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Huhu90: Beim Absetzen von Doxepin ist der Sehnerv entzündet

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padma
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Re: Huhu90: Beim Absetzten von Doxepin ist der Sehnerv entzündet

Beitrag von padma » Dienstag, 13.11.18, 17:19

hallo Huhu, :)

du kannst bei Doxepin die Wasserlösemethode anwenden. Teste mal aus, wie gut sich deine Tabletten in Wasser lösen.

Wenn du es mit Tabletten zusammenfriemeln willst, benötigst du eine Feinwaage.

Infos und weitere links findest du hier https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... 53#p257753

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

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Huhu90
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Re: Huhu90: Beim Absetzten von Doxepin ist der Sehnerv entzündet

Beitrag von Huhu90 » Dienstag, 13.11.18, 17:37

padma hat geschrieben:
Dienstag, 13.11.18, 17:19
hallo Huhu, :)

du kannst bei Doxepin die Wasserlösemethode anwenden. Teste mal aus, wie gut sich deine Tabletten in Wasser lösen.

Wenn du es mit Tabletten zusammenfriemeln willst, benötigst du eine Feinwaage.

Infos und weitere links findest du hier https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... 53#p257753

liebe Grüsse,
padma
Hallo Padma, :wink:

das schaue ich mir mal an vielen Dank!
Es ist momentan schon eine fummelei die 10 mg zu teilen weil immer eine Hälfte grösser ist wie die andere und in Wasser wäre das viel einfacher. :x

Liebe Grüße
Marina
Seit 08.04.2009 (mit 19 Jahren)- angefangen mit 25 mg Doxepin jeden Abend vor dem schlafen gehen, aufgrund schwerer Depression mit Angst und Panikattacken ( angefangen hat alles mit Schlafstörungen und ständigen negativen Gedanken und grübeln, zum Schluss ging gar nichts mehr, nichts mehr! Ich hab nur noch im Bett gelegen und hab gehofft das der Tag irgendwie umgeht. Ich konnte nichts mehr weder trinken, essen geschweige denn duschen oder Autofahren, nicht aus dem Haus gehen oder mit Menschen reden und tagelang nicht geschlafen, alles hat sich gedreht und ständig Herzrasen. Bis endlich nach 3 Monaten ich die Tabletten bekommen habe. Denn zum Schluss drehten meine Gedanken nur noch um selbstmord, ich bin morgens mit aufgestanden und abends mit eingeschlafen. Man kann sagen das Doxepin hat mir damals wahrscheinlich das Leben gerettet )
Anfang Mai 2009 - hochgegangen auf 37,5 mg da keine Besserung stattfand, immer noch extreme Angst und Panikatacken mit Schlafstörungen.
Ende Mai 2009 - auf 50 mg dosiert, aber davon bekam ich Atemnot.
Anfang Juni auf 37,5 mg runter dosiert und gehalten über 8 Jahre, alle Symptome verschwanden und man hat mit den ,,Pillen“ jeden Abend gelebt.
Juni 2017 - da keine Symptome mehr vorhanden waren und ich endlich ohne Tabletten leben wollte habe ich im Juni 2017 mit einer Neurologin auf 25 mg reduziert.
Februar 2018 - auf 20 mg reduziert alles noch ok, außer vermehrt Angst und Panik und Suizidgedanken, mit denen ich sehr gut umgehen konnte da ich nebenbei von einer Psychologin betreut werde, abends öfters Herzrasen und Unruhe, schlechter geschlafen.
März 2018 - reduziert auf 17,5 mg weiterhin Symptome wie Angst und Panik und leichte Sehstörung in Form von Flackern und blitzen und visuel Snow. Extreme Augenschmerzen bei Augenbewegung. Eine Glaskörpertrübung durch den Augenarzt festgestellt Sehnerv i.o.
11.Mai 2018 - noch 17,5 mg genommen und beim Augenarzt gewesen dort war der Sehnerv noch i.o Flackern und Blitzen schlimmer geworden extreme Lichtempfindlichkeit, also ohne Sonnenbrille und Augentropfen geht gar nichts, Angst und Panikattacken sind zurück gegangen, abends dann auf 15 mg reduziert
15.Mai 2018 - erneute Kontrolle beim Augenarzt, der Sehnerv ist beidseitig angeschwollen, nur 4 Tage später nach dem absetzten von 17,5 auf 15 mg. Immer noch extreme Lichtempfindlichkeit, ab und zu Doppelbilder bei hellen Wänden und hellen Gegenständen aber nicht immer, tanzenden Punkten am Himmel und weißen Wänden. Manchmal muss ich alles im Haus abdunkeln weil es mir sonst zu hell ist. Das Gefühl alles mehr wahrzunehmen, als wenn der Kopf das erstmal verarbeiten muss weil die Farben so intensiv sind, ich bin wacher und aufgeweckter und das Gefühl mehr da zu sein als noch mit 37,5 mg.
14.11.18 - von 15 mg auf 12,5 mg reduziert hat sich nichts verändert.
04.12.18 - Sehnervenschwellung zurück gegangen keine Staaungspapille mehr vorhanden.
28.02.19 - Sehstörungen haben sich nicht verändert, es wurde am 04.02.19 beim Augenarzt eine Durchblutungsstörung der Netzhaut und das Sicca Syndrom (Benetzungsstörung der Augen) festgestellt. Extrem belastend sind die Stimmungsschwankungen ( extrem glücklich bis zu extrem schlecht gelaunt aggressiv, genervt, will meine Ruhe vor allem und jedem haben)
11.06.19 - auf 10 mg reduziert (Stimmungsschwankungen, ständiges grübeln, Angstzustände, verschwommen sehen, trockene schmerzende Augen, Druck im Kopf, Gefühlsausbrüche)

Jamie
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Re: Huhu90: Beim Absetzten von Doxepin ist der Sehnerv entzündet

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 14.11.18, 8:38

Hallo huhu :)

Bitte nicht pi mal Daumen weitermachen, wenn du siehst, das die Tablettenhälften nicht gleich groß sind.
Viele denken, das sei nicht so schlimm, aber das ZNS ist bei Psychopharmaka-Dosierungen wirklich extrem schnäubisch und braucht wirklich sehr genaue und gleichmäßige Dosierungen.

Eine Feinwaage kann Abhilfe schaffen bzw. Auflösen und Doxepin gibt es auch in Tropfenform (zB Neuraxpharm), aber eine Umstellung auf Tropfen ist immer ein gewisses Risiko, weil die Hilfsstoffe sehr anders sind im Vergleich zu Tabletten und Tropfen auch schneller anfluten und wirken.

Viele Grüße
Jamie
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Huhu90
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Re: Huhu90: Beim Absetzten von Doxepin ist der Sehnerv entzündet

Beitrag von Huhu90 » Mittwoch, 14.11.18, 10:08

Jamie hat geschrieben:
Mittwoch, 14.11.18, 8:38
Hallo huhu :)

Bitte nicht pi mal Daumen weitermachen, wenn du siehst, das die Tablettenhälften nicht gleich groß sind.
Viele denken, das sei nicht so schlimm, aber das ZNS ist bei Psychopharmaka-Dosierungen wirklich extrem schnäubisch und braucht wirklich sehr genaue und gleichmäßige Dosierungen.

Eine Feinwaage kann Abhilfe schaffen bzw. Auflösen und Doxepin gibt es auch in Tropfenform (zB Neuraxpharm), aber eine Umstellung auf Tropfen ist immer ein gewisses Risiko, weil die Hilfsstoffe sehr anders sind im Vergleich zu Tabletten und Tropfen auch schneller anfluten und wirken.

