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Liebe Fories, liebe Interessierten,

zum 1.8. öffnet unser Forum wieder seine Pforten für neue Teilnehmer. Neuanmeldungen sind nun wieder möglich.

Vier Monate war diese Funktion nun deaktiviert, weil wir Zeit gebraucht haben, neue Kräfte zu schöpfen und uns zu überlegen, wie das Forum umstrukturiert werden kann.
Nun steht das Konzept, die technischen Änderungen sind umgesetzt und wir wollen versuchen, wieder durchzustarten.

Die grösste Veränderung ist, dass das Forum nur noch teilweise öffentlich zugänglich ist.
Hier findet Ihr alle Neuerungen und Änderungen, bitte lest es Euch auch als Bestandsmitglied aufmerksam durch, die Änderungen sind umfassend und betreffen alle.
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Jamies "all in a tumble" Thread

Sammlung von Erfahrungsberichten mit Psychopharmaka.
Guglhupf
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Guglhupf » Freitag, 02.11.18, 18:13

Liebe Jamie

Dir bleibt auch wirklich nichts erspart.

Ich wünsche dir gute Besserung und Entspannung.

Ganz liebe Grüße
Anna :hug:
Meine Signatur
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- bei Bedarf Magnesium
- Passionsblumentee zur Milderung entzugsbedingter NW
- Mönchspfeffer
- reines Lavendelöl

"Der Optimist hat nicht weniger oft unrecht als der Pessimist, aber er lebt froher."

Jofab
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jofab » Freitag, 02.11.18, 18:27

Liebe Jamie, :hug:

das tut mir so leid für dich, daß immer wieder etwas anderes ist !

Zum Glück hilft dir das Cortison - hoffentlich dauern die NW nicht so lange !

Alles Liebe und schnelle Besserung !
Ilse
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Blumenwiese
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Blumenwiese » Freitag, 02.11.18, 19:38

Liebe Jamie,

Gut, dass du es zeitnah zum Arzt geschafft hast. Ich drück dir so die Daumen, dass du dich von dem Kortison schnell wieder erholst. :hug:

Liebe Grüße
Blumenwiese
Liebe Grüße
B L U M E N W I E S E


Diagnosen u. vorherige Medikation:
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Aktuelle Absetzverläufe:
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Aktuell:
Quetiapin Retard 0-0-50-0 (50 mg)
Promethazin 25-0-0-10(35 mg)
Bedarf: 2x10 mg Promethazin
*********************************
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SliTONE Ultra (zur Desensibilisierung), Magnesium 300 mg, Cranberry Kapseln, LactoSeven, Movicol, Artelac Complete u. Hylo-Vision HD Plus u. VisuXL u. Chelidonium D4 (Augentropfen)
Bedarf:Ibulysin 684 mg, Solidago Steiner, Salbutamol, Mometason, Levociterizin

Siggi
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Siggi » Freitag, 02.11.18, 19:50

Liebe, tapfere Jamie,

wie gut kann ich deine Angst nachfühlen :(
Bleibt dir liebem Menschenskind denn wirklich nichts erspart?
Es ist schon grausig, zu all deinen vielen privaten Problemen, kommen immer wieder massive
Gesundheitsprobleme dazu :frust: Ich drücke dich erst mal ganz fest <3

Aber , liebe Jamie... Glück im Unglück, dass du sofort auf Cortison angesprochen hast.
Sicher, die NW sind sind arg übel... aber der Nutzen dominiert....
Stell dir mal vor, du hättest nun alle NW und dein Hörerfolg wäre ausgeblieben..

Du weißt,dass ich" glaubwürdig" bin, deswegen möchte ich dir wenigstens
diesen Druck etwas minimieren, und dir sagen, dass du keine Angst zu haben brauchst.
Die neue Hörgeräte Generation ist ,nicht nur bei leichter, selbst bei mittlerer Schwerhörigkeit,
absolut in der Lage das fehlende Gehör zu kompensieren!.

