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Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

Update: Die Wiedereröffnung für neue Teilnehmer verzögert sich noch ein wenig. Geplanter Termin ist der 1.8. Das neue Konzept steht aber mittlerweile und wir arbeiten im Hintergrund an der Umsetzung.

Erste Veränderungen in Form zweier neuen Rubriken sind nun eingestellt, Erläuterungen siehe den Artikel über die geplanten Änderungen.


Seit dem 31.03.2019 Ist das Forum für Neuanmeldungen geschlossen. Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen. Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann. Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
Das Team des ADFD

Baylissas Perspektive auf Bewältigung von Entzug

LenaLena
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Re: Baylissas Perspektive auf Bewältigung von Entzug

Beitrag von LenaLena » Sonntag, 18.11.18, 21:09

Sonntags-Ermutigungsnachricht von Baylissa vom 18. November 2018:

Patience is a great companion. I know you have already been extremely patient to have come this far. Still, ask for even more patience and then exhale, surrender… and let go… Recovery is a matter of timing. Trust your body. Don’t fight or struggle against it. You both want the same outcome.

The only reason you aren’t feeling your best now is because your precious but complex and intricate nervous system needs more time to work on functioning properly without the drug. Accept what is happening. Make peace with the way things are now. It is only a matter of time before your healing becomes evident.

Do what you can to make the best of each day. Nurture yourself well and watch what you give your attention to. Then wait…

Being patient and accepting are two attitudes that will make this experience more manageable and less stressful.

And keep going… time is passing and, although it may not feel like it, your healing is taking place!

Sending healing thoughts and wishes,

Baylissa



Übersetzung
Geduld ist ein großartiger Gefährte. Ich weiß, um so weit zu kommen, warst du schon sehr geduldig. Bitte dennoch um noch mehr Geduld und atme aus, gib es ab ... und lass los ... Die Genesung ist eine Frage der Zeit. Vertraue deinem Körper. Wehre dich nicht und kämpfe nicht dagegen an. Ihr wollt beide dasselbe Ergebnis.

Der einzige Grund, warum du dich jetzt nicht gut fühlst, ist, dass dein kostbares, aber komplexes und kompliziertes Nervensystem mehr Zeit braucht, um ohne das Medikament richtig zu funktionieren. Akzeptiere, was passiert. Mache deinen Frieden mit den Dingen, wie sie heute sind. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis deine Heilung offensichtlich wird.

Tue, was du kannst, um das Beste aus jedem Tag zu machen. Sei gut zu dir und achte darauf, worauf du deine Aufmerksamkeit richtest. Und dann warte ab…

Geduld und Akzeptanz sind zwei Einstellungen, die diese Erfahrung leichter bewältigbar und weniger aufreibend machen.

Und mach weiter… die Zeit vergeht und obwohl es sich vielleicht nicht so anfühlt, findet deine Heilung statt!

Heilsame Gedanken und Wünsche,

Baylissa


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Re: Baylissas Perspektive auf Bewältigung von Entzug

Beitrag von LenaLena » Donnerstag, 22.11.18, 17:18

Hallo,

in Zukunft wird es hier keine Texte mehr geben, da Baylissa aus verschiedenen Gründen ihre Arbeit einstellen muss.
Leider zum Teil auch aus finanziellen Gründen.
Baylissa betreibt eine teure Homepage mit riesen Ressourcenteil und ist Tag und Nacht für Menschen da, ohne viel dafür zu verlangen. Und muss sich dann noch anhören, dass sie Geld nimmt für "selbstverständliche Hilfe".
Schade, dass wir im Leben für so viel Mist Geld ausgeben, für Coachings von Hinz und Kuntz und Konsumgüter ohne Ende und nicht für die lebensrettenden Sachen ... Aber gut, das ist meine persönliche Meinung.

Diejenigen, denen Hoffnung etwas bedeutet und die durchhalten wollen, bitte gebt die Hoffnung nie auf und lest einfach immer wieder die hier veröffentlichten Messages durch, wenn ihr Ermutigung braucht.

Bleibt dran!!

LG LenaLena
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Leonika
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Re: Baylissas Perspektive auf Bewältigung von Entzug

Beitrag von Leonika » Donnerstag, 22.11.18, 19:20

Ein super aufbauender Text!!! Danke dafür
Symptome: PS, Essstörungen , Angst- und Zwangsstörung, Tinnitus

Erstmalig in psychosomatischer Klinik SSRI genommen, hat gegen Unruhe geholfen...das war 2001
Nach Klinik Sertralin, insidon und zeitweise Imipramin...bis 2008 alles gut, dann durch Traumatisches Ereignis starke Zwänge und große Angst vor Psychose entwickelt, was auch bis jetzt immer noch da ist...Wechsel von Serttalin auf Venlafaxin150 mg und Pregabalin 2x 75 mg und Insidon, nach 3 Jahren wurde in Klinik insidon und Imipramin ohne Probleme abgesetzt , letzte Dosis: seit 2013 300 mg Venkafaxin und Pregabalin und eine Insidon... Insidon ohne Probleme Anfang 2018 abgesetzt.. Da ich trotz hoher Venlafaxin Dosis nen sehr geringen Spiegel hatte und es mir nicht mehr gg Angstgedanken geholfen hat, beschlossen mein Arzt und ich zu wechseln und zwar von 300 mg Venlafaxin auf 60 mg Fluoxetin....die ersten beiden Wochen gingen noch so bis auf körperlichen Entzug.. Und dann die schlimmsten Angstzustände vor durchdrehen und Realitätsverlust und schlimme Zwangsvorstellungen ....die Gedanken kannte ich alle schon von früher, aber jetzt fühlt es sich viel bedrohlicher an und ich rede mir dauernd neue Ängste ein... War bei anderen Arzt am Dienstag, 27.11. und der meinte runter auf 40 mg Fluoxetin und wieder Venlafaxin einschleichen mit 150mg ... Mache ich seitdem, nehme aber auch Tavor, weil ich nicht mehr konnte

