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Manfred: Escitalopram absetzen

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Manfred
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Manfred: Escitalopram absetzen

Beitrag von Manfred » Sonntag, 01.10.17, 14:07

Hallo Forum,

nachdem ich wegen Panikattacken und Angstzuständen während der "Sterbepflege" meines Vaters 5mg Escitalopram von 05/16 bis 08/16 und 10mg von 08/16 bis letzte Woche eingenommen habe, habe ich letzte Woche das Ausschleichen mit einer Reduzierung auf 5mg begonnen. Von Anfang an habe ich das AD morgens nach dem Frühstück eingenommen und trotz Müdigkeit unter Schlafstörungen gelitten. Seit der Reduzierung habe ich morgens nach dem Aufwachen mehr oder weniger starke Schwindelgefühle, welche nach Einnahme der 5mg nur langsam abklingen.

Nun stellt sich mir die Frage, welches der sinnvollste Zeitraum zum Ausschleichen wäre, da ich selbständig bin und befürchte eventuell wegen des Schwindels nicht Auto fahren zu können/dürfen.

Jetzt schon vielen Dank an Euch fürs Lesen/Eure Hilfe!

Manfred
Zuletzt geändert von Annanas am Montag, 09.09.19, 14:12, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Benutzername im Titel ergänzt
5mg Escitalopram von 05/16 bis 08/16
10mg Escitalopram von 08/16 bis 09/17
Ausschleichversuch mit 5mg Escitalopram in 09/17 -> Schwindel
Rückkehr zu 10mg ab 10/17 -> Es geht mir 'gut'
Umstellung auf Tropfen (Lundbeck) ab 06/19 -> Start Ausschleichversuch mit 8mg
6mg Tropfen ab 07/19 -> -> Es geht mir 'weiterhin gut'
4mg Tropfen ab 08/19 -> -> Es geht mir 'weiterhin gut'
2mg Tropfen ab 09/19 -> -> Es geht mir 'weiterhin gut'
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Rosenrot
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Re: Escitalopram absetzen

Beitrag von Rosenrot » Sonntag, 01.10.17, 16:57

Hallo Manfred, :)

willkommen im Forum!

Es tut mir leid, was du in der letzten Zeit an Belastungen durchmachen musstest. Ich finde es schön, dass du dich um deinen Vater gekümmert hast. :)

Eine Reduktion des AD's um 50 % ist leider viel zu hoch. Ich würde an deiner Stelle sofort wieder auf die gewohnten 10 mg gehen, dann dem Körper etwas Pause gönnen und dann langsam und kontrolliert beginnen auszuschleichen.

D. h. 5 - 10 % der jeweils letzten Dosis alle 4 - 6 Wochen.

Hier der Link dazu: viewtopic.php?f=18&t=12880

Bitte bedenke, dass Entzugserscheinungen sehr zeitverzögert, d.h. auch noch nach Monaten auftauchen können und das Potential haben, dich völlig aus der Bahn zu werfen.

Ziel des langsamen Ausschleichens hier ist es, die Alltagsfähigkeit aufrecht zu erhalten.

Bitte nutze gerne deinen Thread, um Fragen zu stellen und weiter über dein Befinden zu berichten.

Liebe Grüße

Rosenrot
Zuletzt geändert von Rosenrot am Sonntag, 01.10.17, 17:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Jamie
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Re: Escitalopram absetzen

Beitrag von Jamie » Sonntag, 01.10.17, 17:06

Hallo Manfred,

willkommen im Forum :)

Ich muss meinen Vater auch pflegen, es ist eine große nervliche und emotionale Belastung; ich kann es dir nachempfinden, dass es dir nicht sehr gut geht.
Dennoch sind AD hier keine Lösung, höchstens Krücken, die das Gröbste mal abpuffern können.

Dein Schritt von 10mg auf 5mg war zu groß, das ist eine Reduktion von 50%. Verträglich sind unserer Erfahrung nach Schritte von 10% weniger, damit sich Absetzsymptome in Grenzen halten und man alltagstauglich bleibt.

