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Psyche und Körper... Symptome durch Verspannungen

Das Absetzen von Psychopharmaka bedeutet oft eine Herausforderung für Körper und Seele. Bestimmte Beschwerden können verstärkt werden oder auch erstmals auftreten. Hier finden sich Infos und Diskussionen zu entzugsbedingten Gesundheitsthemen.
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Blumenwiese
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Psyche und Körper... Symptome durch Verspannungen

Beitrag von Blumenwiese » Donnerstag, 10.01.19, 21:38

Hallo,

Ich hoffe, ich hab nicht irgendwo einen Thread zu dem Thema übersehen. Ich bin im Suchen nicht so gut :?

Ich hatte heute den ganzen Tag leichte, gleichbleibende Angstzustände. Normalerweise verändert sich die Intensität der Ängste bei mir im Laufe der Stunden. Da das nicht war, kam ich auf die Idee, dass es vielleicht durch meine starken Verspannungen kommt.

Durch die starken Verspannungen werden die Wirbel zusammengedrückt und die Nerven dazwischen etwas eingeklemmt. Dadurch können verschiedene Symptome entstehen. Bei mir z.B. Übelkeit, verstopfte Nase und Herzrasen.

Meine Idee war dann, ob nicht auch die Angstzustände davon kommen könnten. Ich hab dann meine Mobilisierungsübungen gemacht. Und danach waren die Angstzustände fast ganz weg. Innerhalb einer halben Stunde nach den Übungen, waren die Angstzustände komplett verschwunden.

Liebe Grüße
Blumenwiese
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Re: Psyche und Körper... Symptome durch Verspannungen

Beitrag von Li-la022 » Donnerstag, 10.01.19, 23:54

Blumenwiese hat geschrieben:
Donnerstag, 10.01.19, 21:38
Hallo,

Ich hoffe, ich hab nicht irgendwo einen Thread zu dem Thema übersehen. Ich bin im Suchen nicht so gut :?

Ich hatte heute den ganzen Tag leichte, gleichbleibende Angstzustände. Normalerweise verändert sich die Intensität der Ängste bei mir im Laufe der Stunden. Da das nicht war, kam ich auf die Idee, dass es vielleicht durch meine starken Verspannungen kommt.

Durch die starken Verspannungen werden die Wirbel zusammengedrückt und die Nerven dazwischen etwas eingeklemmt. Dadurch können verschiedene Symptome entstehen. Bei mir z.B. Übelkeit, verstopfte Nase und Herzrasen.

Meine Idee war dann, ob nicht auch die Angstzustände davon kommen könnten. Ich hab dann meine Mobilisierungsübungen gemacht. Und danach waren die Angstzustände fast ganz weg. Innerhalb einer halben Stunde nach den Übungen, waren die Angstzustände komplett verschwunden.

Liebe Grüße
Blumenwiese
Hallo Blumenwiese,

Diese Idee hatte ich auch schon des öfteren... unabhängig vom entzug.

Ich denke auch oft das die panikattacken welche ich immer mal hatten mit der Wirbelsäule zusammen hängen, denn sind meine schmerzpunkte weg massiert geht es... verspanne ich wie jetzt zB zu der Jahreszeit öfters durch das frieren... habe ich die Attacken öfters. Gerade wenn meine Muskulatur im Dekolleté bereich verspannt ist... wenn ich mich dann massiere oder dehne wird es besser.

Das ist mal ein Ansatz den ich bei der therapie ansprechen werde morgen.

