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Baylissas Perspektive auf Bewältigung von Entzug

LenaLena
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Re: Baylissas Perspektive auf Bewältigung von Entzug

Beitrag von LenaLena » Sonntag, 18.11.18, 21:09

Sonntags-Ermutigungsnachricht von Baylissa vom 18. November 2018:

Patience is a great companion. I know you have already been extremely patient to have come this far. Still, ask for even more patience and then exhale, surrender… and let go… Recovery is a matter of timing. Trust your body. Don’t fight or struggle against it. You both want the same outcome.

The only reason you aren’t feeling your best now is because your precious but complex and intricate nervous system needs more time to work on functioning properly without the drug. Accept what is happening. Make peace with the way things are now. It is only a matter of time before your healing becomes evident.

Do what you can to make the best of each day. Nurture yourself well and watch what you give your attention to. Then wait…

Being patient and accepting are two attitudes that will make this experience more manageable and less stressful.

And keep going… time is passing and, although it may not feel like it, your healing is taking place!

Sending healing thoughts and wishes,

Baylissa



Übersetzung
Geduld ist ein großartiger Gefährte. Ich weiß, um so weit zu kommen, warst du schon sehr geduldig. Bitte dennoch um noch mehr Geduld und atme aus, gib es ab ... und lass los ... Die Genesung ist eine Frage der Zeit. Vertraue deinem Körper. Wehre dich nicht und kämpfe nicht dagegen an. Ihr wollt beide dasselbe Ergebnis.

Der einzige Grund, warum du dich jetzt nicht gut fühlst, ist, dass dein kostbares, aber komplexes und kompliziertes Nervensystem mehr Zeit braucht, um ohne das Medikament richtig zu funktionieren. Akzeptiere, was passiert. Mache deinen Frieden mit den Dingen, wie sie heute sind. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis deine Heilung offensichtlich wird.

Tue, was du kannst, um das Beste aus jedem Tag zu machen. Sei gut zu dir und achte darauf, worauf du deine Aufmerksamkeit richtest. Und dann warte ab…

Geduld und Akzeptanz sind zwei Einstellungen, die diese Erfahrung leichter bewältigbar und weniger aufreibend machen.

Und mach weiter… die Zeit vergeht und obwohl es sich vielleicht nicht so anfühlt, findet deine Heilung statt!

Heilsame Gedanken und Wünsche,

Baylissa


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Re: Baylissas Perspektive auf Bewältigung von Entzug

Beitrag von LenaLena » Donnerstag, 22.11.18, 17:18

Hallo,

in Zukunft wird es hier keine Texte mehr geben, da Baylissa aus verschiedenen Gründen ihre Arbeit einstellen muss.
Leider zum Teil auch aus finanziellen Gründen.
Baylissa betreibt eine teure Homepage mit riesen Ressourcenteil und ist Tag und Nacht für Menschen da, ohne viel dafür zu verlangen. Und muss sich dann noch anhören, dass sie Geld nimmt für "selbstverständliche Hilfe".
Schade, dass wir im Leben für so viel Mist Geld ausgeben, für Coachings von Hinz und Kuntz und Konsumgüter ohne Ende und nicht für die lebensrettenden Sachen ... Aber gut, das ist meine persönliche Meinung.

Diejenigen, denen Hoffnung etwas bedeutet und die durchhalten wollen, bitte gebt die Hoffnung nie auf und lest einfach immer wieder die hier veröffentlichten Messages durch, wenn ihr Ermutigung braucht.

Bleibt dran!!

LG LenaLena
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Leonika
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Re: Baylissas Perspektive auf Bewältigung von Entzug

Beitrag von Leonika » Donnerstag, 22.11.18, 19:20

Ein super aufbauender Text!!! Danke dafür
Symptome: PS, Essstörungen , Angst- und Zwangsstörung, Tinnitus