Bei mir war das leider nicht mehr möglich, da ich mittlerweile ertaubt bin und vor 6 Jahren ein Cochlea Implantat
bekam. Und darüber bin ich sehr dankbar....( bei mir waren es aber keine Hörstürze !!)

Liebe Jamie, was ich dir wünsche, weißt du....
alle meine aufbauenden Gedanken begleiten dich.
Ich wünsche dir gute Besserung, und nach Möglichkeit versuchend, Stressfaktoren zu minimieren...
ich weiß, leichter gesagt :(

Alles Liebe für dich und deine Familie
herzlichst :hug: :hug:
Siggi

von ganzem Herzen
Mein Absetzverlauf:
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Kaenguru
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Kaenguru » Freitag, 02.11.18, 20:02

Liebe Jamie,

Oh weh, als wenn du nicht schon genug Stress und Leid hast. Wie froh war ich beim Lesen nach dem ersten Schock, dass du auf Prednisolon angesprochen hast.

Um sein Gehör zu retten geht man selbstverständlich alle Nebenwirkungen ein. Dennoch weiss ich annähernd, was es bedeutet so eine hohe Dosierung zu bekommen.
Bei meinem Asthma war es schon zweimal meine Rettung.

Du Duracell Häschen, ich wünsche dir baldige Genesung und vor allem nachlassende Symptome.

Alles Gute🤗
Sarah

P.S.
(Mein Wauzi wurde immer Duracell-Samy genannt als er klein war).
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Seit 6.8.2018 Alprazolam auf Null

Fledermaus
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Fledermaus » Freitag, 02.11.18, 20:04

Liebe Jamie,

Was zu tragen und ertragen hast ist der Hammer
Ich wünsche dir von Herzen, dass du alles schnellstmöglich überstehst.

Ich drück dich einfach mal ganz fest.

Lg
Fledermaus
seit 2004 150 mg Venlafaxin
2015 für 6 Wochen komplett abgesetzt, 150 mg - 75 mg- 37.5 mg - 25 mg - 0. In welchem Zeitraum weiß ich nicht mehr.
Nach 4 - Wochen ohne zeigten sich Hitzewallungen, Brennen der Haut, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Nerven/Muskelzuckungen, Schüttelfrost, Weinerlichkeit. Zusammenbruch emotionaler Art.
Nach 8 Wochen ohne wieder zurück auf 150 mg. schnelles Verschwinden der Symptomatik.
2016 Habe ich bis auf 75 mg reduziert. I
m Dezember 2016 von 75 mg auf 62,5 mg Venlafaxin. Symptome waren
Übelkeit, Hitzewallungen, Augenprobleme, leichtes Erbrechen morgens, Zahnbürste im Mund war schwierig.
Anfang Februar 2017 von 62.5. mg auf 50 mg Venlafaxin.
verstärkte Übelkeit und Zahnbürste im Mund kaum auszuhalten, sofortiges Erbrechen. Von einem Tag auf dem anderen dann 16 Std Schlaf, Augenprobleme, Erbrechen, Hitzewallungen, Nerven/Muskelzucken, Unruhe, Angst/Panik, Herzklopfen,
Suizidgedanken.
18.02 wieder 75 mg Venlafaxin,
seitdem Verbesserung, kein Erbrechen, keine Panikattacken, leichte Nervenzuckungen noch vorhanden. Stabilisation von einem zum anderen Tag schwankend, auf jedem Fall Besserung im Laufe des Tages.

