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veränderte Schilddrüsenwerte beim Absetzen von Psychopharmaka

Das Absetzen von Psychopharmaka bedeutet oft eine Herausforderung für Körper und Seele. Bestimmte Beschwerden können verstärkt werden oder auch erstmals auftreten. Hier finden sich Infos und Diskussionen zu entzugsbedingten Gesundheitsthemen.
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Monalinde
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veränderte Schilddrüsenwerte beim Absetzen von Psychopharmaka

Beitrag von Monalinde » Donnerstag, 09.03.17, 17:12

Hallo,

ich lese manchmal auch in anderen (guten) Foren mit, in denen es im großen und ganzen nicht um Antidepressiva geht.

Ich habe dort mal die Frage gestellt, weshalb beim Absetzen von Psychopharmaka mitunter auch die Schilddrüsenwerte verändert sein können.

Die Expertenantwort lautete:

"Weil durch die Koppelung im hypophysär- hypotalamischen Übergang auch die Transmitterveränderung beim Absetzen betroffen sein kann ".

Klingt eigentlich ganz plausibel. Es würde mir jedenfalls erklären, weshalb hier viele Betroffene auch Schilddrüsenprobleme haben. Aber vielleicht wisst ihr das auch schon . :)

LIebe Grüße, Mona
Zuletzt geändert von padma am Dienstag, 18.04.17, 18:14, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel ergänzt
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JamieSiggipadmaMaus 66Fibie77KatharinashenoaEvaFlummi
2005 bis 2010 Einnahme von Remergil 7,5 mg und Trevilor bis zu 37,5 mg,
2010 bis 2012 Trevilor 37,5 mg ausschließlich,
Diagnose: Angst und Depression

Dezember 2012 auf Null abgesetzt, 10 Prozent im Rhythmus von 14 Tagen ( zu schnell)
Seit Dezembe 2012 im protahierten Entzug.
Symptome:
( Tinnitus 2011) , Speiseröhrenentzündung, Reflux, Schleim im Hals saures Aufstoßen seit 2014,
Albträume, Durchschlafstörungen, Erschöpfungszustände, Hautausschläge, Angstzustände,
Gelenkschmerzen, Schwindel, Schüttelfrost, Zwangsgedanken, Ohrwürmer, Neuroemotionen, Durchfälle)

2018:
Hautausschläge, Gelenkschmerzen, Schüttelfrost , Schwindel, verstopfte Nase, Albträume nicht mehr vorhanden, Reflux nur noch selten, Durchschlafstörungen sporadisch bei Stress

Ängste, Tinnitus, Neuroemotionen halten an.

Maus 66
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Re: Schilddrüsenwerte

Beitrag von Maus 66 » Sonntag, 19.03.17, 12:51

Hallo,
ich habe es nicht gewusst, aber mir gedacht, da sich auch bei mir bez. der Thyroxin Dosis was geändert hat, seit ich das Opipramol abgesetzt habe.
Ich habe auch meinen Neurologen darauf angesprochen, der hat es bestritten.
Da ich jetzt aber auch noch natürliches Progesteron zu mir nehme, ist das Ganze noch etwas komplizierter geworden.
Ich konnte von 112mg Thyroxin auf 75mg senken und es ist gut so!
Unglaublich wie ignorant Ärzte sein können.
Werde dein eigener Facharzt.. :lol:
LG Maus
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AnnanasSiggi
Aktuelle Medikation:
Aspirin Effect 500mg 1x wöchentlich
Bei Bedarf: Zolpidem 5mg, höchstens 1 x im Monat..zur Zeit ca 3x im Monat.....abgesetzt seit 12.5.2017!
Opipramol: seit 5.12.2016.. 0mg..seit dem 25.3. wieder 50-0-0-75... seit Ende März wieder 125mg..0-25-0-100!
Thyroxin 88mg 1-0-0-0, seit ca 3 Wochen nur noch 75mg....seit 12.5.2017 100mg!
Seit 17.1.2016 Natürliches Progesteron: 0-0-0-200mg oral, seit 3 Wochen Blähbauch und Magen Darm Probleme..
früher 100mg vaginal alle 14 Tage....seit Mai, 100mg vaginal
Transdermales Pflaster Estradot: 50mg..seit 2 Wochen 37,5mg...seit 1 Woche wieder auf 50mg!
Bei Bedarf 10mg Promethazin..abgesetzt
Seit 20.6. 2017!!
Opipramol: 0-50-0-100
Lyrica: 0-0-0-75
Seit 1.8. 2017!
Opipramol: 0-25-0-100
Lyrica:0-0-0-50mg
Seit 5.11. 2017:
Opipramol: 0-12,5-0-75
Seit 1.9.2017
Lyrica: 0-0-0-25
Thyroxin:100-0-0-0
Progesteron oral:
0-0-0-200mg
Estradiol50 transdermal
2x wöchentlich
Seit 3.12.2017
20mg Lyrica Lösung
Seit 5.12.2017
Opipramol:
6,25-0-0-75
Lyrica Lösung 20mg/1ml
Seit 26.1.18
0,4mg
Seit 3.2.2018
Opipramol
0-0-0 75mg
Seit 26.2.18
Pregabalin : 0
Seit 1.5.2018
Opipramol
0-0-0-68,75mg
Seit 1.7.2018
0-0-0-60mg
Seit 1.10.2018
Opipramol
0-0-0-54mg

