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Taramtamtam: Vorstellung/ Angehöriger / Citalopram / Escitalopram / Hilfe!!!

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Re: Vorstellung/ Angehöriger / Citalopram / Escitalopram / Hilfe!!!

Beitrag von Taramtamtam » Freitag, 01.06.18, 11:38

Hallo, vielen Dank für eure Rückmeldung,

sie hat nach ein paar heftigen Tagen wieder etwas mehr Mut gefasst, aber mehr als ein mal unter großer Anstrengung mit an den See um eine kleine Runde zu schwimmen war in den letzten Tagen nicht drin...

Wir sind aktuell doch noch mal am Überlegen, ob wir nicht doch noch mal irgendeinen Arzt aufsuchen um diese Restdiagnosen von SD-Unterfunktion, sek. Nebenniereninsuffizienz und Borreliose irgendwie abklären zu lassen um nicht doch irgendetwas zu finden, was ihren Körper unterstützen kann.

Ich hoffe einfach nur, dass diese Zeit von Feb. bis Mai ihre "erste große Welle" war und sich nun alles auf dem Weg der langsamen Besserung befindet.

Ich danke euch noch mal für eure Unterstützung!!! Als "nur" Angehöriger ist es für mich schwierig, andere in diesem Forum zu unterstützen, weil ich ja nicht betroffen bin und mir nicht anmaße, irgendwelche Tips zu geben. Ich hoffe ihr versteht das...
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- Alle hier aufgelisteten Symptome treten willkürlich auf, wechseln sich ab, ergänzen sich, sind fast immer sehr stark, seltenst weniger ausgeprägt -


Mitte Februar - Mai 2018: Weglassen 125-L-Thyroxin: Fast vollständiger Rückgang aller Symptome, Leben fast wieder "normal"


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Re: Vorstellung/ Angehöriger / Citalopram / Escitalopram / Hilfe!!!

Beitrag von Katharina » Freitag, 01.06.18, 13:04

Lieber Taramtamram !

Ich eingebe Euch sehr die Restprobleme klären zu können die Zeit bis zur Besserung einigermaßen überbrücken zu können, ich wünsche euch Mit Kraft und Glück.

Bewahre Deine Energie die Deine Freundin Euren kleinen Sohn mache Dir keine Gedanken, wie sind viele das genügt;
ich wünsche mir dass Ihr dies Ganze hinter Euch lassen könnt und später gern berichten, wie es Euch geht, bzw wann immer Dir danach zu Mute ist.

Herzliche Grüße an Deine Freundin, alles alles Gute
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Re: Vorstellung/ Angehöriger / Citalopram / Escitalopram / Hilfe!!!

Beitrag von carlotta » Freitag, 01.06.18, 13:13

Hallo Taramtamtam,

nur kurz von mir, weil ich das gerade bei Euch lese:
Taramtamtam hat geschrieben:
Freitag, 01.06.18, 11:38
Wir sind aktuell doch noch mal am Überlegen, ob wir nicht doch noch mal irgendeinen Arzt aufsuchen um diese Restdiagnosen von SD-Unterfunktion, sek. Nebenniereninsuffizienz und Borreliose irgendwie abklären zu lassen um nicht doch irgendetwas zu finden, was ihren Körper unterstützen kann.
Zumindest die beiden erstgenannten können entzugsbedingt sein, bitte im Hinterkopf behalten. Entzug ist ja per se keine psychische Problematik (auch wenn er sich u. a. in psychischen Symptomen äußern kann), sondern körperlich bedingt, sprich durch neurophysiologische Veränderungen aufgrund der Medikation sowie deren Weglassen.

Gerade Schwankungen der SD-Werte, auch heftiger Art, kommen im Entzug häufiger vor. Wenn jemand bereits SD-Hormone einnimmt, müssen diese oft angepasst werden, das ist schon richtig (wobei das durch die schnelleren Schwankungen meist kein einfaches Unterfangen ist). Wenn jemand zuvor in dieser Richtung noch nicht medikamentiert war, kann es ein großes Risiko sein, in der so prekären Entzugsphase damit zu beginnen. Ärzte kennen sich mit den Zusammenhängen meist gar nicht aus, das kommt noch hinzu. Es gab schon Fälle, wo eine SD-Medikamentierung, die im Entzug begonnen wurde, die Symptomatik noch ordentlich angeheizt hat.

Sind SD-Schwankungen entzugsbedingt, erledigen sie sich irgendwann von ganz allein. Sie bilden eben auch die Entzugsproblematik ab.

