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FrankMu: Verzweifelt, komische Symptome (Lorazepam und Pregabalin abgesetzt)

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Re: FrankMu: Verzweifelt, komische Symptome (Lorazepam und Pregabalin abgesetzt)

Beitrag von LinLina » Montag, 23.07.18, 16:42

Hallo Frank :-)

Das hört sich heftig an, ich glaube dir dass du alles versucht hast und dann eben doch die Medikamente probieren musstest :hug:

Ich denke das Cortison hätte evtl. noch in kleiner Dosis etwas länger gegeben werden sollen um dich langsamer zu entwöhnen, aber das ist immer schwierig abzuwägen.
...Gluten wurde mal ausgeschlossen...Das ist Zöliakie, ne?
Nicht unbedingt. Es gibt auch sogenannte Glutensensitivität, das ist keine Zöliakie und die kann man nicht durch Tests ausschließen soweit ich weiß, sondern nur durch Auslassdiät.

Der Unterschied zwischen Glutensensitivität und Zöliakie ist auch, dass bei Zöliakie schon kleinste Mengen großen Schaden anrichten, während bei Glutensensitivität die stärke der Reaktion Mengenabhängig ist, so dass manche z.b. kleine Mengen oder alte Sorten mit weniger Gluten vertragen, aber wenn es mehr wird starke Symptome bekommen. Andere vertragen es auch gar nicht.

Insgesamt ist das bei Unverträglichkeiten oft so, dass entweder kaum Tests verfügbar sind oder die, die durchgeführt werden, nicht zuverlässig sind.

Um einen Zusammenhang/einfluss auf deine Erkrankung auszuschließen oder zu bestätigen, führt eigentlich nichts an einer sinnvoll durchgeführte Auslassdiät vorbei. Da gibt es auch einige Dinge zu beachten, wenn man es nicht gut geplant angeht dann kann es sein dass man nicht viel merkt.

Im Moment würde ich aber erstmal versuchen dich weiter einzulesen und z.b. die schlimmsten Histamin-Lebensmittel laut der Liste zu meiden, evtl. merkst du schon etwas. Im Moment ist es wirklich schwierig so lange du noch so akut im Entzug bist.

Cetirizin ist ein Histaminblocker und wirkt relativ wenig auf das zentrale Nervensystem, wobei das individuell ist. Das Problem ist, es ist wieder ein weiteres Medikament, was ggf. zeitweise Symptome lindern kann, aber wenn du es nimmst und es wirklich Symptome unterdrücken sollte, kannst du wahrscheinlich schlecht die Ernährung und andere Faktoren testen.

Histaminblocker verhindern ja nicht, dass Mastzellen Histamin freisetzen, nur wird das Histamin nicht mehr an den Rezeptoren wahrgenommen. Neben Histamin werden meist auch noch viele andere Substanzen (sog. Mediatoren) ausgeschüttet, die durch das Medikament nicht beeinflusst werden.

Da Histaminausschüttung aber auch von den Mastzellen registriert wird und sie dadurch wieder verstärkt reagieren (ein selbstverstärkender Prozess) kann es manchmal zeitweise helfen, das zu unterdrücken, aber nicht immer und bei jedem, manchmal ist es auch eher kontraproduktiv, gerade bei längerer Einnahme.

Dazu kommt, dass auch solche frei verkäuflichen Histaminblocker zu einer körperlichen Gewöhnung führen, beim Absetzen nach längerer Einnahme kann es auch zum Rebound und zu neuen Symptomen kommen. Das sollte dir bewusst sein, bevor du dich ggf. dafür entscheidest.

Ich persönlich reagiere inzwischen leider sehr sensibel auf alle möglichen Substanzen. Die meisten Medikamente haben auch Füll- und Hilfstoffe, die ich nicht vertrage und meine Problematik verschlimmern, ich muss zumindest immer den Film der Tablette abwaschen, weil da meist unverträgliche Farbstoffe drin sind :?

Ob du es vertragen würdest und es helfen würde ist ungewiss, es ist immer ein bisschen schwierig abzuwägen ob es gut ist, im Entzug mit anderen Medikamenten gegenzusteuern. Ich würde wenn du das möchtest erstmal in einer ganz kleinen Menge antesten.

Wichtig ist, dass man nicht verschiedene Dinge zeitnah testet, sonst weiß man gar nicht mehr was von was kommt.

Liebe Grüße
Lina
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Re: FrankMu: Verzweifelt, komische Symptome (Lorazepam und Pregabalin abgesetzt)

Beitrag von Diane » Montag, 23.07.18, 16:57

Hi ...
genau, mittels Biopsie...ohh nee...Magenspiegelung ohne Betäubung? Du bist ja hart Null Chance...Hatte vor ewigen Jahren mal ne Darmspiegelung ohne, aber das war echt grenzwertig...
Wer von uns beiden ist bittschön nun der Harte? :o 😂😂😂
Never ohne... Die hat ich mit Teilnarkose u selbst da wars mir zuviel😂😂😂

Ja, Deine Erkrankung ist nicht ohne u beeinträchtigt Dich mit Sicherheit in vielen Dingen, aber meinst Du, das Dir ADs tatsächlich helfen könnten?

Lg
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Die Schwäche kommt oft noch durch.
Zig Untersuchungen habe ich durch. Dank Venla habe ich Marklagerläsionen im Hirn, was Ärzte aber nicht aufs Medi schieben, wie auch den Rest meiner Symptome.
Den Rest würde ich gern im Thread beschreiben bzw austauschen, da ich weiss, das viele offline gehen nachdem sie beschwerdefrei sind.

