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Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

Update: Die Wiedereröffnung für neue Teilnehmer verzögert sich noch ein wenig. Geplanter Termin ist der 1.8. Das neue Konzept steht aber mittlerweile und wir arbeiten im Hintergrund an der Umsetzung.

Erste Veränderungen in Form zweier neuen Rubriken sind nun eingestellt, Erläuterungen siehe den Artikel über die geplanten Änderungen.


Seit dem 31.03.2019 Ist das Forum für Neuanmeldungen geschlossen. Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen. Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann. Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
Das Team des ADFD

Kaenguru: Jetzt geht es aufwärts - Alprazolam abgesetzt

Benzodiazepine können schon nach wenigen Wochen abhängig machen. Der Entzug dieser Medikamente sollte dann langsam und vorsichtig stattfinden.
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Re: Kaenguru70: Alprazolam abgesetzt, nun Diazepam ausschleichen, bitte um Begleitung

Beitrag von Kaenguru » Donnerstag, 09.08.18, 14:31

Ihr Lieben,

Das ist ja das Schreckliche, jedem ist hier zum Jammern, aber es zieht die anderen nur runter.

Ich werde mich in Zukunft zusammenreissen, da ich ja weiss, wie viele hier schon jahrelang leiden.
Es tut mir für Katharina, Clarissa, Weg, Ilse, Lina, Jamie.....und alle anderen unendlich leid.

Meine Benzoleidenszeit ist ja noch überschaubar, aber es gab ein davor.

Es tut mir echt leid, ich weiss nicht was ich da geschrieben habe, ich wollte niemand verletzen.

Ich drücke uns allen die Daumen und werde mich weiter versuchen abzulenken.

Alles Gute

Sarah
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Re: Kaenguru70: Alprazolam abgesetzt, nun Diazepam ausschleichen, bitte um Begleitung

Beitrag von LinLina » Donnerstag, 09.08.18, 14:52

Liebe Sarah :-)

:hug:

dies hier ist dein Thread, da kannst du jammern, weinen, weit ausholen... alles was dir gut tut.

Niemand muss es lesen, aber alle die es lesen fühlen mit dir.

Mir selbst geht es so, mir hilft es manchmal wenn andere aussprechen was für ein sch :censored: Zustand das ist, wie schwer das auszuhalten ist, wie traurig das ist nicht teilnehmen zu können am "normalen" Leben. Nicht zu wissen, wie lange dauert das denn jetzt wieder.

Das fällt mir oft leichter, bei anderen darüber zu lesen, als selbst so oft darüber zu schreiben.

Es gibt nicht nur diese Seite, dass man andere womöglich belastet, sondern auch die Seite dass man mit jedem ehrlichen Aufschrei und Wort-Ausbruch hier anderen eine Stimme gibt.

Du muss dich nicht rechtfertigen, dass dir das zu schaffen macht "obwohl" dein Entzug bisher vergleichsweise kurz ist.

Jeder hat ein davor, und man kann nichts vergleichen wenn es um Leid geht finde ich.

Das ist jetzt absoluter Mist das aushalten zu müssen und verdammt schwer. Punkt. Egal wieviele Monate oder was auch immer, jede Woche ist gefühlt schon zu viel, jeder gesunde bekommt die Krise wenn er eine Woche kaum aufstehen kann, nicht viel machen kann, nicht weiß wie lange dauert das noch, ist doch ganz normal.

Manchmal muss man sich eben drüber aufregen, und andermal ist es wieder ein wenig leichter mit dem akzeptieren, das schwankt.

Aber beides ist wichtig.

Liebe Grüße
Lina

(Für die Nerds: es gibt eine Star-Trek Folge wo der holographische Doktor, der sehr wenig Verständnis hat für das seelische Leid dass mit körperlichem einher geht, sich selbst mit einem holographischen Virus infiziert um zu zeigen dass es ja gar nicht so schlimm ist, krank zu sein (ihm wird vorgeworfen, er könne das ja nicht verstehen, da er als Hologramm nicht krank wird).
Er programmiert es auf eine Woche, danach soll es verschwinden. Er arbeitet unverdrossen weiter, trotz starker Symptome, nach dem Motto "seht her, ist doch gar nicht so schlimm, ich bin krank und jammere nicht so wie ihr". Seine Assistentin programmiert den Virus heimlich um, so dass er nicht zum geplanten Zeitpunkt verschwindet sondern erst einige Tage später. Als das geplante End-Datum der Krankheit überschritten ist, und der Doktor immer noch krank ist, kippt sein seelisches Befinden komplett, und er wird zum jammernden Elend - es war nur so lange leicht auszuhalten, wie er genau wusste, wann es wieder endet. Danach hat er mehr Verständnis für seine Patienten :D )
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Ich bin zur Zeit nicht im Forum aktiv. Bei Fragen und Bitten an das Team an padma, Ululu69 oder murmeline wenden.

