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Euer ADFD-Team

Berliner Manifest einer menschenwürdigen Psychiatrie

Eine Sammlung von Artikeln, die über wissenschaftliche, politische und wirtschaftliche Hintergründe der Behandlung von seelischen Leiden mit Psychopharmaka berichten.
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edgar
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Berliner Manifest einer menschenwürdigen Psychiatrie

Beitrag von edgar » Samstag, 12.10.19, 12:16

Hallo miteinander,

ich möchte Euch auf das sehr wichtige "Berliner Manifest" aufmerksam machen (http://berliner-manifest.de/) und bitte Euch um zahlreiche Unterstützung der entsprechenden Petition:

https://www.change.org/p/gesellschaft-p ... sychiatrie

Vielen Dank ! :group:

Herzliche Grüße
Edgar
Zuletzt geändert von Annanas am Samstag, 12.10.19, 12:29, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: in globale Bekanntmachung geändert
Angehöriger, Dipl.-Sozialpädagoge (FH), seit 2008 Mitarbeiter im ambulanten Betreuten Wohnen für Menschen mit psychischer Erkrankung (u.a. auch Beratung und Unterstützung beim Absetzen von Medikamenten), davor 2 Jahre Mitarbeiter in einer Tagesstätte und 1 Jahr lang in einem Wohnheim (stationäres Wohnen) für Menschen mit psychischer Erkrankung. Seit 2013 Mitglied des Fachausschusses Psychopharmaka der DGSP.

edgar
Beiträge: 1234
Registriert: Donnerstag, 16.08.12, 14:04

Re: Berliner Manifest einer menschenwürdigen Psychiatrie

Beitrag von edgar » Samstag, 12.10.19, 12:18

Eine Bitte noch an die Moderatoren: Könnte das Thema in eine öffentliche Bekanntmachung abgeändert werden ?

Vielen Dank.
Edgar
Angehöriger, Dipl.-Sozialpädagoge (FH), seit 2008 Mitarbeiter im ambulanten Betreuten Wohnen für Menschen mit psychischer Erkrankung (u.a. auch Beratung und Unterstützung beim Absetzen von Medikamenten), davor 2 Jahre Mitarbeiter in einer Tagesstätte und 1 Jahr lang in einem Wohnheim (stationäres Wohnen) für Menschen mit psychischer Erkrankung. Seit 2013 Mitglied des Fachausschusses Psychopharmaka der DGSP.

Rosenrot
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Re: Berliner Manifest einer menschenwürdigen Psychiatrie

Beitrag von Rosenrot » Samstag, 12.10.19, 16:10

Hallo,

leider kommt unter dem Link zur Petition nur eine leere Seite.

LG Rosenrot
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Murmeline
Moderatorenteam
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Re: Berliner Manifest einer menschenwürdigen Psychiatrie

Beitrag von Murmeline » Samstag, 12.10.19, 16:20

Liebe Rosenrot, bei mir nicht, da kommt die Petition. Komisch. Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

carlotta
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Registriert: Dienstag, 17.04.12, 16:10

Re: Berliner Manifest einer menschenwürdigen Psychiatrie

Beitrag von carlotta » Samstag, 12.10.19, 17:54

Rosenrot hat geschrieben:
Samstag, 12.10.19, 16:10
Hallo,

leider kommt unter dem Link zur Petition nur eine leere Seite.

LG Rosenrot
Das passiert bei mir, wenn ich einen Browser verwende, wo Cookies deaktiviert sind. Wenn sie zugelassen sind, sollte es eigentlich gehen.

Und der Link zum Manifest direkt, der sollte aber bei Dir gehen, oder?

Liebe Grüße
Carlotta
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)


"We need to stop harming each other in the false name of medicine." (Monica Cassani)

Rosenrot
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Re: Berliner Manifest einer menschenwürdigen Psychiatrie

Beitrag von Rosenrot » Samstag, 12.10.19, 18:14

Danke, Murmeline und Carlotta!

Ja, das Manifest erreiche ich.

Ich lasse Cookies zu. Dann schau ich nochmal, was ich machen kann ...