Ich würde dir empfehlen wieder aufzudosieren, denn die Absetzsymptome bzw der Schwindel kann noch viel schlimmer werden. Das wünsche ich dir natürlich nicht, aber sicherer ist es die Dosis wieder raufzusetzen.
Mein Vorschlag wären 8mg, vielleicht reicht das schon zum Stabilisieren aus und du hättest trotzdem bereits eine Reduktion geschafft (?)

Ich tippe von meinem Smartphone aus, da kann ich leider nicht verlinken, aber solche krummen Dosierungen bekommst du mit der Wasserlösemethode oder mit einer Feinwaage (Bröseln) hin. Evtl kann jemand verlinken oder ich tue das später.

Ich möchte dir wirklich raten übers Aufdosieren nachzudenken; falsches Absetzen kann so reinhauen, dass die Menschen arbeitsunfähig werden und du schreibst, du bist selbständig und musst Auto fahren.
Es wäre riskant, das aussitzen zu wollen, zumal die Symptome sich chronifizieren können und dann kämpfst du Monate, schlimmstenfalls Jahre damit.

Das fürs Erste von mir.
LG
Jamie

Edit: überschnitten mit rosenrot :)
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Rosenrot
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Re: Escitalopram absetzen

Beitrag von Rosenrot » Sonntag, 01.10.17, 17:09

Wasserlösemethode viewtopic.php?f=16&t=10923

LG

Rosenrot
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Benedikt24
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Re: Escitalopram absetzen

Beitrag von Benedikt24 » Sonntag, 01.10.17, 20:02

Hallo Manfred,

herzlich willkommen hier bei uns im ADFD. Schön das du da bist. Und gut ist grundsätzlich Deine Einstellung von dem Zeug loszukommen. Und da Du nun uns gefunden hast - wird das auch klappen. Wichtig ist eben, dass das so schonend wie möglich passiert. Und wie Rosenrot und Jamie :) schon geschrieben haben, 5-10% alle 4-6 Wochen reduzieren. Und bei Absetz-Problemem solange warten - bis Du wieder beschwerdefrei bist.
Am Ende zählt der Erfolg von dem Zeug losgekommen zu sein. Ich würde erstmal auch wieder höher dosieren. Und schauen wie sich der Schwindel entwickelt. Und von der Basis aus das Reduzieren beginnen. Schön :schnecke:

Du hast bei der Pflege Deines Vaters viel verarbeiten müssen. Und Deine Psyche hat das so nicht ganz geschafft. Es wäre schön - wenn Du das etwas aufarbeiten könntest. Nicht das Du das - unverarbeitet - mit Dir weiter herumträgst.


ich wünsche Dir alles Gute. :hug: Und berichte ruhig weiter wie es Dir ergeht.