Sunyata
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Re: Baylissas Perspektive auf Bewältigung von Entzug

Beitrag von Sunyata » Donnerstag, 22.11.18, 20:20

Das ist einfach nur traurig... :cry:
Baylissa ist ein Engel !!
2003 - 2007 Paroxetin 20mg

(2002 - 2009 Pantoprazol wg. ständiger Magenschmerzen)

2007 - 06/2016 Venlafaxin 150mg
In dieser Zeit ab und zu bei Bedarf Zopiclon 7,5mg (meist eine halbe Tablette)

1.naiver Absetzversuch 2009
innerhalb weniger Tage stark reduziert - und wegen unerträglicher NW wieder zurück auf 150mg

2.naiver Absetzversuch ca. 2011
Innerhalb von Wochen runter auf 0,
v.a. Starke Depressionen
Also wieder zurück auf 150mg

3.Absetzen 07/2016 - 07/2017
Ein Jahr Ausschleichen Venlafaxin - über 75 und 37,5mg jeweils immer die Hälfte alle 4 Wochen

ab ca. 37,5mg verstärkte Depressionen und Ängste

seit 07/2017 auf Null und im protrahierten Entzug:

gravierende anhaltende, v.a. psychische Entzugssymptome und das Gefühl, daß es einfach nicht besser wird... :frust:

- schwere anhaltende Depressionen und Ängste
- kann keine positiven Gefühle empfinden wie zb. Freude (bin wie eingefroren)
- Tinnitus (seit Einnahme Venla)
- Todessehnsucht - alles zuviel...
- sehr wenig Antrieb und Energie, wenn etwas Energie dann sehr schnell erschöpft
- sehr dünnhäutig, schnell reizbar und dann innerlich sehr aggressiv
- starke Hochsensibilität, va. Licht und Geräusche
- Sprunggelenksverletzung/ Knorpel heilt nicht
- Sehstörungen/ Sehstärke verändert sich ständig - sowie erhöhter Augeninnendruck (beginnendes Glaukom)

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Re: Baylissas Perspektive auf Bewältigung von Entzug

Beitrag von LenaLena » Donnerstag, 22.11.18, 23:53

Sehe ich auch so, Mike :cry:
Außer es passiert ein Wunder. Ihre Community überlegt und kämpft...
Mal sehen, wie lange die Seite noch besteht und Texte online kommen.
Wenn das der Fall ist, werde ich sie natürlich gerne übersetzen.
LG Lena
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Re: Baylissas Perspektive auf Bewältigung von Entzug

Beitrag von LenaLena » Donnerstag, 29.11.18, 11:53

Diesmal verspätet online gekommen, aber doch: Die Wochenermutigung von Baylissa.

Sonntags-Ermutigungsnachricht von Baylissa vom 25. November 2018:

Today I am asking you to please don’t let the intensity of symptoms prevent you from believing that you are healing. As you know, withdrawal is complex. The nervous system is an intricate, sensitive network and because of this, the repair process is not linear. This is why it can feel like you are on a rollercoaster ride and why your relatives and friends may wonder if you’ve totally lost it! 🙂 One day you feel well enough to do regular activities and the next, you’re flat out in bed. One day you feel optimistic and may even be happily reassuring them that you’re going to be okay, and the next, you find yourself crying, worrying, wondering… “What if something else is wrong? What if this is not withdrawal? What if I never get better?”

I know this sounds familiar because I can’t tell you how many of these conversations I’ve had over the years. 🙂 Yes, it is normal for these moments of doubt to appear, but don’t underestimate the ability of the human body to heal… the miracle that it is. Inevitably, those receptors become up-regulated, things balance out, the nervous system becomes calm again, the symptoms disappear and normal life resumes.

This is why I always write that recovery is the natural outcome of withdrawal. No matter what stage you are at – even in cases of protracted withdrawal where, sadly, it takes longer than it does for others, it is important to not give up. Eventually, you come to that bend in the long road. Things begin to improve and you sense that you’re somewhere close to the finishing line. Then comes recovery. You gladly disappear from the Internet support groups and get busy doing all the things you had to put on hold while you patiently waited!

So keep going, my friend. Keep holding on. This is not going to last forever. Withdrawal is temporary. Your innately intelligent and resilient nervous system will find its way back to the right balance and calm. The dark clouds will drift away and the sun will shine down on you again.

Sending healing thoughts and wishes,

Baylissa



Übersetzung
Heute bitte ich dich, lass dich nicht durch die Intensität der Symptome davon abhalten, an eine Heilung zu glauben. Wie du weißt, ist der Entzug komplex. Das Nervensystem ist ein kompliziertes, empfindliches Netzwerk, und deshalb verläuft der Reparaturprozess nicht linear. Deshalb kann es sich anfühlen, als ob du auf einer Achterbahnfahrt wärst, und deine Verwandten und Freunde fragen sich vielleicht, ob du völlig durchgeknallt bist 🙂 An einem Tag fühlst du dich gut genug, um regelmäßige Aktivitäten zu unternehmen, und am nächsten liegst du flach im Bett. Am einen Tag fühlst du dich optimistisch und beruhigst sie sogar glücklich, dass du irgendwann gesund sein wirst, und am nächsten Tag weinst du, sorgst dich, zweifelst ... “Was ist, wenn etwas anderes nicht stimmt? Was ist, wenn dies kein Entzug ist? Was ist, wenn es nie besser wird?"