Da der Körper im Entzug zumeist in einem Zustand der Übererregung ist (Fight-or-Flight-Modus), produziert er häufig zu viel Cortisol, was vielfältige Entzugssymptome mit hervorruft. Eine solche übermäßige Produktion kann zu einer Nebennierenschwäche führen. Auch diese ist dann - wenn sie nicht schon früher vorlag - in erster Linie ein Zeichen für ein ausgeprägtes Entzugssyndrom. Da einzugreifen, kann auch äußerst tricky sein, v. a. weil ein Körper (speziell) im (heftigeren) Entzug vieles gar nicht mehr toleriert und auf Eingriffe oft paradox reagiert.

Sogar ganz sanfte Eingriffe werden teilweise nicht vertragen.

Das, was Padma :) genannt hat, kann man versuchen. Aber selbst dabei sollte man Vorsicht walten lassen, denn diverse Unverträglichkeiten kommen in schlimmeren Verläufen leider öfter vor.

Ausschlussdiagnostik kann helfen, klarer zu sehen. Aber es wird oft fälschlicherweise angenommen, dass jedwede körperliche Diagnose, die dabei herauskommt, unabhängig vom Entzug sei. Dem ist nicht immer so (siehe Beispiele).

Es ist ja klar, dass man nach irgendeiner Form von Erleichterung sucht, aber seid bitte einfach wachsam. :hug:

Liebe Grüße und viel Kraft
Carlotta
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Re: Vorstellung/ Angehöriger / Citalopram / Escitalopram / Hilfe!!!

Beitrag von Murmeline » Freitag, 01.06.18, 13:25

Hallo Taramtamtam,

Es gibt ja immernwieder Angehörige. Wäre es ok, wenn wir jemanden bei dir im Thread vorbeischicken, wenn es Austauschbedarf gibt, wie man als Angehöriger mit solch einer Situation umgeht? So könntest du, wenn es Zeit und Nerven zulassen, auch mal in einen hilfreichen Austausch gehen.

Alles Gute euch! Murmeline
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Re: Vorstellung/ Angehöriger / Citalopram / Escitalopram / Hilfe!!!

Beitrag von Taramtamtam » Sonntag, 03.06.18, 10:10

Hallo ihr lieben,

@Carlotta: Das mit den Restdiagnosen wollen wir aus dem Grund klären, da...

1) die Schilddrüse von ihr schon seit längerer Zeit wegen angeblicher Unterfunktion behandelt wird. Zum Schluss mit 125mg L-Thyroxin. Allerdings wusste ihre Endokrinologin nie, warum... Es sei eine Bilderbuchschilddrüse mit normaler Größe und uneingeschränkter Funktion. In der schweren Welle im Winter nahm sie immer weiter ab (ist sehr dünn geworden!!!), die Haare fielen aus etc., daher haben wir noch mal die Werte bestimmen lassen, was aber wieder mit den Worten: "Wäre alles super so" abgetan wurde. Daher entschloss sich meine Freundin, die (auch von Hashimoto-Betroffen als sehr hoch angesehene Dosis) mal wegzulassen und das ging auch zufällig mit dem Beginn der Besserung einher. Wir wollen jetzt noch mal abklären lassen, ob ihre Schilddrüse ihre normale Funktion wieder aufgenommen hat und wenn, höchstens niedrig dosiert wieder mit SD-Hormonen einsteigen. Es wäre schön, wenn es noch ein weiteres (in den Augen der Endokrinologin unnötiges) Medikament/Hormon auf Dauer weggelassen werden könnte.

2) Die sekundäre Nebennierenschwäche wurde ebenfalls vor oder am Beginn der AD-Einnahme von der Endokrinologin diagnostiziert, da meine Freundin lange Zeit Kortison gegen die Neurodermitis nehmen musste. Auch hier sagte die Endokrinologin: "So einen komischen Cortisol-Spiegel habe sie noch nie gesehen." Irgendeine wegweisende Aussage wurde aber nicht getroffen. Habe jetzt schön öfter gelesen, dass zu viele SD-Hormone die Nebennieren erschöpfen können...

Wir erwarten uns nicht, dass irgendein Arzt alles Symptome verschwinden lässt, aber vielleicht kann jemand mal die genannten Sachen vllt. in einen Zusammenhang bringen, sodass wir ihren Körper bestmöglichst unterstützen können.

