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Liebe ADFDler,

wir wünschen Euch eine schöne Osterzeit mit möglichst entspannten Feiertagen und schönem Wetter.

Das Team ist während dieser Zeit u wahrscheinlich auch etwas länger anhaltend, aus verschiedenen Gründen personell stark unterbesetzt, so daß hauptsächlich nur administrative Aufgaben erledigt werden können.

Wir bitten Euch deshalb, verstärkt gegenseitig nach Euch zu schauen u zu unterstützen.

Danke für Euer Verständnis, liebe Grüße vom Team

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Mondlaub: Oxazepam 10 mg absetzen

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
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Re: Mondlaub: Oxazepam 10 mg absetzen

Beitrag von Straycat »

Hallo Mondlaub,

7 Tage nach der letzten Reduktion würde ich auf Absetzsymptome tippen. Aber das ist immer schwer einzuschätzen, vor allem von außen.
Ich habe auch selbst keine Erfahrung mit Benzos, weshalb ich nicht sagen kann, wie sich Zwischenentzügigkeit anfühlt und wie man das am besten von Absetzsymptomen unterscheiden kann... aber ich denke es ist im Grunde das Gleiche, weil es beides Entzugssymptome sind :(

Ich werde aus deiner Signatur nicht ganz schlau... :-o
Laut dieser warst du am 2.3.21 noch auf 10mg Oxazepam und dann ab 8.3.21 schon auf 0,9mg? Kann es sein, dass du da einen Tippfehler in der Signatur hast? Denn es setzt sich dann immer weiter von 0,9 bis 0,7mg so fort. Bist du nun auf 0,7mg oder auf 7mg?

Liebe Grüße,
Cat
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Re: Mondlaub: Oxazepam 10 mg absetzen

Beitrag von Jamie »

Hallo Mondlaub, :)

ich weiß nicht, ob diese Info hier verlässlich ist, aber laut diesem Link könnte Noctamid als Reimport möglicherweise verfügbar sein (Noctamide 2mg)
https://www.medikamente-per-klick.de/ke ... m=noctamid

Da würde ich unbedingt noch mal deine Apotheke ansprechen, die können nämlich die Verfügbarkeit / Lieferbarkeit abfragen und ein Arzt darf Reimporte verordnen, notfalls auf Privatrezept, denn so teuer ist das Noctamid nicht.
Sollte die Apotheke es dir besorgen können, lass es dir gleich reservieren (am besten mehrere Schachteln) und bitte dann deinen Arzt um Ausstellung des Privatrezepts in entsprechender Menge.
Bitte noch erfragen, ob Importgebühren anfallen (Apotheke).

Nichtsdestotrotz kann es zukünftig nicht mehr angehen, 3 Monate des Jahres mit Benzos zu umschiffen. :? Wie du siehst, hat dein Körper ein massives Problem damit und wenn es jetzt nicht gekommen wäre, dann spätestens in eins zwei Jahren (Gewöhnung, Toleranz, kindling effect).

Die größere Menge Noctamide wäre auch nicht dafür, dies für die kommende Jahre zu bunkern, sondern damit einen langsamen achtsamen Entzug zu gestalten.


Viele Grüße und willkommen im Forum
Jamie
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Re: Mondlaub: Oxazepam 10 mg absetzen

Beitrag von Mondlaub »

Hallo Cat,
Du hast vollkommen Recht mit meiner Signatur. Ich habe sie geändert. Irgendwie komme ich immer noch mit Noctamid und Oxazepam durcheinander. Danke für den Hinweis.
Liebe Grüße
Mondlaub
Seit 1997 Lupus erythematodes. Das ist eine rheumatische Systemerkrankung. Seit dem 10 Jahre 5 mg Kortison, danach bis heute meist 2,5 mg.
Im Dezember 2020 wurde Hashimoto diagnostziert. Starke Schwankungen, vor allem im Winter Unterfunktion deshalb kein LThyroxin. Wird weiterhin beobachtet.

Seit 2017 17 Tropfen Trimipramin. D.h. Seit November 2020 noch mal 18 dazu. Beides Abends im Abstand von 2 Stunden. Nehme ich es auf einmal reagiere ich mit starker Unruhe. Versuche die 18 Tropfen jetzt wieder zu reduzieren, weil ich den Eindruck habe, dass sie nur für den Kopf wichtig sind.

Lormetazepam seit 2008 0.5 mg bis 0,75 mg bei Bedarf, wobei der Bedarf im Laufe der Jahre immer mehr wurde. Vor stressigen Arbeitstagen, wenn wir Besuch hatten, vor dem Urlaub, im Urlaub, irgendwann immer, wenn die kleinsten Veränderungen anstanden.
Seit 4 Jahren auch jeden Winter täglich von November bis Februar. Was auch immer i.1m21m Winter passiert, ich kann in der Zeit nicht schlafen.. Nie Absetzprobleme gehabt. Ich brauchte es nicht mehr. 2-3 Tage Unruhe. Das war es
13.1.21 Wechsel auf Oxazepam 10 mg. Wirkt nicht
Steigerung auf 15 mg
3.2.21 Während der Einnahme Entzugssymptome, die
heftiger werden. Schlaflos trotz Oxazepam
5.2.21 Senkung der Dosis auf 12,5 mg. Besser
20.2.21 Verschlechterung psychisch und physisch
2.3.21 Entzugwille und Beginn des Entzuges von
12,5 mg auf 10 mg. Hilfe: Atosil. 3 Tage
Angespannt 4 Std Schlaf trotz Atosil. Danach
Gut. Schlaf gut, Stimmung ein bisschen
empfindlich, aber gut
8.3.21 Reduktion auf 9 mg Oxazepam
Wasserglasmethode
15 3.21 Reduktion auf 8. Nicht gut, da ich noch
Absetzprobleme wie Schlafstörung und
Unruhe hatte. Noch in der Nacht auf 0,9.
Sofort besser.
19.3.21 Reduktion auf 8 mg Oxazepam, nach dem sich
alles beruhigt hatte. Am 7. und 8.Tag sehr
unruhig, kribbeln und nur mit Atosil
geschlafen. Danach alles wieder o.k.
30.03.21 Reduktion auf 7 mg Oxazepam
Psychisch instabil. Am besten, wenn ich
vollkommen Ruhe habe. Stress emotionaler
Art triggert sehr. Dann kann ich auch nicht
schlafen.
08.04.21 Reduktion auf 6 mg Oxazepam
Schlaf ist eine Katastrophe. Ich schlafe nicht
ein und werde um 5 Uhr wach. Ich komme an
Meine Grenzen. Zurück auf 7 mg für 1 Tag
brachte gar nichts, im Gegenteil. Ich war sehr
verzweifelt. Doch Toleranz???
09.04.21wieder 6 mg. Es geht mir besser
Mondlaub
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Re: Mondlaub: Oxazepam 10 mg absetzen

Beitrag von Mondlaub »

Hallo James,
Bei Medikamenteperclick und auch in anderen Apotheken hatte ich schon vor Oxacepam versucht, Noctamid zu bekommen. Es wird nicht mehr vertrieben. Weltweit. Und Generika werden z.Z. nicht vertrieben. Ob überhaupt noch ist die Frage. Warum lormetazepam ausgesetzt wurde, kann mir keiner beantworten.

