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Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Das Absetzen von Psychopharmaka bedeutet oft eine Herausforderung für Körper und Seele. Bestimmte Beschwerden können verstärkt werden oder auch erstmals auftreten. Hier finden sich Infos und Diskussionen zu entzugsbedingten Gesundheitsthemen.
Sunyata
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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von Sunyata » Mittwoch, 24.10.18, 11:29

Hallo,

Ich muss mich leider auch hier einreihen...

Ich hatte schon bei der Einnahme von Venlafaxin Sehstörungen (trockene brennende Augen, Schleier und Sternchen sehen und unscharfes Sehen, Probleme mit fokussieren).

Bin seit 16 Monaten auf 0 und seither ist es eher noch schlechter geworden. Bildschirmarbeit ist sehr anstrengend geworden. Hab Auch schon mehrmals eine Brille anfertigen lassen, aber die hat jedesmal dann nicht mehr gepasst, weil sich die Sehstärke anscheinend ständig verändert... Echt so übel..

Bin allerdings in einem Alter (52),wo unscharfes Sehen auch normal ist - aber diese Schwankungen sind doch ungewöhnlich..

Hab auch seit Jahren erhöhten Augeninnendruck (eventuell auch von Venlafaxin) und nehme TimoComod Augentropfen.

Hallo Fibie,
Du bist ja jetzt schon weit über 2 Jahre auf 0..
Wie geht es Dir inzwischen?

Liebe Grüße an alle,
Mike
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SchwimmerinUlulu 69
2003 - 2007 Paroxetin 20mg

2007 - 06/2016 Venlafaxin 150mg
In dieser Zeit ab und zu bei Bedarf Zopiclon 7,5mg (meist eine halbe Tablette)

07/2016 - 07/2017 Ausschleichen Venlafaxin - über 75 und 37,5mg jeweils immer die Hälfte alle 4 Wochen

ab ca. 37,5mg verstärkte Depressionen und Ängste

seit 07/2017 auf Null, allerdings gravierende Entzugssymptome und das Gefühl, daß es eher schlimmer statt besser wird... :frust:

- schwere anhaltende Depressionen und Ängste
- kann keine positiven Gefühle empfinden wie zb. Freude
- sehr wenig Energie, sehr schnell erschöpft
- starke Hochsensibilität, va. Licht und Geräusche
- Sprunggelenksverletzung/ Knorpel heilt nicht

padma
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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von padma » Samstag, 08.12.18, 19:18

hallo zusammen, :)

hier eine sehr positive Entwicklung :D bei Huhu:
ich melde mich um ein kleines Update zu geben bezüglich meiner Augen.
Der letzte Stand seit dem 14.05.2018 war das die Sehnerven beidseitig geschwollen waren (Stauungspapille). Ich habe das Doxepin trotzdem weiter reduziert von 15 mg auf 12,5 mg am 14.11.2018. Jetzt war ich vor 2 Tagen wieder beim Augenarzt am 04.12.2018 und der hat mir gesagt es ist alles super die Schwellung ist zurück gegangen und es liegt keine Stauungspapille mehr vor die Sehnerven haben sich erholt. Ich bin einfach so glücklich über diese Nachricht!

Der Augenarzt hat mich angeguckt und konnte es selber nicht glauben und war total baff! Das nach der Reduzierung die Schwellung einfach zurück gegangen ist. Er wollte wissen was ich unternommen habe, ich konnte ihm nichts anderes sagen außer, ich habe nichts gemacht keine weiteren Untersuchungen habe ich über mich ergehen lassen wie eine lumbalpunktion oder ein eeg, was die ganzen Ärzte mir geraten haben.
https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... 55#p281655
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Huhu90
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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von Huhu90 » Samstag, 08.12.18, 21:46

padma hat geschrieben:
Samstag, 08.12.18, 19:18
hallo zusammen, :)

hier eine sehr positive Entwicklung :D bei Huhu:
ich melde mich um ein kleines Update zu geben bezüglich meiner Augen.
Der letzte Stand seit dem 14.05.2018 war das die Sehnerven beidseitig geschwollen waren (Stauungspapille). Ich habe das Doxepin trotzdem weiter reduziert von 15 mg auf 12,5 mg am 14.11.2018. Jetzt war ich vor 2 Tagen wieder beim Augenarzt am 04.12.2018 und der hat mir gesagt es ist alles super die Schwellung ist zurück gegangen und es liegt keine Stauungspapille mehr vor die Sehnerven haben sich erholt. Ich bin einfach so glücklich über diese Nachricht!