Viele Grüße
Jamie

Hallo Jamie,

vielen Dank für deine Nachricht!
Von der Feinwaage habe ich vorher noch nie etwas gehört aber die werde ich mir definitiv holen. Ich musste schon so viele Tabletten wegwerfen, da sie einfach nicht gleich geteilt wurden. Aber ich achte schon sehr genau drauf das sie immer gleich halbiert werden, die 10 mg Doxepin Tabletten sind so klein das das manchmal echt Schwierig ist :? Ich hatte Anfang des Jahres schon mal auf neuraxpharm Tropfen umgestellt was mir überhaupt nicht bekommen ist, ich hatte 2 Wochen extreme Dauer Kopfschmerzen und Magenschmerzen zum Schluss am ganzen Körper Hautausschlag bis dann bin ich wieder auf neuraxpharm Tabletten umgestiegen davon bekam ich wieder Ausschlag und aktuell bin ich bei 1A Pharma die Vertrage ich gut als Tabletten Form. Ich schaue mal ob es die zum lösen noch von einer anderen Firma gibt obwohl ich denke das die Tropfen wohl allgemein schnell wirken im Gehirn und ich vielleicht wieder Kopfschmerzen bekomme. :cry:

Liebe Grüße
Marina
Seit 08.04.2009 (mit 19 Jahren)- angefangen mit 25 mg Doxepin jeden Abend vor dem schlafen gehen, aufgrund schwerer Depression mit Angst und Panikattacken ( angefangen hat alles mit Schlafstörungen und ständigen negativen Gedanken und grübeln, zum Schluss ging gar nichts mehr, nichts mehr! Ich hab nur noch im Bett gelegen und hab gehofft das der Tag irgendwie umgeht. Ich konnte nichts mehr weder trinken, essen geschweige denn duschen oder Autofahren, nicht aus dem Haus gehen oder mit Menschen reden und tagelang nicht geschlafen, alles hat sich gedreht und ständig Herzrasen. Bis endlich nach 3 Monaten ich die Tabletten bekommen habe. Denn zum Schluss drehten meine Gedanken nur noch um selbstmord, ich bin morgens mit aufgestanden und abends mit eingeschlafen. Man kann sagen das Doxepin hat mir damals wahrscheinlich das Leben gerettet )
Anfang Mai 2009 - hochgegangen auf 37,5 mg da keine Besserung stattfand, immer noch extreme Angst und Panikatacken mit Schlafstörungen.
Ende Mai 2009 - auf 50 mg dosiert, aber davon bekam ich Atemnot.
Anfang Juni auf 37,5 mg runter dosiert und gehalten über 8 Jahre, alle Symptome verschwanden und man hat mit den ,,Pillen“ jeden Abend gelebt.
Juni 2017 - da keine Symptome mehr vorhanden waren und ich endlich ohne Tabletten leben wollte habe ich im Juni 2017 mit einer Neurologin auf 25 mg reduziert.
Februar 2018 - auf 20 mg reduziert alles noch ok, außer vermehrt Angst und Panik und Suizidgedanken, mit denen ich sehr gut umgehen konnte da ich nebenbei von einer Psychologin betreut werde, abends öfters Herzrasen und Unruhe, schlechter geschlafen.
März 2018 - reduziert auf 17,5 mg weiterhin Symptome wie Angst und Panik und leichte Sehstörung in Form von Flackern und blitzen und visuel Snow. Extreme Augenschmerzen bei Augenbewegung. Eine Glaskörpertrübung durch den Augenarzt festgestellt Sehnerv i.o.
11.Mai 2018 - noch 17,5 mg genommen und beim Augenarzt gewesen dort war der Sehnerv noch i.o Flackern und Blitzen schlimmer geworden extreme Lichtempfindlichkeit, also ohne Sonnenbrille und Augentropfen geht gar nichts, Angst und Panikattacken sind zurück gegangen, abends dann auf 15 mg reduziert
15.Mai 2018 - erneute Kontrolle beim Augenarzt, der Sehnerv ist beidseitig angeschwollen, nur 4 Tage später nach dem absetzten von 17,5 auf 15 mg. Immer noch extreme Lichtempfindlichkeit, ab und zu Doppelbilder bei hellen Wänden und hellen Gegenständen aber nicht immer, tanzenden Punkten am Himmel und weißen Wänden. Manchmal muss ich alles im Haus abdunkeln weil es mir sonst zu hell ist. Das Gefühl alles mehr wahrzunehmen, als wenn der Kopf das erstmal verarbeiten muss weil die Farben so intensiv sind, ich bin wacher und aufgeweckter und das Gefühl mehr da zu sein als noch mit 37,5 mg.
14.11.18 - von 15 mg auf 12,5 mg reduziert hat sich nichts verändert.
04.12.18 - Sehnervenschwellung zurück gegangen keine Staaungspapille mehr vorhanden.
28.02.19 - Sehstörungen haben sich nicht verändert, es wurde am 04.02.19 beim Augenarzt eine Durchblutungsstörung der Netzhaut und das Sicca Syndrom (Benetzungsstörung der Augen) festgestellt. Extrem belastend sind die Stimmungsschwankungen ( extrem glücklich bis zu extrem schlecht gelaunt aggressiv, genervt, will meine Ruhe vor allem und jedem haben)
11.06.19 - auf 10 mg reduziert (Stimmungsschwankungen, ständiges grübeln, Angstzustände, verschwommen sehen, trockene schmerzende Augen, Druck im Kopf, Gefühlsausbrüche)

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Re: Huhu90: Beim Absetzten von Doxepin ist der Sehnerv entzündet

Beitrag von Towanda » Mittwoch, 14.11.18, 10:24

Huhu90 hat geschrieben:
Mittwoch, 14.11.18, 10:08
Ich musste schon so viele Tabletten wegwerfen, da sie einfach nicht gleich geteilt wurden. Aber ich achte schon sehr genau drauf das sie immer gleich halbiert werden, die 10 mg Doxepin Tabletten sind so klein das das manchmal echt Schwierig ist
Hallo Marina,

Du wirst sehen, wenn Du mit einer Feinwaage nachwiegst, daß selbst wenn die Hälften gleich aussehen, sie doch im Gewicht unterschiedlich sein können. Die Wasserlösmethode ist da doch die genaueste, die wir derzeit zur Verfügung haben, grade dann in den unteren Dosierungen. Das bekommt man selbst mit der Feinwaage nicht mehr genau hin.

LG Towanda
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31.07.19 - 2,70 mg Mirtazapin
28.08.19 - 2,30 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli - im August 2019 beendet
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.

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Re: Huhu90: Beim Absetzten von Doxepin ist der Sehnerv entzündet

Beitrag von Huhu90 » Mittwoch, 14.11.18, 10:46

Towanda1 hat geschrieben:
Mittwoch, 14.11.18, 10:24
Huhu90 hat geschrieben:
Mittwoch, 14.11.18, 10:08
Ich musste schon so viele Tabletten wegwerfen, da sie einfach nicht gleich geteilt wurden. Aber ich achte schon sehr genau drauf das sie immer gleich halbiert werden, die 10 mg Doxepin Tabletten sind so klein das das manchmal echt Schwierig ist
Hallo Marina,

Du wirst sehen, wenn Du mit einer Feinwaage nachwiegst, daß selbst wenn die Hälften gleich aussehen, sie doch im Gewicht unterschiedlich sein können. Die Wasserlösmethode ist da doch die genaueste, die wir derzeit zur Verfügung haben, grade dann in den unteren Dosierungen. Das bekommt man selbst mit der Feinwaage nicht mehr genau hin.

LG Towanda

Hallo Towanda,

Lieben dank für deine Nachricht!
Daran habe ich nie richtig drauf geachtet oder dran gedacht das sie doch unterschiedliche mg enthalten könnten, vielleicht hat das auch was mit den Sehnerven zutun wenn jeden Abend eine andere mg eingenommen wird selbst wenn sie gleich aussehen :shock: bekommt man so eine Feinwage wohl in der Apotheke? Ich hatte mir mal einen zerteiler dort gekauft für die 10 mg... weiß aber nicht ob sie sowas auch da haben. Wie du geschrieben hast ist dann die Wasserlösemethode am besten!

