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Re: Kimeta - Doxepin

Beitrag von Luna » Samstag, 28.07.18, 7:09

Liebe kimeta

Bei der sal uv ist omega 3 wichtig.
Eine sal uv kann schwanken. Je höher der entzündungslevel umso schlechter werden salicylsäure usw vertragen. Die Phenol Entgiftung ist geschwächt. Man kann dann auf verschiedene Phenole/Säuren reagieren.
Schau mal hier. Ist auch interessant.
https://www.philosophie-des-gesundwerde ... ntoleranz/

Fett ist wichtig. Es schützt Schleimhaut. Jedoch zu viele Tierische Fette können bei der sal uv zum Problem werden.
Ich habe damit auch so meine Erfahrungen gemacht.

Liebe Grüße luna
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(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 3 bis 4 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.

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Re: Kimeta - Doxepin

Beitrag von Kimeta » Samstag, 28.07.18, 8:54

Liebe Luna,

ich muss mich doch wohl mal intensiver mit den Hintergründen und Zusammenhängen befassen :( . Aber ich bin so stark mit der Umsetzung beschäftigt, dass ich mich dazu momentan nicht aufraffen kann.

Immerhin wurde mein Kaliumwert erhoben und der ist ok, sogar im oberen Bereich.

Welche Fette nimmst Du denn zu Dir? Pflanzliche Öle außer Olivenöl habe ich mit Beginn meiner kohlenhydratarmen Ernährung nicht mehr verwendet. Gerade Rapsöl habe ich sehr schnell gestrichen. Damals hatte ich mich mit der Theorie der kohlenhydratarmen Ernährung beschäftigt, leider hab ich die Gründe vergessen, die gegen diese Öle sprechen.... Jetzt eine plötzliche Kehrtwende in so vielen Fragen zu machen fällt mir wirklich schwer.

Ich esse Butter, creme fraiche und Sahne, sehr gerne sogar. Wenn ich all das nicht hätte, würde ich nicht satt. Aber es ist natürlich alles tierischer Herkunft.

Viele Grüße
Kimeta
- Doxepin zur Migräneprophylaxe seit mindestens 2002 in einer Dosierung von 5-10 mg.
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Re: Kimeta - Doxepin

Beitrag von Luna » Samstag, 28.07.18, 15:17

Hallo kimeta
Mein Kalium war noch nie im keller. Ich hab noch nie was genommen an nem.
An fetten nutze ich das, was ich gerade vertrage. Das schwankt. Mal ist es Babyraps mal Hanföl und sogar mal Olivenöl und alles Bio. Derzeit Olivenöl unmöglich, weil ich mich abgeschossen hatte.
Butter esse ich selten. Ich aß das mal eine Weile aber leider vertrug ich dann gar keine Salicylsäure mehr und mir tat dann die Galle weh. Es hat 3 monate gedauert bis ich wieder mehr andere Sachen essen konnte vor allem ohne Schmerzen.
Ich kann nicht ganz genau sagen woran es liegt aber ich weiß, dass durch Tierische Fette mehr Hormone entstehen können...eben auch Östrogen usw und dann mehr Prostaglandin. Je mehr davon umso mehr kann es beim gestörten Abbau in Leukotriene umgewandelt werden und zu Schmerzen führen im Körper.
Zumindest bei empfindlichen auf Salicylsäure usw.
Ab und zu tierische Fette gingen später bei mir aber dann hatte ich es wieder übertrieben. Dachte geht. Ich hatte dann nicht einmal mehr ein Würfel Kartoffel vertragen ohne Schwellung und Kopfschmerz und Rückenschmerzen.
Bei mir klappt so was wie Paleo gar nicht.