Erstmalig in psychosomatischer Klinik SSRI genommen, hat gegen Unruhe geholfen...das war 2001
Nach Klinik Sertralin, insidon und zeitweise Imipramin...bis 2008 alles gut, dann durch Traumatisches Ereignis starke Zwänge und große Angst vor Psychose entwickelt, was auch bis jetzt immer noch da ist...Wechsel von Serttalin auf Venlafaxin150 mg und Pregabalin 2x 75 mg und Insidon, nach 3 Jahren wurde in Klinik insidon und Imipramin ohne Probleme abgesetzt , letzte Dosis: seit 2013 300 mg Venkafaxin und Pregabalin und eine Insidon... Insidon ohne Probleme Anfang 2018 abgesetzt.. Da ich trotz hoher Venlafaxin Dosis nen sehr geringen Spiegel hatte und es mir nicht mehr gg Angstgedanken geholfen hat, beschlossen mein Arzt und ich zu wechseln und zwar von 300 mg Venlafaxin auf 60 mg Fluoxetin....die ersten beiden Wochen gingen noch so bis auf körperlichen Entzug.. Und dann die schlimmsten Angstzustände vor durchdrehen und Realitätsverlust und schlimme Zwangsvorstellungen ....die Gedanken kannte ich alle schon von früher, aber jetzt fühlt es sich viel bedrohlicher an und ich rede mir dauernd neue Ängste ein... War bei anderen Arzt am Dienstag, 27.11. und der meinte runter auf 40 mg Fluoxetin und wieder Venlafaxin einschleichen mit 150mg ... Mache ich seitdem, nehme aber auch Tavor, weil ich nicht mehr konnte

Sunyata
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Re: Baylissas Perspektive auf Bewältigung von Entzug

Beitrag von Sunyata » Donnerstag, 22.11.18, 20:20

Das ist einfach nur traurig... :cry:
Baylissa ist ein Engel !!
2003 - 2007 Paroxetin 20mg

(2002 - 2009 Pantoprazol wg. ständiger Magenschmerzen)

2007 - 06/2016 Venlafaxin 150mg
In dieser Zeit ab und zu bei Bedarf Zopiclon 7,5mg (meist eine halbe Tablette)

1.naiver Absetzversuch 2009
innerhalb weniger Tage stark reduziert - und wegen unerträglicher NW wieder zurück auf 150mg

2.naiver Absetzversuch ca. 2011
Innerhalb von Wochen runter auf 0,
v.a. Starke Depressionen
Also wieder zurück auf 150mg

3.Absetzen 07/2016 - 07/2017
Ein Jahr Ausschleichen Venlafaxin - über 75 und 37,5mg jeweils immer die Hälfte alle 4 Wochen

ab ca. 37,5mg verstärkte Depressionen und Ängste

seit 07/2017 auf Null und im protrahierten Entzug:

gravierende anhaltende, v.a. psychische Entzugssymptome und das Gefühl, daß es eher schlimmer statt besser wird... :frust:

- schwere anhaltende Depressionen und Ängste
- oft starker Druckschmerz auf Brust und Magen (wie ein Stein)
- kann keine positiven Gefühle empfinden wie zb. Freude (bin wie eingefroren)
- Tinnitus (seit Einnahme Venla)
- ständige Todessehnsucht - alles zuviel...
- sehr wenig Antrieb und Energie, wenn etwas Energie dann sehr schnell erschöpft
- sehr dünnhäutig, schnell reizbar und dann innerlich sehr aggressiv
- starke Hochsensibilität, va. Licht und Geräusche
- Sprunggelenksverletzung/ Knorpel heilt nicht

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Re: Baylissas Perspektive auf Bewältigung von Entzug

Beitrag von LenaLena » Donnerstag, 22.11.18, 23:53

Sehe ich auch so, Mike :cry:
Außer es passiert ein Wunder. Ihre Community überlegt und kämpft...
Mal sehen, wie lange die Seite noch besteht und Texte online kommen.
Wenn das der Fall ist, werde ich sie natürlich gerne übersetzen.
LG Lena
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Re: Baylissas Perspektive auf Bewältigung von Entzug

Beitrag von LenaLena » Donnerstag, 29.11.18, 11:53

Diesmal verspätet online gekommen, aber doch: Die Wochenermutigung von Baylissa.

