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OLI_A: Citalopram abgesetzt-gut oder schlecht?

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OLI_A: Citalopram abgesetzt-gut oder schlecht?

Beitrag von OLI_A » Sonntag, 12.08.18, 17:50

Servus miteinander,

ich habe schon eine ganze Weile hier mitgelesen und habe bisher auch viele gute Antworten gefunden.
Vielleicht erstmal ein paar Worte zu meiner "Leidensgeschichte"
Ich hatte Anfang des Jahre sehr viel um die Ohren(Hausbau, Umzug, neuer Job, Schwangerschaft meiner Frau, Hochzeit) Ich hatte immer wie eine Art Druck im Kopf welchen ich aber nicht wirklich ernst nahm und ihn einfach auf den vielen Stress schob. Eines Tages fuhr ich dann mit meinem Auto und es überkam mich eine Panikattacke. Sowas hatte ich zuvor noch nie. Ich musste mich dann abholen lassen weil ich solche Benommenheitsgefühle hatte, dass ich einfach nicht mehr weiterfahren konnte. Daraufhin ging ich zu meinem Hausarzt und er verschrieb mir Citalopram 20mg. Er sagte mir dass es ein sehr gutes Medikament sei, welches mir helfen würde und es nicht abhängig macht. Mir wäre maximal eine Woche davon schlecht. Tolle Sache dachte ich mir- was soll schon passieren.
Naja was passiert muss ich ja nicht erzählen- das volle Programm eben. Für mich ist seitdem jede Autofahrt eine richtige Herausforderung. Selbst bei kurzen Strecken. Und ich liebte das Autofahren früher- je länger desto besser. vor ein paar Monaten habe ich beschlossen das Medikament auszuschleichen weil ich alle Baustellen in meinem Leben positiv abgeschlossen habe. ich habe direkt von 20mg auf 10mg reduziert und nach ca. 8 Wochen auf 5mg. Diese 5mg hab ich jetzt 10 Wochen eingenommen, was eigentlich recht gut funktioniert hat.
Klar es gab bessere Tage und schlechtere aber es war alles auszuhalten. Ich habe vor ca. 2 Wochen eine Bioanalyse mit einer Haarprobe machen lassen, die ergab dass ich keine Abhängigkeitsanzeichen habe. habe jetzt seit 5 tagen keine Tablette mehr genommen. Seit heute hab ich ein leichtes bis mittleres Benommenheitsgefühl.
Jetzt wollte ich euch fragen ob meine Entscheidung die richtige ist und es einfach so probieren soll von diesem Zeug wegzukommen. Habe auch noch eine Woche Urlaub in der ich mich schonen möchte. Ich wäre wirklich dankbar um eure Hilfe...
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Re: Citalopram abgesetzt-gut oder schlecht?

Beitrag von curious » Sonntag, 12.08.18, 18:43

Hallo OLI_A,

ich bin zwar erst neu hier, aber nach allem, was ich hier so gelesen habe, wird man dir wohl schreiben, dass deine Reduktion zu schnell war. Es werden 10 % alle 4 bis 6 Wochen empfohlen. Zudem ist es so, dass sich insbesondere Reduktionen im niedrigen Dosierungsbereich stärker auswirken, da die Rezeptorbelegung nicht in einer linearen Abhängigkeit zur Dosis steht. Stattdessen findet auch bei eher geringen Dosen eine Art Sättigung statt, sodass die Reduktion dieser geringen Dosis größere Anforderungen an die Anpassungsfähigkeit des Gehirns stellt.

Hier ist das für ein Neuroleptikum dargestellt, aber vermutlich auf Citalopram übertragbar:
https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... 93#p226086

Vielleicht haben die Erfahrenen bessere Ratschläge, aber ich würde evtl. auf die vorherige Dosis von 5 mg zurückgreifen, wenn es dir damit besser ging und dann nur langsam nach der Stabilisierung weiter reduzieren.