Diese Dinge klingen für mich so vertraut, ich kann dir nicht sagen, wie viele dieser Gespräche ich im Laufe der Jahre geführt habe. 🙂 Ja, es ist normal, dass diese Momente des Zweifelns auftauchen, aber unterschätze nicht die Fähigkeit des menschlichen Körpers, zu heilen ... es ist ein Wunder.
Die Rezeptoren werden zwangsläufig wieder aufreguliert, die Dinge balancieren sich aus, das Nervensystem wird ruhiger, die Symptome verschwinden und das normale Leben beginnt wieder.

Deshalb schreibe ich immer, dass Genesung das natürliche Ergebnis des Entzugs ist. Egal, in welchem Stadium du dich befindest - selbst in Fällen von protrahiertem (langwierigem) Entzug, wo es leider länger dauert als bei anderen - ist es wichtig, nicht aufzugeben. Irgendwann kommt man auf dieser langen Straße zu der Kurve. Die Dinge beginnen sich zu verbessern und du spürst, dass du dich in der Nähe der Ziellinie befindest. Dann kommt die Genesung. Du lässt die Internet-Support-Gruppen freudig hinter dir und beschäftigst dich mit all den Dingen, die warten mussten, während du geduldig gewartet hast!

Also mach weiter, mein Freund/meine Freundin. Durchhalten. Es wird nicht ewig dauern. Der Entzug ist vorübergehend. Dein von Natur aus intelligentes und belastbares Nervensystem wird den Weg zurück in die richtige Balance und Ruhe finden. Die dunklen Wolken werden weiterwandern und die Sonne wird wieder auf dich herab scheinen.

Mit heilsamen Gedanken und Wünschen,
Baylissa


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Re: Baylissas Perspektive auf Bewältigung von Entzug

Beitrag von LenaLena » Dienstag, 04.12.18, 10:15

Baylissa scheint alles zu versuchen, um weiterzumachen :) <3 Hier die neue Wochenermutigung:

Sonntags-Ermutigungsnachricht von Baylissa vom 2. Dezember 2018:

Don’t allow withdrawal to break you. It can be persistent and unrelenting, and it can make you feel like this is your permanent reality. Please believe me when I tell you, it is not. Healing is happening, even if you have no evidence yet. You must keep this mindset.

If you lose sight of the fact that this is a healing process, you can become overwhelmed. If you are fixated on how much longer, it takes you away from the present moment and makes you overlook the fact that every day, no matter what, healing is taking place and that when you wake up each morning, you are a day closer to the end of withdrawal.

So, see if you can make peace with everything that is taking place and remind yourself that you are going to get better… that you are getting better. Your situation will improve. No matter what stage of withdrawal you are at, those unrelenting symptoms WILL one day go and you will be able to put this experience behind you. Please keep going… because you can and will make it.

Sending healing thoughts and wishes,

Baylissa



Übersetzung
Lass nicht zu, dass der Entzug dich bricht. Er kann hartnäckig und unnachgiebig sein, und er kann dir das Gefühl geben, dass dies deine permanente Realität ist. Bitte glaub mir, wenn ich dir sage, so ist es nicht. Heilung geschieht, auch wenn du noch keinen Beweis hast. Du musst diese Denkweise beibehalten.

Wenn du die Tatsache aus den Augen verlierst, dass dies ein Heilungsprozess ist, wirst du dich überwältigt fühlen. Wenn du dich darauf fixierst, wie lange es noch dauern wird, bringt dich das vom gegenwärtigen Moment weg und lässt dich die Tatsache übersehen, dass jeden Tag, egal was passiert, Heilung stattfindet, und dass du jeden Morgen, wenn du aufwachst, dem Ende des Entzugs einen Tag näher bist.

Schau also, ob du mit allem, was stattfindet, Frieden schließen kannst, und erinnere dich daran, dass es dir besser gehen wird … dass du schon längst am Weg dahin bist. Deine Situation wird sich verbessern. Egal in welcher Phase des Entzugs du dich befindest, diese unnachgiebigen Symptome WERDEN eines Tages vergehen und du kannst diese Erfahrung hinter dir lassen. Bitte mach weiter … denn du kannst und wirst es schaffen.

Mit heilsamen Gedanken und Wünschen,
Baylissa


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Re: Baylissas Perspektive auf Bewältigung von Entzug

Beitrag von LenaLena » Montag, 10.12.18, 0:44

Sonntags-Ermutigungsnachricht von Baylissa vom 9. Dezember 2018:

Today, see if you can trust that this process, that is so random, bizarre and logic-defying, has to unfold in exactly the way it is doing. Whether you are having no windows or brief windows, or waves within waves, or you notice a gradual improvement, or seeming intensification, or it feels like you’re back in acute – whatever is taking place, as much as you can, just let it happen without needing anything to be different. Yes, you want to get better (this very minute) but see if you can be accepting and allowing.

