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Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

wir mussten uns heute, am 31.03.2019, zu einem gleichermaßen ungewöhnlichen wie einschneidenden Schritt entscheiden.
Wir werden das Forum für ca. 4 Wochen für Neuanmeldungen schließen und damit einen Anmeldestopp verhängen.
Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen.
Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann.
Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
Das Team des ADFD

Quietscheentchen: Escitalopram abgesetzt - Absturz

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
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Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Ululu 69 » Mittwoch, 26.12.18, 19:52

Hallo Quietscheentchen,

wenn man bedenkt, wie aufgelöst und verzweifelt du noch vor wenigen Wochen warst, geht es dir doch inzwischen schon sehr deutlich besser.
:hug:
Das freut mich und ist ein deutlicher Schritt in die richtige Richtung.
Eine chronische Erkrankung ist eine heftige Einschränkung von Lebensqualität, das ist mir absolut klar.
Aber viele Menschen führen trotzdem ein erfülltes und glückliches Leben.
Auch wenn du nicht arbeitsfähig bist, gibt es doch viele Möglichkeiten, dein Leben mit Sinn und Spaß zu füllen, da bin ich mir sicher.
Vielleicht findest du eine Selbsthilfegruppe für Menschen , die mit einer chronischen Erkrankung Leben müssen, wenn du wieder stabiler bist.
Das wäre nur eine Idee.

Ich glaube, du bist auf einem guten Weg.

LG Ute
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Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Quietscheentchen » Donnerstag, 27.12.18, 12:43

Danke Ute!

Ja, mit der chronischen Erkrankung kam ich ganz gut klar, Dank Therapie.
Aber mit Erkrankung plus Entzug komme ich nicht klar...

Ich bin für alles offen, auch für Selbsthilfegruppen.

Seit gestern Abend klingt Stabilität aber wieder utopisch.
Meine Stimmung ist schlecht, ich bin hoffnungslos und still verzweifelt.
Habe auch wieder mehr Angst, so bleiben zu müssen.
Nie mehr Teil des normalen Lebens.
Auch wieder etwas mehr Zwangsgedanken.

Ich dürfte demnächst meine Tage kriegen. Ich hoffe, daran liegt's...

Traurige Grüße...
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Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Quietscheentchen » Donnerstag, 27.12.18, 22:22

Hallo nochmal,

ich habe heute furchtbare Schwierigkeiten, meine Akzeptanz zu finden.
Was wohl aber auch bedeutet, dass ich sie manches Mal schon hatte.

Ich lese meine und andere Affirmationen, lese Baylissas Texte. Ich bete und gehe Mantras durch. Aber es will heute nicht klappen.

Die Zwangsgedanken und Ängste, die Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit sind heute stärker.
Und das macht mir sehr zu schaffen.

Ich beschreibe mal:

Gemeinsam mit euch habe ich ja herausgefunden, ich habe Zwangsgedanken und Ängste rund um das Thema "könnte ich mir in irgendeiner Form schaden". Was das letzte ist, was ich will.

Egal ob Suizid, Eindosierung, Thyroxin, NEMs, sonstige Verhaltensweisen, ich habe furchtbare Angst, dass ich den Entzug nicht schaffe, weil ich mir selbst schade, oder dabei im Weg stehe. Das schraubt sich dann weiter bis zu den Gedanken, z. B "oh Gott, vielleicht geht's mir irgendwann wieder gut und trotzdem habe ich dann das plötzliche Bedürfnis, mich vor den Zug zu werfen" oder "Eindosieren könnte mich suizidal machen, ohne muss ich aber viel länger leiden."

All sowas. Es ist furchtbar und gibt mir das Gefühl, in Gefahr zu sein, obwohl es bergauf geht und ich weiß, dass ich eigentlich "nur" den Entzug durchstehen muss und es recht bald wieder gut ist.

Das ist auf jeden Fall ein großer Grund, nicht alleine sein zu können / wollen.

Vorher hatte ich das nie.

Ich fasse nochmal zusammen:

Ich hatte eine leichte bis mittelschwere Depression, ging in eine gute Therapie. Dort war ich schon eineinhalb Jahre, als ich Angstgefühle bekam. Nichts riesiges, aber doch belastend. Und wohl ausgelöst durch unsere Hochzeit, im Sinne von, vielleicht kann ich "meine Rolle nicht gut erfüllen".

