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Frage an Migräniker / Migräne-Erfahrene nach vegetativen Symptomen

Das Absetzen von Psychopharmaka bedeutet oft eine Herausforderung für Körper und Seele. Bestimmte Beschwerden können verstärkt werden oder auch erstmals auftreten. Hier finden sich Infos und Diskussionen zu entzugsbedingten Gesundheitsthemen.
Finchen88
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Re: Frage an Migräniker / Migräne-Erfahrene nach vegetativen Symptomen

Beitrag von Finchen88 » Montag, 09.07.18, 14:04

Hallöchen ihr Lieben!

Ist ja schon einige Zeit her, als ich hier über meine Erfahrungen schrieb... und es hat sich was getan, was evtl auch anderen hilft.

Ich konnte meine Anfälle von 17/Monat auf ca 5 - 9 senken!

Nach einigen Monaten Wartezeit und Heilungsphase, helfen die Migräne-Piercings der Piercingpunktur mittlerweile. <3

Außerdem habe ich aus einer spontanen Idee heraus mir Koffein-Tabletten in der Apotheke besorgt.
Coffeinum 200mg / Tablette. Zu 80-90% hilft mir eine halbe Tablette gleich zu Beginn der ersten Anzeichen (allerdings nicht, wenn die Migräne schon voll im Gang ist).

Zusätzlich ernähre ich mich seit 2 Monaten nach dem Prinzip des intermittierenden Fastens / Intervallfasten.
Hier nutze ich die 8:16 Variante, d.h. ich habe ein Zeitfenster von festgelegten 8h am Tag, in dem ich essen kann (bei mir 12-20h) und die restlichen 16h faste ich.
Der Körper lernt, Hunger zu tolerieren, der Blutzuckerspiegel passt sich an, in den 16h nutzt der Körper den Fettstoffwechsel.
Die mittlerweile überholte Annahme, man müsse als Migräniker regelmäßige Mahlzeiten, bestenfalls mit vielen Kohlenhydraten zu sich nehmen, kann ich absolut widerlegen! Dies führt nämlich erst Recht zu Schwankungen des BZ-Spiegels und u.a. zu Migräne am Morgen...
In meiner Migränegruppe gibt es einige, die damit oder mit LowCarb-Ernährung ihre Migräneanfälle gesenkt haben.

Wünsche euch viele schmerzfreie Tage!
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Finchen88 für den Beitrag (Insgesamt 4):
lunettaJamieArianrhodUlulu 69
Diagnosen:
7 Jahre lang Fehldiagnose "Borderline" inklusive Fehlbehandlung

seit 2016 endlich die korrekten Diagnosen: komplexe PTBS, DIS.

mehrere Retraumatisierungen in Psychiatrien und durch Psychiater, u.a. unterlassener Hilfeleistung, Zeuge von grundloser gewaltsamer Fixierung eines Patienten durch 3 Pfleger, Verleugnung von Nebenwirkungen, Beleidigungen, Erpressung.

Venlafaxin:
* von 2010 bis Ende 2015 - 150mg
* seit Ende 2015 Reduzierung um jeweils 12.5 mg (entspricht einem Kügelchen) mit jeweils mindestens 4 Wochen pro Reduktionsschritt
* seit 15.03.2017 auf 0 mg. Entzugserscheinungen: Schwindel, Suizidgedanken, Weinattacken, dumpfes Gefühl im Kopf
* seit 31.03.2017 - 21 Kügelchen Venlafaxin, entspricht ca 6 mg
* seit Dezember 2017 auf NULL - Reduzierung stets um 1 Kügelchen, gegen Ende um 2 Kügelchen.
aktuell noch vorhandene Symptome: leichte Benommenheit, Schwitzen, Schlafprobleme

Pipamperon
* 2010 - 2/2018 (mit Unterbechung) jeweils 20mg zur Nacht
* 2/2018 - verliert Wirkung, daher 3 Tage lang Dosis verdoppelt - Wirkung wird nicht besser!
* seit 14.02.18 - Radikalentzug auf Null, stattdessen Melatonin 2mg.
Symptome: Schwitzen, Zittern (selten), Unuhe, Speichelfluss

Zusätzliche Medikation:
* bei Bedarf Tavor 1 mg und Diazepam 2.5 bis 5 mg
* bei Bedarf Naratriptan gegen Migräne
* zum Schlafen: Melatonin 2mg

Kimeta
Beiträge: 740
Registriert: Freitag, 07.09.12, 17:07
Danksagung erhalten: 1356 Mal

Re: Frage an Migräniker / Migräne-Erfahrene nach vegetativen Symptomen

Beitrag von Kimeta » Montag, 09.07.18, 19:57

Liebe Finchen,

freut mich gleich doppelt: dass es Dir besser geht, und weil Du meine Erfahrungen bestätigst, dass das regelmäßige Einnehmen von kohlenhydratreichen Mahlzeiten kontraproduktiv sein kann. Ich denke zwar, dass nicht alle Menschen gleich sind, aber ich meine, dass man es wenigstens mal ein Jahr mit Low Carb oder/und intermittierendem Fasten versuchen sollte. Wenn es funktioniert, ist es ein relativ einfacher Weg aus der Schmerzfalle raus.

Weiterhin alles Gute und viele Grüße
Kimeta
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Kimeta für den Beitrag (Insgesamt 4):
Finchen88JamieArianrhodUlulu 69
- Doxepin zur Migräneprophylaxe seit mindestens 2002 in einer Dosierung von 5-10 mg.
- Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013. Aktuell seit 29.11.2018: 2,125 mg.

Hintergründe und Absetzverlauf:
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