P. S.: hier sind allgemeine Infos zum Absetzen von Antidepressiva: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490

Viele Grüße
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Januar 2017 - Mai 2017 (zunächst geschlossener Bereich, dann offener Bereichr/teilstationär)

Reha:
August 2017 - September 2017 (6 Wochen)

ab Januar 2017: diverse Versuche mit anderen Antipsychotika, starke Nebenwirkungen: Unruhe, allergische Hautreaktion, extreme Müdigkeit (Abilify, Solian, Zyprexa, Risperdal)

Escitalopram
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Sertralin - erhoffte Wirkung: Antriebssteigerung, Stimmungsverbesserung
Juni/Juli 2017: schrittweise Erhöhung 25, 50, 75, 100 mg
August/September: Reduktion: 75 mg, 50 mg -> leichte Verschlechterung der Stimmung
September/Oktober: Erhöhung: 100 mg, 150 mg

Sertindol - erhoffte Wirkung: Rückfallprophylaxe, Bekämpfung der Negativsymptomatik

April/Mai 2017 schrittweise aufdosiert (4, 8, 12 mg)
Mai 2017: 16 mg

1.12.2017: 12 mg
15.1.2018: 8 mg
31.3.2018: 4 mg

4.4.2018: wegen Müdigkeit abwechselnd 8 mg und 4 mg
13.4.2018: 8 mg -> keine Veränderung
4.5.2018: 4 mg
6.7.2018: 4 mg jeden 2. Tag
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Re: Citalopram abgesetzt-gut oder schlecht?

Beitrag von OLI_A » Sonntag, 12.08.18, 19:01

Hallo curious,

erstmal vielen Dank für deine schnelle Antwort. Das mit dem langsamen Absetzten im unteren Bereich habe ich mir auch durchgelesen.
Ich habe ein wenig die Hoffnung, dass sich die Absetzerscheinungen vielleicht ein wenig zurückhalten, da ich das Medikament "nur" 4 Monate höher Dosiert eingenommen habe. Ich weiß nicht ob es einen Unterschied macht ob man Citalopram 4 Monate oder beispielsweise 2 Jahre einnimmt. Ist ein echter Teufelskreis, dass man nicht weiß ob und was auf einen zukommt..
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Re: Citalopram abgesetzt-gut oder schlecht?

Beitrag von Jamie » Sonntag, 12.08.18, 19:57

Hallo Oli :)

wie curious bereits andeutete, war der Schritt von 5mg auf Null zu groß.
Das ist der Bereich, wo SSRI wie Citalopram noch am potentesten sind.
Ich würde auf die 5mg zurück gehen, versuchen mich zu stabilisieren und dann noch mal langsam ausschleichen.
Ich habe vor ca. 2 Wochen eine Bioanalyse mit einer Haarprobe machen lassen, die ergab dass ich keine Abhängigkeitsanzeichen habe
Eine Bioanalyse einer Haarprobe kann diese Aussage nicht machen bzw. nicht in Bezug auf das Relevante beim AD absetzen.
Das Gehirn baut sich unter AD Einnahme um; es ist keine Frage wann der Wirkstoff raus ist oder ob er ins Haar eingelagert wird, sondern dass der Wirkstoff abgesetzt wird, das Gehirn /ZNS aber nicht mit den Rückbaumaßnahmen fertig ist, wenn man den Wirkstoff einfach weglässt.
Wenn du langsam, kleinschrittig und vorsichtig ausschleichst, bekommt das Gehirn signalisiert, dass es sich mitumbauen muss und das mildert Absetzsymptome und ist generell für den Körper verträglicher.
es überkam mich eine Panikattacke. Sowas hatte ich zuvor noch nie. Ich musste mich dann abholen lassen weil ich solche Benommenheitsgefühle hatte, dass ich einfach nicht mehr weiterfahren konnte. Daraufhin ging ich zu meinem Hausarzt und er verschrieb mir Citalopram 20mg. Er sagte mir dass es ein sehr gutes Medikament sei, welches mir helfen würde und es nicht abhängig macht.
Dein Hausarzt hat dich nicht gut beraten.
Eine Panikattacke (PA) ist ohne Zweifel furchteinflößend und negativ beeindruckend, aber kein Grund ein AD zu verschreiben, erst recht nicht wegen einer einmaligen PA.
PA sind oft Stress-induziert und durch Rücksichtnahme und Senkung des Stresspegels kommen sie oft auch nicht wieder; man muss sie nicht sofort mit Medikamenten behandeln und wenn, dann wäre das Mittel der Wahl ein Benzodiazepin / Beruhigungsmittel gewesen.
Der Arzt hätte bitten können die Beruhigungsmittel-Packung für dich zu verwahren und dir zwei auszuhändigen für den Fall, dass noch mal eine PA kommt. Den meisten reicht schon das Gefühl zu wissen, sie haben was Hilfreiches in der Tasche. Meist kommt die PA auch nicht wieder, ist oft ein singuläres Ereignis.
Nun ja, passiert ist passiert.
Aber vielleicht hilft diese Info anderen weiter :)

