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FabioG: Venlafaxin hat mein Leben zerstört

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FabioG
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FabioG: Venlafaxin hat mein Leben zerstört

Beitrag von FabioG » Freitag, 30.08.19, 16:46

Hallo Forum,

Ich lese schon seit Monaten mit und dachte mir ich schildere hier auch mal meine Probleme.

Seit ca. 14 Monaten leide ich an einer Depression und einer Angststörung ausgelöst durch Venlafaxin. Ich ging damals zu meinem Hausarzt weil ich ab und zu mal eine Panikattacke hatte und dachte vllt. gibt es irgendetwas das mir helfen. Nach ca. 5 min. bekam ich sofort ein Rezept (Venlafaxin 37,5mg).

Danach begann der Horror. Die ersten drei Wochen waren schrecklich aber mein Hausarzt meinte das wäre normal da sich ein Spiegel aufbauen muss. Nach ca. 30 Tagen fingen die Tabletten an zu wirken aber nur für 3 Tage und danach begann der richtige Horror. Ich bekam eine gen. Angsstörung, depersonalisation, derealisation, innere Unruhe, alles das war neu für mich.

Nach einem weiteren Gepspräch mit dem Arzt würde die Dosis auf 75mg erhöht und ich bekam auch noch Mirtazapin 15mg dazu um besser schlafen zu können.
Von dem Mirtazapin hab ich 15 KG zugelegt und das Venlafaxin wurde wieder auf 37,5mg runtergesetzt weil es mich viel zu nervös gemacht hat.
Natürlich alles nach Absprache.

Nach ca. einem halben hatte ich dann endlich einen Platz bei einem Neurologen der mir nach ebenfalls einem kurzen Gespräch Sertralin verschrieben hat das bei mir garkeinen Wirkung hatte.

Jetzt ca. 14 Monate später nehme ich garkein Antidep. mehr aber trotzdem fülle ich mich immer noch leer, stehe komplett neben mir und alles macht mich einfach so nervös, so als würde ich die Kontrolle verlieren. Diese Zwangsgedanken machen mich verrückt, ich kann einfach nicht mehr klar denken. Ich kann es garnicht beschreiben es füllt sich alles anders an. Ich schaue Fernsehen und des mach mich nervös, ich komme einfach nicht mehr zur Ruhe aber vllt. braucht es auch Zeit mit sich ZNS wieder beruhigt.

Vllt. Kann mir ja irgenjemand Tipps geben oder mir Mut machen weil solangsam bin ich am verzweifeln
Ich danke euch schonmal im voraus und sorry für meine Rechtschreibung :)
PS: Verhaltenstherapie mach ich auch bringt aber bis jetzt nicht viel
Zuletzt geändert von Annanas am Freitag, 30.08.19, 17:03, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Nutzername im Titel ergänzt , Absätze wegen besserer Lesbarkeit eingefügt

Towanda
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Re: FabioG: Venlafaxin hat mein Leben zerstört

Beitrag von Towanda » Freitag, 30.08.19, 17:26

Hallo FabioG,

willkommen im ADFD.

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander. Mit der Anmeldung hast du dich für gelebte Selbsthilfe und aktiven Austausch auf der Basis der bereitgestellten Informationen entschieden.

Bitte beachte, dass im Forum keine medizinischen Ratschläge gegeben werden. Du entscheidest dich selbstverantwortlich, ob du etwas von den Erfahrungen anderer Betroffener umsetzen möchtest.

Auch Teammitglieder sind keine medizinischen oder psychologischen "Berater", "Profis", "Fachleute" oder "Experten"! Wie alle anderen Teilnehmer auch, sind sie selbst Betroffene oder Angehörige und beteiligen sich, soweit es ihre Kräfte zulassen, am Austausch und geben Erfahrungen weiter.


Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Antidepressiva ein: Infoartikel: Ausschleichen von Antidepressiva und Erste Hilfe - Antidepressiva absetzen


Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.


Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen


Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen Umgang mit dem Entzug und Gesundheit. Eine Übersicht über ausgewählte Themen findest du unter Was finde ich wo im Forum? Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruss zu beenden.
Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag clicken.

Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln.

Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

Es kann etwas dauern, bis du eine persönliche Antwort auf dein Anliegen bekommst, bitte habe dann etwas Geduld.

Wichtig: Du wirst nicht automatisch darüber informiert, wenn du Antworten in deinem thread bekommst! Wenn du eine Information über mail wünschst musst du das zunächst einstellen.

Dein thread befindet sich aktuell in der Rubrik "Hier bist du richtig". Sobald du im Forum "angekommen" bist, wird er von einem Moderator in die passende Rubrik Antidepressiva absetzen/ Benzodiazepine absetzen/ Neuroleptika absetzen verschoben.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüsse, Towanda
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26.09.19 - 1,95 mg Mirtazapin
24.10.19 - 1,65 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.

krasiva
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Re: FabioG: Venlafaxin hat mein Leben zerstört

Beitrag von krasiva » Sonntag, 01.09.19, 13:48

Hallo FabioG,

es tut mir leid für alles, was du durchmachen muss. Falls du mal die naturheilkundliche und hömeopatische Mitteln probieren möchtest, habe ich für dich im Internet gestöbert. Mir helfen solche Mittel auch jetzt im Entzug sehr um alles besser auszuhalten.
https://www.natura-naturans.de › schlagwort › depression
Sonnendoping für die Seele - von Margret Madejsky | Natura Naturans
https://www.natura-naturans.de › Beiträge

Ich wünsche die gute Besserung und grüße dich herzlich,

krasiva :)
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Risperidon 0,49mg ab 26.10.2019

Annanas
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Re: FabioG: Venlafaxin hat mein Leben zerstört

Beitrag von Annanas » Sonntag, 01.09.19, 14:13

Hallo Fabio :) , auch von mir herzlich willkommen!

Kannst du bitte eine Signatur erstellen, wie das geht u welche Daten sie beinhalten muß, ist im Begrüßungstext von Towanda verlinkt.

Damit haben wir dann einen guten Überblick über die Medikamentenhistorie bzw Einnahme- u Absetzverlauf u können deine Symptomatik besser einordnen.

Ich befürchte, daß du zusätzlich zur Unverträglichkeit, zu den NW, an Absetzsymptomen leiden könntest.
Das wäre dann anhand der Signatur einschätzbar, auch evtl Tipps sind davon abhängig.

Liebe Grüße von Anna
Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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seit April 2018 Absetzpause, bin bei 15 Kügelchen (ca. 4,5 mg)

Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

FabioG
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Re: FabioG: Venlafaxin hat mein Leben zerstört

Beitrag von FabioG » Dienstag, 03.09.19, 10:45

krasiva hat geschrieben:
Sonntag, 01.09.19, 13:48
Hallo FabioG,

es tut mir leid für alles, was du durchmachen muss. Falls du mal die naturheilkundliche und hömeopatische Mitteln probieren möchtest, habe ich für dich im Internet gestöbert. Mir helfen solche Mittel auch jetzt im Entzug sehr um alles besser auszuhalten.
https://www.natura-naturans.de › schlagwort › depression
Sonnendoping für die Seele - von Margret Madejsky | Natura Naturans
https://www.natura-naturans.de › Beiträge

Ich wünsche die gute Besserung und grüße dich herzlich,

krasiva :)
Hallo danke dir,

Ich hab es auch schon mit johanneskraut und einigen anderen naturprodukten versucht aber es bringt nicht wirklich viel. Cbd hilft mir ein wenig um runterzukommen.
Mein größtes problem zurzeit ist die angst, es ist zwar nicht mehr so schlimm wie letztes jahr da dachte ich ich würde den verstand verlieren aber trotzdem bin ich immer noch ziemlich schnell reizbar und kann mich kaum auf etwas richtig konzentrieren.
Ich muss noch dazu sagen seitdem ich 5. jhre alt bin hab ich das tourettesyndrom bzw. eine ticstörung vllt. Hab ich auch deswegen so paradox auf das venlafaxin reagiert

FabioG
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Re: FabioG: Venlafaxin hat mein Leben zerstört

Beitrag von FabioG » Dienstag, 03.09.19, 10:56

Annanas hat geschrieben:
Sonntag, 01.09.19, 14:13
Hallo Fabio :) , auch von mir herzlich willkommen!