Statt die Angst gut zu bearbeiten, entschied ich mich leider sehr schnell fürs AD. Das kann geholfen haben, kann aber auch die Therapie gewesen sein, zu der ich noch weitere eineinhalb Jahre ging. Jedenfalls ging es mir schnell wieder gut, dann sehr gut.
Auch mit AD.
Ich hatte keine weiteren Symptome mehr.

Alles andere, was ihr hier von mir lest, hat erst im Entzug zugeschlagen. Die heftigen Ängste, Zwangsgedanken, Verzweiflung, Negativität.
Hatte ich vorher alles nicht.

Ich möchte gern aushalten, egal ob mit oder ohne Akzeptanz, wobei mit natürlich besser ist.
Nur dass mir die Zwangsgedanken flüstern, ich könnte vor mir selbst in Gefahr sein, macht es eben recht schwierig, einfach zu sagen "pah, mir egal, was der Entzug macht!"

Was meint ihr dazu?

Ich versuche dann schon, den Gedanken zu sagen: "hatten wir nicht schon festgestellt, dass ich mir NICHTS antue? Vorher nicht und jetzt auch nicht!"

Ich habe auch Ängste, dass ich was falsch mache. Dass ich irgendwas besser machen müsste, um es durch zu schaffen.
Ich fühle die normale Welt noch nicht.

Und Alltag ist auch nicht eingekehrt.
Mein Mann macht weiterhin den ganzen Haushalt.
Mein Körper ist zu fertig dazu. Ich sehe auch ab der zweiten Tageshälfte todmüde aus.

Ich schlafe solange wie möglich, stehe meist zwischen neun und elf auf. Ich schrecke zum Glück nicht panisch auf, aber irgendwas angstbehaftetes ist da dennoch in meinen Nächten.

Ich frühstücke vormittags etwas, mache mich fertig.
Jetzt, wo mein Mann bis Neujahr frei hat, sitze ich mit ihm. Er am PC, ich auf dem Sofa, mache was am Handy oder male im Malbuch.

Zwischendurch gibt's Wellen und Weinen, er hält mich.

Das ist eigentlich alles. Später gibt's nochmal Essen, dann weiter ausmalen oder etwas liegen. Tagsüber einschlafen geht weiterhin fast nicht, dazu fehlt mir wohl der Frieden.

Wir verbringen die Zeit dann so, bis es ins Bett geht. Allein geh ich nicht gern und bleibe mit meinem Mann so bis elf oder Mitternacht wach.

Wenn ich bei meiner Oma bin, ist es anders, aber mehr Inhalt gibt es nicht. Auch dort male ich, esse, liege, rede, mache was am Handy.

Ich habe Angst. Durch meine chronische Erkrankung bestand mein Tag schon lange aus Haushalt, Ruhen, Ausmalen, Serien schauen und Zeit mit meinem Mann.
Ich war glücklich und zufrieden.
Nun mache ich ähnliches und bin es nicht. Nur Entzug, sagt mein Mann.

Raus kann ich derzeit höchstens zweimal in der Woche.
Und habe einfach Angst, dass ich es besser können müsste aber nicht kann und mich selbst behindere...

Und ich habe die Vorstellungskraft nicht, WIE alles wieder gut werden soll.
Mein Mann sagt, das wird es einfach mit der Zeit. Weil alles nur Entzug ist.

Da ist die Angst, dass es mir auch einfach nicht mehr gutgehen wird, weil ich den Entzug nicht vergessen kann...

Uff, danke fürs Lesen. Bei so vielen Gedanken mag sicher niemand mehr spezifisch antworten.

Gute Nacht!
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Anikke
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Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Anikke » Freitag, 28.12.18, 9:25

hallo quietscheentchen,
dich hat eine Welle erwischt :(
Iwie auch kein Wunder, du warst Heiligabend unterwegs und die Feiertage sind sicher auch nochmal anders als der Alltag.
Leider kann auch schönes anstrengend sein :(
mir hilft es, das system zu verstehen, dann kann ich den zustand besser akzeptieren..
es wird wieder besser, bestimmt..
Wie geht es dir denn heute?
Liebe grüße anikke
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Jofab
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Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Jofab » Freitag, 28.12.18, 9:45

Hallo Quietscheentchen,

lese immer mal bei dir mit. Deine Ängste kann ich sehr gut nachvollziehen - vor allem vor dem Alleinsein.
Ich habe auch lange ein AD genommen und es ging mir relativ gut damit.

