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Es gibt sie doch: ganzheitlich wirksame Medikamente

Sammlung von Erfahrungsberichten mit Psychopharmaka.
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gemuesemuffin
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Es gibt sie doch: ganzheitlich wirksame Medikamente

Beitrag von gemuesemuffin » Mittwoch, 20.11.19, 16:41

Hallo alle zusammen,

...das sagte mit ein wenig Erstaunen mein osteopath, letzte Woche. Er meinte damit das neuroleptika, welches ich nehme. Wir beide haben das starke Gefühl, das das Zeug direkt auf die Seele wirkt. (Wenn man daran glaubt) es scheint direkten Einfluss auf die zirbeldrüse zu haben und greift somit direkt in das hormonsystem ein. Ich habe da keine wissenschaftliche Ahnung von, es ist wirklich nur ein sehr starkes Gefühl. Mein Wesen wird sabotiert, ich fühle mich stark angeschnitten von meinem inneren Kern. Dieses Medikament ist für mich Körperverletzung. Ich hoffe, es ist reversibel. Ich bin nun bei 0,6mg angekommen aber spüre den Einfluss dieser Droge auf meinen Körper und besonders meine Seele sehr stark. Ich bin kognitiv nur noch Brei.

Das sind meine Gedanken dazu.

Lg, muffin
Diagnose: Komplexe PTBS, DDNOS

2011- Venlafaxin 75mg, ca 1 Jahr genommen, von heute auf morgen abgesetzt. 2 Wochen kalter Entzug, danach war es Entzugssymptomtechnisch überstanden.

Medikamentenfrei!

März 2018- 2 Wochen Psychiatrieaufenthalt nach schweren Panikattacken, Flashbacks und Wahnvorstellungen
Medikamente:

Tavor (Bedarf)
Risperidon 3x2mg für 1 Woche für die akuten Wahnvorstellungen, dann ausgeschlichen

Rückfall Zuhause nach dem Psychiatrieaufenthalt
daraufhin wieder zurück in die Klinik

Risperidon wieder höher dosiert auf 3x2mg für ca 1 Woche, zusätzlich Tavor
dann beides noch langsamer ausgeschlichen

Risperidon frei seit ca.
Mai 2018

Paroxetin parallel eingeschlichen aufgrund von Hoffnungslosigkeit, Suizidalität und angeblicher Depression nach den Wahnzuständen und Flashbacks

Paroxetin 4 Wochen lang mit 20mg genommen
starke Nebenwirkungen

nach 4 Wochen ausgeschlichen wie folgt:

16.4.18- 16.5.18 20mg Paroxetin, etliche Nebenwirkungen

16.5.18 15mg, Besserung
23.5.18 10mg, Besserung
30.5.18 5mg, Besserung
6.6.18 0mg, Verschlechterung, starke Entzugssymptome (Grippegefühl, Unruhe, Brain zaps, Tinnitus, Alpträume)
8.6.18 2,5mg, leichte Entzugssymptome
12.7.18 0mg, keine Entzungssymptome


17.7.18 Traumatherapie gestartet, stationär-
starke Verschlechterung ab dem 5.8.18, schlimme Wahnvorstellungen, Psychosen,
Psychiatrie- Traumatherapie abgebrochen

dort Risperidon wieder eindosiert
sowie Tavor
ca 2,5-3mg/Tag 3Wochen lang
1Woche ausgeschlichen auf 0 (ca vom 27.8.18-17.9.18 3mg, 17.9- 26.9.18 auf 0 runterdosiert)

ca 27.8.18 2mg Risperidon (Klinik)

ca 13.9.18 3mg Risperidon (Klinik)
5.10.18 2,75mg
11.10.18 2,625mg
18.10.18 2,5mg
25.10.18 2,25mg
1.11.18 2,125mg
4.11.18 2mg
8.11.18 1,875mg
11.11.18 1,75mg
13.11.18 1,625mg
15.11.18 1,5mg
18.11.18 1,375mg
22.11.18 1,25mg
29.11.18 1,125mg
4.12.18 1mg
6.12.18 0,875mg
13.12.18 0,75mg
19.12.18 0,625mg
27.12.18 0,5mg
21.1.19 0,375mg
1.2.19 0,25mg
14.2.19 0,125mg
25.2.19 0,5mg (1 Tag sicherheitshalber in Klinik) aufdosiert aufgrund von ängsten, konzentrationsproblemen, stress, leichte Psychose anzeichen
27.2.19 0,375mg

3. Psychose
Klinik Seit ca 15.3.19 6mg Risperidon und
Tavor2mg Tag
Diazepam 50mg? Tag
Beides nach ca 2,5 wo kalt abgesetzt
Zuhause seit 30.3.

15.3.19 6mg Risperidon
1.4.19 5mg
22.4.19 4,5mg
30.4.19 4mg
30.5.19 3,25mg
6.7.19 2,5mg
27.7.19 0,8mg
29.8.19 0,6mg
16.10.19- 26.10.19 25mg seroquel zum schlafen- wieder vermehrt psychotische/ paranoide Gedanken, Lachesis homöopathische globuli als notfallmedikament
22.10.19 0,9mg
12.11.10 0,6mg
15.11.19 0,4mg
20.11.19 0,6mg
23.11.19 0,4mg
6.1 0,2

13.1. kh 4. Psychose
14.1
15.1 2mg risp
16.1 4mg
17.1 6mg
18.1 6mg
19.1 6.mg
20.1 6.mg
21.1 6.mg
23.1 2mg
Rückfall zuhause
Wieder zurück ins kh
25.1 6mg
4.2 4mg

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