Lg
Marina
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Anfang Mai 2009 - hochgegangen auf 37,5 mg da keine Besserung stattfand, immer noch extreme Angst und Panikatacken mit Schlafstörungen.
Ende Mai 2009 - auf 50 mg dosiert, aber davon bekam ich Atemnot.
Anfang Juni auf 37,5 mg runter dosiert und gehalten über 8 Jahre, alle Symptome verschwanden und man hat mit den ,,Pillen“ jeden Abend gelebt.
Juni 2017 - da keine Symptome mehr vorhanden waren und ich endlich ohne Tabletten leben wollte habe ich im Juni 2017 mit einer Neurologin auf 25 mg reduziert.
Februar 2018 - auf 20 mg reduziert alles noch ok, außer vermehrt Angst und Panik und Suizidgedanken, mit denen ich sehr gut umgehen konnte da ich nebenbei von einer Psychologin betreut werde, abends öfters Herzrasen und Unruhe, schlechter geschlafen.
März 2018 - reduziert auf 17,5 mg weiterhin Symptome wie Angst und Panik und leichte Sehstörung in Form von Flackern und blitzen und visuel Snow. Extreme Augenschmerzen bei Augenbewegung. Eine Glaskörpertrübung durch den Augenarzt festgestellt Sehnerv i.o.
11.Mai 2018 - noch 17,5 mg genommen und beim Augenarzt gewesen dort war der Sehnerv noch i.o Flackern und Blitzen schlimmer geworden extreme Lichtempfindlichkeit, also ohne Sonnenbrille und Augentropfen geht gar nichts, Angst und Panikattacken sind zurück gegangen, abends dann auf 15 mg reduziert
15.Mai 2018 - erneute Kontrolle beim Augenarzt, der Sehnerv ist beidseitig angeschwollen, nur 4 Tage später nach dem absetzten von 17,5 auf 15 mg. Immer noch extreme Lichtempfindlichkeit, ab und zu Doppelbilder bei hellen Wänden und hellen Gegenständen aber nicht immer, tanzenden Punkten am Himmel und weißen Wänden. Manchmal muss ich alles im Haus abdunkeln weil es mir sonst zu hell ist. Das Gefühl alles mehr wahrzunehmen, als wenn der Kopf das erstmal verarbeiten muss weil die Farben so intensiv sind, ich bin wacher und aufgeweckter und das Gefühl mehr da zu sein als noch mit 37,5 mg.
14.11.18 - von 15 mg auf 12,5 mg reduziert hat sich nichts verändert.
04.12.18 - Sehnervenschwellung zurück gegangen keine Staaungspapille mehr vorhanden.
28.02.19 - Sehstörungen haben sich nicht verändert, es wurde am 04.02.19 beim Augenarzt eine Durchblutungsstörung der Netzhaut und das Sicca Syndrom (Benetzungsstörung der Augen) festgestellt. Extrem belastend sind die Stimmungsschwankungen ( extrem glücklich bis zu extrem schlecht gelaunt aggressiv, genervt, will meine Ruhe vor allem und jedem haben)
11.06.19 - auf 10 mg reduziert (Stimmungsschwankungen, ständiges grübeln, Angstzustände, verschwommen sehen, trockene schmerzende Augen, Druck im Kopf, Gefühlsausbrüche)

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Re: Huhu90: Beim Absetzten von Doxepin ist der Sehnerv entzündet

Beitrag von Towanda » Mittwoch, 14.11.18, 11:10

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28.08.19 - 2,30 mg Mirtazapin

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Huhu90
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Re: Huhu90: Beim Absetzten von Doxepin ist der Sehnerv entzündet

Beitrag von Huhu90 » Mittwoch, 14.11.18, 11:18

Towanda1 hat geschrieben:
Mittwoch, 14.11.18, 11:10
Hallo Marina,

schau mal hier: https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... ge#p100125

Ich habe diese hier: https://www.ebay.de/itm/Taschenwaage-50 ... rk:13:pf:0

Diese haben auch einige hier im Forum: https://www.ebay.de/itm/20g-0-001g-Mini ... rk:21:pf:0

LG Towanda

Hallo Towanda,

das ist sehr lieb vielen Dank!
Dann werde ich mir auch mal Waage zulegen dann ist das ganze doch viel genauer. Schaue mich mal in dem Forum um wie das ganze berechnet wird.

Lieben dank! Viele Grüße
Marina
Seit 08.04.2009 (mit 19 Jahren)- angefangen mit 25 mg Doxepin jeden Abend vor dem schlafen gehen, aufgrund schwerer Depression mit Angst und Panikattacken ( angefangen hat alles mit Schlafstörungen und ständigen negativen Gedanken und grübeln, zum Schluss ging gar nichts mehr, nichts mehr! Ich hab nur noch im Bett gelegen und hab gehofft das der Tag irgendwie umgeht. Ich konnte nichts mehr weder trinken, essen geschweige denn duschen oder Autofahren, nicht aus dem Haus gehen oder mit Menschen reden und tagelang nicht geschlafen, alles hat sich gedreht und ständig Herzrasen. Bis endlich nach 3 Monaten ich die Tabletten bekommen habe. Denn zum Schluss drehten meine Gedanken nur noch um selbstmord, ich bin morgens mit aufgestanden und abends mit eingeschlafen. Man kann sagen das Doxepin hat mir damals wahrscheinlich das Leben gerettet )
Anfang Mai 2009 - hochgegangen auf 37,5 mg da keine Besserung stattfand, immer noch extreme Angst und Panikatacken mit Schlafstörungen.
Ende Mai 2009 - auf 50 mg dosiert, aber davon bekam ich Atemnot.
Anfang Juni auf 37,5 mg runter dosiert und gehalten über 8 Jahre, alle Symptome verschwanden und man hat mit den ,,Pillen“ jeden Abend gelebt.
Juni 2017 - da keine Symptome mehr vorhanden waren und ich endlich ohne Tabletten leben wollte habe ich im Juni 2017 mit einer Neurologin auf 25 mg reduziert.
Februar 2018 - auf 20 mg reduziert alles noch ok, außer vermehrt Angst und Panik und Suizidgedanken, mit denen ich sehr gut umgehen konnte da ich nebenbei von einer Psychologin betreut werde, abends öfters Herzrasen und Unruhe, schlechter geschlafen.
März 2018 - reduziert auf 17,5 mg weiterhin Symptome wie Angst und Panik und leichte Sehstörung in Form von Flackern und blitzen und visuel Snow. Extreme Augenschmerzen bei Augenbewegung. Eine Glaskörpertrübung durch den Augenarzt festgestellt Sehnerv i.o.
11.Mai 2018 - noch 17,5 mg genommen und beim Augenarzt gewesen dort war der Sehnerv noch i.o Flackern und Blitzen schlimmer geworden extreme Lichtempfindlichkeit, also ohne Sonnenbrille und Augentropfen geht gar nichts, Angst und Panikattacken sind zurück gegangen, abends dann auf 15 mg reduziert
15.Mai 2018 - erneute Kontrolle beim Augenarzt, der Sehnerv ist beidseitig angeschwollen, nur 4 Tage später nach dem absetzten von 17,5 auf 15 mg. Immer noch extreme Lichtempfindlichkeit, ab und zu Doppelbilder bei hellen Wänden und hellen Gegenständen aber nicht immer, tanzenden Punkten am Himmel und weißen Wänden. Manchmal muss ich alles im Haus abdunkeln weil es mir sonst zu hell ist. Das Gefühl alles mehr wahrzunehmen, als wenn der Kopf das erstmal verarbeiten muss weil die Farben so intensiv sind, ich bin wacher und aufgeweckter und das Gefühl mehr da zu sein als noch mit 37,5 mg.
14.11.18 - von 15 mg auf 12,5 mg reduziert hat sich nichts verändert.
04.12.18 - Sehnervenschwellung zurück gegangen keine Staaungspapille mehr vorhanden.
28.02.19 - Sehstörungen haben sich nicht verändert, es wurde am 04.02.19 beim Augenarzt eine Durchblutungsstörung der Netzhaut und das Sicca Syndrom (Benetzungsstörung der Augen) festgestellt. Extrem belastend sind die Stimmungsschwankungen ( extrem glücklich bis zu extrem schlecht gelaunt aggressiv, genervt, will meine Ruhe vor allem und jedem haben)
11.06.19 - auf 10 mg reduziert (Stimmungsschwankungen, ständiges grübeln, Angstzustände, verschwommen sehen, trockene schmerzende Augen, Druck im Kopf, Gefühlsausbrüche)

Murmeline
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Re: Huhu90: Beim Absetzten von Doxepin ist der Sehnerv entzündet

Beitrag von Murmeline » Mittwoch, 14.11.18, 11:23

Hallo Marina,

Sommersprosse hatte dir ganz vorne in einem der ersten Beiträge unsere infoartikel verlinkt. Hat du den nicht gelesen? Es ist wichtig, sich selbst zu informieren! Da findest du auch Infos zur feinwaage.Murmeline mit Grüssen
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
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Huhu90
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Re: Huhu90: Beim Absetzten von Doxepin ist der Sehnerv entzündet

Beitrag von Huhu90 » Mittwoch, 14.11.18, 19:02

Murmeline hat geschrieben:
Mittwoch, 14.11.18, 11:23
Hallo Marina,

Sommersprosse hatte dir ganz vorne in einem der ersten Beiträge unsere infoartikel verlinkt. Hat du den nicht gelesen? Es ist wichtig, sich selbst zu informieren! Da findest du auch Infos zur feinwaage.Murmeline mit Grüssen

Hallo Murmeline,

Ja das stimmt das habe ich mir auch durch gelesen und es ist auch wichtig sich selbst zu informieren allerdings habe ich gedacht das man sich hier auch austauschen kann und sich untereinander hilft und die Erfahrungen anderer teilt wie es auch in dem Infoartikel steht.