Du hast vollkommen Recht, dass ich die 3 Monate im Jahr nicht mit Benzos lösen kann. Aber ich weiß nicht, was da im November passiert. Habe mich auf Depressionen im letzten November testen lassen, aber das ist es nicht. Meine Schilddrüse spielt verrückt. Im Februar wurde Hashimoto diagnostziert, aber da waren die Werte schon wieder o.k. Da ging es mir auch schon besser. Habe jetzt schon einen Termin beim Endokrinologen für November gemacht. Irgendwas passiert da ja. Aber Hashimoto nur im Winter????

Manchmal ja auch mitten im Jahr immer wieder. Wie gesagt, die Anlässe Benzos zu nehmen wurden immer banalen und somit immer öfter.

Bisher konnte ich mit Noctamid 0,5 immer problemlos raus. Im Winter nach den 3 Monaten mit Oxacepam hänge ich voll drin und das habe ich schon während der Einnahme gemerkt. Z.B. immer Kribbeln ab 17 uhr schlechter Schlaf und öfter totale Verzweiflung. Das alles war neu. Und letztlich gab es den Ausschlag, mich mit dem Beenden von Benzos grundsätzlich zu beschäftigen und dann auch zu tun. Mei Hausarzt wollte Wechsel auf andere Benzos.

Ich habe große Angst vor dem Winter , mein Hausarzt würde mir sofort wieder Benzos verschreiben. Das weiß ich. Ich war auch mal bei 2 Psychiater. Da ging ich letztlich mit 3 Psychopharmaka raus (+Benzos). Das wollte ich auf gar keinen Fall. Ich war auch mal in der Ambulanz einer Klinik (psychiatrisch). Auch da hat man mir nicht weiterhelfen können. Auf Mirtazepin habe ich paradox reagiert. Mit Doxepin konnte ich nicht schlafen. Valdoxan half 1 Woche, dann sollte ich 2 Medikamente dazu nehmen, damit es hilft.

Im Nachhinein bin ich froh, immer die Reißleine gezogen zu haben, aber das Vertrauen zu Ärzten ist mittlerweile gleich Null. Deswegen die Angst vor dem Winter. Ich mache nun seit 3 Monaten eine Therapie. Ich weiß nicht, ob es ein psychisches Problem ist. Belastungsstörung ist die Diagnose.

Aber ich bin entschlossen, mein Leben ohne Benzos zu führen. Sie haben mich sehr verändert. Bin ängstlicher, zurückgezogen, freudloser.

Viele Grüße
Mondlaub
Seit 1997 Lupus erythematodes. Das ist eine rheumatische Systemerkrankung. Seit dem 10 Jahre 5 mg Kortison, danach bis heute meist 2,5 mg.
Im Dezember 2020 wurde Hashimoto diagnostziert. Starke Schwankungen, vor allem im Winter Unterfunktion deshalb kein LThyroxin. Wird weiterhin beobachtet.

Seit 2017 17 Tropfen Trimipramin. D.h. Seit November 2020 noch mal 18 dazu. Beides Abends im Abstand von 2 Stunden. Nehme ich es auf einmal reagiere ich mit starker Unruhe. Versuche die 18 Tropfen jetzt wieder zu reduzieren, weil ich den Eindruck habe, dass sie nur für den Kopf wichtig sind.

Lormetazepam seit 2008 0.5 mg bis 0,75 mg bei Bedarf, wobei der Bedarf im Laufe der Jahre immer mehr wurde. Vor stressigen Arbeitstagen, wenn wir Besuch hatten, vor dem Urlaub, im Urlaub, irgendwann immer, wenn die kleinsten Veränderungen anstanden.
Seit 4 Jahren auch jeden Winter täglich von November bis Februar. Was auch immer i.1m21m Winter passiert, ich kann in der Zeit nicht schlafen.. Nie Absetzprobleme gehabt. Ich brauchte es nicht mehr. 2-3 Tage Unruhe. Das war es
13.1.21 Wechsel auf Oxazepam 10 mg. Wirkt nicht
Steigerung auf 15 mg
3.2.21 Während der Einnahme Entzugssymptome, die
heftiger werden. Schlaflos trotz Oxazepam
5.2.21 Senkung der Dosis auf 12,5 mg. Besser
20.2.21 Verschlechterung psychisch und physisch
2.3.21 Entzugwille und Beginn des Entzuges von
12,5 mg auf 10 mg. Hilfe: Atosil. 3 Tage
Angespannt 4 Std Schlaf trotz Atosil. Danach
Gut. Schlaf gut, Stimmung ein bisschen
empfindlich, aber gut
8.3.21 Reduktion auf 9 mg Oxazepam
Wasserglasmethode
15 3.21 Reduktion auf 8. Nicht gut, da ich noch
Absetzprobleme wie Schlafstörung und
Unruhe hatte. Noch in der Nacht auf 0,9.
Sofort besser.
19.3.21 Reduktion auf 8 mg Oxazepam, nach dem sich
alles beruhigt hatte. Am 7. und 8.Tag sehr
unruhig, kribbeln und nur mit Atosil
geschlafen. Danach alles wieder o.k.
30.03.21 Reduktion auf 7 mg Oxazepam
Psychisch instabil. Am besten, wenn ich
vollkommen Ruhe habe. Stress emotionaler
Art triggert sehr. Dann kann ich auch nicht
schlafen.
08.04.21 Reduktion auf 6 mg Oxazepam
Schlaf ist eine Katastrophe. Ich schlafe nicht
ein und werde um 5 Uhr wach. Ich komme an
Meine Grenzen. Zurück auf 7 mg für 1 Tag
brachte gar nichts, im Gegenteil. Ich war sehr
verzweifelt. Doch Toleranz???
09.04.21wieder 6 mg. Es geht mir besser
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Re: Mondlaub: Oxazepam 10 mg absetzen

Beitrag von Jamie »

Hallo Mondlaub, :)

ich hab mir noch mal Gedanken gemacht über Äquivalenzen usw..

