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Rheumatische Beschwerden auch nach Entzug dauerhaft?

Das Absetzen von Psychopharmaka bedeutet oft eine Herausforderung für Körper und Seele. Bestimmte Beschwerden können verstärkt werden oder auch erstmals auftreten. Hier finden sich Infos und Diskussionen zu entzugsbedingten Gesundheitsthemen.
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MaggieSmalls
Beiträge: 176
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Rheumatische Beschwerden auch nach Entzug dauerhaft?

Beitrag von MaggieSmalls » Freitag, 09.11.18, 13:52

Hallo,
ich habe eigentlich schon während der Einnahme und aber auch im Entzug schwere Gelenkschmerzen. In den letzten 2 Jahren hatte ich eigentlich alle großen Gelenke entzündet (Schultern, Knie, Handgelenk) und diese Entzündungen verschwinden dann mal wieder für eine Weile und kommen gefühlt aus dem Nichts wieder hoch.
Sobald ich irgendein Gelenk stärker beanspruche habe ich direkt Probleme und Schmerzen. Alles passiert meiner Meinung nach sehr willkürlich genau wie die Heilung dieser Entzündungen.
Ich bin 29 und meine Glieder fühlen sich an wie total kaputt und ausgelaugt und habe Angst, dass ich irgendeine Form von Rheuma habe. Ich überlege auch ob ich mich testen lassen soll, wobei mein Orthopäde meint, dass Rheuma sich anders entwickeln würde als bei mir.

Glaubt ihr, dass alles was im Entzug ist auch danach wieder ganz normal werden kann oder hat das Entzugssyndrom dinge dauerhaft kaputt gemacht?
Danke
Maggie
September 2015 starker Schwindel - erstmaliger Besuch beim psychologen + Aufarbeitung der traumatisierenden Erlebnisse.
November 2015 - Nach anfänglicher psychischer Besserung plötzlich Talfahrt mit Beginn von Panik.
05.11.2015 1. Einnahme von Cipralex - Stimmung wurde besser allerdings nicht die Panik.Januar 2016 - völliger psychischer Zusammenbruch - kein Schlaf & nur Panik + Heulattacken, Aussichtslosigkeit, tiefe depressive Emotionen

2016
Januar 2016 Diagnose schwere reaktive Depression / Burn Out

Seit Mitte Januar 2016 dann 40mg Paroxetin (Ohne einschleichen, direkt 40mg)
Ich hatte die ersten Nächte heftige Symptome. Meine Haut hat an allen Gliedmaßen gebrannt wie Feuer. Ich habe mein gesamtes Bettlaken vollgeschwitzt und hatte hier bereits das nächtliche aufschrecken und die Orientierungslosigkeit.

Anfang der Reduktion auf eigenes Handeln:
Anfang Juli 30mg
Ich habe viel zu schnell abgesetzt. Weder mein Arzt noch mein Psychiater haben mich davor gewarnt - ganz im Gegenteil.
Ich habe dieses Forum leider zu spät entdeckt und habe selbst dann nicht auf einige von Euch gehört "es langsamer anzugehen". Ich wollte das Zeug so schnell wie möglich los werden. Das war ein großer Fehler und hat mir das Jahr 2017 zur Hölle gemacht.

Seit dem Absetzen fing bei mir von Beginn an das typische "Wellen / Fenster Muster" an. Alle meine Symptome die unten zu lesen stellten sich spätestens mit der 1. Reduktion von Paroxetin ein. Deswegen steht nicht hinter jedem Absetzschritt ein Symptom, kann aber alles in meinem Thread nachgelesen werden.
Vieles kam auch bereits mit dem Beginn von Paroxetin - Allerdings dachte ich, das wäre Teil meines Burn Outs.

Ende Juli - 25 mg
August - 20 mg (Anfang von Depersonalisierungsgefühl - Hatte das Gefühl ich sehe mich selbst beim reden)
September - 15 mg
Oktober - 10mg
8. November 2016 - 5mg
Schwerster Schritt bislang mit den meißten Symptomen. Körperlichen Symptome haben sich weitesgehend gebessert. Psychischen Symptome kommen und gehen. Jedoch leichter Aufwärtstrend.

