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Zyprexa kalt abgesetzt

Beitrag von BigBangII » Freitag, 15.01.16, 0:04

Hallo,
habe 6 Monate lang 30 mg Zyprexa Schmelztabletten eingenommen. Nachteile während der Einnahme war die Müdigkeit und Gewichtszunahme.
Seit 04.11.2015 habe ich es ohne auszuschleichen abgesetzt und bis heute leide ich unter sehr starken Absetzsymptome , weiß nicht wie lange noch die Folter vom absetzen andauern wird.
Das ist einfach brutal und bestialisch - kein Appetit, kein Schlaf, extrem schwere innere Unruhe, als ob man vom Panzer überfahren wird, Gänsehaut am Kopf, null Konzentration und Merkfähigkeit, hellwach auch ohne Schlaf :shock: , Suizidgedanken, Gedankenflut wie Niagarafälle und so weiter.
Ich habe vieles erlebt aber das ist auch pervers :frust: .
Hoffe das die Regenerierung vom Stoffwechsel des Gehirns nicht zu lange dauert, weil 2-3 Monate noch unter Folter zu leben wird heftig werden.
Neuroleptika ist Gift für das Gehirn - nie wieder !
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Re: Neuroleptika erfolgreich abgesetzt

Beitrag von Jamie » Freitag, 15.01.16, 1:58

Hallo BigBang,

ich habe dir das Thema abgetrennt und dir einen eigenen Thread erstellt, falls du Hilfe brauchst (es klingt ein wenig danach) :)
Am Ende können wir deinen Beitrag immer noch in den "NL erfolgreich abgesetzt" Thread verschieben.

Grüße
Jamie
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Re: Zyprexa kalt abgesetzt

Beitrag von Thomas » Samstag, 16.01.16, 1:09

Hallo Bigbang,

30 mg Zyprexa kalt absetzen ist ein Himmelfahrtskommando. Schweres Absetzsyndrom. Dass es brutal und bestialisch ist, nehm ich Dir sofort ab. Nun ist das über 2 Monate her und sehr schwierig, Dir was zu raten. Wie lange das noch andauern wird, kann Dir so niemand sagen. Sind die Symptome seit November unverändert oder gibt es einen positiven Trend? Etwas zur Entlastung einzudosieren kann auch nach so langer Zeit noch einen Versuch wert sein. Aber ich kann Dir nicht sagen, was dabei rauskommt. Man müsste mit einer sehr kleinen Menge anfangen und schauen was es nützt. Die Symptome etwas abzufangen wäre schon wichtig, sonst geht es zu sehr an die Substanz. Und im Schlafentzug durchdrehen oder weiter suizidal werden endet auf Station oder schlimmer. Wie ist denn Dein soziales Umfeld. Bist Du allein? Kannst Du Dich versorgen? Hast Du noch Zyprexa da? Die Schmelztabs haben sie Dir doch sicher auf Station einverholfen.

Neuroleptika ist Gift für das Gehirn - Volle Zustimmung. Über das nie wieder sollten wir nochmal nachdenken. Warten wir mal auf weitere Meinungen dazu. Soweit erstmal.

Viele Grüße
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Re: Zyprexa kalt abgesetzt

Beitrag von Nora » Samstag, 16.01.16, 14:08

Hallo!

Also echt arg! Von 30 mg auf 0 nach 6 Monaten Einnahme.... Daher vielleicht dein Nutzername "BigBang", den hast du dir damit wohl echt beschert! Ich bin nach 3 Wochen Einnahme von 5mg auf 0 gegangen und hab die anschließenden immer heftigeren Symptome gerademal einige Tage ausgehalten und hab dann wieder etwas eindosiert! Bei dir muss das unvorstellbar schlimmer sein!