Auch bei mir kamen die Ängste erst mit dem Entzug. Ich kann noch kleine Jobs nebenbei machen, aber
die Ängste begleiten mich trotzdem.
Aber es lenkt mich etwas ab, wenn ich unterwegs bin.

Ich finde es ganz toll, daß du deinen Mann an deiner Seit hast und nicht allein bist.
Das ist ein unschätzbarer Vorteil.
Und diese Welle wird sicher wieder abklingen - es ging dir zwischenzeitlich doch schon viel besser.
Vielleicht hilft es dir, dich daran festzuhalten.

Liebe Grüße
Ilse
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Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Quietscheentchen » Freitag, 28.12.18, 13:01

Hallo Annike und Ilse,

danke!

Ich hab das Gefühl, meine Wellen sind gar nicht mehr so extrem. Sondern die Angst, es nicht zurück zu schaffen, ist meine eigene.

Ja, ich weiß nicht, was ich ohne meine Lieben machen sollte...

Über Nacht gab es wieder Verbesserungen. Ich nehme die Wohnung wieder anders wahr. Fühle mich etwas klarer.
Die Stimmung ist eher schlecht.
Ich habe weiter mit den schlimmen Erinnerungen zu kämpfen.
Sitze hier teilweise wie gelähmt, wegen allem, was in den letzten drei Monaten passiert ist.

Und dunkel ist es draußen...
Meine Tage kündigen sich auch an.

Versteht mich nicht falsch, dass ich auf dem richtigen Weg bin, ist offensichtlich. Die Angst ist nur, dass ich es trotzdem nicht schaffe. Dass die Erinnerungen mich vom normalen Leben abhalten...

Liebe Grüße
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Quietscheentchen
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Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Quietscheentchen » Samstag, 29.12.18, 15:23

Hallo,

Mittagsschlaf bei meiner Oma. Tatsächlich bin ich auch immer etwas eingeschlafen, aber immer aufgewacht mit "gleich passiert was" Impulsen, aus denen wieder Zwangsgedanken kommen. "Muss ich mir jetzt was antun? Was wird da aktiv?" Und wahnsinnige innere Leere.

Ich hab Angst. Das Aushalten kommt mir schwerer vor. :cry:

Neues Symptom ist starker Schwindel beim Kopf bewegen.
Liebe Grüße
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Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Jamie » Sonntag, 30.12.18, 9:18

Hallo Entchen :)

Du springst phasisch in den Wellen und Fenstern rum.
Das ist völlig normal, wenngleich sie sich bei dir anscheinend sehr schnell abwechseln.

Es ist wichtig, dass du dir vergegenwärtigst, wenn es dir wieder schlechter geht, dass es dir zwischenzeitlich auch schon besser ging und du das nicht aus den Augen verlierst, sonst frisst dich die Angst auf.

Deine Absetzsymptome sind nicht nur körperlich ziemlich präsent, sondern vorrangig auch besonders psychischer Natur; die Zwangsgedanken zeigen dies deutlich.
Das ist wirklich anstrengend und ich fühle es dir nach.
Vielleicht hilft es dir zu vergegenwärtigen, dass wenn es dir besonders dreckig geht, das Gehirn gerade besonders intensiv damit beschäftigt ist sich umzubauen; so widersprüchlich es klingt, aber Absetzsymptome sind Symptome der Heilung.

Ich hoffe heute der Tag wird etwas entspannter für dich :hug:
Jamie
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Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Jofab » Sonntag, 30.12.18, 9:41

Liebes Qietscheentchen,

ich fühle mit dir !
Auch bei mir sind die Symptome eher psychisch - das ist schwer auszuhalten !
Aber du hast Fenster und sie werden sich wieder zeigen.
Jamie hat geschrieben:
Sonntag, 30.12.18, 9:18

Vielleicht hilft es dir zu vergegenwärtigen, dass wenn es dir besonders dreckig geht, das Gehirn gerade besonders intensiv damit beschäftigt ist sich umzubauen; so widersprüchlich es klingt, aber Absetzsymptome sind Symptome der Heilung.
Das ist ein so guter Gedanke - danke Jamie :) - an den klammere ich mich auch immer !