Der Augenarzt hat mich angeguckt und konnte es selber nicht glauben und war total baff! Das nach der Reduzierung die Schwellung einfach zurück gegangen ist. Er wollte wissen was ich unternommen habe, ich konnte ihm nichts anderes sagen außer, ich habe nichts gemacht keine weiteren Untersuchungen habe ich über mich ergehen lassen wie eine lumbalpunktion oder ein eeg, was die ganzen Ärzte mir geraten haben.
https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... 55#p281655

Danke Padma, :wink:

Finde ich super das du das hier reingestellt hast, das andere Betroffene sehen das es mit den Augen besser wird!
Liebe Grüße und schönen Abend.
Marina
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padma
Seit 08.04.2009 - angefangen mit 25 mg Doxepin jeden Abend vor dem schlafen gehen, aufgrund Angst und Panikattacken und Schlafstörungen.
Anfang Mai 2009 - hochgegangen auf 37,5 mg da keine Besserung stattfand, immer noch extreme Angst und Panikatacken mit Schlafstörungen.
Ende Mai 2009 - auf 50 mg dosiert, aber davon bekam ich Atemnot.
Anfang Juni auf 37,5 mg runter dosiert und gehalten über 8 Jahre, alle Symptome verschwanden und man hat mit den ,,Pillen“ jeden Abend gelebt.
Juni 2017 - da keine Symptome mehr vorhanden waren und ich endlich ohne Tabletten leben wollte habe ich im Juni 2017 mit einer Neurologin auf 25 mg reduziert.
Februar 2018 - auf 20 mg reduziert alles noch ok, außer vermehrt Angst und Panik und Suizidgedanken, mit denen ich sehr gut umgehen konnte da ich nebenbei von einer Psychologin betreut werde, abends öfters Herzrasen und Unruhe, schlechter geschlafen.
März 2018 - reduziert auf 17,5 mg weiterhin Symptome wie Angst und Panik und leichte Sehstörung in Form von Flackern und blitzen und visuel Snow. Extreme Augenschmerzen bei Augenbewegung. Eine Glaskörpertrübung durch den Augenarzt festgestellt Sehnerv i.o.
11.Mai 2018 - noch 17,5 mg genommen und beim Augenarzt gewesen dort war der Sehnerv noch i.o Flackern und Blitzen schlimmer geworden extreme Lichtempfindlichkeit, also ohne Sonnenbrille und Augentropfen geht gar nichts, Angst und Panikattacken sind zurück gegangen, abends dann auf 15 mg reduziert
15.Mai 2018 - erneute Kontrolle beim Augenarzt, der Sehnerv ist beidseitig angeschwollen, nur 4 Tage später nach dem absetzten von 17,5 auf 15 mg. Immer noch extreme Lichtempfindlichkeit, ab und zu Doppelbilder bei hellen Wänden und hellen Gegenständen aber nicht immer, tanzenden Punkten am Himmel und weißen Wänden. Manchmal muss ich alles im Haus abdunkeln weil es mir sonst zu hell ist. Das Gefühl alles mehr wahrzunehmen, als wenn der Kopf das erstmal verarbeiten muss weil die Farben so intensiv sind, ich bin wacher und aufgeweckter und das Gefühl mehr da zu sein als noch mit 37,5 mg.
14.11.18 - von 15 mg auf 12,5 mg reduziert keine Beschwerden.
04.12.18 - Sehnervenschwellung zurück gegangen keine Staaungspapille mehr vorhanden.

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