An deiner Stelle würde ich wirklich über eine neuerliche Einnahme nachdenken, ein ganz kleines Stückchen mal versuchen, ob du es noch verträgst! Und dann eine geringe Dosis finden, mit der du dich stabilisieren und davon dann langsam runterkommen kannst. Wie man hier im Forum lesen kann, können solche Symptome nach dem kalten Absetzen viele Monate bis sogar Jahren andauern!

GlG Nora
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2008-2010 50mg Sertralin-abrupt abges.-keine Entzugsersch.
1.7.2013 Knieverletzung
Ab 27.9.2013 50mg Sertr-bald Weinkrämpfe, Übelkeit, Brechreiz, starke Unruhe
Okt 2013 - Jän 2015
50 mg Sertr-abrupt abges.-keine Entzugsersch.

20.-24.8.2015
50mg Sertr.-ab 2. Tag Weinkrämpfe, Unruhe, Durchfall, Durchschlafprobleme, Herzklopfen-Einn. beendet-es wurde schlimmer-zu Ärzten

28.8.-15.9. 5mg Olanzapin Symptome klingen schnell ab-doch Verstopfung, Mundtrockenheit, abgestumpfte Gefühle
16./17.9. 2,5mg Olanz
18.9. Olanz abges.
18.-24.9. keine Entzugsersch.
25.9.-1.10. Entzugsersch. beginnen-tgl. schlimmer: nervöser Darm, kein Schlaf, Weinkrämpfe, innere Unruhe, Zittern, Tinnitus, "Nerven"-Schmerzen im Knie

Ab 3.10. tgl 2,5mg Olanz
4.10-6.11. guter Schlaf, in der ersten Woche: vm. weinerlich, geringer Appetit, Mundtrockenheit, stärkere Knieschm, Tinnitus, Unruhe, Zittern, Schwächegefühl, Brustkorb und Rücken schmerzhaft verspannt; ab der 2. Woche Weinkrämpfe nm/abends, alle Symptome wurden ständig besser

Ab 6.11. tgl 1,9mg Olanz
7.-13.11. selten Watte, verspannte Muskeln-leichte Rückenschm, am 12./13. starke Nervosität, Knie gleich
14.-30.11. sehr selten Watte, manchmal Unruhe, häufig nm/abends Weinkrämpfe; Knie gebessert
1.12. Verzweiflung wegen Knie und vor allem wegen Olanzapineinn. wächst tgl, daher -->

Ab 1.12. tgl 1,25mg Olanz
2.-8.12. etwas schlechter eingeschl., mehr Rücken.- und Knieschm., dafür keine Weinkrämpfe mehr, Seele fühlt sich wohl
-15.12. gut eingeschl., Rücken.- und Knieschm. bessern sich langsam, Seele zufrieden
-22.12. guter Schlaf, Rücken-Knieschm. besser, Seele zufrieden

Ab 22.12. tgl 0,7mg Olanz
23.-29.12. ersten Tage schlecht eingeschl., stärkerer Tinnitus, etwas Übelkeit und Unruhe, Grübeln und Angst vor eventuellen Absetzerscheinungen, Knie gleich
-5.1.16 besserer Schlaf, Übelkeit, Unruhe und Grübeln weniger, kurzzeitig stärkere Rückenschm. und Tinnitus, Knie gleich

Ab 6.1.2016 KEIN Olanzapin mehr!!!
-9.1. merk noch nix Negatives, kann gut schl., bin innerlich relativ ruhig
-13.1. leider Übelkeit, kaum Schlaf
-20.1. besserer Schlaf, aber nur 3-4 h, Übelkeit mal wenig-mal sehr stark mit Brechreiz
-24.1. schlechter Schlaf, nur 2-3 h, dann aufwachen mit Angstgefühl, Übelkeit wird mit MCP-Tropfen gelindert
ab 25.1. Schlaf besser mit 4-6 h, 2x tgl. 0,5 mg Metoclopramid gegen die Übelkeit wirken sehr gut
ab 29.1. nach ca. 4 Stunden Schlaf wachliegen mit seltsamen "Angst"gefühl u. Unruhe, nur mehr morgens 0,25 mg Metoclopramid gegen Übelkeit nötig; "Weicheirigkeit", häufig Wattegefühl-ev. durch zu wenig Schlaf
ab 8.2. Schlaf bessert sich immer mehr-weniger Morgenunruhe, keine Übelkeit-kein Metoclopramid mehr! weniger "weicheirig" und Wattegefühl, Knie wird ab 22.2. 2 mal tgl. mit Voltadol eingeschmiert

