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Endlich wieder ich selbst - Abilify die Zeit nach 0

Sammlung von Erfahrungsberichten mit Psychopharmaka.
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crazy
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Endlich wieder ich selbst - Abilify die Zeit nach 0

Beitrag von crazy » Sonntag, 24.03.19, 11:45

Hallo zusammen,
seit knapp 2 Wochen bin ich jetzt komplett auf 0 mg. Ich habe ca. 1 Jahr ausgeschlichen von 5 mg Aripiprazol/Abilify.

Meine Mutter, die mich ja nun wirklich kennt, sagt, endlich bist du wieder mehr wie früher.

Wenn sie und meine Freunde mich nicht unterstützt hätten dabei, zu reduzieren, obwohl ich anfangs eingestellt wurde auf 12,5 mg, dann würde ich das heute noch nehmen.

Sowohl die Klinikärztin als die Tagesklinik danach gingen von einer schweren Psychose aus, in den Arztbericht schrieben sie sogar Schizophrenie. Und das nur, weil ich ehrlicherweise mich selbst eingewiesen hatte, und ehrlicherweise erzählte, ich würde unter anderem etwas hören, von dem ich aber wusste, dass es nicht real sei.

Eigentlich hatte ich mich also hilfesuchend eingewiesen. Und schon kam ich in die Maschinerie der Psychiatrie. Ich war ansonsten sportlich, schlank mit 65 kg, und ja auch halbwegs vernünftig, ich suchte mir ja die vermeintliche Hilfe. Es fand so gut wie keine Therapie statt, wie das in Akutpsychiatrien so ist, aber ich wurde hochdosiert. Anfangs eine gute Erfahrung, die Stimmen waren weg, ich konnte mich wieder besser konzentrieren. Allerdings schon bei anfangs 2,5 oder 5 mg. Man hätte mich an der Stelle auch entlassen können und ambulant weiterbetreuen.

Aber nein, die STANDARDdosis liegt bei Abilify zwischen 10-15 mg, manche Menschen bekommen bis zu 30 mg. Schon die 10 mg und später die 12,5 mg machten mich total platt. Ich schlief nur noch. Klar, angeblich die Negativsymptome. Ich musste in der Psychiatrie in die Psychoedukation, wo ich lernen sollte, wie meine Krankheit funktioniert. Sehr hilfreich, wenn einem Angst gemacht wird, dass man alle paar Jahre einen Schub bekommt und lebenslänglich krank ist, Medikamente nehmen muss.

Bei Diabetes mag das ja Sinn machen, aber die Dopaminhypothese heißt ja Hypothese, weil es wissenschaftlich eben nur eine Annahme ist. Ich frage mich bis heute, ob das wirklich die Ursache für eine Psychose ist. Es weiß ja auch niemand, warum das Dopamin, das angeblich vermehrt ausgeschüttet wird und durch die Neuroleptika wieder blockiert, warum es vermehrt ausgeschüttet wird. Aber anstatt dass Ärzte einem sagen, wir wissen es nicht genau, wird einem lieber das Psychoedukationsfilmchen gezeigt.

Mir leuchten nämlich Erklärungsansätze,die sich mit Viren oder Parasiten oder Infektionen der Mutter in der Schwangerschaft auseinandersetzen, viel mehr ein. Und dann kam in der Psychiatrie natürlich der Drogentest. Na klar, das wäre ja die beste Erklärung überhaupt. Da waren sie ja fast schon enttäuscht, als ich wirklich nichts nahm. Ich war wie gesagt freiwillig in der Psychiatrie, aber ich würde ab dem Zeitpunkt, an dem ich die Stimmen erwähnt hatte, nicht mehr als Mensch behandelt.

Und das kritisiere ich so sehr. Ich meine, es ist schwer genug in so einem Moment zu begreifen, was im eigenen Körper vorgeht. Aber ich würde nicht behandelt, sondern ruhig gestellt und verwahrt.Ich wurde an meinem 30. Geburtstag fixiert, weil der Pfleger in der Nachtschicht nicht mit mir sprechen wollte, nicht verstand, wie es sich anfühlt, an seinem runden Geburtstag in der geschlossenen Psychiatrie festzusitzen. Da kam mein rebellische Geist durch, ich habe die Stationstüre eingetreten. Mit ein bisschen Verständnis wäre das nicht passiert. Wer weiß, der wievielte Nachtdienst des Pflegers das war.
Ich musste Tavor nehmen, sonst hätten sie mir fixiert was gespritzt. Ich kann mich daran erinnern, ich war da zwar wütend, aber rechtlich bin ich mir nicht sicher, ob das in Ordnung war. Ich überlege heute noch, mich wenigstens bei der Beschwerdestelle zu melden.

Aber zurück zum Anfang, zu der Aussage meiner Mutter, dass ich ohne Medikamente endlich wieder ich selbst bin, wie früher. Und darauf kommt es an, dass es mir Jetzt besser geht und ich wieder lebensfroh in die Zukunft sehe.

Und eines habe ich gelernt für meinen Beruf als Sozialarbeiterin, den ich mittlerweile auch wieder ausüben kann. Es gibt für mich nicht mehr die klare Grenze zwischen dem Helfer und dem Klienten, wo der Helfer weiß, wie es geht und der Klient nicht.
Natürlich werde ich keinem Klienten meine Geschichte erzählen, das wäre unprofessionell.
Aber meine Geschichte hat mich geprägt und wenn ich nicht meine Familie und Freunde gehabt hätte, würde ich vielleicht heute auch nicht arbeiten können und bräuchte Sozialleistungen. Das kann jedem passieren.

