ja ein Reihenhaus und der Gutachter geht bei uns ein und aus.
Sie gibt ihre Unterschrift zum Abriss nicht,obwohl ihr Haus Einsturz gefährdet ist.
Die öffentliche Straße ist auch gesperrt und wir fahren über das Grundstück eines anderen Nachbarn.
es wird jetzt einen amtlichen Weg gehen,wir halten uns da raus,es läuft über die Stadt und das Amtsgericht.
Aber es ist nicht einfach.

Im Moment habe ich mir auch einen Virus eingefangen und fühle mich sehr schlapp.
Ansonsten werden wir sehen wie es weiter geht.
Aber ich bin froh doch jede Woche mich mit meiner Therapeutin austauschen zu können.
Ändern kann es nichts ,auch die andere Baustelle mit dem gierigen Bruder meines Mannes ist noch nicht zu Ende.
Irgendwann wird sich das alles lösen,aber im Moment ist es schon belastend.
Trotzdem halte ich mich den Umständen entsprechen gut.

Gute Besserung und ein erträgliches Wochenende.
LG Bittchen
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Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


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Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .

Bittchen
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Re: Bittchen: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Bittchen » Samstag, 30.06.18, 17:15

Liebe Ilse,

es ist verständlich,dass du unruhig bist.
Ich drücke dir ganz fest die Daumen,dass du eine Erklärung für deine Beschwerden bekommst und dich schnell
besser fühlst.

Auch dir alles Gute !!!
Liebe Grüße
Bittchen
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Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

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Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
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