1-2mg (leider eine sehr große Bandbreite) Lormetazepam entsprechen 10mg Diazepam.
10mg Diazepam entsprechen 20mg Oxazepam.

Angenommen wir nehmen den Wert, also 1mg Nocatmid = 10mg Dia = 20mg Oxa, dann wären deine früher genommenen 0,5mg Noctamid umgerechnet 10mg Oxazepam.
Also genau das, was du nahmst.

Tabelle hier: https://psychiatrietogo.de/2012/01/29/b ... sierungen/

Aber wenn deine Toleranzschwelle höher ist, und davon gehe ich aus, dann waren die 10mg vielleicht von Anfang an zu niedrig angesetzt, sehr wahrscheinlich sogar.

Zudem ist noch von Besonderheit, dass Oxazepam explizit kein schlafinduzierendes Benzo ist, sondern ein eher allgemein beruhigendes. Das heißt man hat bei dir auch Äpfel mit Birnen ersetzt.
Ferner ist Oxazepam die letzte Abbaustufe des eigentlich viel stärker wirksamen Diazepams, das heißt es ist möglicherweise sowieso nicht so stark, wobei ich damit nichts relativieren möchte, denn Menschen sprechen sehr individuell auf Benzos an.
Ich zB kann Oxazepam nehmen und es passiert einfach nichts. Es wirkt nicht. Für mich ist es offensichtlich nicht "stark" (im Sinne von wirksam) genug.

Wenn du also überhaupt nicht mit dem Ausschleichen klar kommst, dann müsste man überlegen, ggf. noch mal auf ein anderes Benzo umzusatteln; vielleicht auch eines mit mehr hypnotischen Effekten.
Deine von dir deutlich bemerkten Zwischenentzüge sprechen ja eigentlich schon Bände.

Wegen des Hashimotos - ich bin keine SD-"Expertin", ich weiß nur, das Ganze ist hoch komplex und sicher nicht einfach aufzuschlüsseln. Die Hormone beeinflussen sich alle gegenseitig, natürlich auch das Melatonin und dann das mangelnde Sonnenlicht...
Wenn du sozusagen immer einen Herbstwinter-Blues in Form von Schlafstörungen hast, würde ich mich unbedingt mal mit dem Thema Tageslichtlampe und Blaulichtfilter (Laptop, Smartphone) befassen.
Unter Tageslichtlampe findest du in der Suche einige Treffer, manche konnten ihre Winterdepression damit sogar fast vollständig lindern.

Viele Grüße
Jamie
Zuletzt geändert von Jamie am 08.04.2021 08:21, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: ergänzt
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Re: Mondlaub: Oxazepam 10 mg absetzen

Beitrag von Mondlaub »

Hallo Jamie,
Vielen Dank für deine Ausführungen. Ja ich glaube auch, dass Oxacepam ganz anders wirkte als Noctamid. Aber ich glaube, ohne Oxacepam wäre ich nie auf die Idee gekommen, etwas an meinem Konsum zu ändern da wir jetzt Frühling haben, wo es mir es grundsätzlich besser geht, werde ich mit Oxacepam weiter entziehen. Noch einmal wechseln will ich nicht. Und heute werde ich auf 0,6 reduzieren. Das ist nur noch ein Bruchteil von den 0,5 Noctamid.
I
n den letzten Jahren gabe ich im März, April nichts genommen
Mit der Tageslichtlampe hast du Recht. Ich habe sogar eine. Aber nur sehr halbherzig diesen Winter eingesetzt ich habe mir vorgenommen, diese dieses Jahr schon im Oktober zu verwenden . Aber danke, dass du mich darauf hingewiesen hast. Es bestärkt mich in meinem Entschluss.
Was ich ich fragen möchte:
Ich bin z Z. also seit Wochen sehr empfindlich, psychisch. Dadurch kam es schon einige Male zu Auseinandersetzungen mit meinem Mann. Und dann geht's mir schlecht. Er findet, dass ich so nörgelig bin und damit hat er nicht Unrecht. Kommt das vom Entzug?

Vielen Dank für deine Unterstützung, sue tut mir einfach gut.
Viele Grüße
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Re: Mondlaub: Oxazepam 10 mg absetzen

Beitrag von Straycat »

Hallo Mondlaub,

es gibt etwas im Entzug, das nennt man Neuroemotionen - vielleicht ist es das?
Hier haben wir einen Thread dazu: viewtopic.php?f=50&t=9778
Die können echt fies sein... ich bin im Entzug auch deutlich gereizter und manchmal auch aggressiver, als ich es je von mir gekannt habe...

Liebe Grüße,
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Re: Mondlaub: Oxazepam 10 mg absetzen

Beitrag von Mondlaub »

Hallo Cat,
Vielen vielen Dank für den Link. Ich habe es wegen Zeitmangel nur überflogen, aber genau so fühle ich mich. Auch was die anderen dazu schreiben. Das die Emotion sooo reL ist im Moment, dass es heiß im Bauch wird und ich brauche 1 -2 Tage um da wieder herunterzukommen.



Es hilft mir sehr, zu verstehen und hoffe, dass ich vielleicht beim Auftauchen der starken Emotion sie etwas bannen kann. Das Nörgeln allerdings fällt mir gar nicht so auf schon, dass ich nicht gerade Gefühle habe die Welt zu umarmen, dass ich sehr zurückgezogen bin, aber diese negative Grundstimmung nehme ich schon wahr. Dass ich diese Stimmung wohl auch äußere, bedrückt mich.
Ich werde mich mal näher damit befassen.
Viele Grüße
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alles beruhigt hatte. Am 7. und 8.Tag sehr
unruhig, kribbeln und nur mit Atosil
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Re: Mondlaub: Oxazepam 10 mg absetzen

Beitrag von Mondlaub »

Hallo,
Was ich noch sagen wollte ist dass ich eh seit 23 Jahren Kortison nehme. Mittlerweile meist nur 2,5 mg, aber das kann ich auch nicht ändern da ich das wegen einer rheumatischen Autoimmunerkrankung nehmen muss. Der Cortisolspiegel war aber vor 3 Monaten morgens normal.
Ich erwähne das, weil in dem Artikel über Neuroemotionen der Cortisolspiegel angesprochen wird
Viele Grüße
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Im Dezember 2020 wurde Hashimoto diagnostziert. Starke Schwankungen, vor allem im Winter Unterfunktion deshalb kein LThyroxin. Wird weiterhin beobachtet.

Seit 2017 17 Tropfen Trimipramin. D.h. Seit November 2020 noch mal 18 dazu. Beides Abends im Abstand von 2 Stunden. Nehme ich es auf einmal reagiere ich mit starker Unruhe. Versuche die 18 Tropfen jetzt wieder zu reduzieren, weil ich den Eindruck habe, dass sie nur für den Kopf wichtig sind.