Man muss selbst bei sich schauen was möglich ist.
Leider kann das keiner übernehmen. Jeder Körper ist so individuelle. Man sollte sich niemals was ab gucken.
Zb vertrage ich gar kein Chia ... du ja schon. Ich bin eh mit so einem Superfood vorsichtig.
Bei dir ist forschen noch etwas schwierig, weil du im Entzug bist aber das ist normal. Ging mir auch so.
Forsche selbst was geht und was nicht. So hab ich immer gemacht. Manchmal Stecknadelnkopf großen um nicht zu viele Symptome zu haben und manchmal hat die Menge schon Symptome ausgelöst.

Alles Gute und viel erfolg beim forschen.
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Re: Kimeta - Doxepin

Beitrag von Luna » Samstag, 28.07.18, 23:37

Ah hilfe...ich muss was korrigieren...
Mein Kalium war einmal etwas niedrig aber nur kurz. Ohne nem war der 2 Wochen später wieder absolut normal.
Ich hatte da meine üblichen Blutwerte machen lassen und zwei Wochen später wegen Schilddrüse...da haben die Kalium mit gemessen. War alles Prima.
Das war 2016 Januar.
Liebe grüße luna
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Re: Kimeta - Doxepin

Beitrag von Kimeta » Sonntag, 29.07.18, 10:40

Liebe Luna,

auf Kalium kam ich, weil Du mir einen Link geschickt hattest. Dort wurde empfohlen, u.a. den Kalium-Wert überprüfen zu lassen.

Aber ich habe schon verstanden: entscheidend ist, wie ich mich fühle :wink: .

Es fällt mir schwer zu sagen, was von was kommt. Sind Migräne, Kopfschmerzen, Müdigkeit etc. die Folge von der HIT und Salicylatunverträglichkeit, oder ist die Müdigkeit die Folge von Migräne, Stress, Älterwerden? Ich kann nur eine klare Aussage treffen, wenn mit der Diät z.B. mittelfristig die Zahl der Migränetage pro Monat sinkt. Und wenn ich dauerhaft wieder mehr Energie habe. Momentan stochere ich ein bisschen im Nebel.

Nachdem ich begonnen habe, mich histaminarm zu ernähren, hatte ich eine längere Phase ohne Kopfschmerzen. Das war schon mal gut. Dann kam eine Phase mit täglichen Kopfschmerzen. Daraufhin habe ich zusätzlich salicylatarm gegessen. Es kam wieder eine längere Phase ohne und dann eine Phase mit täglichen Kopfschmerzen. Ganz am Anfang fühlte ich mich wacher. Vielleicht war das das Hochgefühl durch die neue Hoffnung. Jetzt hat es sich leider wieder eingependelt.

Aber keine Sorge, ich bleibe unverdrossen optimistisch. Schon der Verzicht auf meine bisherigen Wasch-, Putz- und Körperpflegeprodukte hat bei mir aufgrund des besseren Hautgefühls einen Aha-Effekt ausgelöst.

Ich habe viele Insektenstiche und überlegt, ob das Auswirkungen hat. Meine Recherche hat nichts ergeben, was meinst Du?

Einen schönen Sonntag und viele Grüße
Kimeta
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Re: Kimeta - Doxepin

Beitrag von carlotta » Sonntag, 29.07.18, 16:43

Hallo Kimeta,

soweit ich weiß, treiben alle körperlichen "Baustellen", wo es für den Körper im Sinne der Genesung etwas zu tun gibt, wo bspw. Entzündungen entstehen, das Histamin in die Höhe, also auch Insektenstiche.

Wie stark das jeweils den Gesamtwert beeinflusst bzw. ins Gewicht fällt und sich auf das Gesamtbefinden auswirkt, ist sicher - wie immer - individuell.

Jeden Trigger kann man ja leider nicht vermeiden.

Liebe Grüße, alles Gute auf Deinem Weg
Carlotta
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Re: Kimeta - Doxepin

Beitrag von Luna » Sonntag, 29.07.18, 16:52

Hallo kimeta
Ich denke, dass es nicht so einfach ist zu finden was von was kommt besonders im Entzug. So war es auch meine Erfahrung.
Erst nach 0 irgendwann war es tatsächlich einfacher und nein Körper kam auch immer mehr zu Ruhe. Der Entzug und das Medikament haben noch gut getriggert. Das ist leider normal. Immerhin kann man im Entzug mit der Ernährungsumstellung Besserung erreichen. Das hilft dann auch beim entziehen.