Liebe Grüße
Rosenrot
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carlotta
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Re: Berliner Manifest einer menschenwürdigen Psychiatrie

Beitrag von carlotta » Samstag, 12.10.19, 19:01

Liebe Rosenrot,

bei mir funktioniert der Link tatsächlich auch nicht im mobilen Safari (auch mit zugelassenen Cookies), im mobilen Firefox dagegen schon.

Soeben erfahre ich, dass es die gleichen Probleme gibt im Samsung-Internet-Browser.

Welchen Browser benutzt Du?

Auf der Manifest-Seite sollte auch ein Link zur Petition führen. Hast Du diesen Weg schon versucht? Edit: Der Link zur Petition von der Manifest-Seite funktioniert bei mir im mobilen Safari auch nicht.

Liebe Grüße
Carlotta
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Rosenrot
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Re: Berliner Manifest einer menschenwürdigen Psychiatrie

Beitrag von Rosenrot » Samstag, 12.10.19, 21:12

Liebe Carlotta,

danke für deine Mühe.

Ich benutze Firefox am Laptop
Der Link zu change.org funktioniert auch über die Manifest-Seite nicht.

...

So, jetzt bin ich über microsoft edge gegangen. Damit komme ich zur Petition.

Danke vielmals! :)

Liebe Grüße
Rosenrot
► Text zeigen

carlotta
Beiträge: 3607
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Re: Berliner Manifest einer menschenwürdigen Psychiatrie

Beitrag von carlotta » Samstag, 12.10.19, 21:35

Liebe Rosenrot,

Danke für die Rückmeldung! :)

Das ist ja echt ein Ding, auch dass es bei Firefox wiederum am Desktop nicht geht, mobil aber schon (liegt vielleicht auch an der Version).

Es scheint aber ein Problem von change.org zu sein, habe das mal bei diversen anderen Petitionen getestet, da bestand bei mir dasselbe Problem.

Liebe Grüße
Carlotta
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Anjalena
Beiträge: 53
Registriert: Donnerstag, 26.07.18, 21:37

Re: Berliner Manifest einer menschenwürdigen Psychiatrie

Beitrag von Anjalena » Freitag, 18.10.19, 9:18

Hallo...

Oh ...sehr wichtiges Manifest!! Hab sofort unterschrieben👍!
Liebe Grüße, von Anjalena
Schon genommene Psychopharmaka: (seit 20.Jahren)
Amitriptilin,Doxipin, Fluoxitin, Citalopram, Lamictal, Carbamazepin, Trevilor, Opipramol, Moclobemid, Zyprexa, Risperdal. Taxilan, Tavor, Diazepham, Duoloxitin/Cymbalta, Seroquel/Quetiapin,

Diagnosen: chron.komplexe PTBS, Depressionen, Ängste, Dissoziative Identitätsstörung

In Klinik (auch Sucht) -von Febr.2017 - Juni2017 - Kaltentzug von Opipramol und Cymbalta!!!!! :frust: einfach auf Moclobemid umgestellt !!
Mir ging es hundsmiserabel :cry: sehr starke Angstzustände, Depressionen, schlimme Suizidgedanken, konnte nicht Schlafen.....
Und. Tavor innerhalb von 5 Wochen von 5,0 mg Tavor auf 0 mg abgesetzt !!!
Und: Tilidin von 150 mg auf 0 mg abgesetzt
Es war die Hölle....und ich wurde so entlassen!!! Zu Hause konnte ich nicht sein, wohnte wieder bei meinen Eltern ;-(
Moclobemid in 3 Wochen abständen und 10 % wieder abgesetzt.....