Wünsch dir ein paar gute Momente heute...

Liebe Grüße
Ilse
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Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Ajnevs » Sonntag, 30.12.18, 10:17

Liebes Quietscheentchen,

ich hab gerade deinen Thread gelesen und fühle mit dir.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft.

Mich treffen gerade im Entzug Ohrgeräusche ziemlich hart und die ständige Müdigkeit.
Wie du leide ich unter Hoffnungslosigkeit.

Wir schaffen das!

Liebe Grüße Svenja
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Diagnose: Wochenbettdepression (Juli 2015)

Einnahme von Duloxetin und Fluanxol ab Aug 2015
ab Januar 2016 insgesamt 120 mg Duloxetin, 2mg Fluanxol

Reduktion ab Frühjahr 2017: Duloxetin jeweils um 30 mg alle 3 Wochen nach Absprache mit der Ärztin, Fluanxol um je 0.5 mg

im Juni 17 Duloxetin auf 30 mg reduziert und Fluanxol auf 0 mg; heftige Absetzsymptome ; Klinikaufenthalt erforderlich

Dortige Aufdosierung auf 120 mg Duloxetin und 1 mg Fluanxol

Nach Absprache mit meiner Ärztin zunächst Fluanxol erfolgreich abgesetzt zum Ende 2017

Beginn der Reduktion des Duloxetin Ende 17
- 3 Monate 105 mg
- 3 Monate 90 mg
- 3 Monate 75 mg
- 3 Monate 60 mg

ab Dez 18 Reduktion auf 45 mg - stärkere Entzugssymptome als vorher

19.12.18 Erhöhung auf 46 mg Duloxetin

30.12.18 Erhöhung auf 48 mg Duloxetin - Einschlafprobleme, Reizbarkeit, Ohrgeräusche

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Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Quietscheentchen » Sonntag, 30.12.18, 13:05

Oh, danke, danke!
Ihr Lieben...

Es ist für mich so verwirrend. Selbst in den Wellen denke ich, dass irgendwas wieder besser wurde.

Und derzeit ertrinke ich in der Tatsache, dass der Entzug überhaupt passiert ist. Das ist ganz schlimm. Die Erinnerungen... Manche sind verblasst, aber die sehr schlimmen nicht. Es überschwemmt mich wieder und wieder.

Ich habe jetzt das Windlicht, das ich von meinem Mann bekommen habe, auch bei meiner Oma dabei. Überall mein Licht.

Ich versuche auch, mir zu sagen, dass es alles Heilung ist, was mit mir passiert.
Ich versuche zu hoffen.

Wenn es so schlimm ist, ist mein Hauptziel, nicht sterben, bzw, die Zwangsgedanken in Schach zu halten.

Es ist so schwer. Ich hab Angst, nicht wieder zu mir zu finden. Ich bete viel. Oder versuche es.
Ich bin wahnsinnig erschöpft.

Mein Mann sagt, ich soll zwei Minuten täglich in den Spiegel lächeln. So lange schaffe ich es noch nicht.


Ich heile.
Erinnerungen tun mir nichts. Sie sind vergangen.
Das Licht ist immer da, auch wenn ich es nicht sehe.
"Nur" Aushalten ist ok.
Ich will leben.


Liebe Grüße
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Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Quietscheentchen » Sonntag, 30.12.18, 16:29

Was ich fühlen möchte:

Geduld, Akzeptanz, Loslassen.
Es gibt KEINEN Grund, es nicht zu schaffen. Heilung passiert an jedem Tag. Es wird wieder gut. Die Symptome verschwinden wieder. Es ist nur Entzug.

Besonders schwierig wird es für mich, wenn Geduld und der Glaube fehlen, dass es vorbei geht. Das hab ich leider in den letzten Tagen meistens. Da fühlt es sich an wie komplett in die Enge getrieben. Und dann kommen die Zwangsgedanken.
Erst recht mit der wenigen Ablenkung.

Die Zwangsgedanken sind entweder stärker geworden, oder andere Symptome schwächer, so dass sie stärker dagegen hervortreten. Ich habe Angst, dass sie über den Entzug hinaus bleiben.