Viele Grüße
Marina
Seit 08.04.2009 (mit 19 Jahren)- angefangen mit 25 mg Doxepin jeden Abend vor dem schlafen gehen, aufgrund schwerer Depression mit Angst und Panikattacken ( angefangen hat alles mit Schlafstörungen und ständigen negativen Gedanken und grübeln, zum Schluss ging gar nichts mehr, nichts mehr! Ich hab nur noch im Bett gelegen und hab gehofft das der Tag irgendwie umgeht. Ich konnte nichts mehr weder trinken, essen geschweige denn duschen oder Autofahren, nicht aus dem Haus gehen oder mit Menschen reden und tagelang nicht geschlafen, alles hat sich gedreht und ständig Herzrasen. Bis endlich nach 3 Monaten ich die Tabletten bekommen habe. Denn zum Schluss drehten meine Gedanken nur noch um selbstmord, ich bin morgens mit aufgestanden und abends mit eingeschlafen. Man kann sagen das Doxepin hat mir damals wahrscheinlich das Leben gerettet )
Anfang Mai 2009 - hochgegangen auf 37,5 mg da keine Besserung stattfand, immer noch extreme Angst und Panikatacken mit Schlafstörungen.
Ende Mai 2009 - auf 50 mg dosiert, aber davon bekam ich Atemnot.
Anfang Juni auf 37,5 mg runter dosiert und gehalten über 8 Jahre, alle Symptome verschwanden und man hat mit den ,,Pillen“ jeden Abend gelebt.
Juni 2017 - da keine Symptome mehr vorhanden waren und ich endlich ohne Tabletten leben wollte habe ich im Juni 2017 mit einer Neurologin auf 25 mg reduziert.
Februar 2018 - auf 20 mg reduziert alles noch ok, außer vermehrt Angst und Panik und Suizidgedanken, mit denen ich sehr gut umgehen konnte da ich nebenbei von einer Psychologin betreut werde, abends öfters Herzrasen und Unruhe, schlechter geschlafen.
März 2018 - reduziert auf 17,5 mg weiterhin Symptome wie Angst und Panik und leichte Sehstörung in Form von Flackern und blitzen und visuel Snow. Extreme Augenschmerzen bei Augenbewegung. Eine Glaskörpertrübung durch den Augenarzt festgestellt Sehnerv i.o.
11.Mai 2018 - noch 17,5 mg genommen und beim Augenarzt gewesen dort war der Sehnerv noch i.o Flackern und Blitzen schlimmer geworden extreme Lichtempfindlichkeit, also ohne Sonnenbrille und Augentropfen geht gar nichts, Angst und Panikattacken sind zurück gegangen, abends dann auf 15 mg reduziert
15.Mai 2018 - erneute Kontrolle beim Augenarzt, der Sehnerv ist beidseitig angeschwollen, nur 4 Tage später nach dem absetzten von 17,5 auf 15 mg. Immer noch extreme Lichtempfindlichkeit, ab und zu Doppelbilder bei hellen Wänden und hellen Gegenständen aber nicht immer, tanzenden Punkten am Himmel und weißen Wänden. Manchmal muss ich alles im Haus abdunkeln weil es mir sonst zu hell ist. Das Gefühl alles mehr wahrzunehmen, als wenn der Kopf das erstmal verarbeiten muss weil die Farben so intensiv sind, ich bin wacher und aufgeweckter und das Gefühl mehr da zu sein als noch mit 37,5 mg.
14.11.18 - von 15 mg auf 12,5 mg reduziert hat sich nichts verändert.
04.12.18 - Sehnervenschwellung zurück gegangen keine Staaungspapille mehr vorhanden.
28.02.19 - Sehstörungen haben sich nicht verändert, es wurde am 04.02.19 beim Augenarzt eine Durchblutungsstörung der Netzhaut und das Sicca Syndrom (Benetzungsstörung der Augen) festgestellt. Extrem belastend sind die Stimmungsschwankungen ( extrem glücklich bis zu extrem schlecht gelaunt aggressiv, genervt, will meine Ruhe vor allem und jedem haben)
11.06.19 - auf 10 mg reduziert (Stimmungsschwankungen, ständiges grübeln, Angstzustände, verschwommen sehen, trockene schmerzende Augen, Druck im Kopf, Gefühlsausbrüche)

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Re: Huhu90: Beim Absetzten von Doxepin ist der Sehnerv entzündet

Beitrag von Murmeline » Mittwoch, 14.11.18, 19:08

Hallo!

du hast weiter oben geschrieben:
Von der Feinwaage habe ich vorher noch nie etwas gehört

Deshalb habe ich dich auf den Info Artikel noch einmal aufmerksam gemacht, denn da steht das ja drin.

Ansonsten geht Es hier natürlich um Austausch, wenn man sich die Basics angelesen hat.

Hoffe, du kommst mit der Waage zurecht. Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
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Re: Huhu90: Beim Absetzten von Doxepin ist der Sehnerv entzündet

Beitrag von Huhu90 » Mittwoch, 14.11.18, 20:33

Murmeline hat geschrieben:
Mittwoch, 14.11.18, 19:08
Hallo!

du hast weiter oben geschrieben:
Von der Feinwaage habe ich vorher noch nie etwas gehört

Deshalb habe ich dich auf den Info Artikel noch einmal aufmerksam gemacht, denn da steht das ja drin.

Ansonsten geht Es hier natürlich um Austausch, wenn man sich die Basics angelesen hat.

Hoffe, du kommst mit der Waage zurecht. Murmeline

Hallo Murmeline,

habe mir im Internet eine bestellt mal schauen ob ich mit zurecht komme :roll: habe hier schon einiges durchgelesen was mir auch sehr geholfen hauptsächlich die Nebenwirkung allerdings mit der Waage war mir das gar nicht bewusst das das so viel ausmacht erst nach dem Austausch jetzt, aber das stimmt ich hatte davon vorher noch nicht gehört vielleicht hab ich mir das einfach noch nicht durchgelesen.

Liebe Grüße
Marina
Seit 08.04.2009 (mit 19 Jahren)- angefangen mit 25 mg Doxepin jeden Abend vor dem schlafen gehen, aufgrund schwerer Depression mit Angst und Panikattacken ( angefangen hat alles mit Schlafstörungen und ständigen negativen Gedanken und grübeln, zum Schluss ging gar nichts mehr, nichts mehr! Ich hab nur noch im Bett gelegen und hab gehofft das der Tag irgendwie umgeht. Ich konnte nichts mehr weder trinken, essen geschweige denn duschen oder Autofahren, nicht aus dem Haus gehen oder mit Menschen reden und tagelang nicht geschlafen, alles hat sich gedreht und ständig Herzrasen. Bis endlich nach 3 Monaten ich die Tabletten bekommen habe. Denn zum Schluss drehten meine Gedanken nur noch um selbstmord, ich bin morgens mit aufgestanden und abends mit eingeschlafen. Man kann sagen das Doxepin hat mir damals wahrscheinlich das Leben gerettet )
Anfang Mai 2009 - hochgegangen auf 37,5 mg da keine Besserung stattfand, immer noch extreme Angst und Panikatacken mit Schlafstörungen.
Ende Mai 2009 - auf 50 mg dosiert, aber davon bekam ich Atemnot.
Anfang Juni auf 37,5 mg runter dosiert und gehalten über 8 Jahre, alle Symptome verschwanden und man hat mit den ,,Pillen“ jeden Abend gelebt.
Juni 2017 - da keine Symptome mehr vorhanden waren und ich endlich ohne Tabletten leben wollte habe ich im Juni 2017 mit einer Neurologin auf 25 mg reduziert.
Februar 2018 - auf 20 mg reduziert alles noch ok, außer vermehrt Angst und Panik und Suizidgedanken, mit denen ich sehr gut umgehen konnte da ich nebenbei von einer Psychologin betreut werde, abends öfters Herzrasen und Unruhe, schlechter geschlafen.
März 2018 - reduziert auf 17,5 mg weiterhin Symptome wie Angst und Panik und leichte Sehstörung in Form von Flackern und blitzen und visuel Snow. Extreme Augenschmerzen bei Augenbewegung. Eine Glaskörpertrübung durch den Augenarzt festgestellt Sehnerv i.o.
11.Mai 2018 - noch 17,5 mg genommen und beim Augenarzt gewesen dort war der Sehnerv noch i.o Flackern und Blitzen schlimmer geworden extreme Lichtempfindlichkeit, also ohne Sonnenbrille und Augentropfen geht gar nichts, Angst und Panikattacken sind zurück gegangen, abends dann auf 15 mg reduziert
15.Mai 2018 - erneute Kontrolle beim Augenarzt, der Sehnerv ist beidseitig angeschwollen, nur 4 Tage später nach dem absetzten von 17,5 auf 15 mg. Immer noch extreme Lichtempfindlichkeit, ab und zu Doppelbilder bei hellen Wänden und hellen Gegenständen aber nicht immer, tanzenden Punkten am Himmel und weißen Wänden. Manchmal muss ich alles im Haus abdunkeln weil es mir sonst zu hell ist. Das Gefühl alles mehr wahrzunehmen, als wenn der Kopf das erstmal verarbeiten muss weil die Farben so intensiv sind, ich bin wacher und aufgeweckter und das Gefühl mehr da zu sein als noch mit 37,5 mg.
14.11.18 - von 15 mg auf 12,5 mg reduziert hat sich nichts verändert.
04.12.18 - Sehnervenschwellung zurück gegangen keine Staaungspapille mehr vorhanden.
28.02.19 - Sehstörungen haben sich nicht verändert, es wurde am 04.02.19 beim Augenarzt eine Durchblutungsstörung der Netzhaut und das Sicca Syndrom (Benetzungsstörung der Augen) festgestellt. Extrem belastend sind die Stimmungsschwankungen ( extrem glücklich bis zu extrem schlecht gelaunt aggressiv, genervt, will meine Ruhe vor allem und jedem haben)
11.06.19 - auf 10 mg reduziert (Stimmungsschwankungen, ständiges grübeln, Angstzustände, verschwommen sehen, trockene schmerzende Augen, Druck im Kopf, Gefühlsausbrüche)