Kannst du bitte eine Signatur erstellen, wie das geht u welche Daten sie beinhalten muß, ist im Begrüßungstext von Towanda verlinkt.

Damit haben wir dann einen guten Überblick über die Medikamentenhistorie bzw Einnahme- u Absetzverlauf u können deine Symptomatik besser einordnen.

Ich befürchte, daß du zusätzlich zur Unverträglichkeit, zu den NW, an Absetzsymptomen leiden könntest.
Das wäre dann anhand der Signatur einschätzbar, auch evtl Tipps sind davon abhängig.

Liebe Grüße von Anna
Hallo

Das venlafaxin nehm ich jetzt seit ca. 7 monaten nicht mehr aber ich sollte es abrupt absetzen da ich ja sowieso schon die mindestdosis.

Annanas
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Re: FabioG: Venlafaxin hat mein Leben zerstört

Beitrag von Annanas » Dienstag, 03.09.19, 14:37

Hallo Fabio :) ,
FabioG hat geschrieben:
Dienstag, 03.09.19, 10:56
Das venlafaxin nehm ich jetzt seit ca. 7 monaten nicht mehr aber ich sollte es abrupt absetzen da ich ja sowieso schon die mindestdosis.
Das ist ganz schlimm, was manche Ärzte empfehlen, du hattest zuerst mehrere Medikamentenwechsel u zum Schluß mußtest du dann noch die 37,5 mg kalt absetzen.

Es ist richtig, es ist die niedrigste verfügbare Herstellerdosis, deshalb wird hier gewogen oder der Inhalt der Kapseln gezählt u berechnet, damit man ganz kleine Dosierungen erreichen kann, bevor man auf Null geht.

Das ist kein Vorwurf an dich, denn das konntest du nicht wissen.

Es ist kein Wunder, daß es dir so schlecht geht, dein Gehirn läuft praktisch Amok, weil ihm der Wirkstoff abrupt entzogen würde.
Wir empfehlen hier, ca 10% der letzten Dosis alle 4 - 6 Wochen abzusetzen, um Entzugssymptome zu minimieren.

Du bist jetzt 7 Monate auf Null - da würde ich auch keine Eindosierung mehr vornehmen.
FabioG hat geschrieben:
Dienstag, 03.09.19, 10:45
Mein größtes problem zurzeit ist die angst, es ist zwar nicht mehr so schlimm wie letztes jahr da dachte ich ich würde den verstand verlieren aber trotzdem bin ich immer noch ziemlich schnell reizbar und kann mich kaum auf etwas richtig konzentrieren.
Das gehört alles mit zu den Absetzsymptomen, gegen die Angst könntest du Passionsblumentee oder - extrakt versuchen - lies' gerne im Forum quer, es gibt noch einige Tipps, wie man Abetzsymptome lindern kann.
FabioG hat geschrieben:
Freitag, 30.08.19, 16:46
: Verhaltenstherapie mach ich auch bringt aber bis jetzt nicht viel
Eine Therapie ist oft nicht hilfreich bzw bringt etwas, wenn man noch stark unter Absetzsymptomen leidet.
Man kommt nicht an seine eigentliche Problematik heran, weil die Absetzsymptome alles überlagern.

Das sind jetzt alles eher negative Aussagen.

Jetzt zum Positiven, dein Zentrales Nervensystem wird sich wieder beruhigen u heilen, es braucht jetzt nur Zeit, Geduld, viel Kraft , möglichst keinen Stress in jeglicher Form u keine neue Medikamentierung.