Liebe grüße
Lila
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Diagnose Schlafstörungen / Pannikattacken

März 2017 - Dezember 2017 Opipramol 100mg verschrieben wegen der Schlafstörung
25.12 - 30.12 Reduzieren von 100mg auf 0mg ( wollte der Arzt)
ab 02.01.18 innere Unruhe, Angst, Nervosität, brennende Haut
11.01.18 wieder eindosieren von 50mg ( wollte der Arzt)
Mitte Januar Kopf MRT
zum 01.02.18 Arztwechsel da mein Hausarzt in Rente ging
03.02.18 inneres vibrieren links neben der Wirbelsäule. das vibrieren zog in die Po-Packe und in den Oberschenkel
12.02.18 neuen Arzt aufgesucht, er meint Symptome sind Psychisch Opipramol sofort auf 0mg ab 13.02.18 Escitalopram 5mg
Symprome: starkes Muskelzucken, innerliches Zittern, Schüttelfrost, Kälteschauer, Apettilosigkeit 10kg in 2 Wochen abgenommen,
16.0218 lt Arzt Escitalopram 10mg Symptome wurde immer schlimmer ab 18.02.18 wieder 5mg und ab 21.02.18 Esctialopram 0mg


Symptome : starke Angst und Panik ( vorallem wenn ich allein sein musste) inneres zittern, muskelzucken, frieren, schüttelfrost, brennende Haut, Mandelentzündung, 2x Notaufnahme o.B.
Blutbild o.B.
Schilddrüse o.B
Vitaminemangel oder Nährstoffmangel liegt nicht vor
Borreliose o.B.
MRT HWS und BWS o.B

Irgendwann sagte mir dann der Chef und die Kollegin meines Hausarztes das ich wohl in einem Entzug stecke. Dieser könnte 6-8 Wochen dauern war die Aussage!


Heute : 45 Wochen opipramol 0 , 44 Wochen ohne Escitalopram


26.12.18 Aktuelle Symptome :
Ab und an inneres zittern, Verspannungen im nackenbereich ( darauß kopfschmerzen/schwindel)
Angst vor der Angst

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Re: Psyche und Körper... Symptome durch Verspannungen

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 13.01.19, 11:49

Hallo Blumenwiese,

Angst und Anspannung sind nach meiner Erfahrung Dinge, die die blöde Angewohnheit haben, sich gegenseitig am Leben zu erhalten. :evil:

Das ist zumindest meine Erfahrung. In meiner schlimmen Angstzeit hatte ich heftige Probleme im Nackenbereich. Oftmals begleitet von Wirbelblockaden mit all den einhergehenden Begleitsymptomrn wie Schwindel und Kopfschmerzen.

Seitdem meine Angst Weg ist, sind auch diese Probleme so gut wie verschwunden. :o
Also ja, bei mir besteht dieser Zusammenhang ganz eindeutig.
Und ich kann zumindest von mir auch sagen, dass die Nackensymptomatik meine Angst zumindest verstärkt hat.
Das ist leider eine Abwärtsspirale und Maßnahmen uur Entspannung sind ganz sicher hilfreich, um diese zu unterbrechen.

LG Ute
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Re: Psyche und Körper... Symptome durch Verspannungen

Beitrag von Arianrhod » Sonntag, 13.01.19, 17:30

Hallo,
Li-la022 hat geschrieben:
Donnerstag, 10.01.19, 23:54
ch denke auch oft das die panikattacken welche ich immer mal hatten mit der Wirbelsäule zusammen hängen, denn sind meine schmerzpunkte weg massiert geht es... verspanne ich wie jetzt zB zu der Jahreszeit öfters durch das frieren... habe ich die Attacken öfters. Gerade wenn meine Muskulatur im Dekolleté bereich verspannt ist... wenn ich mich dann massiere oder dehne wird es besser.
ich bin hier autorisiert, meinen lieben Osteopathen zu zitieren, der mir schon so weiter geholfen hat. Er meinte, er hätte noch NIE einen Angst- und Panik- Patienten kennen gelernt, der KEINE Nackenprobleme hätte. Die verspannte Muskulatur, besonders die an der Seite hoch , drückt auf die Hirnnerven aber auch auf die Blutzufuhr. Wenn das Gehirn merkt, die Blutzufuhr wird gedrosselt, interpretiert es das als "Angst und Panik".
Außerdem wird durch die Einengung der Nerven Schwindel verursacht, der Ängste nochmals verstärkt.
Osteopathen kennen diesen Zusammenhang und behandeln ihn auch .
liebe Grüße Arian
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Re: Psyche und Körper... Symptome durch Verspannungen