08.01.2017 - 3,75mg
Nach 2 Wochen leichte bis wenig Absetzsymptome. Kein Vergleich zur Reduktion im Schritt davor.

22.01.2017 - 2,5mg
Mäßige Absetzsymptome - Teilweise starke Benommenheit / Schwindel. Psyche teilweise realtiv gut dann wieder relativ schlecht. Wechselt ziemlich schnell. Leichte Sinnestäuschungen gehabt aber alles noch im Rahmen des Erträglichen. Weiterhin bleibt der Schritt von 10mg auf 5mg der schlimmste.

05.02.2017 - 0mg

Stand 2018


Symptome die immer noch anhalten:

Dauerhaftes Derealisationsgefühl
Rauschen im Kopf / auf den Ohren
Geringe Belastbarkeit / Kann Stresssituationen schlecht einordnen
Kann nicht zu lange am PC sitzen (verschlimmert Symptome)
Nächtliches schwitzen
Hitze triggert Symptome
Heiß / Kalt Gefühl
"Needles and Pins"
Starke Benommenheit
Probleme beim Fokussieren
Neuro Emotionen (leicht)
Angst nicht mehr gesund zu werden
Teilweise Orientierungs / Koordinationsprobleme
Brainzaps (sehr selten und sehr schwach - wenn dann nur morgens direkt nach dem aufstehen)

Symptome die verschwunden sind:

Brainzaps (intensiv und viel)
Lebhafte Alpträume + plötzlich wach werden und nicht wissen wo man ist
Grippe Gefühl
Muskelkrämpfe
Kopfschmerzen
Fatigue
Extrem Depressive Phasen
Kein Hunger
Depersonalisierungsgefühl
Halluzinationen (ganz selten noch Nachts)
Neuro Emotionen (stark)
Muskelkrämpfe
Heulattacken
Suizidgedanken

Sommersprosse
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Re: Rheumatische Beschwerden auch nach Entzug dauerhaft?

Beitrag von Sommersprosse » Freitag, 09.11.18, 14:12

Hallo MaggieSmalls,

du schreibst:
....und habe Angst, dass ich irgendeine Form von Rheuma habe. .....Ich überlege auch ob ich mich testen lassen soll, wobei mein Orthopäde meint, dass Rheuma sich anders entwickeln würde als bei mir.
Selbst würde ich dir empfehlen einen Rheumatologen aufzusuchen und dort einen Test machen zu lassen.

Meine Rheumawerte sind z.B. immer erhöht obwohl ich KEIN entzündliches Rheuma habe.
Lass lieber einen Fachmann einmal draufschauen und beurteilen.

Liebe Grüße und gute Besserung, Sommersprosse (n) :schnecke:
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MaggieSmalls
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Re: Rheumatische Beschwerden auch nach Entzug dauerhaft?

Beitrag von MaggieSmalls » Freitag, 09.11.18, 14:57

Hallo Sommersprosse,
danke für die Antwort.
Muss ich dafür zu einem Rheumatologen? Ich hatte vor einem Jahr mal ein großes Blutbild machen lassen udn da war alles okay. Ich hatte nur erhöhte CK Werte und bin darauf zum Neurologen gegangen. Hier waren aber auch alle Tests unauffällig.
Mich machen diese ganzen Symptome echt fertig da bleibt einem auch nichts erspart und jede Woche kommt etwas neues hinzu
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2016
Januar 2016 Diagnose schwere reaktive Depression / Burn Out

Seit Mitte Januar 2016 dann 40mg Paroxetin (Ohne einschleichen, direkt 40mg)
Ich hatte die ersten Nächte heftige Symptome. Meine Haut hat an allen Gliedmaßen gebrannt wie Feuer. Ich habe mein gesamtes Bettlaken vollgeschwitzt und hatte hier bereits das nächtliche aufschrecken und die Orientierungslosigkeit.

Anfang der Reduktion auf eigenes Handeln:
Anfang Juli 30mg
Ich habe viel zu schnell abgesetzt. Weder mein Arzt noch mein Psychiater haben mich davor gewarnt - ganz im Gegenteil.
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Seit dem Absetzen fing bei mir von Beginn an das typische "Wellen / Fenster Muster" an. Alle meine Symptome die unten zu lesen stellten sich spätestens mit der 1. Reduktion von Paroxetin ein. Deswegen steht nicht hinter jedem Absetzschritt ein Symptom, kann aber alles in meinem Thread nachgelesen werden.
Vieles kam auch bereits mit dem Beginn von Paroxetin - Allerdings dachte ich, das wäre Teil meines Burn Outs.