Egal welche nmu usw du hast...die Reaktionen sind unter anderem immer Mastzellen/Immunzellen Reaktionen. Das ist eine normale Reaktion im Körper. Das Immunsystem reagiert auf Sachen, die problematisch sind wie Viren,Bakterien,Medikamente,Schimmel,Nahrungsmittel die nicht verstoffwechselt werden können usw. Es entstehen Symptome. Sobald das Immunsystem sich angegriffen fühlt...legt es los. Das kann auf dauer zu viel werden und zum Chaos. Es entstehen Symptome und man wird empfindlich.

Man kann Juckreiz zb auch mit Laktoseintoleranz bekommen wenn man Laktose nicht meidet. Die Mastzellen sind dann immer aktiv und dadurch kommt es zu immer mehr Histamin usw.
Stresshormone werden dabei aktiviert usw. Der Körper ist in voller Arbeit.

Histamin ist von Grundauf nicht das Problem. Es wird erst mit der Zeit zum Problem da der Körper Mastzellen produziert und es werden immer mehr und mehr. Das macht der Körper eigentlich zum Schutz. Mastzellen schütten noch viele andere Botenstoffe aus und diese arbeiten zusammen. Mastzellen sind langlebig.

Das ganze ist recht komplex und es macht eben Sinn Mastzellentrigger zu meiden und Unverträgliches. Allerdings sollte man nicht zu sehr in Angst fallen oder gar übertreiben über längere Zeit mit zb nix mehr essen oder kaum was. Auslass wird maximal 4 Wochen gemacht. Das ist noch eine gute Zeit und schadet wenig außer man ist stark geschwächt aber dann isst man eh wenig.
Du bist im Entzug aber auf den Weg dich von den Auslöser zu lösen.
Es wird der Tag kommen wo es dann leichter sein wird zu schauen was dein Körper verträgt. Mache dich jetzt nicht zu sehr verrückt.
Glaube mir...es wird irgendwann besser. Ich habe es auch geschafft.

Das nach weglassen von zb salis die zb Kopfschmerzen weg waren und dann wieder kamen, ist normal. Ich hatte so was auch im Entzug. Was weg gelassen und erstmal Freude....aber Symptom kam wieder. Dachte da auch hä und suchte. Hat nix gebracht aber ich gab mich dann zufrieden, dass es insgesamt besser ist als vorher.
Nach 0 war aber der Spuk dann vorbei. War wohl noch das Medikament.
War zumindest bei mir so.
Ich will damit sagen, dass du dich nicht verrückt machen sollst. Der Entzug und das Medikament fordern schon genug Arbeit im Körper. Konzentriere dich auf den Entzug und hab Geduld.
Du kannst Fahrrad fahren...das ist Prima. Manche können nichtmal als Beifahrer im Auto sitzen geschweige denn bisschen spazieren. Freue dich, dass du einiges kannst und der Rest wird auch noch...nach und nach. Du hast das ja recht gut in Griff.

Müdigkeit kann verschiedene Ursachen haben. Zb Leber ist belastet bei der ganzen Arbeit. Die entgiftet nicht nur Medikamente usw sondern auch die ganzen Botenstoffe und vieles vieles mehr. Das ist Arbeit und man fühlt sich müde und erschöpft.
Isst man Unverträglich dann hat der Körper auch mehr zutun und man wird Müde.
Wenn wir schlafen dann entgiftet der Körper, weil der dafür Zeit und Ruhe hat.
Wenn man nicht schlafen kann dann ist der Körper also Cortisol usw damit beschäftigt Entzündungen zu minimieren. Arbeitet dann damit die ganze Nacht und man kommt nicht zur Ruhe. Morgens fühlen sich dann viele extrem müde und kommen nicht aus dem Bett. Der Körper ist mit weiterer Entgiftung beschäftigt. Also immer in Arbeit. Hier hilft dann auch viel Ruhe und kein Kaffee, weil das zu weiteren Stress führt...Teufelskreis. Erst das Hoch und dann schlapp. So trinken dann manche Leute eine Tasse nach der anderen und werden nicht wirklich munter. Bei den meisten ist Kaffee eh nicht gut. Führt meistens zu Kopfschmerzen usw und Unruhe. Nicht verträglich und stresst.