Hinweis: Alle meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerte - meine eigenen, und die anderer Betroffener - und die wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

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Re: Kaenguru70: Alprazolam abgesetzt, nun Diazepam ausschleichen, bitte um Begleitung

Beitrag von Kaenguru » Donnerstag, 09.08.18, 16:36

Liebe Lina :hug: ,

Vielen Dank für deine sehr verständnisvollen Worte. Du hast es wieder so wunderbar geschrieben, dass es sich hoffentlich für alle stimmig anfühlt.

Ich bin heute ganz klein mit Hut und ständig am weinen. Neuroemotionen hoffe ich. Es fühlt sich alles sehr schwer an. Wenn man depressiv ist, nützt es nicht mehr, wenn man sich vor Augen hält, was man alles schönes hat.

Man sieht nur, dass man Angst hat alles zu verlieren.

Da muss ich nächste Woche mit meinem Therapeuten dringend drüber sprechen.
Ganz große Angst habe ich auch immer meinen Mann zu verlieren. Ich habe ohnehin niemanden auf den ich zurückgreifen kann. Eigene Rente ist quasi nicht existent.

Und wenn ich dann so am Boden bin und die Erwartungen meiner lieben nicht erfüllen kann und es zu Diskussionen und Streit kommt bekomme ich Panik. Dafür haben mich zuviele verlassen.
Ich glaube ich hatte gestern abend so eine Art Depersonalisierung.
Mein Mann hat geredet und ich habe seine Worte verstanden, aber ich war nicht auf Zack zu verstehen was er mir eigentlich sagen wollte. Andeutungen oder etwas durch die Blume sagen verstehe ich nicht mehr.

Er sagt dann oft, er würde von anderen erwarten, dass sie mitdenken und verstehen was er damit sagen will.
Ich sagte ihm, es wäre doch von mir kein böser Wille, aber ich hätte halt um eine andere komplizierte Ecke gedacht und ihn nicht verstanden.

Auf gut deutsch, es läuft nicht rund, weil ich irgendwie anders bin. Ich nehme mich anders war, als er es mir spiegelt.
Total verrückt.

Um weiterhin tun zu können als wenn nichts wär, bin ich möglichst nicht so lange mit den Familienmitgliedern zusammen, weil kurz kann ich ein Lächeln aufsetzen.

Um alle gnädig zu stimmen fange ich an sie zu umsorgen. Besonderes zu kochen und die Wäsche schnell fertig haben irgendwie so.

Die Probleme nehmen mir mein Selbstbewustsein. Ich bewerte gerade im Rückblick mein ganzes Leben schlecht. Ich hoffe echt, dass es eine Phase im Entzug ist.
Ich habe schon auf meinen Beruf verzichtet und jetzt sehe ich mich nicht mal in der Lage eine Schülerin einmal in der Woche zu unterrichten. Das wäre ein bisschen eigenes Geld und ein bisschen Selbstbewustsein aufpeppen.

Ok, ich schicke das jetzt weg, es muss ja keiner lesen.

Katharina, um auf deine Frage zu antworten, derjenige schlug vor, man soll malen, rausgehen, jemanden unterrichten ,ehrenamtlich arbeiten, sich halt ablenken.

Toll wenn das nicht geht 🤦‍♀️.
Als ob man das nicht selber wüsste und tun würde, wenn es ginge. Wir liegen doch nicht zum Spaß hier rum.

Viele Grüße
Sarah
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Re: Kaenguru70: Alprazolam abgesetzt, nun Diazepam ausschleichen, bitte um Begleitung

Beitrag von Katharina » Donnerstag, 09.08.18, 16:55

Danke Sarah !

Fotos sind uns ja noch geblieben.
Ich stellte meine große Hundeliebe ins Tierfotografie thread.
Eine Seele.