diane

Re: Schilddrüsenwerte

Beitrag von diane » Sonntag, 19.03.17, 16:33

Hallo..

Meine Werte schwanken auch seitdem ich vor knapp 1j venlafaxin abgesetzt habe. Ich nehme aber keine Medis ... Hatte vorher auch nie Probleme damit.

Lg

padma
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Re: Schilddrüsenwerte

Beitrag von padma » Dienstag, 18.04.17, 18:13

hallo,

hier ein Beitrag von Annanass:
Daß die SD während der AD-Einnahme bzw während des Absetzens mit funktionellen Störungen reagieren
kann, ist bekannt.
AD greifen massiv in den Hormonstoffwechsel ein, dadurch, daß sie im ZNS wirken.
Der Hypothalamus u. die Hypophyse im Gehirn sind unsere Schaltzentralen, die über Steuerhormone Regelkreise steuern - für alle endokrinen
Drüsen im Körper (SD, Nebenniere, Eierstöcke bzw Hoden).
Die SD-Hormone T3, T4, Calcitonin u. das Parathormon der Nebenschilddrüsen spielen als Taktgeber für Regelkreisläufe im Körper
eine wichtige Rolle u.a. bei der Körpertemperaturregelung, Herzfrequenz, Blutdruckregelung, Sauerstoffaufnahme, Knochenstoffwechsel
und und und!

Durch die AD-Einnahme bzw den -entzug kann es zu Fehlfunktionen der SD kommen, aus dem o.g. Grund, daß die Wirkstoffe
der Psychopharmaka, wie oben geschrieben, in unsere Steuerzentrale eingreifen.
Auch dadurch kommt es zu vielen NW bzw Absetzsymptomen.

Dh. im Umkehrschluß, daß nicht das Organ an sich erkrankt ist, sondern daß es sich um eine medikamenteninduzierte
Fehlsteuerung handelt.
Dabei wäre es fatal, mit SD-Medikamenten/Mitteln einzugreifen. Man wird im Absetzprozeß und auch noch einige Zeit
danach keine Konstanz bei den SD-Hormonen erreichen können.

Aus eigener Erfahrung (mir wird alle 3 Monate Blut abgenommen u die SD-Werte bestimmt) kann ich sagen, daß meine Werte
enorm schwanken, von Unterfunktion, normal bis Überfunktion.
Ich bin mir aber sicher, daß ich keine Hashimoto-Erkrankung habe, sondern, daß dieses dem Absetzen geschuldet ist.
Wenn vor der AD-Einnahme und jetzt des Absetzens keine SD-Erkrankung bestand u. schon behandelt wurde , ist es unter den Umständen
des Absetzens nahezu unmöglich, eine "echte" SD-Erkrankung zu diagnostizieren bzw zu behandeln.
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Re: veränderte Schilddrüsenwerte beim Absetzen von Psychopharmaka

Beitrag von StefanKremer377 » Mittwoch, 20.12.17, 11:36

Was hatte ich da schon für Diskussionen mit Ärzten. Als ich letztes Jahr in der TK Medikinet nehmen musste ging mein T3 immer extrem runter. Auch dieses Jahr bei erneutem Versuch mit Medikinet in der Psychiatrie Lohr

Mein Körper dankte es mir mit extremem Herzstolpern. Jeder dritte Schlag eine Extrasystole. Was das für die Angststörung tat muss ich ja nicht sagen...