Ja auch Insektenstiche können triggern. Siehe triggerliste. Habe ich glaube ich auch gesendet.

Ganz liebe Grüße und entspanne dich.
Ruhe ist gut für den Körper und schöne ruhige Spaziergänge wenn geht.
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Re: Kimeta - Doxepin

Beitrag von Jamie » Sonntag, 29.07.18, 17:01

Hallo,

möchte carlotta :) ergänzen:

Beim Mückenstich injiziert die Mücke ihren Speichel. Dieser enthält zum einen selbst Histamin, zum anderen werden fremde Eiweiße im Mückenspeichel in uns Menschen injiziert. Auch lokal anästhetische Substanzen befinden sich teilweise im Mückenspeichel, sodass wir nicht mitbekommen, dass die Mücke gerade zusticht (clevere Tiere ;))...

All das, insbesondere das fremde Eiweiß, führt zu einer heftigen lokalen Entzündungsreaktion (mit dem uns bekannten Juckreiz, Brennen, Rötung, Überwärmung etc), bei der der Körper viel Histamin ausschüttet.

siehe auch hier:
https://www.spektrum.de/ratgeber/was-hi ... he/1301009

Wenn man kann, sollte man sofort mit Hitze an den Stich gehen. Die Hitze zerstört das körperfremde Eiweiß und ein Großteil der Entzündungsreaktion findet erst gar nicht statt. Aber Vorsicht! Nicht verbrennen!

Grüße
Jamie

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Re: Kimeta - Doxepin

Beitrag von Kimeta » Sonntag, 29.07.18, 19:18

Guten Abend,

ich bin total gerührt und dankbar für Eure Unterstützung. Ich glaube, ich habe das alles noch nicht so wirklich durchblickt. Insbesondere suche ich offenbar immer in den falschen Listen :wink: . Eure Beiträge werde ich nochmal genau und intensiver lesen, heute habe ich ein bisschen Kopfschmerzen, nicht schlimm, aber die Konzentration ist gestört.

Was Entzug betrifft: ich kann nicht nur Radfahren, ich bin im Vergleich zu so vielen hier ziemlich gut dran. Ich kann Vollzeit arbeiten, meine Interessen nachgehen, in den Urlaub fahren - ich habe aber sehr viel Migräne und bin sehr schlapp. Ich schlafe übrigens auch sehr schlecht. Wache in den meisten Nächten mindestens 2 mal pro Nacht auf und kann ab ca. 4:30 bis 5 nicht mehr schlafen. Manchmal kann ich nicht einschlafen. Es war einige Zeit noch schlimmer, was eindeutig großen Problemen im persönlichen Umfeld zuzuordnen war. Ich habe eine Zeitlang nur 2 Std. gehabt, es wurde dann aber immer besser.

Also vielleicht sollte ich das Ganze mal von anderer Seite angehen. Leber - da hat mich schon mal jemand drauf hingewiesen. Eine Zeitlang habe ich Leberwickel gemacht und Mariendistel (glaube ich) geschluckt. Hat aber nichts geändert.

Abzusetzen habe ich seit Oktober nicht mehr gewagt, weil ich ab Dezember so eine Anhäufung von Migräne und Kopfschmerzen hatte, dass ich nichts riskieren wollte. Je länger ich es vor mir herschiebe, desto größer wird die Hürde.

Koffein habe ich übrigens erfolgreich reduziert, auf fast 0, hätte nie gedacht, dass mir das gelingt.