08.04.17 72 mg Venla
12.04. Umstieg auf Kügelchenmethode (2 37,5-Kaspsel)
72 mg 11 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kaspel -3%
01.06.17 68 mg =26 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel -4%
20.07.17 66 mg =32 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel - 2% Durchschnitt 135 Kügelch/Kapsel
29.09.17 64 mg =40 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel - 2%
24.10.17 64 mg = 38 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (neue Charge)
13.12.17 62 mg = 46 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (Rechnung 75-62=13 37.5-13=24,5
132.6:37,5x24.5=86,63 132,6-86,6=46)
31.0 1.18 60 mg = 55 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (137:37,5x22,5=82,2 137-82=55)
10.02.18 Blutdruck schießt wieder hoch, zusätzlich zu den schon bekannten Symptomen
23.03.18 57mg=59 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (123:37,5x19.5=64 123-64=59 Kügelchen weniger)
12.05.18 70 54 mg? Kügelchen weniger verrechnet? Auswirkung jetzt katastrophal (25.6.18)
Übelkeit, Erbrechen, Durchfall. Brennende Haut, Sehstörung, Nervenzucken, Weinen, Angst, müde, schwere in Gliedern, Schwitzen, frieren, Hunger kann aber nichts Essen
27.06.18 56 mg
10.08.18 56 mg (Durchschnitt 701:5=140,2, 140,2:37,5x19= 71 Kügelchen weniger in einer 37,5mg Kapsel
02.10.18 54 mg (Durchschnitt wie oben 701:5=140,2 :37,5x21= 78,512 = 79 Kügelchen weniger
28.11.18 52 mg (Durchschnitt 141,8) 141,8:37,5 X 23= 87 Kügelchen weniger
14.01.19 50 mg 14,6:37,5x25=94,4 141,6-94,4= 94.4 Kügelchen weniger
24.04.19 48mg 144,2 :37,5x27=103,82 Kügelchen weniger
26.06.19 47mg
02.08.19 46 mg

Vitamin D seit 07/18 bei 43 - keine zusätzliche Einnahme
Vitamin B6 bei 7.7 i
Vitamin B12 bei 220
Magnesium bei 0,9
Calcium bei 2,39
Magnesium bei Wadenkrämpfen und Nervenzuckungen

lunetta
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von lunetta » Freitag, 02.11.18, 20:52

Hallo Jamie!

Ich wünsche dir gute Besserung und dass die NW schnell anklingen!

Die Ohren scheinen "deine" Aufgabe zu sein..... vielleicht solltest du mal genau hinschauen, was dir der Körper damit sagen will.

Ich kenne diese schlimmen NW - ich habe nach meiner Rückenmarksschädigung aug hochdosierte Inf. bekommen, allerdings 1000 mg. Horror. Ohne Betablocker ging gar nichts.

Ich wünsche dir Heilung! LG
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.

gioia
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von gioia » Samstag, 03.11.18, 19:24

Liebe Jamie

Bin betroffen was du alles erleiden musst! ja, wie kann man denn das auch verstehen? Ich verstehe es auch nicht.
Wünsch dir von Herzen ganz bald bessere Zeiten <3

Drück dich :hug:
Gioia
Schlafstörung/Burnout Sommer 2016
2 Monate Einnahme Escitalopram und MIrtazapin: bettlägrig, stromempfindungen, zittern, extreme Schwäche, Hitze im Körper, Ängste wie nie zuvor im Leben
Auch nach absetzen, über Monate zittrig und schwach
12/2016: Pregabalin, nach 3 Monaten Einnahme: wieder bettlägrig, massives inneres und äußeres Zittern, extreme Schwäche, Gangstörungen, kaum mehr Morgenharn, Wasseransammlung im Gewebe, Krampfanfall, Atemnot , massiv verstärkte Ängste, massive Anspannung
Schnelles absetzen, (08.03.2017)massive Symptome über Monate, stromartige Spannung jeden Tag, Ängste, die ich vorher nie hatte, zittern wie bei Parkinson
04/2017: Deanxit aus Verzweiflung, Spannung hört langsam auf, kann Benzo absetzen, jedoch fühle ich mich nicht wie früher oder gesund, viel viel ängstlicher als ich je war
10/2017: Absetzen deanxit über einige Wochen, danach bricht Stromspannung mit aller Gewalt wieder los, wie im März zuvor
Muss wieder praxiten nehmen, da unaushaltbare Zustände
Benzo (praxiten/Halcion) konnte ich problemlos reduzieren, auch nach langer Einnahmedauer kaum Toleranz, Benzo für mich Lebensretter
2018: war in meinem ganzen Leben noch nie so krank wie durch dieses Dreckszeug, SSRI, SNRI, Pregabalin,
03/2018: starkes Vergiftungsgefühl, Blasenprobleme
ab 06/2018: massiver Haarausfall, netzartige Flecken auf Armen und Bauch
10/2018: Atemprobleme kommen verstärkt dazu
03/2019: je mehr Folterspannung zurückgeht, desto weniger Praxiten brauch ich, Atmungsprobleme bessern sich langsam, Haare wieder normal, totale Erschöpfung
04/2019: an guten Tagen kurz spazieren gehen, total erschöpft, Spannung ab Mitte April langsam besser, Nervenschmerzen, Nervenbrennen, immer wieder starkes Ziehen in den Armen , bei Zyklus wie in andere Galaxie geschossen, Schlaf immer noch gestört, werde immer noch nicht normal müde wie früher vor diesem Tablettenalptraum
Beine zittern vor Erschöpfung, kein Einkaufen , kein Autofahren möglich