16.3.2016 - 10 Wochen auf Null die Absetzsymptome sind kaum zu spüren, leider ist das Knieproblem (Ursache der Psychopharmakaeinn.) noch nicht gelöst, aber es bessert sich ganz langsam
ab 4.4. versuche nun, komplett ohne die Baldrian-Einschlafhilfe zu schl., damit bin ich "clean", Knie wird nur mehr vorm. mit Voltadol eingeschmiert
ab 6.4. Zeckenstich und "Überbein" regen mich sehr auf, bald auch Tinnitus und daher wenig Schlaf; Weinen, Watte, Angst, auch Aggressionen; also wieder Baldriantabletten vorm Schlafengehen

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Re: Zyprexa kalt abgesetzt

Beitrag von Toaster87 » Samstag, 16.01.16, 15:48

Hallo, da du dreißig Milligramm Zyprexa genommen hast vermute ich mal, dass du aufgrund der Dosiswerte wohl eine Psychose hattest.
In den Frühwarnsymptomen findet man eine Menge die sich mit deinem Erleben jetzt nach dem Entzug überschneiden, deswegen vermute ich als langjährig Erfahrener, dass du auf dem besten Weg zu einem psychotischen Zustand bist. Guter Rat ist jetzt natürlich teuer und es wird auch über ein Internetforum extrem schwer zu sagen ob es der Entzug ist der deine Symptome auslöst oder ein erneuter Krankheitseinbruch. Du hast im zweiten Fall allerdings jetzt noch die Möglichkeit etwas dagegen zu tun z.B. krankschreiben lassen für eine Woche und wieder zu einer Dosis von z.B. 10mg Zyprexa zurück, welche du dann langsamer ausschleichen kannst. Ich würde dir jedenfalls empfehlen so schnell wie möglich einen Arzt deines Vertrauens aufzusuchen, erst recht bei Suizidgedanken, es muss überhaupt nicht heißen, dass du wieder eingewiesen wirst. Das tückische bei Psychosen ist einfach das man ab einem gewissen Punkt die Kontrolle über sich selbst verliert und so wie sich dein Beitrag ließt bist du zum Glück noch nicht an diesem Punkt.
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Re: Zyprexa kalt abgesetzt

Beitrag von BigBangII » Sonntag, 17.01.16, 15:01

Ich habe keine andere Wahl und muss jetzt durch, werde nach 2 Monaten ohne Medis nichts mehr einnehmen auch keine geringe Menge. Die nächsten Zeiten werden schwer und hart sein und hoffe das keine Schäden bleiben.

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Re: Zyprexa kalt abgesetzt

Beitrag von Nora » Sonntag, 17.01.16, 19:59

Hallo, BigBang!

Das ist natürlich deine Entscheidung! Ich wünsche dir von Herzen, dass du diesen kalten Entzug bald verkraftet hast und es stetig immer besser wird mit deinen Symptomen!
Falls du es dir noch mal anders überlegst mit dem Eindosieren, dann bedenke bitte, dass du es nur mit einer sehr winzigen Dosis versuchen solltest, damit man weiß, ob du das Zyprexa überhaupt noch verträgst! Und hier im Forum findest du natürlich dabei dann auch die vollste Unterstützung und kannst Fragen stellen zum Eindosieren, ev. Aufdosieren und langsamen Ausschleichen!