Nachdem ich vor sechs Wochen alles absetzten verschwanden diese großen Probleme. Herzrasen etc blieb
Meine SD Werte pendeln sich wohl langsam ein.
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LinLina
2008 Schilddrüse wegen kalten Knoten komplett entfernt. Dan :whistle: ach PA ohne Ende. War per Du mit den Notärzten und Krankenhäusern. Schwindel, Herzrasen

2011 Einweisung in die Psychiatrie Schlüchtern für 4 Monate
Diagnosen: Schwere Depression/Burn Out, Hypochondrische Angststörung, angeblich Bipolar
Medikamente: Abilify, Citalopram, Seroquel, Mirtazapin, Zyprexa

2012 Tagesklinik Gelnhausen Citalopram 30 mg, Mirtazapin 15 mg zur Nacht

2014 Trennung der 15 jährigen Beziehung. Kinder leben bei Mutter. Tiefes Loch. Alkohol

Feb. 2016 Jobverlust durch massive Konzentrationsprobleme Einweisung in die Psychiatrie, Schlüchtern.
Diagnosen: wie gehabt plus ADHS im Erwachsenenalter.
Medikamente: Citalopram 30 mg, Strattera. Letzteres nicht vertragen. Selbstverletzungen

März 2016 Suizidversuch. 24 h Ingewahrsamnahme durch die Polizei in Psychiatrie Schlüchtern. 2,5 Promille

Mai 2016 Geburt meiner 3. Tochter mit neuer Partnerin

Aug 2016 Tagesklinik Gelnhausen. Citalopram 30 mg plus 20 mg Medikinet. Dadurch SD Werte im Keller. Starkes Herzstolpern, Angst, Panik, Schwindel. VierWochen Citalopram abgesetzt. Würde sich nicht mit Medikinet vertragen
Danach ständig Panik, Angst

Nov 2016 Reha in Bad Wildungen. Cita wieder rein qui 15 mg. Wirkte aber nicht mehr richtig.
Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung

April 2017 Beginn der beruflichen Reha (LTA)

Sept 2017 Einweisung in die Psychiatrie, Lohr
Nach vier Tagen Citalopram raus. Stattdessen Tianeptine, Duloxetin, Sertralin 50 mg Erneut Medikinet, Würde nicht auf die SD Werte gehen lt Oberarzt. Starke Herzrythmusstörungen. Langzeit EKG löste sich ständig das Kabel. Dadurch wohl verfälscht. Lt Oberarzt bräuchte ich einen Schrittmacher da 8 Sekunden Herzaussetzer.
Brach den Aufenthalt sofort ab und ging in ein normales Krankenhaus.
Vier Tage Untersuchungen. Alles in Ordnung. Keine Aussetzer. Verurteilten sogar im Abschlussbericht die Diagnose der Psychiatrie
Innerhalb 4 Tagen wurde das Sertralin 50 mg abgesetzt.

Seid Mitte November ohne AD.
Symptome:
Schwindel, Angst, Panik, Herzrasen, Zwänge.. 50 Mal Puls messen, starke Derealisation, Depersonalisation, Kopfschmerzen, starke Blähungen, Augendruck bei Bewegung der Augäpfel, Durchfall, Gereiztheit, kalte Hände und Füße, Kribbeln in den Beinen

Januar 18
Befinde mich jetzt wohl auch im Langzeit-Entzug:
Benommenheit, Gangunsicherheit, Schwäche in den Beinen, allgemein kraftlos, Schwindel... Warte auf die besagten Fenster, die ich soooo gerne weit öffnen würde
Februar 18
Seid Anfang Februar durchgehend Benommenheit, Schwindel, unregelmäßiger Herzschlag, Surren im rechten Ohr. Psychisch komischerweise recht stabil. Wutausbrüche
März 18
Extreme Krankheitsängste. Bislang aber nur eine Panikattacke. Speziell die Herz-Angst EKG o.B. Trotzallem Herzstolpern bei Anstrengung und Aufregung, Schwindelschläge, dauerhafte Benommenheit, DP/DR.
Verliere langsam den Mut das es wirklich "nur" der Entzug ist...
April 18
Körperliche Symptome unverändert. Besonders morgens schneller Puls, Schwindel, Benommenheit, Muskelschwäche.
2 Wochen Psychiatrie
Mai 18
Erneut 2 Wochen stationär. Garnicht so einfach ständig die Tabletten verschwinden zu lassen.
Neuerdings gibt es immer mal Stunden wo ich mich "wie früher fühle". Allerdings 10 Tage Welle.... 2 Std durchatmen.... Dann geht es von vorne los. Komisches Wellenmuster...
Seid 30.05. In der Tagesklinik

Eva
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Re: veränderte Schilddrüsenwerte beim Absetzen von Psychopharmaka

Beitrag von Eva » Mittwoch, 20.12.17, 13:44

Hallo,

ich habe die massivsten ungünstigen Veränderungen nicht während des Entzugs, sondern während der Einnahme von Benzos, müde machenden AH und L-Tryptophan erlebt.