Juna
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Registriert: Sonntag, 10.04.16, 13:00

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Juna » Sonntag, 04.11.18, 15:28

Liebe Jamie,

habe eben in Spinner´s Thread gelesen, dass Du einen Hörsturz hattest.
Hmm, iwie funzen meine Lesezeichen momentan nicht ganz so, wie erhofft, aber das ist gerade unwichtig.

Heiliges Kanonenrohr, DU ARME!!!!
Du hast mein vollstes Mitgefühl, brr, 100mg????!!! Ich bin nach 5mg gefühlt durchgedreht und habe die volle Palette an NW´s gehabt, ich möchte mir gar nicht vorstellen, wie heftig das bei Dir sein muss.

Glücklicherweise hat es bei Dir angeschlagen und Dein Ohr ist wieder "da"!!!
Das freut mich riesig.

Ich schicke Dir ganz viele :fly: :fly: :fly: :fly: :fly: und <3 mit Verlaub, Du gehörst auch zu den Kampfhasis, wenn ich eins bin, bist Du auch ein Kampfhasi :hug:

Ich denke an Dich und wünsche Dir ganz viel Kraft diesen - für mich schon gedanklichen- Horror auszuhalten.

GLG
Juna :hug:
BildIch entziehe nicht wie empfohlen, bitte nicht nachmachen!!!Bild

Diagnosen:
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In Behandlung bei einem Psychiater u. Schmerzdoc
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Courage
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Courage » Donnerstag, 08.11.18, 8:58

<3 Liebe Jamie, WARRIORspecialwoman :hug: ,

ich lese gerade hier erstmal in deinem Thread, wie es dir so geht und was musst du wieder....kämpfen :sports: . Manno Jamie, das war wieder eine Warnung, in welch stressigem Leben du dich befindest, aber ich kenne das, man kanns nur durchstehen und nur dafür sorgen, dass man SICH nicht ganz vergisst !!

Wie gut, dass du derart schnell reagiert hast und auch der Arzt erreichbar war und sofort die richtige Behandlung durchführte. Was du nach entsprechender Cortisondosis so erlebst, das kenne ich seeehr gut durch etliche Cortison-Stoßtherapien und auch durch meinen Mann, der wegen seiner Bronchien auch nicht von höherer Cortisonanwendung verschont blieb.

Ich bin ja schon von Natur aus ein Temperamentsbündel, also auf diese zusätzliche SPEEDwirkung :fly: verzichte ich gerne und wünsche dir von Herzen, dass das alles zügigst abklingt und ab dann ein WÄCHTER, wie ihn die liebe WEG für mich einstellte, der dich endlich vor weiteren Angriffen auf deine Gesundheit und deine Seele verschont.

