Hallo
Hallo
dann will ich mich mal vorstellen ...ich komme aus Dortmund bin 50 Jahre und mir geht es zur Zeit nicht gut.
Ich kann im Moment sehr schlecht schlafen wegen der Pobleme die ich habe.Ich habe vor 7 Jahren meinen Mann verloren und dachte eigentlich ich hätte seit dem alles im Griff.Es geht mir aber seit einer ganzen Weile sehr komisch denke oft ans Sterben es dreht sich alles und meine Gedanken sind sehr Negativ was ich von mir garnicht kenne ich bin immer ein fröhlicher Mensch und positiv eingestellt.Ich bin dann halt zu meinem Arzt und habe ihm davon erzählt und er hat mir Tabletten aufgeschrieben sie heißen Amineurin 10 mg davon soll ich wegen der Schlafstörungen Abends eine nehmen.Ich weiß nicht ob ich sie weiter einnehmen soll denn ich merke keine Linderung dadurch aber ich habe aber auch erst damit angefangen und denke vielleicht ist es noch zu kurz für eine Besserung ... hat ja jemand einen Rat für mich das wäre schön .
LG Madonna
Ich kann im Moment sehr schlecht schlafen wegen der Pobleme die ich habe.Ich habe vor 7 Jahren meinen Mann verloren und dachte eigentlich ich hätte seit dem alles im Griff.Es geht mir aber seit einer ganzen Weile sehr komisch denke oft ans Sterben es dreht sich alles und meine Gedanken sind sehr Negativ was ich von mir garnicht kenne ich bin immer ein fröhlicher Mensch und positiv eingestellt.Ich bin dann halt zu meinem Arzt und habe ihm davon erzählt und er hat mir Tabletten aufgeschrieben sie heißen Amineurin 10 mg davon soll ich wegen der Schlafstörungen Abends eine nehmen.Ich weiß nicht ob ich sie weiter einnehmen soll denn ich merke keine Linderung dadurch aber ich habe aber auch erst damit angefangen und denke vielleicht ist es noch zu kurz für eine Besserung ... hat ja jemand einen Rat für mich das wäre schön .
LG Madonna
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Marsupilami
Re: Hallo
Hallo Madonna,
Psychopharmaka können seelisches Leid nicht heilen, sie können maximal Symptome unterdrücken. Es ist ganz typisch, dass man Dir direkt ein Psychomittel aufs Auge gedrückt hat, offenbar ohne Dich aufzuklären, dass diese Mittel häufig schwere Nebenwirkungen haben und auch oft gar nicht helfen und eben nur Symptome unterdrücken, bestenfalls. Man hätte Dir auch sagen müssen, dass Antidepressiva nicht sofort greifen, die Wissenschaft streitet noch, aber es dauert meistens mindestesn 2-3 Wochen, bevor eine Wirkung zu erwarten ist, meist kommen auch zuerst die Nebenwirkungen. Da die Wirkmechanismen von Antidepressiva nicht geklärt sind und die Stoffe, auf die die Mittel einwirken, auch viele andere Dinge im Körper steuern, lässt sich generell keine Vorhersage machen, ob und wie ein Mittel bei jemandem wirken wird. Sicher ist die Einnahmezeit bei Dir noch zu kurz, um etwas sagen zu können.
Ich denke, dass Du Glück hast, sagen zu können, woher Dein emotionales Leid kommt, denn somit hast Du gute Chancen, das im Rahmen einer Psychotherapie zu bearbeiten und diesen krisenhaften Abschnitt auch bewältigen zu können. Vielleicht ist dies auch gar nicht notwendig und es würden Dir schon andere Dinge helfen, es gibt doch so etwas wie Gruppen für Menschen, die jemanden verloren haben. Irgendetwas in diese Richtung. Ich denke, dass Du reden müsstest statt Pillen zu schlucken. Diese können Dir nicht dabei helfen, die Trauer um den Verlust Deines Mannes zu bewältigen, die Dich irgendwann wieder einholen wird, wenn Du Dich nicht damit auseinandergesetzt hast. Hat man Dir denn gar nichts in diese Richtung vorgeschlagen? Du kannst dich hier im Wissensbereich objektiv über den Nutzen und Schaden von Antidepressiva informieren, wenn Du möchtest. Eine Entscheidung für oder gegen Psychopharmaka oder ob Du zusätzlich oder nur andere Alternativen probieren möchtest, kannst und musst Du entscheiden. Ich glaube, dass Dir eine ursächliche Therapie besser helfen könnte, denn Du hast ja einen ganz klaren Grund dafür, dass es Dir nicht gut geht.