Ende Juli - 25 mg
August - 20 mg (Anfang von Depersonalisierungsgefühl - Hatte das Gefühl ich sehe mich selbst beim reden)
September - 15 mg
Oktober - 10mg
8. November 2016 - 5mg
Schwerster Schritt bislang mit den meißten Symptomen. Körperlichen Symptome haben sich weitesgehend gebessert. Psychischen Symptome kommen und gehen. Jedoch leichter Aufwärtstrend.

08.01.2017 - 3,75mg
Nach 2 Wochen leichte bis wenig Absetzsymptome. Kein Vergleich zur Reduktion im Schritt davor.

22.01.2017 - 2,5mg
Mäßige Absetzsymptome - Teilweise starke Benommenheit / Schwindel. Psyche teilweise realtiv gut dann wieder relativ schlecht. Wechselt ziemlich schnell. Leichte Sinnestäuschungen gehabt aber alles noch im Rahmen des Erträglichen. Weiterhin bleibt der Schritt von 10mg auf 5mg der schlimmste.

05.02.2017 - 0mg

Stand 2018


Symptome die immer noch anhalten:

Dauerhaftes Derealisationsgefühl
Rauschen im Kopf / auf den Ohren
Geringe Belastbarkeit / Kann Stresssituationen schlecht einordnen
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Hitze triggert Symptome
Heiß / Kalt Gefühl
"Needles and Pins"
Starke Benommenheit
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Neuro Emotionen (leicht)
Angst nicht mehr gesund zu werden
Teilweise Orientierungs / Koordinationsprobleme
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Symptome die verschwunden sind:

Brainzaps (intensiv und viel)
Lebhafte Alpträume + plötzlich wach werden und nicht wissen wo man ist
Grippe Gefühl
Muskelkrämpfe
Kopfschmerzen
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Re: Rheumatische Beschwerden auch nach Entzug dauerhaft?

Beitrag von padma » Freitag, 09.11.18, 17:49

hallo Maggie, :)

ich halte es für wahrscheinlich, dass es noch entzugsbedingt ist.

Aber ich würde es auch besser auf eine rheumatische Erkrankung testen lassen. Wenn du einen Termin bekommen kannst, wäre ein Rheumatologe schon besser. Rheuma ist so komplex, es gibt soviele unterschiedliche Formen, die Diagnostik beim HA ist da nicht gut genug.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Rheumatische Beschwerden auch nach Entzug dauerhaft?

Beitrag von Sommersprosse » Freitag, 09.11.18, 17:55

Hallo MaggieSmalls,

deine Frage:
Muss ich dafür zu einem Rheumatologen?
Du kannst zu deinem Orthopäden oder auch Hausarzt gehen wenn es Ärzte deines Vertrauens sind, auch sie können den Rheumawert ermitteln.

Ich persönlich bin zu einem Rheumatologen gegangen, weil es sehr viele verschiedene Arten der Rheumatischen Erkrankungen gibt
und ich diesbezgl. einen Fachmann an meiner Seite wissen wollte.

Liebe Grüße Sommersprosse (n) :schnecke:
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Re: Rheumatische Beschwerden auch nach Entzug dauerhaft?

Beitrag von Luna » Freitag, 09.11.18, 22:39

Hallo

Mal eine Erklärung zu Rheumatischen schmerzen durch Medikamente.
Der Körper/ immunsystem steht unter Stress.
Es sind Stoffe, die stark reizend sind auf die zb Magen Darmschleimhaut usw. Hormonsystem gerät durcheinander,
Zellen werden geschädigt, Enzyme stehen im Mangel um mit bestimmten Stoffen zurecht zu kommen bzw diese zu verstoffwechseln. Es entstehen noch mehr Reize zb durch Lebensmittel die nicht mehr verstoffwechselt werden können oder auch andere Stoffe worauf der Körper empfindlich reagiert.
Der Körper produziert immer mehr Mastzellen um damit klar zu kommen...zum heilen,entgiften usw.
Dies wird aber auch zu viel und es sind Botenstoffe, die Entzündungen,Schmerzen usw auslösen. Der Hormonhaushalt ist durcheinander und einiges ist erschöpft um gegen diese Entzündungen anzugehen.
Bestimmte Botenstoffe und Neurotransmitter sind im Mangel um gegen Schmerz und Entzündungen Herr zu werden. Das kann man aber in Griff bekommen.