Grüße und willkommen im Forum :)
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Re: Citalopram abgesetzt-gut oder schlecht?

Beitrag von OLI_A » Sonntag, 12.08.18, 22:05

Hallo Jamie,
Danke für deine ausführliche Antwort. Ist ja wirklich interessant mit der Haaranalyse. Man klammert sich ja wirklich an jeden Strohhalm den man hingestreckt bekommt.
Ich werde jetzt wieder Citalopram nehmen. Werde es allerdings mit 2,5mg versuchen weil ich mit 5mg die letzten 10 Wochen sehr gut zurechtkam.
Das mein Hausarzt mich schlecht beraten hat ist eigentlich untertrieben. Ich finde es eigentlich wahnsinnig, dass Hausärzte solche Medikamente verschreiben dürfen. Das ist ja schon fast fahrlässig.
Ich werde es mit der Wasserlösmethode machen. Habe vorhin schon einen Versuch gestartet und die lösen sich ganz gut auf.
Ihr dürft mir gerne noch schreiben was ihr von meinem Lösungsansatz haltet.
Vielen Dank schonmal.
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Re: Citalopram abgesetzt-gut oder schlecht?

Beitrag von suisse » Montag, 13.08.18, 7:51

Hallo Oli,

ich finde es sehr erschreckend dass du wegen einer PA gleich Antidepressiva erhalten hast... aber das ist ein anderes Thema ;)

Ich würde definitiv wieder einsteigen, da es von 5mg auf 0mg ein sehr großer Schritt ist (auch wenn du es nur recht kurz genommen hast, ist der Umbau des ZNS bereits nach 4 Wochen gegeben).
Du kannst es erstmal mit 2,5mg probieren... vielleicht brauchst du nicht mehr. Ansonsten musst du hoch dosieren. Wenn das ZNS erstmal irritiert ist, dann wird es schwerer mit dem Ausschleichen.

Ich drücke die Daumen dass du alles gut verkraftest und das AD ohne Probleme ausschleichen kannst!

LG Anna
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Re: Citalopram abgesetzt-gut oder schlecht?

Beitrag von OLI_A » Sonntag, 19.08.18, 13:06

Hallo,
sorry für die verspätete Antwort..
habe mich jetzt seit Anfang der Woche auf 2,5 eindosiert und mir geht es eigentlich sehr gut.
hin und wieder habe ich ein sehr leichtes Benommenheitsgefühl im Kopf was aber eigentlich nicht der Rede wert ist und auch bald wieder verschwunden ist. Morgen beginnt für mich wieder der Arbeitsalltag. Ich hoffe dann bleibt es auch noch so.
Ich werde aufjedenfall berichten. Danke für eure Hilfe
LG
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Re: Citalopram abgesetzt-gut oder schlecht?