Lormetazepam seit 2008 0.5 mg bis 0,75 mg bei Bedarf, wobei der Bedarf im Laufe der Jahre immer mehr wurde. Vor stressigen Arbeitstagen, wenn wir Besuch hatten, vor dem Urlaub, im Urlaub, irgendwann immer, wenn die kleinsten Veränderungen anstanden.
Seit 4 Jahren auch jeden Winter täglich von November bis Februar. Was auch immer i.1m21m Winter passiert, ich kann in der Zeit nicht schlafen.. Nie Absetzprobleme gehabt. Ich brauchte es nicht mehr. 2-3 Tage Unruhe. Das war es
13.1.21 Wechsel auf Oxazepam 10 mg. Wirkt nicht
Steigerung auf 15 mg
3.2.21 Während der Einnahme Entzugssymptome, die
heftiger werden. Schlaflos trotz Oxazepam
5.2.21 Senkung der Dosis auf 12,5 mg. Besser
20.2.21 Verschlechterung psychisch und physisch
2.3.21 Entzugwille und Beginn des Entzuges von
12,5 mg auf 10 mg. Hilfe: Atosil. 3 Tage
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empfindlich, aber gut
8.3.21 Reduktion auf 9 mg Oxazepam
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Absetzprobleme wie Schlafstörung und
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Sofort besser.
19.3.21 Reduktion auf 8 mg Oxazepam, nach dem sich
alles beruhigt hatte. Am 7. und 8.Tag sehr
unruhig, kribbeln und nur mit Atosil
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Psychisch instabil. Am besten, wenn ich
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08.04.21 Reduktion auf 6 mg Oxazepam
Schlaf ist eine Katastrophe. Ich schlafe nicht
ein und werde um 5 Uhr wach. Ich komme an
Meine Grenzen. Zurück auf 7 mg für 1 Tag
brachte gar nichts, im Gegenteil. Ich war sehr
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Re: Mondlaub: Oxazepam 10 mg absetzen

Beitrag von Biggi 64 »

Guten Morgen Mondlaub, also bei mir ist das zeitweise so, das ich nervös und dann auch dünnhautig bin, ja und leider bekommt dann auch mein Mann leider was ab. Gott sei Dank nicht so oft ( der arme), kenne das auch so gar nicht von mir..bin eher der ruhige Typ...habe ihm versucht das zu erklären, warum das im Moment so ist, hab nun eine Vereinbarung mit ihm getroffen: wenn er merkt das ich gereizt bin, soll er mich einfach einen Augenblick in Ruhe lassen.
Wenn dieser Anflug wieder vorbei ist, sage ich zu ihm...OK ist nun vorbei 😉.
Dauert auch nicht so lange, meist ist diese Stimmungsschwankung nur kurzweilig...10 oder 15 Minuten, dann rege ich mich über alles auf...bei mir kommt es definitiv vom Benzoentzug.
Und dann gibt's Tage, da bin ich tagsüber relaxt, aber kann dann Nachts nicht schlafen...ich hoffe das es Dir bald besser geht LG Biggi
0.25 mg Brotizolam im April 2020
0.125vmg auf
0.0625( viel zu schnell, grosser Fehler) Januar / Februar
0.125 bis 0.180 April 2020 bis März 2022
0.125 mg ab 29 März
Nächste Reduzierung im April..wenn ich etwas stabiler bin.
0.110 mg seit 17.04 2021 :wink:
Mondlaub
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Re: Mondlaub: Oxazepam 10 mg absetzen

Beitrag von Mondlaub »

Hallo Ihr Lieben,
Was soll ich nur tun? Ich habe vor 2 Tagen nach 10 Tagen 7 mg Oxazepam auf 6 mg reduziert. Ich kann nicht schlafen. Selbst mit Atosil kaum und das soll mein Notfallmedikent bleiben. Ich nehme es nun schon 3 Tage.
Am Tag vor dem Reduzieren hatte ich Stress mit meinem Mann und da konnte ich schon nicht schlafen. Am nächsten Tag war die Reduzierung.

Ich habe auch häufiger ein Kribbeln im Rücken und Zittern seit dem Stress/Reduzieren. Hatte ich schon unter der Einnahme von Oxazepam volle Dosis. Dann war es weg, jetzt ist es wieder da.
Ich bin echt verzweifelt. Soll ich noch mal auf 0.7 hoch gehen?
Der Schlafmangel macht mich fertig und auch die Tatsache, dass ich neben Trimipramin und Oxacepam jetzt noch mit Atosil nehme. Eine wandelnde PP. Ich will das alles nicht mehr. Aber das ewige Auf und Ab kostet so viel Kraft. Was kann nur tun?
Viele Grüße
Mondlaub
Seit 1997 Lupus erythematodes. Das ist eine rheumatische Systemerkrankung. Seit dem 10 Jahre 5 mg Kortison, danach bis heute meist 2,5 mg.
Im Dezember 2020 wurde Hashimoto diagnostziert. Starke Schwankungen, vor allem im Winter Unterfunktion deshalb kein LThyroxin. Wird weiterhin beobachtet.

Seit 2017 17 Tropfen Trimipramin. D.h. Seit November 2020 noch mal 18 dazu. Beides Abends im Abstand von 2 Stunden. Nehme ich es auf einmal reagiere ich mit starker Unruhe. Versuche die 18 Tropfen jetzt wieder zu reduzieren, weil ich den Eindruck habe, dass sie nur für den Kopf wichtig sind.