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Re: FrankMu: Verzweifelt, komische Symptome (Lorazepam und Pregabalin abgesetzt)

Beitrag von FrankMu » Montag, 23.07.18, 20:27

Hallo Lina und Diane :-)
ohh, toll das ihr mir so viele Ratschläge gebt :-) Danke :-)
Das mit der Glutensensitivität wusste ich so auch noch nicht...schon verrückt auf was man alles achten muss...ich werd erstmal deinen Rat befolgen und mich langsam an die HIT Liste machen und mal die "fetten" Lebensmittel weglassen und mich da weiter rantasten....

das Cetirizin läuft mir ja auch nicht weg...stimmt, man darf nicht zuviel auf einmal...da weiss man nachher nicht was geholfen hat und was woher kam...fällt mir nur so unglaublich schwer, ich will zumindest wieder einigermassen auf den Damm kommen und das natürlich so schnell wie möglich...bin da sehr ungeduldig, aber natürlich auch, weil ich mich so mies fühle...

Aber verrückt Lina, dass du sogar auf den Film der Tablette reagierst...und das merkst du dann wie ??? Find ich echt abgefahren und krass...du Arme... :-(

Diane, neee :-) inzwischen bin ich etwas schlauer und bin mir sicher, dass mich ADs 0,0 weiterbringen, oder gebracht haben...ich hab ja in all den Jahren auch so einige versucht, und ich kann bei keinem behaupten, dass es mir tolle Stimmungshochs oder dergleichen beschert hätte...ich dacht eben, ich müsste das mal versuchen...mein Hausarzt war immer der Meinung meine Psyche stabilisieren zu wollen, denn das käme meinem angeschlagenen Darm zu Gute...

und die Psychiaterin bei der ich war, die wollte immer nur hochdosieren, bzw. irgendwann ein anders Medi versuchen...so bin ich dann auch aufs Quetiapin gekommen...ich stellte mir das so einfach vor...das dann einfach diese Grübelei und Ängste aufhören und ich wieder "fit" wäre...hmmm, nur so einfach isses ja nicht, das weiss ich nun auch...

Letztens wollte sie Duloxetin versuchen und dann auch noch Lithium. Sie meinte dann:"wir werden schon noch was finden was zu Ihnen passt und Ihnen hilft."
Neee, danke...ich hab das dann abgelehnt und versuch nun auf meinen Körper und mein Gefühl zu hören.
Das Einzige, bei dem ich denke, dass es mir in DEM MOMENT gut getan hat, war das Tavor...aber das ja auch nur ein Trugschluss, von wegen Toleranz und Abhängigkeit, das weiss ich jetzt alles...man verstehts immer besser, wenn man selbst diese Erfahrung machen musste...

Ich hab da noch zwei Symptome, die ihr mir vielleicht einordnen könnt und die mich mal wieder total beunruhigen...
ich hab seit einigen Tagen ganz ganz schlechte Haut, total viel Akne, überall spriessen dicke Pickel, die sich auch häufig entzünden, insb. an Brust und Rücken.
Und an den Händen hab ich total trockene Haut, dass sie sich schon schälen, gerade an den Handinnenseiten...
Sind das auch Entzugssymptome ???

Vielen Dank & Liebe Grüsse
Frank
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Re: FrankMu: Verzweifelt, komische Symptome (Lorazepam und Pregabalin abgesetzt)

Beitrag von Diane » Montag, 23.07.18, 21:15

Hallo,

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Ich hab da noch zwei Symptome, die ihr mir vielleicht einordnen könnt und die mich mal wieder total beunruhigen...
ich hab seit einigen Tagen ganz ganz schlechte Haut, total viel Akne, überall spriessen dicke Pickel, die sich auch häufig entzünden, insb. an Brust und Rücken.
Und an den Händen hab ich total trockene Haut, dass sie sich schon schälen, gerade an den Handinnenseiten...
Sind das auch Entzugssymptome ???


Ok, also die Pickel können mehrere Ursachen haben. Man schwitzt das Zeug ja auch ohne Ende aus. Ich weiss, das ich bei Venlafaxin extrem 3 Meilen gegen den Wind stank😁 Ich bekam auch Pickel... Vor 13J war uch schwer Heroin u Crystelabhängig... Ich ging in den kalten Entzug u bekam auch sehr grosse u schmerzhafte Pickel. Unter Kreisen nennt man diese "Batzen"... Der damalige Arzt erklärte mir, das der Körper auch über der Haut Giftstoffe absondert, warum sollte es nicht auch bei NL u AD der Fall sein?
Ps. Ich hatte nichtmal beim Drogenentzug so heftige Probleme wie bei AD Entzug!!!

Zum Thema Abschälungen in der Handinnenfläche. Auch die hatte ich tatsächlich... Mit Einnahme u beim Absetzen eine ganze zeitlang! Du kannst ja gern mal meine Thread durchwühlen.. Da müsste das auch drinstehen.