Warum ich wieder mehr ich selbst bin, ich spiele z. B. wieder Klarinette, ich spiele wieder mit meinen Neffen, ich mache wieder Wäsche und Haushalt und bin nicht zu fertig dazu. Ich lache wieder mehr und meine Stimmung ist stabiler.

Das, was leider nicht wie früher ist, ist das Gewicht, 90 kg, so leicht geht das nicht wieder runter. Vielleicht ist das jetzt dran, 2 Wochen nach 0, wieder Sport zu machen. Aber jeder, der mal mehr gewogen hat, weiß, dass man auch ein bisschen schwerfällig wird. Ich bin gespannt, wie sich dieser Punkt noch entwickelt.

Wer auch hinter mir steht, ist mein Homöopath, er glaubt an eine Behandlung ohne Psychopharmaka, obwohl er auch Psychiater ist. Mit ihm habe ich noch Kontakt.
Mit dem ambulanten Psychiater muss ich noch vereinbaren, ob wir uns nach dem nächsten Treffen überhaupt noch sehen oder nur bei Bedarf. Er ist Schulmediziner, aber auch in Ordnung, war mit dem Absetzen einverstanden und hat mir die Lösung von Abilify verschrieben, was beim Absetzen wichtig war.

Wenn ich also jetzt auch noch mein asltes Gewicht wieder erreichen könnte, dann wäre ich wieder wie früher. Aber ganz die Alte bin ich dann trotzdem nicht mehr, ich habe mich aus der ganzen Sch..... rausgekämpft und das hat mich verändert. Lebendiger bin ich wieder, ja, aber mit mehr Lebenserfahrung, eben nicht wie früher.

Einen schönen Sonntag

Veronika
Zuletzt geändert von Jamie am Sonntag, 24.03.19, 13:36, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Absätze zur besseren Lesbarkeit eingefügt
2008/09:Klinikaufenthalt mit Verdacht auf Psychose/Anpassungsstörung
Medikation: Zyprexa (0-0-5), nach 2 Wochen abgesetzt
2009: Klinikaufenthalt (psychosomatisch)
Medikation: 1,5 mg Risperidon (0-0,5-1)
2009/10: schrittweise Reduktion von 1,5 mg auf 1 mg auf 0,5 mg Risperidon
2010-2015: keine Medikamente

2015: Stimmenhören verbunden mit sehr belastender Situation, Arbeitslosigkeit. Klinikaufenthalt August 2015, Verdacht auf Psychose, 12,5 mg Abilify
2016/17: schrittweise Reduzierung von 12,5 auf 10 auf 7,5 auf 5 mg.
seit ca. März 2017: stabil auf 5 mg Abilify
Dez. 2017: Absetzversuch auf 3,75 mg dann auf 2,5 mg Abilify, Abbruch wegen erneutem Stimmenhören
Seit Dez. 2017: wieder stabil auf 5 mg Abilify
Symptome: keine
Nebenwirkungen: Müdigkeit, vereinzelt depressive Tage. Kinderwunsch.
sonstige Therapie: ambulante Gruppentherapie

29.04. Reduktion von 5 mg auf 4,5 mg mit der Wasserlösemethode
04.05. 5mg-5mg-2,5mg im dreitägigen Rhythmus, ø ca. 4,2mg
21.05.18 sehr hohes Schlafbedürfnis auch tagsüber
23.05. Einnahme abends wegen der Müdigkeit
01.06. 5mg-2,5mg im zweitägigen Rhythmus abends
06.06. 2,5mg-5mg-2,5mg im dreitägigen Rhythmus abends
psychotische Symptome:keine
aber: müde, gereizt, weinerlich
Homöopathie: Pulsatilla alle 4 Wochen
06.07.18 Umstellung auf Aripiprazol flüssig
3,0 mg abends
02.09.18 2,75 mg abends
10.11.18 2,5 mg morgens, Urlaub
Übelkeit, geruchsempfindlich, Müdigkeit, Grübeln, kein Kaffee mehr, kein Alkohol
20.11.18 zurück aus dem Urlaub, keine Übelkeit mehr,
Homöopathie: jetzt Calcium Carbonicum
27./28.11.18 Venen-Operation, 1 Nacht stationär, Spinalanästhesie und Novalgin/Ibuprofen
Homöopathie: Arnica, Staphisagria
Probleme mit dem Durchschlafen, tagsüber müde
29.11.18 2,0 mg Abilify morgens, früherer Absetzschritt, weil sowieso krank geschrieben
07.12.18 2,0 mg keine psychotischen Anzeichen, Gewicht: 84 kg
10.12.18 2,0 mg, gehe wieder arbeiten,
nachts noch teilweise Schmerzen, bei Bedarf Ibuprofen abends und Pantoprazol (Magenschutz) morgens
12.12.18 1,8 mg morgens
starke Gefühle, wütend
26.12.18 1,6 mg morgens
:schnecke:
Keine Therapie mehr (wegen Umzug zu weit weg)
09.01.2019 1,4 mg morgens
schlechte Laune, Einschlafprobleme, negative Gedanken, Müdigkeit
23.01.19 1,2 mg morgens
06.02.19 1,0 mg morgens
10.02. auf 11.02. nachts Einschlafprobleme :bettzeit: Baldrian Dispert zum besseren Einschlafen, als das nichts hilft 1,0 mg um 2 Uhr nachts
17.02.19 1,0 mg abends

Endspurt
20.02.19 0,9 mg abends
27.02.19 0,8 mg abends
03.03.19 0,4 mg abends
07.03.19 Medikament vergessen
08.03.19 0,2 mg abends
Homöopathie: veratrum Album C200
keine psychotischen Anzeichen, hohes Schlafbedürfnis, 88-89 kg
09.03.19 träge, komm nicht aus dem Bett, müde, Stimmung aber stabil, friere schnell, leichtes Kratzen im Hals, trockener Mund
Nahrungsergänzung: Floradix Eisen Folsäure Dragees
11.03.19 0,0 mg :party2:
müde, aber gut gelaunt

nach 0:
13.03.19 gar kein Kaffee mehr
14.03.19 mega viel Durst, gute Laune
24.03.19 veratrum album
05.03.19 veratrum album

Smilla
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Re: Endlich wieder ich selbst - Abilify die Zeit nach 0

Beitrag von Smilla » Sonntag, 24.03.19, 15:39

Hallo Veronika,

klingt gut, Gückwunsch!