So ein Wärmedings gegen Insektenstiche gibt es sogar in unserem Haushalt! Normalerweise gehen die Tiere an meinen Partner. Nur wenn ich allein unterwegs bin, müssen sie mit mir vorlieb nehmen.

Einen schönen Abend und viele Grüße
Kimeta
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Re: Kimeta - Doxepin

Beitrag von Luna » Freitag, 10.08.18, 11:01

Hallo kimeta
Nachdem ich wieder gemerkt habe,dass mir Milchprodukte zu schaffen machen obwohl ich keine Laktoseintoleranz habe, habe ich mich mal damit befasst...warum das so ist.
Wenn ich sehr empfindlich bin dann vertrage ich bestimmte Säuren nicht mehr aber einige Säuren machen mir wohl noch mehr zu schaffen wie eben salicylsäure.
Bei der Salicylsäure wird meist auch Benzoesäure nicht vertragen und die ist in Milchprodukten enthalten. Diese Säure ist auch in Honig enthalten und daher vertrage ich auch keinen Honig.
Zudem ist Citronensäure in Milchprodukten enthalten. Das hat jetzt nichts mit Früchten zutun aber ist bei Hi nicht verträglich.
Ich habe mich mal dran gewagt und leide seit dem unter Kniemuskelfaserschmerzen immer wieder. Es hat etwas gedauert bis es gekippt ist. Heißt Symptome kommen nicht sofort...je nach Spiegel.

Ich wollte es dir und vielleicht anderen, die mit Hi usw zutun haben, da lassen.

Liebe grüße
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Re: Kimeta - Doxepin

Beitrag von Luna » Freitag, 10.08.18, 13:47

Hier noch ein Link
http://www.alles-zur-allergologie.de/Al ... %C3%A4ure/

Auf Benzoate und Salicylate in Kosmetik reagiere ich mit leichten Juckreiz schon länger. Je empfindlicher ich bin, desto mehr.

Ist ja nicht bei jedem so aber wer betroffen ist, kann hier bisschen aufpassen und sich helfen.

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Re: Kimeta - Doxepin

Beitrag von Kimeta » Sonntag, 12.08.18, 6:55

Liebe Luna,

vielen Dank für Deine anhaltende Unterstützung!

Ich bin momentan ziemlich ratlos. Seit 6,5 Wochen ernähre ich mich (wie ich denke, sehr konsequent) histamin- und seit ca. 4 Wochen auch salicylatarm, aber eine Verbesserung kann ich nicht erkennen. Zwischenzeitlich habe ich mit DHEA angefangen, einem der NEMs, das der Arzt aufgrund der Blutuntersuchung empfohlen hat, aber auch da merke ich noch nichts, zumindest nicht in Bezug auf Migräne. Mein Hautgefühl hat sich allerdings sehr verbessert seit dem Austausch von Pflege- und Reinigungsprodukten.

Milchprodukte: ich hatte schon überlegt, sie auch wegzulassen, aber ich weiß nicht, was ich dann noch essen soll. Auf Butter und Schmand/creme fraiche bin ich gefühlt unbedingt angewiesen, sonst müsste ich von Reis über Reiswaffeln und Eisbergsalat alles trocken essen... oder wie macht Ihr das? Was ich mal machen könnte, ist die Milch im koffeinfreien :( Kaffee durch Sahne zu ersetzen. Ist zwar von der Menge her nicht viel, aber soweit ich weiß, ist Milch weniger verträglich als Sahne. Damit fange ich heute mal an.

Gestern habe ich es wieder mit Haferflocken (mit Wasser) versucht, da ich den ganzen Tag unterwegs war und nicht wusste, wie ich mich satt bekommen soll. Ich glaube, das funktioniert einfach nicht, es macht mir Darmprobleme. Beim Einkaufen habe ich glutenfreie Haferflocken gesehen, die werde ich mal testen.