Lormetazepam seit 2008 0.5 mg bis 0,75 mg bei Bedarf, wobei der Bedarf im Laufe der Jahre immer mehr wurde. Vor stressigen Arbeitstagen, wenn wir Besuch hatten, vor dem Urlaub, im Urlaub, irgendwann immer, wenn die kleinsten Veränderungen anstanden.
Seit 4 Jahren auch jeden Winter täglich von November bis Februar. Was auch immer i.1m21m Winter passiert, ich kann in der Zeit nicht schlafen.. Nie Absetzprobleme gehabt. Ich brauchte es nicht mehr. 2-3 Tage Unruhe. Das war es
13.1.21 Wechsel auf Oxazepam 10 mg. Wirkt nicht
Steigerung auf 15 mg
3.2.21 Während der Einnahme Entzugssymptome, die
heftiger werden. Schlaflos trotz Oxazepam
5.2.21 Senkung der Dosis auf 12,5 mg. Besser
20.2.21 Verschlechterung psychisch und physisch
2.3.21 Entzugwille und Beginn des Entzuges von
12,5 mg auf 10 mg. Hilfe: Atosil. 3 Tage
Angespannt 4 Std Schlaf trotz Atosil. Danach
Gut. Schlaf gut, Stimmung ein bisschen
empfindlich, aber gut
8.3.21 Reduktion auf 9 mg Oxazepam
Wasserglasmethode
15 3.21 Reduktion auf 8. Nicht gut, da ich noch
Absetzprobleme wie Schlafstörung und
Unruhe hatte. Noch in der Nacht auf 0,9.
Sofort besser.
19.3.21 Reduktion auf 8 mg Oxazepam, nach dem sich
alles beruhigt hatte. Am 7. und 8.Tag sehr
unruhig, kribbeln und nur mit Atosil
geschlafen. Danach alles wieder o.k.
30.03.21 Reduktion auf 7 mg Oxazepam
Psychisch instabil. Am besten, wenn ich
vollkommen Ruhe habe. Stress emotionaler
Art triggert sehr. Dann kann ich auch nicht
schlafen.
08.04.21 Reduktion auf 6 mg Oxazepam
Schlaf ist eine Katastrophe. Ich schlafe nicht
ein und werde um 5 Uhr wach. Ich komme an
Meine Grenzen. Zurück auf 7 mg für 1 Tag
brachte gar nichts, im Gegenteil. Ich war sehr
verzweifelt. Doch Toleranz???
09.04.21wieder 6 mg. Es geht mir besser
Jamie
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Re: Mondlaub: Oxazepam 10 mg absetzen

Beitrag von Jamie »

Hallo Mondlaub, :)

keiner wird dir eine Entscheidung abnehmen können, aber man kann zusammen die Optionen eruieren.

Wenn du eh Trimipramin nimmst - hast du mal probiert ob eine Erhöhung der Dosis (abends / zu Schlaf) bzw. zusätzliche Einnahme beim Einschlafen hilfreich ist? Und dafür Atosil weglassen?

Zweite Möglichkeit, Trimipramin und Atosil, weil es jetzt nicht anders geht, einnehmen (ggf. Atosildosis noch nach oben anpassen?) und nach erfolgreichem Ausschleichen des Oxazepams einen langsamen Promethazinentzug angehen.

Dritte Option - zurück zum Arzt, anderes Benzo verordnen lassen, das wirksamer ist und dich weniger entzügig macht, umstellen, dafür Finger weg vom Atosil, schonend und achtsam das Benzo ausschleichen und dann nie wieder solche Substanzen einnehmen.

Ich kann dir nicht empfehlen, in diesem Zustand weiter abzudosieren, das geht offensichtlich nach hinten los und destabilisiert dich weiter.

Keine der Optionen wird von mir bevorzugt oder bewertet - für mich zählt nur das, was sich am Ende für dich als am wirksamsten herausstellt, aber die Konsequenzen musst du so oder so tragen, egal wie die Konstellation aussieht.
Es wird immer einen Preis geben, den du zu zahlen hast.
Lass dich von deinem Bauchgefühl leiten und gib nicht auf :hug:.

Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


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Mondlaub
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Re: Mondlaub: Oxazepam 10 mg absetzen

Beitrag von Mondlaub »

Hallo Jamie,
Vielen Dank für die schnelle Antwort.
Ich habe gestern mehr etwas mehr Trimipramin genommen und hatte das Gefühl, dass es eher schlechter wird. Ich habe schon länger das Gefühl, dass mir Trimipramin nur in der ersten Etappe (17 Tropfen) was bringt. Die nächste Einnahme 2 Std später von 18 Tropfen, da weiß ich nicht. Bringen tut es nichts, vielleicht macht es mich sogar unruhig. Ein blöder Zeitpunkt, da herumzuexperimentieren.

Ich möchte Oxaceoam nicht umstellen,
da ich tagsüber nicht so viele Probleme habe, bis auf das Kribbeln und der Empfindlichkeit.

Ich bin mir so unsicher, ob ich wieder auf 7 mg hochgehen soll oder bei 6 mg bleiben. Mein Bauch sagt nichts!!!! Ich möchte Oxacepam loswerden, möglichst schnell. Ich habe das Gefühl, je länger ich es nehme, u. So mehr schadet es.

Wenn ich mich schlafen lege, bekomme ich nach ca 10 min. so eine Unruhe und wenn die kommt, kommt gleich die Panik dazu, dass es wieder losgeht. Da ist dann viel Kopf im Spiel. Und dann werde ich seit 3 Tagen um 5 Uhr wach und kann nicht mehr einschlafen. So komme ich nur noch auf 4 bis 5 Stunden Schlaf.
Ich bin so unsicher. Wenn ich wüsste, dass es normal ist, dazugehört und von selbst besser wird, wenn der Körper sich an die Dosis gewöhnt hat, dann würde ich es in Kauf nehmen. Aber ich habe immer Angst in den Zustand zu geraten, der mich letztendlich zu den Benzos geführt hT.
Liebe Grüße
Mondlaub
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Im Dezember 2020 wurde Hashimoto diagnostziert. Starke Schwankungen, vor allem im Winter Unterfunktion deshalb kein LThyroxin. Wird weiterhin beobachtet.

Seit 2017 17 Tropfen Trimipramin. D.h. Seit November 2020 noch mal 18 dazu. Beides Abends im Abstand von 2 Stunden. Nehme ich es auf einmal reagiere ich mit starker Unruhe. Versuche die 18 Tropfen jetzt wieder zu reduzieren, weil ich den Eindruck habe, dass sie nur für den Kopf wichtig sind.