Alles Gute für Heute und Danke
Katharina
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weg

Re: Kaenguru70: Alprazolam abgesetzt, nun Diazepam ausschleichen, bitte um Begleitung

Beitrag von weg » Donnerstag, 09.08.18, 17:59

hi sarah,

mir kommen die tränen sarah, ich leide mit dir. bitte bitte keine schuldgefühle. ich bin so froh schreibst du, jammerst du, ja das leben ist ungerecht, immer trifft es die falschen. (das sagte mir eine krankenschwester, als ich frisch vom krebs operiert war und sehr litt). ich gebe es dir jetzt weiter: immer trifft es die falschen. nicht nur dich, auch alle hier im forum.

es macht mich sosehr betroffen. meine kleine sarah, die perle in der muschel, ich fühle mich dir ganz nahe. darf ich ein wenig kuscheln? darf ich sagen, dass ich die gern habe, so wie du bist, so wie du vor einem jahr warst, so wie du gestern warst, so wie du heute bist und so wie du morgen sein wirst? ja ich sage es dir: so ist es, punkt.

bitte sarah, schreibe weiter, jammer weiter, klage an - du bist im recht.

herzlich
weg

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Re: Kaenguru70: Alprazolam abgesetzt, nun Diazepam ausschleichen, bitte um Begleitung

Beitrag von Kaenguru » Donnerstag, 09.08.18, 20:31

Liebe Weg :) ,

Als ich deine Zeilen las, liefen erst recht die Tränen und ich war sprachlos und fassungslos. :hug:
So ungemein liebe und herzliche Worte. <3

Ich habe mich in einen Kokon aus deinen fürsorglichen Worten eingewebt, er schützt mich gegen alles was von außen zu mir dringt.

Heute Nacht werde ich mich gut aufgehoben fühlen, weil du da bist und Katharina, Lina, Ilse, und alle anderen...... und wenn da ein Gedanke aufblitzt, der mir wieder anderes einflüstern will, dann sage ich ihm er solle weiterziehen.

Du hast mein Herz zutiefst berührt und mich auch etwas aus meinen trüben Gedanken geholt. <3
Ich habe aber auch was dazu getan, nämlich weiterhin so getan 'als ob..'.

Einfach den Schreibtisch aufgeräumt. Es sah so aus als ob ich arbeite.

Hier sind 25 Grad, ich kann das Wetter wieder ertragen.

Ich wünsche dir gute Erholung in den Bergen, achte auf dich.

Herzlichst Sarah :group:
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Re: Kaenguru70: Alprazolam abgesetzt, nun Diazepam ausschleichen, bitte um Begleitung

Beitrag von Kaenguru » Donnerstag, 09.08.18, 20:38

Clarissa hat geschrieben:
Donnerstag, 09.08.18, 11:02
Liebe Sarah,

das stelle ich mir tatsächlich sehr schwierig vor, immer in Erklärungsnot gegenüber der Familie zu sein. Da hast Du mein vollstes Mitgefühl.

Eigentlich wollte ich Dir schreiben, Du mögest Dich doch darauf besinnen, was es alles Positives in Deinem Leben gibt: intakte Familie, Haus, Hund, finanzielle Sicherheit ...
Aber das alles ist wirklich an ein gewisses Maß an Funktionsfähigkeit gebunden.

Ich z.B. liege momentan nur dumm rum auf meiner Couch vor dem Ventilator, was mich ärgert, aber ich muß niemandem Rechenschaft ablegen.
Klar hält mich meine Familie irgendwie für faul und unfähig und "psycho", aber sie sind eben alle nicht so dicht an mir dran. Rechtfertigungen habe ich aufgegeben, ich bleibe freundlich und zugewandt bei evtl. Kontakten und erhalte mir damit ein paar Sympathiepunkte.

Aber so kann das ja bei Dir nicht laufen ...

Hoffen wir, daß es Dir bald schrittweise besser geht!

VG von Clarissa.
Liebe Clarissa :) ,

ich danke dir auch sehr für dein Mitgefühl.
Schauen wir mal was Tag 5 bei mir bringt.

Dir wünsche ich kühleres Wetter, dann geht es dir und auch deinem Hund bestimmt schnell etwas besser.
Dann kannst du wieder spazieren gehen und alles hoffentlich genießen.

Bei mir ist es schon abgekühlt, aber schwül und windig.

Wünsche dir einen schönen Abend :hug:

Herzlich Sarah
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Re: Kaenguru70: Alprazolam abgesetzt, nun Diazepam ausschleichen, bitte um Begleitung

Beitrag von Clarissa » Donnerstag, 09.08.18, 22:44

Hallo, Sarah,

danke Dir, habe den Beitrag jetzt erst gesehen.