Als ich über meine Sorge bezüglich Eiweißzufuhr geschrieben hatte, hat mir jemand hier Eigelb empfohlen. Das habe ich mir mal angesehen. 1 Eigelb enthält durchschnittlich 3,2 Gramm Eiweiß, da müsste ich bei einem Bedarf von ca. 1 g pro Kilo Körpergewicht ca. 26 Stück pro Tag verspeisen :D . Aber vielleicht kann ich wenigstens einen Teil damit abdecken, das ist besser als nichts. Das werde ich auch nächste Woche angehen.

Wie gesagt, ich bin ratlos, aber mache unverdrossen weiter....

Allen einen schönen Sonntag und viele Grüße
Kimeta
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Re: Kimeta - Doxepin

Beitrag von Luna » Montag, 13.08.18, 11:57

Hallo kimeta
Du willst doch nicht etwa 26 Eigelb essen :shock:
Glaube nicht, dass das gut ist.
Ich lese du trinkst Kaffee...das löst bei vielen Kopfschmerzen/Migräne aus. Egal ob mit oder ohne Koffein. Kaffee ist zudem ein Dao Hemmer, ein Histaminliberator und enthält sehr viel Salicylsäure usw. Auch der ohne Koffein. Der mit puscht auch noch Stresshormone.
Kaffee soll dem Körper B Vitamine
entziehen...auch Mineralien wie Calcium, Magnesium und Kalium.
Alles Nährstoffe, die hier eh oft wenig sind durch Entzug usw.
Aber wenn du nicht drauf verzichten kannst dann versuch normaler bzw mehr Lebensmittel zu essen damit du die Nährstoffe über Nahrungsmittel wieder rein bekommst. Dann muss man halt auch mal was hinnehmen wie es ist.

Wünsche dir alles Gute
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Re: Kimeta - Doxepin

Beitrag von Kimeta » Montag, 13.08.18, 17:03

Liebe Luna,

nein, ich esse keine 26 Eigelb :D . Ich hatte nur mal ausgerechnet, wieviel mir das Eigelb-Essen bringt, und festgestellt, dass es nur einen Teil der Protein-Versorgung abdecken kann.

Das mit dem Kaffee ist blöd. Schon wieder ein Fehler :cry: . Ich dachte, das Koffein ist das Problem. Den Kaffee trinke ich aus drei Gründen: ich nehme mit der Sahne Kalorien auf (habe immer das Problem, dass ich abnehme, wenn ich nicht aufpasse), dann brauche ich was Warmes zu trinken, einfach nur Wasser reicht meinen sehr trockenen Mund- und Nasen-Schleimhäuten nicht (beim Schreiben fällt mir ein - ich könnte heißes Wasser trinken??) und drittens ist es auch ein Genuss. Aber ok, ich werde versuchen, daran etwas zu ändern, als erstes halbiere ich mal die Dosis und trinke nur noch einen Becher pro Tag. Meine vielen schönen Kräutertees stehen alle auf der Verboten-Liste, ich hatte es anfangs trotzdem probiert, weil ich dachte, die Menge ist so gering, aber ich glaube, sie bekommen mir momentan wirklich nicht.

Ansonsten habe ich viel nachgedacht und überlegt, ob ich ein paar Lebensmittel dazunehme, die mir schmecken und die nährstoffreich sind, auch wenn sie nicht histamin- und salicylatarm sind, oder ob ich vielleicht lieber "Ladetage" einlege, also Tage, an denen ich "normal" esse und gucke, wie sich das auswirkt.

Es bleibt spannend....

Viele Grüße
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Re: Kimeta - Doxepin

Beitrag von Kimeta » Dienstag, 11.09.18, 14:58

Hallo an alle,

leider habe ich immer mit der histamin- und salicylatarmen Ernährung noch keine wirkliche Verbesserung in Bezug auf Kopfschmerzen und höheren Energiepegel erreicht, obwohl ich weiterhin konsequent bin, allerdings seit 3 Wochen mit einem Ausnahmetag pro Woche. Der Ausnahmetag dient dazu, auch mal mit anderen Essen zu können, z.B. Restaurant oder Einladung. Eine Verschlechterung hat sich dadurch nicht ergeben, immerhin.