Ich bin trotz oder mit PP jetzt 5 kg leichter, sogar unfreiwillig - vorher hatte ich mit Teilfasten und mir wohltuenden Lebensmitteln eigentlich mein Wunschgewicht schon erreicht, das war für mich eine ganz leichte Weise, 8 kg abzunehmen. Ich möchte Dir Mut machen, es ist hinzukriegen.

Wer das bisher so geschafft hat wie Du, für den ist bestimmt noch mehr drin.

LG Smilla

Seid freundlich,denn jeder Mensch, den ihr trefft, hat schwer zu kämpfen.
-Rev. John Watson-

Um Gott zu begegnen, muss man vorher eine Einladung aussprechen, denn ungebeten kommt er nicht.
-Hape Kerkeling-



Am 12.09.19 mit Bromazepam auf Null, am 21.11.19 Rückfall wegen Kreislaufkrise bzw. PA, mit 6 + 6 mg Einnahme.
Erfahrungen mit Trimipramin und Zolpidem.

crazy
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Registriert: Montag, 05.02.18, 21:03

Re: Endlich wieder ich selbst - Abilify die Zeit nach 0

Beitrag von crazy » Dienstag, 14.01.20, 8:50

Guten Morgen,

nach 10 Monaten ohne Medikamente möchte ich mal wieder schreiben.
Ich muss sagen, ich vermisse das Abilify überhaupt nicht 😂 und rückblickend hat sich wirklich viel zum Guten entwickelt.
Im April 2018 mit 32 Jahren hatte ich angefangen von 5mg auf möglichst 0 zu reduzieren und habe das forum hier gefunden (hat eine Freundin empfohlen). Davor hatte ich es zu schnell versucht und es ging mir zu schlecht nach den Absetzschritten. Hier habe ich erfahren, dass es bei Abilify die Lösung gibt und habe meinen Psychiater dazu gebracht, dass er sie mir verschreibt. Damit konnte ich in kleinen Schritten dosieren und reduzieren.
Ich hatte 2017 eine neue Arbeitsstelle angefangen und bestand die Probezeit im September 2017-unbefristeter Vertrag juhu!!! Mit Teilzeit 30 h arbeite ich da bis heute.
Ich empfehle rückblickend jedem, in einer möglichst stabilen Lebenssituation abzusetzen, es ist anstrengend genug!
Im Februar 2018 lernte ich meinen jetzigen Mann kennen, der mich noch gepusht hat dadurch, dass er mich einfach so mag, wie ich bin. Außerdem war da endlich ein Mann, den ich mir als Vater meines Kindes vorstellen konnte. Der Kinderwunsch hat mich außerdem motiviert, ich wollte gerne ohne Medikamente schwanger werden. Im März 2019 hatte ich es geschafft, 0,0mg!!! Hier wurde empfohlen, dass man am besten 1-2 Jahre noch warten sollte, aber meine biologische Uhr tickte dann doch so laut, dass wir es gleich versucht haben... oft klappt es ja länger nicht. Es war aber dann schon im Juli 2019 soweit, ein positiver Schwangerschaftstest... und jetzt bin ich in der 31. Woche und habe in 10 Wochen Entbindungstermin. Bei den Vorsorgen ist alles in Ordnung.

Wirklich, ich hatte viel Glück und es hat sich für mich sehr gut entwickelt. Ich schreibe später mehr, muss diese Woche noch arbeiten, danach bin ich schon zuhause.

Alles Gute!
2008/09:Klinikaufenthalt mit Verdacht auf Psychose/Anpassungsstörung
Medikation: Zyprexa (0-0-5), nach 2 Wochen abgesetzt
2009: Klinikaufenthalt (psychosomatisch)
Medikation: 1,5 mg Risperidon (0-0,5-1)
2009/10: schrittweise Reduktion von 1,5 mg auf 1 mg auf 0,5 mg Risperidon
2010-2015: keine Medikamente

2015: Stimmenhören verbunden mit sehr belastender Situation, Arbeitslosigkeit. Klinikaufenthalt August 2015, Verdacht auf Psychose, 12,5 mg Abilify
2016/17: schrittweise Reduzierung von 12,5 auf 10 auf 7,5 auf 5 mg.
seit ca. März 2017: stabil auf 5 mg Abilify
Dez. 2017: Absetzversuch auf 3,75 mg dann auf 2,5 mg Abilify, Abbruch wegen erneutem Stimmenhören
Seit Dez. 2017: wieder stabil auf 5 mg Abilify
Symptome: keine
Nebenwirkungen: Müdigkeit, vereinzelt depressive Tage. Kinderwunsch.
sonstige Therapie: ambulante Gruppentherapie