Liebe Grüße von Anna
Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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seit April 2018 Absetzpause, bin bei 15 Kügelchen (ca. 4,5 mg)

Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

FabioG
Beiträge: 4
Registriert: Freitag, 30.08.19, 16:12

Re: FabioG: Venlafaxin hat mein Leben zerstört

Beitrag von FabioG » Dienstag, 03.09.19, 16:17

Annanas hat geschrieben:
Dienstag, 03.09.19, 14:37
Hallo Fabio :) ,
FabioG hat geschrieben:
Dienstag, 03.09.19, 10:56
Das venlafaxin nehm ich jetzt seit ca. 7 monaten nicht mehr aber ich sollte es abrupt absetzen da ich ja sowieso schon die mindestdosis.
Das ist ganz schlimm, was manche Ärzte empfehlen, du hattest zuerst mehrere Medikamentenwechsel u zum Schluß mußtest du dann noch die 37,5 mg kalt absetzen.

Es ist richtig, es ist die niedrigste verfügbare Herstellerdosis, deshalb wird hier gewogen oder der Inhalt der Kapseln gezählt u berechnet, damit man ganz kleine Dosierungen erreichen kann, bevor man auf Null geht.

Das ist kein Vorwurf an dich, denn das konntest du nicht wissen.

Es ist kein Wunder, daß es dir so schlecht geht, dein Gehirn läuft praktisch Amok, weil ihm der Wirkstoff abrupt entzogen würde.
Wir empfehlen hier, ca 10% der letzten Dosis alle 4 - 6 Wochen abzusetzen, um Entzugssymptome zu minimieren.



Du bist jetzt 7 Monate auf Null - da würde ich auch keine Eindosierung mehr vornehmen.
FabioG hat geschrieben:
Dienstag, 03.09.19, 10:45
Mein größtes problem zurzeit ist die angst, es ist zwar nicht mehr so schlimm wie letztes jahr da dachte ich ich würde den verstand verlieren aber trotzdem bin ich immer noch ziemlich schnell reizbar und kann mich kaum auf etwas richtig konzentrieren.
Das gehört alles mit zu den Absetzsymptomen, gegen die Angst könntest du Passionsblumentee oder - extrakt versuchen - lies' gerne im Forum quer, es gibt noch einige Tipps, wie man Abetzsymptome lindern kann.
FabioG hat geschrieben:
Freitag, 30.08.19, 16:46
: Verhaltenstherapie mach ich auch bringt aber bis jetzt nicht viel
Eine Therapie ist oft nicht hilfreich bzw bringt etwas, wenn man noch stark unter Absetzsymptomen leidet.
Man kommt nicht an seine eigentliche Problematik heran, weil die Absetzsymptome alles überlagern.

Das sind jetzt alles eher negative Aussagen.

Jetzt zum Positiven, dein Zentrales Nervensystem wird sich wieder beruhigen u heilen, es braucht jetzt nur Zeit, Geduld, viel Kraft , möglichst keinen Stress in jeglicher Form u keine neue Medikamentierung.

Liebe Grüße von Anna
Vielen Dank das hilft mir unheimlich, seit eineinhalbjahren versuch ich jedem zu erklären wie ich mich fühle doch keiner versteht es.
Naja wem soll ich es verübeln, ich konnte es vor den medikamnten auch nicht glauben das man so tief sinken kann.
Ich sage nicht das es mir vorher super gut ginge aber wie soll ich es erklären ich war eben ich selbst, ich wusste was ich wollte war motiviert und jetzt ist eben alles anders, ich steh morgens auf und weis nicht wie ich dem tag überstehen soll vor lauter angst.

Lotte
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Re: FabioG: Venlafaxin hat mein Leben zerstört

Beitrag von Lotte » Montag, 14.10.19, 2:11

Hallo Fabio,

wie geht es dir mittlerweile...hat sich evtl etwas verbessert an deiner Situation ?

Liebe Grüße
lotte

FabioG
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Re: FabioG: Venlafaxin hat mein Leben zerstört

Beitrag von FabioG » Freitag, 18.10.19, 14:21

Ne nicht wirklich. Ich war vor kurzem beim neurologen und er denkt ich hab ads. Da ich ja auch das tourette syndrom habe könnte das wirklich sein. Ich komm einfach nicht zur ruhe, dieses Gedankenkarussell will einfach nicht aufhören . Ich kann mich einfach nicht konzentrieren und dann diese angst die kontrolle zu verlieren oder mein verstand zu verlieren will einfach nicht besser werden

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