Herzlich, Benedikt
Zuletzt geändert von Benedikt24 am Montag, 02.10.17, 22:54, insgesamt 1-mal geändert.
2007 erste Psychotherapiegespräche - ich war nicht arbeitswillig
12/2008 Lebenskrise, Aufnahme psychosomatische Klinik 6 Wochen (Diagnose: manisch/depressiv)
3/2009 Psychotherapiegespräche - ich war nicht arbeitswillig
2009 Wahnvorstellungen, manische/depressive Phasen
11/2009-9/2014 Haft
2010 - Ende 2011 Aufdosierung auf 200 mg Seroquel (Panik und Wahnvorstellungen - ich nahm mal Seroquel- mal nicht, Vertrauen hatte ich keins)
Nehme seit 2012 Olanzapin (auf Grund einer (Absetz)Psychose) (wurde in Psychatrie eingewiesen) Grund der Psychose: Traumata - noch nicht bearbeitet
Von 2012-2015, 15 mg Olanzapin (40 kg Gewichtszunahme)
2015 Absetzversuch auf 0 (gescheitert nach Arztempfehlung) Absetz- Psychose!
2015 wieder hoch auf 15 mg
Anfang 2016 auf 10 mg (ging gut)
12/2016 5 Tage mit 5 mg Olanzapin (laienhaft zerbrochen!) Große Absetzproblematik Danach auf 10 mg hochdosiert.
Seit Kindertagen diverse Asthmamittel (bis heute), Zaditen, Viani 50/250, Ditec, Salbutamol, Ultibro Breezhaler
Kortisonbehandlung über viele Jahre (Asthma, Morbus Crohn) seit 2008 nicht mehr.
Reduzierung von 10 mg Olanzapin - auf 9 mg (12.1.17)
Seit 20.1.17 schnell fettende Haare; Seit 2.2.17 Zittern in den Finger; 8.2.17 kein Zittern mehr
Reduzierung von 9 mg Olanzapin auf 8 mg (12.2.17)
Reduzierung von 8 mg Olanzapin auf 7 mg (12.3.17)
Es wurden am 14.3.17 schlechte Leberwerte, Vitamin D, Folsäure und B12- Mangel festgestellt.
Reduzierung von 7 mg Olanzapin auf 6 (15.4.17)
Reduzierung von 6 mg Olanzapin auf 5 mg (15.5.17)
22.6.17 Leberwerte verbessert (durch Olanzapin-Reduktion,Verzicht auf Alkohol und Mariendiestel-Präparat. Zinkamin schadet auch nicht.) Durch Zinkamin keine schnell fettende Haare
20.6.17 Reduzierung von 5 mg auf 4 mg Olanzapin
Durch Reduzierung fühle ich mich insgesamt aktiver und lebendiger.
Seit Januar 2017, gehe ich 1x monatlich zum Therapeutischen Malen bei einer Kunsttherapeutin. (6h) Durch die Bilder kann ich meine Gefühle zum Ausdruck bringen. Den Gefühlsstau später auflösen und wieder fühlen. (Angst, Verlassenheit, Wut, Demütigung) Die Bilder nehme ich zum Therapeuten mit. Dort werden sie im geschützten Rahmen besprochen und ich durchlebe den dargestellten Ausdruck des Bildes dann bewusst- was vorher unbewusst durch das Malen geschah. So kann ich Verdrängtes wieder aktivieren.Therapie ist anstrengend. 1-2 Tage hat meine Seele dann noch zu tun. Die Arbeit (6 h täglich) stabilisiert mich wieder, holt mich ins Jetzt zurück.
5.7.17 Meine Psychotherapie wurde verlängert. Um 140 h. Insgesamt:300 h von 2014-2022.
25.7.17 Reduktion 4 mg auf 3 mg Olanzapin
25.8.17 Reduktion 3 mg auf 2,5 mg Olanzapin
5.9.17 Probleme mit der Wahrnehmung, (Ich - Umgebung) (Schizophrenie) kann es aber aushalten. Bleibe bei 2.5 mg.
30.10.17 Reduktion von 2.5 mg auf 2,25 mg Olanzapin Probleme mit der Wahrnehmung vorhanden, aber verantwortbar.
1.12.17 Reduktion von 2,25 mg auf 2 mg Olanzapin Probleme mit Wahrnehmung vorhanden, manische und depressive Phasen. Bei schlechten Phasen ist aber alles unter Kontrolle. Keine Gefahr für mich und andere.
6.12.17 Leberwerte halbierte Verbesserung (noch nicht gut)
9.12.17 Habe beim Therapeutischen Malen: Mutter-Kind Übertragung
24.12.17 Reduziere Selbstgespräche und Sexualität
1.1.18 Reduziere von 2 mg auf 1,8 mg Olanzapin
23.1.18 Erhöhung von 1,8 auf 2 mg Olanzapin
paar Tage auf 0 keine gute Verfassung
20.2.18 Aufdosierung 2,5 mg
20.3.18 Stabilisierung bei 2,5 mg Olanzapin

Straycat
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Re: Escitalopram absetzen