29.04. Reduktion von 5 mg auf 4,5 mg mit der Wasserlösemethode
04.05. 5mg-5mg-2,5mg im dreitägigen Rhythmus, ø ca. 4,2mg
21.05.18 sehr hohes Schlafbedürfnis auch tagsüber
23.05. Einnahme abends wegen der Müdigkeit
01.06. 5mg-2,5mg im zweitägigen Rhythmus abends
06.06. 2,5mg-5mg-2,5mg im dreitägigen Rhythmus abends
psychotische Symptome:keine
aber: müde, gereizt, weinerlich
Homöopathie: Pulsatilla alle 4 Wochen
06.07.18 Umstellung auf Aripiprazol flüssig
3,0 mg abends
02.09.18 2,75 mg abends
10.11.18 2,5 mg morgens, Urlaub
Übelkeit, geruchsempfindlich, Müdigkeit, Grübeln, kein Kaffee mehr, kein Alkohol
20.11.18 zurück aus dem Urlaub, keine Übelkeit mehr,
Homöopathie: jetzt Calcium Carbonicum
27./28.11.18 Venen-Operation, 1 Nacht stationär, Spinalanästhesie und Novalgin/Ibuprofen
Homöopathie: Arnica, Staphisagria
Probleme mit dem Durchschlafen, tagsüber müde
29.11.18 2,0 mg Abilify morgens, früherer Absetzschritt, weil sowieso krank geschrieben
07.12.18 2,0 mg keine psychotischen Anzeichen, Gewicht: 84 kg
10.12.18 2,0 mg, gehe wieder arbeiten,
nachts noch teilweise Schmerzen, bei Bedarf Ibuprofen abends und Pantoprazol (Magenschutz) morgens
12.12.18 1,8 mg morgens
starke Gefühle, wütend
26.12.18 1,6 mg morgens
:schnecke:
Keine Therapie mehr (wegen Umzug zu weit weg)
09.01.2019 1,4 mg morgens
schlechte Laune, Einschlafprobleme, negative Gedanken, Müdigkeit
23.01.19 1,2 mg morgens
06.02.19 1,0 mg morgens
10.02. auf 11.02. nachts Einschlafprobleme :bettzeit: Baldrian Dispert zum besseren Einschlafen, als das nichts hilft 1,0 mg um 2 Uhr nachts
17.02.19 1,0 mg abends

Endspurt
20.02.19 0,9 mg abends
27.02.19 0,8 mg abends
03.03.19 0,4 mg abends
07.03.19 Medikament vergessen
08.03.19 0,2 mg abends
Homöopathie: veratrum Album C200
keine psychotischen Anzeichen, hohes Schlafbedürfnis, 88-89 kg
09.03.19 träge, komm nicht aus dem Bett, müde, Stimmung aber stabil, friere schnell, leichtes Kratzen im Hals, trockener Mund
Nahrungsergänzung: Floradix Eisen Folsäure Dragees
11.03.19 0,0 mg :party2:
müde, aber gut gelaunt

nach 0:
13.03.19 gar kein Kaffee mehr
14.03.19 mega viel Durst, gute Laune
24.03.19 veratrum album
05.03.19 veratrum album

Clarissa
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Re: Endlich wieder ich selbst - Abilify die Zeit nach 0

Beitrag von Clarissa » Dienstag, 14.01.20, 8:58

Hallo, crazy.

Das ist ja eine wunderschöne Geschichte ...

Weiter so!

Begeisterte Grüße von Clarissa.
früher als sleepless2014 im Forum unterwegs gewesen, aber nicht mehr schlaflos :party2:
inzwischen 65 Jahre alt.

seit Mai 2015 EU-berentet letztlich wegen der Entzugs/PP-Problematik, auch wenn die offiziellen Diagnosen anders lauteten :wink:

los ging alles mit lebenslangen Schlafproblemen, die sich in Lebenskrisen mit depressiven Episoden verstärkten

leidvolle Erfahrungen mit Elektro"heil"krampftherapie und ziemlich allen AD, zahlreichen NL und anderen Psychopharmaka wie z.B. Pregabalin, Carbamazepin, Valproat, Johanniskraut, leider auch Diazepam und Zolpidem (von letzteren beiden abhängig geworden) und dem Absetzen; reichlich Erfahrungen auch mit Psychotherapien - alles mit verheerenden Folgen!

Diazepam-frei seit November 2013, Zolpidem-frei seit Mitte April 2014, ohne jegliche Psychopharmaka seit September 2014 (zuletzt das "deckelnde" NL Dominal forte abgesetzt nach raschem Abdosieren)

Inzwischen über 5 Jahre frei von Medikamenten.
NR, keinerlei Alkohol und kaum Koffein, weil alles triggert.
"Reizarmes" Leben einschließlich Ernährung, soweit sich das machen lässt. Streßvermeidung!

Leider nicht symptomfrei :( .

Mir haben falsches Leben, psychiatrische Therapien und besonders PP, allen voran die Benzos, viel Elend beschert. Ich werde nicht aufhören, auf die Gefahren von PP-Gebrauch hinzuweisen.

FineFinchen
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Registriert: Mittwoch, 08.04.15, 17:34

Re: Endlich wieder ich selbst - Abilify die Zeit nach 0

Beitrag von FineFinchen » Dienstag, 14.01.20, 9:06

Liebe Veronika, :)

was für ein toller, mutmachender Beitrag. :hug:

Ich freue mich riesig, wie wunderbar sich Dein Leben jetzt entwickelt hat. Du scheinst angekommen zu sein und wieder in Dir zu ruhen. Das rührt mein Herz.

Alles, alles Liebe für Dich und Deine kleine wachsende Familie. <3
Finchen
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Straycat
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Re: Endlich wieder ich selbst - Abilify die Zeit nach 0

Beitrag von Straycat » Dienstag, 14.01.20, 11:10

Liebe crazy,

dein Bericht machte mir gerade sooo viel Mut!!
Ich habe ja auch einen Kinderwunsch und will es erst, wenn ich von den PP ganz weg bin, probieren. Es ist so schön zu lesen, wie toll du das geschafft hast!!