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Re: Huhu90: Beim Absetzten von Doxepin ist der Sehnerv entzündet

Beitrag von Huhu90 » Donnerstag, 06.12.18, 18:11

Hallo Leute! :party2:

ich melde mich um ein kleines Update zu geben bezüglich meiner Augen.
Der letzte Stand seit dem 14.05.2018 war das die Sehnerven beidseitig geschwollen waren (Stauungspapille). Ich habe das Doxepin trotzdem weiter reduziert von 15 mg auf 12,5 mg am 14.11.2018. Jetzt war ich vor 2 Tagen wieder beim Augenarzt am 04.12.2018 und der hat mir gesagt es ist alles super die Schwellung ist zurück gegangen und es liegt keine Stauungspapille mehr vor die Sehnerven haben sich erholt. Ich bin einfach so glücklich über diese Nachricht!

Der Augenarzt hat mich angeguckt und konnte es selber nicht glauben und war total baff! Das nach der Reduzierung die Schwellung einfach zurück gegangen ist. Er wollte wissen was ich unternommen habe, ich konnte ihm nichts anderes sagen außer, ich habe nichts gemacht keine weiteren Untersuchungen habe ich über mich ergehen lassen wie eine lumbalpunktion oder ein eeg, was die ganzen Ärzte mir geraten haben.

Aber was ich gemacht habe ist meine innere Einstellung geändert was ich durch meine Tiefenpsychologin gelernt habe ich den letzten Wochen. Was viele vergessen ist das der Körper sich selber heilen kann und die Probleme die wir glauben zu haben an uns selber liegen und nur wir dieses ändern können und so habe ich auch meine innere Einstellung geändert. Ich habe dieses mal nach meiner Reduzierung von 15 mg auf 12,5 mg überhaupt keine Absetztsymptome gemerkt, konnte super schlafen keine Angst oder Panik! Die anderen male war es jedes Mal noch ein Horror, aber dieses Mal komplett anders eher im Gegenteil eher besser geworden weil ich mir selber gesagt habe egal was kommt du schaffst das und manchmal muss man sich selber gut zureden und vertrauen in sich und seinen Körper haben das alles gut wird und an die schönen Dinge denken und sich nicht von dem anderen runter ziehen lassen, denn alles geht vorbei auch die absetzsymptome man muss nur wissen wie man mit umgeht und diese verschwinden auch wieder! Ich glaube das alles hat dazu beigetragen das meine Sehnerven sich wieder erholt haben.

Schönen Nikolaus euch allen und habt einen schönen Abend! :hug:
Lg Marina
Seit 08.04.2009 (mit 19 Jahren)- angefangen mit 25 mg Doxepin jeden Abend vor dem schlafen gehen, aufgrund schwerer Depression mit Angst und Panikattacken ( angefangen hat alles mit Schlafstörungen und ständigen negativen Gedanken und grübeln, zum Schluss ging gar nichts mehr, nichts mehr! Ich hab nur noch im Bett gelegen und hab gehofft das der Tag irgendwie umgeht. Ich konnte nichts mehr weder trinken, essen geschweige denn duschen oder Autofahren, nicht aus dem Haus gehen oder mit Menschen reden und tagelang nicht geschlafen, alles hat sich gedreht und ständig Herzrasen. Bis endlich nach 3 Monaten ich die Tabletten bekommen habe. Denn zum Schluss drehten meine Gedanken nur noch um selbstmord, ich bin morgens mit aufgestanden und abends mit eingeschlafen. Man kann sagen das Doxepin hat mir damals wahrscheinlich das Leben gerettet )
Anfang Mai 2009 - hochgegangen auf 37,5 mg da keine Besserung stattfand, immer noch extreme Angst und Panikatacken mit Schlafstörungen.
Ende Mai 2009 - auf 50 mg dosiert, aber davon bekam ich Atemnot.
Anfang Juni auf 37,5 mg runter dosiert und gehalten über 8 Jahre, alle Symptome verschwanden und man hat mit den ,,Pillen“ jeden Abend gelebt.
Juni 2017 - da keine Symptome mehr vorhanden waren und ich endlich ohne Tabletten leben wollte habe ich im Juni 2017 mit einer Neurologin auf 25 mg reduziert.
Februar 2018 - auf 20 mg reduziert alles noch ok, außer vermehrt Angst und Panik und Suizidgedanken, mit denen ich sehr gut umgehen konnte da ich nebenbei von einer Psychologin betreut werde, abends öfters Herzrasen und Unruhe, schlechter geschlafen.
März 2018 - reduziert auf 17,5 mg weiterhin Symptome wie Angst und Panik und leichte Sehstörung in Form von Flackern und blitzen und visuel Snow. Extreme Augenschmerzen bei Augenbewegung. Eine Glaskörpertrübung durch den Augenarzt festgestellt Sehnerv i.o.
11.Mai 2018 - noch 17,5 mg genommen und beim Augenarzt gewesen dort war der Sehnerv noch i.o Flackern und Blitzen schlimmer geworden extreme Lichtempfindlichkeit, also ohne Sonnenbrille und Augentropfen geht gar nichts, Angst und Panikattacken sind zurück gegangen, abends dann auf 15 mg reduziert
15.Mai 2018 - erneute Kontrolle beim Augenarzt, der Sehnerv ist beidseitig angeschwollen, nur 4 Tage später nach dem absetzten von 17,5 auf 15 mg. Immer noch extreme Lichtempfindlichkeit, ab und zu Doppelbilder bei hellen Wänden und hellen Gegenständen aber nicht immer, tanzenden Punkten am Himmel und weißen Wänden. Manchmal muss ich alles im Haus abdunkeln weil es mir sonst zu hell ist. Das Gefühl alles mehr wahrzunehmen, als wenn der Kopf das erstmal verarbeiten muss weil die Farben so intensiv sind, ich bin wacher und aufgeweckter und das Gefühl mehr da zu sein als noch mit 37,5 mg.
14.11.18 - von 15 mg auf 12,5 mg reduziert hat sich nichts verändert.
04.12.18 - Sehnervenschwellung zurück gegangen keine Staaungspapille mehr vorhanden.
28.02.19 - Sehstörungen haben sich nicht verändert, es wurde am 04.02.19 beim Augenarzt eine Durchblutungsstörung der Netzhaut und das Sicca Syndrom (Benetzungsstörung der Augen) festgestellt. Extrem belastend sind die Stimmungsschwankungen ( extrem glücklich bis zu extrem schlecht gelaunt aggressiv, genervt, will meine Ruhe vor allem und jedem haben)
11.06.19 - auf 10 mg reduziert (Stimmungsschwankungen, ständiges grübeln, Angstzustände, verschwommen sehen, trockene schmerzende Augen, Druck im Kopf, Gefühlsausbrüche)

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Re: Huhu90: Beim Absetzten von Doxepin ist der Sehnerv entzündet

Beitrag von Murmeline » Freitag, 07.12.18, 6:49

Hallo Marina,

Das sind erfreuliche Nachrichten mit deinen Augen! Ich freue mich, dass sich diese Auswirkung wohl durch die Reduzierung gelegt hat.

Schön, dass dir die Therapie hilfreich ist und du mit Optimismus und Umgang etwas für dich gefunden hast. Ich wünsche dir, dass dich das weiter trägt.