Was war nun wirklich der Auslöser - eines davon? Alles zusammen? Jedes einzelne? Die Kombi? Leider werden sich diese Fragen nie ganz schlüssig beantworten lassen.

Jedenfalls haben sich Teile der SD-Werte seit dem Entzug der genannten Mittel (im Benzobereich ja immer noch stattfindenden Entzug) verbessert - und auch das subjektive Empfinden der SD. Mir scheint das ein ausreichender Beweis dafür zu sein, dass all diese Medikamente und auch NEMS in den SD-Stoffwechsel eingreifen (können).

LG Eva
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Katharina
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Re: veränderte Schilddrüsenwerte beim Absetzen von Psychopharmaka

Beitrag von Katharina » Sonntag, 07.01.18, 18:52

Hallo! :group:

Schlussendlich habe ich es bis hier hin gefunden, :-)


liebe Eva
Du hilfst so viel mit Deinen Infos zu der Schilddrüse.

Ich sollte meine Schilddrüsengeschichte hierher kopieren,
oder besser:

in der schlimmen Depression /Escitalopram Entzugssymptome
habe ich die seit 2004 ca festgelegte Dosis
(Nuklearmedizin)
von 125 Mikrogramm L-THYROXIN abgesetzt,

meine Entscheidung
auf den Rat einer Hpraktikerin zu hören

( die schriftlich meint, bei Unterfunktion darf kein L-THYROXIN gegeben werden )

einen 400 € BIO Laborwert Untersuchung gemacht zu haben, diesen habe ich unter der Rubrik
'Hormone'
eingestellt

die jetzige Nuklearmedizinerin hat leise gesagt dass genau diesen
ich ebenfalls über die Krankenkasse für null Euro bekommen hätte.

sie saß lang über dem Ashton-Manual
ohne das suche ich keinen Arzt mehr auf, ich bin es müde zu reden.

Seit vllt 8 Wochen schleiche ich
L-THYROXIN wieder ein.

14 Tage 1/2 a' 25
usw

jetzt bin ich seit 8 Tagen vielleicht, bei
50

50 sollte ich sofort nehmen,

jedoch auf Rat einer besonderes kundigen und weisen Frau
habe ich mir das erspart, Hausarzt war einverstanden
dies mit der Nuklearmedizin zu besprechen, kein Termin.

so konnte ich mir weiteres Herzrasen ersparen.

eine Zeit war ich, auch VOR der WiederEinnahme sehr angespannt
aufgeregt, gehetzt, gejagt
habe für meine Verhältnisse ungewöhnlich äusserst viel geredet ewig immerzu fast, für mich.

nun in Phase 21 meines Absetzens
bin ich seit ein paar Tagen
nur am Schlafen

habe nichts zu sagen
bin totmüde, wie Blei

ab 17h fühle ich das das zumindest keine Depression ist
ich bin zwar immer noch stumm, erschöpft will nix wissen bin früh wenn die Wäsche hängt und meine Medikamente sortiert.

bloß keine Fehler dort.

fühle aber eher eine wahnsinnige Erschöpfung
als sei ich ewig gerast, mit dem Gerede,innerlich und im allgemeinen obwohl ich schon lange schwächer werde.

( ich habe das Rauchen wieder angefangen
den Nikotin holt mich herunter
allerdings nur zu einer festen Uhrzeit
um die 23h.

zB Vormittags würde ich für nichts in der Welt eine Zigarette angucken
ich würde sofort umfallen müsste ich einen Zug nehmen
ich ekle mich zu Tode vor dem Gestank, so war es aber immer.

es stinkt für mich entsetzlich
ich hasse es,

ich rauche - ewig und ausschliesslich nur draußen
igitt furchtbar,
dann sofort ins Bett Licht aus und weg bin ich

nun muss ich sehr vorsichtig sein denn nun droht der Kreislauf Kollaps )

ab 17h wird der Allgemeinzustand, was immer das ist,
mein Befinden besser,

ich kann plötzlich aktiver sein Zuhause,
mich waschen, etwas saugen, Haushalt.

ich habe 7 Kilo in den letzten Wochen abgenommen
aber das Escitalopram ist seit Mitte 2016 weg

darunter habe ich erstmals in meinem ganzen Leben zugenommen
sonst immer Untergewicht trotz viel Nahrungsmittel
lasngsam 30 Kilo, trotz minimal essen,

es ist zuviel verdreht so lange weg soll da Bock durch blicken
ein großer Grund diesen Psychopharmaka mich abzusetzen