Heute ist minimal besser als gestern.

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Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Quietscheentchen » Montag, 31.12.18, 18:02

Hallo ihr Lieben!

Die Welle ist abgeebbt und ich erlebe weiter Verbesserungen. Das beobachte ich ja nicht zum ersten Mal, dass die fiesen Wellen wirklich richtig was bewegen, da hast du recht, Jamie.

Diesen Beitrag schreibe ich seit langer Zeit mal wieder am PC.

Ablenken fällt zumindest leichter.

Ich verbringe den Tag mit meinem Mann zu Hause mit leckerem Essen und etwas Musik-TV.
Es gibt halbe Brötchen mit Hackfleisch und Käse überbacken. Habt ihr das mal gemacht? Ist schnell und lecker.

Gestern haben wir abends noch zum ersten Mal einen Spaziergang um den Block gemacht. Heute Mittag dann "nur" wieder bis zur Ecke.

Jamie :) , ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte, dass Wellen und Fenster bei mir zumindest nicht so schnell wechseln, wie du denkst, wenn auch doch schnell. Ich glaube wirklich, es hat auch mit meiner häufigen Unfähigkeit zur Akzeptanz und Ungeduld zu tun, dass ich dann auch ohne Wellen das Gefühl bekomme, zu verzweifeln und nicht mehr aushalten zu können.

Fenster wie dieses lassen mich zumindest Luft holen.
Ich bin müüüüde und derealisert aber na ja...

Das schlimme tritt in den Hintergrund, daran versuche ich mich sehr festzuhalten.
Ich sehne mich sehr nach Normalität, die noch nicht eingetreten ist, aber hoffentlich bald kommt.

Ich wünsche euch einen guten Rutsch! :group:

Liebe Grüße
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Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Quietscheentchen » Dienstag, 01.01.19, 12:23

Ein gesundes neues Jahr wünsche ich!

Der Tag gestern ist mir gar nicht bekommen.
Zu schweres Essen, zu viele Reize, zu lange wach.

Ich habe sehr schlecht geschlafen. Mir ist speiübel. Und tagsüber Schlaf nachholen geht immer noch nicht.
Ich liege hier. Und hab keine Reserven mehr.
Als wäre ich vor drei Monaten gestorben, nur bei Bewusstsein...

Nachtrag : wieso geht es nachts insgesamt mit dem Schlaf, aber tagsüber ist es irgendwie zu "gefährlich...?"

Liebe Grüße
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Quietscheentchen
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Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Quietscheentchen » Dienstag, 01.01.19, 15:28

Entschuldigt, es verändert sich so viel, da brauche ich es irgendwie, auch viel zu schreiben.

Meine Wahrnehmung geht in Richtung normal. Auch die Körperwahrnehmung ändert sich irgendwie. Ich habe Impulse, als müsste ich aufspringen und irgendwie aktiv werden. Dabei bin ich zu schwach.

Ich weiß nicht genau, irgendwas macht mir auch Angst. Kann man es einfach nicht mehr gewöhnt sein, wenn es in Richtung Normalität geht?
Habe ich mein normales Leben jetzt verlernt?
Ich glaub, die Ungewissheit ist auch einfach weiter quälend.

Ich fühle mich verrückt, möchte, dass es aufhört...

LG
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Maria76
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Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Maria76 » Dienstag, 01.01.19, 19:26

Hallo Quitscheentchen:)

Ich glaube, das ständige Grübeln über den Zustand und die Gedanken während des Entzug sind normal.

Ich wünsche dir von Herzen und allen anderen Mitgliedern hier ein gutes neues Jahr 🎉

Lg, Maria:*
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QuietscheentchensuisseJamie
Augangsdosis 20 cita wegen Depression und Angststörung ( zwangsgedanken). Ausschleichen , keine erwünschte Wirkung mehr. Diagnose Hashimoto.