Lg ;)
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Die Schwäche kommt oft noch durch.
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Re: FrankMu: Verzweifelt, komische Symptome (Lorazepam und Pregabalin abgesetzt)

Beitrag von FrankMu » Montag, 23.07.18, 21:37

Hallo Diane :-)

vielen lieben Dank !
Das beruhigt mich sehr :)

Ganz liebe Grüsse
Frank
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Re: FrankMu: Verzweifelt, komische Symptome (Lorazepam und Pregabalin abgesetzt)

Beitrag von FrankMu » Dienstag, 24.07.18, 16:33

Hallo...
Ohhh heute ist ganz schlimm...ich kaNN fast nix...Mein Kopf ist matschig, ich bin überhaupt nicht richtig da...Es fühlt sich an als wenn jeden Moment einfach die Lichter ausgingen, ne Sicherung durchknallt oder ich einfach umfalle...dazu dieser Pudding Körper, als wenn ich einfach in mich zusammenfalle...Es ist nur ganz ganz schwer aushaltbar und ich frag mich ob das jemals aufhört...viell hab ich doch ne unentdeckte Erkrankung, irgwas systemisches...dieses Kopfmatsch in Kombi mit dem Pudding/kraftlos Gefühl ist mit das schrecklichste und gruseligste Gefühl, welches ich jemals hatte...Es macht mir wahnsinnige Angst. Ich glaub ich bin grad kurz vorm Überschnappen...Was mach ich denn am besten in solchen Momenten...

Sorry fürs Gejammer
Liebe Grüsse
Frank
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Re: FrankMu: Verzweifelt, komische Symptome (Lorazepam und Pregabalin abgesetzt)

Beitrag von Diane » Dienstag, 24.07.18, 17:01

Hallo ...

In erster Linie mit jmd reden, sich ablenken u es einfach, so blöde es klingt, es hinnehmen.
Kannst Du denn raus? Spazieren? Frische Luft ist immer gut. Aber nur ruhige Orte wählen;)

Hast Du einen niedrigen Blutdruck? Da fühlt man sich auch so, als hätt man nen Brett vor die Rübe bekommen😁 Bei der Hitze geht der gern mal in den Keller;) Da hilft ein kaltes Fussbad... Oder ein Cappu;)

Lg
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Re: FrankMu: Verzweifelt, komische Symptome (Lorazepam und Pregabalin abgesetzt)

Beitrag von Clarissa » Dienstag, 24.07.18, 17:41

Hallo Frank.

Ich kenne das von mir und ich habe sicher keine unentdeckte systemische Erkrankung. Es war furchtbar und ich habe nahezu ganze lange Tage im Bett verbracht. Ist wieder besser geworden, Lichter gingen nicht aus.
Gereiztes ZNS halt.

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seit Mai 2015 EU-Rentnerin letztlich wegen der Entzugsproblematik

los ging alles mit lebenslangen Schlafproblemen, die sich in Lebenskrisen mit depressiven Episoden verstärkten

leidvolle Erfahrungen mit Elektro"heil"krampftherapie und ziemlich allen AD, zahlreichen NL und anderen Psychopharmaka wie z.B. Pregabalin, Carbamazepin, Valproat, Johanniskraut, leider auch Diazepam und Zolpidem (von letzteren beiden abhängig geworden) und dem Kaltabsetzen

Diazepam-frei seit November 2013, Zolpidem-frei seit Mitte April 2014, ohne jegliche Psychopharmaka seit September 2014 (zuletzt das "deckelnde" NL Dominal forte abgesetzt nach raschem Abdosieren)

aktuell im protrahierten Entzug (?) mit sehr unangenehmen, v.a. körperlichen Symptomen

Inzwischen fast 4 Jahre frei von Medikamenten. NR, keinerlei Alkohol und Koffein mehr, weil alles triggert. "Reizarmes" Leben einschließlich Ernährung, soweit sich das machen lässt.

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Re: FrankMu: Verzweifelt, komische Symptome (Lorazepam und Pregabalin abgesetzt)

Beitrag von Muryell » Dienstag, 24.07.18, 18:24

Hallo Frank,

ich habe Paroxetin und Pregabalin abgesetzt und hatte oft mit solchen Symptomen zu kämpfen. Auch die Frage, ob die Beschwerden verschwinden oder nicht, beschäftigte mich sehr. Was mir hilft, ist viel Ruhe, nichts erzwingen wollen, und vor allem bei der Hitze zu Hause bleiben.

Ich wünsche Dir gute Besserung.

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Re: FrankMu: Verzweifelt, komische Symptome (Lorazepam und Pregabalin abgesetzt)

Beitrag von FrankMu » Mittwoch, 25.07.18, 16:23

Hallo Ihr 😊
Vielen Dank fürs Beruhigen...Mein Blutdruck ist relativ normal...Die Hitze schafft mich total...
Mein Kopf ist aber ein wenig besser, hab grad im Moment nicht mehr das Gefühl jeden Moment das die Lichter ausgehen...
Was mir allerdings seit 2 Tagen zusätzlich Sorge bereitet sind starke Bauch/Darm Koliken mit fast ausschließlich grünem Durchfall...Das macht mir nun schon wieder massiv Angst. ..kaNN das auch ein Symptom sein? Ich meine ich kenne Bauchkrämpfe wg der Colitis...aber irgwie fühlt sich das hier anders an...und grün hatte ich auch noch nie...🤐🤐🤐
Oh man ey was ist nur los mit mir...
Danke& viele Grüsse
Frank
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Re: FrankMu: Verzweifelt, komische Symptome (Lorazepam und Pregabalin abgesetzt)

Beitrag von Diane » Mittwoch, 25.07.18, 16:53

Hi...

Was hast Du denn gegessen?