Bleib auch wirklich dabei, dir RUHE zu gönnen, DU musst nicht für ALLES immer da sein, das muss Familie und Umfeld oft erst begreifen, lass die Warnung nicht so verpuffen bitte. Ich erinnere mich zu gut an die Begleitung von schwer Erkrankten, man MUSS zeitweise zum Egoisten werden, so schlimm sich das anfühlt und anhört,

alles Liebe
Andrea :hug:
Drop the thought.

* Sorgen vom Tageslicht bestrahlt sind wortlos. Nachts brennen ihre tausend Sterne hell und groß ! *
__________________
26.09.10 - 01.08.11 Diazepam nach ASHTON abgesetzt, langjährige Einnahme ca. 10 mg/Tag, im letzten halben Jahr d. Einnahmezeit 20-30 mg/Tag.
Ab 1994 täglich eingesetzt als Muskelrelaxans/Schmerzpatientin.

Durch Toleranzentwicklung im Laufe der letzten Jahre immer mehr Probleme, Nervosität, starke Überreiztheit, innere Unruhe, Erschöpfung, Depressionen, Ängste, Stimmungsschwankungen, dies alles ist durch Absetzen der Benzos verschwunden, es geht mir besser als seit Jahren.
Es sind weder physische noch psychische Folgeschäden durch die lange Einnahmezeit vorhanden.
Fragen zum Entzug beantworte ich gerne, dank des Forums und vor allem unserer Moderatorin
"Das-kleine-Runde" habe ich erst den Mut zum Absetzen gefasst, vielleicht kann ich nun auch etwas Unterstützung geben.

Auch nach LANGJÄHRIGER Einnahme ist ganz sanftes Absetzen möglich u. sehr gutes Wohlbefinden erreichbar. Man muss absolut keine Angst davor haben, die nötige GEDULD ist allerdings Voraussetzung. STRESS wirkt sich verstärkend auf Absetzbeschwerden aus, ebenso zuviel Sport.

Ergänzung: Im April 2012 nahm ich nach 8 völlig benzofreien Monaten aus privaten Gründen für 4 Wochen erneut als Muskelrelaxans und etwas Entspannung 10 mg/Tag Diazepam. Setzte sie danach in 2,5 mg Schritten pro Woche PROBLEMLOS ab und habe bisher keinerlei Folgesymptome.
MEIN Fazit: Besteht KEINE psychische Abhängigkeit oder Kontrollverlust, kann man nach einigen Monaten ein Benzo als BEDARFSmedikament für KURZE Zeit anwenden, ohne dass erneute körperliche Abhängigkeit entsteht, 4 Wochen sind aber grenzwertig, da würde ich trotz problemlosem EIGENEM Absetzen zur Vorsicht raten, je kürzer der Bedarf, je besser.

All meine Einträge und Antworten beziehen sich immer nur auf EIGENE Erfahrungen, ich bin medizinischer Laie, kein Arzt.

Mein Verlauf ist hier zu finden : http://www.adfd.org/forum/viewtopic.php?f=16&t=5967

KarlHeinzUwe2018
Beiträge: 139
Registriert: Sonntag, 07.10.18, 8:47

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von KarlHeinzUwe2018 » Donnerstag, 08.11.18, 9:52

Hallo Jamie,

auch ich wünsche dir gute Besserung.

mfg KHU
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Harry29
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Harry29 » Donnerstag, 08.11.18, 13:15

Liebe Jamie,

auch von meiner Seite gute Besserung.

Dir bleibt aber auch nichts erspart. Ich wünsche Dir sehr, dass Du etwas zur Ruhe kommst.

Alles Gute
Harry
Wiedereindosierung + Ausschleichen
21.10.2018: 5mg Quetiapin
11.11.2018: 7,5mg Quetiapin
30.11.2018: 10mg Quetiapin
19.04.2019: 8mg Quetiapin
Ende August/Anfang September 2019: Nächste Reduktion geplant
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Jamie
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 08.11.18, 17:36

Hallo :)

Ich trau mich kaum es zu schreiben, aber ich habe einen zweiten Hörsturz erlitten. :o
2 Hörstürze innerhalb von sieben Tagen im gleichen Ohr.