Beitrag von Mole25 » Sonntag, 13.01.19, 20:48

Hallo Arianrhod,

genau das habe ich auch - jeden Tag. Diese Art Angst spüre ich intensiv. Und diese Bewegungen im Gehirn links seitlich und diese Art Angst mit dummen Gedanken erreichen einen Höhepunkt gegen 13:00 Uhr. Das Gefühl ist ganz schlimm. Dann wird die Mitte des Gehirns "bearbeitet" , und ich weiß, dass das schlimme vorbei ist. Und gegen 14:00 Uhr habe ich meine Ruhe. Nicht gerade ein Window - aber es geht mir besser. Genauso beschrieben in dem amerikanischen Buch The Devil's Candy - die Windows werden länger.
Wie kann ich die verspannte Muskulatur "entspannen", damit die Blutzufuhr nicht "gedrosselt" wird - gibt es Tips? Gibt es Accupressur-Punkte?
LG Mole25
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11.2016 - 12.2017 15,00 mg Citalopram
Starke Nebenwirkungen: Halluzination, Durchfall, mehr Unruhe
Langsames Absetzen Citalopram.
Psychologin will mich nicht weiter behandeln
Feb 2017: 10,00 mg Citalopram
Anfang März 2017: 9,00 mg Citalopram
Ende März 2017: 8,00 mg Citalopram / Starke Entzugssymptome, aber 4 Tage ohne Beschwerden
01.04.2017: 7,50 mg Citalopram / weiterhin starke Entzugssymptome
30.04.2017: 7,00 mg Citalopram / weiterhin teilweise starke Entzugssysmptome
inkl. Nackenschmerzen / Herzstechen
20.06.17: 3,50 mg Citalopram
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14.07.17 2,00 mg Citalopram
03.09.17 0 Citalopram / diverse Entzugssymptome manchmal sehr stark
Seit 01.06.18 Omega Öl 6000 mg + Vitamin Bs
Seit ungefähr Jan 18 CBD Öl - beruhigt
Seit 12.02.18 Black Seed Oil / Cumin - beruhigt
Seit 20.02.18 Chlorella - Dr. Klinghardt
Seit 24.02.18 ausgeprägtes Brain movement, Schmerzen - kann mich kaum
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26.02.18 Brain Zaps und Schmerzen nicht zu ertragen
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Seit 06.18 Omega Öl mit Mega DHA - positive Erfahrung
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Re: Psyche und Körper... Symptome durch Verspannungen

Beitrag von Guglhupf » Sonntag, 13.01.19, 20:56

Hallo

Mir geht es gleich. Es ist ein Teufelskreis. Einerseits lösen Panikattacken bei mir Verkrampfungen im Schulter-Nackenbereich, sowie eigentlich die ganze Wirbelsäule entlang aus, andererseits begünstigt die dadurch oft verkrümmte Haltung Panikattacken.

Auch der Hals ist tatsächlich extrem verspannt und ich kann die Schilderungen von der lieben Arian :) nur bestätigen. Daher hatte ich mich vor Weihnachten ja zu einer Nacken Massage begeben und dachte ich zu mir einen Gefallen. Das Hirn tobte danach. Alle Empfindungen waren völlig aus den Fugen geraten und ich fühlte mich richtig dreckig.

Sanfte Bewegung wie Spazieren oder auch Pilates hilft mir immer noch am besten. Gar nichts zu tun ist für mich auch kontraproduktiv und verstärkt die Ängstlichkeit nur.

