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Kontakt zu anderen Menschen / Isolation durch Entzug

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Kontakt zu anderen Menschen / Isolation durch Entzug

Beitrag von Jodie13 » Donnerstag, 17.01.19, 11:58

Liebes Forum,

ein Thema, das mich aktuell sehr bewegt.

Für mich ist der Entzug unter anderem eine sehr isolierende Erfahrung. Damit meine ich nicht, dass ich mich zurückziehe, niemanden treffe etc. (wobei es das auch gibt) sondern so ein Gefühl, mit andern nicht mehr richtig in Kontakt zu kommen, nicht wirklich "dabei" zu sein. Für mich ist das sehr schlimm und quälend.

Egal was ich mache, ich fühle mich (fast) immer irgendwie allein. Ich habe das Gefühl, andere Menschen kommen nicht wirklich an mich ran, und ich nicht an sie. Ich nehme nicht wirklich am Leben Teil. Ich kann diese Schranke machmal für Momente überwinden, und so etwas wie Gemeinsamkeit und Zugehörigkeit fühlen, und dann ist es wieder weg. Dann ist das wieder diese unsichtbare Mauer aus Symptomen zwischen uns.

Ich bin verheiratet, und in der Partnerschaft tut das besonders weh. Aber auch wenn ich Freunde treffe fühle ich mich oft in mir eingeschlossen. Von dem Entzug an sich weiss kaum einer, nur halt dass es mir "schlecht geht" etc. Manchmal bin ich auch neidisch oder wütend auf die anderen. Bei denen, die es wissen (auch z.B. Therapeutin) merke ich an Fragen oder Dingen die sie dazu sagen, dass sie nicht die leiseste Vorstellung davon haben, was mit mir passiert. Wie sollten sie auch? Sie wenden immer noch die Regeln/Fragen/Hilfen an, aus der Zeit davor und können nicht verstehen, dass nichts davon im Entzug gilt. Dass das fundamental anders ist.

Die Menschen meinen es nicht böse, im Gegenteil, oft sogar hilfreich und ich bin auch dankbar. Trotzdem fühle ich mich oft traurig und allein. Ich habe das Gefühl, mir wurde mein Leben, meine Verbindung zur Welt weggenommen.

Falls ihr das oder Ähnliches kennt würde ich gerne wissen:
- Wie fühlt dich das bei euch an?
- Wie geht ihr damit um, gibt es irgendwas, was euch hilft?
- Hat sich das wieder verbessert (für die, die schon länger dabei sind?)

Lg Jodie
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Re: Kontakt zu anderen Menschen / Isolation durch Entzug

Beitrag von Guglhupf » Donnerstag, 17.01.19, 15:09

Hallo Jodie

ich merke einerseits, dass ich durch den Entzug weniger "kompatibel" für Freunde bin. Einerseits habe ich selbst weniger Interesse an Treffen, manchmal ist es mir einfach zu viel. Je nach Verfassung habe ich keine Lust auf "heile Welt spielen" und Freunde, denen gegenüber ich mich komplett fallen lassen könnte habe ich ehrlich gesagt nicht. Ich pflege seit je her eher oberflächliche Freundschaften mit ab und an mal Treffen. Eine Freundin habe ich, mit der war ich früher schon fester befreundet, doch gab es im Entzug Phasen da hab ich sie einfach hängen gelassen, ganz einfach weil ich entzugsbedingt nicht anders konnte. Zb war ein Treffen vereinbart und ich musste mehrmals wirklich sehr kurzfristig absagen, weil ich mich nicht gut fühlte. Das tut auf Dauer keiner Freundschaft gut. Aus dem heraus ist der Entzug schon sehr hinderlich.

Aber für mich hat der Entzug auch etwas Gutes - ich hatte immer furchtbare Angst vor dem Alleinsein. Inzwischen genieße ich es richtig. Ich genieße die ruhigen Momente für mich, nutze sie zur Entspannung, mache es mir gemütlich und freue mich über Zeit für mich allein.

Ich habe auch viel über das Alleinsein nachgedacht und bin für mich zu der Erkenntnis gekommen, dass ich selbst damit sehr gut umgehen kann. Die Gesellschaft redet einem aber oft ein, dass Alleinsein nicht gut ist bzw. man fast "nicht normal" ist, wenn man sehr gut allein sein kann. Davon konnte ich mich in letzter Zeit immer mehr lösen und hat man diesen gesellschaftlichen "Standard" mal für sich selbst abgelegt, geht es einem recht gut dabei.

Ich rede aber auch leicht, denn ich bin in Summe nicht wirklich allein - ich bin verheiratet und habe eine tolle Familie. Ob ich auch so gut damit klar käme, wenn wich wirklich komplett auf mich allein gestellt wäre, weiß ich nicht.