Beitrag von Straycat » Montag, 02.10.17, 1:52

Hallo Manfred,

ich kenne die Escitalopram-Absetzproblematik aus eigener Erfahrung. Ich habe vor einem Jahr zu schnell abgesetzt und mir ging es damit gar nicht gut. Näheres kannst du in meinem Thread (in der Signatur verlinkt) nachlesen.
Um dir solche Probleme zu ersparen würde ich dir auch dringend zu kleineren Absetzschritten raten. Gibt es bei dir in der Apotheke Escitalopram-Tropfen? In Deutschland sind sie soweit ich weiß erhältlich. Mit denen kannst du in kleineren Schritten absetzen und musst dir den Aufwand von Wasserlösmethode oder Abwiegen von Bröseln mit Feinwaage nicht antun.
Frage doch mal in der Apotheke bzw. deinem Arzt nach, ob du die Escitalopram Tropfen bekommen kannst, statt den Tabletten.

Alles Gute,
Cat
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Manfred
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Re: Escitalopram absetzen

Beitrag von Manfred » Dienstag, 03.10.17, 13:04

Hallo zusammen,

danke für Eure warmen Worte und Empfehlungen :D

Ich gehe erstmal wieder auf die Basisdosierung zurück, da ich ja erst seit 1 Woche reduziert habe.
Ich werde straycat's Tipp verfolgen und mir von meinem Doc Escitalopram-Tropfen verschreiben lassen.

Dann plane ich, den nächsten Versuch in 6-8 Wochen zu starten.

Gruß,
Manfred
5mg Escitalopram von 05/16 bis 08/16
10mg Escitalopram von 08/16 bis 09/17
Ausschleichversuch mit 5mg Escitalopram in 09/17 -> Schwindel
Rückkehr zu 10mg ab 10/17 -> Es geht mir 'gut'
Umstellung auf Tropfen (Lundbeck) ab 06/19 -> Start Ausschleichversuch mit 8mg
6mg Tropfen ab 07/19 -> -> Es geht mir 'weiterhin gut'
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Manfred
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Re: Escitalopram absetzen

Beitrag von Manfred » Montag, 16.10.17, 12:27

Hallo,

nachdem ich wie angekündigt, wieder auf 10mg hoch gegangen bin, geht's mir auch wieder gut :D
Ich überlege, erst nach der 'dunklen Jahreszeit' mit Tropfen zu reduzieren.

Gruß,
Manfred
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Jamie
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Re: Escitalopram absetzen

Beitrag von Jamie » Montag, 16.10.17, 13:43

Hallo Manfred, :)

schön, dass du dich stabilisieren konntest.
Es gibt ein paar Teilnehmer, die wie du über den Winter Absetzstopp machen, weil ihnen die kalte, dunkle und trübe Jahreszeit nicht bekommt.
Da spricht nichts dagegen.

Wenn es aber darum geht, dass du vielleicht Mühe hast mit der Motivation zum Absetzen, so ist die einzige Falle, in die man nicht tappen darf, dass es im Leben (angeblich) immer Gründe gibt, weswegen Absetzen jetzt gerade auch wieder nicht passt. Es gibt Menschen, die immer was finden, warum es jetzt ungünstig ist. Aber das geht mich natürlich nix an und das bewerte ich auch nicht; ich schreibe einfach nur, was ich dir aus meinem Erfahrungsschatz mitteilen kann.

Grüße
Jamie
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Clarice
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Re: Escitalopram absetzen

Beitrag von Clarice » Montag, 16.10.17, 13:48

Hallo Manfred,
schön, dass es dir schon wieder etwas besser geht.

Ich habe Anfang des Jahres auch von Escitaloprom-Tabletten auf Tropfen umgestellt (bei gleichbleibender Dosis!), mir ging es dann eine zeitlang gar nicht so gut (vor allem starke Erschöpfung und Konzentrationsstörungen). Ich vermute inzwischen, das kam von der Umstellung der Darreichungsform.

