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Magengeschichten und Nebenhöhlen

Das Absetzen von Psychopharmaka bedeutet oft eine Herausforderung für Körper und Seele. Bestimmte Beschwerden können verstärkt werden oder auch erstmals auftreten. Hier finden sich Infos und Diskussionen zu entzugsbedingten Gesundheitsthemen.
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Monalinde
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Magengeschichten und Nebenhöhlen

Beitrag von Monalinde » Montag, 02.07.18, 15:27

Hallo,

heute kann ich wenigstens teilweise entwas erfreuliches mitteilen. Meine Magenprobleme, wie saures Aufstoßen, besonders nachts, viele Unverträglichekeiten, wie diverse Gewürze, Fett gebackenes, Hülsenfrüchte, Kaffe, Hefeprodukte, Leberwurst bestehen seit einem Monat nicht mehr. Ich weiss nicht. ob es am Histamin gelegen hat, oder an einer fetten Magenschleimhautentzündung. Jedenfalls habe ich Ruhe von diesen Beschwerden und kann mich einfach nur über alle Maßen wundern. Außer täglich einem Apfel und manchmal Haferflocken und weitgehende Meidung dieser Lebensmittel habe ich eigentlich nichts getan. auch keine PPI genommen. Es kann nach meiner Einschätzung wirklich nur so sein, dass diese Beschwerden, die infolge der langjährigen Antidepressivaeinnahme erstmalig aufgetreten sind, dem Entzug geschuldet waren.

Immerhin habe ich Jahre damit zugebracht und nicht mehr an eine Besserung geglaubt. :) :D

Jetzt habe ich noch diese Schleimgeschichte im Hals, mit verstopfter Nase und Beteiligung der Nebenhöhlen, auch dies kann noch Spätfolge des Entzugs sein, so viel mir bekannt ist . Eine ganzheitlich arbeitende HNO- Ärztin hat sich nun meiner erbarmt und mir einige Mittelchen verordnet, die hoffentlich nicht schädlich sind (Siozwo,Sinupret forte, Inhaltationen, Rinupret). Sie wirken bislang nicht, aber das kann ich wahrscheinlich nach einer Einnahmezeit von ein paar Tagen auch nicht erwarten.

Als ich sie, auf meine langjährige Antidepressivaeinnahme angesprochen habe, hat sie eine Wirkung auf den Hals- Nasen- ohrenbereich zumindet nicht abgestritten und dazu ergänzt, dass nach ihrer Kenntnis sich seelischer Stress insgesamt auch auf alle Schleimhäute auswirken könne. Sie will jetzt eine Darmsanierung mit mir machen (Meidung von Schweinefleisch,kein Zucker, kein Weizen, keine Milchprodukte), wenn ich damit einvestanden bin. Diese Ärztin praktiziert nicht in freier Praxis, so dass ich nicht hoffe, wieder einmal nur abgezockt zu werden.
Ich weiss, dass diese Darmsanierungen nicht immer von Erfolg gekrönt sind, aber vielleicht gibt es doch hier jemanden, der mir näheres dazu berichten kann.

Später will sie sich dann auch mal meinen Tinnitus näher anschauen. Auch das hat bisher noch kein HNO gemacht, obwohl ich selber weiss, dass es da keine großen Aussichten mehr gibt.

Was ich damit sagen will, ist, dass man die Hoffnung nie aufgeben soll, bei mir hat es fast fünf Jahre gebraucht, bis magentechnisch eine große Verbesserung, von Heilung will ich erst sprechen, wenn mehere Monate vergangen sind, eingetreten ist.

Mona
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Monalinde für den Beitrag (Insgesamt 3):
SiggiMurmelineJamie
2005 bis 2010 Einnahme von Remergil 7,5 mg und Trevilor bis zu 37,5 mg, ich habe in diesem Rahmen manchmal erhöht und reduziert
2010 bis 2012 Trevilor 37,5 mg ausschließlich,
Dezember 2012 auf Null abgesetzt, ausschleichend alle drei Wochen 10 Prozent der ursprünglichen Dosis
Diagnose: Depression und Angststörung

Seit Dezembe 2012 im protahierten Entzug.
2013: Zahlreiche Symptome:

( Tinnitus 2011) , Speiseröhrenentzündung, Reflux, Schleim im Hals saures Aufstoßen seit 2014,
Albträume, Durchschlafstörungen, Erschöpfungszustände, Hautausschläge, Angstzustände,
Gelenkschmerzen, Schwindel, Schüttelfrost, Zwangsgedanken, Ohrwürmer, Neuroemotionen, Durchfälle)

2018: N i c h t mehr vorhanden: Reflux, saures Aufstoßen, Hautausschläge, Gelenkschmerzen, Schüttelfrost , Schwindel

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