Sonntags-Ermutigungsnachricht von Baylissa vom 25. November 2018:

Today I am asking you to please don’t let the intensity of symptoms prevent you from believing that you are healing. As you know, withdrawal is complex. The nervous system is an intricate, sensitive network and because of this, the repair process is not linear. This is why it can feel like you are on a rollercoaster ride and why your relatives and friends may wonder if you’ve totally lost it! 🙂 One day you feel well enough to do regular activities and the next, you’re flat out in bed. One day you feel optimistic and may even be happily reassuring them that you’re going to be okay, and the next, you find yourself crying, worrying, wondering… “What if something else is wrong? What if this is not withdrawal? What if I never get better?”

I know this sounds familiar because I can’t tell you how many of these conversations I’ve had over the years. 🙂 Yes, it is normal for these moments of doubt to appear, but don’t underestimate the ability of the human body to heal… the miracle that it is. Inevitably, those receptors become up-regulated, things balance out, the nervous system becomes calm again, the symptoms disappear and normal life resumes.

This is why I always write that recovery is the natural outcome of withdrawal. No matter what stage you are at – even in cases of protracted withdrawal where, sadly, it takes longer than it does for others, it is important to not give up. Eventually, you come to that bend in the long road. Things begin to improve and you sense that you’re somewhere close to the finishing line. Then comes recovery. You gladly disappear from the Internet support groups and get busy doing all the things you had to put on hold while you patiently waited!

So keep going, my friend. Keep holding on. This is not going to last forever. Withdrawal is temporary. Your innately intelligent and resilient nervous system will find its way back to the right balance and calm. The dark clouds will drift away and the sun will shine down on you again.

Sending healing thoughts and wishes,

Baylissa



Übersetzung
Heute bitte ich dich, lass dich nicht durch die Intensität der Symptome davon abhalten, an eine Heilung zu glauben. Wie du weißt, ist der Entzug komplex. Das Nervensystem ist ein kompliziertes, empfindliches Netzwerk, und deshalb verläuft der Reparaturprozess nicht linear. Deshalb kann es sich anfühlen, als ob du auf einer Achterbahnfahrt wärst, und deine Verwandten und Freunde fragen sich vielleicht, ob du völlig durchgeknallt bist 🙂 An einem Tag fühlst du dich gut genug, um regelmäßige Aktivitäten zu unternehmen, und am nächsten liegst du flach im Bett. Am einen Tag fühlst du dich optimistisch und beruhigst sie sogar glücklich, dass du irgendwann gesund sein wirst, und am nächsten Tag weinst du, sorgst dich, zweifelst ... “Was ist, wenn etwas anderes nicht stimmt? Was ist, wenn dies kein Entzug ist? Was ist, wenn es nie besser wird?"

Diese Dinge klingen für mich so vertraut, ich kann dir nicht sagen, wie viele dieser Gespräche ich im Laufe der Jahre geführt habe. 🙂 Ja, es ist normal, dass diese Momente des Zweifelns auftauchen, aber unterschätze nicht die Fähigkeit des menschlichen Körpers, zu heilen ... es ist ein Wunder.
Die Rezeptoren werden zwangsläufig wieder aufreguliert, die Dinge balancieren sich aus, das Nervensystem wird ruhiger, die Symptome verschwinden und das normale Leben beginnt wieder.

Deshalb schreibe ich immer, dass Genesung das natürliche Ergebnis des Entzugs ist. Egal, in welchem Stadium du dich befindest - selbst in Fällen von protrahiertem (langwierigem) Entzug, wo es leider länger dauert als bei anderen - ist es wichtig, nicht aufzugeben. Irgendwann kommt man auf dieser langen Straße zu der Kurve. Die Dinge beginnen sich zu verbessern und du spürst, dass du dich in der Nähe der Ziellinie befindest. Dann kommt die Genesung. Du lässt die Internet-Support-Gruppen freudig hinter dir und beschäftigst dich mit all den Dingen, die warten mussten, während du geduldig gewartet hast!

Also mach weiter, mein Freund/meine Freundin. Durchhalten. Es wird nicht ewig dauern. Der Entzug ist vorübergehend. Dein von Natur aus intelligentes und belastbares Nervensystem wird den Weg zurück in die richtige Balance und Ruhe finden. Die dunklen Wolken werden weiterwandern und die Sonne wird wieder auf dich herab scheinen.