Habe einen neuen Arzt gefunden, der mir beim Absetzen hilft!
Medikamente aktuell;
(will alle Medikamente absetzen)
Quetiapin 0-0-400 mg

Escitalopram aktuell noch 3 Tropfen (von 10mg -1 Tropfen entspricht 1mg)
2 Tropfen - 01.08.2018
1 Tropfen - 22.08.2018
0 Tropfen - 27.08.2018


Tavor; von 7,5 mg
bin beim Absetzen
seit September 2017
...21.04.2018 - noch 2,5 mg
13.05.2018 -noch 2,0 mg
24.06.2018 -noch 1,75 mg
15.07.2018 -noch 1,5 mg
13.08.2018 -noch 1,25 mg
31.08.2018 -noch 1,0 mg
11.09.2018 wieder 0,25 mg angesetzt - vom Arzt empfohlen, da wieder massive Angstzustände und vermehrt Alpträume :cry: depressiv, schlapp. kraftlos, schaffe kaum mehr was
11.09.2018 -noch 1,25 mg jetzt wieder langsam......
09.10.2018 -noch 1,0 mg (leider wieder vermehrt Ängste, halte aber durch)
09.10.2018 noch 1mg Bleibe erstmal dabei, mache weiter mit Quetiapin

Quetiapin: 200mg retard und 200mg unretard.
begonnen abzusetzen 200mg retardiert
50mg weniger, also:
28.10.2018 150mg
21.11.2018 100mg
18,12.2018 50 mg
05.01.2019 starke Absetzsymptome fangen an, starke Depressivität, verstärkte Ängste,
08.01.2019 nehme wieder 50mg Quetiapin mehr ein (aufdosiert)
08.01.2019 200 mg unretard. 100mg retard
03.07.2019 150 mg unretard. + 100 mg retard.

Tavor 1mg
10.03.2019. 0,9 mg
08.04.2019. 0,8 mg. (Verstärkte Angst...ganzen Tag über, in Wellen kommend....dann wieder latent da/ Atemnot was sehr
quälend ist.
04.05.2019. 0,7 mg
29.05.2019. 0,6 mg. Ängste verlaufen in Wellen. In der zweiten Woche, bis hin zu Panickatacken. Kann oft nicht raus
gehen, weil die Ängste so stark sind und mich lähmen. Fühl mich körperlich absolut schwach,
liege leider viel. Depressivität ist wieder da. Wegen der Angstatacken...oft Durchfälle.
20.06.2019. 0,5 mg
18.07.2019. 0,4 mg
02.10.2019. 0,3mg. Seit zweiter Absetzwoche , wieder verstärkt Ängste,, Panik

Joshy
Beiträge: 133
Registriert: Mittwoch, 22.11.17, 12:42

Re: Berliner Manifest einer menschenwürdigen Psychiatrie

Beitrag von Joshy » Samstag, 19.10.19, 6:33

Hallo,

habe auch gerade unterschrieben...absolut wichtig und notwendig das sich endlich was ändert in den Psychiatrien!

Ich hoffe, das es was bewirkt

Liebe Grüße
Joshy
1997 bis 2008 Alkoholiker mit hochprozentigem fast täglich.
Anfang 2009 abgesetzt und starke Angststörung generalisiert entwickelt samt Depressionen.
März 2009 Psychiatrie wegen zu starken Entzugserscheinungen für 18 Tage eingestellt auf 100 mg Stangyl (Trimmipramin) über den Tag verteilt.
Ende 2009 wieder Alkoholiker geworden durch schwere Krankheit meiner Mutter. Stangyl trotzdem weiter dazu genommen.
November 2011 Stangyl ausgeschlichen. Alkohol weiter getrunken.
Dezember 2011 Mutter verstorben und ich habe einen Nervenzusammenbruch erlitten.
15. Dezember 2011 Klinik Alkohol abgesetzt und 4 Wochen auf 1,5 mg Tavor eingestellt und auf 100 mg Sertralin, 300 mg Lyrica und 100 mg Doxepin eingestellt. 1 Woche 50 mg Seroquel auch noch, aber ist mir nicht bekommen, deshalb direkt wieder weggelassen
Tavor dann ausgeschlichen als die anderen Sachen gewirkt haben. Keine Entzugserscheinungen durch die Ads.
Februar 2012 wieder raus und die nächsten Jahre so eingestellt ganz gut gelebt und stabilisiert.
2014 leider wieder zum Alkohol gegriffen erst kleine Mengen und wieder schnell gesteigert.
2016 das Lyrica ausgeschlichen.
Anfang 2017 das Sertralin ausgeschlichen.
Alkohol hochprozentig und 100 mg Doxepin weiter genommen.
Ende Mai 2017 Alkohol abgesetzt. 100 mg Doxepin weiter genommen.
Anfang Juli 2017 kam plötzlich und schnell fortschreitent die Dystonie, erst Torticollis am Hals nach links unten dann Meige Syndrome an Augen und Mund-Kiefer Zungenbereich dazu gekommen.
Tavor 1 mg einmal täglich zur Beruhigung bekommen.
November 2017 wegen Verdacht das die Dystonie von den Tabletten kommt, das Doxepin abgesetzt komplett.