LG
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Re: Vorstellung/ Angehöriger / Citalopram / Escitalopram / Hilfe!!!

Beitrag von carlotta » Sonntag, 03.06.18, 12:31

Hallo Taramtamtam,

das klingt vernünftig. :)

Ihr seid Euch augenscheinlich über mögliche Zusammenhänge zur Medikamentierung bewusst, das ist gut. Dabei muss man natürlich ALLES im Kontext sehen, auch die frühere Einnahme von SD-Hormonen und die Kortison-Gabe.

So wie ich Deine Schilderung lese, kann es gut sein, dass bei Deiner Freundin auch diese Medikamente wiederum quasi reihum andere Probleme hervorgerufen haben. Sicher kann zum einen das Kortison die NN-Problematik ausgelöst haben, die zusätzlich durch den Entzug verschlimmert werden kann.

Sind die SD-Probleme erstmals unter AD aufgetreten? AD wirken sich natürlich nicht nur im Entzug auf die SD aus, sondern bereits heftig unter der Einnahme. Es kommt nicht selten vor, dass Menschen unter AD plötzlich SD-Diagnosen bekommen. Schließlich wirken sich die Mittel stark auf den Stoffwechsel aus, was u. a. Veränderungen des Gewichts erklärt. Und in dem Zusammenhang ist natürlich auch die SD betroffen. Da wäre eigentlich die Lösung gewesen, die AD-Dosis langsam herunterzufahren, statt SD-Hormone anzusetzen. Aber DAS erkennt eben ein Arzt in der Regel nicht.

Ob es jetzt hilfreich ist, wieder mit SD-Hormonen anzufangen, ist die Frage. Ein Test ist ja wieder nur eine Momentaufnahme. Es kann - wie gesagt - entzugsbedingt zu stärkeren Schwankungen kommen bzw. auch zu häufigeren Wechseln zwischen Unter- und Überfunktion.

Auch der starke Haarausfall im Entzug sowie die rasante Gewichtsabnahme erleben Betroffene häufiger (hatte ich auch). Es ist ja klar, dass so etwas passieren kann, da die Dosis eines Mittels, was sich extrem auch auf die SD auswirkt, plötzlich in hohem Maße verändert wird. Da ist im Körper Ausnahmezustand. Das muss alles erst wieder reguliert werden und braucht Zeit.

Aber ich habe den Eindruck, Ihr habt den Gesamtkontext im Blick. Das ist wichtig, gerade weil dieser Ärzten meist fehlt, die dann nur isoliert einen Teil des Ganzen betrachten und den Bezug speziell zu AD (aber auch oft zu anderen Medikamenten) nicht sehen oder zumindest nicht ausreichend. Es ist einfach immens wichtig, da selbst den Hut aufzubehalten.

Wünsche Euch, dass es bald aufwärts geht. :)

Liebe Grüße
Carlotta
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Re: Vorstellung/ Angehöriger / Citalopram / Escitalopram / Hilfe!!!

Beitrag von Taramtamtam » Sonntag, 03.06.18, 15:41

Hallo,
nein, die SD-Unterfunktion wurde vor vielen Jahren festgestellt. Aber irgendwas müssen wir tun, gerade liegt sie wieder vor lauter Übelkeit und Schwindel nur auf dem Boden und hat große Mühe, sich auf den Beinen zu halten...
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Re: Vorstellung/ Angehöriger / Citalopram / Escitalopram / Hilfe!!!

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 03.06.18, 16:00

Hallo Taramtamtam,

Ich komme aus persönlichen Gründen auf dieses Thema, auch, weil es deiner Freundin zwischendurch besser ging.
Man kann zudem ja bekanntlich auch Mäuse und Flöhe haben.
Google doch mal vestibuläre Migräne. Das könnte einige Symptome erklären und Migräne ist ein häufiges Absetzsymptom...

LG Ute
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Re: Vorstellung/ Angehöriger / Citalopram / Escitalopram / Hilfe!!!

Beitrag von carlotta » Sonntag, 03.06.18, 16:02

Hallo Taramtamtam,

alles klar, seid nur bitte äußerst vorsichtig mit dem Dosieren, sollte es zu einer Medikation diesbezüglich kommen. Aber dafür seid Ihr ja bereits sensibilisiert, wie ich bei Dir gelesen habe.

Liebe Grüße
Carlotta
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Re: Vorstellung/ Angehöriger / Citalopram / Escitalopram / Hilfe!!!