Das wollte ich aber kürzlich schon hier alle fragen, die wirklich auf sich allein gestellt sind - es gibt ja Menschen (ich hab einige Tanten etc.) die nie mehr einen Partner wollen würden und ihr "Alleinsein" sehr genießen.

Alles Liebe
Anna
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Re: Kontakt zu anderen Menschen / Isolation durch Entzug

Beitrag von reddie » Donnerstag, 17.01.19, 15:44

Hallo, liebe Jodie und liebe Lena,

bin gerade nicht so in Schreiblaune, aber das ist ein sehr wichtiges Thema.
Ich bin so jemand, der bis vor zwei Jahren noch zwei wichtige Menschen in seinem Leben hatte und jetzt alleine ist und auch vorzieht, es erstmal zu bleiben.

Wenn es mir sehr schlecht ging, wollte ich auch meine Mutter oder meine beste Freundin nicht unbedingt um mich haben. Ich kann mich selbst nicht leiden, wenn ich so klage und es gibt mir auch nichts, wenn der andere es nicht verstehen KANN. Gerade bei meiner Mama, die doch sehr belastet durch meine Krankheiten war, konnte das sonst auch in Diskussionen ausarten und Konflikte konnte ich überhaupt nicht bewältigen mit diesem Nervenkostüm. Wichtig war auch, dass ich gehen konnte, wenn ich nicht mehr konnte oder auch absagen ohne Drama, also so wenig wie möglich Druck. Ich hab die beiden immer gern mit Kleinigkeiten überrascht, weil sie sich so freuten und es mir mehr Spaß machte, für sie etwas auszusuchen, als etwas für mich selbst zu kaufen.

Was bei engen Freundschaften und Partnerschaften in meinen Augen am meisten hilft: etwas schönes zusammen unternehmen, wenn es denn gerade geht. Dabei muss man nicht reden, ist abgelenkt, bekommt neue Eindrücke. Vielleicht ein Wohlfühltag, in den Zoo, ins Kino, Massagen, gemeinsam kochen und essen (je nach Möglichkeiten), Spaziergänge. Und vor allem: nicht übertreiben, also keine Ganztagesausflüge und am Anfang auch nicht zu weit weg vom sicheren Zuhause.

Mit sogenannten Normalos werde ich wohl mein ganzes Leben keinen gemeinsamen Nenner mehr finden. Unsere Welten sind einfach zu weit entfernt voneinander. Ich hatte auch das Gefühl, dass die teilweise neidisch sind, weil ich schon so früh nicht mehr arbeite und nach draußen manchmal ne gewisse Stärke markiere. Sie KÖNNEN es sich nicht vorstellen.

Wünsche euch einen angenehmen Tag und angeregte Diskussionen.

Eure reddie
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Re: Kontakt zu anderen Menschen / Isolation durch Entzug

Beitrag von Arianrhod » Donnerstag, 17.01.19, 16:27

Hallo,

ich wollte fragen, in Vergleich mit welcher Lebensphase jetzt die Isolation besteht,
also vergleicht ihr euch
während der Einnahme der Pp
oder ganz zuvor, also bevor ihr jemals Pp genommen habt.

ich war während der Neuroleptika- Einnahme sehr "abgeschossen" und vollkommen isoliert, weil ich mich auch nicht mehr für andere interessiert habe. Alles war wie aus grauer Watte. Gottseidank hat mein Mann diese Jahre mit mir durchgestanden.

Während des Entzugs ging es mir zwar schlevht, aber geistig war ich voll da, also was Mitgefühl, Anteilnahme und Gespräch angeht. Da ich allerdings öfter das Haus nicht verlassen habe, waren die Kommunikationsmedien mein bevorzugter Kanal.

Je weiter der Entzug geht bzw man sich wieder regeneriert, desto besser geht es mit den sozialen Kontakten.
Einen Unterschied gibt es vielleicht: Man tut sich nicht mehr alle Leute an,
im Rahmen der Selbstfürsorge dann nur noch die, die einem gut tun.

Gruß Arian
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Re: Kontakt zu anderen Menschen / Isolation durch Entzug

Beitrag von Jodie13 » Donnerstag, 17.01.19, 21:02

Hallo,

also die Art der Isolation die ich jetzt erlebe ist einfach anders als in jeder anderen Lebenphase. Ich kann das schlecht beschreiben. Es ist so ein ganz diffuses nicht in Kontakt kommen können, das ich noch nie hatte.

Ich kenne Einsamkeit und sich anders/ausgeschlossen fühlen, aber das war anders als jetzt. Die Menschen sind da und ich könnte mit ihnen in Verbindung sein, aber emotional ist da einfach keine Resonanz... weiss nicht wie ich es erklären soll...