GlG Lara
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-5.1.16 besserer Schlaf, Übelkeit, Unruhe und Grübeln weniger, kurzzeitig stärkere Rückenschm. und Tinnitus, Knie gleich

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Re: Zyprexa kalt abgesetzt

Beitrag von BigBangII » Donnerstag, 21.01.16, 22:27

Die Absetzsymtome sind endlich weg. :party2:
Kann wieder normal schlafen, essen und denken hatte aber 10 qualvolle Wochen gedauert, das war pure folterei.
Der menschliche Körper ist faszinierend braucht nur Zeit und Geduld um sich zu regenerieren :sports: . Ich rate jedem der psychische Probleme hat Finger weg von Medis, die beste Medizin ist in der Natur wandern, am Strand liegen oder spazieren, hoch in die Berge.
Ich wünsche allen gute Besserung.
:)
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Re: Zyprexa kalt abgesetzt

Beitrag von Auxilium » Montag, 26.12.16, 9:09

Hallo!
Es freut mich zu lesen, dass du Zyprexa (Olanzapin) erfolgreich angesetzt hast. :party2: Ich selbst habe Zyprexa gezwungenermaßen im Rahmen eines einmonatigen Psychiatrieaufenthalts wegen einer Angststörung bekommen.Nebenwirkungen waren bei mir
*)Sitzunruhe
*)Verstärkte Angstzuszände
*)Zombiegefühl :zombie:
Ich habe dann zuhause das Medikament selbstständig abgesetzt.Ich habe immer wieder eine Dosis "vergessen" und habe letztendlich ganz aufgehört.
Ich fühlte mich viel besser und hatte nur kurz Absetzsymptome (namentlich: Schwitzen und leichte Insomnie )
Meine Panikattacken habe ich dann mit ein paar Techniken aus dem Internet in den Griff bekommen.

Zusammenfassend kann ich nur sagen: Neuroleptika sind böse, wenn es in eurer Macht liegt, fangt garnicht erst an sie zu nehmen.
Erfahrung mit Zyprexa und Rispertal (kurzzeitig) :bettzeit:
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Re: Zyprexa kalt abgesetzt

Beitrag von Murmeline » Montag, 26.12.16, 9:26

Hallo Auxilium,

Willkommen im Forum. Ich weiß nicht, ob BigBang deine Nachricht noch lesen wird.

Wie lange ist das Absetzen her und die Phase der Symptome? Ein Vergessen oder Auslassen der Dosis empfehlen wir hier nicht. Es wird oft nicht gut vertragen, freue dich, dass es bei die soweit geklappt hat.

Prima, dass du Techniken wegen der Panikattacken für dich gefunden hast. Vielleicht magst du hier viewtopic.php?f=50&t=11591 auf die Techniken hinweisen?

Grüße, Murmeline
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
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Re: Zyprexa kalt abgesetzt

Beitrag von Auxilium » Montag, 26.12.16, 10:44

Das Absetzen ist jetzt ungefähr 2 Monate her.Die oben erwähnten Absetzsymptome hatte Ich 1-2 Woche.
Zeitgleich habe ich auch das Temesta, dass ich mit Zyprexa bekam, abgesetzt
Jetzt bin ich so symptomfrei, dass ich wieder problemlos zur Schule gehen kann

GLG Auxilium
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Re: Zyprexa kalt abgesetzt

Beitrag von Murmeline » Dienstag, 27.12.16, 16:00

Hallo Auxilium,

wenn du gleichzeitig noch ein Benzo abgesetzt hast, dann sei wirklich froh, dass sich Symptome so kurzzeitig reguliert haben und du alltagskompatibel und produktiv sein kannst. So geht es leider nicht jedem und es bedeutet auch nicht, dass es immer so laufen wird.

Ich wünsche Dir, dass du weiterhin gut zurecht kommst und Wege für dich findest, psychischen Durcheinandern zu begegnen.

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Re: Zyprexa kalt abgesetzt

Beitrag von padma » Samstag, 14.04.18, 17:56

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hallo Maimayy,

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