( unter Interferon verändert sich die Schilddrüse auch bzw ihre Hormone
aber das ist seit 2011 beendet )


ich kann überhaupt nicht beurteilen
ob ich je irgend etwas durch L-THYROXIN gespürt habe

ich denke dass hängt mit all den anderer Turbulenzen zusammen

ich danke euch, :hug: für euren unermüdlichen Einsatz :group:
wohin sonst mit solchen Gedanken.

herzlich
Katharina
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Re: veränderte Schilddrüsenwerte beim Absetzen von Psychopharmaka

Beitrag von Eva » Sonntag, 07.01.18, 20:58

Liebe Katharina,

es ist oft auch total schwierig, Schilddrüsenbeschwerden von anderen zu unterscheiden.

Ich merkte meine Entzündung im letzten Frühjahr an einer extremen Trockenheit der Kehle, Stimmproblemen, das Schlucken fiel mir schwer, und ich war hypernervös. Dann wurde die SD untersucht, und die Werte waren teilweise sehr niedrig, bei normalem TSH! Antikörper, die auf Hashimoto hindeuten, waren nicht erhöht. All das schien nicht zusammenzupassen. Die Schilddrüse ist ein rätselhaftes Organ und nicht leicht zu durchschauen.

Ich denke, in dem Wirrwarr geht es eine Zeitlang nur über das genaue Beobachten, wie sich unter der neuen Einnahme des Hormons nun Deine Werte verhalten.

Ganz liebe Grüße, Eva
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Re: veränderte Schilddrüsenwerte beim Absetzen von Psychopharmaka

Beitrag von Katharina » Sonntag, 07.01.18, 22:27

Liebe Eva !

Ich danke Dir, nur...wie oft müssten was für Werte kontrolliert werden?

wenn keiner Zeit hat, kein Spezialist
könnte ich vielleicht den Hausarzt bitten,dies zu tun und bezahl es selbst ?

Heute Abend konnte ich wieder reden :-))))

Man kommt sich so ver - rückt vor, wie ein Möbelstück
welches da steht wo es überhaupt nicht gut passt.

Eva, schlaf schön - schlafe einige Stunden gut, ich habe zur Zeit so viele
ich sende Dir welche :-)

Liebe Grüße,
Katharina
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Clarissa
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Re: veränderte Schilddrüsenwerte beim Absetzen von Psychopharmaka

Beitrag von Clarissa » Montag, 08.01.18, 9:37

Hallo Katharina,

jeder Hausarzt darf das Schilddrüsenprofil zu Lasten der Krankenkassen bestimmen lassen und müsste es eigentlich auch selbst auswerten können, dazu bedarf es zunächst mal keines Spezialisten.

VG von Clarissa.
früher als sleepless2014 im Forum unterwegs gewesen, aber nicht mehr schlaflos :party2:

seit Mai 2015 EU-Rentnerin letztlich wegen der Entzugsproblematik

los ging alles mit lebenslangen Schlafproblemen, die sich in Lebenskrisen mit depressiven Episoden verstärkten

leidvolle Erfahrungen mit Elektro"heil"krampftherapie und ziemlich allen AD, zahlreichen NL und anderen Psychopharmaka wie z.B. Pregabalin, Carbamazepin, Valproat, Johanniskraut, leider auch Diazepam und Zolpidem (von letzteren beiden abhängig geworden) und dem Kaltabsetzen

Diazepam-frei seit November 2013, Zolpidem-frei seit Mitte April 2014, ohne jegliche Psychopharmaka seit September 2014 (zuletzt das "deckelnde" NL Dominal forte abgesetzt nach raschem Abdosieren)

aktuell im protrahierten Entzug (?) mit sehr unangenehmen, v.a. körperlichen Symptomen

Inzwischen fast 4 Jahre frei von Medikamenten. NR, keinerlei Alkohol und Koffein mehr, weil alles triggert. "Reizarmes" Leben einschließlich Ernährung, soweit sich das machen lässt.

Eva
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Re: veränderte Schilddrüsenwerte beim Absetzen von Psychopharmaka

Beitrag von Eva » Montag, 08.01.18, 9:53

Hallo Ihr Beiden!