Unsere drei Gassirunden sind wir trotz Malaisen und Hitze marschiert, 6 km, da kennt Bommel nix.
Vorher hat er allerdings nochmal bei seinem Lieblingsnachbarn vor die Tür gekackt und ich hab's nicht gemerkt, der Nachbar klingelte mich nach Gassi raus. Ich habe erschöpft und schwitzend wieder geputzt, sagenhaft, wie mich das alles anstrengt.

Mini bißchen kühler ist es geworden und ich hoffe auf eine gute Nacht für alle.

VG von Clarissa.
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Re: Kaenguru70: Alprazolam abgesetzt, nun Diazepam ausschleichen, bitte um Begleitung

Beitrag von Katharina » Donnerstag, 09.08.18, 23:33

🐶🍀🍀🍀
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Re: Kaenguru70: Alprazolam abgesetzt, nun Diazepam ausschleichen, bitte um Begleitung

Beitrag von Jofab » Freitag, 10.08.18, 9:37

Guten Morgen liebe Sarah,

geht es dir heute morgen ein klein wenig besser ?

Weg hat wieder so wunderbare Worte gefunden, um dich zu trösten.

Auch mir bricht es das Herz, wenn ich lese, wie sehr du kämpfst um Anerkennung und Liebe, was doch
selbstverständlich sein sollte !
Du mußt nichts dafür tun - dich nicht so anstrengen müssen - du bist eine sehr sehr liebevolle fürsorgliche
Mutter und Gefährtin - sie sind verwöhnt von dir !

Deine Familie sollte jeden Tag auf Knien danken -dafür - das sie dich haben !

Du bist sooo tapfer und mutig und läßt dich nicht unterkriegen !
Und mußt dich rechtfertigen, weil du Schwierigkeiten hast, komplizierten Gedankengängen zu folgen ???

Mir geht es doch genauso ! Und ich werde auch nur kritisiert für das, was schwierig ist für mich.

Liebe Sarah - hier holen wir uns Anerkennung und Betätigung ! Denn nur wir können wirklich
beurteilen, welche Höchstleistungen wir jeden Tag vollbingen !

Physisch und psychisch !!!
Das sollen sie uns erstmal nachmachen, bevor sie sich ein Urteil erlauben !

Drücke dich ganz fest :hug:

Ilse
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Re: Kaenguru70: Alprazolam abgesetzt, nun Diazepam ausschleichen, bitte um Begleitung

Beitrag von Kaenguru » Sonntag, 12.08.18, 13:31

Guten Morgen, :)

In wenigen Stunden habe ich VOR 7 TAGEN das letze Mal Alprazolam eingenommen :party2: .

Ich habe so Sorge mich zu freuen, weil ich Angst habe, dass noch etwas Schlimmes kommt. :cry:
Aber im Sinne von positiver Denkweise werde ich mir jetzt sagen, dass es bestimmt nach und nach besser wird und wenn eine Verschlechterung kommt, wird diese wieder vergehen. Man zieht ja an, was man denkt. :D

Und wenn ich endlich die Freude zulasse, die ich mir nach 9 Monaten Ausschleichzeit wahrlich verdient habe, dann ist das ein gutes Gefühl. :)

Da war doch dieses Hochstabler-Phänomen, weswegen manche Menschen sich den Erfolg, den sie haben nicht sich selbst zuschreiben, sondern allem andern.

"Es war nicht ganz so schlimm.....andere leiden doch viel mehr, man hatte ja nicht eine so hohe Dosis genommen..... :cry: "

Schluss damit. Ich habe mich da mit grosser Konsequenz und reiflichen Überlegungen über die Vorgehensweise durchgekämpft. :sports: ich habe in der ganzen Zeit nur eine Notfallration genommen, da gab es grossen Streit :evil: .

2 Monate habe ich mir eine Tablette in 4 Portionen über den Tag verzeilt, da haben wir den Keller selber ausgebaut , womit wir uns reichlich übernommen haben.

Dann war mein Mann frisch operiert und konnte nur mit Krücken laufen und ich musste alles Liegengebliebene alleine aufräumen und putzen. Dabei habe ich selber eine Baker-Zyste entwickelt und Kniearthrose diagnostiziert bekommen :shock: .