Beitrag von OLI_A » Sonntag, 28.10.18, 13:41

Servus miteinander,
Wollte mal wieder berichten. Bin jetzt seit 3 Wochen auf 0mg runter. Bis jetzt ist eigentlich alles gut. Hin und wieder habe ich in der Früh ein leichtes benommenheitsgefühl dass aber aushaltbar ist. Kann mir jemand sagen wie lange sich diese absetz Symptome noch halten können? Zumindest ungefähr? LG
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Re: Citalopram abgesetzt-gut oder schlecht?

Beitrag von Murmeline » Sonntag, 28.10.18, 14:18

Hallo!

Nein, dass kann man nicht sagen, es ist sehr individuell. Klingt, als könnte man dieser Benommenheit zurecht kommen? Ich wünsche dir, dass es dabei bleibt und sich diese dann verabschiedet.

Grüße, Murmeline
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Re: Citalopram abgesetzt-gut oder schlecht?

Beitrag von OLI_A » Sonntag, 28.10.18, 18:22

Wäre ja auch zu schön gewesen.. ja es ist aushaltbar. Ich versuche halt nicht zu sehr darauf einzugehen und mich einfach abzulenken. Was wirklich sehr gut hilft ist Sport. Und einfach Gesellschaft.. gibt es keinen Zeitpunkt ab dem man sagen kann dass man weg von dem Zeug ist? Irgendwann muss es ja aus dem Körper raus sein.
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Re: Citalopram abgesetzt-gut oder schlecht?

Beitrag von Guglhupf » Sonntag, 28.10.18, 19:50

Hallo :)

du merkst es nur insofern, als dass du keine auffälligen Symptome mehr hast. Du bist auf einem Recht guten Weg, sei geduldig und warte ab. Ich schleiche auch Escitalopram aus, leider habe ich es - aus den gleichen Gründen wie du - schon seit 2007 genommen. Da dauert das Ausschleichen wesentlich länger. Mir hat der Arzt sogar gesagt ich könne es einfach weglassen. Das hat so massive Symptome verursacht, dass ich in der Notaufnahme gelandet bin. Dann hat er mir erklärt, dass das meine e Grunderkrankung sei und ich wohl ein Leben lang das Medikament nehmen müsste. Ich hab leider erst letztes Jahr in das Forum gefunden.

Schön, dass du schon 0 bist. Mach dir keinen Stress wie lange du noch Symptome merkst, irgendwann wird dein Körper komplett ohne können, nur wann genau das sein wird, kann leider niemand sagen.

Liebe Grüße
Anna
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Re: Citalopram abgesetzt-gut oder schlecht?

Beitrag von OLI_A » Sonntag, 28.10.18, 20:25

Hallo Anna, oh man wenn ich sowas schon wieder höre mit so einfach weglassen.. es ist eigentlich erschreckend was die Ärzte für ein Halbwissen haben was diese Medikamente betrifft. Aber das schaffen wir schon, dass wir von diesem Zeug los kommen. Wäre ja gelacht;) lg Oli
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Re: Citalopram abgesetzt-gut oder schlecht?

Beitrag von Towanda1 » Sonntag, 28.10.18, 20:41

Hallo OLI_A,

Deiner Beschreibung nach bist Du dann doch von 2,5 mg auf null gegangen? Wenn ja, war das sehr schnell, viel schneller als wir es hier empfehlen. Unsere Empfehlung ist alle 4-6 Wochen 10 % der letzten Dosis. Behalte Deine Symptome gut im Auge, wenn es schlimmer wird, vielleicht nochmal ein wenig (0,5 mg?) eindosieren.

Alles Gute!

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13.12.18 - 7,50 mg Mirtazapin

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1 x wöchentlich Ciprofloxacin C30 5 Globuli
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
1 x tgl. Thyreoidea comp. 5 Globuli


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Re: Citalopram abgesetzt-gut oder schlecht?