Clarissa hat Recht, das sollte ohne weiteres der Hausarzt machen, wenn begründeter Bedarf dafür besteht, und natürlich: die KK bezahlen das. Man muss nur selbst am Ball bleiben und darauf bestehen, die Werte eine Weile engmaschig zu erhalten - zumindest in den ersten Wochen bzw. Monaten der Hormongaben.

Ich hole mir die SD-Werte übrigens zwischendurch auch schon mal von einem Labor am Ort, das bezahle ich dann alleerdings selbst, aber so teuer ist das nicht. (Bei mir liegt es am "Stechen", da gibts beim Arzt immer Probleme, die Laborantin kriegt das viel besser hin.)

Liebe Grüße, Eva
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Katharina
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Re: veränderte Schilddrüsenwerte beim Absetzen von Psychopharmaka

Beitrag von Katharina » Montag, 08.01.18, 14:04

liebe Eva,

Ich nehme jetzt
für 4 Wochen
37, 5.

Durch die Themperatur Störung ist es mir nicht möglich raus zu gehen, vielleicht später oder wenn es wieder wärmer und bzw mir wieder besser geht.

Es wäre wunderschön wenn diese extreme Kälte / Hitze eventuell von dieser Schilddrüsen Sache kommt ich kann das manchmal schwer ertragen.

Es ist tief im Körper drin.
Plötzlich gibt es einen Unschwung, mir wird glühend heiß das nutze ich tun duschen etc. Vorher geht nichts.

Ich habe in der Wohnung Handschuhe an und habe eben mit Grauen durch gelüftet.

Gruß
Katharina
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evelinchen
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Re: veränderte Schilddrüsenwerte beim Absetzen von Psychopharmaka

Beitrag von evelinchen » Montag, 08.01.18, 19:44

Hallo Katharina und Eva ,

bei meiner Szintigraphie im vergangenen Sommer wurden drei heiße Knoten festgestellt ,
die jetzt im März wieder von meinem Hausarzt kontrolliert werden sollen.
Blutwerte waren im normalen Bereich , wie ich aber gelesen habe , ist das nicht immer
aussagekräftig.

Meine derzeitigen Symptome können ja vom Absetzen wie auch von der Schilddrüse sein.
Auf mein Drängen hat mein Hausarzt letzte Woche den TSH Wert bestimmt und der war wieder im
normalen Bereich.

Soll ich vielleicht doch einen Spezialisten aufsuchen?

LG von evelinchen
Einnahme Johanniskraut ( Laif 900 )
01.03. - 23.03.2012
07.12. - 26.12.2015
27.02. - 12.03.2016
28.03. - 15.04.2016
11.12. - 17.12.2016
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08.06. - 14.06.2017
28.07. - 22.08.2017
Immer kalt abgesetzt
_____________________
Escitalopram 5mg
23.08. - 24.08.2017
_____________________

seit 2013 Pantoprazol
nach Bedarf
_____________________

Imap
14.06.2017
_____________________

Vitamin B Komplex 1x täglich

Vitamin B12 0,5mg
Vitamin B6 50mg
Vitamin B1 100mg
26.07. -. 05.09.2017
______________________

Opipramol 50mg
03.11.17 - 05.12.17



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Calmvalera
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Eva
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Re: veränderte Schilddrüsenwerte beim Absetzen von Psychopharmaka

Beitrag von Eva » Montag, 08.01.18, 20:52

Hallo Evelinchen,
Soll ich vielleicht doch einen Spezialisten aufsuchen?
Solange Du keine Beschwerden hast, würde ich es nicht als notwendig ansehen, da genügt eigentlich die Blutkontrolle.

Was hat man Dir bei der letzten Szinti gesagt - sollst Du sie mal wiederholen lassen?
Und hat man Dir etwas verschrieben?

Liebe Grüße,
Eva
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evelinchen
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Re: veränderte Schilddrüsenwerte beim Absetzen von Psychopharmaka

Beitrag von evelinchen » Montag, 08.01.18, 21:04

Hallo Eva ,

nach der Szintigraphie selber gab es kein Arztgespräch.
Der Befund wurde zu meinem Hausarzt geschickt , der mich
auch weiter behandelt.
Medikamente wären noch nicht erforderlich.