Wie ich weitermache, weiß ich noch nicht, ich bin ehrlichgesagt denkfaul, was das Thema betrifft. Vermutlich aus Frust, weil ich so viel Hoffnung hatte, die sich zu zerschlagen scheint. Ich werde aber Ende der Woche den nächsten Absetzschritt machen, nach fast einem Jahr, auch wenn das ev. Krankschreibung bedeutet.

Viele Grüße
Kimeta
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Re: Kimeta - Doxepin

Beitrag von carlotta » Mittwoch, 12.09.18, 21:35

Hallo Kimeta,

was planst Du denn als nächsten Reduktionsschritt? Ich weiß, Du machst dazwischen immer sehr lange Pausen, dennoch fürchte ich, dass Schritte in der Größenordnung wie bisher in diesem Dosisbereich Dein Nervensystem arg in die Knie zwingen könnten.

Entzug ist ja mit seinen Folgen so komplex, dass es gut sein, dass ernährungstechnisch noch anders Probleme machen könnte. Das herauszufinden ist natürlich eine Herausforderung. Oder es kommen andere Stressoren hinzu, Umweltgifte etc. Ist wirklich eine diffizile Spurensuche.

Liebe Grüße
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Re: Kimeta - Doxepin

Beitrag von Kimeta » Montag, 22.10.18, 21:19

Hallo allerseits,

ich habe mit der Auslassdiät aufgehört. Die Migräne häufte sich sehr, teilweise hatte ich sie jede Nacht, und auch die Intensität nahm zu bis hin zu Erbrechen, was Jahre nicht mehr vorkam. Außerdem verschlechterte sich meine Verdauung sehr. Ich denke momentan, dass die vielen Kohlenhydrate kontraproduktiv waren, ich habe ja seit einigen Jahren kohlenhydratarm gegessen und gerade die Verdauungsprobleme gingen mit der kohlenhydratarmen Ernährung seinerzeit komplett weg.

Ich stelle jetzt langsam wieder um. Zunächst habe ich damit begonnen, wieder viel Eiweiß zuzuführen, da das gefühlsmäßig für mich das größte Problem war. Aktuell habe ich eine höchst angenehme, da schmerzfreie Phase seit Donnerstag :roll: .

Beibehalten werde ich die salicylatarmen Körperpflege- und Haushaltsreinigungsprodukte, die sehr stark reduzierte Koffeinzufuhr und das stille Wasser.

Weil ich gerne etwas machen wollte, um meine Genesung zu fördern, habe ich mich heute nach fast genau einem Jahr endlich getraut, um 10% zu reduzieren. Ich hoffe sehr, dass es klappt mit diesem Schritt.

Viele Grüße
Kimeta
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Re: Kimeta - Doxepin

Beitrag von padma » Dienstag, 23.10.18, 12:01

liebe Kimeta, :)

da du gerade deine Ernährung umstellst, war die gleichzeitige Reduktion vielleicht nicht so günstig.

Ich drücke dir die Daumen, dass es dir mit der Ernährungsumstellung bald wieder besser geht und du die Reduktion gut verkraftest.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
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Re: Kimeta - Doxepin

Beitrag von Kimeta » Dienstag, 23.10.18, 12:50

Liebe padma,

ich hatte das so gesehen, dass ich wieder auf meine alte Ernährung (kohlenhydratarm und möglichst unverarbeitet) umstelle. Aber stimmt, ich muss vorsichtig sein.

Heute wieder eine kopfschmerzfreie Nacht - juchhu! Aber schlecht geschlafen. Könnte die Doxepin-Reduktion sein, da kommt sehr frühes Aufwachen immer als eines der Hauptsymptome, aber ich hatte dieses Jahr häufige, teilweise sehr starke Phasen mit Schlafstörungen, da warte ich jetzt erstmal ab. So schnell kamen die Symptome bei mir eigentlich sonst nicht.