Mein Ding ist so ein bisschen auch, ich weiss gar nicht wie/wer ich ohne Psychopharmaka bin. Ich nehme dieses Zeug jetzt seit ca. 15 Jahren, mit 20 das erste Mal. Da ist ja das Gehirn und die Persönlichkeit soweit ich weiss noch nicht mal voll entwickelt. Es gab nie ein erwachsenes Ich ohne Psychopharmaka, das davor war doch noch sehr jugendlich und daher schwer für mich zu vergleichen.

Lg Jodie
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Re: Kontakt zu anderen Menschen / Isolation durch Entzug

Beitrag von Arianrhod » Freitag, 18.01.19, 17:17

Hallo Jodie,

ich habe dein erstes Posting nochmal gelesen und wollte dich fragen, ob
Jodie13 hat geschrieben:
Donnerstag, 17.01.19, 11:58
Egal was ich mache, ich fühle mich (fast) immer irgendwie allein. Ich habe das Gefühl, andere Menschen kommen nicht wirklich an mich ran, und ich nicht an sie. Ich nehme nicht wirklich am Leben Teil. Ich kann diese Schranke machmal für Momente überwinden, und so etwas wie Gemeinsamkeit und Zugehörigkeit fühlen, und dann ist es wieder weg. Dann ist das wieder diese unsichtbare Mauer aus Symptomen zwischen uns.
dieses Gefühl so etwas ist, als ob alles unwirklich wäre .

oder eher so, als ob du einfach ganz andere Dinge im Kopf hast als deine Umgebung?
Jodie13 hat geschrieben:
Donnerstag, 17.01.19, 21:02
Mein Ding ist so ein bisschen auch, ich weiss gar nicht wie/wer ich ohne Psychopharmaka bin. Ich nehme dieses Zeug jetzt seit ca. 15 Jahren, mit 20 das erste Mal. Da ist ja das Gehirn und die Persönlichkeit soweit ich weiss noch nicht mal voll entwickelt. Es gab nie ein erwachsenes Ich ohne Psychopharmaka, das davor war doch noch sehr jugendlich und daher schwer für mich zu vergleichen.
Das hieße ja, du wirst erst jetzt erwachsen . Hattest du solche Gefühle auch schon in der Pubertät? Da ist es ja oft so, dass man sich als krasser Außenseiter fühlt.


Ein grundsätzliches Problem ist natürlich, dass der Entzug wie eine chronische Erkrankung ist. Und speziell wie eine "unsichtbare Behinderung".
Ich finde diesen Artikel über chronische Erkrankung und soziale Isolation zutreffebnd:
https://www.huffingtonpost.de/the-might ... 77396.html

liebe Grüße Arianrhod
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Re: Kontakt zu anderen Menschen / Isolation durch Entzug

Beitrag von KarlHeinzUwe2018 » Samstag, 19.01.19, 13:01

Jodie13 hat geschrieben:
Donnerstag, 17.01.19, 21:02
Ich kenne Einsamkeit und sich anders/ausgeschlossen fühlen, aber das war anders als jetzt. Die Menschen sind da und ich könnte mit ihnen in Verbindung sein, aber emotional ist da einfach keine Resonanz... weiss nicht wie ich es erklären soll...
Hallo Jodie,

ich kenn das Gefühl. Es ist als ob man ne Glasscheibe vorm Kopf hat. Wie eine Trennwand. Als wäre das nur ein Film der abläuft. Man fühlt nur sich selbst, sonst nichts. Aber es wird besser. Zumindest bei mir. Ich komme wieder besser an meine Gefühle ran, je geringer die Dosis wird. Daher glaube ich das das Gehirn heilen kann. Es dauert leider eben eine Weile.

mfg KHU
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Re: Kontakt zu anderen Menschen / Isolation durch Entzug

Beitrag von Jodie13 » Donnerstag, 24.01.19, 11:03

Hallo Arianrhod, hallo KarlHeinzUwe,

wollte nur schreiben hab euch gelesen, bin nur grad nicht in der Verfassung ne Antwort zu schreiben. Wollte aber eure Antworten nicht ohne Reaktion stehen lassen.