Over the years, I have seen in some people, a profound peace that came with letting go and trusting the process. It doesn’t always come in a gracious and dignified way. Sometimes it comes when they find themselves so frustrated and peed off, they get to a point where they tell themselves they don’t care anymore. Withdrawal can do whatever it wants. 🙂 It can have it’s way. Then they let go of time-frames, expectations and anticipation.

This can be very liberating and in the truest sense, it is from this letting go and total surrender that peace comes. Why? Because you will also let go of the struggle.

I hope this resonates with you and that whether through frustration and mental exhaustion, or through insight and acceptance, you will be able to let withdrawal have its way and allow your healing to unfold without needing to orchestrate it. Let the innate intelligence of the human body do its work and know that the outcome will be wonderful recovery.

Sending healing thoughts and wishes,
Baylissa



Übersetzung:
Schau heute, ob du darauf vertrauen kannst, dass dieser Prozess, der so zufällig und bizarr ist und sich der Logik widersetzt, sich genau so entwickeln muss, wie er es tut. Egal, ob du keine Fenster hast oder kurze Fenster, oder Wellen innerhalb der Wellen, oder du eine allmähliche Verbesserung bemerkst, oder eine scheinbare Intensivierung, oder du hast das Gefühl, als wärst du wieder zurück im akuten Zustand - was auch immer geschieht, lass es einfach passieren, ohne dass etwas anders sein muss. Ja, du willst, dass es besser wird (und zwar genau in dieser Minute), aber schau, ob du akzeptieren und zulassen kannst.

Im Laufe der Jahre habe ich bei einigen Menschen einen tiefgreifenden Frieden gesehen, der einherging mit Loslassen und Vertrauen in den Prozess. Er kommt nicht immer auf eine angenehme und würdevolle Weise. Manchmal kommt er, wenn sie so frustriert und sauer sind, dass sie an einem Punkt ankommen, an dem ihnen alles egal ist. Der Entzug kann machen, was er will. 🙂 Er kann so sein, wie er ist.
Dann lassen sie Zeitrahmen, Erwartungen und Vorwegnahmen los.

Dies kann sehr befreiend sein, und tatsächlich kommt der Frieden von diesem Loslassen und der totalen Kapitulation. Warum? Weil du auch den Kampf loslassen wirst.

Ich hoffe, dass dir das ein wenig hilft und dass du - ob durch Frustration und geistige Erschöpfung oder durch Einsicht und Akzeptanz - in der Lage sein wirst, den Entzug und die Heilung sich entwickeln zu lassen, ohne dass du sie manipulieren oder leiten musst. Lass die angeborene Intelligenz des menschlichen Körpers ihre Arbeit verrichten und behalte im Kopf, dass das Ergebnis eine wunderbare Genesung sein wird.

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Re: Baylissas Perspektive auf Bewältigung von Entzug

Beitrag von LenaLena » Mittwoch, 19.12.18, 17:13

Sonntags-Ermutigungsnachricht von Baylissa vom 16. Dezember 2018:

The strength, patience, acceptance and allowing that you need to get through today will come. You have what it takes to cope. Your track record proves it. Managing your withdrawal may not be easy – actually it may be the most difficult thing you will ever have to do in your entire life – but so far you have persevered, and you can continue to do so.

If you feel that you are losing hope, keep going. Even if the symptoms are raging and things are overwhelmingly bad, you must not give up. This is the time to summon your determination and will. This is the time to tell withdrawal it will not win. And you do so by soldiering on, by not struggling against the symptoms, by being patient and caring for yourself, and by making whatever is happening okay, because you understand that the body is doing what it needs to do to correct the imbalances caused by the drug and to regain and maintain homeostasis. Everything that is taking place is healing in action, even if it doesn’t feel like it. You are getting better.

So today, tell yourself that you have all you need to cope. How can you be sure? Remember the worst days when you woke up and thought, how can I possibly get through this? If you think back, you will see that somehow, you did. You made it through all those days and no matter what today brings, you will get through it, too.

Sending healing thoughts and wishes,
Baylissa



Übersetzung:
Die Stärke, Geduld, Akzeptanz, die du brauchst, um den Tag heute durchzustehen, und die Fähigkeit, zuzulassen und zu erlauben, wird kommen. Du hast das Zeug dazu, damit umzugehen. Deine Erfolgsbilanz beweist es. Es ist nicht einfach, deinen Entzug zu managen. Eigentlich ist es vielleicht das Schwierigste, was du in deinem ganzen Leben je tun musst - aber bisher hast du hartnäckig durchgehalten und kannst das auch weiterhin tun.

Wenn du glaubst, dass du die Hoffnung verlierst, mach weiter. Selbst wenn die Symptome toben und die Dinge überwältigend schlecht sind, darfst du nicht aufgeben. Dies ist die Zeit, um deine Entschlossenheit und deinen Willen herbeizurufen. Dies ist die Zeit, um dem Entzug zu erklären, dass er nicht gewinnen wird. Und du tust dies, indem du weitermachst, nicht gegen die Symptome ankämpfst, Geduld hast und für dich selbst sorgst und das, was passiert, zulässt, weil du verstehst, dass der Körper das tut, was er tun muss, um die durch das Medikament verursachten Ungleichgewichte zu korrigieren und die Homöostase (das Gleichgewicht) wiederzugewinnen und aufrechtzuerhalten. Alles, was stattfindet, ist Heilung in Aktion, auch wenn es sich nicht danach anfühlt. Du heilst!