Update 22.10.2019:

Derzeitige Situation und Tabletten Einnahme:

Tavor seit 11 Monaten auf 0
Zopiclon seit 9 Monaten auf 0
Artane seit 10 Monaten auf 0
Alkohol seit 29 Monaten komplett trocken null Tropfen!!! Achte auf jedes Lebensmittel, das kein Alkohol drin ist.

Morgens:

20 Milligramm Pantoprazol
16 Milligramm Candesartan (Blutdrucksenker)
75 Mikrogramm Clonidin (Blutdrucksenker)
0,5 Milligramm Clonazepam

Mittags:

2 Milligramm Clonazepam

Abends:

16 Milligramm Candesartan
75 Mikrogramm Clonidin
47,5 Milligramm Metroprolol (Betablocker für Blutdruck)
20 Milligramm Oxazepam

Nachts:

0,5 Milligramm Clonazepam
7,5 Milligramm Mirtazapin
20 Milligramm Oxazepam

Zustand : ängstlich, sehr angespannt, sehr unruhig, manchmal doppelt sehen, mittlere Stimmungsschwankungen, Verstopfungen, Blutdruckschwankungen, mehr Hunger, Schwindelgefühle, starke Schlafstörungen.

Eine kurze Geschichte :

Die zwei Wölfe !!!

Ein alter Cherokee Indianer sitzt mit seiner kleinen Enkelin am Lagerfeuer.
Er sagt, "Im Leben gibt es 2 Wölfe die miteinander kämpfen :
der 1. ist Hass, Angst, Misstrauen, Feindschaft und Kampf,
der 2. ist Liebe, Vertrauen, Freundschaft, Hoffnung und Friede".
Das kleine Mädchen schaut eine zeitlang ins Feuer und fragt dann :
"Welcher Wolf gewinnt ???"
Der alte Indianer schweigt...nach einer Weile sagt er :
"Der den du fütterst...!"

micha68
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Re: Berliner Manifest einer menschenwürdigen Psychiatrie

Beitrag von micha68 » Sonntag, 20.10.19, 11:32

Hallo @all!

ich finde das Berliner Manifest auch extrem wichtig! Wir haben jetzt die 3.000 geknackt und befinden uns auf dem Weg zu 5.000 Unterschriften- wenn jeder Betroffene erreicht wird und die indirekt Betroffenen, die Angehörigen, auch, dann können wir alle zusammen deutlich mehr Unterschriften sammeln.

Lasst uns gemeinsam für eine menschlichere Psychiatrie einstehen! :group:

Herzliche Grüße und allen einen guten Sonntag!!!

Michaela

Ich habe unterzeichnet und bitte jeden mitzumachen: https://www.change.org/p/gesellschaft-p ... sychiatrie
Reduktion von Valproinsäure retardiert/ Valpro Saft unretardiert/Quetiapin (Wasserlösemethode)
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Seit März 2018 Medikamenten frei

Ich habe das Berliner Manifest unterschrieben und möchte Euch bitten auch zu unterschreiben: https://www.change.org/p/gesellschaft-p ... sychiatrie
Initiatorin SHG Psychiatrie-Erfahrene in der Landeshauptstadt Wiesbaden
:pillowtalk:

Quietscheentchen
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Registriert: Montag, 01.10.18, 3:43

Re: Berliner Manifest einer menschenwürdigen Psychiatrie

Beitrag von Quietscheentchen » Sonntag, 20.10.19, 16:02

Ich bin einfach nur froh, dass es Menschen gibt, die sich so einsetzen. Und dass ich einen davon sogar persönlich kennen lernen durfte.
Ich habe unterschrieben, meine Mutter und eine Freundin ebenfalls.
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