Ich freue mich riesig für dich und wünsche dir alles alles Gute!
Liebe Grüße,
Cat
rezidivierende Depression (seit 2006)/ Bipolar II (2008 - Fehldiagnose?)
Erfahrungen mit Escitalopram (9 Jahre) und kurzfristig auch Lamotrigin , Aripiprazol , Trazodon, Bupropion, Alprazolam - alles wieder abgesetzt
protrahiertes Entzugssyndrom: wiederkehrende Muskelschmerzen, gelegentlich Panikattacken
Aktuelles Absetzen von Venlafaxin seit 04/2018
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crazy
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Registriert: Montag, 05.02.18, 21:03

Re: Endlich wieder ich selbst - Abilify die Zeit nach 0

Beitrag von crazy » Sonntag, 15.03.20, 1:38

Hallo,
ich wollte früher schreiben, aber irgendwie habe ich nicht mehr dran gedacht.
Die Geburt steht kurz bevor, ich bin schon aufgeregt. Es geht mir nach wie vor gut, die kritische Zeit wird eher die Hormonumstellung im Wochenbett. Es gibt die sogenannten Heultage, die so in den ersten zwei Wochen sein können bei allen Frauen. Nur, wenn ich quasi einige Wochen später immer noch schlecht drauf bin, sollte ich vorsichtig sein. Überhaupt finde ich es schon interessant, was Hormone alles bewirken, in der Schwangerschaft steigt ja das Progesteron sehr hoch und das führt an und für sich zu sogar mehr Wohlbefinden.

In der Schwangerschaft hatte ich im ersten Trimester, als sich die Hormone noch einpendeln schon auch Stimmungsschwankungen, was aber auch wieder viele Frauen haben. Ich bezog das immer gleich auf meine Krankheitsgeschichte und war verunsichert. Deshalb stellte ich mich (hatte ja Therapie beendet) doch wieder bei ein paar niedergelassenen Psychologen vor. Was soll ich sagen, das hätte ich lieber nicht machen sollen. Die, die Plätze frei hätten, wären auch nicht gut. Der eine jammerte jede Stunde, dass er über mich einen Bericht an die Krankenkasse schreiben müsste, weil meine letzte Therapie nicht nicht 2 Jahre her sei. Dafür würde er ja gar kein Geld bekommen (mir kommen die Tränen). Dann erwischte ich eine sehr junge in Ausbildung, die alle meine alten Berichte unbedingt lesen wollte (für die Ausbildung) bevor sie mich überhaupt zum jetzigen Zeitpunkt kennen lernte. In der letzten Stunde arbeitete sie, obwohl ich es bei den Vorgesprächen belassen wollte, aufdeckend, bohrte solange, bis ich wütend wurde zum Stundenende (dabei arbeitet man gerade mit Schwangeren eigentlich nur stabilisierend). Dann sagte sie plötzlich, die Stunde sei jetzt vorbei, während ich wirklich heulend und wütend da saß. Wenigstens hatte ich beim letzten Versuch Glück, die Frau hatte Erfahrung und sagte mir nach einer Stunde, dass ich momentan keine Therapie brauche. Und sie hat ja recht, aber ich war halt so verunsichert. Letztendlich vereinbarte ich noch eine Stunde bei meinem letzten Therapeuten, der mittlerweile ca. 1,5h entfernt ist und der mir wirklich langfristig geholfen hatte. Er und mein Psychiater, der mich medikamentös lange Jahre begleitet hat, haben mir dann verboten zu noch mehr Psychologen zu gehen 😂
Es ist aber wirklich schlimm, wie die teilweise auf die Arztberichte aus der Psychiatrie reagiert haben. Da sitze ich doch vor ihnen, fester Job, stabile Beziehung, keine Medikamente mehr, Freundschaften, Familie, aber nein, weil irgendeine Assistenzärztin damals geschrieben hat, dass ich schizophren bin, vergessen sie das alles. Nicht zu fassen.

Also, Therapie habe ich keine mehr gemacht, die Hormone haben sich dann auch eingependelt und somit ging es mir eh besser. Ich achte auf die Ernährung, nehme auch die empfohlenen Nahrungsergänzungsmittel, in denen ja auch Vitamin D und omega3 enthalten ist, das schadet bestimmt auch der Psyche nicht. Ich wollte gern noch vor der Schwangerschaft meine 20 Kilo zu viel verlieren (kamen unter Abilify), aber es klappte dann doch recht schnell mit dem Schwangerwerden. Jetzt habe ich in der Schwangerschaft zusätzlich ca. 10 kg mehr, das ist absolut im Rahmen. Schwangerschaft ist keine Zeit für Diäten, heißt es immer, aber ich hab es eben über gesunde Ernährung geschafft, nicht noch viel mehr zuzulegen.
Für die Geburt kann ich in eine Geburtsklinik ohne Neugeborenenstation, was bei einer Schwangerschaft mit Abilify nicht möglich gewesen wäre.
Für das Wochenbett nimmt mein Mann 2 Wochen Elternzeit, das haben wir auch unter dem Aspekt geplant, dass ich dann eher Schlafen kann, Schlafentzug ist ja manchmal auch ein Trigger. Stillen möchte ich, wenn es klappt. Meine Mutter und die Schwiegermutter wollen auch gerne helfen.
Alles in allem bin ich also guten Mutes.