Beitrag von OLI_A » Freitag, 02.11.18, 23:41

Hallo,
Sorry für die späte Antwort.
Ja das ist richtig dass ich von 2,5 direkt auf 0 bin. Bisher geht es mir noch sehr gut. Meistens hab ich in der Früh ein ganz minimales Benommenheitsgefühl aber das ist sehr gut aushaltbar und meist nach einer Stunde komplett verschwunden. Ich nehme jetzt noch dystologes als Unterstützung. Ist rein pflanzlich und beruhigend. Bin jetzt ab Montag 4 Wochen auf 0 mg. Wird schon klappen hoffe ich.
LG Oli
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Re: Citalopram abgesetzt-gut oder schlecht?

Beitrag von Jamie » Samstag, 03.11.18, 8:08

Hallo OLI, :)

weiterhin alles Gute, das klingt doch positiv - und danke, dass du gelegentlich Updates gibst. :)

Es ist wirklich wichtig für uns auch die Geschichten auf und nach Null zu lesen und wie es weiterging.
Für Viele sind wir im Forum nur die "Feuerwehr", aber auch die Feuerwehr freut sich, wenn sie am Ende noch mal mitgeteilt wird, wie ein Fall ausgegangen ist und ob das "Brandopfer" sich ein "neues Leben" aufbauen konnte :roll: .

Wenn möglich, so meine Bitte, lege doch noch eine Signatur an, sodass wir mit- und nachverfolgen können, wie du letztlich abgesetzt hast.
Das interessiert alle brennend, die auch wie du Citalopram (oder andere Mittel) absetzen und nach Erfolgsgeschichten suchen. Danke :)

Viele Grüße
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Re: OLI_A: Citalopram abgesetzt-gut oder schlecht?

Beitrag von OLI_A » Samstag, 03.11.18, 10:44

Hallo Janie,
Gar kein Problem- mach ich gerne. Werde heute Abend meine Signatur erstellen. Gestern bin ich seit langem mal wieder Autobahn gefahren. Das war noch nicht so gut. Hab gemerkt wie es mir heiß wurde und sich wieder ein leichtes Benommenheitsgefühl eingestellt hat. Unmittelbar nach der Fahrt war alles wieder weg. Könnte daran gelegen haben dass es noch zu viele Eindrücke für das Gehirn haben weil man sich ja wesentlich mehr konzentrieren muss. Oder weil es alles beim Autofahren begonnen hat. Ich werde jetzt aufjedenfall mal abwarten was passiert im Laufe der nächsten Wochen und wenn das dann wirklich noch das einzige Problem ist, werd ich gezielt was dagegen tun. Lg Oli
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Re: OLI_A: Citalopram abgesetzt-gut oder schlecht?

Beitrag von OLI_A » Samstag, 10.11.18, 9:04

Hallo zusammen,
Wollte mal ein kleines Update schreiben. Muss sagen dass es mir immer besser geht. Die Benommenheitsgefühle werden auch langsam weniger. Was ich eigentlich sagen wollt ist, dass ich auf ein Medikament von weleda gestoßen bin. Neurodoron heißt es. Soll jetzt keine Produktwerbung sein aber mir hilft es sehr beim absetzen. Bin echt begeistert davon. Ich bin wesentlich ruhiger und besser drauf. Ist generell gegen Ängste, Panik, innere Unruhe etc. Vielleicht hilft es ja auch dem ein oder anderen. Das Gute ist, dass es Homöopathisch ist. Liebe Grüße
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Re: OLI_A: Citalopram abgesetzt-gut oder schlecht?

Beitrag von feenarm » Samstag, 10.11.18, 9:22

Moin Oli.

schön das du dich meldest.
für mich sind posetive Geschichten wichtig. Es macht mir mut weiter zu machen.

lg Fee
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11.11.2017 19mg Citralopram
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Re: OLI_A: Citalopram abgesetzt-gut oder schlecht?

Beitrag von OLI_A » Samstag, 10.11.18, 9:36

Hi Fee,
Es freut mich, dass ich dir ein bisschen Mut machen kann:)
Einfach nicht aufgeben. Das bekommen wir schon hin..
LG
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