Du solltest daher den Wechsel von Tabletten auf Tropfen erstmal über die Bühne bringen und gucken wie du reagierst, bevor du dann verringerst. Das nur als Tip von mir.

viele Grüße und viel Erfolg,
Clarice
Aktueller Stand:
31.01.2020 0,6 mg E. (Erhöhung um 25 %)
Januar 2020: viele Schmerzmittel sowie Omeprazol
ab 11.01.2020: Hormonersatztherapie wegen extremer Hitzewallungen.
KW 5: 3 Tage Mirtazapin (7,5 mg/1mg/1mg)
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Manfred
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Re: Escitalopram absetzen

Beitrag von Manfred » Dienstag, 17.10.17, 8:56

Hallo,

@Jamie
Jamie hat geschrieben:...Es gibt Menschen, die immer was finden, warum es jetzt ungünstig ist...
Danke für deine offenen und ehrlichen Worte!

Es ist eine reine 'Vorsichtsmaßnahme' :wink:

@Clarice
Clarice hat geschrieben:...Wechsel von Tabletten auf Tropfen erstmal über die Bühne bringen...
Danke für den wertvollen Tipp!

Gruß, Manfred
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Straycat
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Re: Escitalopram absetzen

Beitrag von Straycat » Mittwoch, 18.10.17, 20:13

Hallo,

Das freut mich zu lesen, dass es dir besser geht Manfred.
Bei mir ist es eigenartigerweise genau umgekehrt, bei mir ist die schwerste Zeit von Februar bis Juni - ich weiß allerdings nicht warum...

Gehe es langsam an und behalte trotzdem das Ziel vor Augen, dann klappt es sicher gut. Aber Clarice hat recht - immer ein Schritt nach dem anderen.

Liebe Grüße,
Cat
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Variophoenix
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Re: Escitalopram absetzen

Beitrag von Variophoenix » Samstag, 27.01.18, 18:12

Ich hänge mich hier mal an und will meine Erfahrung mitteilen. Hallo libe Leute.
Ich nehme seit einem halben Jahr diese Zeugs von 10mg. Nun habe ich seit 14 Tagen auf 5mg reduziert.
Komischer weise mehrke ich keine Symtome dabei was mich verleitet ganz aufzuhören. Doch warte ich lieber nochmals 14 Tag.
Es geht mir sogar besser. Nicht mehr so Müde.
Hoffe es geht weiter so.

Manfred
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Re: Escitalopram absetzen

Beitrag von Manfred » Montag, 09.09.19, 14:02

Hallo zusammen,

nachdem ich bis Mai diesen Jahres nach dem Wiedereinschleichen 1x 10mg/Tag genommen habe, habe ich in Absprache mit meinem Arzt
Anfang Juni auf Einnahme von 'Escitalopram Lundbeck 20mg/ml' aus Dänemark in Tropfenform und 8 Tropfen/Tag umgestellt.
Ich bin mittlerweile bei 2 Tropfen/Tag angelangt und es geht mir immer noch sehr gut.

Seit dem Zeitpunkt mit 4 Tropfen/Tag fühle ich mich erheblich ausgeglichener. :D :D

Ich hoffe, in 4 Wochen 'durch' zu sein :D ;)

VIELEN, VIELEN DANK AN ALLE, DIE HIER POSTEN - IHR SEID EINE GROSSE HILFE!!

Gruß,
Manfred
5mg Escitalopram von 05/16 bis 08/16
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Rose75
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Re: Manfred: Escitalopram absetzen

Beitrag von Rose75 » Montag, 09.09.19, 16:49

Hallo Manfred

Schön, dass es dir gut geht. Kleiner Tip von mir: Die restlichen 2mg noch mal halbieren, evtl. auch das restliche mg noch mal halbieren.

Ich glaube, das wäre sicherer...