Liebe Grüße evelinchen
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Opipramol 50mg
03.11.17 - 05.12.17



25mg
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13.12.17 - 24.01 18

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Calmvalera
12.01.18 -

Katharina
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Re: veränderte Schilddrüsenwerte beim Absetzen von Psychopharmaka

Beitrag von Katharina » Dienstag, 30.01.18, 22:23

Hallo !


ich bin heute Abend sehr durcheinander

psychisch Donnerstag und Freitag der vergangenen Woche war ich noch draußen
sehr schwach
immer mit dem Gefühl ich kippe gleich um, aber psychisch noch einigermaßen beieinander

danach fing es an dieses was ich niedergeschlagen nenne

dann aber auch Bettlägerigkeit
ausreichend Schlaf

letzte Nacht musste ich sehr intensiv kühlen eigentlich zu kalt
zwei große eiskalte Eisbeutel
sonst hätte ich dieses Diesen Zustand des Hitze und ohnmächtig werden nicht abwenden können.
was mit Herz rasen auch zu tun haben muss , Panikattacken.

Diese habe ich aber sehr viel weniger, bevor ich auf 50 L-THYROXIN hoch ging
und oft erst nach max. 4 Std Schlaf

ich glaube es bekommt mir überhaupt nicht ich gehe ab heute
runter auf 25

ist es tatsächlich möglich
dass die Psyche so aus dem Gleichgewicht geraten kann?

auch plus der Schwäche
also nur essen und zurück ins Bett

kein nass schwitzen das ist vorbei seit ich das Östrogen Pflaster wieder nehme
nehme

heute ich habe mich überwinden müssen zu duschen und mir die Haare zu waschen
hätte ich mir die Haare nicht gewaschen
hätte ich nie angefangen den Kopf Kopf wunde zu kratzen vor Juckreiz

es war grauenvoll mich zu überwinden
wegen der Temperatur Missempfindunge

heute Abend merke deutlich
ich dass meine Psyche anders ist

ich hab das Gefühl ich muss aufpassen und mehr kontrollieren
ob der Strom aus ist
die Tür zu

Ich fühle mich ein bisschen ja nicht so real wie sonst

die Absetzschritte meines Absetzplanes
sind seit dem vergangenen Freitag in keinster Weise verändert

oftmals bleiben 14 Tage die Dosierungen konstant

ich hoffe sehr wenn ich morgen auf 25 zurückgehe
dass meine Befindlichkeit wieder in eine normalere Bahn gerät

denn so kann ich nicht raus und erst zu später Stunde ein Minimum erledigen

ich habe mir dazu vorgenommen
solange ich Diazepamnreduziere
keinerlei Blutwerte machen zu lassen

denn ich werde keine Antwort bekommen

die Ärztin war davon ausgegangen dass ich von vornherein aus dem Nichts 50 µg El Thyroxin nehmen würde
was ich gottseidank nicht getan habe

also denke ich weitermachen wie bisher

vielleicht oder beziehungsweise ich werde in dieser aktuellen Absetzphase des Diazepam pausieren
ich bin ab kommenden Freitag in der Absetzphase 25

bis das L - Thyroxin zurück zu 25
hoffentlich die Ursache beseitigt.,

bzw diese relativ abrupte Veränderung, die ich innerhalb des Absetzens so heftig nie hatte,
besonderes psychisch.

vielen Dank
Euch eine gute Nacht
Katharina
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Eva
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Re: veränderte Schilddrüsenwerte beim Absetzen von Psychopharmaka

Beitrag von Eva » Mittwoch, 31.01.18, 16:15

Hallo Katharina,

es tut mir Leid, dass es Dir plötzlich schlechter gehtl.

Ich könnte mir auch vorstellen, dass die SD-Hormon-Dosis zu hoch war; wie bei den PP kann es jeweils etwas dauern, bis eine Veränderung greift. Ich würde wie Du in der Dosierung zurückgehen, vielleicht aber nicht gleich in einem Schritt, sondern in zwei, drei abgestuften - falls das geht?

Ob sich der Entzug der PP allein noch so auswirkt - ich denke wie Du, eher nicht, aber auch das kann man leider nicht genau wissen.

Alles Gute, und gib auf Dich acht.

Liebe Grüße, Eva
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Katharina
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Re: veränderte Schilddrüsenwerte beim Absetzen von Psychopharmaka

Beitrag von Katharina » Mittwoch, 31.01.18, 19:06

Liebe Eva!

Ich danke Dir sehr !

Ich bin von 50 auf 25 zurück, und zwar eine Hälfte der 25ger nehme ich in der Früh, die andere abends, nachdem ich ca. 3 - 4 Std. nicht gegessen habe.

Da ich seit Jahren mit 125 gut gegangen bin,
hoffe ich, das ich jetzt, wo ich nur sehr wenig oder wenig über lange Zeit, L-THYROXIN ein nehmen kann,
nicht eine besondere Schilddrüsen Problematik durch die niedrige Dosierung bekomme.