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 03.06.18, 17:51

 ! Nachricht von: Ululu
Hallo, ich habe deinen Thread in die Rubrik "Antidepressiva absetzen " verschoben. LG Ute
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Re: Vorstellung/ Angehöriger / Citalopram / Escitalopram / Hilfe!!!

Beitrag von Franka » Mittwoch, 20.06.18, 8:46

Guten Morgen Taramtamtam und Sarah,

Eure Geschichte hat mich sehr bewegt und wegen einiger Parallelen nicht mehr losgelassen. Auch wenn ich zum Glück aktuell ein AD ohne Probleme absetze, habe ich mich angemeldet, um euch vielleicht noch einen Tip zu geben. Leider kann ich keine PN schicken. Aber ihr könnt euch gerne bei mir melden, wenn ihr zu meiner Geschichte fragen habt.

Mich haben die Hormone völlig aus der Bahn geworfen und da bin ich bei euch gleich hellhörig geworden.
Zum einen hatte ich einen Bericht von jmd gelesen, der arge Probleme beim Absetzen eines AD hatte bis sie es durch Reduktion der SD Hormone geschafft hat. Leider weiß ich nicht mehr welches Forum das war. Zum anderen frage ich mich, was es heißt "Werte sind gut".?
Besorgt euch immer die Befunde! Das ist so individuell, dass man es kaum so pauschal sagen kann.
Mich haben die Sexualhormone für Monate aus der Bahn geworfen. Ich glaube mittlerweile, dass die schon nach der Geburt meines Sohnes nicht mehr so richtig rund gelaufen sind. Da ursprünglich alles nach der Geburt (hier sollte man immer erstmal Hormone im Blick haben) begonnen hat und die Symptome sehr ähnlich sind, könnte das noch ein Ansatzpunkt sein.
Man glaubt gar nicht was die machen können. Ich bin seit Monaten krank geschrieben, habe 13kg verloren und freiwillig ein AD ausprobiert, das ich nun hoffentlich problemlos los werde.
Wichtige Werte: Östrogen, Progesteron, AMH, FSH, LH...Aber vielleicht wurde das ja auch schon gemacht. Hier können aber schon kleine Abweichungen entscheidend sein und Östrogendominanz, Östrogen- und/oder Progesteronmangel extreme Symptome machen.

Ich hoffe so sehr, dass du Sarah schnell wieder auf die Beine kommst. Ihr könnt gerne nochmal Kontakt aufnehmen, falls es für euch hilfreich ist. Ansonsten wünsche ich alles Gute!

LG
Franka

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Re: Vorstellung/ Angehöriger / Citalopram / Escitalopram / Hilfe!!!

Beitrag von Ululu 69 » Mittwoch, 20.06.18, 20:13

Hallo Franka,

wenn du dich in der Rubrik "Hier bist du richtig" mit deiner Geschichte vorstellst, werden wir dich auf grün schalten und du kannst PN verschicken und erhalten.

Gerne helfen wir dir dann auch beim Absetzen deines ADs, wenn du das möchtest.

Dass Hormone durcheinander geraten, passiert im Ansetzprozess oft, leider kann eine Einnahme von Hormonen aber alles noch viel schlimmer machen.

LG Ute
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Re: Vorstellung/ Angehöriger / Citalopram / Escitalopram / Hilfe!!!

Beitrag von Franka » Donnerstag, 21.06.18, 9:01

Hallo Ute,

Vielen Dank für den Hinweis und dein Angebot. Ich komme bei Bedarf drauf zurück.

Das die Hormone durcheinander kommen, ist mir bewusst. Mein TSH ist trotz SD Hormon Erhöhung um 2 hoch gegangen durch das AD. Das ist schon krass. Und dann wird folglich der TSH bei Absetzen sinken und Überfunktionssymptome sind wirklich niemanden zu wünschen. Das passt zu den beschriebenen Symptomen vieler Betroffener.

Ich weiß nicht, ob ich es bei Taramtamtam richtig verstanden habe, aber eine 125er Dosis abzusetzen ist Wahnsinn. Habe mal um 37 reduziert ("tolle" Idee meines Arztes) und fühlte mich, als wäre ein Traktor über mich drüber gefahren. Und wenn die Sexualhormone das ursprüngliche Problem waren, würden die Symptome bleiben. Bei mir kamen die heftigen Symptome auch in "Wellen"-nämlich zykusabhängig. (AD nahm ich keins) Wäre vielleicht nochmal wichtig zu beobachten. Da könnten die Verbesserungen auch von Zyklen rühren, in denen dann ein Eisprung statt fand.
Ist ja auch nur eine Idee...