Medikamente sind hier nicht mehr hilfreich, weil die nur die Symptome deckeln aber nicht die Ursache heilen. Ich bin mir sicher...das ist durch die pp entstanden wie bei vielen hier.

Man kann trigger meiden. Dinge, mit dem der Körper nicht zurecht kommt.
Bei vielen sind es Lebensmittel wie Histamin, Zucker, Alkohol, Milchprodukte, Fruktose, Säuren, Gluten...usw. Bei anderen kommen noch zb Allergene hinzu oder Duftstoffe, Pestizide, Medikamente usw.
Es kann alles mögliche sein und man kann nur selbst raus finden worauf man empfindlich ist. Der Körper beruhigt sich dann ein wenig und produziert nicht mehr on mass Botenstoffe, die zu diesen Schmerzen usw führen. Das brauch alles bis man das für sich raus findet. Ich hatte zum Glück da super Hilfe.
Der Körper bzw Immunsystem versucht die ganze Zeit zu heilen. Auch die Reize durch andere Stoffe, die nicht verträglich sind muss der Körper heilen. Selbst Stress ist nicht gut. Alles kann man nicht meiden aber man kann bisschen schauen ob man sich helfen kann.

Viele haben hier mit Schmerzen zu kämpfen. Das ist nicht unüblich mit und durch Pillen.
Das wird auch irgendwann heilen. Vielleicht versuchst du dir irgendwie ein wenig selbst zu helfen.
Natürlich darfst du auch alles untersuchen lassen wenn es dich beruhigt.

Alles Gute wünsche ich
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LG Luna

Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 3 bis 4 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.

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Clarissa
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Re: Rheumatische Beschwerden auch nach Entzug dauerhaft?

Beitrag von Clarissa » Samstag, 10.11.18, 6:14

Guten Morgen.

Ich gebe, wie immer, zu bedenken, daß echtes (und vermeintliches) Rheuma wieder mit Hammermedikamenten seitens der Rheumatologen behandelt wird.

Eine Cousine von mir steht unter Dauertherapie von MTX und Prednisolon, dazu bei Bedarf reichlich Schmerzmittel. Subjektiv verträgt sie das ganz gut - sie hat allerdings keinerlei PP-Vorgeschichte. Sie leidet inzwischen unter allerhand NW, z.B. Glaukom, Nierenfunktionsstörung u.a. ... Deswegen ist sie Dauergast bei Ärzten und bekommt immer mehr Medikamente: gegen die NW.

Ich halte den Ansatz von Luna für überdenkenswert.

VG von Clarissa, auch schmerzgeplagt übrigens.
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früher als sleepless2014 im Forum unterwegs gewesen, aber nicht mehr schlaflos :party2:

seit Mai 2015 EU-Rentnerin letztlich wegen der Entzugsproblematik

los ging alles mit lebenslangen Schlafproblemen, die sich in Lebenskrisen mit depressiven Episoden verstärkten

leidvolle Erfahrungen mit Elektro"heil"krampftherapie und ziemlich allen AD, zahlreichen NL und anderen Psychopharmaka wie z.B. Pregabalin, Carbamazepin, Valproat, Johanniskraut, leider auch Diazepam und Zolpidem (von letzteren beiden abhängig geworden) und dem Kaltabsetzen

Diazepam-frei seit November 2013, Zolpidem-frei seit Mitte April 2014, ohne jegliche Psychopharmaka seit September 2014 (zuletzt das "deckelnde" NL Dominal forte abgesetzt nach raschem Abdosieren)

aktuell im protrahierten Entzug (?) mit sehr unangenehmen, v.a. körperlichen Symptomen

Inzwischen fast 4 Jahre frei von Medikamenten. NR, keinerlei Alkohol und Koffein mehr, weil alles triggert. "Reizarmes" Leben einschließlich Ernährung, soweit sich das machen lässt.

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