Dieses Mal war der HNO Arzt erreichbar und ich bin direkt hin.
Jetzt bekomme ich 4 Tage Cortisoninfusionen mit 250mg bzw. 125mg Prednisolon.
Es graut mir, ich hatte die letzte Gabe gerade erst halbwegs weggesteckt.

Ich bin einigermaßen bestürzt darüber, zumal ich gefühlt gar nicht so den riesen Stress habe.
Ich weiß nicht was los ist, aber zwei Hörstürze erzählen ja was Anderes zum Punkt Stress / andauernde Überforderung.

Vermutlich ist es das permanente "Hintergrundrauschen" an Stress / der konstante Stresspegel mit meinem pflegebedürftigen Vater, meiner schwerkranken Schwester und meiner permanenten Schlaflosigkeit und und und..., das gerade etwas zum Eskalieren bringt.

Ratlosigkeit herrscht.
Bitte nicht mit den gut gemeinten "Was kannst / willst du nicht mehr hören?" - Fragen kommen - ich bin an dem Thema dran; es erschließt sich aber nicht so leicht wie letztes Jahr, als ich in einer Phase völliger Überlastung eine so schwere Mittelohrentzündung bekam, dass ich ins Krankenhaus musste und sprichwörtlich aus dem Verkehr gezogen wurde.

Vor allem frage ich mich gerade was ich tun kann, damit das nicht wieder kommt?
Man kann sich ja mal ein paar Tage rausziehen aus all dem, aber danach muss ich ja doch wieder Verantwortung zB für meinen Vater mit übernehmen.

Und durch das Cortison bin ich jetzt sowieso elend gepusht, was eigentlich überhaupt nicht zuträglich ist in so einem Zustand.

Na ja, ich denke einfach nur laut vor mich her...

Viele Grüße, macht es stresstechnisch besser als ich! Ich bin ein armseliges Beispiel :whistle:
Jamie
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von padma » Donnerstag, 08.11.18, 17:48

liebe Jamie, :hug:

es tut mir so sehr leid, dass es nun auch noch zu einem zweiten Hörsturz gekommen ist und du gesundheitlich einfach nicht auf die Beine kommst.

Jetzt musst du nochmal die schlimmen NW der Hochdosiscortisontherapie erdulden.

Du bist kein armseliges Beispiel! Bei dem, was du alles verkraften musst, würde so ziemlicher jeder kräftemässig und emotional an seine Grenzen kommen.

ganz liebe Grüsse und gute Besserung :hug:
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von gioia » Donnerstag, 08.11.18, 18:30

Liebe Jamie

ach :hug: :hug: :hug:

Alles Liebe <3
Gioia
Schlafstörung/Burnout Sommer 2016
2 Monate Einnahme Escitalopram und MIrtazapin: bettlägrig, stromempfindungen, zittern, extreme Schwäche, Hitze im Körper, Ängste wie nie zuvor im Leben
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12/2016: Pregabalin, nach 3 Monaten Einnahme: wieder bettlägrig, massives inneres und äußeres Zittern, extreme Schwäche, Gangstörungen, kaum mehr Morgenharn, Wasseransammlung im Gewebe, Krampfanfall, Atemnot , massiv verstärkte Ängste, massive Anspannung
Schnelles absetzen, (08.03.2017)massive Symptome über Monate, stromartige Spannung jeden Tag, Ängste, die ich vorher nie hatte, zittern wie bei Parkinson
04/2017: Deanxit aus Verzweiflung, Spannung hört langsam auf, kann Benzo absetzen, jedoch fühle ich mich nicht wie früher oder gesund, viel viel ängstlicher als ich je war
10/2017: Absetzen deanxit über einige Wochen, danach bricht Stromspannung mit aller Gewalt wieder los, wie im März zuvor
Muss wieder praxiten nehmen, da unaushaltbare Zustände
Benzo (praxiten/Halcion) konnte ich problemlos reduzieren, auch nach langer Einnahmedauer kaum Toleranz, Benzo für mich Lebensretter
2018: war in meinem ganzen Leben noch nie so krank wie durch dieses Dreckszeug, SSRI, SNRI, Pregabalin,
03/2018: starkes Vergiftungsgefühl, Blasenprobleme
ab 06/2018: massiver Haarausfall, netzartige Flecken auf Armen und Bauch
10/2018: Atemprobleme kommen verstärkt dazu
03/2019: je mehr Folterspannung zurückgeht, desto weniger Praxiten brauch ich, Atmungsprobleme bessern sich langsam, Haare wieder normal, totale Erschöpfung
04/2019: an guten Tagen kurz spazieren gehen, total erschöpft, Spannung ab Mitte April langsam besser, Nervenschmerzen, Nervenbrennen, immer wieder starkes Ziehen in den Armen , bei Zyklus wie in andere Galaxie geschossen, Schlaf immer noch gestört, werde immer noch nicht normal müde wie früher vor diesem Tablettenalptraum
Beine zittern vor Erschöpfung, kein Einkaufen , kein Autofahren möglich