Mit heilsamen Gedanken und Wünschen,
Baylissa


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Re: Baylissas Perspektive auf Bewältigung von Entzug

Beitrag von LenaLena » Dienstag, 04.12.18, 10:15

Baylissa scheint alles zu versuchen, um weiterzumachen :) <3 Hier die neue Wochenermutigung:

Sonntags-Ermutigungsnachricht von Baylissa vom 2. Dezember 2018:

Don’t allow withdrawal to break you. It can be persistent and unrelenting, and it can make you feel like this is your permanent reality. Please believe me when I tell you, it is not. Healing is happening, even if you have no evidence yet. You must keep this mindset.

If you lose sight of the fact that this is a healing process, you can become overwhelmed. If you are fixated on how much longer, it takes you away from the present moment and makes you overlook the fact that every day, no matter what, healing is taking place and that when you wake up each morning, you are a day closer to the end of withdrawal.

So, see if you can make peace with everything that is taking place and remind yourself that you are going to get better… that you are getting better. Your situation will improve. No matter what stage of withdrawal you are at, those unrelenting symptoms WILL one day go and you will be able to put this experience behind you. Please keep going… because you can and will make it.

Sending healing thoughts and wishes,

Baylissa



Übersetzung
Lass nicht zu, dass der Entzug dich bricht. Er kann hartnäckig und unnachgiebig sein, und er kann dir das Gefühl geben, dass dies deine permanente Realität ist. Bitte glaub mir, wenn ich dir sage, so ist es nicht. Heilung geschieht, auch wenn du noch keinen Beweis hast. Du musst diese Denkweise beibehalten.

Wenn du die Tatsache aus den Augen verlierst, dass dies ein Heilungsprozess ist, wirst du dich überwältigt fühlen. Wenn du dich darauf fixierst, wie lange es noch dauern wird, bringt dich das vom gegenwärtigen Moment weg und lässt dich die Tatsache übersehen, dass jeden Tag, egal was passiert, Heilung stattfindet, und dass du jeden Morgen, wenn du aufwachst, dem Ende des Entzugs einen Tag näher bist.

Schau also, ob du mit allem, was stattfindet, Frieden schließen kannst, und erinnere dich daran, dass es dir besser gehen wird … dass du schon längst am Weg dahin bist. Deine Situation wird sich verbessern. Egal in welcher Phase des Entzugs du dich befindest, diese unnachgiebigen Symptome WERDEN eines Tages vergehen und du kannst diese Erfahrung hinter dir lassen. Bitte mach weiter … denn du kannst und wirst es schaffen.

Mit heilsamen Gedanken und Wünschen,
Baylissa


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Re: Baylissas Perspektive auf Bewältigung von Entzug

Beitrag von LenaLena » Montag, 10.12.18, 0:44

Sonntags-Ermutigungsnachricht von Baylissa vom 9. Dezember 2018:

Today, see if you can trust that this process, that is so random, bizarre and logic-defying, has to unfold in exactly the way it is doing. Whether you are having no windows or brief windows, or waves within waves, or you notice a gradual improvement, or seeming intensification, or it feels like you’re back in acute – whatever is taking place, as much as you can, just let it happen without needing anything to be different. Yes, you want to get better (this very minute) but see if you can be accepting and allowing.

Over the years, I have seen in some people, a profound peace that came with letting go and trusting the process. It doesn’t always come in a gracious and dignified way. Sometimes it comes when they find themselves so frustrated and peed off, they get to a point where they tell themselves they don’t care anymore. Withdrawal can do whatever it wants. 🙂 It can have it’s way. Then they let go of time-frames, expectations and anticipation.

This can be very liberating and in the truest sense, it is from this letting go and total surrender that peace comes. Why? Because you will also let go of the struggle.

I hope this resonates with you and that whether through frustration and mental exhaustion, or through insight and acceptance, you will be able to let withdrawal have its way and allow your healing to unfold without needing to orchestrate it. Let the innate intelligence of the human body do its work and know that the outcome will be wonderful recovery.