Lg Jodie
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Re: Kontakt zu anderen Menschen / Isolation durch Entzug

Beitrag von Jodie13 » Mittwoch, 30.01.19, 15:45

Hallo Arianrhod,
Arianrhod hat geschrieben:
Freitag, 18.01.19, 17:17
Hallo Jodie,

ich habe dein erstes Posting nochmal gelesen und wollte dich fragen, ob
Jodie13 hat geschrieben:
Donnerstag, 17.01.19, 11:58
Egal was ich mache, ich fühle mich (fast) immer irgendwie allein. Ich habe das Gefühl, andere Menschen kommen nicht wirklich an mich ran, und ich nicht an sie. Ich nehme nicht wirklich am Leben Teil. Ich kann diese Schranke machmal für Momente überwinden, und so etwas wie Gemeinsamkeit und Zugehörigkeit fühlen, und dann ist es wieder weg. Dann ist das wieder diese unsichtbare Mauer aus Symptomen zwischen uns.
dieses Gefühl so etwas ist, als ob alles unwirklich wäre .

oder eher so, als ob du einfach ganz andere Dinge im Kopf hast als deine Umgebung?
Ich glaub es ist eine Mischung aus mehreren Dingen. Zum einen hab ich so ein Unwirklichkeitsgefühl, also Depersonalisation/Derealisation. Das habe ich aber schon viele Jahre, ist chronisch bei mir, und jetzt im Entzug gerade stärker. Das andere ist dass ich tatsächlich oft viel gedanklich mit Symptomen und Entzug beschäftigt bin, und mich in Gedankenkreisen bewege. Außerdem habe verspüre ich oft eine emotionale Taubheit bei der ich nicht weiß kommt sie vom Entzug, dem Venlafaxin was ich noch nehme oder anderen Faktoren...
Arianrhod hat geschrieben:
Freitag, 18.01.19, 17:17
Jodie13 hat geschrieben:
Donnerstag, 17.01.19, 21:02
Mein Ding ist so ein bisschen auch, ich weiss gar nicht wie/wer ich ohne Psychopharmaka bin. Ich nehme dieses Zeug jetzt seit ca. 15 Jahren, mit 20 das erste Mal. Da ist ja das Gehirn und die Persönlichkeit soweit ich weiss noch nicht mal voll entwickelt. Es gab nie ein erwachsenes Ich ohne Psychopharmaka, das davor war doch noch sehr jugendlich und daher schwer für mich zu vergleichen.
Das hieße ja, du wirst erst jetzt erwachsen . Hattest du solche Gefühle auch schon in der Pubertät? Da ist es ja oft so, dass man sich als krasser Außenseiter fühlt.
Ich glaube erwachsen geworden bin ich schon :o nur eben unter Psychopharmaka. In der Pubertät hatte ich so ein "ich bin anders als die anderen Gefühl", aber das war nicht so wie das was ich jetzt empfinde.
Arianrhod hat geschrieben:
Freitag, 18.01.19, 17:17
Ein grundsätzliches Problem ist natürlich, dass der Entzug wie eine chronische Erkrankung ist. Und speziell wie eine "unsichtbare Behinderung".
Ich finde diesen Artikel über chronische Erkrankung und soziale Isolation zutreffebnd:
https://www.huffingtonpost.de/the-might ... 77396.html
Ja, ein guter Punkt! Danke für den verlinkten Artikel, der ist tatsächlich sehr gut und treffend.

LG Jodie
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Re: Kontakt zu anderen Menschen / Isolation durch Entzug

Beitrag von Jodie13 » Mittwoch, 30.01.19, 15:47

KarlHeinzUwe2018 hat geschrieben:
Samstag, 19.01.19, 13:01
Jodie13 hat geschrieben:
Donnerstag, 17.01.19, 21:02
Ich kenne Einsamkeit und sich anders/ausgeschlossen fühlen, aber das war anders als jetzt. Die Menschen sind da und ich könnte mit ihnen in Verbindung sein, aber emotional ist da einfach keine Resonanz... weiss nicht wie ich es erklären soll...
Hallo Jodie,

ich kenn das Gefühl. Es ist als ob man ne Glasscheibe vorm Kopf hat. Wie eine Trennwand. Als wäre das nur ein Film der abläuft. Man fühlt nur sich selbst, sonst nichts. Aber es wird besser. Zumindest bei mir. Ich komme wieder besser an meine Gefühle ran, je geringer die Dosis wird. Daher glaube ich das das Gehirn heilen kann. Es dauert leider eben eine Weile.

mfg KHU
Lieber KarlHeinzUwe,

danke für deine Nachricht. Ich hoffe auch darauf, dass es mit der Zeit - und je weniger Psychopharmaka ich nehme - besser wird. Das nicht an Gefühle rankommen ist echt etwas Scheußliches.

LG Jodie
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Re: Kontakt zu anderen Menschen / Isolation durch Entzug

Beitrag von KarlHeinzUwe2018 » Mittwoch, 30.01.19, 16:43

Hallo Jodie,

ich hatte lange gebraucht um zu begreifen, dass mir die Psychopharmaka schaden und die Gefühle unterdrücken. Ohne unsere Gefühle sind wir nicht wir selbst. Ohne Medikamente kann man sich endlich selbst wiederfinden, auch wenn es schwer ist am anfang. Aber naja, hinterher ist man ja immer schlauer. Aber wir kriegen das alles hin. Auch wenn es dauert.

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