Sage dir also heute, dass du alles hast, was du brauchst, um damit umzugehen. Wie kannst du dir sicher sein? Erinnere dich an die schlimmsten Tage, an denen du aufgewacht bist und gedacht hast, wie kann ich das überhaupt durchstehen? Wenn du zurückdenkst, wirst du sehen, dass du es irgendwie geschafft hast. Du hast es durch alle diese Tage geschafft, und egal was das Heute bringt, wirst du auch durchstehen.

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Re: Baylissas Perspektive auf Bewältigung von Entzug

Beitrag von LenaLena » Freitag, 04.01.19, 0:10

Sorry, dass ich diesmal etwas verspätet dran bin mit der Übersetzung, ich habe sehr viel um die Ohren...

Weihnachts-Ermutigungsnachricht von Baylissa für 2018:

I take my thoughts to the inevitability of my healing and recovery, as I spend this Christmas season. I allow the peace of acceptance to fill me. I allow the grace of patience to fill me. I feel a powerful radiating energy of healing permeating my entire being. I allow all of this and trusting that my outcome is vibrant health. Then I take a deep breath… and I exhale.

It doesn’t matter how or what I am feeling, I will make it through today and all the days that follow. Even if painful and bizarre things are happening to my body and/or mind, I will still make it. I will pace myself but also engage with my friends and family as much as my symptoms permit. More than anything, I will be gentle with myself.

I take another deep breath… I exhale… and I tell myself that no matter what unfolds today, no matter how intense my symptoms are, I choose to believe that every cell, muscle, tissue, nerve, fibre, system and function of my body is being renewed… I know that I am healing.

I know that with every day that passes, I am one day closer to my recovery. This is all I need to keep in my awareness, in order to cope with today… and so I will.

Sending healing thoughts and wishes,
Baylissa



Übersetzung:
Ich leite meine Gedanken zu der Unvermeidlichkeit meiner Heilung und Genesung, während ich diese Weihnachtszeit verbringe. Ich erlaube dem Frieden der Akzeptanz, mich zu erfüllen. Ich erlaube der Gnade der Geduld, mich zu erfüllen. Ich spüre die kraftvoll ausstrahlende Energie der Heilung, die mein gesamtes Wesen durchdringt. Ich erlaube das alles und vertraue darauf, dass mein Ergebnis eine dynamische Gesundheit ist. Dann atme ich tief ein ... und ich atme aus.

Es ist egal, wie oder was ich fühle, ich werde den heutigen und alle folgenden Tage schaffen. Selbst wenn schmerzhafte und bizarre Dinge mit meinem Körper und / oder meinem Geist passieren, werde ich es trotzdem schaffen. Ich werde weiterschreiten, mich aber auch mit meinen Freunden und meiner Familie beschäftigen, soweit es meine Symptome zulassen. Mehr als alles andere werde ich mit mir sanft sein.

Ich hole noch einmal tief Luft… Ich atme aus… und ich sage mir, egal was heute passiert, egal wie stark sich meine Symptome entwickeln, ich glaube, dass jede Zelle, jeder Muskel, jedes Gewebe, jeder Nerv, jedes System und jede Funktion meines Körpers erneuert wird … Ich weiß, dass ich heile.

Ich weiß, dass ich mit jedem Tag, der vergeht, einen Tag näher an meiner Genesung bin. Dies ist alles, was ich in meinem Bewusstsein behalten muss, um mit dem heutigen Leben fertig zu werden… und das werde ich.

Heilsame Gedanken und Wünsche,
Baylissa

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Re: Baylissas Perspektive auf Bewältigung von Entzug

Beitrag von LenaLena » Mittwoch, 06.02.19, 21:02

Sonntags-Ermutigungsnachricht von Baylissa vom 3. Februar 2019:

As you may be aware, the withdrawal brain can sometimes hook anything perceived as a threat, and this may take the form of an account of someone whose experience has persisted beyond what is considered the usual and customary time-frame.

As you navigate your way around the different groups online (if this is something you do), please remember as you read, that there could be missing details that would change the way your withdrawal brain interprets and perceives the content. Often, in withdrawal, our friends forget relevant information, and not intentionally so, but because of confusion and cognitive impairment. This is not always the case, but it happens often enough. So it is important that you always keep this in mind because just this one thought can keep your stress levels from soaring.

More than anything, remember that your story is your own. It doesn’t matter if this person was on the same drug as you, came off with the same tapering protocol, had similar pre-existing issues, etc. It truly does not matter. Anecdotal evidence has proven that regardless of similarities, you will have a completely different experience.

Recovery is an individual process and yours is unfolding in the time and sequence that are best for you. Please don’t let these stories freak you out, or if you find yourself anticipating a similar fate, don’t beat yourself up (be gentle) and then come here and read this again. 🙂 In terms of your own journey and story, everything that is happening is meant to happen in order to take you to that place of complete healing.

I see you vibrant, healthy, whole and complete.

Sending healing thoughts and wishes,
Baylissa



Übersetzung:
Wie du vielleicht weißt, kann das Entzugsgehirn sich manchmal in etwas verbeißen, was als Bedrohung wahrgenommen wird, und dies kann in Form des Berichts einer Person passieren, deren Erfahrung über den üblichen und gewöhnlichen Zeitrahmen hinaus besteht.

