guten Tag,
also ich bin dann wohl davon betroffen, das bei mir zwei Tage nach Absetzen diese Absetzerscheinungen anfingen, allerdings nicht nur 6 Wochen !
ich leide heute noch darunter, letzte Cymbalta am 11.07.14 und heute haben wir den 15.09.14
unter Stress, ich habe das Stufenmodell im Anschluß an meine letzte Reha ausgehandelt und auch begonnen, werden die Symptome wieder stärker, ich habe den Stufenplan genau deswegen abgebrochen,
bin ich zu Hause und kann mir selbst einteilen was ich wann und wie schnell mache, dann sind sie nicht weg, aber erträglicher
außerdem ist jeder Tag anders habe ich festgestellt
meine Leiden sind:
Schwindel, der gar nicht mehr aufhört und zu Übelkeit führt , wie wenn man den ganzen Tag Karussell fahren würde
Kopfschmerzen in unterschiedlichen Stärkegraden, bei denen nicht mal die Einnahme eines Schmerzmittels hilft,
Ohrgeräusche, oder Geräusche die nicht existieren
verspannter Schultergürtel und Nackenbereich
Schlafstörungen, von dauermüde bis nicht schlafen können trotz Müdigkeit
in unregelmäßigen Abständen wieder starke Blutungen (ich war eigentlich am Jahresanfang damit durch) und Brustspannen
Das Schlimmste für mich ist, das mich mein Nervenfacharzt hilflos anguckt, wenn ich ihm aufzähle, was mich so quält.
Das diese Medikamente so massiv in die Gehirnchemie eingreifen, das sagt einem ja keiner. Ich denke langsam das dies absichtlich verschwiegen wird, weil sonst keiner das Zeugs nehmen würde.
Ich für mich habe mir jetzt gesagt, das mit den Absetzungserscheinungen sitze ich aus. Muss ja mal irgendwann vorbei sein und die Körperchemie sich auf ihren Normalzustand eingepegelt haben. Habe das Psychopharmaka ja fast sechs Monate genommen, also wird´s dann doch mindestens sechs Monate dauern, bis sich alles wieder eingependelt hat.
Ich finde es gut dieses hier gefunden zu haben. Dadurch komme ich mir nicht so alleine vor. Obwohl ich schon geahnt habe, das ich kein Einzelfall bin.
Und es stimmt, man mag gar nicht erzählen, das es einem so mies geht, da ziehen sich gleich alle zurück und lassen dich in Ruhe, weil du bist in ihren Augen ja krank. Das ist nicht hilfreich, denn gerade jetzt braucht man Abwechselung.
Eine Herausforderung ist es auch das tägliche Leben zu meistern, zu meinem Haushalt gehört noch meine pubertierende 16jährige Tochter, die das Wort Rücksicht nicht kennt

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dann der Wahnsinn mit den Behörden, den ich auch alleine irgendwie hinkriegen muss, da ich alleine für den Lebensunterhalt aufkommen muss.
Das macht es nicht leichter, ist schon nicht einfach, wenn man gesund ist.
Jetzt ist es eine schwere Herausforderung.
Eigentlich brauche ich Unterstützung, habe aber keinen Plan woher ich die kriegen kann.
LG evidence60