Allen einen schönen Nachmittag und viele Grüße
Kimeta
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Re: Kimeta - Doxepin

Beitrag von Emilia » Samstag, 27.10.18, 19:51

Liebe Kimeta, :hug:
was freue ich mich sehr mit dir, dass du die Doxepin-Dosis weiter reduziert hast! Das ist suuuper! Herzlichen Glückwunsch! :party2:

Ich finde es gut, dass du wieder "normal" isst, also deine frühere Ernährung wieder aufnimmst. Der Körper verlernt mit der Zeit, manche Nahrungsstoffe abzubauen und damit zurecht zu kommen, wenn diese Nahrungsmittel gar nicht mehr im Körper auftauchen. Was der Körper nicht mehr an Enzymen zum Abbau bestimmter Nahrungsmittel benötigt, bildet er nicht und man kann die entsprechenden Nahrungsmittel erst recht nicht mehr vertragen.
Das ist natürlich leicht gesagt, und sicherlich im Einzelfall gerade nicht leicht, wenn man Unverträglichkeiten hat und damit zurecht kommen muss.
Ich hatte jetzt im September und Oktober sehr oft Migräne, habe entsprechend auch oft akut Medikamente gegen die Migräneattacken eingenommen.
Inzwischen denke ich schon lange nicht mehr, dass bei mir irgendein Trigger wie ein bestimmtes Nahrungsmittel oder ein bestimmtes Verhalten o.a. die Migräne auslöst, diese Überlegungen führen bei mir nur ins endlos Negative mit Gedankenkreiseln wenn.... wenn... usw. Vielmehr ist die Migräne bei mir vollkommen unberechenbar, ein totales Biest, das mir Kraft, Lebensqualität und Energie raubt - eben eine ganz normale Krankheit !
Naja ich habe leicht reden, ich habe das Absetzen hinter mir. Ich möchte dir Mut machen, dass du immer weiter absetzen wirst, auch wenn es bei dir sehr langsam voran geht. Und gerade deine Ausdauer und deine große Geduld dabei bewundere ich sehr, wie auch bei den anderen im :schnecke: Schnecken-Club !

Alles Gute, viel Kraft und auch weiterhin Geduld und Ausdauer wünsche ich dir. :group:
Herzliche Grüße von Emilia
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Diagnose: Migräne, Doxepin als Migräneprophylaxe
Juni 2010 Beginn mit Doxepin 25mg 4 Monate >> kurzfristig auf maximal Doxepin 50mg erhöht (wegen fehlender Wirksamkeit) >> ab März 2011 Doxepin 35mg 8 Monate >> ab November 2011 langsames Absetzen wegen fehlender Wirksamkeit geplant:
Doxepin 30mg 3 Wochen >> Doxepin 25mg 6 Wochen >> Doxepin 20mg 4 Wochen >> Doxepin 15mg 16 Tage >> Doxepin 10mg 12 Tage, dann Doxepin 10mg ganz abgesetzt, um eine neue Migräneprophylaxe mit anderem Prärarat zu beginnen, einige Tage nachdem Absetzen traten zunehmend ausgeprägte körperliche und psychische Absetzsymptome auf. Zu diesem Zeitpunkt erkannte ich die Absetzproblematik bei mir. 13 Tage war ich insgesamt ohne Doxepin, habe es dann wieder langsam eindosiert ab Mitte März 2012:
Doxepin 5mg 1Tag >>Doxepin 7,5mg 7 Tage >> Doxepin 9mg 7 Wochen >> Doxepin 8mg 4 Wochen >> Doxepin 7,5mg 5 Wochen >> Doxepin 7mg 6 Wochen >> Doxepin 6mg 5 Wochen >> Doxepin 5mg 4 Wochen >> 4mg 4 Wochen >> 3,5mg 2 Wochen >> 3mg 4 Wochen >> 2mg für 6 Wochen >> 1mg für 2 Monate >> 0,5mg ab Mitte April 2013>> ganz abgesetzt Ende Mai 2013 - juhu ich bin bei 0 !

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