Grüße, Murmeline
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Huhu90
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Re: Huhu90: Beim Absetzten von Doxepin ist der Sehnerv entzündet

Beitrag von Huhu90 » Freitag, 07.12.18, 11:32

Murmeline hat geschrieben:
Freitag, 07.12.18, 6:49
Hallo Marina,

Das sind erfreuliche Nachrichten mit deinen Augen! Ich freue mich, dass sich diese Auswirkung wohl durch die Reduzierung gelegt hat.

Schön, dass dir die Therapie hilfreich ist und du mit Optimismus und Umgang etwas für dich gefunden hast. Ich wünsche dir, dass dich das weiter trägt.

Grüße, Murmeline
Hallo Murmeline,

Danke für deine Nachricht :)
Die Therapie hilft einem wirklich enorm! Kann ich jedem nur empfehlen wenn man die Tabletten absetzt eine Psychotherapie nebenbei zu machen... denn es gab einen Grund warum man diese überhaupt damals oder heute genommen hat oder noch einnimmt.

Und wenn man den Grund weiß was das Problemen ist brauch man diese Tabletten gar nicht, was habe ich für mich selber gemerkt. Ich konnte mir vor Jahren nicht im Traum vorstellen jemals ohne diese Schlaftabletten leben zu können aber durch die Therapie wurde mir vor Augen gehalten warum ich überhaupt Angst und Panik habe, was der Auslöser war und wie ich damit umgehen muss. Und ob mir das jemand glaubt oder nicht ich habe keine Angst und Panik Attacken mehr, seit Wochen habe ich dieses Gefühl einfach nicht mehr oder jetzt kommt wieder ein komischer Gedanke oder die Panik ist zurück, rein gar nichts davon.

Ich arbeite jetzt seit April mit der Tiefenpsychologin zusammen und es wurde zum Anfang echt schlimmer eine sogenannte erstverschlimmerung weil alles aufgewühlt wurde und an die schlimmen Dinge von damals gedacht und erinnert wurde aber nach und nach ist mir alles klar geworden und auch mit was für Leuten man sich umgibt ob sie wirklich gut oder schlecht für einen sind auch Menschen aus der Familie werden infrage gestellt. Ich werde bestimmt noch Monate mir ihr zusammen arbeiten weil noch viel aufzuholen ist, aber aktuell geht es mir besser denn je weil ich einfach weiß was los ist. Warum ich diese Tabletten nehmen musste und was ich ändern muss. Ich bin wirklich dankbar! Ohne die Psychologin hätte ich es nicht geschafft, zumal wir vorher auch gesprochen haben jetzt bei der Reduzierung wie es sein könnte und haben alles vorher durch gespielt was ist wenn die Angst kommt oder ich nicht schlafen kann oder komische Gedanken da sind. Wir haben über diese Momente geredet und wie ich mich dann verhalten kann und ich wusste wie es sein könnte, so war es die male davor auch ein Horror. Ich hab mich vorher verrückt gemacht und dieses Mal war absolut nichts! Man muss da nicht alleine durch, das habe ich früher immer gedacht! Also kann ich jedem zu raten wenn man merkt man steckt fest und kommt nicht weiter mit seinen Gefühlen dann sucht euch einen Psychologen/in das ist besser wie jede Tablette (Chemie)

Lg Marina
Seit 08.04.2009 (mit 19 Jahren)- angefangen mit 25 mg Doxepin jeden Abend vor dem schlafen gehen, aufgrund schwerer Depression mit Angst und Panikattacken ( angefangen hat alles mit Schlafstörungen und ständigen negativen Gedanken und grübeln, zum Schluss ging gar nichts mehr, nichts mehr! Ich hab nur noch im Bett gelegen und hab gehofft das der Tag irgendwie umgeht. Ich konnte nichts mehr weder trinken, essen geschweige denn duschen oder Autofahren, nicht aus dem Haus gehen oder mit Menschen reden und tagelang nicht geschlafen, alles hat sich gedreht und ständig Herzrasen. Bis endlich nach 3 Monaten ich die Tabletten bekommen habe. Denn zum Schluss drehten meine Gedanken nur noch um selbstmord, ich bin morgens mit aufgestanden und abends mit eingeschlafen. Man kann sagen das Doxepin hat mir damals wahrscheinlich das Leben gerettet )
Anfang Mai 2009 - hochgegangen auf 37,5 mg da keine Besserung stattfand, immer noch extreme Angst und Panikatacken mit Schlafstörungen.
Ende Mai 2009 - auf 50 mg dosiert, aber davon bekam ich Atemnot.
Anfang Juni auf 37,5 mg runter dosiert und gehalten über 8 Jahre, alle Symptome verschwanden und man hat mit den ,,Pillen“ jeden Abend gelebt.
Juni 2017 - da keine Symptome mehr vorhanden waren und ich endlich ohne Tabletten leben wollte habe ich im Juni 2017 mit einer Neurologin auf 25 mg reduziert.
Februar 2018 - auf 20 mg reduziert alles noch ok, außer vermehrt Angst und Panik und Suizidgedanken, mit denen ich sehr gut umgehen konnte da ich nebenbei von einer Psychologin betreut werde, abends öfters Herzrasen und Unruhe, schlechter geschlafen.
März 2018 - reduziert auf 17,5 mg weiterhin Symptome wie Angst und Panik und leichte Sehstörung in Form von Flackern und blitzen und visuel Snow. Extreme Augenschmerzen bei Augenbewegung. Eine Glaskörpertrübung durch den Augenarzt festgestellt Sehnerv i.o.
11.Mai 2018 - noch 17,5 mg genommen und beim Augenarzt gewesen dort war der Sehnerv noch i.o Flackern und Blitzen schlimmer geworden extreme Lichtempfindlichkeit, also ohne Sonnenbrille und Augentropfen geht gar nichts, Angst und Panikattacken sind zurück gegangen, abends dann auf 15 mg reduziert
15.Mai 2018 - erneute Kontrolle beim Augenarzt, der Sehnerv ist beidseitig angeschwollen, nur 4 Tage später nach dem absetzten von 17,5 auf 15 mg. Immer noch extreme Lichtempfindlichkeit, ab und zu Doppelbilder bei hellen Wänden und hellen Gegenständen aber nicht immer, tanzenden Punkten am Himmel und weißen Wänden. Manchmal muss ich alles im Haus abdunkeln weil es mir sonst zu hell ist. Das Gefühl alles mehr wahrzunehmen, als wenn der Kopf das erstmal verarbeiten muss weil die Farben so intensiv sind, ich bin wacher und aufgeweckter und das Gefühl mehr da zu sein als noch mit 37,5 mg.
14.11.18 - von 15 mg auf 12,5 mg reduziert hat sich nichts verändert.
04.12.18 - Sehnervenschwellung zurück gegangen keine Staaungspapille mehr vorhanden.
28.02.19 - Sehstörungen haben sich nicht verändert, es wurde am 04.02.19 beim Augenarzt eine Durchblutungsstörung der Netzhaut und das Sicca Syndrom (Benetzungsstörung der Augen) festgestellt. Extrem belastend sind die Stimmungsschwankungen ( extrem glücklich bis zu extrem schlecht gelaunt aggressiv, genervt, will meine Ruhe vor allem und jedem haben)
11.06.19 - auf 10 mg reduziert (Stimmungsschwankungen, ständiges grübeln, Angstzustände, verschwommen sehen, trockene schmerzende Augen, Druck im Kopf, Gefühlsausbrüche)

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Re: Huhu90: Beim Absetzten von Doxepin ist der Sehnerv entzündet

Beitrag von Jamie » Freitag, 07.12.18, 21:43

Hallo Marina, :)

ich freue mich zu lesen wie sehr du von der Therapie profitierst und dass sich deine Stauungspapille rückgebildet hat. Das sind wirklich tolle Nachrichten :party2: .

Ich habe eine Bitte. Falls noch nicht geschehen, weise unbedingt dem Augenarzt beim nächsten Gespräch darauf hin, dass es evtl. mit dem AD Absetzen bzw. dem AD zusammenhängt, sodass er es wenigstens schon mal gehört hat.
Das Forum ist voll mit Berichten, dass die Menschen unter AD Einnahme - und Absetzen Probleme vielfältiger Art mit den Augen bekommen.
Augenärzte sollten das eigentlich wissen (wissen aber einige nicht).

Du solltest diese Nebenwirkung auch unbedingt dem BfArM melden; solche exotischen Sachen sollten auch dokumentiert werden, nicht nur "die üblichen" (nicht weniger schlimmen) Symptome.

Viele Grüße und alles Gute
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


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Re: Huhu90: Beim Absetzten von Doxepin ist der Sehnerv entzündet

Beitrag von Huhu90 » Freitag, 07.12.18, 23:18

Jamie hat geschrieben:
Freitag, 07.12.18, 21:43
Hallo Marina, :)

ich freue mich zu lesen wie sehr du von der Therapie profitierst und dass sich deine Stauungspapille rückgebildet hat. Das sind wirklich tolle Nachrichten :party2: .