Lormetazepam seit 2008 0.5 mg bis 0,75 mg bei Bedarf, wobei der Bedarf im Laufe der Jahre immer mehr wurde. Vor stressigen Arbeitstagen, wenn wir Besuch hatten, vor dem Urlaub, im Urlaub, irgendwann immer, wenn die kleinsten Veränderungen anstanden.
Seit 4 Jahren auch jeden Winter täglich von November bis Februar. Was auch immer i.1m21m Winter passiert, ich kann in der Zeit nicht schlafen.. Nie Absetzprobleme gehabt. Ich brauchte es nicht mehr. 2-3 Tage Unruhe. Das war es
13.1.21 Wechsel auf Oxazepam 10 mg. Wirkt nicht
Steigerung auf 15 mg
3.2.21 Während der Einnahme Entzugssymptome, die
heftiger werden. Schlaflos trotz Oxazepam
5.2.21 Senkung der Dosis auf 12,5 mg. Besser
20.2.21 Verschlechterung psychisch und physisch
2.3.21 Entzugwille und Beginn des Entzuges von
12,5 mg auf 10 mg. Hilfe: Atosil. 3 Tage
Angespannt 4 Std Schlaf trotz Atosil. Danach
Gut. Schlaf gut, Stimmung ein bisschen
empfindlich, aber gut
8.3.21 Reduktion auf 9 mg Oxazepam
Wasserglasmethode
15 3.21 Reduktion auf 8. Nicht gut, da ich noch
Absetzprobleme wie Schlafstörung und
Unruhe hatte. Noch in der Nacht auf 0,9.
Sofort besser.
19.3.21 Reduktion auf 8 mg Oxazepam, nach dem sich
alles beruhigt hatte. Am 7. und 8.Tag sehr
unruhig, kribbeln und nur mit Atosil
geschlafen. Danach alles wieder o.k.
30.03.21 Reduktion auf 7 mg Oxazepam
Psychisch instabil. Am besten, wenn ich
vollkommen Ruhe habe. Stress emotionaler
Art triggert sehr. Dann kann ich auch nicht
schlafen.
08.04.21 Reduktion auf 6 mg Oxazepam
Schlaf ist eine Katastrophe. Ich schlafe nicht
ein und werde um 5 Uhr wach. Ich komme an
Meine Grenzen. Zurück auf 7 mg für 1 Tag
brachte gar nichts, im Gegenteil. Ich war sehr
verzweifelt. Doch Toleranz???
09.04.21wieder 6 mg. Es geht mir besser
Biggi 64
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Re: Mondlaub: Oxazepam 10 mg absetzen

Beitrag von Biggi 64 »

Liebes Mondlaub,
Mit den anderen Medikamenten kenne ich mich nicht so aus, ich reduziere ein Benzodiazepin, auch ich habe leider Durchschlafstörungen, es belastete mich manchmal sehr...auch manchmal eine Unruhe kurz nach der Einnahme.
Ich gehe jetzt erstmal nicht weiter runter, auch wenn ich schneller davon wegkommen möchte.
Jamie hat Dir ja schon eine Menge geschrieben, welche Optionen Du hast, das sind Erfahrungen von den man eine Menge lernen kann bzw für sich den richtigen Weg findet.
Bis auf die gelegentliche Unruhe und das nicht durchschlafen können, bin ich eigentlich auf den richtigen Weg.... langsam damit auch mein Körper sich dran gewöhnen kann ohne dieses Medikament auszukommen.. wünsche Dir viel Kraft LG Biggi
0.25 mg Brotizolam im April 2020
0.125vmg auf
0.0625( viel zu schnell, grosser Fehler) Januar / Februar
0.125 bis 0.180 April 2020 bis März 2022
0.125 mg ab 29 März
Nächste Reduzierung im April..wenn ich etwas stabiler bin.
0.110 mg seit 17.04 2021 :wink:
Mondlaub
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Re: Mondlaub: Oxazepam 10 mg absetzen

Beitrag von Mondlaub »

Hallo Birgit
Danke für deine lieben, aufmunternden Worte. Mein Problem ist, dass ich nie weiß, ob die Beschwerden vom Entzug kommen oder die ursprünglichen Schlafprobleme sind. Für mich macht das einen Unterschied. Beim ersteren wäre ich gelassener. Beim zweiten gerate ich in Panik.
Ich werde heute wieder 7 mg nehmen. Der Zeitpunkt des Reduzierens war schlecht. Ostern waren die Kinder 2 Tage hier, danach heftiger Streit mit meinem Mann. Da habe ich eh schon nicht schlafen können und war instabil. Ich werde es heute so machen, dann sehe ich es ja.

Übrigens Lendormin habe ich vor Oxacepam auch mal genommen. 8 Tage. Ich habe es nicht vertragen und gewirkt hatte es nicht gut. Mir war da ab Nachmittag immer eiskalt. Manchmal die ganze Nacht. Bei dir scheint der Entzug ja recht gut zu funktionieren. Hast du es wegen Schlafprobleme genommen?
Viele Grüße
Mondlaub
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Seit 2017 17 Tropfen Trimipramin. D.h. Seit November 2020 noch mal 18 dazu. Beides Abends im Abstand von 2 Stunden. Nehme ich es auf einmal reagiere ich mit starker Unruhe. Versuche die 18 Tropfen jetzt wieder zu reduzieren, weil ich den Eindruck habe, dass sie nur für den Kopf wichtig sind.

Lormetazepam seit 2008 0.5 mg bis 0,75 mg bei Bedarf, wobei der Bedarf im Laufe der Jahre immer mehr wurde. Vor stressigen Arbeitstagen, wenn wir Besuch hatten, vor dem Urlaub, im Urlaub, irgendwann immer, wenn die kleinsten Veränderungen anstanden.
Seit 4 Jahren auch jeden Winter täglich von November bis Februar. Was auch immer i.1m21m Winter passiert, ich kann in der Zeit nicht schlafen.. Nie Absetzprobleme gehabt. Ich brauchte es nicht mehr. 2-3 Tage Unruhe. Das war es
13.1.21 Wechsel auf Oxazepam 10 mg. Wirkt nicht
Steigerung auf 15 mg
3.2.21 Während der Einnahme Entzugssymptome, die
heftiger werden. Schlaflos trotz Oxazepam
5.2.21 Senkung der Dosis auf 12,5 mg. Besser
20.2.21 Verschlechterung psychisch und physisch
2.3.21 Entzugwille und Beginn des Entzuges von
12,5 mg auf 10 mg. Hilfe: Atosil. 3 Tage
Angespannt 4 Std Schlaf trotz Atosil. Danach
Gut. Schlaf gut, Stimmung ein bisschen
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15 3.21 Reduktion auf 8. Nicht gut, da ich noch
Absetzprobleme wie Schlafstörung und
Unruhe hatte. Noch in der Nacht auf 0,9.
Sofort besser.
19.3.21 Reduktion auf 8 mg Oxazepam, nach dem sich
alles beruhigt hatte. Am 7. und 8.Tag sehr
unruhig, kribbeln und nur mit Atosil
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30.03.21 Reduktion auf 7 mg Oxazepam
Psychisch instabil. Am besten, wenn ich
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schlafen.
08.04.21 Reduktion auf 6 mg Oxazepam
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Re: Mondlaub: Oxazepam 10 mg absetzen

Beitrag von Biggi 64 »