Durchfall ist recht häufig ein Symptom. Grad im Darm ist viel Serotonin vorhanden u muss auch da wieder das Gleichgewicht finden.

Lg
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Re: FrankMu: Verzweifelt, komische Symptome (Lorazepam und Pregabalin abgesetzt)

Beitrag von FrankMu » Mittwoch, 25.07.18, 17:19

Hallo Diane...
Hab schon versucht mich zu erinnern...nix was man wirklich verantwortlich machen könnte...Beim googeln find ich, dass es häufig ein Symptom der colitis selbst sein kann...aber wie gesagt,das hatte ich trotz heftiger Schübe in all den Jahren noch nicht...hmmm, spekulieren hilft nix,ich werd morgen z arzt müssen...ich krieg leider immer total schnell die Panik. Und mal mir dann das schlimmste aus...weiss nicht ob ich mit meiner Grundangsterkrankung ohne jegliche medis dafür auskommen werde...aber therapie mach ich ja schon...
Hmmm...Danke für dein/euer immer offenes Ohr ❤
Liebe Grüsse
Frank
Diagnosen:
generalisierte Angststörung, Panikattacken, Depression, Colitis Ulcerosa

Adalimumab (Humira):
01/2018 & 02/2018
abgesetzt wg. neurologischen Störungen, Panikattacken, Atemproblemen

Prednisolon:
04/2016 - 04/2018
unterschiedliche Dosierungen mehrfacher Beginn mit 100 mg, mit langsamen Ausschleichen, lange Monate auf 7,5 mg

Mirtazapin:
2014 - 11/2017
Lange Zeit auf 15 mg, die letzten 5 Monate auf 45 mg, abgesetzt wegen fehlendem Nutzen;

Quetiapin:
06/2017 - 11/2017
hoch dosiert auf 100 mg abends, abgesetzt aufgrund Herzrasen, Kreislaufeinbrüchen

Opipramol:
Ende 2014,
100mg, Einnahme einige Monate, abgesetzt wg fehlendem Nutzen

Escitalopram:
01/2016 - 10/2016
abgesetzt aufgrund fehlendem Nutzen, sex. Funktionsstörungen

Ciclosporin:
04/2017 - heute
250 mg

Pregabalin:
03/2018 - 06/2018
Hochdosiert auf 200 mg; abgesetzt aufgrund Kopfschmerzen, sehstörungen, völlig daneben sein

Lorazepam/Tavor Expidet:
02/2018 - 03/2018 1 mg ca 3- 4 x/Woche
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Diane
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Re: FrankMu: Verzweifelt, komische Symptome (Lorazepam und Pregabalin abgesetzt)

Beitrag von Diane » Mittwoch, 25.07.18, 19:10

Hi Frank,

Versuch, ruhig zu bleiben. Der grüne Stuhl KANN für einen Schub sprechen, muss es aber nicht. Es kann genauso eine Unverträglichkeit o eben eine Magenverstimmung sein. Warte doch morgen noch ab ob es sich legt.
Ich hab das auch ab u an u mach mir da keine Gedanken mehr. Ich habe auch eine Hypochondrie u Angststörung mit ganz fiesen Panikattacken. U lebe ganz einfach damit. Was bleibt mir anderes übrig?
Gut, ich könnt mich vollballern mit ADs u Benzos, aber das will ich nicht! Das war nicht ich u dann all diese NW u Risiken... Nein, da lebe ich liebers mit meiner Angst... Es ist doch nur eine Emotion;)

Lass den Kopf nicht hängen u bleib auch bei Deiner Gesprächstherapie... Da lernst Du vieles. Hast Du schon Skills erlernt? Oder an Selbsthilfegruppen teilgenommen? Es beruhigt sehr, zu wissen, das es anderen auch so geht (klingt doof, aber ist so) u deren Techniken zu erfahren, wie sie mit dem umgehen.

Ganz liebe Grüsse
Ich nahm 2015 150mg Venlafaxin. Dank diesen Forums schlich ich mit Kügelchenmethode aus (7Monate). Bei 0mg angekommen, gings mir 2 Wochen gut, dann trat die Hölle auf Erden ein. Ich hatte zum Schluss zu schnell reduziert. Ich war monatelang bettlägrig, schlimmste Angstzustände, Herzprobleme, 20kg Abnahme was Vitaminmangel mit sich brachte, die ich dank Entzug mit Nahrungsmittelergänzungspäperate nicht beheben konnte, vorallem mein Vitamin D3 war krankhaft niedrig. Ich war kaum noch lebensfähig, mehr Wellen als Fenster.
Heute, ca 2j später, gehts einigermaßen. Ich kann mit 5000ie alle 3 Tage meinen VD3 auffüllen, einigermaßen wieder essen, vertrage aber noch nicht alles. Mein NS ist noch sehr gereizt, vorallem bei Stress u im Zyklus ( starke PMS, Unruhe, Kreislaufbeschwerden)...
Die Schwäche kommt oft noch durch.
Zig Untersuchungen habe ich durch. Dank Venla habe ich Marklagerläsionen im Hirn, was Ärzte aber nicht aufs Medi schieben, wie auch den Rest meiner Symptome.
Den Rest würde ich gern im Thread beschreiben bzw austauschen, da ich weiss, das viele offline gehen nachdem sie beschwerdefrei sind.