Ich habe eine Bitte. Falls noch nicht geschehen, weise unbedingt dem Augenarzt beim nächsten Gespräch darauf hin, dass es evtl. mit dem AD Absetzen bzw. dem AD zusammenhängt, sodass er es wenigstens schon mal gehört hat.
Das Forum ist voll mit Berichten, dass die Menschen unter AD Einnahme - und Absetzen Probleme vielfältiger Art mit den Augen bekommen.
Augenärzte sollten das eigentlich wissen (wissen aber einige nicht).

Du solltest diese Nebenwirkung auch unbedingt dem BfArM melden; solche exotischen Sachen sollten auch dokumentiert werden, nicht nur "die üblichen" (nicht weniger schlimmen) Symptome.

Viele Grüße und alles Gute
Jamie


Hallo Jamie, :party2:

Lieben dank für deine Nachricht!

Der Augenarzt hat mich seit März begleitet, als die ersten Symptome angefangen haben beim reduzieren wie z.B. das Visuell Snow oder die Augenschmerzen.

Bis heute ist er der Meinung das dies nicht mit dem reduzieren des Doxepin zu tun hat... obwohl es offensichtlich ist das es sich nach dem weiter reduzieren wieder gebessert hat, aber wie du schreibst wissen die wenigsten Augenärzte von der Problematik mit den Augen. Leider! Ich kann es nicht nachvollziehen das sie die Zusammenhänge zwischen den Augen und den reduzieren nicht sehen oder sehen wollen.

Weder die Neurologin, noch der Augenarzt oder meine Hausärztin wollten glauben das die stauungspapille mit dem reduzieren des Doxepin zutun hat, noch nie jemand von den Ärzten hat so ein Fall gehabt das die Sehnerven vom reduzieren geschwollen sind und ein ödem am Sehnerv entsteht. Ich selber habe leider auch in keinem Forum den gleichen Fall gefunden oder über googel, deswegen ist es wichtig das auch andere Betroffene Bescheid wissen.

Ich habe am Mittwoch den 05.12.18 über deren Web Seite des BfArM diese Nebenwirkung mitgeteilt. Ich hoffe das es etwas bringt und wie du schreibst dokumentiert wird und diese Nebenwirkungen bekannter gemacht wird.

Viele Grüße zurück! Dir einen schönen Abend.
Marina
Seit 08.04.2009 (mit 19 Jahren)- angefangen mit 25 mg Doxepin jeden Abend vor dem schlafen gehen, aufgrund schwerer Depression mit Angst und Panikattacken ( angefangen hat alles mit Schlafstörungen und ständigen negativen Gedanken und grübeln, zum Schluss ging gar nichts mehr, nichts mehr! Ich hab nur noch im Bett gelegen und hab gehofft das der Tag irgendwie umgeht. Ich konnte nichts mehr weder trinken, essen geschweige denn duschen oder Autofahren, nicht aus dem Haus gehen oder mit Menschen reden und tagelang nicht geschlafen, alles hat sich gedreht und ständig Herzrasen. Bis endlich nach 3 Monaten ich die Tabletten bekommen habe. Denn zum Schluss drehten meine Gedanken nur noch um selbstmord, ich bin morgens mit aufgestanden und abends mit eingeschlafen. Man kann sagen das Doxepin hat mir damals wahrscheinlich das Leben gerettet )
Anfang Mai 2009 - hochgegangen auf 37,5 mg da keine Besserung stattfand, immer noch extreme Angst und Panikatacken mit Schlafstörungen.
Ende Mai 2009 - auf 50 mg dosiert, aber davon bekam ich Atemnot.
Anfang Juni auf 37,5 mg runter dosiert und gehalten über 8 Jahre, alle Symptome verschwanden und man hat mit den ,,Pillen“ jeden Abend gelebt.
Juni 2017 - da keine Symptome mehr vorhanden waren und ich endlich ohne Tabletten leben wollte habe ich im Juni 2017 mit einer Neurologin auf 25 mg reduziert.
Februar 2018 - auf 20 mg reduziert alles noch ok, außer vermehrt Angst und Panik und Suizidgedanken, mit denen ich sehr gut umgehen konnte da ich nebenbei von einer Psychologin betreut werde, abends öfters Herzrasen und Unruhe, schlechter geschlafen.
März 2018 - reduziert auf 17,5 mg weiterhin Symptome wie Angst und Panik und leichte Sehstörung in Form von Flackern und blitzen und visuel Snow. Extreme Augenschmerzen bei Augenbewegung. Eine Glaskörpertrübung durch den Augenarzt festgestellt Sehnerv i.o.
11.Mai 2018 - noch 17,5 mg genommen und beim Augenarzt gewesen dort war der Sehnerv noch i.o Flackern und Blitzen schlimmer geworden extreme Lichtempfindlichkeit, also ohne Sonnenbrille und Augentropfen geht gar nichts, Angst und Panikattacken sind zurück gegangen, abends dann auf 15 mg reduziert
15.Mai 2018 - erneute Kontrolle beim Augenarzt, der Sehnerv ist beidseitig angeschwollen, nur 4 Tage später nach dem absetzten von 17,5 auf 15 mg. Immer noch extreme Lichtempfindlichkeit, ab und zu Doppelbilder bei hellen Wänden und hellen Gegenständen aber nicht immer, tanzenden Punkten am Himmel und weißen Wänden. Manchmal muss ich alles im Haus abdunkeln weil es mir sonst zu hell ist. Das Gefühl alles mehr wahrzunehmen, als wenn der Kopf das erstmal verarbeiten muss weil die Farben so intensiv sind, ich bin wacher und aufgeweckter und das Gefühl mehr da zu sein als noch mit 37,5 mg.
14.11.18 - von 15 mg auf 12,5 mg reduziert hat sich nichts verändert.
04.12.18 - Sehnervenschwellung zurück gegangen keine Staaungspapille mehr vorhanden.
28.02.19 - Sehstörungen haben sich nicht verändert, es wurde am 04.02.19 beim Augenarzt eine Durchblutungsstörung der Netzhaut und das Sicca Syndrom (Benetzungsstörung der Augen) festgestellt. Extrem belastend sind die Stimmungsschwankungen ( extrem glücklich bis zu extrem schlecht gelaunt aggressiv, genervt, will meine Ruhe vor allem und jedem haben)
11.06.19 - auf 10 mg reduziert (Stimmungsschwankungen, ständiges grübeln, Angstzustände, verschwommen sehen, trockene schmerzende Augen, Druck im Kopf, Gefühlsausbrüche)

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Re: Huhu90: Beim Absetzten von Doxepin ist der Sehnerv entzündet

Beitrag von Huhu90 » Freitag, 14.12.18, 14:47

Hallo Leute,

ich habe heute eine schriftliche Mitteilung von der BfArM erhalten, das sie an weiteren Einzelheiten zu meinem Fall, bezüglich angeschwollen Sehnerv (Stauungspapille) durch Antidepressiva, interessiert sind und haben einen Fragebogen mitgeschickt.
Diesen soll ich an meinen Arzt weiterleiten und wieder zurück senden.
Wollte ich euch nur kurz mitteilen.