Liebe Grüße,
Franka

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Re: Taramtamtam: Vorstellung/ Angehöriger / Citalopram / Escitalopram / Hilfe!!!

Beitrag von Taramtamtam » Samstag, 23.06.18, 10:11

:evil: Hallo Franka,

ich kann im Moment berichten, dass wir in zwei Wochen endlich einen Termin :party2: bei dem Arzt haben, der uns hier empfohlen wurde und anscheinend der einzige ist, der in der Lage sein könnte, alles mal zusammen zu fassen. Das weglassen von 125 L-Thyroxin ist krass, ja, sehe ich auch so, aber wie es ihr im Winter ging, war nicht mehr feierlich und sie wurde immer dünner und dünner und dünner. Sie hatte das Gefühl, das Thyroxin nicht mehr zu vertragen, aber wenn man damit zum Arzt geht und sagt "früher nahm ich 100 Thyronajod und damit ging es mir besser" wird man nur belächelt. Es interessiert hier keinen Arzt, man ist ja eh ein Psycho. Es ist ja auch laut Blutbild immer "alles in Ordnung"... :evil:

Es kann nun Zufall sein, oder auch nicht, dass es ihr nach dem Weglassen der 125 L-Thyroxin so lange so gut ging aber wir brauchen einen Arzt der die NNS, die SUF und das Alles mal kompetent überwacht und evtl. eine neue, milde Behandlung einleitet. Einen Termin bei ihrer Endokrinologin hat sie auch... Im Oktober ... :evil:

Was wir hier an Imkopetenz und Arroganz seitens der Mediziner erleben mussten passt auf keine Kuhhaut. Als sie damals mit dem heftigen Drehschwindel ins Krankenhaus ist und fragte, ob es was damit zu tun haben könnte, dass sie eine Woche lang das Citalopram vergessen hatte, wurde nur geantwortet: "Die machen sowas nicht..." :frust: Stattdessen die ganze Bandbreite an Untersuchungen mit dem Ergebnis: "NIX"
Faszinierenden Weise gab der Neurologe aber zu, dass er erstaunlich häufig bei Menschen, die SSRI nahmen, ein Schwindelgedächtnis feststellt... Achso... Na dann...

Ich werde berichten, was bei dem Termin rausgekommen ist. Ich hoffe, wir finden etwas, um den Körper meiner Freundin wieder ein bisschen mehr ins Gleichgewicht bringen zu können...
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Re: Taramtamtam: Vorstellung/ Angehöriger / Citalopram / Escitalopram / Hilfe!!!

Beitrag von Franka » Samstag, 23.06.18, 16:46

Hallo Taramtamtam,

Das sind ja erstmal gute Nachrichten. Ich hoffe sehr, dass euch der Arzt helfen kann! Es ist wirklich erschreckend welche Erfahrungen man macht, v.a. wenn so viele diffuse Symptome da sind. Bei mir haben 2 Endokrinologen (Fachgebiet Hormone-haha) ausgeschlossen, dass es die Sexualhormone sein können. Statt dessen haben sie 100e Test gemacht und gesagt, dass alles super ist. Mir ging es aber Elend und ich verlor immer mehr Gewicht etc. Zum Glück hat mich mein Frauenarzt dann ernst genommen. Aber wenn man selbst nicht hinterher ist Und sich informiert, ist man verloren....echt heftig!

Ich kann noch keine PN schicken. Melde mich aber, sobald ich frei geschaltet bin.

Vlg,
Franka

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Re: Taramtamtam: Vorstellung/ Angehöriger / Citalopram / Escitalopram / Hilfe!!!

Beitrag von padma » Samstag, 23.06.18, 18:07

Off Topic
hallo Franka, :)

du wirst freigeschaltet, wenn du dich mit deiner Geschichte in der Rubrik "Hier bist du richtig" vorgestellt hast.

Das handhaben wir so, um das Forum vor "zwielichtigen Gestalten" zu schützen. Nicht, dass ich glaube, dass du so jemand bist, aber das sind unsere Regeln.

liebe Grüsse,
padma

Franka

Re: Taramtamtam: Vorstellung/ Angehöriger / Citalopram / Escitalopram / Hilfe!!!

Beitrag von Franka » Samstag, 23.06.18, 19:32

Hallo Parma,

Ich dachte das hätte ich mit der Signatur gemacht...Eieiei...Da muss ich mich wohl nochmal damit befassen. Entschuldigung und Danke für den Hinweis.