Schwimmerin
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Schwimmerin » Donnerstag, 08.11.18, 20:07

Liebe Jamie

Ich wünsch dir auch ganz gute rasche Besserung - und dass die Symptomr rasch abklingen!

Drück dir fest die Daumen :fly: :fly:

Liebe Grüsse Petraz :D
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Juna
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Juna » Freitag, 09.11.18, 13:11

Liebe Jamie,

also, mal schimpfen muss, Du bist vielleicht vieles, aber doch so gar nicht ein armseliges Beispiel.

Mach Dich bitte nicht auch noch selber so nieder und so klein, reicht schon, wenn ich das zur Genüge mache! (Jaa, ich weiß, deshalb sollte ich besser auch die Fingerchen bei dem Thema still halten)

Aaaargh, herrje, Du Arme.
Du hast mein vollstes Mitgefühl, ich wünsche Dir von Herzen, dass Du nicht noch einen Hörsturz bekommst, wie Du schon sagst, ggf ist es auch die Summe der Dinge und die Zeit :(

Ich hoffe soooooo sehr, dass Du irgendwie etwas Ruhe finden kannst, ich kann mir gerade schwer vorstellen, wie das gehen soll, bei dem total überdrehten von dem Kortison, welches dann gepaart mit der Insomie ja noch viel krasser ist, herrje.

Ich denke ganz doll an Dich und schicke Dir so viele :fly: :fly: :fly: :fly: :fly: wie ich nur finden kann, damit Du zur Ruhe kommen kannst und Dein Körper nicht mehr so streikt.

Ganz liebe Grüße,
Kampfhasi Juna :hug:
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lunetta
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von lunetta » Freitag, 09.11.18, 19:02

Hallo meine liebe jamie!

Nein, man muß dir nicht mit Sprüchen kommen, das weißt du schon selber alles - und man kann auch nicht alles von kröperlich auf psychisch übertragen.

Ich hatte auch schon 2 Hörstürze, beim ersten Mal auch mit Kortison-Inf. behandelt, weiß aber den Präüaratnamen nicht mehr, war aber so ähnlich wie Soludacortin. Und ich habe so arg drauf reagiert, dass ich fast halluzinatorisch war.
Deshalb ahbe ich beim 2 Hörsturz Kortison abgelehnt und bekam dann nur Gingko Kapseln und Neurobion verordnet, und es dauerte gleich lange und hat gleich gut gewirkt.

Ich kann mich auch erinnern dass ich bei einer Physiotherapeutin war, die mit mir Übungen gemacht hat, liegend, und sie hat meinen Kopf mit nur ganz zarten Bewegungen bewegt, gaaaaaaaaaaanz minimal nur, und das war sehr angenehm.