Wenn Du ganz konkrete Fragen hast, kannst Du in der enstprechenden Rubrik einen Thread eröffnen. Allerdings wir hier ja eher ein Forum für Menschen, die AD-a absetzen wollen und ob jemand Psychopharmaka nehmen soll, das muss jeder für sich entscheiden.
Grüße,
Marsu
Psychopharmaka können seelisches Leid nicht heilen, sie können maximal Symptome unterdrücken. Es ist ganz typisch, dass man Dir direkt ein Psychomittel aufs Auge gedrückt hat, offenbar ohne Dich aufzuklären, dass diese Mittel häufig schwere Nebenwirkungen haben und auch oft gar nicht helfen und eben nur Symptome unterdrücken, bestenfalls. Man hätte Dir auch sagen müssen, dass Antidepressiva nicht sofort greifen, die Wissenschaft streitet noch, aber es dauert meistens mindestesn 2-3 Wochen, bevor eine Wirkung zu erwarten ist, meist kommen auch zuerst die Nebenwirkungen. Da die Wirkmechanismen von Antidepressiva nicht geklärt sind und die Stoffe, auf die die Mittel einwirken, auch viele andere Dinge im Körper steuern, lässt sich generell keine Vorhersage machen, ob und wie ein Mittel bei jemandem wirken wird. Sicher ist die Einnahmezeit bei Dir noch zu kurz, um etwas sagen zu können.
Ich denke, dass Du Glück hast, sagen zu können, woher Dein emotionales Leid kommt, denn somit hast Du gute Chancen, das im Rahmen einer Psychotherapie zu bearbeiten und diesen krisenhaften Abschnitt auch bewältigen zu können. Vielleicht ist dies auch gar nicht notwendig und es würden Dir schon andere Dinge helfen, es gibt doch so etwas wie Gruppen für Menschen, die jemanden verloren haben. Irgendetwas in diese Richtung. Ich denke, dass Du reden müsstest statt Pillen zu schlucken. Diese können Dir nicht dabei helfen, die Trauer um den Verlust Deines Mannes zu bewältigen, die Dich irgendwann wieder einholen wird, wenn Du Dich nicht damit auseinandergesetzt hast. Hat man Dir denn gar nichts in diese Richtung vorgeschlagen? Du kannst dich hier im Wissensbereich objektiv über den Nutzen und Schaden von Antidepressiva informieren, wenn Du möchtest. Eine Entscheidung für oder gegen Psychopharmaka oder ob Du zusätzlich oder nur andere Alternativen probieren möchtest, kannst und musst Du entscheiden. Ich glaube, dass Dir eine ursächliche Therapie besser helfen könnte, denn Du hast ja einen ganz klaren Grund dafür, dass es Dir nicht gut geht.
Wenn Du ganz konkrete Fragen hast, kannst Du in der enstprechenden Rubrik einen Thread eröffnen. Allerdings wir hier ja eher ein Forum für Menschen, die AD-a absetzen wollen und ob jemand Psychopharmaka nehmen soll, das muss jeder für sich entscheiden.
Grüße,
Marsu
Re: Hallo
Liebe Marsu
ich danke dir dass du mir geantwortet hast und soviel gesagt hast dazu.Ich habe den Tod meines Mannes nicht verarbeitet mein letzter Arzt sagte nur zu mir ich müsse da durch.Dieser Hausarzt jetzt ist auch nicht der Richtige er hat mir nichts über die Tabletten erklärt und noch nicht einmal gesagt ich solle wieder kommen und sie weiter nehmen.Ich dachte es sei nur was für die Nacht zu Zeit weil ich da keine Ruhe finde und nur viel weine und morgens habe ich Kopfschmerzen. Ich verstehe nicht warum jetzt erst nach einer relativ langen Zeit alles in mir hoch kommt.
Ich werde mal im Forum weiter schauen ob da was ist was mir noch helfen könnte ich danke dir nochmal.