Aktuelle Medikamente Januar 2018:

Nebivolol seit 1.März 0mg

Vitamin D3 mit K2 alle 2 Tage 5000ie mit 100yu K2


Link zum Absetzten.. Quelle NDR Visite/youtube
(Hier wird auch das Forum erwähnt)

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Re: FrankMu: Verzweifelt, komische Symptome (Lorazepam und Pregabalin abgesetzt)

Beitrag von FrankMu » Mittwoch, 01.08.18, 13:19

Hallo Ihr🙋
Hab mich die letzten Tage etwas zurück gezogen,wollte nicht zuviel von diesem ganzen "Kram" lesen.
Kurzes Update:
Ich fühl mich nach wie vor grässlich. Mit am Schlimmsten ist diese unsägliche Müdigkeit und Erschöpfung, dass ich es kaum noch aushalte. Ich schaffs kaum nen alltag zu regeln, staubsaugen, etc.
Hab das Gefühl fast nur ans Bett gefesselt zu sein und mich ausruhen zu müssen.

Mit dabei diese wahnsinnige Muskelschwäche, meine Beine/Oberschenkel bestehen fast nur noch aus Puddding, und knicken gefühlt bei jedem Schritt ein wie Grashalme...gestern z.B hab ichs fast nichtmal geschafft ne SprudelFlasche zu öffnen, so kraftlos war ich in der Hand.
Diese Müdigkeit und Schwäche ist so dermassen ausgeprägt, dass ich mir kaum mehr vorstellen kann, dass dies noch Entzug sein soll und meine Angst wieder zum Vorschein kommt, dass doch etwas schlimmes dahinter steckt...bin jetzt mit Tavor fast 4 Wochen auf 0. Ist das immer noch so massiv möglich?

Dazu wird meine Haut immer schlechter, überall, insb. Brust und Rücken bekomme ich dicke Pickel, die sich auch sofort entzünden. Zudem schälen sich meine Handinnenflächen und brennen. Dazu Hautjucken am ganze Körper unter der Haut, allerdings ohne Ausschlag.

Ich hab schon Angst vor einer unentdeckten Lebererkrankung wie zB PSC, (geht häufig mit Colitis einher) wg dem Hautjucken und der Erschöpfung, obwohl Labor u Leberwerte von letzter Woche i.O. waren...
Könnt ihr bitte kurz ne Einschätzung abgeben? Meine Angst frisst mich mal wieder auf... :-(
Lieben Dank schonmal& viele Grüsse ☺
Frank
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Re: FrankMu: Verzweifelt, komische Symptome (Lorazepam und Pregabalin abgesetzt)

Beitrag von Ululu 69 » Freitag, 03.08.18, 18:31

Hallo Frank,

wenn deine Leberwerte gecheckt wurden, sollte dich das in dieser Hinsicht doch schon mal beruhigen.
Leider isr es nach vier Wochen absolut nicht ungewöhnlich, noch Symptome zu haben.

Einige der Symptome, die du beschreibst, hören sich auch an, als könnten sie von der Hitze zusätzlich getriggert worden sein.

Halte durch, es wird sicher besser.

LG Ute
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Re: FrankMu: Verzweifelt, komische Symptome (Lorazepam und Pregabalin abgesetzt)

Beitrag von Jamie » Freitag, 03.08.18, 22:15

Hallo Frank, :)

du nimmst starke Medikamente.
Deine Symptome gehören vom Internisten abgeklärt oder den Ärzten, die vorrangig diese potenten Mittel verordnen.
Ich bekomme den Eindruck deine Beschwerden stammen vielleicht teilweise von deinen Medikamenten, insbesondere das Hautschälen und der Ganzkörperjuckreiz könnte darauf hindeuten.

Hast du mal darauf geachtet, ob dir histaminreiche und / oder salicylatreiche Lebensmittel Probleme machen? Nahrungsmittelunverträglichkeiten können zu Juckreiz und Hauterscheinungen jeglicher Art führen und ein angegriffener Darm ist viel empfindlicher für diese Stoffe.
Ich frage mich auch, ob eine Colitis mit einem Leaky Gut Syndrom einhergehen könnte?
Bitte mal googlen und den Facharzt befragen.

Dass die Leber schon mal in Ordnung ist, ist ein gutes Zeichen.
Wurden noch mehr Werte erhoben? Kennst du deinen Vitamin B12 Wert?

Wenn du in Panik bist, dass neurologisch was nicht stimmt, können Ausschlussverfahren gemacht werden: Nervenleitgeschwindigkeitsmessungen, EEG sowie CT / MRT des Schädels um Krankheiten wie MS, Gehirntumor etc. auszuschließen.
Dann könntest du wenigstens diese Angst ad acta legen.

Aber gerade bei dem Puddinggefühl glaube ich noch sehr stark an eine Benzonachwirkung; die Folgen eines Entzugs, auch bei kurzer Einnahme, können wirklich noch Monate gehen (bei längerer Einnahme Jahre).


Ich wünsche dir so sehr, dass es bald mal wieder etwas besser wird :)


PS. Guck bitte unbedingt die NW des Ciclosporins an; 80% deiner Beschwerden stehen da in den NW, auch die Akne / Pickel etc:
http://www.1a-files.de/pdf/fi/2016_06_c ... kps_fi.pdf

Jamie
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Re: FrankMu: Verzweifelt, komische Symptome (Lorazepam und Pregabalin abgesetzt)

Beitrag von FrankMu » Samstag, 04.08.18, 14:54

Hallo Jamie und Ute🙋
Ich blick ehrlich gesagt nicht mehr durch und weiss mir keinen Rat mehr. Bin ständig bei Ärzten und fühl mich jeden Tag mieser. Alles ist schrecklich. Die beschrieben Symptome,mein Körper verändert sich so sehr und meine Psyche leidet wahnsinnig.und Ich guck nur zu und kann nichts dagegen unternehmen.