Dann setzte ich in zwei Schritten auf
50 % ab und bat meine Ärztin um Diazepam.
Ich sehe es so, dass sie mich zwar unterstützt hat, aber ich bei ihr auch einen guten Ruf habe, nämlich sorgfältig mit diesen Medikamenten umzugehen. :whistle:
Somit vertraute sie mir, nachdem ich ihr dss Ashton Manual vorgelegt habe. Ich habe extra Diagramme angefertigt, was sie sehr gut fand. Der Mensch lebt von Bildern.

Dann erfolgte die Umstellung auf Diazepam, was sich im Nachhinein FÜR MICH als Fehler rausstellt. :o Ich habe dessen einlullende, depressive, Muskelerschlaffende, ermüdende Wirkung nicht vertragen.
Seit da war ich unkonzentriert, bin kaum noch Auto gefahren und habe keine Wärme mehr vertragen.
Die Zeit war die schwerste und ich musste auf vieles verzichten.
Ich habe wohl auch Freunde verloren, die einfach sich in meine Lage nicht reinversetzen können :cry: .

Die Nachhilfe musste ich aufgeben und ich habe den Zugang zu meinen Kindern etwas verloren.
Ich bin meiner Familie aus dem Weg gegangen, weil ich keine Reize ertragen kann. :zombie:

Aus einem Bauchgefühl heraus entschied ich wieder auf Alprazolam zu wechseln. Die Monate März bis Juni waren fast Stillstand, aber nun gut im Nachhinein ist man immer schlauer. :whistle:

Der Wechsel schenkte mir viel Lebensqualität, sonst hätte ich nicht in Urlaub fahren können. :roll:
Die dadurch entstandene Reizüberflutung bekam ich mit geschickter Verteilung der Dosis über den Tag einigermaßen in den Griff.

Dennoch war ich total eingeschränkt und die Stimmung in der Familie alles andere als gut.
Meine grösste Sorge ist dann in Depressionen zu verfallen, weil da komme ich so schlecht wieder raus. :zombie:

Die Zwischenentzüge waren trotzdem heftig und manchmal wirkte Alprazolam auch paradox.

Es wurde Zeit auf Null zu gehen, wovor ich großen Respekt hatte und dank der hilfreichen Diskussion mit Forumsmitgliedern konnte ich mir eine eigene Meinung bilden. :group:

Gestern habe ich alte Forenbeiträge gelesen von 2 Forenmitgliedern, die (ich glaube sogar von einer höheren Dosis) erfolgreich abgesetzt haben. :sports:

Sie schrieben, dass es nicht den einen Weg zum Absetzen gibt. Sie setzen beide mit Diazepam ab, haben bzgl Geschwindigkeit aber sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht.

Beide waren sich einig, dass man auf seinen Bauch hören soll, aber auch mit Bedacht an die Reduktion gehen muss.

Das möchte ich bestätigen. Man kann nicht jemand anderem sagen, wie er vorzugehen hat.

Die Optionen können demjenigen aufgezeigt werden und dann muss er selber schauen, welches Benzo er verträgt und in welcher Geschwindigkeit es vernünftig abzusetzen ist.

Man kann auf das Ashton Manual verweisen, aber hier haben ja jetzt einige mit anderen Benzos abgesetzt unter anderem auch wie ich von kurzwirksamen wie Alprazolam und Lorazepam.
Auch von einem Z-Drug ist es direkt möglich.

Der Vorteil den ich dabei sehe ist, dass derjenige an dieses Medikament gewöhnt ist :wink:

Das sind so meine Gedanken dazu. :?
Aber bitte betrachtet es als meine persönliche Erfahrung und Meinung. Nichts davon ist allgemein gültig.

Es gibt ja auch Menschen, die höchst dankbar sind, wenn das Diazepam ihnen die Zwischenentzüge erspart.

Was ich noch an Symptomen habe hängt vorwiegend mit dem Kopf zusammen. Schwindel, Übelkeit, Kopfschmerzen, Druck hinter den Augen. Parästhesien im Gesicht. Kribbeln unter den Füßen und Händen. Manchmal Reflux.

Ich schlafe wenig, erschöpfe schnell und die Konzentration ist mies.
Fernsehen schauen und am Computer schreiben und lesen geht nur ganz maßvoll.
Ich könnte keinesfalls arbeiten gehen.
Die Reizüberflutung ist schwer auszuhalten. :evil: Im Auto mitfahren geht zur Zeit nicht.
Ich habe leider zugenommen, was dann mein nächstes Projekt ist. :frust:

Nachhilfe geben geht auch nicht, insofern bin ich weit von einem normalem Leben entfernt.
Ich leide aber auch nicht Stunde um Stunde schwere Qualen, was auch sehr gut ist.