LG
Madonna
ich danke dir dass du mir geantwortet hast und soviel gesagt hast dazu.Ich habe den Tod meines Mannes nicht verarbeitet mein letzter Arzt sagte nur zu mir ich müsse da durch.Dieser Hausarzt jetzt ist auch nicht der Richtige er hat mir nichts über die Tabletten erklärt und noch nicht einmal gesagt ich solle wieder kommen und sie weiter nehmen.Ich dachte es sei nur was für die Nacht zu Zeit weil ich da keine Ruhe finde und nur viel weine und morgens habe ich Kopfschmerzen. Ich verstehe nicht warum jetzt erst nach einer relativ langen Zeit alles in mir hoch kommt.
LG
Madonna
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mücke
- Beiträge: 2922
- Registriert: 30.12.2004 09:24
- Hat sich bedankt: 156 Mal
- Danksagung erhalten: 19 Mal
Re: Hallo
Hallo Madonna
Herzlich Willkommen bei uns.
Vor 7 J. ist dein Mann gestorben.
Meinst du wirklich das du noch darunter leidest?
Kann es nicht auch sein, daß das Alleinssein ein wesentlicher Grund ist, warum du ihn so vermißt?
Oder bist du in einer neuen Beziehung?
Hast du Kinder?
Hast du genug soziale Kontakte?
Letzteres ist wichtig, da man sonst zu viel grübelt.
Amineurin kann eine Möglichkeit sein.
10 mg ist sehr wenig.
Da kann es gut sein, daß es noch nicht greift.
Aber noch wichtiger finde ich es herauszufinden warum es dir jetzt, also erst nach 7 J. so schlecht geht.
Eine Psychotherapie könnte dabei helfen das herauszufinden.
Adressen hat die Krankenkasse.
Das waren so meine ersten Gedanken zu deiner Thematik.
Gruss Mücke
Herzlich Willkommen bei uns.
Vor 7 J. ist dein Mann gestorben.
Meinst du wirklich das du noch darunter leidest?
Kann es nicht auch sein, daß das Alleinssein ein wesentlicher Grund ist, warum du ihn so vermißt?
Oder bist du in einer neuen Beziehung?
Hast du Kinder?
Hast du genug soziale Kontakte?
Letzteres ist wichtig, da man sonst zu viel grübelt.
Amineurin kann eine Möglichkeit sein.
10 mg ist sehr wenig.
Da kann es gut sein, daß es noch nicht greift.
Aber noch wichtiger finde ich es herauszufinden warum es dir jetzt, also erst nach 7 J. so schlecht geht.
Eine Psychotherapie könnte dabei helfen das herauszufinden.
Adressen hat die Krankenkasse.
Das waren so meine ersten Gedanken zu deiner Thematik.
Gruss Mücke
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Das-kleine-Runde
Re: Hallo
Hallo Madaonna
,
ich finde es schlimm, daß Dein Arzt ohne auf Deine persönliche Situation einzugehen zum Rezeptblock greift!
Wenn Du jetzt damit anfängst, die Symptome nur wegzuschlucken, bringst Du Dich auch um die Chance, Dein Leben sinnvoll umzugestalten.
Mir war es unter AD gänzlich unmöglich, Trauerarbeit zu leisten. - Die Scheidung, wegen der ich vom Arzt zu AD überredet wurde, konnte ich erst 10 Jahre später nach dem Absetzen des "Medikaments" verarbeiten...
Eigentlich hätte Dein Arzt auch kurz dran denken können, daß sich bei einer Frau im Alter um 50, wecheljahrsbedingt Gedanken um Sterblichkeit und Vergänglichkeit auftreten können... anstatt solche Gedanken sofort als krankhaft und behandlungsbedürftig einzustufen.
Interessant wäre, wieso sich die Trauer nach 7 Jahren so stark bemerkbar macht. -
Ich würde ohne Chemie überlegen, was das Leben wieder lebenswert macht, ausprobieren, Dinge ändern,... wenn nötig, PT in Anspruch nehmen...
Viele Menschen werden als Dauerpharmakunden gewonnen, indem düstere Stimmung und Gedanken an die Vergänglichkeit in einer Krisenzeit als Krankheit diagnostiziert werden...
Ich würde die Entscheidung über mein seelisches Wohl an niemanden abtreten, schon gar nicht an einen Arzt.
Alles Gute

ich finde es schlimm, daß Dein Arzt ohne auf Deine persönliche Situation einzugehen zum Rezeptblock greift!