Es geht mir heute viel besser, ich konnte an Mittag zumindest dem Bett fern bleiben, ein wenig im Haushalt erledigen.

Allerdings glaube ich nicht das dies von der erst heutigen Veränderung der L Thyroxin - Dosierung kommen kann, so schnell reagiert der Körper vielleicht nicht, was im Endeffekt nicht wichtig ist, zu wissen.

Wichtig ist, das ich zumindest innerhalb der Wohnung einigermaßen aktiv bleiben kann,
und Gott sei Dank bin ich heute nur erschöpft,

aber nicht mehr niedergeschlagen,
kann wieder sprechen
und das Allerwichtigste: keine Angst mehr :party2:

Sowie Nachts schlafen und ebenso vormittags, was ich inzwischen als positiv betrachte, in der Zeit ist mein Körper stressfrei.

Ich wünsche Dir einen schönen Abend und später,
eine gute Nacht, Eva.

Katharina
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Katharina
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Re: veränderte Schilddrüsenwerte beim Absetzen von Psychopharmaka

Beitrag von Katharina » Mittwoch, 07.02.18, 22:47

Guten Abend liebe Eva

ich hasse es mit Sorgen ins Bett zu gehen
es ist jetzt gleich Schlafenszeit für mich

ich habe eine Frage
ich kann das L Thyroxin nicht höher als 12,5 einnehmen
ich kriege unglaubliche Unruhezustände

der Psychologe, der mit mir diesen Absetzreduzie Plan mit macht,riet mir
25 µg seien wohl zu viel 12,5 zur Zeit angemessen.

ich mache mir Gedanken
wie es der Schilddrüse ergehen bzw was mit der Schilddrüse passiert
die das Hormon braucht über das Medikament El Thyroxin
und dieses nicht bekommt

ich hatte von 2002-2016 125 µg
war bestens eingestellt und hatte die oben beschriebene Dummheit begangen

nun bin ich bei 12,5
Meine Überlegung ist was geschieht mit dem Organ den die Hormone fehlen

meine weitere Überlegung ist dies mit der Hausärztin zu besprechen
und eventuell noch einmal darauf zu drängen,
das die Ärztin der Nuklearmedizin bitte doch ans Telefon kommen möge
da es mir schwer fällt feste Termine einzuhalten
und an manchen Tagen kann ich nicht nach draußen gehen

ich hatte sogar die Überlegung,das falls eine Schilddrüse die einen Hormonmangel aufweißt wie die meine wenn sie behandelt werden muss
wenn das Hormon hinzugefügt werden muss
ich das aufgrund der genannten Zustände nich bewältigen kann
dann muss ich die Reduzierung in dieser Phase pausieren
dass L -Thyroxin einnehmen und eventuell
zur gleichen Zeit das Diazepam wie gehabt als Notfallmedikament einsetzen.

ich möchte mir nicht ein weiteres eventuell chronisch krank werdendes Organ zumuten.

Meine Leber konnte gerettet werden
meine Pankreas konnte gerettet werden
die Galle ist nicht mehr da das ist nicht so schlimm

aber eine Schilddrüsenproblematik
weil unter Psychopharmaka die L Thyroxingabe schwierig oder gar unmöglich ist
das möchte ich nicht riskieren

es ist mir klar, das ich keine definitive Antwort hier erwarte erwarten kann

ich glaube ich möchte es dir einfach von der Seele sprechen
diese Überlegungen bevor ich gleich das Licht ausmache

ich bedanke mich liebe Eva
und ich wünsche dir eine gute Nacht mit einem guten Schlaf

ich hoffe du hast gelesen dass sich mein Schlaf verbessert
keine Panikattacken dafür Gefühle in den Träumen

also es wird alles besser

aber die Schilddrüse hab ich im Hintergrund

gute Nacht Schlaf schön :hug:

vielen Dank
Katharina
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Flummi
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Re: veränderte Schilddrüsenwerte beim Absetzen von Psychopharmaka

Beitrag von Flummi » Donnerstag, 08.11.18, 12:41

Hallo,

ohne etwas messen zu lassen, kann ich nur dazu beitragen, dass seit Beginn meiner Absetzpause einige Symptome auftragen: tiefere Stimme, Kloß im Hals, Herzrasen.
Aber irgendwie hatte ich diesen Thread (zumindest in der Überschrift) im Kopf und dachte mir schon: Schilddrüse ist bestimmt vom Absetzen etwas nervös.
Nun geht das langsam alles wieder weg. Warten und Nichtstun hat sich gelont! :)

Viele Grüße,
Claudia
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