Viele Grüße und alles Gute, Anja
seit 2008 Panikattacken / Notfallmedikament Tavor
seit 2010 Depression /kann keine Antidepressiva vertragen

ab Oktober 2018 ca. 3-4 Mal die Woche 25 mg Promethazin abends

ab März 2019 Promethazin von anderem Hersteller, da das andere nicht lieferbar

am 22.03.2019 der Supergau- ich vertrage das neue Medikament nicht
es dauert einige Tage, bis ich dahintersteige, dass es mit dem Wechsel zu tun hat

suche im Internet nach Info´s und stoße auf dieses Forum (meine Rettung)

danach 6 Wochen ein wirres Durcheinander an Dosierungen, ich weiss nie, ob ich über- oder unterdosiert bin, die Symptome sind immer gleich :x Angst, Panikattacken, Muskelschmerzen,-Krämpfe,-Steifigkeit, unwillkürliche Muskelbewegungen, kribbeln Arme, Beine und Füße, leichte Herzrythmusstörungen usw.

ab 03.05. 2019 6 mg Promethazin, ich nehme alle 4 Stunden 1 mg Atosiltropfen-ab jetzt geht es leicht aufwärts
ab 10.05. 2019 5 mg Promethazin ( 1mg- 1mg- 0,5mg-1mg-1mg-0,5mg)

nach einigen Tage verschlimmern sich die Nebenwirkungen immer und ich muss eine neue Dosis finden, auf der es mir einigermaßen gut geht

ab 15.05. 2019 3 mg Promethazin ( 0,5mg-0,5mg-0,5mg-0,5mg-0,5mg-0,5mg)
ab 24.05. 2019 2,4 mg Promethazin ( 0,4mg-0,4mg-0,4mg-0,4mg-0,4mg-0,4mg)

ab 28.05 2019 1,8 mg Promethazin ( 0,3mg-0,3mg-0,3mg-0,3mg-0,3mg-0,3mg)
ab 02.06.2019 1,2 mg Promethazin ( 0,2mg-0,2mg-0,2mg-0,2mg-0,2mg-0,2mg)

ab 07.06.2019 habe ich alle 3-4 Tage jede Einzeldosis um 0,01mg runtergefahren und es lief einigermaßen gut
ab 20.08.2019 0,06mg Promethazin (0,01mg-0,01mg-0,01mg-0,01mg-0,01mg-0,01mg)
ab 25.08.2019 0,048mg Promethazin ( 6× 0,008mg )

ab 26.08.2019 stärkere Absetzsymptome als in den letzten 3- 4 Wochen ( Muskelzuckungen, innerliches Zittern)

ab 28.08.2019 0,03mg Promethazin (6×0,005mg)
die vermutlichen Absetzsymptome waren wohl Nebenwirkungen, jetzt wieder besser

ab 29.08.2019 0,024mg Promethazin (6×0,004mg)
ab 30.08.2019 0,018mg Promethazin (6×0,003mg)

ab 31.08.2019 0,015mg Promethazin (6×0,0025mg)
ab 01.09.2019 0,006mg Promethazin (6×0,001mg)

ab 03.09.2019 0,003mg Promethazin (6×0,0005mg)
ab 04.03.2019 0,0015mg Promethazin (6×0,00025mg)

ab 05.09 2019 0,0012mg Promethazin (6×0,0002mg)

habe in der Nacht vom 5. zum 6. das erste Mal die Dosis um 2.00 Uhr weggelassen: alles ok!

am 07.09.2019 abgesetzt
am 10.09.2019 um 21.30 Uhr wieder eindosiert, wegen krasser Dauer-Panikattacken :frust:

ab 11.09.2019 0,0003mg Promethazin (6×0,00005mg)
ab 13.09.2019 0,00022mg Promethazin (6×0,000036mg)

ab 15.09.2019 0,000072mg Promethazin (4×0,000018mg)
ab 17.09.2019 0,000054mg Promethazin (3×0,000018mg)

ab 21.09.2019 0,000033mg Promethazin (3×0,000011mg)

ab Oktober ca. wöchentlich minimal weiter reduziert

am 10.01.2020 abgesetzt

Ich habe es geschafft. :party2: Mir geht's gut.