War beim Neurologen, MRT kopf u EEG war in Ordnung, Tavor u lyrica entzug hält er für nicht verantwortlich für meine Beschwerden

Hautarzt verschreibt mir lediglich Akne Salbe

lt Internist der mir das Ciclosporin verschreibt, kommt der Juckreiz nicht v diesem medi, die starke Akne vermutet er schon, laborwerte sind aber soweit i.O., von daher sieht er auch keinen wirklichen Handlungsbedarf, Beschwerden sind ja subjektiv...aber das Ciclo nehm ich jetzt schon 1 1/2 Jahre und hatte keine Probleme damit...
bin ständig beim Hausarzt voll Verzweiflung. B12 war bei 321, Folsäure erniedrigt mit 3,58, Ferritin 24

Wenn ich zum Gastro gehe und dem sag das ich grad wieder paar Bauchkrämpfe mehr habe und mir auch häufig übel ist, sagt er ich solle wieder mit Humira anfangen, oder steigt wieder mit Cortison ein, weiss ich jetzt schon.

Seit ich dieses Humira gespritzt hatte im januar u Februar fühl ich mich so sehr schrecklich, aber das ist doch jetzt schon so lange raus aus dem Körper.Sagen die Docs auch.
Aber ich hab immer das Gefühl als hätte das irgwas umgebaut im System, irgwas umprogrammiert in mir drin. Ich weiss nicht wie ichs beschreiben soll. Viell auch das Immunsystem zusammen mit Ciclosporin und seinerzeitigem Cortison so sehr runtergefahrenen, dass irgendwas mich befallen hat, ein Erreger eingedrungen, was weiss ich...
Aber viell. isses doch die Tavor u Lyrica Nummer gerade? Oder meine Nerven? Oder meine grundsätzliche Angststörung für die ich ja medikamentös nichts einnehme mehr, die diese Symptome macht? Ach ich weiß nicht...ich bekomme das alles nicht aufgedröselt...

Ich hab oft das Gefühl jeder sieht nur seinen Bereich u nicht das grosse Ganze. Ich vermute eine Ursache in meinem System die das hier alles auslöst, aber viell ist das nur meine Paranoia. Fakt ist, ich werd jeden Tag verzweifelter, da ich nicht weiss wo ich noch hin soll oder was ich noch untersuchen lassen soll. Knochenmarkstanze? Hirn/Nervenwasseruntersuchung? Was ist mit Borreliose? EBV? Irgne Krebsart durch die Medis ausgelöst? Von wegen runtergefahrenes Immunsystem und so... 1000 Dinge die mir in Kopf rumspuken?Bin ich nun komplett verrückt oder hypochondrisch?

Viele behaupten das, aber ich such doch nur ne Ursache für die vielen merkwürdigen Symptome...und ich will mir doch nur selbst helfen,da ich mich wahnsinnig allein gelassen fühle...aber ich merk auch, dass meine Kräfte schwinden und ich das so nicht mehr lange durch halte
...
Aber das kann so nicht bleiben wie jetzt, ich hab so ein grässliches Körpergefühl, hab täglich das Gefühl ich überleb das hier nicht, in mir breite sich irgwas aus.und ich seh ja auch die Veränderungen das etwas nicht stimmt.
Trotzdem weiss ich nicht wie ich mir helfen soll. Ich glaub das hier geht schief😐😐😐

Liebe Grüße eines sehr ratlosen
Franks
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Re: FrankMu: Verzweifelt, komische Symptome (Lorazepam und Pregabalin abgesetzt)

Beitrag von Diane » Samstag, 04.08.18, 23:49

Hallo Frank,

Ich hab genau das selbe durch... ich war bettlägrig, ich hatte Schmerzen, Stromgefühl im ganzen Körper den ganzen Tag.. Starke Blutdruckerhöhungen, Herzrasen, Appetittlosigkeit, Schwindel, brennen im Kopf bei Freude, inneres Zittern, innere Unruhe, Übelkeit, Hautabschälungen in Handinnenfläche, Pickel, starkes Schwitzen (ich stank 5 Meilen gegen den Wind), Hautausschläge, Missempfindungen, Hautbrennen, morgendliches Aufschrecken, starke Zuckungen beim Einschlafen, Koordinationsprobleme beim Greifen u Laufen, starke Schwäche!!!, Rückenschmerzen, Muskelschmerzen, ziehende bohrende Schmerzen zw den Rippen, Durchfall, Krampfanfälle!!!, motorische Probleme u kognitive Probleme. Konnte zu Anfang kein Tv gucken, ich vekam ein brennen im Kopf sobald ich mich auf etwas konzentrierte! Ich war gereizt. Am Anfang bei 0mg überkamen mich die ganzen Gefühle, vorallem körperlich.. schwer zu beschreiben. Ich empfand die Freude nicht emotional sondern nur körperlich. Mein Hirn hat nicht gecheckt, das es eine Emotion ist, sondern hat nur Körpersignale vernommen, nicht wahrgenommen. Das sind diese sogenannten Neuroemotionen. Und ganz viele andere Symptome!