LG
Anna
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Re: Psyche und Körper... Symptome durch Verspannungen

Beitrag von Arianrhod » Montag, 14.01.19, 16:40

Hallo,
Mole25 hat geschrieben:
Sonntag, 13.01.19, 20:48
Wie kann ich die verspannte Muskulatur "entspannen", damit die Blutzufuhr nicht "gedrosselt" wird - gibt es Tips? Gibt es Accupressur-Punkte?
Guglhupf hat geschrieben:
Sonntag, 13.01.19, 20:56
Daher hatte ich mich vor Weihnachten ja zu einer Nacken Massage begeben und dachte ich zu mir einen Gefallen. Das Hirn tobte danach. Alle Empfindungen waren völlig aus den Fugen geraten und ich fühlte mich richtig dreckig.
Es muss jemand sein, der wirklich sanft und sensibel vorgeht - daher Osteopathie. Physiotherapeuten sind manchmal zu grob, was die Schmerzgrenze angeht - und Chiropraktiker ....na ja, niemals an der Halswirbelsäule, da muss man vorsichtig sein.
Auch für diese Reaktion habe ich eine Erklärung bekommen. Wenn der Behandler zu stark manipuliert , dann gibt es vom Muskel eine Gegenreaktion und der verspannt noch mehr. gerade am Hals "muss nix knacken"
Selbst kann ich leichte Dehnungsübungen empfehlen, am besten im Liegen, damit nichts passiert.
Und alles was hier steht:
https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... me#p234944
Zumindest hat es mir gegen Schwindel - und Schwindel triggert bei mir Panik - geholfen, je weniger Schwindel desto weniger Angst.

liebe Grüße Arian
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Re: Psyche und Körper... Symptome durch Verspannungen

Beitrag von Jamie » Montag, 14.01.19, 18:33

Hallo, :)

ich möchte es gerne noch etwas allgemeiner fassen.
Auch ein übermotivierter Osteopath kann eine "Seuche" sein.
Es ist wichtig einen Therapeuten zu finden, der äußert sanft vorgeht und ein Verständnis dafür hat, dass "zu viel" vom ZNS nicht vertragen wird.
Kurzum: Der uns und unsere Hypersensibilität ernst nimmt.
Dann ist es auch relativ egal, ob es ein "normaler" Physiotherapeut ist oder ein Osteopath. :roll:

Die Kategorie "langt kräftig zu" kann für viele Menschen ein echter Segen sein, wenn man so richtig die Verspannungen weggeknetet bekommt; für die Meisten im Entzug sollte es aber die Therapeutenkategorie "zart wie eine Feder" sein ;).
Und das um so mehr, je weiter oben (=gehirnnah) (Atlas etc.) manipuliert / behandelt wird.

Viele Grüße
Jamie
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Re: Psyche und Körper... Symptome durch Verspannungen

Beitrag von Mole25 » Montag, 14.01.19, 21:48

Hallo,

vielen Dank für eure Antworten. Was auch unbegreiflich ist, ist nicht nur diese Anspannungen auf der linken Seite des Hals. Tatsächlich man sieht, dass der Hals "sich bewegt" durch unkontrollierte "brain spasms". Acupressur? Schmerztablette?
Ich bin wieder bei meiner Heilprakterin in 3 Wochen. Werde euch darüber berichten.
Nochmals vielen Dank, Mole
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Re: Psyche und Körper... Symptome durch Verspannungen

Beitrag von Guglhupf » Dienstag, 15.01.19, 0:58

Jamie hat geschrieben:
Montag, 14.01.19, 18:33
...für die Meisten im Entzug sollte es aber die Therapeutenkategorie "zart wie eine Feder" sein ;).
Und das um so mehr, je weiter oben (=gehirnnah) (Atlas etc.) manipuliert / behandelt wird.

Viele Grüße
Jamie
Hallo :)

Genau das hatte ich mir zB von der Massage erhofft, da es bloß in einer Therme im SPA war. Die ausgebildete Therapiemaßnahmen sagte mir mal, das wäre bloß "streicheln auf hohem Niveau". Äh ja war dann eher genau das Gegenteil.

Ich hab aber schon bei der verschriebenen Therapie voriges Jahr gemerkt, wie sehr das Trigger, obwohl die Therapeutin sehr sorgsam war.

Trotz der schlimmen Verspannungen muss ich sagen, vertrage ich Massagen ganz schlecht.

LG Anna
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