Manfred
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Re: Manfred: Escitalopram absetzen

Beitrag von Manfred » Montag, 09.09.19, 18:10

Hallo Anja,
Rose75 hat geschrieben:
Montag, 09.09.19, 16:49
... Kleiner Tip von mir: Die restlichen 2mg noch mal halbieren, evtl. auch das restliche mg noch mal halbieren.
Danke für den Tipp 8-) : Das mit dem 2mg nochmals halbieren wollte ich sowieso machen - mit dem restlichen 1mg schau ich mal ;)

Gruß,
Manfred
5mg Escitalopram von 05/16 bis 08/16
10mg Escitalopram von 08/16 bis 09/17
Ausschleichversuch mit 5mg Escitalopram in 09/17 -> Schwindel
Rückkehr zu 10mg ab 10/17 -> Es geht mir 'gut'
Umstellung auf Tropfen (Lundbeck) ab 06/19 -> Start Ausschleichversuch mit 8mg
6mg Tropfen ab 07/19 -> -> Es geht mir 'weiterhin gut'
4mg Tropfen ab 08/19 -> -> Es geht mir 'weiterhin gut'
2mg Tropfen ab 09/19 -> -> Es geht mir 'weiterhin gut'
Tropfenlos ab 10/19 :party2:

Rose75
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Registriert: Freitag, 02.08.19, 14:17

Re: Manfred: Escitalopram absetzen

Beitrag von Rose75 » Montag, 09.09.19, 19:21

Hallo Manfred

Super.
Ich wünsche dir gutes Gelingen. :wink:

Viele Grüße, Anja
seit 2008 Panikattacken / Notfallmedikament Tavor
seit 2010 Depression /kann keine Antidepressiva vertragen

ab Oktober 2018 ca. 3-4 Mal die Woche 25 mg Promethazin abends

ab März 2019 Promethazin von anderem Hersteller, da das andere nicht lieferbar

am 22.03.2019 der Supergau- ich vertrage das neue Medikament nicht
es dauert einige Tage, bis ich dahintersteige, dass es mit dem Wechsel zu tun hat

suche im Internet nach Info´s und stoße auf dieses Forum (meine Rettung)

danach 6 Wochen ein wirres Durcheinander an Dosierungen, ich weiss nie, ob ich über- oder unterdosiert bin, die Symptome sind immer gleich :x Angst, Panikattacken, Muskelschmerzen,-Krämpfe,-Steifigkeit, unwillkürliche Muskelbewegungen, kribbeln Arme, Beine und Füße, leichte Herzrythmusstörungen usw.

ab 03.05. 2019 6 mg Promethazin, ich nehme alle 4 Stunden 1 mg Atosiltropfen-ab jetzt geht es leicht aufwärts
ab 10.05. 2019 5 mg Promethazin ( 1mg- 1mg- 0,5mg-1mg-1mg-0,5mg)

nach einigen Tage verschlimmern sich die Nebenwirkungen immer und ich muss eine neue Dosis finden, auf der es mir einigermaßen gut geht

ab 15.05. 2019 3 mg Promethazin ( 0,5mg-0,5mg-0,5mg-0,5mg-0,5mg-0,5mg)
ab 24.05. 2019 2,4 mg Promethazin ( 0,4mg-0,4mg-0,4mg-0,4mg-0,4mg-0,4mg)

ab 28.05 2019 1,8 mg Promethazin ( 0,3mg-0,3mg-0,3mg-0,3mg-0,3mg-0,3mg)
ab 02.06.2019 1,2 mg Promethazin ( 0,2mg-0,2mg-0,2mg-0,2mg-0,2mg-0,2mg)

ab 07.06.2019 habe ich alle 3-4 Tage jede Einzeldosis um 0,01mg runtergefahren und es lief einigermaßen gut
ab 20.08.2019 0,06mg Promethazin (0,01mg-0,01mg-0,01mg-0,01mg-0,01mg-0,01mg)
ab 25.08.2019 0,048mg Promethazin ( 6× 0,008mg )

ab 26.08.2019 stärkere Absetzsymptome als in den letzten 3- 4 Wochen ( Muskelzuckungen, innerliches Zittern)

ab 28.08.2019 0,03mg Promethazin (6×0,005mg)
die vermutlichen Absetzsymptome waren wohl Nebenwirkungen, jetzt wieder besser