Ich habe bestimmt Einiges vergessen zu erwähnen und möchte auf jeden Fall hier weiter schreiben und teilnehmen :hug: .
Zumal ich ja noch 3 PPs habe, um die ich mich kümmern muss.

Ich danke allen die mich unterstützt haben ganz herzlich. Ihr wart immer mit Rat zur Stelle und habt einem das Gefühl gegeben nicht alleine zu sein :group: .

Das wäre es zunächst von meiner Seite.

Ich sehe jetzt zu, dass ich meinen Alltagsanforderungen gerecht werde.

Allen wünsche ich symptomarme Stunden

Herzlichst
Sarah :pillowtalk:
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Re: Kaenguru70: Alprazolam abgesetzt, nun Diazepam ausschleichen, bitte um Begleitung

Beitrag von Kaenguru » Sonntag, 12.08.18, 21:27

Liebe Moderatoren,

Könnten wir bitte meinen Titel ändern?
Vielleicht "Geschafft - Alprazolam abgesetzt"
Ich habe keine gute Idee dazu.

Vielen Dank und schönen Abend
Sarah
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Re: Kaenguru70: Alprazolam abgesetzt, nun Diazepam ausschleichen, bitte um Begleitung

Beitrag von Kaenguru » Dienstag, 14.08.18, 17:42

Guten Abend,

Nun bin ich über eine Woche auf Null und heute war der erste Tag , an dem ich weniger Schwindel und Übelkeit hatte.
Ich bin im Bürgeramt gewesen einen Personalausweis beantragen, beim Psychologen und eine Runde im Feld mit dem Hund gegangen. Das ist mehr als unsere übliche Runde.
Natürlich werden auch wieder schlechtere Tage kommen.

Mein Therapeut erkärte mir heute, es wäre normal, dass ich nicht vor Freude überwältigt bin, weil ich ja noch mit Symptomen kämpfe.
Er bestätigte mich aber darin, dass ich stolz auf mich sein kann und fand 9 Monate für umgerechnet 5-6 mg Diazepam einen angebrachten Zeitraum.

(Es gibt auch vernünftige Ärzte :) )

Ich würde das jetzt gerne zum Anlass nehmen mit euch zu feiern🎉🎊🎉🎊.
:party2:

Hurra ich habe es geschafft :group: , mit eurer Unterstützung.
Mein Dank gilt dem Gründer Oliver, dem Forum, den Moderatoren und Beratern, und meinen Mitstreitern. 🤗

Ich hoffe ich kann denen Mut machen, die noch kämpfen. Es geht, man muss dran bleiben und auch leidensfähig sein.

Ich habe es geschafft und werde nun heilen. :party2: :party2:

Alles Gute
Sarah
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Re: Kaenguru70: Alprazolam abgesetzt, nun Diazepam ausschleichen, bitte um Begleitung

Beitrag von Sunny30 » Dienstag, 14.08.18, 17:56

Liebe Sarah,
das klingt gut und freut mich für dich :party2:

Glg Sunny
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Mai 2017 -
4,5 mg Clonazepam in Klinik bekommen nachdem unverträglichkeit auf verschiedene PPs.

November 2017 - Januar
0,8 mg gehalten - plötzlich gekippt- Wirkverlust- Toleranz.
Unruhige brennende Arme nachts, Mißempfindungen im Gesicht und Körper, Schmerzen, Angst und Unruhe,
Fremdheitsgefühl.

HIN UND HER- GROßER FEHLER

Seitdem körperlich sehr schlecht.

Clonazepam
02.07. 1,6mg - auf 4x am Tag verteilt

- Muskel und Körperschmerzen, Gesicht + Nackenschmerzen, Kopfschmerz, Fremdheitsgefühl, Krampfgefühl, Unruhe, Augenzittern, Angst + Panik,
Schluckbeschwerden, Magen-Darm, Haarausfall.
Elendes Körpergefühl und seltsame Empfindungen.

30.07. 1,4mg auf 4x am Tag verteilt

Symptome gleich,

leichte Besserung morgens, Schlaf schlecht und unruhig.