Wenn Du jetzt damit anfängst, die Symptome nur wegzuschlucken, bringst Du Dich auch um die Chance, Dein Leben sinnvoll umzugestalten.
Mir war es unter AD gänzlich unmöglich, Trauerarbeit zu leisten. - Die Scheidung, wegen der ich vom Arzt zu AD überredet wurde, konnte ich erst 10 Jahre später nach dem Absetzen des "Medikaments" verarbeiten...
Eigentlich hätte Dein Arzt auch kurz dran denken können, daß sich bei einer Frau im Alter um 50, wecheljahrsbedingt Gedanken um Sterblichkeit und Vergänglichkeit auftreten können... anstatt solche Gedanken sofort als krankhaft und behandlungsbedürftig einzustufen.
Interessant wäre, wieso sich die Trauer nach 7 Jahren so stark bemerkbar macht. -
Ich würde ohne Chemie überlegen, was das Leben wieder lebenswert macht, ausprobieren, Dinge ändern,... wenn nötig, PT in Anspruch nehmen...
Viele Menschen werden als Dauerpharmakunden gewonnen, indem düstere Stimmung und Gedanken an die Vergänglichkeit in einer Krisenzeit als Krankheit diagnostiziert werden...
Ich würde die Entscheidung über mein seelisches Wohl an niemanden abtreten, schon gar nicht an einen Arzt.
Alles Gute
Zuletzt geändert von Das-kleine-Runde am 25.10.2010 08:32, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Hallo
...ich danke euch für eure Antwort.
Ich bin ziemlich viel alleine und denke über die vergangenen Tage nach und werde sehr traurig.Zur Zeit habe ich eine Beziehung aber eine Fernbeziehung.Mein Freund wohnt 250 km entfernt und kommt nur alle 3 Wochen zu mir wenn ich ihn brauche wenn es mir schlecht geht ist er halt nie da.
Meine Tochter lebt noch bei mir sie ist 23 Jahre möchte aber bald ausziehen wenn sie einen Job hat.Sie hat jetzt ausgelernt und sucht einen vielleicht auch in einer anderen Stadt und ich glaube das mag ich nicht dass sie so weit weg ist. Mein Freund und dann noch sie die immer bei mir war das macht mich traurig.Ansonsten bin ich viel zu Hause und habe keine Hobbys weil die mir das zu teuer ist und ich nur wenig Geld habe.Fotografieren macht mir sehr viel Spaß und ich bin seit geraumer Zeit mehr draußen in der Natur und schieße Bilder die ich dann als Grußkarte bearbeite.
Noch einmal zu meinem jetzigen Zustand ich schlafe sehr schlecht bin hyper nervös, zappel rum, bin leicht reizbar und immer von 0 auf 100.Dazu kommen dann Magenschmerzen,Übelkeit und Kopfschmerzen.Ich weiß ja das Medikamente keine Dauerlösung sind aber damit ich jetzt ruhiger werde und ich das auch wollte hatte mein Arzt mir die Tabletten verschrieben.
Auf jeden Fall ist es schon mal gut dass ich ich hier im Forum darüber schreibe und sage was mit mir ist finde ich gut und euch danke ich fürs zuhören.
LG Biggi
Ich bin ziemlich viel alleine und denke über die vergangenen Tage nach und werde sehr traurig.Zur Zeit habe ich eine Beziehung aber eine Fernbeziehung.Mein Freund wohnt 250 km entfernt und kommt nur alle 3 Wochen zu mir wenn ich ihn brauche wenn es mir schlecht geht ist er halt nie da.
Meine Tochter lebt noch bei mir sie ist 23 Jahre möchte aber bald ausziehen wenn sie einen Job hat.Sie hat jetzt ausgelernt und sucht einen vielleicht auch in einer anderen Stadt und ich glaube das mag ich nicht dass sie so weit weg ist. Mein Freund und dann noch sie die immer bei mir war das macht mich traurig.Ansonsten bin ich viel zu Hause und habe keine Hobbys weil die mir das zu teuer ist und ich nur wenig Geld habe.Fotografieren macht mir sehr viel Spaß und ich bin seit geraumer Zeit mehr draußen in der Natur und schieße Bilder die ich dann als Grußkarte bearbeite.