LG Veronika
2008/09:Klinikaufenthalt mit Verdacht auf Psychose/Anpassungsstörung
Medikation: Zyprexa (0-0-5), nach 2 Wochen abgesetzt
2009: Klinikaufenthalt (psychosomatisch)
Medikation: 1,5 mg Risperidon (0-0,5-1)
2009/10: schrittweise Reduktion von 1,5 mg auf 1 mg auf 0,5 mg Risperidon
2010-2015: keine Medikamente

2015: Stimmenhören verbunden mit sehr belastender Situation, Arbeitslosigkeit. Klinikaufenthalt August 2015, Verdacht auf Psychose, 12,5 mg Abilify
2016/17: schrittweise Reduzierung von 12,5 auf 10 auf 7,5 auf 5 mg.
seit ca. März 2017: stabil auf 5 mg Abilify
Dez. 2017: Absetzversuch auf 3,75 mg dann auf 2,5 mg Abilify, Abbruch wegen erneutem Stimmenhören
Seit Dez. 2017: wieder stabil auf 5 mg Abilify
Symptome: keine
Nebenwirkungen: Müdigkeit, vereinzelt depressive Tage. Kinderwunsch.
sonstige Therapie: ambulante Gruppentherapie

29.04. Reduktion von 5 mg auf 4,5 mg mit der Wasserlösemethode
04.05. 5mg-5mg-2,5mg im dreitägigen Rhythmus, ø ca. 4,2mg
21.05.18 sehr hohes Schlafbedürfnis auch tagsüber
23.05. Einnahme abends wegen der Müdigkeit
01.06. 5mg-2,5mg im zweitägigen Rhythmus abends
06.06. 2,5mg-5mg-2,5mg im dreitägigen Rhythmus abends
psychotische Symptome:keine
aber: müde, gereizt, weinerlich
Homöopathie: Pulsatilla alle 4 Wochen
06.07.18 Umstellung auf Aripiprazol flüssig
3,0 mg abends
02.09.18 2,75 mg abends
10.11.18 2,5 mg morgens, Urlaub
Übelkeit, geruchsempfindlich, Müdigkeit, Grübeln, kein Kaffee mehr, kein Alkohol
20.11.18 zurück aus dem Urlaub, keine Übelkeit mehr,
Homöopathie: jetzt Calcium Carbonicum
27./28.11.18 Venen-Operation, 1 Nacht stationär, Spinalanästhesie und Novalgin/Ibuprofen
Homöopathie: Arnica, Staphisagria
Probleme mit dem Durchschlafen, tagsüber müde
29.11.18 2,0 mg Abilify morgens, früherer Absetzschritt, weil sowieso krank geschrieben
07.12.18 2,0 mg keine psychotischen Anzeichen, Gewicht: 84 kg
10.12.18 2,0 mg, gehe wieder arbeiten,
nachts noch teilweise Schmerzen, bei Bedarf Ibuprofen abends und Pantoprazol (Magenschutz) morgens
12.12.18 1,8 mg morgens
starke Gefühle, wütend
26.12.18 1,6 mg morgens
:schnecke:
Keine Therapie mehr (wegen Umzug zu weit weg)
09.01.2019 1,4 mg morgens
schlechte Laune, Einschlafprobleme, negative Gedanken, Müdigkeit
23.01.19 1,2 mg morgens
06.02.19 1,0 mg morgens
10.02. auf 11.02. nachts Einschlafprobleme :bettzeit: Baldrian Dispert zum besseren Einschlafen, als das nichts hilft 1,0 mg um 2 Uhr nachts
17.02.19 1,0 mg abends

Endspurt
20.02.19 0,9 mg abends
27.02.19 0,8 mg abends
03.03.19 0,4 mg abends
07.03.19 Medikament vergessen
08.03.19 0,2 mg abends
Homöopathie: veratrum Album C200
keine psychotischen Anzeichen, hohes Schlafbedürfnis, 88-89 kg
09.03.19 träge, komm nicht aus dem Bett, müde, Stimmung aber stabil, friere schnell, leichtes Kratzen im Hals, trockener Mund
Nahrungsergänzung: Floradix Eisen Folsäure Dragees
11.03.19 0,0 mg :party2:
müde, aber gut gelaunt

nach 0:
13.03.19 gar kein Kaffee mehr
14.03.19 mega viel Durst, gute Laune
24.03.19 veratrum album
05.03.19 veratrum album

Schneeglitzern
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Re: Endlich wieder ich selbst - Abilify die Zeit nach 0

Beitrag von Schneeglitzern » Sonntag, 15.03.20, 8:12

Hey Veronica,
ich freue mich sehr mit Dir, dass es Dir nach 0 so gut geht und Du so stabil bist. Herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft!
Ich finde mich in Deiner Geschichte etwas wieder. Auch ich bin Sozialarbeiterin, habe mit sogenannten "psychisch Erkrankten" gearbeitet, war aber selber auch wg. Hypomanie in der Psychiatrie und habe viele Jahre vor meiner Schwangerschaft immer wieder mit Depressivität gekämpft und Medikamente genommen.
Die Schwangerschaft und die Zeit danach, als ich stillte, waren für mich toll. Die Hormone , die eine Frau durchs Stillen durchfluten, sind super. :party2: Ich habe in dieser Phase so viel Liebe und Frieden empfunden.
Ich wünsche Dir, dass die Geburt gut verläuft und Du eine tolle, glückliche und friedliche Zeit danach hast! :hug:
Liebe Grüße,
Schneeglitzern
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crazy
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Re: Endlich wieder ich selbst - Abilify die Zeit nach 0