Ich bin aus Not heraus zu zig Ärzte u in zug Krankenhäuser. Weil ich, wie Du, nich an Entzug glaubte, sondern an einer schweren Erkrankung!
Getestet wurde:

Histaminintolleranz
3x Herzsono u Bauchsono
MRT Kopf
CT Kopf
EEG
Nervenleitgeschwindigkeitstest
Bestimmter Tumormarker bei Darmkrebs
Magenspiegelung ohne Narkose
Sono Schilddrüse
Sono Nieren u Nebennieren
2x 24h Sammelurin
24h Speicheltest Cortisol
Blutserum Cortisol
SOGAR BLUTKULTUR sepsis
24h ekg u Blutdruck
Zig grosse Blutbilder
Vitamine (D3, Zink, Magnesium,B12)
Eisenmangel
Nebennierenhormone im Blut (adrenalin,Noradrenalin)
Cortisol morgens im Blut
Mrt Rücken
Röntgen Zähne u Becken
Uvm

Zum Schluss lag ich im Neurologischen Krankenhaus, um Nervenwasser ziehen zu lassen.
Ich hatte auch Borrilose im Sinn uvm... Aber hier haben die Ärzte alles gestoppt. Denn die Untersuchungen sind alle nicht ohne Risiken...

Es wurde nichts, absolut nichts ernstes gefunden!

Bis auf schwankende Schilddrüsenwerte und Cortisolwerte!
An den Tagen, wo es mir richtig mies ging, waren meine Schilddrüsenwerte teilweise TSH über 7. Der freie Wert ft3 extrem hoch u ft4 normal, was laut Arzt eigentlich unmöglich scheint. Tshwert sprach für eine UF u der isolierte Ft3 für eine ÜF ... wie soll man eine UF u ÜF gleichzeitig haben??? Eine Unwandlungsstörung wurde ausgeschlossen durch Antikörper zwecks Hashimoto usw..
Zudem war mein Cortisol morgens beim schlechten Tag extrem hoch! Im KH, als es mir normal ging, im Normbereich.
Das heisst, das wie hier beschrieben, die ganzen Hormone verrückt spielen wenn man entzieht! U Hormone steuern vieles im Körper. Alles hat seinen Einklang u wenn nur eine Sache im Körper fehlgesteuert wird, spielt der ganze Körper verrückt! Und das macht die unmöglichsten Symptome wahr. Und ja, es ist die Hölle auf Erden! Weil Dir kein Arzt was glaubt, aber msn selbst fühlt ja, das was nicht hinhaut. Und das liegt an dem gereizten Nervensystem u den Hormonschwankungen. Deswegen sieht man im Blutbild höchstens mal schwankende Werte bei Hormone, den Rest wie Durchfall,Akne usw eben nicht, weils teilweise durch Nervensystem ausgelöst wird was ja sehr vieles im Körper steuert. Such bei Google einfach nach Funktionen des Nervensystems (Sympathikus u Parasympathikus).. Du wirst staunen u dann wissen, warum Ärzte nichts finden. Weil organisch eben alles gesund ist (bis auf deine Grunderkrankungen), nur die Steuerung vom Hirn u NS sind gesört.

Zun Schluss, nach dem Ärztemarathon landete ich in der Psychiatrie u das war das Beste FÜR MICH... ich kam zur Ruhe, lernte wem nettes kennen u konnte einfach abschalten. Daheim 2 Kids im Alter von 3 u 10 Jahren gehabt, einen Mann der mich nich verstand uvm. Alles Stress. Du brauchst Ruhe. Das zeigt Dir Dein Körper bereits! Denk nicht drüber nach, warum Du zu müde bist o warum was wehtut, mach einfach, was Dir Dein Körper sagt.

Wenn Du eine Art Panikattacken verspürst, würde ich vom Cortison unbedingt abraten!

Heute nach 2j geh ich zugegebener immernoch zum Arzt u lass untersuchen... DAS ist aber meine Hypochondrie.. Er hat letzte Woche zb meine Antikörper der Nebennierenrinde getestet u da is alles i.o..

Du kannst Dich untersuchen lassen, das verneint hier niemand.. Aber belese Dich hier im Forum u Du wirst Dich in andere Beiträge erkennen, weil jeder durch seine eigene Hölle geht.

Ich bin auch der Meinung, das diese Medis das NS umprogrammieren u manch einer sehr lang brauch, bis wieder alles so is, wie es mal war ...

Lg
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Heute, ca 2j später, gehts einigermaßen. Ich kann mit 5000ie alle 3 Tage meinen VD3 auffüllen, einigermaßen wieder essen, vertrage aber noch nicht alles. Mein NS ist noch sehr gereizt, vorallem bei Stress u im Zyklus ( starke PMS, Unruhe, Kreislaufbeschwerden)...
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Den Rest würde ich gern im Thread beschreiben bzw austauschen, da ich weiss, das viele offline gehen nachdem sie beschwerdefrei sind.