Ich will dir nicht mit Worten kommen, die du sicher nicht mehr hören kannst, aber ich will dir sagen, dass ich sooo gut nachfühlen kann, dass ich an dich denke, dich virtuell in den Arm nehme, und ich versuche dir mit mentaler Kraft etwas abzunehmen, damit du es leichter hast und nicht so viel allein tragen mußt. Ich schicke diese Bitte um Heilung ins Universum!!!!

GLG
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Jamie
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jamie » Samstag, 10.11.18, 8:34

Guten Morgen, :)

ein kleines Update.

Ich habe die Cortisontherapie angebrochen.

Ihr könnt euch nicht vorstellen, was ich am Abend und in der Nacht von Do auf Fr für Zustände hatte. :o :cry: :zombie:

Panik, Unruhe, Agitiertheit, Verzweiflungsgefühle.. das waren nur die "milden" Sachen.
Ich hatte nämlich auch eine handfeste hypertensive Krise über Stunden.
Bluthochdruck, bei dem die Diastole bei 100 lag und nicht zu drücken war, trotz vier (!!!) Tabletten Notfallbetablocker.
Herzrasen, Herzstolpern, Hautausschläge, Flush, Schweißausbrüche und einen Duuurst...

Ich musste mir zwei Nächte mit sehr hohen Dosierungen Benzos behelfen, um nicht komplett durchzuknallen.
Gestern früh wäre ich beinahe einem Mann an die Gurgel gegangen (ich --> aggressiv!), der mich zugeparkt hatte und dann noch einen dummen Spruch abgab, ich soll mich nicht so anstellen, gefolgt von einem schönen Tobsuchts - und Heulanfall im Auto.

Ich war dann als Notfall bei meinem Hausarzt, der auch den sofortigen Stopp angeordnet hat.
Hab nur da gesessen und geweint und geschluchzt.
Wie kann man nur sowas von fertig sein????

Ich habe ihm gesagt ich weigere mich das weiter zu nehmen, es bringt mich entweder ins Krankenhaus, in die Psychiatrie oder unter die Erde.

Wir checken jetzt auch den Blutzucker und HbA1C für den Fall, dass der Cortisonstoß einen möglicherweise latenten Diabetes aktiviert hat (starkes Durstgefühl), aber ich denke da wird es Entwarnung geben.
Ein Attest für den HNO habe ich auch bekommen, wo mein Arzt noch mal darauf hingewiesen hat, dass ich diese hohen Mengen Prednisolon nicht vertrage.
Hausarzt sein Dank, meine gute Seele <3

Viele Grüße, ich versuche wieder normal zu werden
Jamie
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Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Towanda » Samstag, 10.11.18, 8:58

Hallo liebe Jamie,

es ist wirklich schlimm, was Du da auszuhalten hast! Ich hoffe, daß es nun langsam wieder besser ist?!

Schon als Du von der Behandlung des Hörsturzes geschrieben hast, dacht ich mir: Hoffentlich geht das gut. Als ich mit meinem Hörsturz beim HNO war, habe ich auch diese Behandlung per Infusion bekommen und konnte nach der zweiten Infusion nicht mal mehr nach Hause fahren.
Meine Hausärztin meinte damals, diese Behandlungen sind wirklich gefährlich (Nebenwirkungen) und es ist nicht erwiesen, ob sie bei einem Hörsturz überhaupt einen Nutzen haben, da er meist auch von selber wieder ausheilt - leider war sie zu dem Zeitpunkt in Urlaub, sonst wäre sie meine erste Anlaufstelle gewesen und ich hätte mir viel Leid erspart.

Geholfen hat mit Osteopathie/craniosakral Therapie. Der Tinnitus ist allerdings geblieben, wenn auch vor den ABs sehr leise.

Ich wünsche Dir gute Genesung/Erholung!

Liebe Grüße,

Towanda
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05.06.19 - 3,75 mg Mirtazapin
03.07.19 - 3,10 mg Mirtazapin
31.07.19 - 2,70 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich haben wollen

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