Liebes Mondlaub, da hattest Du ja ne ganze Menge 7m die Ohren, und dann noch die Reduktion...puh..und als Abschluss noch Streit mit der besseren Hälfte, da würde ich persönlich auch nicht schlafen können...nehme mir das im Moment auch alles zu Herzen und kann Dich gut verstehen...man ist etwas sensibler...Mal nett ausgedrückt ;)
Die Lendormin habe ich als Schlafmedikament bekommen..da war ich in einer sehr unglücklichen Lage.
Jetzt hat sich der Umstand gebessert und nun will ich auch dieses Zeugs loswerden.
War vorher aber viel zu schnell unterwegs mit der Reduktion.
Mit dem nächtlichen Aufwachen kenne ich mich leider bestens aus...
Vorher hab ich mir immer Stress gemacht...na dem Motto poh nur 3 Stunden Schlaf...viel zu wenig usw
Wenn es nun passiert denk ich... immerhin...mach mir einen Kaffee...lese hier etwas im Forum...gucke ne stinkweilige Doku...und lege mich dann nochmal hin..und was soll ich sagen? Meistens kann ich noch etwas schlummern....ohne noch nachlegen zu müssen, das freut mich dann...
Kannst Du Deinen Mann nicht Mal erklären, wie es Dir geht? Mit diesen ganzen Kram? Weiterhin ganz viel Kraft, das schaffst Du !LG Birgit
0.25 mg Brotizolam im April 2020
0.125vmg auf
0.0625( viel zu schnell, grosser Fehler) Januar / Februar
0.125 bis 0.180 April 2020 bis März 2022
0.125 mg ab 29 März
Nächste Reduzierung im April..wenn ich etwas stabiler bin.
0.110 mg seit 17.04 2021 :wink:
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Re: Mondlaub: Oxazepam 10 mg absetzen

Beitrag von Mondlaub »

Hallo Birgit,
Mein Mann ist mir im allgemeinen eine große Stütze. Aber an dem Tag war es ihm wohl zuviel. Mir aber auch und so rumste es. Das passiert nicht oft und ich bin auf der einen Seite z.Z. sehr harmoniebrdürftig, andererseits aber auch schnell gereizt. Aber wenn ich dann in so ei Gefühlschaos hinein gerate, komme ich ei Dach schlecht wieder raus. Oberflächlich schon, aber irgendwie fühlt es sich an, als bliebe Stress in den Zellen zurück, obwohl die Situation schon vorbei ist.

Ich finde es toll, eine Gelassenheit zur Schlaflosigkeit zu entwickeln. Irgendwie bin ich da traumatisiert. Aber ich mache Fortschritte. Vor 3 Monaten waren 3 Nächte mit 5 Stunden eine Katastrophe. Heute macht es mir nichts aus. Aber bei 2 oder 3 Stunden bin ich raus. NOCH.
Liebe Grüße und noch ein schönes Wochenende
Ulla
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Seit 2017 17 Tropfen Trimipramin. D.h. Seit November 2020 noch mal 18 dazu. Beides Abends im Abstand von 2 Stunden. Nehme ich es auf einmal reagiere ich mit starker Unruhe. Versuche die 18 Tropfen jetzt wieder zu reduzieren, weil ich den Eindruck habe, dass sie nur für den Kopf wichtig sind.

Lormetazepam seit 2008 0.5 mg bis 0,75 mg bei Bedarf, wobei der Bedarf im Laufe der Jahre immer mehr wurde. Vor stressigen Arbeitstagen, wenn wir Besuch hatten, vor dem Urlaub, im Urlaub, irgendwann immer, wenn die kleinsten Veränderungen anstanden.
Seit 4 Jahren auch jeden Winter täglich von November bis Februar. Was auch immer i.1m21m Winter passiert, ich kann in der Zeit nicht schlafen.. Nie Absetzprobleme gehabt. Ich brauchte es nicht mehr. 2-3 Tage Unruhe. Das war es
13.1.21 Wechsel auf Oxazepam 10 mg. Wirkt nicht
Steigerung auf 15 mg
3.2.21 Während der Einnahme Entzugssymptome, die
heftiger werden. Schlaflos trotz Oxazepam
5.2.21 Senkung der Dosis auf 12,5 mg. Besser
20.2.21 Verschlechterung psychisch und physisch
2.3.21 Entzugwille und Beginn des Entzuges von
12,5 mg auf 10 mg. Hilfe: Atosil. 3 Tage
Angespannt 4 Std Schlaf trotz Atosil. Danach
Gut. Schlaf gut, Stimmung ein bisschen
empfindlich, aber gut
8.3.21 Reduktion auf 9 mg Oxazepam
Wasserglasmethode
15 3.21 Reduktion auf 8. Nicht gut, da ich noch
Absetzprobleme wie Schlafstörung und
Unruhe hatte. Noch in der Nacht auf 0,9.
Sofort besser.
19.3.21 Reduktion auf 8 mg Oxazepam, nach dem sich
alles beruhigt hatte. Am 7. und 8.Tag sehr
unruhig, kribbeln und nur mit Atosil
geschlafen. Danach alles wieder o.k.
30.03.21 Reduktion auf 7 mg Oxazepam
Psychisch instabil. Am besten, wenn ich
vollkommen Ruhe habe. Stress emotionaler
Art triggert sehr. Dann kann ich auch nicht
schlafen.
08.04.21 Reduktion auf 6 mg Oxazepam
Schlaf ist eine Katastrophe. Ich schlafe nicht
ein und werde um 5 Uhr wach. Ich komme an
Meine Grenzen. Zurück auf 7 mg für 1 Tag
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Re: Mondlaub: Oxazepam 10 mg absetzen

Beitrag von Biggi 64 »

Liebe Ulla, bei mir hat es auch gedauert, das ich diese Einstellung bekam, Gib nicht auf, Du hast schon soviel geschafft, da kannst Du wirklich schon stolz auf Dich sein! Seit dem 8. hast Du ja nochmals reduziert, evtl braucht Dein Körper und auch Deine Zellen etwas länger....wenn ich fragen darf, wie war es letzte Nacht mit dem Schlafen?
Schön das Du einen lieben Mann hast, der Dich unterstützen kann.
Evtl doch erstmal auf der alten Dosis bleiben, wollte auch erst reduzieren, aber ich bleib lieber noch ein paar Tage bei einer halben Tablette Lendormin.
Hab eben das Gefühl, dass es im Moment keine so gute Idee wäre.
Heute Nachmittag auch wieder etwas unruhig, jetzt alles wieder gut. Daher werde ich mir noch ein paar Tage gönnen...
Wegen der Schlafprobleme...mhh also wenn ich mich nochmals hinlegen, nehme ich mir zusätzlich eine zweite Decke mit und kuschel mich da richtig ein, vorher hab ich meistens etwas warmes getrunken, irgendwie hilft es mir...und dann denke ich OK ...wenn ich einschlafe super....wenn nicht...auch nicht schlimm..um nicht ins Gedankenkarussell zu kommen...mache ich Atemübungen...evtl mal ausprobieren?
Ich wünsche Dir eine ganz erholsame Nacht. LG Birgit
0.25 mg Brotizolam im April 2020
0.125vmg auf
0.0625( viel zu schnell, grosser Fehler) Januar / Februar
0.125 bis 0.180 April 2020 bis März 2022
0.125 mg ab 29 März
Nächste Reduzierung im April..wenn ich etwas stabiler bin.
0.110 mg seit 17.04 2021 :wink:
Mondlaub
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Re: Mondlaub: Oxazepam 10 mg absetzen

Beitrag von Mondlaub »

Hallo Birgit,
Auch diese Nacht war schlimm. Ich komme auf 4,5 Std Schlaf, da ich nicht einschlafen und um 5 wach werde und nicht mehr weiterschlafen kann. Das zehrt so. Ich werde heute wieder auf 6 mg gehen, da ich bei 7 mg eher eine Verschlechterung sehe.
Ich war ja mit Oxacepam in eine Toleranz gekommen. D.h. unter den Schlaftabletten Entzugssymptome.