Wenn du online durch die verschiedenen Gruppen surfst (wenn du dies tust), denke bitte beim Lesen daran, dass in diesen Berichten möglicherweise Details fehlen, die die Art und Weise, in der dein Entzugsgehirn den Inhalt interpretiert und wahrnimmt, ändern könnte. Im Entzug vergessen unsere Freunde in ihren Berichten oft relevante Informationen, aber nicht absichtlich, sondern aufgrund von Verwirrung und kognitiver Beeinträchtigung. Dies ist nicht immer der Fall, aber es passiert oft genug. Daher ist es wichtig, dass du dies immer im Hinterkopf behältst, denn dieser eine Gedanke kann dein Stresslevel davon abhalten, hochzuschießen.

Denke vor allem daran, dass deine Geschichte deine eigene ist. Es spielt keine Rolle, ob diese Person dasselbe Medikament genommen hat wie du, auf dieselbe Weise reduziert hat oder ähnliche vorher existierende Probleme hatte. Es spielt wirklich keine Rolle. Die Erfahrungen und Beweise haben gezeigt, dass du unabhängig von irgendwelchen Ähnlichkeiten eine völlig andere Erfahrung haben wirst.

Die Genesung ist ein individueller Prozess, und dein Prozess entfaltet sich in der für dich optimalen Zeit und Reihenfolge. Bitte flippe durch diese Geschichten nicht aus, und wenn du dich dabei erwischst, dass du ein ähnliches Schicksal erwartest, mach dich nicht selbst fertig (sei freundlich zu dir selber) und dann komme hierher und lies das hier noch einmal. 🙂 In Bezug auf deine eigene Reise und Geschichte soll alles so geschehen, wie es geschieht, um dich an diesen Ort der vollständigen Heilung zu bringen.

Ich sehe dich lebendig, gesund, ganz und vollständig.

Heilende Gedanken und Wünsche,
Baylissa

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Re: Baylissas Perspektive auf Bewältigung von Entzug

Beitrag von Sunyata » Montag, 11.02.19, 19:33

Danke Lena,
diesen wunderbaren Text sollten wir uns alle hier übers Bett hängen und täglich lesen...
LG Mike
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2007 - 06/2016 Venlafaxin 150mg
In dieser Zeit ab und zu bei Bedarf Zopiclon 7,5mg (meist eine halbe Tablette)

1.naiver Absetzversuch 2009
innerhalb weniger Tage stark reduziert - und wegen unerträglicher NW wieder zurück auf 150mg

2.naiver Absetzversuch ca. 2011
Innerhalb von Wochen runter auf 0,
v.a. Starke Depressionen
Also wieder zurück auf 150mg

3.Absetzen 07/2016 - 07/2017
Ein Jahr Ausschleichen Venlafaxin - über 75 und 37,5mg jeweils immer die Hälfte alle 4 Wochen

ab ca. 37,5mg verstärkte Depressionen und Ängste

seit 07/2017 auf Null und im protrahierten Entzug:

gravierende anhaltende, v.a. psychische Entzugssymptome und das Gefühl, daß es einfach nicht besser wird... :frust:

- schwere anhaltende Depressionen und Ängste
- kann keine positiven Gefühle empfinden wie zb. Freude (bin wie eingefroren)
- Tinnitus (seit Einnahme Venla)
- Todessehnsucht - alles zuviel...
- sehr wenig Antrieb und Energie, wenn etwas Energie dann sehr schnell erschöpft
- sehr dünnhäutig, schnell reizbar und dann innerlich sehr aggressiv
- starke Hochsensibilität, va. Licht und Geräusche
- Sprunggelenksverletzung/ Knorpel heilt nicht
- Sehstörungen/ Sehstärke verändert sich ständig - sowie erhöhter Augeninnendruck (beginnendes Glaukom)

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Re: Baylissas Perspektive auf Bewältigung von Entzug

Beitrag von LenaLena » Mittwoch, 13.02.19, 21:06

Sonntags-Ermutigungsnachricht von Baylissa vom 10. Februar 2019:

If you feel frustrated, overwhelmed and like you can’t go on, keep holding on. You can. You may have adequate support or you may not. If you are isolated and in need of validation, you may find yourself resorting to the Internet, with mixed results. You could be successful or you may accidentally read something that freaks you out.

As you know, this is common. The thing to do when or if that happens is to normalise it. Gently tell yourself that your reaction is typical of anyone in withdrawal – that it is absolutely normal. Don’t beat yourself up for feeling the way you do. Part of self-compassion is validating your emotions and allowing the feelings to surface and be processed.

Sometimes a good cry will do the trick (if you are able to cry). Sometimes reaching out to someone who is positive and soothing helps. Whatever it takes, do what you can to express and validate your fears and then pick yourself up. Try not to stay stuck in any dark spaces for too long. It is likely that you won’t, because in expressing, you will also be releasing. Fall down seven times, get up eight.

Just remember that this is a healing process and that whatever is taking place is a necessary part of and path to recovery. There is much to look forward to on the other side of withdrawal. For now, all you need to do is take one day at a time and keep going. You can and will make it.

Sending healing thoughts and wishes,
Baylissa



Übersetzung:
Wenn du dich frustriert und überfordert fühlst und so, als könntest du nicht weitermachen, halte durch. Du kannst es. Vielleicht hast du angemessene Unterstützung, vielleicht auch nicht. Wenn du isoliert bist und Bestätigung benötigst, wirst du vielleicht auf das Internet zurückgreifen, mit gemischten Ergebnissen. Das kann dir helfen, aber du kannst aus Versehen auch etwas lesen, das dich verrückt macht.