Sending healing thoughts and wishes,
Baylissa



Übersetzung:
Schau heute, ob du darauf vertrauen kannst, dass dieser Prozess, der so zufällig und bizarr ist und sich der Logik widersetzt, sich genau so entwickeln muss, wie er es tut. Egal, ob du keine Fenster hast oder kurze Fenster, oder Wellen innerhalb der Wellen, oder du eine allmähliche Verbesserung bemerkst, oder eine scheinbare Intensivierung, oder du hast das Gefühl, als wärst du wieder zurück im akuten Zustand - was auch immer geschieht, lass es einfach passieren, ohne dass etwas anders sein muss. Ja, du willst, dass es besser wird (und zwar genau in dieser Minute), aber schau, ob du akzeptieren und zulassen kannst.

Im Laufe der Jahre habe ich bei einigen Menschen einen tiefgreifenden Frieden gesehen, der einherging mit Loslassen und Vertrauen in den Prozess. Er kommt nicht immer auf eine angenehme und würdevolle Weise. Manchmal kommt er, wenn sie so frustriert und sauer sind, dass sie an einem Punkt ankommen, an dem ihnen alles egal ist. Der Entzug kann machen, was er will. 🙂 Er kann so sein, wie er ist.
Dann lassen sie Zeitrahmen, Erwartungen und Vorwegnahmen los.

Dies kann sehr befreiend sein, und tatsächlich kommt der Frieden von diesem Loslassen und der totalen Kapitulation. Warum? Weil du auch den Kampf loslassen wirst.

Ich hoffe, dass dir das ein wenig hilft und dass du - ob durch Frustration und geistige Erschöpfung oder durch Einsicht und Akzeptanz - in der Lage sein wirst, den Entzug und die Heilung sich entwickeln zu lassen, ohne dass du sie manipulieren oder leiten musst. Lass die angeborene Intelligenz des menschlichen Körpers ihre Arbeit verrichten und behalte im Kopf, dass das Ergebnis eine wunderbare Genesung sein wird.

Heilsame Gedanke und Wünsche,
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Re: Baylissas Perspektive auf Bewältigung von Entzug

Beitrag von LenaLena » Mittwoch, 19.12.18, 17:13

Sonntags-Ermutigungsnachricht von Baylissa vom 16. Dezember 2018:

The strength, patience, acceptance and allowing that you need to get through today will come. You have what it takes to cope. Your track record proves it. Managing your withdrawal may not be easy – actually it may be the most difficult thing you will ever have to do in your entire life – but so far you have persevered, and you can continue to do so.

If you feel that you are losing hope, keep going. Even if the symptoms are raging and things are overwhelmingly bad, you must not give up. This is the time to summon your determination and will. This is the time to tell withdrawal it will not win. And you do so by soldiering on, by not struggling against the symptoms, by being patient and caring for yourself, and by making whatever is happening okay, because you understand that the body is doing what it needs to do to correct the imbalances caused by the drug and to regain and maintain homeostasis. Everything that is taking place is healing in action, even if it doesn’t feel like it. You are getting better.

So today, tell yourself that you have all you need to cope. How can you be sure? Remember the worst days when you woke up and thought, how can I possibly get through this? If you think back, you will see that somehow, you did. You made it through all those days and no matter what today brings, you will get through it, too.

Sending healing thoughts and wishes,
Baylissa



Übersetzung:
Die Stärke, Geduld, Akzeptanz, die du brauchst, um den Tag heute durchzustehen, und die Fähigkeit, zuzulassen und zu erlauben, wird kommen. Du hast das Zeug dazu, damit umzugehen. Deine Erfolgsbilanz beweist es. Es ist nicht einfach, deinen Entzug zu managen. Eigentlich ist es vielleicht das Schwierigste, was du in deinem ganzen Leben je tun musst - aber bisher hast du hartnäckig durchgehalten und kannst das auch weiterhin tun.