Beitrag von crazy » Montag, 23.03.20, 3:42

Alles anders gerade durch dieses besch....... Virus.
Heute ist Entbindungstermin, aber nur 4% der Kinder kommen da. Er braucht wohl noch bisschen.
Ich bin erkältet, da ich demnächst in ein Krankenhaus muss, wurde ich auf Corona getestet, negativ! Belastend war das schon. Jetzt ist der Mann der einzige, der noch zur Geburt und danach zu Besuch kommen darf. Auch im Wochenbett zuhause dürfen meine Eltern und Schwiegereltern nicht zu Besuch kommen. Der Plan war ursprünglich, damit ich auch mal Schlaf bekomme, dass sie mich ab und zu im Haushalt unterstützen. Auch die Hebamme kommt zur Nachsorge nur, wenn es sein muss. Das alleine wäre schon belastend.
Dazu kam heute, dass meine Eltern noch auf einer Familien Feier waren, auf der ein Gast positiv war. Und jetzt sind mein Opa und Tante und Onkel in Quarantäne und meine Eltern, die weiter weg saßen, isolieren sich freiwillig.
Mich belastet das alles schon sehr und ich würde teilweise gern wieder etwas nehmen. Aber das ist ja jetzt Quatsch und hilft auch niemandem.
2008/09:Klinikaufenthalt mit Verdacht auf Psychose/Anpassungsstörung
Medikation: Zyprexa (0-0-5), nach 2 Wochen abgesetzt
2009: Klinikaufenthalt (psychosomatisch)
Medikation: 1,5 mg Risperidon (0-0,5-1)
2009/10: schrittweise Reduktion von 1,5 mg auf 1 mg auf 0,5 mg Risperidon
2010-2015: keine Medikamente

2015: Stimmenhören verbunden mit sehr belastender Situation, Arbeitslosigkeit. Klinikaufenthalt August 2015, Verdacht auf Psychose, 12,5 mg Abilify
2016/17: schrittweise Reduzierung von 12,5 auf 10 auf 7,5 auf 5 mg.
seit ca. März 2017: stabil auf 5 mg Abilify
Dez. 2017: Absetzversuch auf 3,75 mg dann auf 2,5 mg Abilify, Abbruch wegen erneutem Stimmenhören
Seit Dez. 2017: wieder stabil auf 5 mg Abilify
Symptome: keine
Nebenwirkungen: Müdigkeit, vereinzelt depressive Tage. Kinderwunsch.
sonstige Therapie: ambulante Gruppentherapie

29.04. Reduktion von 5 mg auf 4,5 mg mit der Wasserlösemethode
04.05. 5mg-5mg-2,5mg im dreitägigen Rhythmus, ø ca. 4,2mg
21.05.18 sehr hohes Schlafbedürfnis auch tagsüber
23.05. Einnahme abends wegen der Müdigkeit
01.06. 5mg-2,5mg im zweitägigen Rhythmus abends
06.06. 2,5mg-5mg-2,5mg im dreitägigen Rhythmus abends
psychotische Symptome:keine
aber: müde, gereizt, weinerlich
Homöopathie: Pulsatilla alle 4 Wochen
06.07.18 Umstellung auf Aripiprazol flüssig
3,0 mg abends
02.09.18 2,75 mg abends
10.11.18 2,5 mg morgens, Urlaub
Übelkeit, geruchsempfindlich, Müdigkeit, Grübeln, kein Kaffee mehr, kein Alkohol
20.11.18 zurück aus dem Urlaub, keine Übelkeit mehr,
Homöopathie: jetzt Calcium Carbonicum
27./28.11.18 Venen-Operation, 1 Nacht stationär, Spinalanästhesie und Novalgin/Ibuprofen
Homöopathie: Arnica, Staphisagria
Probleme mit dem Durchschlafen, tagsüber müde
29.11.18 2,0 mg Abilify morgens, früherer Absetzschritt, weil sowieso krank geschrieben
07.12.18 2,0 mg keine psychotischen Anzeichen, Gewicht: 84 kg
10.12.18 2,0 mg, gehe wieder arbeiten,
nachts noch teilweise Schmerzen, bei Bedarf Ibuprofen abends und Pantoprazol (Magenschutz) morgens
12.12.18 1,8 mg morgens
starke Gefühle, wütend
26.12.18 1,6 mg morgens
:schnecke:
Keine Therapie mehr (wegen Umzug zu weit weg)
09.01.2019 1,4 mg morgens
schlechte Laune, Einschlafprobleme, negative Gedanken, Müdigkeit
23.01.19 1,2 mg morgens
06.02.19 1,0 mg morgens
10.02. auf 11.02. nachts Einschlafprobleme :bettzeit: Baldrian Dispert zum besseren Einschlafen, als das nichts hilft 1,0 mg um 2 Uhr nachts
17.02.19 1,0 mg abends

Endspurt
20.02.19 0,9 mg abends
27.02.19 0,8 mg abends
03.03.19 0,4 mg abends
07.03.19 Medikament vergessen
08.03.19 0,2 mg abends
Homöopathie: veratrum Album C200
keine psychotischen Anzeichen, hohes Schlafbedürfnis, 88-89 kg
09.03.19 träge, komm nicht aus dem Bett, müde, Stimmung aber stabil, friere schnell, leichtes Kratzen im Hals, trockener Mund
Nahrungsergänzung: Floradix Eisen Folsäure Dragees
11.03.19 0,0 mg :party2:
müde, aber gut gelaunt

nach 0:
13.03.19 gar kein Kaffee mehr
14.03.19 mega viel Durst, gute Laune
24.03.19 veratrum album
05.03.19 veratrum album

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Re: Endlich wieder ich selbst - Abilify die Zeit nach 0

Beitrag von Straycat » Montag, 23.03.20, 11:30

Hallo crazy,

das ist schon mal gut, dass dein Test negativ ausgefallen ist :hug:
Die Quarantäne ist sicherlich sinnvoll, damit das Virus nicht weiter verbreitet wird. Familienfeiern in diesen Zeiten sind halt wirklich nicht besonders vernünftig :( Wenn für dich so Unterstützung wegfällt ist das natürlich hart.
Kann dein Mann zu Hause bleiben bei dir und dem Baby? Dann kann er dich sicherlich am besten unterstützen.