ab 29.08.2019 0,024mg Promethazin (6×0,004mg)
ab 30.08.2019 0,018mg Promethazin (6×0,003mg)

ab 31.08.2019 0,015mg Promethazin (6×0,0025mg)
ab 01.09.2019 0,006mg Promethazin (6×0,001mg)

ab 03.09.2019 0,003mg Promethazin (6×0,0005mg)
ab 04.03.2019 0,0015mg Promethazin (6×0,00025mg)

ab 05.09 2019 0,0012mg Promethazin (6×0,0002mg)

habe in der Nacht vom 5. zum 6. das erste Mal die Dosis um 2.00 Uhr weggelassen: alles ok!

am 07.09.2019 abgesetzt
am 10.09.2019 um 21.30 Uhr wieder eindosiert, wegen krasser Dauer-Panikattacken :frust:

ab 11.09.2019 0,0003mg Promethazin (6×0,00005mg)
ab 13.09.2019 0,00022mg Promethazin (6×0,000036mg)

ab 15.09.2019 0,000072mg Promethazin (4×0,000018mg)
ab 17.09.2019 0,000054mg Promethazin (3×0,000018mg)

ab 21.09.2019 0,000033mg Promethazin (3×0,000011mg)

ab Oktober ca. wöchentlich minimal weiter reduziert

am 10.01.2020 abgesetzt

Ich habe es geschafft. :party2: Mir geht's gut.

Manfred
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Registriert: Sonntag, 01.10.17, 13:42

Re: Manfred: Escitalopram absetzen

Beitrag von Manfred » Montag, 14.10.19, 7:15

Hallo an Alle,

ich bin jetzt seit 4 Wochen auf Null und kann bis jetzt keine Beeinträchtigungen feststellen, FREU!!!

VIELEN, VIELEN DANK AN ALLE, DIE HIER GEANTWORTET HABE - IHR WART/SEID EINE GROSSE HILFE!!

Gruß von einem glücklichen

Manfred
5mg Escitalopram von 05/16 bis 08/16
10mg Escitalopram von 08/16 bis 09/17
Ausschleichversuch mit 5mg Escitalopram in 09/17 -> Schwindel
Rückkehr zu 10mg ab 10/17 -> Es geht mir 'gut'
Umstellung auf Tropfen (Lundbeck) ab 06/19 -> Start Ausschleichversuch mit 8mg
6mg Tropfen ab 07/19 -> -> Es geht mir 'weiterhin gut'
4mg Tropfen ab 08/19 -> -> Es geht mir 'weiterhin gut'
2mg Tropfen ab 09/19 -> -> Es geht mir 'weiterhin gut'
Tropfenlos ab 10/19 :party2:

Straycat
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Re: Manfred: Escitalopram absetzen

Beitrag von Straycat » Montag, 14.10.19, 10:38

Hallo Manfred,

das freut mich sehr, das zu lesen!!
Das ist wirklich super! Herzlichen Glückwunsch!!

Es wäre super, wenn du uns weiterhin berichten kannst, wie es dir geht, also ob du auch die nächsten Monate symptomfrei bleibst.

Alles Liebe,
Cat
rezidivierende Depression (seit 2006)/ Bipolar II (2008 - Fehldiagnose?)
Erfahrungen mit Escitalopram (9 Jahre) und kurzfristig auch Lamotrigin , Aripiprazol , Trazodon, Bupropion, Alprazolam - alles wieder abgesetzt
protrahiertes Entzugssyndrom: wiederkehrende Muskelschmerzen, gelegentlich Panikattacken
Aktuelles Absetzen von Venlafaxin seit 04/2018
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padma
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Re: Manfred: Escitalopram absetzen

Beitrag von padma » Montag, 14.10.19, 18:07

hallo Manfred, :)

herzlichen Glückwunsch zur 0 :party2: :party2: :party2:

Es freut mich sehr, dass du es geschafft hast. Danke dir fürs Teilen.
Ich kopiere deinen Erfolg in unsere AD Erfolgsgeschichten.

liebe Grüsse und alles Gute weiterhin
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




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