Noch einmal zu meinem jetzigen Zustand ich schlafe sehr schlecht bin hyper nervös, zappel rum, bin leicht reizbar und immer von 0 auf 100.Dazu kommen dann Magenschmerzen,Übelkeit und Kopfschmerzen.Ich weiß ja das Medikamente keine Dauerlösung sind aber damit ich jetzt ruhiger werde und ich das auch wollte hatte mein Arzt mir die Tabletten verschrieben.
Auf jeden Fall ist es schon mal gut dass ich ich hier im Forum darüber schreibe und sage was mit mir ist finde ich gut und euch danke ich fürs zuhören.
LG Biggi
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Marsupilami
Re: Hallo
Hallo Biggi,
es ist doch gut zu verstehen, dass es Dir nicht so gut geht, wenn im Moment so eine Umbruchsituation ist. Wenn die Kinder weggehen und die Mütter dann in ein Loch fallen, dafür haben die Psychiater ja sogar eine eigene Krankheitsbezeichnung gefunden. Aber die Psychiatrie ist auch davon gekennzeichnet, alle unanagenehmen Gefühle oder schwierigen Lebensabschnitte zur Krankheit zu erklären, und die Pharmaindustrie hat dann eine entsprechende Pille.
Bei Dir ist doch zu erkennen, was bei vielen Menschen nicht der Fall ist, dass Du Dich schon mit Dir auseinandersetzt und selbst erkennst, welche Gegebenheiten in Deinem Leben Dich belasten. Das ist doch ein Ansatzpunkt zu schauen, ob Du selbst etwas tun kannst, was Dir wieder zu mehr Lebensfreude verhilft, welche Umstände sich vielleicht ändern lassen, und diejenigen Dinge, von denen Du glaubst, sie alleine vielleicht nicht bewältigen zu können, mit Hilfe von Profis anzugehen. Wenn Dir Psychopharmaka für eine Weile eine Stütze sind und Du nicht unter starken Nebenwirkungen leidest, ist das natürlich völlig legitim, so etwas zu nehmen. Nur wird es natürlich nicht helfen das, was in Deinem Leben nicht so günstig für Dich ist oder was da in aufgrund Deiner individuellen Lebensgeschichte vielleicht an Dir nagen mag, wegzumachen. Hast Du vor dem Griff zur Chemie auch mal einen Versuch mit einem pflanzlichen oder homöopathischen Beruhigungsmittel versucht? Diese wirken natürlich nicht so stark wie ein chemisches Antidepressivum.
Gruß,
M.
es ist doch gut zu verstehen, dass es Dir nicht so gut geht, wenn im Moment so eine Umbruchsituation ist. Wenn die Kinder weggehen und die Mütter dann in ein Loch fallen, dafür haben die Psychiater ja sogar eine eigene Krankheitsbezeichnung gefunden. Aber die Psychiatrie ist auch davon gekennzeichnet, alle unanagenehmen Gefühle oder schwierigen Lebensabschnitte zur Krankheit zu erklären, und die Pharmaindustrie hat dann eine entsprechende Pille.
Bei Dir ist doch zu erkennen, was bei vielen Menschen nicht der Fall ist, dass Du Dich schon mit Dir auseinandersetzt und selbst erkennst, welche Gegebenheiten in Deinem Leben Dich belasten. Das ist doch ein Ansatzpunkt zu schauen, ob Du selbst etwas tun kannst, was Dir wieder zu mehr Lebensfreude verhilft, welche Umstände sich vielleicht ändern lassen, und diejenigen Dinge, von denen Du glaubst, sie alleine vielleicht nicht bewältigen zu können, mit Hilfe von Profis anzugehen. Wenn Dir Psychopharmaka für eine Weile eine Stütze sind und Du nicht unter starken Nebenwirkungen leidest, ist das natürlich völlig legitim, so etwas zu nehmen. Nur wird es natürlich nicht helfen das, was in Deinem Leben nicht so günstig für Dich ist oder was da in aufgrund Deiner individuellen Lebensgeschichte vielleicht an Dir nagen mag, wegzumachen. Hast Du vor dem Griff zur Chemie auch mal einen Versuch mit einem pflanzlichen oder homöopathischen Beruhigungsmittel versucht? Diese wirken natürlich nicht so stark wie ein chemisches Antidepressivum.
Gruß,
M.