Am 04.03.18 20 citalopram reduziert auf 15mg
5 Tage später Symptome; Angst, Unruhe, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen.
13.03. 18 mg
20.03 17.5 mg NW unruhig, ängstlich, Muskelschmerzen, Schlafstörung
12.04 17.25 mg
17.04 17 mg Unruhe, Angst
02.05 16.75 mg
05.05 16.50 mg
10.05 16 mg
20.05 15 mg leichte Unruhe, leicht ängstlich
06.06 13.25 mg Befinden gut. :D
28.06 10 mg fühle mich kränklich
Ab da leider Wechseldosis , dachte es geht auch so.
Anfang August 8 mg . Befinden noch gut
11.08 2 Tage 5mg 1 Tage 2.5 mg. Befinden; bisschen schlapp und müde aber sonst ok. Mein größtes Problem, die Angst ist ok. Denke, die Schilddrüsenwerte spinnen wieder.
20.08 täglich 2.5 mg gereizt und weinerlich.
27.08 alle 2 Tage 2.5 mg, ca. Woche später alle 3 Tage.
Symptome,; gereizt, weinerlich, unruhig, Schwindel
18.09 aufdosieren: 2.5 mg täglich. Nach 2 Tagen Besserung, ab 3 Tage wieder schlechter, schlapp, Unruhe, Angst. Leichte Zwangsgedanken. Komisches Gefühl im Kopf, benommen.

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Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Quietscheentchen » Samstag, 05.01.19, 12:29

Hallo,

diese Angst, dass das so bleibt. Keine Lebensqualität. Immer. :cry:

LG
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Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von padma » Samstag, 05.01.19, 19:01

liebe Quietscheentchen, :)

Es bleibt nicht so.
Diese Angst, die uns das einflüstert, ist auch ein Entzugssymptom.

liebe Grüsse,
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Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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1.01.2019: 0,1 mg :D



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
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Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Quietscheentchen » Samstag, 05.01.19, 19:05

Nachtrag: danke padma! Ich komme mit dem Zeitfaktor im Entzug leider nicht klar. Diese Ungewissheit...

Ooh, jetzt ist mein Beitrag weg. Hab mich vertippt... :(

Ich wollte sagen, mein Gejammer tut mir leid. Meine Tage machen's schlimmer.

Ich wollte wieder ein bisschen vergleichen.

Es gibt Verbesserungen, die auch während der Wellen bleiben. Viel Wahrnehmung. Ist alles nicht so gut beschreibbar. Ich glaube, keine Zwangsgedanken mehr und keine Angst, mir was anzutun.
Dunkle Gedanken bleiben zwar aber das ist wohl auch nicht unnormal in so einer Situation.

Dafür ist meine Stimmung unheimlich schlecht. Viel Weinen, Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit, Sinnlosigkeit. Komme kaum zu Atem vor Neuro-Emotionen. Auch Neuro-Wut. Weltuntergang... Großteils Anhedonie.

Nur Qual und Aushalten.

Ich weiß nicht, was ich tun soll, wenn mir in den Wellen jetzt jedesmal die Akzeptanz usw so sehr wegrutscht. Ich komme dann gar nicht mehr klar.
Sehe überhaupt kein normales Leben mehr vor mir...

Liebe Grüße
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"Es ist kein Maßstab von Gesundheit, gut angepasst an eine von Grund auf kranke Gesellschaft zu leben" -Jiddu Krishnamurti
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Quietscheentchen
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Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Quietscheentchen » Dienstag, 08.01.19, 11:07

Hallo,

wird auch dann alles wieder gut, wenn ich nichts dazu beitragen kann?

Mein Mann hat mich erinnert, dass es mal zu mir gehörte, Unangenehmes kaum aushalten zu können. Hab es damals in der Therapie bearbeitet.

Ich schätze daher, dass es ein Rebound ist, bzw meine Inakzeptanz ist ebenfalls ein Symptom und deshalb so schwer in den Griff zu bekommen.
Ich krieg es nicht hin...

Auch denke ich, dass der Entzug POTS verschlimmert hat, oder sich beides mischt.

Ich bin extrem wackelig auf den Beinen und kann wieder fast nur liegen, ständig mit Tachykardie.

Essen geht auch grad schlechter.

Das trübe Wetter...

Ich fühle mich massiv depressiv, ohne Hoffnung und Akzeptanz, kann nichts tun, um mich abzulenken... Kaum Interessen. Extrem benommen, Watte im Kopf.

Kann es denn auch bei jemandem wie mir wieder gut werden? :cry: Eine, die nur jammert...
Ich fühle mich so sehr abgeschnitten von der Welt.

LG
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