Wenn du glaubst, dass du die Hoffnung verlierst, mach weiter. Selbst wenn die Symptome toben und die Dinge überwältigend schlecht sind, darfst du nicht aufgeben. Dies ist die Zeit, um deine Entschlossenheit und deinen Willen herbeizurufen. Dies ist die Zeit, um dem Entzug zu erklären, dass er nicht gewinnen wird. Und du tust dies, indem du weitermachst, nicht gegen die Symptome ankämpfst, Geduld hast und für dich selbst sorgst und das, was passiert, zulässt, weil du verstehst, dass der Körper das tut, was er tun muss, um die durch das Medikament verursachten Ungleichgewichte zu korrigieren und die Homöostase (das Gleichgewicht) wiederzugewinnen und aufrechtzuerhalten. Alles, was stattfindet, ist Heilung in Aktion, auch wenn es sich nicht danach anfühlt. Du heilst!

Sage dir also heute, dass du alles hast, was du brauchst, um damit umzugehen. Wie kannst du dir sicher sein? Erinnere dich an die schlimmsten Tage, an denen du aufgewacht bist und gedacht hast, wie kann ich das überhaupt durchstehen? Wenn du zurückdenkst, wirst du sehen, dass du es irgendwie geschafft hast. Du hast es durch alle diese Tage geschafft, und egal was das Heute bringt, wirst du auch durchstehen.

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Re: Baylissas Perspektive auf Bewältigung von Entzug

Beitrag von LenaLena » Freitag, 04.01.19, 0:10

Sorry, dass ich diesmal etwas verspätet dran bin mit der Übersetzung, ich habe sehr viel um die Ohren...

Weihnachts-Ermutigungsnachricht von Baylissa für 2018:

I take my thoughts to the inevitability of my healing and recovery, as I spend this Christmas season. I allow the peace of acceptance to fill me. I allow the grace of patience to fill me. I feel a powerful radiating energy of healing permeating my entire being. I allow all of this and trusting that my outcome is vibrant health. Then I take a deep breath… and I exhale.

It doesn’t matter how or what I am feeling, I will make it through today and all the days that follow. Even if painful and bizarre things are happening to my body and/or mind, I will still make it. I will pace myself but also engage with my friends and family as much as my symptoms permit. More than anything, I will be gentle with myself.

I take another deep breath… I exhale… and I tell myself that no matter what unfolds today, no matter how intense my symptoms are, I choose to believe that every cell, muscle, tissue, nerve, fibre, system and function of my body is being renewed… I know that I am healing.

I know that with every day that passes, I am one day closer to my recovery. This is all I need to keep in my awareness, in order to cope with today… and so I will.

Sending healing thoughts and wishes,
Baylissa



Übersetzung:
Ich leite meine Gedanken zu der Unvermeidlichkeit meiner Heilung und Genesung, während ich diese Weihnachtszeit verbringe. Ich erlaube dem Frieden der Akzeptanz, mich zu erfüllen. Ich erlaube der Gnade der Geduld, mich zu erfüllen. Ich spüre die kraftvoll ausstrahlende Energie der Heilung, die mein gesamtes Wesen durchdringt. Ich erlaube das alles und vertraue darauf, dass mein Ergebnis eine dynamische Gesundheit ist. Dann atme ich tief ein ... und ich atme aus.

Es ist egal, wie oder was ich fühle, ich werde den heutigen und alle folgenden Tage schaffen. Selbst wenn schmerzhafte und bizarre Dinge mit meinem Körper und / oder meinem Geist passieren, werde ich es trotzdem schaffen. Ich werde weiterschreiten, mich aber auch mit meinen Freunden und meiner Familie beschäftigen, soweit es meine Symptome zulassen. Mehr als alles andere werde ich mit mir sanft sein.

Ich hole noch einmal tief Luft… Ich atme aus… und ich sage mir, egal was heute passiert, egal wie stark sich meine Symptome entwickeln, ich glaube, dass jede Zelle, jeder Muskel, jedes Gewebe, jeder Nerv, jedes System und jede Funktion meines Körpers erneuert wird … Ich weiß, dass ich heile.

Ich weiß, dass ich mit jedem Tag, der vergeht, einen Tag näher an meiner Genesung bin. Dies ist alles, was ich in meinem Bewusstsein behalten muss, um mit dem heutigen Leben fertig zu werden… und das werde ich.

Heilsame Gedanken und Wünsche,
Baylissa

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