Ich meditiere seit 3 Jahren. Ohne dem, würde ich die Tage nicht überstehen. Irgendwie glaube ich, dass die ursprünglichen Schlafprobleme wieder aktiv sind. Die, die mich immer wieder zu Benzos geführt haben, weil nichts anderes half. Andererseits merke ich, wie der Druck zunimmt. Je weniger ich geschlafen habe um so unruhiger werde ich, auch abends. Ich bin dann einfach nicht mehr entspannt.

Und wie ist deine Nacht verlaufen? Wie geht es dir heute morgen?
Liebe Grüße
Ulla
Seit 1997 Lupus erythematodes. Das ist eine rheumatische Systemerkrankung. Seit dem 10 Jahre 5 mg Kortison, danach bis heute meist 2,5 mg.
Im Dezember 2020 wurde Hashimoto diagnostziert. Starke Schwankungen, vor allem im Winter Unterfunktion deshalb kein LThyroxin. Wird weiterhin beobachtet.

Seit 2017 17 Tropfen Trimipramin. D.h. Seit November 2020 noch mal 18 dazu. Beides Abends im Abstand von 2 Stunden. Nehme ich es auf einmal reagiere ich mit starker Unruhe. Versuche die 18 Tropfen jetzt wieder zu reduzieren, weil ich den Eindruck habe, dass sie nur für den Kopf wichtig sind.

Lormetazepam seit 2008 0.5 mg bis 0,75 mg bei Bedarf, wobei der Bedarf im Laufe der Jahre immer mehr wurde. Vor stressigen Arbeitstagen, wenn wir Besuch hatten, vor dem Urlaub, im Urlaub, irgendwann immer, wenn die kleinsten Veränderungen anstanden.
Seit 4 Jahren auch jeden Winter täglich von November bis Februar. Was auch immer i.1m21m Winter passiert, ich kann in der Zeit nicht schlafen.. Nie Absetzprobleme gehabt. Ich brauchte es nicht mehr. 2-3 Tage Unruhe. Das war es
13.1.21 Wechsel auf Oxazepam 10 mg. Wirkt nicht
Steigerung auf 15 mg
3.2.21 Während der Einnahme Entzugssymptome, die
heftiger werden. Schlaflos trotz Oxazepam
5.2.21 Senkung der Dosis auf 12,5 mg. Besser
20.2.21 Verschlechterung psychisch und physisch
2.3.21 Entzugwille und Beginn des Entzuges von
12,5 mg auf 10 mg. Hilfe: Atosil. 3 Tage
Angespannt 4 Std Schlaf trotz Atosil. Danach
Gut. Schlaf gut, Stimmung ein bisschen
empfindlich, aber gut
8.3.21 Reduktion auf 9 mg Oxazepam
Wasserglasmethode
15 3.21 Reduktion auf 8. Nicht gut, da ich noch
Absetzprobleme wie Schlafstörung und
Unruhe hatte. Noch in der Nacht auf 0,9.
Sofort besser.
19.3.21 Reduktion auf 8 mg Oxazepam, nach dem sich
alles beruhigt hatte. Am 7. und 8.Tag sehr
unruhig, kribbeln und nur mit Atosil
geschlafen. Danach alles wieder o.k.
30.03.21 Reduktion auf 7 mg Oxazepam
Psychisch instabil. Am besten, wenn ich
vollkommen Ruhe habe. Stress emotionaler
Art triggert sehr. Dann kann ich auch nicht
schlafen.
08.04.21 Reduktion auf 6 mg Oxazepam
Schlaf ist eine Katastrophe. Ich schlafe nicht
ein und werde um 5 Uhr wach. Ich komme an
Meine Grenzen. Zurück auf 7 mg für 1 Tag
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Re: Mondlaub: Oxazepam 10 mg absetzen

Beitrag von Biggi 64 »

Liebe Ulla
Es tut mir leid, das Du wieder so eine schlechte Nacht hattest.
Meditieren ist gut, ich schaffe das nicht so...
Ich denke auch das es vom Entzug kommt, zum einschlafen zu wenig ..und die Toleranz..
Diesmal war meine Nacht auch unruhiger..hatte gestern Abend um ca 20 bis 24 Uhr innere Unruhe, dabei gab es allerdings nichts, was mich irgendwie vorher aufgewühlt hätte.
Ich nehme meine Tablette immer so zwischen 23 bis 24 Uhr..war dann wieder wach um 3.00 Uhr und habe mich um 7.00 Uhr wieder hingelegt, habe tatsächlich dann noch geschlafen...
Ist eine gute Idee erstmal etwas höher mit dem Oxazepam zu gehen, vielleicht muss Dein Körper sich auf die Dosis einstellen und kann nicht so schnell mitkommen mit der Reduktion.
Dann kannst Du ein paar Tage abwarten, wie er reagiert.
Es ist eine schwere Zeit, ich weiss ...aber habe auch Du bitte Geduld!
War gestern auch zugegeben nah dran etwas ( kleines ) Krümmelchen zu mir zu nehmen...hab es dann aber gelassen, da ich nun " schon" über 10 Tage konstant bin.
Evtl wäre dann die Unruhe auch nicht verschwunden,
da hätte ich mich dann heute geärgert , weil ich dann evtl meinen Gehirn wieder etwas gegeben hätte.
Du bist nun auf 7 Oxazepam?
Dann lasse die Dosis doch erstmal so...auch wenn es gestern nichts gebracht hat, wie gesagt lasse Deinen Körper etwas mehr Zeit...
Ich kann das soooo gut nachvollziehen wie es Dir Momentan geht.
Wünsche Dir einen schönen Sonntag und sende Dir gute Gedanken und Kraft und Ruhe . LG Birgit
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