Wie du weißt, ist dies häufig so. Wenn dies geschieht, musst du dich regulieren. Sage dir vorsichtig, dass deine Reaktion typisch für jeden ist, der im Entzug ist - dass dies absolut normal ist. Mach dich nicht fertig, weil du dich so fühlst, wie du es tust. Teil des Selbstmitgefühls ist das Annehmen deiner Gefühle und die Erlaubnis, dass die Gefühle auftauchen und verarbeitet werden können.

Manchmal hilft es, ordentlich zu weinen (wenn du weinen kannst). Manchmal hilft es, jemanden zu erreichen, der positiv und beruhigend ist. Was auch immer es erfordert, tue, was du kannst, um deine Ängste auszudrücken und zuzulassen, und dann raffe dich wieder auf. Versuche, nicht zu lange im Dunkeln stecken zu bleiben. Es ist wahrscheinlich, dass du dies nicht tun wirst, weil das Ausdrücken und Zulassen der Gefühle auch befreit. Falle sieben Mal nieder, stehe acht Mal auf.

Denke daran, dass dies ein Heilungsprozess ist und dass das, was gerade stattfindet, ein notwendiger Teil von und ein Weg zur Genesung ist. Auf der anderen Seite des Entzugs gibt es viel zu sehen. Jetzt gerade musst du nur einen Tag nach dem anderen schaffen und weitermachen. Du kannst und wirst das schaffen.

Heilende Gedanken und Wünsche,
Baylissa

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Re: Baylissas Perspektive auf Bewältigung von Entzug

Beitrag von LenaLena » Dienstag, 26.02.19, 11:03

Sonntags-Ermutigungsnachricht von Baylissa vom 24. Februar 2019:

Dear Friend, I know it can be difficult to remain optimistic if withdrawal is weighing you down and your energy is waning. Waking up every day with symptoms so persisting can be challenging. If this is the case for you, please don’t despair. Don’t lose hope. The break you are waiting for is coming and, in the meantime, you will find the strength to keep going.

Trust that while you cannot see the bigger picture, the process that is unfolding is doing so in the way that is best for you. Trust that the patience, the strength and the courage you need each day in order to cope will always come. Trust that this challenge ends with your full recovery.

Listen to that silent, strong voice that tells you to keep holding on – the one that tells you that you will make it. Believe the voice that tells you that no matter how intense and unrelenting your symptoms are, you are going to be okay in the end. Even if the withdrawal lies and ‘what if?’ thoughts try to shut you up, let this other voice be the one you listen to.

Sending healing thoughts and wishes,
Baylissa



Übersetzung:
Liebe Freunde,
ich weiß, dass es schwierig sein kann, optimistisch zu bleiben, wenn der Entzug dich belastet und deine Energie nachlässt. Jeden Tag mit Symptomen aufzuwachen, die so hartnäckig sind, kann eine Herausforderung sein. Wenn dies der Fall ist, verzweifle nicht. Verliere nicht die Hoffnung. Die Pause, auf die du wartest, wird kommen, und in der Zwischenzeit wirst du die Kraft finden, weiterzumachen.

Vertraue darauf, dass du zwar das Gesamtbild nicht sehen kannst, der Prozess jedoch so abläuft, wie es für dich am besten ist. Vertraue darauf, dass die Geduld, die Kraft und der Mut, die du jeden Tag benötigst, um alles zu bewältigen, immer da sein werden. Vertraue darauf, dass diese Herausforderung mit deiner vollständigen Genesung endet.

Hör dir die stille, starke Stimme an, die dich dazu auffordert, weiterzumachen - die, die dir sagt, dass du es schaffen wirst. Glaube der Stimme, die dir sagt, dass du, egal wie intensiv und unnachgiebig deine Symptome sind, am Ende in Ordnung sein wirst. Selbst wenn der Entzug dich anlügt und die "Was wäre wenn?"-Gedanken versuchen, dich zum Schweigen zu bringen, lasse diese andere Stimme diejenige sein, die du hörst.

Heilsame Gedanken und Wünsche,
Baylissa

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Re: Baylissas Perspektive auf Bewältigung von Entzug

Beitrag von Mole25 » Dienstag, 26.02.19, 20:14

Hallo Lena,

der Text ist wow- just want I need. Habe heute einen schlechten Tag. Ich lese diese Wörter - und es geht mir besser. Vielen Dank.
PS Bist du Mitlied von Baylissa's Website. Ich habe ihr Buch gelesen.

LG Mole
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11.2016 - 12.2017 15,00 mg Citalopram
Starke Nebenwirkungen: Halluzination, Durchfall, mehr Unruhe
Langsames Absetzen Citalopram.
Psychologin will mich nicht weiter behandeln
Feb 2017: 10,00 mg Citalopram
Anfang März 2017: 9,00 mg Citalopram
Ende März 2017: 8,00 mg Citalopram / Starke Entzugssymptome, aber 4 Tage ohne Beschwerden
01.04.2017: 7,50 mg Citalopram / weiterhin starke Entzugssymptome
30.04.2017: 7,00 mg Citalopram / weiterhin teilweise starke Entzugssysmptome
inkl. Nackenschmerzen / Herzstechen
20.06.17: 3,50 mg Citalopram
01.07.17 3,00 mg Citalopram
05.07.17 2,50 mg Citalopram
14.07.17 2,00 mg Citalopram
03.09.17 0 Citalopram / diverse Entzugssymptome manchmal sehr stark
Seit 01.06.18 Omega Öl 6000 mg + Vitamin Bs
Seit ungefähr Jan 18 CBD Öl - beruhigt
Seit 12.02.18 Black Seed Oil / Cumin - beruhigt
Seit 20.02.18 Chlorella - Dr. Klinghardt
Seit 24.02.18 ausgeprägtes Brain movement, Schmerzen - kann mich kaum
konzentrieren. Autofahrten verursachen noch mehr Schmerzen
26.02.18 Brain Zaps und Schmerzen nicht zu ertragen
Seit 26.02.18 kein Chlorella mehr - Verdacht auf verschlimmerte Symptome
Seit 06.18 Omega Öl mit Mega DHA - positive Erfahrung
Seit 07.18 Rhodiola Rosea - effektiv bei der Reduzierung von Cortisol
Seit einer Woche zum ersten Mal:
Kein Cortisol-Unruhe beim Aufwachen, Keine Übelkeit morgens, und ab und zu mal kurze
:roll: Windows