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Re: FrankMu: Verzweifelt, komische Symptome (Lorazepam und Pregabalin abgesetzt)

Beitrag von FrankMu » Sonntag, 05.08.18, 13:48

Hallo Diane,
vielen vielen Dank, dass du dir die Mühe gemacht hast deine Geschichte so im Details zu erzählen <3
Ich muss sagen, dass beruhigt mich wieder ein wenig... :-) Das liest sich auch ganz gruselig was du hinter dir hast und immer noch aushältst...und ja, du hast Recht, ich finde mich da in sehr vielem wieder...Ich weiss oft echt nicht mehr ein noch aus...und bin so oft am Tag sicher, dass es eigentlich gelaufen ist, das schreiben auch so viele hier in ihren Geschichten...Aber was ist das alles für ein Wahnsinn ?!
Häufig hadere ich mit Vergangenem, warum ich diese oder jene Medis eingenommen habe, wie ich diesen komischen Verlauf von mir hätte anders beeinflussen können....wo ich da nur reingeraten bin mit allem...mach mir schwere Vorwürfe, statt mich dem Jetzt und Ist-Zustand zu stellen...ich versuchs immer wieder, aber meine Gedanken schweifen immer wieder ab in die Vergangenheit...das ist aber auch eine meiner Grunderkrankungen...ständiges Grübeln...hätte, wenn und aber...

Das ist alles so schwierig für mich, die Symtome als Absetzsymptome zu sehen. Ich bin da so geprägt...als ich im April 2016 mit dem Symptom Atemnot, Druck auf der Brust/Lunge monatelang zu etlichen Kardiologen, Pulmologen, Hausarzt gerannt bin und alle möglichen Untersuchungen gemacht wurden, hiess es auch irgendwann psychosomatisch, Angststörung...kurze Zeit später blutete mir die Lunge und ich hatte etliche Flecken und Trübungen im CT...und ich dacht mir nur:" ich wusste es doch. So "verrückt" bin ich nicht."
Diese Phase hat mich so sehr geprägt. Was ist wenn es diesmal ähnlich ist ? Wenn das doch alles ne körperl. Ursache hat, die noch niemand entdeckt hat...Hab da wie so ein Trauma entwickelt... :-(
Aber irgendwann möchte ich mich natürlich auch mal wieder nicht mit Symptomen und Krankheiten beschäftigen, denn eigentlich lebe ich ja ganz gerne...nur wann ist Schluss ? Wo ziehe ich da die Grenze ? Das ist so unfassbar schwierig, wenn man sich so grässlich fühlt...du schreibst ich soll auf meinen Körper hören...das versuche ich teilweise...wenn ich das allerdings nur täte, würde ich vermutlich überhaupt nichts mehr essen, da ich rein garkeinen Appetit verspüre und ich würde mich vermutlich überhaupt nicht mehr aus dem Bett zwingen, da ich einfach nur liegen möchte...

Ich bekomme ab Morgen Infusionen beim Hausarzt, nennen sich Myers Cocktail (10 Infusionen), hochdosierte Vitaminbomben, da mein Doc meint durch meinen kranken Darm könne ich viele Sachen nicht mehr so richtig aufnehmen. Und er sieht dies mit als Grund für meinen derzeitigen Zustand an.

Anschließend noch 10 Infusionen,nennen sich Lipo Power, diese sind angereichert mit Phosphatidylcholin, sollen meinem Darm gut tun und auch sonst meinem ganzen Befinden. Diese hatte ich schonmal und taten mir sehr gut...
Ich hoffe beides schadet mir nicht, oder reizt in irgendeiner Form mein ZNS...

Beide Infusionsreihen zahlt leider die Kasse nicht, da eine 60 € kostet und insgesamt 20 Infusionen fällig sind, bin ich mit 1200 € dabei. Zudem hab ich mir bei so einem Internetlabor ein Stuhlanalysekit schicken lassen, in der im Details die Darmflora untersucht wird. Klingt sehr seriös und ist vielleicht aufschlussreich, was best. Dysbalancen und/oder Pilzbefall, etc. angeht. Kostet ebenfalls nochmals 130 €.

Du siehst wie verzweifelt ich bin, dass ich grade soviel Kohle da rein stecke, aber wenns denn irgendwie hilft...ich weiss nicht was ich sonst tun soll, ausser Abwarten...ich hätte noch ne Option mich nochmals für 3 Wochen in die psychosomatische Klinik zu legen Ende August, dort wo ich schonmal im April war...da könnte ich mir viell. ne Auszeit gönnen mit 2x die Woche Gesprächstherapie, Entspannungstherapien, etc...zudem wär das ein "sicherer" Rahmen, wo ich irgwie unter Beobachtung, Betreuung wäre...aber ich bin mir da nicht so Recht sicher, ob ich das tun sollte...als ich im April dort war, verordneten sie mir Lyrica und Tavor, bei Bedarf zudem Atosil...ich wüsste grade auch allerdings nicht, ob ich den Anwendungen, Therapien gewachsen wär...zudem würde ich jegliche Medikation verweigern...
Hmmm...

Danke fürs Lesen :)
Liebe Grüße
Frank
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Re: FrankMu: Verzweifelt, komische Symptome (Lorazepam und Pregabalin abgesetzt)

Beitrag von Ululu 69 » Montag, 06.08.18, 11:21

Hallo Frank,

bei deiner Grunderkrankung ist es natürlich gut möglich, dass eine Unterversorgung an Vitaminen oder Spurenelementen und Mineralstoffen vorliegt.

Kann dein Arzt das mit dieser Vorerkrankung nicht testen und dir dann das per Infusion Zuführung, was du benötigst ? Wenn ein Mangel vorliegt, müsste doch eigentlich auch die Krankenkasse dafür aufkommen.
:?
Es gibt durchaus Mangelerscheinungen, die sich in psychiatrischen Symptomen äußern.

Gerade mit einer chronischen Darmerkrankung müsste doch genau auf eventuelle Mängel geschaut werden.

LG Ute
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LinLinaDianepadma
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