Schönen Abend euch allen!
Lg Marina
Seit 08.04.2009 (mit 19 Jahren)- angefangen mit 25 mg Doxepin jeden Abend vor dem schlafen gehen, aufgrund schwerer Depression mit Angst und Panikattacken ( angefangen hat alles mit Schlafstörungen und ständigen negativen Gedanken und grübeln, zum Schluss ging gar nichts mehr, nichts mehr! Ich hab nur noch im Bett gelegen und hab gehofft das der Tag irgendwie umgeht. Ich konnte nichts mehr weder trinken, essen geschweige denn duschen oder Autofahren, nicht aus dem Haus gehen oder mit Menschen reden und tagelang nicht geschlafen, alles hat sich gedreht und ständig Herzrasen. Bis endlich nach 3 Monaten ich die Tabletten bekommen habe. Denn zum Schluss drehten meine Gedanken nur noch um selbstmord, ich bin morgens mit aufgestanden und abends mit eingeschlafen. Man kann sagen das Doxepin hat mir damals wahrscheinlich das Leben gerettet )
Anfang Mai 2009 - hochgegangen auf 37,5 mg da keine Besserung stattfand, immer noch extreme Angst und Panikatacken mit Schlafstörungen.
Ende Mai 2009 - auf 50 mg dosiert, aber davon bekam ich Atemnot.
Anfang Juni auf 37,5 mg runter dosiert und gehalten über 8 Jahre, alle Symptome verschwanden und man hat mit den ,,Pillen“ jeden Abend gelebt.
Juni 2017 - da keine Symptome mehr vorhanden waren und ich endlich ohne Tabletten leben wollte habe ich im Juni 2017 mit einer Neurologin auf 25 mg reduziert.
Februar 2018 - auf 20 mg reduziert alles noch ok, außer vermehrt Angst und Panik und Suizidgedanken, mit denen ich sehr gut umgehen konnte da ich nebenbei von einer Psychologin betreut werde, abends öfters Herzrasen und Unruhe, schlechter geschlafen.
März 2018 - reduziert auf 17,5 mg weiterhin Symptome wie Angst und Panik und leichte Sehstörung in Form von Flackern und blitzen und visuel Snow. Extreme Augenschmerzen bei Augenbewegung. Eine Glaskörpertrübung durch den Augenarzt festgestellt Sehnerv i.o.
11.Mai 2018 - noch 17,5 mg genommen und beim Augenarzt gewesen dort war der Sehnerv noch i.o Flackern und Blitzen schlimmer geworden extreme Lichtempfindlichkeit, also ohne Sonnenbrille und Augentropfen geht gar nichts, Angst und Panikattacken sind zurück gegangen, abends dann auf 15 mg reduziert
15.Mai 2018 - erneute Kontrolle beim Augenarzt, der Sehnerv ist beidseitig angeschwollen, nur 4 Tage später nach dem absetzten von 17,5 auf 15 mg. Immer noch extreme Lichtempfindlichkeit, ab und zu Doppelbilder bei hellen Wänden und hellen Gegenständen aber nicht immer, tanzenden Punkten am Himmel und weißen Wänden. Manchmal muss ich alles im Haus abdunkeln weil es mir sonst zu hell ist. Das Gefühl alles mehr wahrzunehmen, als wenn der Kopf das erstmal verarbeiten muss weil die Farben so intensiv sind, ich bin wacher und aufgeweckter und das Gefühl mehr da zu sein als noch mit 37,5 mg.
14.11.18 - von 15 mg auf 12,5 mg reduziert hat sich nichts verändert.
04.12.18 - Sehnervenschwellung zurück gegangen keine Staaungspapille mehr vorhanden.
28.02.19 - Sehstörungen haben sich nicht verändert, es wurde am 04.02.19 beim Augenarzt eine Durchblutungsstörung der Netzhaut und das Sicca Syndrom (Benetzungsstörung der Augen) festgestellt. Extrem belastend sind die Stimmungsschwankungen ( extrem glücklich bis zu extrem schlecht gelaunt aggressiv, genervt, will meine Ruhe vor allem und jedem haben)
11.06.19 - auf 10 mg reduziert (Stimmungsschwankungen, ständiges grübeln, Angstzustände, verschwommen sehen, trockene schmerzende Augen, Druck im Kopf, Gefühlsausbrüche)

Huhu90
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Re: Huhu90: Beim Absetzten von Doxepin ist der Sehnerv entzündet

Beitrag von Huhu90 » Donnerstag, 28.02.19, 12:38

Hallo zusammen,

wollte nur mal meinen aktuellen Stand mitteilen, nachdem die Sehnerventzündung zurück gegangen ist im Dezember 2018, wurde bei der letzten Untersuchung am 04.02.2019 festgestellt das mein Augenflimmern und das verschwommene sehen bzw.die allgemeinen Probleme mit meinen Augen von dem sogenannten Amaurosis fugax kommt das bedeutet es ist eine Durchblutungsstörung in der Netzhaut des Auges. Oft ist ein vorübergehender Verschluss der Zentralarterie der Netzhaut (Arteria centralis retinae) schuld und es kommt zum flimmern.

Es steht außerdem in dem Bericht den ich vom Augenarzt bekommen habe, das beidseitig ein Sicca-Syndrom besteht
das heißt extrem trockene Augen bzw. Reizung der Binde- und Hornhaut durch eine Benetzungsstörung aufgrund verminderter Produktion oder fehlerhafter Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit.

Die Ärzte wollen nichts davon hören aber das kommt doch zu 100% von den Tabletten. 😕
Nur eine kurze Einsicht wie es momentan aussieht.

Liebe Grüße
Marina
Seit 08.04.2009 (mit 19 Jahren)- angefangen mit 25 mg Doxepin jeden Abend vor dem schlafen gehen, aufgrund schwerer Depression mit Angst und Panikattacken ( angefangen hat alles mit Schlafstörungen und ständigen negativen Gedanken und grübeln, zum Schluss ging gar nichts mehr, nichts mehr! Ich hab nur noch im Bett gelegen und hab gehofft das der Tag irgendwie umgeht. Ich konnte nichts mehr weder trinken, essen geschweige denn duschen oder Autofahren, nicht aus dem Haus gehen oder mit Menschen reden und tagelang nicht geschlafen, alles hat sich gedreht und ständig Herzrasen. Bis endlich nach 3 Monaten ich die Tabletten bekommen habe. Denn zum Schluss drehten meine Gedanken nur noch um selbstmord, ich bin morgens mit aufgestanden und abends mit eingeschlafen. Man kann sagen das Doxepin hat mir damals wahrscheinlich das Leben gerettet )
Anfang Mai 2009 - hochgegangen auf 37,5 mg da keine Besserung stattfand, immer noch extreme Angst und Panikatacken mit Schlafstörungen.
Ende Mai 2009 - auf 50 mg dosiert, aber davon bekam ich Atemnot.
Anfang Juni auf 37,5 mg runter dosiert und gehalten über 8 Jahre, alle Symptome verschwanden und man hat mit den ,,Pillen“ jeden Abend gelebt.
Juni 2017 - da keine Symptome mehr vorhanden waren und ich endlich ohne Tabletten leben wollte habe ich im Juni 2017 mit einer Neurologin auf 25 mg reduziert.
Februar 2018 - auf 20 mg reduziert alles noch ok, außer vermehrt Angst und Panik und Suizidgedanken, mit denen ich sehr gut umgehen konnte da ich nebenbei von einer Psychologin betreut werde, abends öfters Herzrasen und Unruhe, schlechter geschlafen.
März 2018 - reduziert auf 17,5 mg weiterhin Symptome wie Angst und Panik und leichte Sehstörung in Form von Flackern und blitzen und visuel Snow. Extreme Augenschmerzen bei Augenbewegung. Eine Glaskörpertrübung durch den Augenarzt festgestellt Sehnerv i.o.
11.Mai 2018 - noch 17,5 mg genommen und beim Augenarzt gewesen dort war der Sehnerv noch i.o Flackern und Blitzen schlimmer geworden extreme Lichtempfindlichkeit, also ohne Sonnenbrille und Augentropfen geht gar nichts, Angst und Panikattacken sind zurück gegangen, abends dann auf 15 mg reduziert
15.Mai 2018 - erneute Kontrolle beim Augenarzt, der Sehnerv ist beidseitig angeschwollen, nur 4 Tage später nach dem absetzten von 17,5 auf 15 mg. Immer noch extreme Lichtempfindlichkeit, ab und zu Doppelbilder bei hellen Wänden und hellen Gegenständen aber nicht immer, tanzenden Punkten am Himmel und weißen Wänden. Manchmal muss ich alles im Haus abdunkeln weil es mir sonst zu hell ist. Das Gefühl alles mehr wahrzunehmen, als wenn der Kopf das erstmal verarbeiten muss weil die Farben so intensiv sind, ich bin wacher und aufgeweckter und das Gefühl mehr da zu sein als noch mit 37,5 mg.
14.11.18 - von 15 mg auf 12,5 mg reduziert hat sich nichts verändert.
04.12.18 - Sehnervenschwellung zurück gegangen keine Staaungspapille mehr vorhanden.
28.02.19 - Sehstörungen haben sich nicht verändert, es wurde am 04.02.19 beim Augenarzt eine Durchblutungsstörung der Netzhaut und das Sicca Syndrom (Benetzungsstörung der Augen) festgestellt. Extrem belastend sind die Stimmungsschwankungen ( extrem glücklich bis zu extrem schlecht gelaunt aggressiv, genervt, will meine Ruhe vor allem und jedem haben)
11.06.19 - auf 10 mg reduziert (Stimmungsschwankungen, ständiges grübeln, Angstzustände, verschwommen sehen, trockene schmerzende Augen, Druck im Kopf, Gefühlsausbrüche)

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Re: Huhu90: Beim Absetzten von Doxepin ist der Sehnerv entzündet

Beitrag von Murmeline » Dienstag, 23.04.19, 6:50

Letzter Beitrag wurde hierher verschoben :)
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

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