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Re: Baylissas Perspektive auf Bewältigung von Entzug

Beitrag von LenaLena » Dienstag, 26.02.19, 20:51

Hey Mole,

Ja wirklich, du hast ihr Buch gelesen? :) Ist es gut? Ich hab das bisher leider nicht gelesen.
Ja, ich bin Mitglied auf ihrer Seite, also von ihrem Betreuungsprogramm :) Aber auch erst seit 3 Monaten.
Ihre Sicht macht mich stark und hilft mir durch den Entzug.

LG Lena
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Re: Baylissas Perspektive auf Bewältigung von Entzug

Beitrag von Mole25 » Mittwoch, 27.02.19, 19:30

Hi Lena,

Es lohnt sich das Buch zu lesen. Noch ein gutes Buch ist The Devil's Candy. Ich kann seine Erfahrung gut nachvollziehen. Es geht mir genauso. Morgens ist die Unruhe und neuralgische Schmerzen im Gehirn sehr sehr stark. Ich bin überempfindlich. Ich siehe die Nachbaren und whoooooosh macht es im Kopf - richtig unangenehm - ANGST und SCHMERZEN gleichzeitig. Geräusche sind wie ein Messer im Magen. ABER - jetzt ab 14 Uhr (nicht jeden Tag) wird es besser - eine Art Window - früher kam das Window gegen 18:00 Uhr. So mein "Charly" geht gegen 14 Uhr ins Bett, und ich kann des Rest des Tages genießen. Gemäß dem Autor werden diese Art von Windows länger bis sie verschwinden. The Devil's Candy / Sam Garton. Baylissa's book hat vielleicht mehr Tips.

Als Mitglied bei Baylissa muss mann eine Subscription zahlen. Wenn es dir hilft, dann ist das Geld gut investiert.

PS In The Times war ein Artikel über Opiods (habe ich es richtig geschrieben?). Diese Opoids führen oft zum Selbstmord, etc. Ich wünsche mir mehr Publicity about these awful, awful drugs.

LG Mole

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Re: Baylissas Perspektive auf Bewältigung von Entzug

Beitrag von Mole25 » Mittwoch, 27.02.19, 19:36

PS Lena,

ich werde deine Texts von Baylissa ausdrucken und überall in meiner Wohnung aufhängen - mehrfach - auch in der Toilette (ha ha). Vielen Dank.

Mole
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Re: Baylissas Perspektive auf Bewältigung von Entzug

Beitrag von LenaLena » Mittwoch, 27.02.19, 20:19

Hi Mole,

Danke für die Buchtipps!

Was du erzählst, Angst und Schmerzen und völlige Überforderung, das hatte ich nach Null auch lange Zeit. Ich kann rückblickend sagen, die Windows werden wirklich immer länger :)

Ja, als Mitglied von Baylissas Programm zahlt man monatlich etwas und bekommt dafür Betreuung (tägliches Ermutigungsmail, wöchentlich Webinar, Hangouts, Q&A Sessions, Zugang zu einer Facebookgruppe und zu ihrer gesamten Homepage mit Infos, Links, Audios und Videos). Ich zahle eigentlich nicht deshalb, mir haben schon ihre Gratis-Angebote vorher genug weitergeholfen, sondern ich wollte ihren Dienst unterstützen in einer für sie schwierigen Zeit, das war eigentlich der einzige Grund meiner Investition :)
Es gibt auf der gesamten Welt sonst niemanden, der so etwas anbietet und diese wertvolle Arbeit macht.
Mole25 hat geschrieben:
Mittwoch, 27.02.19, 19:30
Ich wünsche mir mehr Publicity about these awful, awful drugs.
Oh ja, ich auch!

Texte ausdrucken und aufhängen ist eine gute Idee! Ich hatte die Texte lange Zeit auf dem Tisch vor dem Sofa liegen, wo ich tags gelegen habe, damit ich sie immer vor mir habe, wenn die Verzweiflung kommen will ;)
Und einzelne Sätze habe ich mir an den Spiegel gehängt.

LG Lena
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Re: Baylissas Perspektive auf Bewältigung von Entzug

Beitrag von Mole25 » Mittwoch, 27.02.19, 20:56

Hi Lena,

du hast Recht. Es gibt niemanden, der sowas Wertvolles anbieten kann. Noch schlimmer, meine Hausärztin hat mir nicht geglaubt, und im Krankenhaus, die Psychologin wollte mich nicht weiter behandeln. Ich habe weiterhin einen Arzt gesucht - ohne Erfolg - Zum Glück gibt es die ADFD!!

LG Mole
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