Alles Liebe,
Cat
rezidivierende Depression (seit 2006)/ Bipolar II (2008 - Fehldiagnose?)
Erfahrungen mit Escitalopram (9 Jahre) und kurzfristig auch Lamotrigin , Aripiprazol , Trazodon, Bupropion, Alprazolam - alles wieder abgesetzt
protrahiertes Entzugssyndrom: wiederkehrende Muskelschmerzen, gelegentlich Panikattacken
Aktuelles Absetzen von Venlafaxin seit 04/2018
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crazy
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Re: Endlich wieder ich selbst - Abilify die Zeit nach 0

Beitrag von crazy » Donnerstag, 26.03.20, 16:17

Hallo Cat,
jetzt darf der Mann nur noch mit zur Geburt, danach muss er nach Hause und holt uns nach Entlassung wieder ab, er darf uns nicht mehr in der Klinik besuchen. Aber ich hab mich mit der Situation angefreundet. Und danach nimmt mein Mann Elternzeit 2 Monate. Wir werden das schon hinkriegen. Jetzt soll sich der Kleine erstmal auf den Weg machen, es tut sich immer noch nix. Danke für euer Mitgefühl!
2008/09:Klinikaufenthalt mit Verdacht auf Psychose/Anpassungsstörung
Medikation: Zyprexa (0-0-5), nach 2 Wochen abgesetzt
2009: Klinikaufenthalt (psychosomatisch)
Medikation: 1,5 mg Risperidon (0-0,5-1)
2009/10: schrittweise Reduktion von 1,5 mg auf 1 mg auf 0,5 mg Risperidon
2010-2015: keine Medikamente

2015: Stimmenhören verbunden mit sehr belastender Situation, Arbeitslosigkeit. Klinikaufenthalt August 2015, Verdacht auf Psychose, 12,5 mg Abilify
2016/17: schrittweise Reduzierung von 12,5 auf 10 auf 7,5 auf 5 mg.
seit ca. März 2017: stabil auf 5 mg Abilify
Dez. 2017: Absetzversuch auf 3,75 mg dann auf 2,5 mg Abilify, Abbruch wegen erneutem Stimmenhören
Seit Dez. 2017: wieder stabil auf 5 mg Abilify
Symptome: keine
Nebenwirkungen: Müdigkeit, vereinzelt depressive Tage. Kinderwunsch.
sonstige Therapie: ambulante Gruppentherapie

29.04. Reduktion von 5 mg auf 4,5 mg mit der Wasserlösemethode
04.05. 5mg-5mg-2,5mg im dreitägigen Rhythmus, ø ca. 4,2mg
21.05.18 sehr hohes Schlafbedürfnis auch tagsüber
23.05. Einnahme abends wegen der Müdigkeit
01.06. 5mg-2,5mg im zweitägigen Rhythmus abends
06.06. 2,5mg-5mg-2,5mg im dreitägigen Rhythmus abends
psychotische Symptome:keine
aber: müde, gereizt, weinerlich
Homöopathie: Pulsatilla alle 4 Wochen
06.07.18 Umstellung auf Aripiprazol flüssig
3,0 mg abends
02.09.18 2,75 mg abends
10.11.18 2,5 mg morgens, Urlaub
Übelkeit, geruchsempfindlich, Müdigkeit, Grübeln, kein Kaffee mehr, kein Alkohol
20.11.18 zurück aus dem Urlaub, keine Übelkeit mehr,
Homöopathie: jetzt Calcium Carbonicum
27./28.11.18 Venen-Operation, 1 Nacht stationär, Spinalanästhesie und Novalgin/Ibuprofen
Homöopathie: Arnica, Staphisagria
Probleme mit dem Durchschlafen, tagsüber müde
29.11.18 2,0 mg Abilify morgens, früherer Absetzschritt, weil sowieso krank geschrieben
07.12.18 2,0 mg keine psychotischen Anzeichen, Gewicht: 84 kg
10.12.18 2,0 mg, gehe wieder arbeiten,
nachts noch teilweise Schmerzen, bei Bedarf Ibuprofen abends und Pantoprazol (Magenschutz) morgens
12.12.18 1,8 mg morgens
starke Gefühle, wütend
26.12.18 1,6 mg morgens
:schnecke:
Keine Therapie mehr (wegen Umzug zu weit weg)
09.01.2019 1,4 mg morgens
schlechte Laune, Einschlafprobleme, negative Gedanken, Müdigkeit
23.01.19 1,2 mg morgens
06.02.19 1,0 mg morgens
10.02. auf 11.02. nachts Einschlafprobleme :bettzeit: Baldrian Dispert zum besseren Einschlafen, als das nichts hilft 1,0 mg um 2 Uhr nachts
17.02.19 1,0 mg abends

Endspurt
20.02.19 0,9 mg abends
27.02.19 0,8 mg abends
03.03.19 0,4 mg abends
07.03.19 Medikament vergessen
08.03.19 0,2 mg abends
Homöopathie: veratrum Album C200
keine psychotischen Anzeichen, hohes Schlafbedürfnis, 88-89 kg
09.03.19 träge, komm nicht aus dem Bett, müde, Stimmung aber stabil, friere schnell, leichtes Kratzen im Hals, trockener Mund
Nahrungsergänzung: Floradix Eisen Folsäure Dragees
11.03.19 0,0 mg :party2:
müde, aber gut gelaunt

nach 0:
13.03.19 gar kein Kaffee mehr
14.03.19 mega viel Durst, gute Laune
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