10.08. - 1,3mg auf 4x am Tag verteilt - wirkt nur noch kurz, manchmal paradox.




NEM
Magnesium 3x500
Vita B Komplex
3x1 Passionsblume 425mg

weg

Re: Kaenguru70: Alprazolam abgesetzt, nun Diazepam ausschleichen, bitte um Begleitung

Beitrag von weg » Dienstag, 14.08.18, 18:03

hi sarah -

ich feiere mit dir. :party2: :party2: :party2: :party2: :party2:

in der schweiz würde man das geflügelte wort: "freude herrscht" benutzen.

Im Sommer 1992 fliegt der Schweizer Astronaut Claude Nicollier erstmals ins All, und Bundesrat Adolf Ogi prägt ein geflügeltes Wort, das bis heute Bestand hat.

https://www.nzz.ch/schweiz/blick-zuruec ... ld.1307476

ich selber habe noch etwas mühe mit meinem null-freuen. bin halt in allem etwas behäbiger. aber ab und zu leuchtet schon ein fünkchen auf - vielleicht kann ich mich dann doch mal getrauen mich zu freuen.

du hast mal gefragt, ob du denn bei mir schreiben darfst? das ist für mich gar keine frage. ich freue mich darüber und bin auch um jede unterstützung froh.

herzlich
weg

Kaenguru
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Re: Kaenguru70: Alprazolam abgesetzt, nun Diazepam ausschleichen, bitte um Begleitung

Beitrag von Kaenguru » Dienstag, 14.08.18, 18:07

Liebe Lina,

Hast du meine PN bekommen?
Es ging unter anderem um eine Umbenennung des Thread.

VG
Sarah
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Re: Kaenguru70: Jetzt geht es aufwärts - Alprazolam abgesetzt

Beitrag von LinLina » Dienstag, 14.08.18, 18:27

Liebe Sarah :-)

ist erledigt :fly:

Liebe Grüße
Lina
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KaenguruKatharina
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Ich bin zur Zeit nicht im Forum aktiv. Bei Fragen und Bitten an das Team an padma, Ululu69 oder murmeline wenden.

Hinweis: Alle meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerte - meine eigenen, und die anderer Betroffener - und die wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

padma
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Re: Kaenguru70: Jetzt geht es aufwärts - Alprazolam abgesetzt

Beitrag von padma » Dienstag, 14.08.18, 22:32

liebe Sarah, :)

ich schaue ja nur selten in den Benzobereich rein, und habe gerade entdeckt, dass du mit Alprazolam auf 0 bist.

Ich freue mich sehr mit dir. :D
Herzlichen Glückwunsch :party2:

Dieser ausführliche Bericht von dir https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... 08#p264408
würde auch gut in die Rubrik "Erfahrungsberichte" passen. Was meinst du?

Ich wünsche dir sehr, dass deine Symptome sich bald bessern.

liebe Grüsse,
padma
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15.06.2019: 0,04 mg



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


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Re: Kaenguru70: Jetzt geht es aufwärts - Alprazolam abgesetzt

Beitrag von Kaenguru » Mittwoch, 15.08.18, 9:13

padma hat geschrieben:
Dienstag, 14.08.18, 22:32
liebe Sarah, :)

ich schaue ja nur selten in den Benzobereich rein, und habe gerade entdeckt, dass du mit Alprazolam auf 0 bist.

Ich freue mich sehr mit dir. :D
Herzlichen Glückwunsch :party2:

Dieser ausführliche Bericht von dir https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... 08#p264408
würde auch gut in die Rubrik "Erfahrungsberichte" passen. Was meinst du?

Ich wünsche dir sehr, dass deine Symptome sich bald bessern.

liebe Grüsse,
padma
Liebe Padma,

Der Bericht kann gerne eingestellt werden. Eigentlich wollte ich noch warten, was an Symptomen noch nachkommen könnte, aber deren Auftreten würde ja nichts an meinem 'erfolgreichen Absetzen' ändern.

Danke für deine Anteilnahme :hug: , die tut gut.

Lieben Gruß
Sarah
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Re: Kaenguru70: Jetzt geht es aufwärts - Alprazolam abgesetzt

Beitrag von Berlin-2013 » Mittwoch, 15.08.18, 9:18

Auch von mir einen Glückwunsch zum erfolgreichen Absetzen des Benzos und weiterhin viel Kraft für deine nächsten Schritte auf dem Weg zur Freiheit :party2: LG
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