Vlg
Franka

Franka

Re: Taramtamtam: Vorstellung/ Angehöriger / Citalopram / Escitalopram / Hilfe!!!

Beitrag von Franka » Samstag, 23.06.18, 19:42

Hallo Padma (Sorry, das war gerade die Autokorrektur),

Unter welchem Punkt mache ich das?

Danke und LG
Franka

Franka

Re: Taramtamtam: Vorstellung/ Angehöriger / Citalopram / Escitalopram / Hilfe!!!

Beitrag von Franka » Samstag, 23.06.18, 22:33

Hallo Gwen, Hallo Taramtamtam,

Gwen, Danke für die Info zur Vorstellung. Da ich zum Glück kein Anliegen habe und hoffentlich weiter mein AD problemlos ansetze, möchte ich keinen eigenen Thread eröffnen. Ich habe mich nur angemeldet, um evtl. Sarah und Taramtamtam eine Hilfe bzgl. der Hormone zu sein.

@Taramtamtam: wenn ihr mögt, kontaktiert mich über E-mail (editiert)

Liebe Grüße,
Franka
Zuletzt geändert von Murmeline am Dienstag, 03.07.18, 12:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Taramtamtam
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Registriert: Freitag, 26.01.18, 17:46

Re: Taramtamtam: Vorstellung/ Angehöriger / Citalopram / Escitalopram / Hilfe!!!

Beitrag von Taramtamtam » Mittwoch, 27.06.18, 10:50

Hallo,
kann mir jemand noch mal helfen bzw. was dazu sagen:

Im Moment halten sich die Symptome wie Migräne und Schwindel etc. total zurück. Dafür hat es sich im Moment dahingehend geändert, dass im Kopf das reinste Feuerwerk abgeht!!!

Sie wacht auf: Es blitzt, dann drückt es, dann sticht es, dann fühlt es sich an, als ob tausend kleine Würmer in Spiralen an der Stelle durch den Kopf wandern, dann beruhigt es sich wieder...

Sie isst etwas: Es blitzt, dann drückt es, dann sticht es, dann fühlt es sich an, als ob tausend kleine Würmer in Spiralen an der Stelle durch den Kopf wandern, dann beruhigt es sich wieder...

Sie geht unter die Dusche: Es blitzt, dann drückt es, dann sticht es, dann fühlt es sich an, als ob tausend kleine Würmer in Spiralen an der Stelle durch den Kopf wandern, dann beruhigt es sich wieder...

und so weiter... Sie hat total Angst, was das ist, das gab es in der Form vorher noch nicht...

Danke und LG
Ende 2014 - März 2016: (125-L-Thyroxin, 20mg Citalopram): Citalopram ausgeschlichen in 4 Wochen, Symptome: Drehschwindel, Zittern, Unruhe, Schlaflosigkeit, Durchfall, Migräne mit Aura, Schweißausbrüche, Fieberschübe

Mai 2016 - Februar 2017: (125-L-Thyroxin Escitalopram 20mg): Escitalopram ausgeschlichen in mehreren Monaten, Symptome: Drehschwindel, Brain-Zaps, "Wie Grippe", Sehr starke und häufig Migräne, Durchfall, Gewichtsverlust, "Drücken, Reissen, Brennen im Hinterkopf", bei Kopfbewegungen: als ob das Bild erst nachkommt etc.

- Alle hier aufgelisteten Symptome treten willkürlich auf, wechseln sich ab, ergänzen sich, sind fast immer sehr stark, seltenst weniger ausgeprägt -


Mitte Februar - Mai 2018: Weglassen 125-L-Thyroxin: Fast vollständiger Rückgang aller Symptome, Leben fast wieder "normal"


Mai 2018: Symptome kehren alle zurück: Schwindel, Migräne, Schwipp-Schwapp im Kopf, Blitze, Drücken und Reißen im Kopf :-(

Juni 2018: Symptome ändern sich in starkes Kopfgewitter mit heftigen Blitzen, Drücken, Reißen, Stechen, Kribbeln, Gefühl wie "Würmer im Kopf"

Juli 2018: neue Therapie bei neuem Arzt. Gesicherte Diagnosen: Schilddrüse zu klein, Nebennierenerschöpfung, HPU, Ferritin-, Vitamin-D-, und andere Nährstoffmängel
Wiedereindosiern von L-Thyroxin 75

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